Diese Bilderbucherzählung aus dem "Brunnen Verlag" über einen Jungen, der prinzipiell gerne Ritter wäre( wie sein Vater), aber mit Turnieren und Kämpfen nicht unbedingt etwas am Hut hat, dürfte Kitakids ab 4J. erfreuen.Und Ritter "Zartbitter`s" Pony Ronnie Wohlgemuth ;-) geht es ähnlich: vor Aufregung muss es dann immer "äpfeln" und das Publikum dessen lacht die beiden dann aus, tja. Also beschließen sie, die heimische Burg zu verlassen und herauszubekommen, was einen Ritter eigentlich ausmacht. Und während sie alten Damen helfen, einem Eichhörnchen das wehe Bein schienen(nach Buch-Anleitung;-), fiese Wegelagerer verschrecken und einer Holzfällerfamilie Unterstützung leisten, tun die beiden doch genau das, was echte Ritterlichkeit vorschreibt, nicht wahr?! Als dann die Holzfällersleute Zartbitter bestätigen, das er längst ein Ritter ist, reitet der Junge heim.Leider sieht sein Vater das anders. Er hätte gerne einen Sohn, der bei (Wett)kämpfen punktet und erklärt ihm, er tauge nicht als Ritter. Da allerdings gibt es Wiederspruch, denn die alte Frau, die Holzfällerfamilie und sogar der König (den Zartbitter vor den Wegelagerern gerettet hatte) sprechen für den Jungen! Und König Goldherz schlägt ihn zum Ritter der Königsgarde. Zartbitter soll es recht sein, solange er nur nie wieder bei einem Turnier mitmachen muss - ihm sind die Herzen der Menschen eben wichtiger...
Arabell Watzlawick hat zu Christina Herr`s Geschichte Bilder in sanften Farben kreiert, mit Übersichtskarte auf den Vorsatzblättern, Burgumgebung, vielen kleinen Details auf den Seiten(sehr nett der Hirsch im Versteck oder der Würstchen "liebende" Burghund) und zeigt dabei Protagonisten, die auch ein wenig wie Kinder ausschauen.
Eine unterhaltsam dargebotene Geschichte über Empathie und Hilfsbereitschaft zum Nachmachen... :-)















