Christina Kovac

 3.8 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf von Christina Kovac

Christina Kovac hat mehr als zwanzig Jahre als Produzentin und Redakteurin im Nachrichtenjournalismus gearbeitet, unter anderem für NBC News. Mit ihrer Familie lebt sie in einem Vorort von Washington, D.C. „Stadt der Intrigen“ ist ihr erster Thriller.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christina Kovac

Cover des Buches Stadt der Intrigen (ISBN:9783328101581)

Stadt der Intrigen

 (12)
Erschienen am 10.04.2017

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Rezension zu "Stadt der Intrigen" von Christina Kovac

Gut, aber allgemein zu austauschbar
NaddlDaddlvor 6 Monaten

Irgendwie hatte ich hier das Gefühl, den Prototypen eines Thrillers vor mir zu haben. Die Story ist auf jeden Fall gut und spannend, besonders zum Ende hin wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Doch mir hat noch das Besondere gefehlt. Der Aha-Moment, vielleicht auch ein Oh-mein-Gott-Moment oder ein besonders eckiger Charakter. So hatte ich das Gefühl, dass der Thriller, den ich lese zwar gut ist, jedoch mit absehbaren Elementen ausgestattet war. Dazu kommt noch das Ende, das mir ein bisschen zu willkürlich und schnell war und mich irgendwie nicht so ganz befriedigt zurückgelassen hat. Was mich allerdings wirklich enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass die Protagonistin Virginia diese Gabe hat, sich Bilder einprägen zu können beziehungsweise dass sich die Bilder in ihr Gedächtnis einprägen. Dieser Umstand findet aber vor allem im späteren Verlauf der Geschichte kaum noch Erwähnung, obwohl es einige Bilder gegeben hätte, die Virginia hätten verfolgen können. Das kommt mir dann immer so unnötig vor, wenn eine Person etwas besonders gut kann, dieses Talent vom Autor für eine Sache genutzt wird und dann im restlichen Buch links liegen bleibt.
Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen, jedoch nicht begeistern. Der Roman ließ sich flüssig lesen und teilweise fand ich Christina Kovacs Stil wirklich interessant. Virginias Gedankenwelt, in die man durch die erste Perspektive eintaucht, ist sehr schön geschrieben, oft mit knappen Sätzen, was das ganze authentischer macht, aber mir hat eben noch etwas gefehlt, das mich komplett mitgerissen hätte.
Genauso erging es mir mit den Charakteren. Die wichtigsten waren mir einigermaßen sympathisch, aber mir hat wieder das gewisse Etwas gefehlt, das mir die Figuren länger im Gedächtnis bleiben lässt. Momentan habe ich das Gefühl, die Personen in der Geschichte bald wieder zu vergessen, so wie ich mir den Namen der Protagonistin erst einmal einfach nicht merken konnte. Ehrlich, wenn dann nach zehn Seiten mal wieder der Name Virginia auftauchte, habe ich ernsthaft daran gezweifelt, dass sie wirklich so heißt, weil der Name einfach nicht zu ihr passt. Und ansonsten ist Virginia eben auch ziemlich austauschbar. Sie ist ehrgeizig. Und sie vergisst nie ein Gesicht. So viel ist von ihr bei mir hängen geblieben. Dabei war sie mir nicht mal unsympathisch, sie als Protagonistin war im Gegenteil sogar sehr angenehm. Nur eben austauschbar.
Das gleiche bei den anderen Charakteren. Von den meisten habe ich gerne gelesen, aber es ist eben nicht viel hängengeblieben. Da ist Ben meiner Meinung nach ein gutes Beispiel. Ben, schon allein der Name... Er war einer meiner Lieblingsfiguren in "Stadt der Intrigen", ich mochte ihn total gerne, aber er war eben so austauschbar, so wie die vielen Bens vor und nach ihm, die es in Büchern gab und noch geben wird. Ich meine, echt mal, Ben ist der typische Name für eine sympathische männliche wichtige Figur. Bei anderen Charakteren wiederum hatte ich nicht wirklich das Gefühl, sie zu verstehen. Damit spiele ich jetzt auf die "bösen" Figuren an, deren Motive wie ich finde nicht ausreichend beleuchtet wurden und deren Handlungen ich deswegen nicht ganz so nachvollziehbar fand.
Insgesamt fand ich "Stadt der Intrigen" ganz gut. Ich habe nicht nur schnell in die Geschichte reingefunden, nein, der Roman liest sich auch einfach und bleibt fast immer spannend. Allerdings fehlte mir das Eigene, das, was die Geschichte in meinem Kopf hängenbleiben lässt. So empfand ich nicht nur die Handlung als ein wenig zu lehrbuchmäßig, sondern auch noch die Charaktere als zu austauschbar. 

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Rezension zu "Stadt der Intrigen" von Christina Kovac

Spannender Polit-Thriller!!!
Nepomurksvor 2 Jahren

Eine scheinbar spurlos verschwundene Frau zieht die Aufmerksamkeit der Nachrichten-Producerin Virginia Knightly auf sich. Sie forscht nach und wittert eine große Story. Doch je weiter sie den Hinweisen nachgeht und je näher sie der Wahrheit kommt, desto gefährlicher wird es für Virginia Knighty und ihr Team. Denn sie hat sich mit mächtigen Menschen angelegt, die ihre öffentliche Integrität mit allen Mitteln schützen wollen. Und letztlich bleibt dabei immer noch die Frage: Was geschah mit Evelyn Carney, der vermissten Person?

Christina Kovac hat mit „Stadt der Intrigen“ nach ihrer langjährigen journalistischen Tätigkeit im Washingtoner Dunstkreis nun ihren ersten Polit-Thriller vorgelegt. Ein eher stilles und ruhiges Buch, das mit wenigen Action-Szenen auskommt, aber immerzu Spannung aufzubauen weiß. Packende Verläufe und manchmal auch dramatische Entwicklungen lassen die Geschichte zu einem extrem fesselnden Gesamtkonstrukt werden. Der Leser ist dabei immer mit den „Ermittelnden“ auf Augenhöhe, wird jedoch auch das ein oder andere Mal auf die falsche Fährte geschickt. Mir gefielen das Topic wie auch der allgemeine Aufbau des Thrillers sehr gut. Man kauft der Autorin den Polit-Thrill jederzeit ab, da die Inhalte sehr authentisch und reell wirken und auch die Protagonisten gut konzipiert sind. Der Schreibstil ist dabei sehr eingängig und flüssig lesbar.
Einzig ein kurzer Nebenschauplatz schien mir überflüssig und im Gesamtrückblick nicht unbedingt stimmig.

Ansonsten ist der Thriller aber definitiv eine runde Sache: spannend, mit vielen Eindrücken zu möglichen politischen und polizeilichen Machenschaften in den USA. Mich jedenfalls hat das Buch durchaus überrascht und auch überzeugen können. Absolut empfehlenswert, deshalb 5 Sterne.

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Rezension zu "Stadt der Intrigen" von Christina Kovac

für einen Thriller viel zu wenig Spannung.
MellieJovor 2 Jahren

Der Weg zur Macht ist mit Lügen gepflastert 

Washington, D.C. – Stadt der Macht, Stadt der Intrigen. In der von Männern beherrschten Nachrichtenwelt hat es Virginia Knightly als Fernsehjournalistin bis fast nach ganz oben geschafft. Sie ist talentiert, ehrgeizig, und sie hat eine Gabe: Wenn sie ein Bild einmal vor Augen hatte, vergisst sie es nie wieder. Als ihr das Foto einer verschwundenen Frau auf den Schreibtisch gelegt wird, weiß sie, dass sie diese schon einmal gesehen hat. Nur wo? Virginia beginnt zu recherchieren. Noch ahnt sie nicht, dass sie sich in Machtspiele verwickelt, die bis in die höchsten Ränge reichen – und die auch ihr Leben bedrohen. 

Im Debütroman von Christina Kovac gerät man in die Welt der Medien. Die Autorin hat selbst über 20 Jahre in der Branche, unter anderem bei NBC News, gearbeitet. Sie weiß also, worüber sie schreibt und wie es bei einem Fernsehsender zugeht auch hinter den Kulissen.
Die Story geht um die Hauptprotagonistin Virginia Knightly, sie ist eine überaus erfolgreiche, motivierte und ehrgeizige Journalistin, die ihren Job liebt, in ihm regelrecht aufgeht und auch sehr gut ist. Das ganze Buch dreht sich vorwiegend nur um Virginia, da ist wenig Platz für andere Protas. So wundert es nicht das die Story aus Sicht der Journalistinerzählt wird, man konnte ihr dadurch bis in ihre Gedanken und Ängste verfolgen. Man erkennt, wie wichtig ihre Gabe das fotografische Gedächtnis, für ihren Job ist. Das ist auch der Moment, wo die Geschichte ins Rollen kommt als Virginia das Bild einer verschwundenen Frau ihr ins Gedächtnis regelrecht springt. 
Virginia Zitat aus dem 2. Kapitel Seite 19:
TV-Journalismus, das bedeutet, Geschichten zu erzählen und ich kann mir nicht Schöneres vorstellen, egal ob ich vor oder hinter der Kamera stehe. Man bleibt einfach dran, im Wissen darum, dass man eines Morgens das ganz große Ding gelandet haben kann, aber bereits am selben Abend womöglichschon wieder um seine Karriere kämpfen muss. Nervenkitzel pur für Virginia. 
Das grosse Problem an der Story ist neben der fehlenden Spannung auch das Fehlen anderer Charaktere neben Virginia, auf die kaum eingegangen wird. Zu Beginn verliert die Eingangsstory der Frau sich sofort, was wie ich fand das Spannende Element war hinter dem Job vor und hinter der Kamera und darum zuerst eine sensationsgeile Geschichte für den Arbeitgeber und auch die Zuschauer /Leser. Damit die Quoten stimmen. 
Einerseits ist es interessant das Leben eines Journalisten mal mit all seinen Facetten und Abgründen kennenzulernen, ist aber auch sehr langatmig bevor es wieder ein "bisschen" an Fahrt aufnimmt. Momente wo man das Buch auch gerne Mal zur Seite legt. 
Zwar greift im Laufe der Zeit der Eingangsplot über die verschwundene Frau wieder auf, aber das ganze fließt doch sehr gemächlich dahin, denn es geht vorrangig um das Leben von Virginia Knightly und ihre privaten Probleme und ihre Schwierigkeiten im Job.
Zwar hilft es dabei die Journalistin zu verstehen, aber die Story an sich dümpelt so vor sich hin, was ihre Beziehungsprobleme mit der Geschichte zu tun gehabt haben ist mir zudem bis jetzt schleierhaft 🤔🤔, und bringt sie gar nicht voran. Ich hätte mir mehr zum Fall der verschwundenen Frau gewünscht.Was im späteren Verlauf wird dann der Fall ziemlich schnell und unspektakulär aufgeklärt, was wieder für ein bisschen Spannung sorgt. Ich hatte gehofft, was auch der Klappentext hoffen liess, das es doch besser ausgeabreitet ist. Und nicht fast ein Drittel vor Schluss abgewickelt ist. Um dann wieder zu Virginia und ihrem Leben zu kommen😩.

Ich mochte Geschichten, Storys über Menschen, ihre Fehlbarkeit, ihre Unberechenbarkeit, ihre Rätselhaftigkeit. Genau das faszinierte mich so an meinem Job: Bei Menschen wusste man nie, woran man wirklich war.Kapitel 3
Die Autorin schreibt sehr detailreich, wodurch ich mir die Charaktere (was ihr Aussehen betrifft) und Handlungsorte gut vorstellen konnte. Das Buch ist flüssig zu lesen.
Virginia Zitat aus dem 3. Kapitel :Ich mochte Geschichten, Storys über Menschen, ihre Fehlbarkeit, ihre Unberechenbarkeit, ihre Rätselhaftigkeit. Genau das faszinierte mich so an meinem Job: Bei Menschen wusste man nie, woran man wirklich war.
Das ist eine Aussage die der Geschichte auch gut getan hätte. 
Abschließend :Für einen Thriller zu wenig Spannung, aber interessanter Ausflug hinter die Kulissen der Arbeit einer Journalistin! Wenig Platz für weitere Persönlichkeiten neben Virginia. 
Ich kann das Buch Menschen empfehlen, die Journalismus mögen und eine leichte Krimistory zu schätzen wissen. 
Zu kaufen gibt es das Buch hier:https://www.amazon.de/gp/aw/d/3328101586/ref=cm_cr_arp_mb_bdcrb_top?ie=UTF8
Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1
Ich möchte mich bei RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars zu danken. 

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