Christina Kovac Stadt der Intrigen

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Inhaltsangabe zu „Stadt der Intrigen“ von Christina Kovac

Der Weg zur Macht ist mit Lügen gepflastert Washington, D.C. – Stadt der Macht, Stadt der Intrigen. In der von Männern beherrschten Nachrichtenwelt hat es Virginia Knightly als Fernsehjournalistin bis fast nach ganz oben geschafft. Sie ist talentiert, ehrgeizig, und sie hat eine Gabe: Wenn sie ein Bild einmal vor Augen hatte, vergisst sie es nie wieder. Als ihr das Foto einer verschwundenen Frau auf den Schreibtisch gelegt wird, weiß sie, dass sie diese schon einmal gesehen hat. Nur wo? Virginia beginnt zu recherchieren. Noch ahnt sie nicht, dass sie sich in Machtspiele verwickelt, die bis in die höchsten Ränge reichen – und die auch ihr Leben bedrohen.

Spannender Polit-Thriller!

— Nepomurks
Nepomurks

für einen Thriller viel zu wenig Spannung.

— MellieJo
MellieJo

Ein perfekt inszenierter Thriller, dessen einzige Schwäche in der Hauptfigur liegt, daran jedoch nicht scheitert

— Thoronris
Thoronris

Spannend und gut geschrieben, doch am Ende ging mir alles ein wenig zu schnell

— NaddlDaddl
NaddlDaddl

Gut, spannend, lesenswert

— hans-bubi
hans-bubi

Ein toller Journalisten/ Polit-Thriller, der mich wirklich begeistert hat, weil er durchgehend spannend und flüssig geschrieben ist.

— eulenmatz
eulenmatz

Oberflächliche Geschichte, die nicht wirklich überzeugt, für ein Debüt aber okay

— Krimisofa_com
Krimisofa_com

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  • für einen Thriller viel zu wenig Spannung.

    Stadt der Intrigen
    MellieJo

    MellieJo

    31. July 2017 um 14:17

    Der Weg zur Macht ist mit Lügen gepflastert Washington, D.C. – Stadt der Macht, Stadt der Intrigen. In der von Männern beherrschten Nachrichtenwelt hat es Virginia Knightly als Fernsehjournalistin bis fast nach ganz oben geschafft. Sie ist talentiert, ehrgeizig, und sie hat eine Gabe: Wenn sie ein Bild einmal vor Augen hatte, vergisst sie es nie wieder. Als ihr das Foto einer verschwundenen Frau auf den Schreibtisch gelegt wird, weiß sie, dass sie diese schon einmal gesehen hat. Nur wo? Virginia beginnt zu recherchieren. Noch ahnt sie nicht, dass sie sich in Machtspiele verwickelt, die bis in die höchsten Ränge reichen – und die auch ihr Leben bedrohen. Im Debütroman von Christina Kovac gerät man in die Welt der Medien. Die Autorin hat selbst über 20 Jahre in der Branche, unter anderem bei NBC News, gearbeitet. Sie weiß also, worüber sie schreibt und wie es bei einem Fernsehsender zugeht auch hinter den Kulissen.Die Story geht um die Hauptprotagonistin Virginia Knightly, sie ist eine überaus erfolgreiche, motivierte und ehrgeizige Journalistin, die ihren Job liebt, in ihm regelrecht aufgeht und auch sehr gut ist. Das ganze Buch dreht sich vorwiegend nur um Virginia, da ist wenig Platz für andere Protas. So wundert es nicht das die Story aus Sicht der Journalistinerzählt wird, man konnte ihr dadurch bis in ihre Gedanken und Ängste verfolgen. Man erkennt, wie wichtig ihre Gabe das fotografische Gedächtnis, für ihren Job ist. Das ist auch der Moment, wo die Geschichte ins Rollen kommt als Virginia das Bild einer verschwundenen Frau ihr ins Gedächtnis regelrecht springt. Virginia Zitat aus dem 2. Kapitel Seite 19:TV-Journalismus, das bedeutet, Geschichten zu erzählen und ich kann mir nicht Schöneres vorstellen, egal ob ich vor oder hinter der Kamera stehe. Man bleibt einfach dran, im Wissen darum, dass man eines Morgens das ganz große Ding gelandet haben kann, aber bereits am selben Abend womöglichschon wieder um seine Karriere kämpfen muss. Nervenkitzel pur für Virginia. Das grosse Problem an der Story ist neben der fehlenden Spannung auch das Fehlen anderer Charaktere neben Virginia, auf die kaum eingegangen wird. Zu Beginn verliert die Eingangsstory der Frau sich sofort, was wie ich fand das Spannende Element war hinter dem Job vor und hinter der Kamera und darum zuerst eine sensationsgeile Geschichte für den Arbeitgeber und auch die Zuschauer /Leser. Damit die Quoten stimmen. Einerseits ist es interessant das Leben eines Journalisten mal mit all seinen Facetten und Abgründen kennenzulernen, ist aber auch sehr langatmig bevor es wieder ein "bisschen" an Fahrt aufnimmt. Momente wo man das Buch auch gerne Mal zur Seite legt. Zwar greift im Laufe der Zeit der Eingangsplot über die verschwundene Frau wieder auf, aber das ganze fließt doch sehr gemächlich dahin, denn es geht vorrangig um das Leben von Virginia Knightly und ihre privaten Probleme und ihre Schwierigkeiten im Job.Zwar hilft es dabei die Journalistin zu verstehen, aber die Story an sich dümpelt so vor sich hin, was ihre Beziehungsprobleme mit der Geschichte zu tun gehabt haben ist mir zudem bis jetzt schleierhaft 🤔🤔, und bringt sie gar nicht voran. Ich hätte mir mehr zum Fall der verschwundenen Frau gewünscht.Was im späteren Verlauf wird dann der Fall ziemlich schnell und unspektakulär aufgeklärt, was wieder für ein bisschen Spannung sorgt. Ich hatte gehofft, was auch der Klappentext hoffen liess, das es doch besser ausgeabreitet ist. Und nicht fast ein Drittel vor Schluss abgewickelt ist. Um dann wieder zu Virginia und ihrem Leben zu kommen😩.Ich mochte Geschichten, Storys über Menschen, ihre Fehlbarkeit, ihre Unberechenbarkeit, ihre Rätselhaftigkeit. Genau das faszinierte mich so an meinem Job: Bei Menschen wusste man nie, woran man wirklich war.Kapitel 3Die Autorin schreibt sehr detailreich, wodurch ich mir die Charaktere (was ihr Aussehen betrifft) und Handlungsorte gut vorstellen konnte. Das Buch ist flüssig zu lesen.Virginia Zitat aus dem 3. Kapitel :Ich mochte Geschichten, Storys über Menschen, ihre Fehlbarkeit, ihre Unberechenbarkeit, ihre Rätselhaftigkeit. Genau das faszinierte mich so an meinem Job: Bei Menschen wusste man nie, woran man wirklich war.Das ist eine Aussage die der Geschichte auch gut getan hätte. Abschließend :Für einen Thriller zu wenig Spannung, aber interessanter Ausflug hinter die Kulissen der Arbeit einer Journalistin! Wenig Platz für weitere Persönlichkeiten neben Virginia. Ich kann das Buch Menschen empfehlen, die Journalismus mögen und eine leichte Krimistory zu schätzen wissen. Zu kaufen gibt es das Buch hier:https://www.amazon.de/gp/aw/d/3328101586/ref=cm_cr_arp_mb_bdcrb_top?ie=UTF8Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1Ich möchte mich bei RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars zu danken. 

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  • Starker Thriller mit schwacher Hauptfigur

    Stadt der Intrigen
    Thoronris

    Thoronris

    12. July 2017 um 15:26

    Einen gut recherchierten Thriller wie diesen habe ich lange nicht mehr gelesen. Die Autorin Christina Kovac hat lange Zeit als Produzentin und Redakteurin beim Fernsehen gearbeitet, entsprechend authentisch sind ihre Schilderungen des Alltags ihrer Protagonistin. Gerade bei einem Thriller, der in einem politischen Umfeld spielt, ist es wichtig, dass der Laie das Gefühl bekommt, die Dinge könnten sich in der Realität ganz genauso abspielen. Das ist Kovac in ihrem Debüt gut gelungen. Das Buch startet langsam, denn obwohl die Hauptfigur Virginia gleich zu Beginn über das Bild der vermissten Frau stolpert, zeichnet sich zunächst nicht ab, welche Bedeutung ihr Verschwinden bekommen würde. Tatsächlich dauert es etwa bis zur Hälfte des Thrillers, bis sich den Helden die Größe dessen offenbart, womit sie es zu tun haben. Das ist realistisch gestrickt, da auch Menschen, die ihr täglich Brot mit politischem Journalismus verdienen, selten damit rechnen, in eine riesige Intrige zu stolpern. Die Art, wie Virginia zusammen mit ihren Kollegen Ben, Isaiah und anderen Informanten befragt und langsam das Puzzle zusammensetzt, baut ganz langsam, aber unaufhaltsam Spannung auf. Während auf der einen Seite die Ermittlungen zum Verschwinden der Frau voranschreiten, bekommen wir auch Einblicke in das Privatleben und das berufliche Umfeld der Personen. Auf der einen Seite entwickelt sich eine sehr vorsichtige, und genau deswegen realistische Liebesgeschichte zwischen Virginia und ihrem Kollegen, während gleichzeitig Personalkürzungen und betriebsinterne Intrigen allen Beteiligten das Leben schwer machen. Auch das Verhältnis der Journalisten zu ihren Quellen, seien es Zivilisten oder Polizeiangehörige, wird immer wieder beleuchtet. Als jemand, der selbst für verschiedene Zeitungen und Radios gearbeitet hat, kann ich bestätigen, dass Loyalität und Vertrauen zwischen Reportern und Informanten das Fundament jeglicher journalistischer Arbeit ist. Der ständige Kampf, eine Geschichte auf Basis präsentierbarer Fakten zu produzieren, und Quellen zu beschützen und bei der Stange zu halten, ist manchmal ein Spagat, der kaum machbar ist. Die Geschichte selbst ist solide dargestellt, realistisch insbesondere im Kontext von Washington, und entwickelt sich in einem angemessenen Tempo. Trotzdem konnte das Buch mich nicht überzeugen. Das Problem liegt bei dem Erzählstil: Wir haben es mit einer Ich-Erzählerin zu tun, das Buch wird konsequent ausschließlich aus der Perspektive von Virginia geschrieben. Paradoxerweise führt das dazu, dass Virginia ein oberflächlicher Charakter bleibt. Zwar bekommen wir immer wieder kurze Einblicke in ihren Hintergrund und ihre Kindheit, doch werden diese Pfade nicht wirklich weiter verfolgt und entwickeln keine Relevanz für ihren Charakter. So gut sie in ihrer Arbeit als Journalistin ist, bleiben die präsentierten Mängel ihres Charakters immer oberflächlich. Einige ihrer Entscheidungen sind für mich entsprechend nicht nachvollziehbar, insbesondere das Ende – welches ich hier nicht verraten werde – hat mich vollkommen sprachlos und ungläubig hinterlassen. In meinen Augen ist ihr Charakter nicht entwickelt genug, um sie wirklich verstehen zu können. Das ist schade, denn dieser Thriller lebt von den zwischenmenschlichen Beziehungen. Insbesondere in jenen Momenten, da es um verletzte Eitelkeiten und Affären geht, hat das Buch seine Stärken. Sogar die angedeutete Sexszene ist herausragend ausgeführt. Leider blieb Virginia immer kalt für mich, wenn ich mit Charakteren mit litt und um sie bangte, waren es immer die anderen, nicht sie selbst. Ich frage mich, ob eine andere Erzählperspektive, die erlaubt hätte, Virginia von außen zu sehen, der Geschichte geholfen hätte, die Hauptfigur tiefer zu gestalten. Fazit: Der Thriller „Stadt der Intrigen“ ist ein gelungenes Debüt von Christina Kovac. Die immer größer werdenden Kreise, welche die Intrige rund um das Verschwinden der Frau zieht, sind gekonnt inszeniert und bauen systematisch Spannung auf. Wir erhalten tiefe Einblicke in die Nachrichtenwelt und das politische System von Washington, wo anscheinend jeder seine ganz eigenen Motive hat. Leider bleibt die Hauptfigur Virginia Knightley bis zuletzt blass, so dass manche Entscheidungen und Entwicklungen nicht so nachvollziehbar und authentisch sind, wie sie sein sollten. Trotzdem konnte ich die Lektüre mehr als genießen.

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  • Stadt der Intrigen

    Stadt der Intrigen
    Zeilentraumfaenger

    Zeilentraumfaenger

    02. July 2017 um 17:40

    Stadt der Intrigen ist der Debütroman von Christina Kovac und lässt auf jeden Fall noch Luft nach oben, auch wenn es ein ziemlich solider Thriller war.Das Buch hatte ich angefragt, weil ich die Idee dahinter total interessant fand. Ein Thriller, der mal nicht aus der Sicht eines Polizisten ist. Es war wirklich spannend, in Virginias kleine Welt einzutauchen und einiges über den Journalismus und den Alltag in der TV-Branche zu erfahren.Leider hatte ich zwischendurch meine Probleme, wirklich alles zu verstehen. Ich weiß nicht, wie das alles in Europa und vor allem in Deutschland läuft, aber in der USA gibt es ja noch mal einige Unterschiede und darauf wurde mir zu wenig geachtet. Einige Sachen habe ich einfach nicht verstanden und einige wenige wurden erst sehr spät erklärt. Durch diesen ganzen Hintergrund und eine sehr ausführlich beschriebene Protagonistin hat es sich dann leider auch etwas gezogen, bis es wirklich spannend wurde. Anfangs musste ich mich leider ein bisschen zum Weiterlesen zwingen und ich denke, man hatte da einiges weglassen können.Virginias Männerfeindlichkeit ging mir zum Beispiel ziemlich auf die Nerven. Eine starke Frau sein ist super, aber dabei Männer runter machen sich über sie zu stellen, ist nicht Sinn der Sache. Ihr Verhalten wurde zwar irgendwann aufgeklärt, aber im großen und ganzen war mir das zu viel Drama um Virginia.Einige komplizierte Beziehungen kamen dann natürlich auch noch dazu und es hat dann echt ein bisschen gedauert, bis ich nicht mehr darauf gewartet habe, dass jemand aus der Ecke gesprungen kommt und schreit 'It's me, Gossip Girl' oder so. Aber irgendwann kam die Sache dann doch noch in Fahrt und ich kam auf meine (Thriller-)Kosten.Okay, das war eine Lüge, ich hab immer was zu meckern. Ich weiß nicht ganz, was ich erwartet hatte, aber irgendwie hatte der Klappentext so viel versprochen.. Ich will nicht sagen, dass es nicht stimmt, was da steht, aber irgendwie stand das nicht wirklich im Fokus. Ein oder zwei Mal hat Virginias 'Fähigkeit' tatsächlich geholfen, aber sonst wurde die nicht mal erwähnt und das war eben genau das, was mich neben ihrem Hintergrund interessiert hatte.. Wer sich deswegen für das Buch interessiert, wird am Ende auf jeden Fall nicht zufrieden sein.Das klingt jetzt schon wieder alles so negativ, aber meckern ist immer so einfach.. Tatsächlich gab es auch einiges, was mir gefallen hat, ich fand das Buch ja wirklich gut.Zum einen lies es sich super leicht lesen, nachdem man erstmal reingekommen ist. Der Schreibstil der Autorin ist nicht so super leicht, wie in den meisten Liebesromanen, aber auch nicht kompliziert. Perfekt für einen Thriller.Außerdem haben mir die ganzen Intrigen super gefallen. Das Buch hat seinen Titel auf jeden Fall verdient. Alles war total verstrickt und irgendwann wusste ich wirklich nicht mehr, wem ich vertrauen soll und was jetzt überhaupt passiert ist. zum Ende hin konnte ich das Buch überhaupt nicht mehr weglegen,Stadt der Intrigen ist kein Buch, das man gelesen haben muss, aber trotzdem empfehlenswert für Leute, die vielleicht nicht unbedingt etwas blutiges lesen möchten und stattdessen Thriller bevorzugen, die verstrickt und gut durchdacht sind. 

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  • Debütroman mit Schwächen

    Stadt der Intrigen
    Manuela_Pfleger

    Manuela_Pfleger

    18. June 2017 um 16:08

    Das Cover wirkt auf mich wie für einen Thriller gemacht und gefällt mir gut, denn das Original Cover gefällt mir leider besser. Der Schreibstil ist hier sehr leicht, locker und fließend zu lesen. Man findet sich sofort in der Geschichte zurecht, jedoch dauert es bis etwa zur Mitte, bis die Geschichte an Spannung zu nimmt. Ab der Mitte jedoch geht es dann gut voran. Die Hauptprotagonisten Virginia Knightly kommt hier als Journalistin sehr gut herüber, aber was mich leider etwas enttäuscht hat, war die Tatsache, dass man nicht sehr viel von den Nebencharakteren erfahren hat. Da hätte man meiner Meinung noch mehr daraus machen können. Um was geht es in dem Buch? Es geht um eine Journalistin die sich nach dem Verschwinden einer Frau, an die Arbeit macht und beginnt zu Recherchieren. Weiters geht es um Macht und meiner Meinung nach hätte man für einen Thriller viel mehr an Spannungselementen mit einbauen können. Denn mir wäre es lieber gewesen, wenn man etwas weniger Journalismus in die Geschichte gebaut hätte aber dafür mehr Thriller Momente .Mein Fazit:"Guter Debütroman mit einigen Schwächen. Man hätte mehr daraus machen können und ausbaufähig."

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  • gut gelungen, aber kein 100-prozentiger Thriller

    Stadt der Intrigen
    bumblebeesworld

    bumblebeesworld

    31. May 2017 um 16:05

    Zum Inhalt: Das Buch spielt in den USA und zwar die meiste Zeit über in Washington. Es geht um die Fernsehjournalistin Virginia Knightly, die talentiert und ehrgeizig ist und sich auf diese Weise bereits einiges erarbeitet hat. Einer ihrer großen Vorteile ist dabei die Tatsache, dass sie Bilder und Filme, die sie einmal gesehen hat nicht mehr vergisst, sie besitzt also eine Art fotografisches Gedächtnis. Als es dann eine Vermisstenmeldung gibt, weiß Virginia sofort dass und wo sie sie bereits gesehen hat, kann sich jedoch nicht mehr an den Inhalt des Berichts erinnern und fängt an zu recherchieren. Dabei greift sie auf ihre Kontakte zu Polizei zurück, genauer gesagt auf Michael Ledger, mit dem sie eine Zeit lang zusammen war. Mit ihren Recherchen gerät sie unbewusst in Intrigen und Machtspiele sehr wichtiger Persönlichkeiten und bedroht ihr eigenes Leben. Meine Meinung: Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gefallen, auch wenn es mich nicht vollständig überzeugen konnte. Ich finde dass der Inhalt wirklich interessant klingt und großes Potential besitzt, aber nicht zu 100 Prozent umgesetzt wurde. Es fehlte mir über große Teile des Buches einfach die Spannung, es wurde viel erzählt, gelogen bzw nicht die ganze Wahrheit erzählt und gelästert. Für einen Thriller war es fast schon langweilig, auch wenn ich nicht mit dem Ende gerechnet hätte, das für mich wirklich überraschend und toll geschrieben war. Es war auch nicht weit hergeholt, dadurch dass über die gesamte Zeit hinweg einfach viele wichtige Informationen von den verschiedenen Leuten verschwiegen wurden, war es leicht einen gelungenen und überzeugenden Plot-Twist einzubauen. Es herrschte auf diese Weise immer eine gewisse Grundspannung worauf es am Ende hinauslaufen würde, aber für einen guten Spannungsbogen war es mir einfach zu wenig. Was mich auch wirklich gestört hat, war die Tatsache, dass Virginia über Michael Ledger wirklich extrem viele Informationen bekommt. Die sind zwar, wie sich immer wieder herausstellt, meistens nur unvollständig, aber für mich war es trotzdem zu leicht an diese Infos heranzukommen. Außerdem lässt er sie an Tatorte und andere von der Polizei nicht freigegebene Orte und Informationen. Das hat mich immer wieder gestört, da für mich ein Thriller, auch wenn er voller Intrigen und Machtbekundungen steckt, überzeugend sein sollte. Allerdings war mich die Hauptperson Virginia wirklich sympathisch. Obwohl sie inzwischen erfolgreiche Journalistin im Fernsehen ist, hat sie, wie jeder andere auch, so ihre kleinen Probleme mit sich selbst und vor allem mit den Männern. Nicht nur mit dem Kommissar, sondern auch mit anderen bzw einer anderen Person. Das ganze wirkte auf mich einfach nur natürlich und menschlich, ich habe immer mit ihr mitgefühlt, wenn etwas unvorhersehbares passiert ist. Über Virginia hat man auch einen tollen Blick hinter die Kulissen des Fernsehens bekommen und wie es dort vor, nach und während einer Nachrichtensendung zugeht. Alles in allem ist es ein Buch, das ich weiterempfehlen kann, allerdings darf man keinen 100-prozentigen Thriller erwarten.

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  • Top Polit-Thriller

    Stadt der Intrigen
    eulenmatz

    eulenmatz

    15. May 2017 um 13:20

    INHALT: Washington, D.C. – Stadt der Macht, Stadt der Intrigen. In der von Männern beherrschten Nachrichtenwelt hat es Virginia Knightly als Fernsehjournalistin bis fast nach ganz oben geschafft. Sie ist talentiert, ehrgeizig, und sie hat eine Gabe: Wenn sie ein Bild einmal vor Augen hatte, vergisst sie es nie wieder. Als ihr das Foto einer verschwundenen Frau auf den Schreibtisch gelegt wird, weiß sie, dass sie diese schon einmal gesehen hat. Nur wo? Virginia beginnt zu recherchieren. Noch ahnt sie nicht, dass sie sich in Machtspiele verwickelt, die bis in die höchsten Ränge reichen – und die auch ihr Leben bedrohen. MEINUNG: Man steigt ohne große Umschweife in die Geschichte ein. Es ist gleich klar, dass es um die Suche nach der verschwundenen Frau geht. Aus irgendeiner intuitiven Eingebung her lässt diese Tatsache Virginia Knightly nicht los und sie beginnt dem nachzugehen. Der Schreibstil von Christina Kovac hat ein gutes Niveau. Er lässt sich sehr flüssig lesen, ist aber nicht trivial. Man merkt, dass Christina Kovac selbst vom Fach ist. Man merkt nicht, dass es ein Debüt Roman ist. Die Frau kann erzählen und schreiben. Eine Tatsache, die man dem Roman anmerkt und die ich sehr zu schätzen weiß. Die ganze Handlung verläuft sehr flüssig und ist konstant spannend mit vielen Wendungen. Ich konnte keinerlei Längen feststellen. Ich mochte vor allem Virginia, die eine absolut toughe Frau und professionelle Journalisten ist. Man erfährt auch ein wenig über ihr Privatleben, aber es nimmt keinen großen Teil und überschattet auch nicht die eigentlich Handlung, was mich häufig in Krimis und Thriller stört. Die Autorin wählt genau die richtige Dosis, damit ein gutes Verständnis für Virginia bekommt. Virginias Job verlangt ihr einiges ab und mag sie sicher auch an der ein oder andere Stelle hart erscheinen lassen, aber es gibt immer wieder Momente, in denen man merkt, dass auch sie Gefühle hat und schwach ist. Es gibt auch eine kleine Liebesgeschichte. Auch diese war für mich genau richtig und hat dem ganzen noch eine gewisse Spannung verliehen (auch wenn das Ganze eher zum Scheitern verurteilt war), die mir auch sehr gut gefallen hat. Häufig finde ich solche Liebesgeschichte in Thriller deplatziert, aber hier war das nicht der Fall. Auch die anderen Charaktere hat Kovac sehr gut ausgearbeitet. Mir gefielen auch die Konfliktsituationen, die sie immer wieder heraufbeschwört. Sie spielt auch mit dem Leser und lockt immer wieder auf andere Fährten und am Ende ist doch alles anders. Mir gefiel der politische Einschlag und der Einblick ist das journalistische Arbeiten, dass einem wirklich was abverlangt. Die Presse kommt ja häufig nicht gut weg, aber dank des Romans habe ich auch mal einen Eindruck davon gewonnen, dass es auch wichtige Arbeit ist und nicht überall schwarze Schafe sind, sondern das Information quasi dreifach abgesichert werden bevor man sie veröffentlicht. Auch der Kontakt und die Beziehung zu Informanten waren sehr interessant. FAZIT: Für mich ein Thriller-Highlight! Eine komplette runde Geschichte mit Spannung, Wendungen und Einblick hinter die Türen der Politik und des Journalismus in Washington. Ich würde sehr mich freuen, wenn es weitere Romane mit Virginia Knightly als Protagonistin gibt. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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  • Konnte leider nicht so recht für fesselnde Lesestunden sorgen

    Stadt der Intrigen
    HibiscusFlower

    HibiscusFlower

    26. April 2017 um 19:19

    Klappentext des Verlages:Washington, D.C. – Stadt der Macht, Stadt der Intrigen. In der von Männern beherrschten Nachrichtenwelt hat es Virginia Knightly als Fernsehjournalistin bis fast nach ganz oben geschafft. Sie ist talentiert, ehrgeizig, und sie hat eine Gabe: Wenn sie ein Bild einmal vor Augen hatte, vergisst sie es nie wieder. Als ihr das Foto einer verschwundenen Frau auf den Schreibtisch gelegt wird, weiß sie, dass sie diese schon einmal gesehen hat. Nur wo? Virginia beginnt zu recherchieren. Noch ahnt sie nicht, dass sie sich in Machtspiele verwickelt, die bis in die höchsten Ränge reichen – und die auch ihr Leben bedrohen."TV-Journalismus, das bedeutet, Geschichten zu erzählen, und ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, egal ob ich vor oder hinter der Kamera stehe. Man bleibt einfach dran, im Wissen darum, dass man eines Morgens das ganz große Ding gelandet haben kann, aber am selben Abend womöglich schon wieder um seine Karriere kämpfen muss." (S. 19)Wie schnelllebig diese Branche sein kann, weiß die vierunddreißigjährige Producerin Virginia Knightly nur zu gut. Gerade eben noch ganz oben dabei ist keine Garantie dafür, nicht ebenso schnell ganz unten zu landen.Als sie unter den Pressemeldungen die Vermisstenanzeige einer gewissen Evelyn Carney entdeckt, wird ihre Neugier auf diesen Fall geweckt, obwohl sie schon unzählige, ähnliche Fälle in ihrer Laufbahn erlebt hat.Virginia setzt alles daran, nicht nur die Exklusivrechte für ihren Sender zu erhalten, sondern auch bei der Lösung des Falles behilflich zu sein und gerät dabei in einen Strudel aus Lügen, der von Macht und Geld geschaffen wurde.Ein Schuldiger scheint schnell gefunden, doch so einfach soll es dann doch nicht sein.Verwirrung, Verrat und Misstrauen erschweren ihre Arbeit und dazu sägt der Nachrichtendirektor an ihrem Stuhl.Zwei Jahrzehnte hat Christina Kovac im Nachrichtenjournalismus gearbeitet, was die Szenen im Sender sowie die Arbeit von Virginia und ihrem Team sehr gut erkennen lassen.Doch dies allein macht noch keine überzeugende Story daraus, selbst wenn der Einfluss der Medien ganz offensichtlich hervorgehoben wird.Neben dem Verschwinden von Evelyn Carney und den Intrigen die darum gesponnen werden, greift die Autorin einzelne Fäden auf, deren Einarbeitung ich selten nachvollziehen konnten, weil sie oberflächlich behandelt oder im Verlauf verloren gegangen wirkten, was die Darstellung der Figuren ebenfalls eher schwach und die Spannung spärlich erscheinen ließ.Stadt der Intrigen hat einige Stärken aber ebenso seine Schwächen, die bei mir - wie ich es bei einem Thriller erwarten würde - kein fesselndes Lesegefühl aufkommen lassen wollten.

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  • Viel Luft nach oben

    Stadt der Intrigen
    Krimisofa_com

    Krimisofa_com

    19. April 2017 um 13:15

    Medien haben neben Legislative, Judikative und Exekutive wohl die meiste Macht in einem Staat, nicht umsonst zählen sie in den westlichen Ländern zumindest inoffiziell zu den vier Säulen der Demokratie; sie haben viel Einfluss auf das Leben aller, sie können Geschichten klein, aber auch ziemlich groß machen. Dass sie Geschichten groß machen können, zeigt uns Christina Kovac in ihrem Debütroman „Stadt der Intrigen“.Wir schlüpfen in die Rolle von Virginia Knightly, die Producerin bei einem TV-Sender in Washington D.C ist. Sie hat nicht nur eine beeindruckende Geschichte, die den American Way of Life gekonnt wiederspiegelt, nein, sie hat auch noch ein fotografisches Gedächtnis, was die Ausgangslage dieser Geschichte ist. Danach kommt gleich der oben beschriebene Macht-Aspekt, denn Knightly nutzt ihre Position beim Fernsehen, um eine scheinbar kleine Story ganz groß zu machen – ohne ihr wäre die vermisste Frau, um die es in dem Buch eigentlich geht, nur eine von 10.000 Menschen, die jedes Jahr in der US-Hauptstadt vermisst werden (Quelle: Buch). Am Ende des siebten Kapitels fragt sich Knightly: „Was zum Teufel geht mich das alles an?“ – tja, das hab ich mich zu diesem Zeitpunkt allerdings auch gefragt.Über Knightly selbst erfährt man nur nach und nach etwas, die restlichen Charaktere bleiben weitestgehend blass. Ben, ihr engster Arbeitskollege und Anchorman beim TV-Sender, zeichnet sich zum Beispiel dadurch aus, dass er ein unfassbarer Frauenheld ist und Stimmungsschwankungen Ende nie hat – er wird von allen anderen Charakteren noch am besten beschrieben. Was die Äußerlichkeiten der Charaktere betrifft, hält sich Kovac allerdings nicht zurück; was auch okay ist, aber die inneren Werte zählen dann aber  – vor allem in Büchern – doch etwas mehr.Christina Kovac hat selbst einen TV-Hintergrund; sie war bei NBC beschäftigt und kennt den Alltag genau, was sie auch sehr gut in die Geschichte einfließen lässt – ob sie sich beim Schreiben bewusst war, dass ihr Buch auch außerhalb der USA verkauft wird, dessen bin ich mir nicht sicher. Denn man stolpert beim Lesen über Abkürzungen und Begriffe, die man als Europäer nicht unbedingt kennt und die die Autorin entweder sehr spät oder gar nicht erklärt. Da müsste man schon das ein oder andere Mal Google bemühen.Die Geschichte selbst bleibt großteils oberflächlich, nur hin und wieder geht es etwas tiefer. Loyalität ist eines der wichtigsten Themen, was ich wiederum gut finde. Weniger gut finde ich die Beziehungskiste, in der immer wieder gekramt wird. Den Großteil des Publikums von Krimis und Thrillern (Frauen) wird das vermutlich gefallen – ich kann damit aber recht wenig anfangen. Der Showdown ist schon recht früh, weit bevor sich überhaupt ein Ende abzeichnet, aber noch früher kann man erahnen, wie er ablaufen wird – schade.Am Ende dieser Rezension muss ich noch über ein spezielles Problem schreiben, das ich mit dem Buch hatte; wobei ich nicht weiß, ob es an der deutschen Übersetzung, am eReader oder – und das glaube ich dann doch am ehesten – an der Autorin lag: es gibt in der schriftlichen Welt neben einigen anderen Satzzeichen Binde-, und Gedankenstriche, Bindestriche verbinden Wörter, wie zum Beispiel Radio-Moderatoren, Erste-Hilfe-Kasten oder ähnliche Konstrukte – Gedankenstriche symbolisieren eine kurze Pause im Satz (es gibt auch noch Gegenstriche und ähnliche Striche, deren Aufgaben ziemlich gleich sind), ein weiterer Unterschied ist der, dass es beim Bindestrich kein Leerzeichen zwischen Wort und Strich gibt, beim Gedankenstrich schon. Die Autorin jongliert scheinbar willkürlich mit den Binde- und Gedankenstrichen, da kommen dann Konstrukte wie TV – Journalist oder, ganz abenteuerlich, To-do – Liste heraus. Mich hat das anfangs ziemlich zur Weißglut gebracht, aber der Mensch gewöhnt sich bekanntlich an alles – ihr Lektor hätte das dennoch gerne anmerken können.Fazit: Für ein Debüt ist „Stadt der Intrigen“ okay, sonderlich berührt oder gepackt hat mich das Buch allerdings nicht, weil sich die Handlung ziemlich oberflächlich verhält.

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  • Sehr realitätsnah!

    Stadt der Intrigen
    Melie99

    Melie99

    17. April 2017 um 19:22

    Das Cover ist meiner Meinung nach sehr ausdrucksstark. Es spiegelt mir allerdings die Geschichte zu wenig wieder. Ich hätte mir daher ein Cover gewünscht, welches besser zu der Geschichte passt. „Die Stadt der Intrigen“ ist ein Einzelband von Christina Kovac.Die Grundidee der Geschichte sagt mir sehr zu. Allerdings hat es meines Erachtens nach ein bisschen an der Umsetzung gehadert. Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, da das Buch in keines meiner typischen Genre passt und ich so etwas Derartiges noch nie gelesen habe. Ich bin auch sehr froh, dass der Klappentext nicht so viel von der Geschichte vorwegnimmt. Das Buch ist keineswegs langatmig, aber trotzdem konnte es mich irgendwie nicht ausreichend fesseln. Ich weiß ehrlich gesagt selber nicht, warum die Geschichte mich nicht richtig fesseln konnte, da sie durchgehend spannend war.Die Autorin hat es geschafft, die Charaktere sehr lebendig und authentisch darzustellen. Ich finde die Geschichte daher sehr realitätsnah und konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzten. Wir erleben Virginia Knightly, eine Journalistin dabei wie sie versucht den Mord einer jungen Frau aufzuklären. Virginia wird als mutige und ehrgeizige Persönlichkeit dargestellt, die die Karriere Leiter hinauf klettern will. Außerdem erleben wir auch ganz viele andere tolle Charaktere, die alle sehr unterschiedlich sind. Ich finde toll, wenn Autoren jedem Charakter eine ganz eigene Persönlichkeit geben, da es mir persönlich sehr unrealistisch vorkommt, wenn jeder Mensch gleich dargestellt wird.Wie der Titel des Buches schon preisgibt, findet sich der Leser in einer Stadt voller Intrigen wieder. Es geht auch um viel Macht in dieser Geschichte, was ich persönlich sehr interessant finde. Als das Buch sich dem Ende geneigt hat, blieb mir manchmal die Luft weg, da die Motive des Mörders offenbart wurden und ich sie für mich sehr unverständlich waren. Zu meinem Bedauern ist die Schrift in dem Buch sehr klein, sodass das Lesen für mich eher anstrengend war. Dafür ist der Schreibstil der Autorin sehr locker und leicht gewesen. Das Ende ist meiner Meinung nach zu offen und hat mir daher nicht wirklich zugesagt. Allerdings gebe ich dem Buch alles in allem 4 Sterne und hoffe, dass die Autorin noch mehr Bücher mit ähnlichem Hintergrund herausbringt, die ich lesen kann.

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