Christina Jones Mondscheinzauber: Roman

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Inhaltsangabe zu „Mondscheinzauber: Roman“ von Christina Jones

Eine leichte Lektüre mit einem Schuss Magie und reichlich komödiantischem Talent... Wohlfühllektüre für einen verregneten Nachmittag.

— parden
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  • Ein Schuss Magie...

    Mondscheinzauber: Roman
    parden

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    EIN SCHUSS MAGIE...Dass Cleo Moon einmal Männer zu Füßen liegen würden, hätte die frisch geschiedene Mittdreißigerin in ihren kühnsten Träumen nicht gedacht; dass sie sogar über einen stolpern könnte, noch weniger. Tatsächlich liegt der gutaussehende Dylan eher zufällig vor iher Wohnwagentür, und anstatt sich zu freuen, zieht Cleo ihm erst einmal mit der Mülltüte eins über. Sie ist noch neu in dem kleinen Dorf Lovers Knot - und jetzt so etwas. Bald wird jedoch klar, dass Dylan nicht etwa Cleo aufgelauert hat, sondern eigentlich die vorherige Bewohnerin besuchen wollte. Da er außerdem äußerst attraktiv und charmant ist, lässt Cleos Schock schnell nach. Als sich auch noch herausstellt, dass Dylan als Chauffeur bei dem Mann ihrer neuen Arbeitgeberin, der exzentrischen Millionärin Mimi Pashley-Royle, angestellt ist, keimt zarte Hoffnung in Cleo auf: Könnte das der Mann ihrer Träume sein? Um ihm näherzukommen, ist das traditionelle Erntefest ein willkommenes Ereignis. In einem alten Kochbuch findet Cleo ein Rezept für selbstgemachten Beerenwein und ist begeistert: das perfekte Mitbringsel für das Fest! Doch die Rezeptur hat es in sich, denn die Wirkung des Gebräus ist in keiner Weise mit der normalen Weins zu vergleichen. Doch was richtet ein Schuss Magie hier wohl an?Cleo Moon ist ein sympathischer Charakter, den man gleich ins Herz schließen muss. Das Leben meint es nicht immer gut mit ihr, schließlich liegt ihres gerade in Scherben vor ihren Füßen - frisch geschieden nach langen Jahren erfolgloser Versuche, ein Kind zu bekommen, unabhängig aber nahezu mittellos, gelandet auf einem Campingplatz in einem winzigen Wohnwagen, in unmittelbarer Nachbarschaft zu vielen merkwürdigen Figuren, die auch deshalb dauerhaft dort leben, weil sie sich nichts anderes leisten können. Doch Cleo Moon ist niemand, die den Kopf in den Sand steckt, und so gestaltet sie ihr Leben, wo es sich gestalten lässt. Sie sucht sich einen Job, der zwar eher etwas mit Sklaventreiberei zu tun hat denn mit normalen Arbeitszeiten, dafür aber sehr abwechslungsreich ist und ihr immerhin den notwendigen Lebensunterhalt sichert. Sie schafft es, mit den wenigen verbliebenen Dingen aus ihrem alten Leben ein gemütliches Zuhause aus dem wenigen ihr zur Verfügung stehenden Platz zu zaubern. Und sie schließt Freundschaften - nicht zuletzt deswegen, weil es bei ihr stets einen frisch gebackenen Kuchen gibt. Doch mit dem Kapitel 'Männer' hat sie abgeschlossen. Eigentlich. Allerdings sieht dieser Dylan, der da eines Abends angetrunken vor ihrem Wohnwagen lag, schon verdammt gut aus. Und ist - ein Schürzenjäger, klar. Aber einfach unwahrscheinlich nett und charmant. Zumindest scheint ihm an ihrer Freundschaft zu liegen. Etwas anderes kommt natürlich auch nicht in Frage - nach der Enttäuschung über ihre zerbrochene Ehe wäre eine Affäre mit einem offenischtlichen Gigolo wohl kaum dazu geeignet, ihr angeknackstes Selbstbewusstsein wieder aufzurichten. Oder wie?Wer die Bücher von Christina Jones kennt, weiß, dass es da immer auch einen Schuss Magie gibt. Nie so viel, dass es dominiert und damit störend oder unglaubwürdig wirken würde. Aber eben immer genauso viel, dass es zu einigen zauberhaften Ereignissen kommt. In diesem Fall entstammt der Zauber einem alten Rezeptbuch, das Cleo als Grundlage für selbstgemachte Weine dient und für die sie schon einige besondere Zutaten benötigt. Dylan hilft ihr bei der Zubereitung, und beim Erntefest können die beiden die magische Wirkung des Weines beobachten. Hier zeigt die Autorin ihr komödiantisches Talent, das mich durch eine ganze Anzahl von Seiten kichern ließ. Zusammen mit dem flüssigen Schreibstil (von einigen holprigen Übersetzungen einmal abgesehen) sorgte dies dafür, dass ich nur so durch die Seiten flog.Eine romantische Komödie mit einem Schuss Magie, bei dem mich nur der Strang einer Nebenhandlung etwas störte. Insgesamt jedoch hat das Buch das beabsichtigte Ziel erreicht: Wohlfühllektüre für einen verregneten Nachmittag...© Parden

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    dicketilla

    dicketilla

    03. May 2016 um 10:19