Christina Henry Alice (Chronicles of Alice 1)

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Inhaltsangabe zu „Alice (Chronicles of Alice 1)“ von Christina Henry

Unfassbar wirr, brutal und grausam - gleichzeitig aber unglaublich packend und spannend!

— Janine1212

So gut, so düster und so verdammt fesselnd.

— LittleMissCloudy
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  • Eine altbekannte Geschichte in neuem, blutrotem Gewand

    Alice (Chronicles of Alice 1)

    Janine1212

    22. December 2017 um 12:18

    Wer kennt sie nicht - die altbekannte Geschichte um Alice, dem verträumten Mädchen, das einem weißen Kaninchen in eine wirre und fantastische Welt voller skurriler Gestalt folgt - doch was passiert, wenn es mehr böse Gestalten unter diesen gibt, als nur die rote Königin?  Diese Alice-Geschichte erzählt nicht die klassische Form von Alice' Erlebnissen, sondern spielt viele Jahre nach diesen und Alice kann sich nur noch bruchstückhaft an die Begegnung mit dem weißen Hasen erinnern - und keine dieser Erinnerungen ist angenehm! Als sie als junges Mädchen verstört und voller Blut nach einem Ausflug wieder auftaucht und dabei immer wieder von einem bösen weißen Hasen spricht, stecken ihre Eltern sie kurzerhand ins Irrenhaus, in dem Alice zu Beginn der Geschichte schon zehn Jahre steckt. Als dieses in Flammen aufgeht, schafft Alice es mit ihrem Zellennachbarn zu fliehen, doch noch etwas anderes kann aus dem Irrenhaus entkommen und verfolgt die beiden nun. Auf ihrer Flucht werden Alice und ihr Begleiter dabei nach und nach mit ihrer längst vergessenen Vergangenheit konfrontiert und diese wären evtl. besser im Nebel des Vergessens geblieben.  Meine Meinung:  Ich finde diese Alice Adaption ist mal etwas ganz anderes, denn aus der witzigen und wirren Kindergeschichte wurde hier eine spannende Jagd durch eine Welt voller Horror und Blutvergießen gesponnen.  Dabei ist am prägnantesten wie düster - beinahe schon schwarz- die Geschichte aufgebaut ist. Man wird als Leser nicht nur ein extrem tristes und grausames Setting mit unfassbar bösen und hinterhältigen Gestalten geworfen, sondern selbst die Protagonisten werden nicht als strahlende, unschuldige Helden dargestellt, sondern offenbaren Einblicke in ihre verwirrten, aber auch dunkelsten Ecke ihrer Seelen. Dabei fällt auch in diesem Buch auf, wie schön düster und packend Frau Henry schreiben kann (bei Lost Boy kam dies ja auch schon sehr gut durch). Das Englische war hierbei ebenfalls sehr angenehm zu lesen und man kam daher sehr gut durch das Buch. Mir hat es sehr gut gefallen, wie hier die altbekannten Gestalten eingesetzt wurden, ohne direkt aus der Ursprungsfassung kopiert worden zu sein. Das hatte zum einen den Vorteil, dass man einen wirklich frischen Eindruck von allem bekommen hat mit ein paar nostalgischen Elementen versetzt, aber auch, dass man das Gefühl hatte, nicht eine Adaption zu lesen, sondern eine komplett neue Geschichte.  Etwas enttäuscht war ich von den Endbegegnungen - gerade die mit dem Hasen - da quasi in der ganzen Reise, darauf hingearbeitet wird und Alice und ihr Begleiter stetig an den Herausforderungen in ihrem Weg wachsen und stärker werden. Ich hätte erwartet hier gibt es ein ganz großes Finale, einen spannenden Endkampf, etwas das dem Leser, aber vor allem Alice als Vergeltung geboten wird. Stattdessen fand ich diese Endbegegnung sehr knapp und wenig spektakulär behandelt, was mich dann etwas enttäuscht hat.  Fazit:  Ich konnte zwischenzeitlich gar nicht sagen, ob ich die Geschichte einfach viel zu grausam finden soll, oder genial und deshalb würde ich sagen, dass Christina Henrys Version von Alice schrecklich genial ist! So spannend war kaum ein Buch, dass ich dieses Jahr gelesen habe und daher habe ich es auch kaum aus der Hand legen können.  Ich muss allerdings auch sagen, dass ich das Setting, die Charaktere und alles was in der Story passiert zwischenzeitlich wirklich übertrieben grausam und schlimm fand und ich mir vorstellen könnte, dass die Geschichte deshalb nicht für jeden etwas ist. Ich bewerte Alice mit 9/10 Punkten!

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  • Fazit: düster und unheimlich- für Alice im Wunderland Fans

    Alice (Chronicles of Alice 1)

    Saruna

    09. November 2017 um 11:28

    InhaltNachdem Alice total verschmutzt und mit Blut zwischen ihren Beinen, verstört bei ihren Eltern auftaucht und von einem Kaninchen redet, stecken diese sie kurzerhand in eine Psychiatrie. Zehn Jahre später ist sie immer noch dort, doch als ein Feuer ausbricht, flüchtet sie mit ihrem Zimmernachbar Hatcher in die Old City. Dort muss sie sich unweigerlich ihrer Vergangenheit stellen.SchreibstilDüster, sehr, sehr düster und intensiv. Ich bin ein grosser Fan von Christinas Schreibstil und Erzählkunst, denn sie nimmt kein Blatt vor den Mund, schafft düstere und unheimliche Atmosphären. Persönliche MeinungLeider musste ich feststellen, dass ich mich nicht für Wunderland Adaptionen begeistern kann. Ich liebe die originale Geschichte und die Charaktere, aber ich verspüre keinerlei Lust von ihnen zu lesen.Wieso ich das Buch und deren Fortsetzung trotzdem gelesen habe? Weil ich so begeistern von Lost Boy war.Alice war nicht schlecht, ich hab mich einfach nicht so dafür begeistern können. Die Idee ist soo cool! Die Version des Wunderlandes hat Frau Henry extrem toll beschrieben. Es war soo soo brutal und heftig, intensiv und spannend und ganz klar der pure Horror!Die Old City ist düster, grau und gefährlich. Sie wird regiert von den vier Quartierbossen Mr. Chesire, Mr. Walross, Mr. Rabbit und Mr. Carpenter. Männer sind gewalttätig, Frauen werden vergewaltigt.. und wenn sie Pech haben, sogar dabei gefressen. Ich übertreibe nicht, dieses Buch ist DARK! Und nichts für schwache Nerven oder Zartbesaitete.Fazit: düster und unheimlich- für Alice im Wunderland Fans

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  • Eine düstere, faszinierende Version vom Klassiker Alice im Wunderland

    Alice (Chronicles of Alice 1)

    Reading_far_away

    30. October 2017 um 12:32

    Inhalt Wir begegnen Alice in einem Sanatorium in Old City, denn sie wurde blutüberströmt, mit einem Messer in der Hand und von einem Kaninchen vor sich hinfaselnd aufgefunden und so jemand hat keinen Platz (mehr) in New City. Sie hat bis auf wage Vorstellungen von einer Teaparty keinerlei Erinnerungen an die Geschehnisse und wird in der Anstalt mit Medikamenten ruhig gestellt. Der einzige, zu dem Alice im Sanatorium Kontakt hat, ist ihr Mitinsasse Hatcher, den sie allerdings nur durch ein Loch in der Wand sehen kann. Als eines Tages ein Brand in dem Sanatorium ausbricht, können die beiden von dort fliehen und machen sich auf die Suche nach Alices Erinnerung. Doch zusammen mit den beiden entkommt auch der Jabberwocky... Meine Meinung Am Anfang der Geschichte erfährt man nicht viel über den Handlungsort. Es gibt nur vage Informationen, dass die Stadt in New und Old City aufgeteilt ist und dass die Magie von dort verschwunden ist. Die Stadt selbst hat keinen Namen und man erfährt auch nichts über das Land, in dem sie liegt. Während ich damit zunächst ein wenig Startschwierigkeiten hatte, hat es mich im weiteren Verlauf der Geschichte nicht mehr weiter gestört. Gemeinsam mit Alice und Hatcher entdecken wir als Leser nach und die verschiedenen Orte in Old City und bekommen so mit der Zeit ein ziemlich genaues Bild einer düsteren Stadt, die es so eigentlich in jedem beliebigen Land der Welt liegen könnte. Auf unserer "Entdeckungstour" durch Old City begegnen wir mehr als nur einer grausigen Gestalt, die alle mehr oder weniger direkt mit Alice Vergangenheit zu tun haben. Darunter befinden sich Chesire (Cat), The Caterpillar und natürlich The Rabbit. Allerdings sind es in Christina Henrys Version vom Wunderland keine Tiere, sondern Personen, denen ich ehrlich gesagt nicht über den Weg laufen möchte. Ihre Grausamkeit ist quasi berühmt in Old City und hat mir beim Lesen manchen Schauer über den Rücken laufen lassen. Doch genau das finde ich so genial an diesem Buch: diese absolut düstere Interpretation von Carrols Figuren. Hatte ich noch nach den ersten Kapiteln die Befürchtung, dass sich in dem Buch ein blutiges Gemetzel nach dem anderen die Hand reicht, konnte ich es irgendwann kaum mehr aus der Hand legen, weil es so fesselnd geschrieben ist und ich als Leser unbedingt wissen wollte, was in Alices Vergangenheit passiert ist und ob es den beiden gelingt, den Jabberwocky auszuschalten. Besonders gut hat mir die Entwicklung von Alice gefallen. War sie anfangs außerhalb vom Sanatorium total ängstlich und abhängig von Hatchers Fähigkeiten mit der Axt umzugehen, entwickelt sie sich im Laufe der Handlung zu einer starken und mutigen Persönlichkeit, die sich den Schrecken ihrer Vergangenheit stellt. Diese Wandlung erfolgt nicht von jetzt auf gleich, sondern wird meiner Meinung nach absolut authentisch dargestellt. Alice entdeckt ihre innere Stärke gemeinsam mit dem Wunsch, Licht in das Dunkel ihrer Vergangenheit zu bringen. Ein weiterer Pluspunkt ist für mich, dass nicht nur die Vergangenheit von Alice aufgedeckt wird, sondern auch die von Hatcher und vom Jabberwocky. Dadurch bekommt die Geschichte die nötige Tiefe ohne zu sehr von der Hauphandlung abzukommen. Tatsächlich spielt auch Magie eine Rolle, aber in welcher Art und Weise müsst ihr schon selbst herausfinden ;) Für mich ist Alice von Christina Henry defintiv ein Lesehighlight im Jahr 2017 und das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen! Ich freue mich riesig darauf, die Fortsetzung "The red queen" zu lesen.

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  • Alice

    Alice (Chronicles of Alice 1)

    Geschichten-Welt

    03. September 2017 um 14:37

    Und noch ein Alice im Wunderland Buch. Es ist beinahe schon eine Sucht. Dieses Buch hatte ich schon lange in meiner Liste und ich bereue es nun wirklich es nicht schon früher gelesen zu haben, denn das erste Buch hat mich wirklich tierisch begeistert. Es hatte genügend Referenzen zu Charakteren aus dem Original, aber sie waren so in Szene gesetzt, dass sie gleichzeitig auch wie ganz neue Charaktere wirkten. Die Welt des Buches war auch sehr interessant und vor allem dunkel. Das ganze Buch behandelt sehr dunkle Themen, dass es eindeutig ins Horror-Genre fällt. Etwas was mich aber gestört hab, war die finale Begegnung mit dem weißen Kaninchen. Es gibt zwei finale Bösewichte mit ihm und dem Jabberwocky und die Begegnung mit dem letzteren hat mir gefallen, aber das weiße Kaninchen war ein wenig enttäuschend, dafür das er als so wichtige Figur die ganze Zeit dargestellt wurde. Eine weitere irritierende Sache für mich war, dass ich mir bis zum Ende nicht sicher war ob der Charakter Hatcher nicht eine Anspielung auf den verrückten Hutmacher war. Dieser Charakter hat mir als einziger noch gefehlt, aber bis auf, dass sie verrückt sind haben sie irgendwie nichts gemeinsam. Bei den anderen Charakteren waren es immer noch ein paar mehr Gemeinsamkeiten, so dass man sich sicher sein konnte. Leider gab es genau das dann im zweiten Buch auch, denn auch wenn es durch die Namen eindeutig war, wer der schwarze König und die weiße und rote Königin waren, hatten sie ansonsten nichts mit ihren originalen Gegenstücken gemeinsam. Oder zumindest war es nicht eindeutig genug, dass es mir aufgefallen wäre. Und außer genau diesen Charakteren schienen alle anderen auch kein Wunderland-Gegenstück zu haben. Das zweite Buch hat mich auch entsprechend nicht so sehr in den Bann gezogen wie das erste. Die Handlung passte trotzdem super zu den Charakteren und besonders Alice wächst charakterlich stark, was mir gut gefallen hat, aber ein wenig mehr Bezug zum Originalwerk hat ein wenig gefehlt um den Zauber perfekt zu machen. Aber natürlich verstehe ich den Wunsch eigene originale Charaktere zu entwickeln und das ist der Autorin auf jeden Fall gelungen.

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