Christina Krüsi

 4.1 Sterne bei 15 Bewertungen

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Christina KrüsiDas Paradies war meine Hölle
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Das Paradies war meine Hölle
Das Paradies war meine Hölle
 (14)
Erschienen am 01.07.2013
Christina KrüsiDas Paradies war meine Hölle: Als Kind von Missionaren missbraucht
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Das Paradies war meine Hölle: Als Kind von Missionaren missbraucht

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Julia2610s avatar

Rezension zu "Das Paradies war meine Hölle" von Christina Krüsi

So etwas sollte kein Mensch durchmachen
Julia2610vor 2 Jahren

In dem Buch „Das Paradies war meine Hölle“ geht es um das Mädchen Christina, welches mit ihren Eltern im Urwald Boliviens aufgewachsen ist. Ihre Eltern arbeiteten dort als Missionare. Christina allerdings geht dort durch die absolute Hölle. Sie wurde „auserwählt“ und wird von sehr vielen Männern über Jahre vergewaltigt. Sie versucht sich ihrer Mutter anzuvertrauen, doch diese will davon nichts hören. 

Ich habe während des Lesens wirklich oftmals Gänsehaut bekommen, konnte nur noch mit dem Kopf schütteln und habe es einfach nicht verstanden. Wie kann einem Kind nur so etwas Schlimmes passieren und die Eltern wollen es nicht sehen. Das ist für mich unbegreiflich und macht mich wütend und traurig.
Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit, was das Ganze noch schlimmer macht. Dass ein Mädchen wirklich durch diese Hölle gehen musste. 

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und dadurch fühlt man sich noch mehr mit Christina verbunden. Es ist alles sehr bildlich beschrieben ohne dass sie ein Blatt vor den Mund genommen hat. Der Schreibstil ist an einigen Stellen nicht so flüssig, aber ich denke in erster Linie ging es beim Schreiben des Buches darum diese furchtbar schreckliche Geschichte aufzuarbeiten und da kann man darüber hinwegsehen. 

Insgesamt hat mich das Buch sehr berührt. Es ist wirklich schlimm, dass sie gar kein Kind sein konnte, sondern solche schlimmes Sachen erleben musste. 

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Rezension zu "Das Paradies war meine Hölle" von Christina Krüsi

Bedrückende Geschichte über eine starke junge Frau!
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Klappentext:

Christina Krüsi verbringt die ersten Jahre ihrer Kindheit wie im Paradies. Ihre Eltern sind Missionare mitten im Urwald Boliviens. Doch die Welt verdüstert sich schlagartig, als ihre Familie ins Basiscamp umzieht, wo das Mädchen an geheimen Ritualen teilnehmen muss. Kollegen ihres Vaters bestimmen Christina Krüsi und einige ihrer Mitschüler zu »Auserwählten«, erkennbar an einem Schnitt an der Innenseite des Knies. So wird sie zum Freiwild und über Jahre hinweg missbraucht. Erst als sie erwachsen ist, kann Christina Krüsi die traumatischen Erlebnisse aufarbeiten. Heute setzt sie sich dafür ein, dass ihre Geschichte an die Öffentlichkeit gelangt, um so anderen zu helfen, denen es ähnlich erging.

Eigene Meinung:

Das Cover hat mir sehr gut gefallen, es ist nicht so schlicht, hat eine persönliche Note und man weiß worum es geht.

Der Schreibstil ist angenehm, sachlich und zu gleich sehr persönlich, das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, was die Geschichte sehr greifbar macht und dadurch bei mir viel einfach angekommen ist. Natürlich wirkt die Geschichte dadurch auch noch bedrückender und bewegt einen mehr.

Es ist grausam was Christina in ihrem Alter durchleben muss, zu wissen das diese Geschichte genauso stattgefunden hat, hat mich sehr mitgenommen. Andere Kinder in ihrem Alter konnten unbeschwert herumtollen und all das ist ihr nicht vergönnt gewesen.

Ich finde es sehr mutig, das Christina sich dazu entschlossen hat, diese Geschichte zu Papier zu bringen, erst einmal denke ich das sie dadurch, alles etwas besser verarbeiten konnte und zum anderen lässt sie uns dadurch an ihrem Schicksal teilhaben.

Besonders gefallen hat mir, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt, nichts wird verschönert oder abgemildert, es ist sehr bildlich beschrieben, sodass man das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein. Zusätzlich gibt es noch vier Seiten Bildmaterial, was die Geschichte nochmals untermalt.

Fazit:

Dadurch, dass alles so erschütternd und real ist, hat das Buch bei mir verschieden Gefühle hervorgerufen und ich werde dieses Buch definitiv, so schnell nicht vergessen. Absolut lesenswert, hoffentlich kann man das so sagen. Eine interessante Teilbiografie einer Frau, die heute auf viele schwierige Zeiten zurück sehen kann.

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K

Rezension zu "Das Paradies war meine Hölle" von Christina Krüsi

Geschichten, wie sie das Leben eigentlich nicht schreiben sollte...
kireivor 5 Jahren

Eines vorweg; diese Geschichte ist wahr. Schrecklich. Und doch zeigt sie, das man selbst aus den schlimmsten Situationen stärker hervorgehen kann... Man merkt (es wird auch erwähnt) das die Autorin mit diesem Buch die Erlebnisse im Urwald verarbeitet, sie beschönigt nichts, sagt dem Leser, wie es war. Einfach eine beeindruckende Person. Es hat mich tief bewegt vor allem den letzten drei Kapiteln konnte ich sie und ihre Handlungen gut nachvollziehen... Danke für dieses Buch

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