Christina M. Fischer , Oliver Schuck Dämonenbraut

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Inhaltsangabe zu „Dämonenbraut“ von Christina M. Fischer

Vor 60 Jahren brach eine Virus-Epidemie aus. Was vorher nur vereinzelt auftrat, häuft sich nun: Menschen verwandeln sich in Hexen, Vampire, Werwölfe oder Dämonenbräute, kurz: in A-Normalos. Die Agentin Sophie Bernd ist eine von ihnen, eine Dämonenbraut, die mit einem Tropfen ihres Blutes Dämonen aus einer anderen Dimension rufen kann, die ihr in kritischen Situationen zum Gehorsam verpflichtet sind. Mit dieser Gabe verdient sie ihr Geld und bekämpft diejenigen, die sich in der neuen Welt nicht an die Regeln halten. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem werdenden Vampir Julius, macht sich Sophie auf die Jagd nach einem Psychopathen, der es auf Hexen und Magier abgesehen hat, um seine eigene Macht zu stärken. Kaum verwunderlich, dass sie dabei auch auf den charmanten Samuel trifft, den mächtigsten Hexenmeister der Stadt, und sich fragen muss: Hat er etwas mit den Morden zu tun? Christina M. Fischers Debüt-Roman mischt Urban Fantasy mit Mystik, abgerundet mit spannenden Thriller-Elementen und verfeinert mit einer Prise Erotik und viel Humor. Die Cover-Illustration wurde von dem Hamburger Illustrator Oliver Schuck angefertigt.

Fantastisch, witzig, unterhaltsam und sehr magisch. Die Idee ist originell, ausgefeilt und macht Lust auf mehr!

— Tintenfee

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  • Dämonenbraut

    Dämonenbraut

    Mara85

    05. July 2016 um 17:09

    Eine Virus-Epidemie sorgt vor sechzig Jahren dafür, das normale Menschen zu A-Normalos wurden. Das heißt, in der Pubertät entscheidet sich, ob sie Vampire, Hexen, Werwölfe oder eine Dämonenbraut werden. Damit nicht das totale Chaos ausbricht, wurde von den A-Normalos eine Agentur gegründet, die sich um die Verbrechen der eigenen Art kümmert und somit dafür sorgt, das die normalen Menschen ungestört weiter leben können. Sophie, eine Dämonenbraut und Mitarbeiterin dieser anderen Polizei, untersucht mit ihrem Kollegen, dem verdammt gut aussehenden Vampir Julius, genau so ein Verbrechen, bei dem einige Hexen auf bestialische Art und Weise umgebracht wurden.Julius zeigt Interesse an Sophie, was sie erstaunt, da er wirklich heiß begehrt ist. Allerdings ist er nicht der Einzige. Der Hexenmeister Samuel wirbt schon seit einiger Zeit um Sophie.Aber damit nicht genug, sterben immer mehr Hexen und der Mörder eignet sich deren Kräfte an. Außerdem tritt eine geheime Polizeigruppe der A-Normalos an Sophie heran und sie entdeckt, das vieles in ihrer Welt gar nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.Außerdem muss sie sich für einen der Männer entscheiden und schlägt sich mit aufdringlichen Vampiren herum. Gemeinsam mit Julius und Samuel versucht sie einem schwarzmagischem Hexenzirkel auf die Spur zu kommen und findet sich in einem Kampf gegen Dämonen, Hexer und einem Serienkiller, der sie als nächstes Opfer ausgesucht haben könnte.Am Anfang dieses Buches wird man echt mit sehr vielen Information überhäuft, das muss man erstmal verdauen.Die Charaktere an sich wurden wirklich sehr gut beschrieben, allerdings kamen mir einige davon auch etwas zu kurz. Klar geht es hier in erster Stelle um Sophie und Samuel. Etwas genervt haben mich allerdings Samuels Eifersuchtsattacken und dieser doch etwas übertriebene Beschützerinstinkt.Leider kam von Julius dann wirklich gar nichts mehr, schade ich denke es war ein sehr interessanter Charakter den man sicherlich nich etwas weiter hätte ausbauen können.An manchen Stellen des Buches denkt man: Oh jetzt wird es etwas langgezogen, aber schwupps hatte die Autorin eine spritzige Idee und man konnte ohne Probleme weiterlesen.Der Schluss des Buches war sehr Herz zerreisend und die letzten Kapitel sind mit einigen Toten und Verschollenen gespickt, jedoch auch mit neu geschöpftem Leben.  Auch wäre es sicher interessant ob sich das Verhältniss von Sophie zu den beiden herzlich-schrecklichen Dämonen ändert und was sie so treiben.Ein wirklich lesenswertes Buch, das Lust auf mehr macht. Es sollten wohl noch weitere Bände erscheinen jedoch habe ich dazu noch keine Informationen gefunden.

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  • Dämonen und Hexen

    Dämonenbraut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. April 2016 um 08:12

    Eine Virus-Epidemie sorgt vor sechzig Jahren dafür, das normale Menschen zu A-Normalos wurden. Das heißt, in der Pubertät entscheidet sich, ob sie Vampire, Hexen, Werwölfe oder eine Dämonenbraut werden. Damit nicht das totale Chaos ausbricht, wurde von den A-Normalos eine Agentur gegründet, die sich um die Verbrechen der eigenen Art kümmert und somit dafür sorgt, das die normalen Menschen ungestört weiter leben können. Sophie, eine Dämonenbraut und Mitarbeiterin dieser anderen Polizei, untersucht mit ihrem Kollegen, dem verdammt gut aussehenden Vampir Julius, genau so ein Verbrechen, bei dem einige Hexen auf bestialische Art und Weise umgebracht wurden.Julius zeigt Interesse an Sophie, was sie erstaunt, da er wirklich heiß begehrt ist. Allerdings ist er nicht der Einzige. Der Hexenmeister Samuel wirbt schon seit einiger Zeit um Sophie.Aber damit nicht genug, sterben immer mehr Hexen und der Mörder eignet sich deren Kräfte an. Außerdem tritt eine geheime Polizeigruppe der A-Normalos an Sophie heran und sie entdeckt, das vieles in ihrer Welt gar nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.Außerdem muss sie sich für einen der Männer entscheiden und schlägt sich mit aufdringlichen Vampiren herum. Gemeinsam mit Julius und Samuel versucht sie einem schwarzmagischem Hexenzirkel auf die Spur zu kommen und findet sich in einem Kampf gegen Dämonen, Hexer und einem Serienkiller, der sie als nächstes Opfer ausgesucht haben könnte.Am Anfang dieses Buches wird man echt mit sehr vielen Information überhäuft, das muss man erstmal verdauen.Die Charaktere an sich wurden wirklich sehr gut beschrieben, allerdings kamen mir einige davon auch etwas zu kurz. Klar geht es hier in erster Stelle um Sophie und Samuel. Etwas genervt haben mich allerdings Samuels Eifersuchtsattacken und dieser doch etwas übertriebene Beschützerinstinkt.Leider kam von Julius dann wirklich gar nichts mehr, schade ich denke es war ein sehr interessanter Charakter den man sicherlich nich etwas weiter hätte ausbauen können.An manchen Stellen des Buches denkt man: Oh jetzt wird es etwas langgezogen, aber schwupps hatte die Autorin eine spritzige Idee und man konnte ohne Probleme weiterlesen.Der Schluss des Buches war sehr Herz zerreisend und die letzten Kapitel sind mit einigen Toten und Verschollenen gespickt, jedoch auch mit neu geschöpftem Leben.  Auch wäre es sicher interessant ob sich das Verhältniss von Sophie zu den beiden herzlich-schrecklichen Dämonen ändert und was sie so treiben.Ein wirklich lesenswertes Buch, das Lust auf mehr macht. Es sollten wohl noch weitere Bände erscheinen jedoch habe ich dazu noch keine Informationen gefunden.

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  • Gefällt!

    Dämonenbraut

    Tintenfee

    01. February 2016 um 02:45

    Dass Christina mit Worten umgehen kann, ist nichts Neues. Sie weiß einfach Fantastisches fantastisch auszudrücken. Ich liebe, wie sie damit spielt und freue mich sehr für sie, dass es Dämonenbraut bei einem Verlag zu etwas gebracht hat! Die Story ist toll, unterhaltsam und, auch wenn jemand es anders empfindet, ich musste oft schmunzeln. Wie die Worte auf einen wirken liegt immer im Auge des Betrachters. Ich finde die Idee erfrischend neu und gut umgesetzt. (ACHTUNG SPOILER!!!!!!) Was mich störte, war der hohe Sexfaktor wenn Sophie und Samuel aufeinander trafen. Ich fand es ein wenig schade, dass (jaaa, ich weiß wie man drauf ist, wenn man frisch verliebt ist ^^)es fast jedes Mal um Sex ging. Ich hätte ein bisschen mehr Tiefe von beiden erwartet! Auch wenn sie gerade total glücklich sind und sich Rund um die Uhr bespringen wollen. Es war einfach ein wenig zu viel. Was ich persönlich total ätzend fand, war das „Aus“ für den Schnuckel Julius, der so plötzlich aus der Story schlüpfte. Ich mochte den Kerl und bedaure das sehr. Die Sache hätte interessant werden können. Und noch etwas, was mich nicht ganz zufrieden stellte: Mit dem Abnehmen der letzten Seiten, stieg mein Frust bezüglich des Finales. Ich ahnte, dass es so spektakulär nicht sein kann, wenn einem so wenige Seiten zur Verfügung stehen. Leider traf es zu. Es war zu wenig Platz, für einen derartigen Kampf. Ich fand es in die Enge getrieben, was wirklich schade ist. Ich bin der Meinung, ein Buch, mit einer solch ausgefeilten Story, verdient auch einen bombastischen Knall, der jede Menge Raum bietet. Ich persönlich hätte es schöner gefunden, wenn Christina einfach ein paar mehr Seiten dafür genutzt hätte die Sache ein bisschen auszufüllen. Ich habe jede Zeile davon verschlungen und bereue den Kauf absolut nicht! Die Tintenfee

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  • Hilfe aus einer anderen Dimension

    Dämonenbraut

    MrsFoxx

    07. March 2014 um 18:28

    Eine Virus-Epidemie vor 60 Jahren spaltete die Bevölkerung in zwei Lager: Menschen und sogenannte A-Normalos, die das Virus in sich tragen und sich früher oder später in Hexen, Vampire, Werwölfe oder Dämonenbräute verwandeln. Sophie Bernd ist eine Dämonenbraut und in der Lage, in brenzligen Situationen dämonische Hilfe aus einer anderen Dimension zu holen. Sie arbeitet für eine Agentur, die Verbrechen von A-Normalos aufklären soll. Eines Tages trifft sie an einem Tatort ein besonders böses Wesen: einen schwarzen Magier. Zusammen mit ihrem Partner Julius, einem angehenden Vampir versucht sie den Fall zu lösen, und unschuldige Menschen zu retten. Dadurch trifft sie aber immer öfter auf den Hexenmeister Samuel, der seit 4 Jahren um sie wirbt und vor dem sie bisher immer geflüchtet ist. Doch es bemühen sich noch mehr um Sophies Gunst...  Ich hatte einen etwas holprigen Einstieg in das Buch. Für die ersten 30 Seiten brauchte ich 3 Tage... Immer kam irgendetwas dazwischen oder ich hatte nach nur wenigen Seiten einfach keine Lust mehr zu lesen. Außerdem waren anfangs einfach zu viele parallelen zu Kit Whitfields "Wolfspur", das ich im Dezember gelesen hatte. Eine Chance wollte ich dem Buch gestern Abend aber noch geben... und siehe da, ich konnte mich plötzlich nur noch schwer loseisen. Sophie als taffe, selbstständige Agentin hat mir sehr gefallen. Doch leider konnte ich ihre Gedanken nicht immer ganz nachvollziehen. Auch ihre Entscheidungen (vor allem, das was ihr Privatleben betraf) gingen mir oft einfach zu schnell.  Ihren Partner Julius hab ich gleich ins Herz geschlossen, ebenso Sophies beste Freundin Anna. Von beiden hätte die Autorin gerne mehr berichten können. Samuel stand ich die meiste Zeit skeptisch gegenüber, seine Schöpferin machte ihn irgendwie nie greifbar für mich.  Die Geschichte ist sehr gut überlegt, und die Ähnlichkeiten mit "Wolfsspur" verschwanden im Laufe des Buches ganz. Nichtsdestotrotz hätte ich mir die Geschichte an mancher Stelle etwas ausführlicher gewünscht, denn manche Szenen gingen mir einfach zu flott. Der Schreibstil der Autorin war spannend und meist flüssig. Es wurde nur zum Ende hin etwas zu verworren für meinen Geschmack.  Fazit: Alles in allem ein packendes Buch mit genug Potential nach oben. Dass diesem noch weitere Bände folgen werden, verriet nicht nur das Ende, sondern bereits auch die Autorin. Ob ich diese dann allerdings lesen werde, kann ich noch nicht sagen. Eine Leseempfehlung für Urban-Fantasy-Fans spreche ich trotzdem aus 

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  • Ein unerwartet spannender Erstroman...

    Dämonenbraut

    Madlenchen

    02. February 2014 um 18:05

    Erster Satz: " Die Nacht war klar und wolkenfrei, der Mond warf sein silbriges Licht auf die Gebäude am Strassenrand, während ich in meinem blauen Ford sass und die Umgebung betrachtete." Cover: Ich finde das Cover sehr passend und wunderschön. Im ersten Moment sieht man vordergründig nur Sophie, die Hauptperson dieses Buches. Wenn man jedoch genauer hinsieht, bemerkt man die 3 Dämonen im Hintergrund. Sie wirken gefährlich und blutrünstig. Mit ihren Hörnern ähneln sie sehr dem Teufel.  Meine Meinung: Dies ist das erste Buch der deutschen Autorin Christina M. Fischer. Ich bin bei solchen Büchern immer eher kritisch und vorsichtig. Zu oft enttäuschte mich ein Buch dann doch. Bei diesem Buch war das absolut nicht der Fall. Ich war verzaubert von Sophie Bernd und ihren Freunden. Ein wundervoll fesselndes, spannendes und witziges Fantasybuch. Christina Fischer hat es geschafft, einen Spannungsbogen durch das ganze Buch zu ziehen. Klar blieb Raum für Spekulationen, aber das Ende hat mich trotzdem total überrascht. Das hatte ich nicht erwartet! Ich habe während dem Lesen gelacht, gestaunt und ein paar Tränen sind auch geflossen. Frau Fischer hat es geschafft mich zu berühren. Ich möchte jedoch nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, da ich Spoiler selbst nicht leiden kann. Zu den Charakteren! Unsere Hauptperson Sophie Bernd ist eine toughe Dämonenbraut, die in ihrem Leben aber auch schon viel Leid erleben musste. Sie lässt sich zwar nicht unter kriegen, schiebt aber auch nicht einfach alles beiseite. Sie zeigt Gefühle und Emotionen und hat eine unfreiwillig komische Art an sich. Ihr Kollege Julius ist ein heisser werdender Vampir. Jedoch ist er überhaupt nicht oberflächlich oder so. Auch er war mir sehr sympathisch. Meine 2 Lieblinge jedoch sind Bash und Richie. Wer genau das ist, werde ich nicht verraten. Aber ich habe diese 2 Jungs so sehr in mein Herz geschlossen, denn sie sind lustig, loyal, ehrlich und kampflustig. Ich hoffe, dass sie auch im Nachfolgeteil eine Hauptrolle erhalten. Die Liebesszenen im Buch waren prickelnd und geschmackvoll beschrieben. Es wurden keine unnötigen vulgären Worte verwendet, die die Romantik und die Szenen in diesem Buch runtergesetzt haben. Und wieso dann nur 4 Sterne wenn ich so viel Lob habe? Tja. Der Anfang hat mir leider nicht gleich auf Anhieb gefallen. Ich fand die ersten 5-6 Seiten leider etwas überladen mit Informationen. Das passierte Frau Fischer auch während dem Buch noch 1 bis 2 mal. Ich persönlich bin einigermassen gut damit klar gekommen. Jedoch könnte es für andere Leser schwieriger sein.  Fazit: Ein Debutroman der überzeugt mit seiner witzigen, spannenden und unvorhersehbaren Geschichte! Ich empfehle ihm jeden Fantasyleser, denn das Buch ist anders als der Standard. Dieses Buch fesselt dich!

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • 3,5 Sterne für einen etwas anderen Urban-Fantasy-Roman.....

    Dämonenbraut

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    18. December 2013 um 06:44

    Kurzbeschreibung Vor 60 Jahren brach eine Virus-Epidemie aus. Was vorher nur vereinzelt auftrat, häuft sich nun: Menschen verwandeln sich in sich in Hexen, Vampire, Werwölfe oder Dämonenbräute, kurz: in A-Normalos. Die Agentin Sophie Bernd ist eine von ihnen, eine Dämonenbraut, die mit einem Tropfen ihres Blutes Dämonen aus einer anderen Dimension rufen kann, die ihr in kritischen Situationen zum Gehorsam verpflichtet sind. Mit dieser Gabe verdient sie ihr Geld und bekämpft diejenigen, die sich in der neuen Welt nicht an die Regeln halten. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem werdenden Vampir Julius, macht sich Sophie auf die Jagd nach einem Psychopathen, der es auf Hexen und Magier abgesehen hat, um seine eigene Macht zu stärken. Kaum verwunderlich, dass sie dabei auch auf den charmanten Samuel trifft, den mächtigsten Hexenmeister der Stadt, und sich fragen muss: Hat er etwas mit den Morden zu tun? Meinung Mit ihrem Debüt „Dämonenbraut“ setzt Frau Fischer ein Zeichen bei mir. Dieses Buch enthält Anteile von Urban Fantasy und Mystic, vermischt mit Thriller und einigen sehr pikanten erotischen Szenen. Auch humorvolle Passagen brachten mich ein wenig zum Schmunzeln. Die Idee, das diesmal Dämonen, Vampire, Werwölfe und Hexen aus einer Virus-Epidemie stammen war mir neu, ich fand sie gut umgesetzt, vorallem weil keiner der „Menschen“ weiß, ob oder wann er zu einem solchen Wesen mutiert. Meist geschieht es in der Kindheit oder dann in der Pubertät. Der Einstieg in dieses Werk war ganz ok, von Anfang an war Spannung gegeben und diese stieg auch stetig an. Was mich etwas gestört hat, waren die für mich viel zu ausführlich beschriebenen erotischen Szenen. Etwas ja, aber das war teilweise schon zu viel. Manchmal ist weniger, mehr. Die Protagonisten überzeugen jeder durch ihre Willenstärke und wirkten alle auf mehr sehr sympathisch, jeder natürlich auf seine Art. Ich erfuhr viel über sie und sie haben sich auch im Laufe der Geschichte gut weiterentwickelt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Ich konnte in eine Welt voller Magie und Mystic eintauchen und es machte mir schon Spaß, dieses mal etwas andere Phantasie-Buch zu lesen. Was mich allerdings gestört hat, waren die zu langen Kapitel, welche sich durch das Format des Taschenbuches (nicht ein normales Taschenbuch, sondern etwas breiter) ein wenig in die Länge zogen. Und mein größter Punktabzug ist das Ende. Mal ganz ehrlich, so einen komischen und unverständlichen Schluß habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich war einfach nur enttäuscht und die Fragezeichen in meinem Kopf wurden immer mehr. Cover Das Cover gefällt mir richtig gut, es sieht mystisch und düster aus. Dämonen greifen von hinten nach Sophie und die Farbe rot passt perfekt. Titel und Cover mit dem Inhalt stimmig. Fazit Mit „Dämonenbraut“ hat Frau Fischer einen Urban-Fantasy Roman erschaffen, der einmal ganz etwas anderes ist. Spannung, Mystic, Erotik und Humor vermischen sich gekonnt und es bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • Rezension Dämonenbraut

    Dämonenbraut

    inflagrantibooks

    10. July 2013 um 07:16

    Über die Autorin: Maria Christina Fischer wurde 1979 geboren und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Marktheidenfeld, Bayern. Nach einer Ausbildung als Damenschneiderin arbeitete sie in diesem Beruf, befindet sich jedoch im Moment in Elternzeit. Seit dem Jugendalter liest und schreibt sie leidenschaftlich gerne. Ihre bevorzugten Genres sind High End Fantasy, Urban Fantasy und Dark Fantasy. Klappentext: Vor 60 Jahren brach eine Virus-Epidemie aus. Was vorher nur vereinzelt auftrat, häuft sich nun: Menschen verwandeln sich in Hexen, Vampire, Werwölfe oder Dämonenbräute, kurz: in A-Normalos. Die Agentin Sophie Bernd ist eine von ihnen, eine Dämonenbraut, die mit einem Tropfen ihres Blutes Dämonen aus einer anderen Dimension rufen kann, die ihr in kritischen Situationen zum Gehorsam verpflichtet sind. Mit dieser Gabe verdient sie ihr Geld und bekämpft diejenigen, die sich in der neuen Welt nicht an die Regeln halten. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem werdenden Vampir Julius, macht sich Sophie auf die Jagd nach einem Psychopathen, der es auf Hexen und Magier abgesehen hat, um seine eigene Macht zu stärken. Kaum verwunderlich, dass sie dabei auch auf den charmanten Samuel trifft, den mächtigsten Hexenmeister der Stadt, und sich fragen muss: Hat er etwas mit den Morden zu tun? Cover: Dem Cover sieht man an, das darin viel Arbeit und Mühe steckt. Es ist düster gehalten und spiegelt den Inhalt des Buches wieder. Bei dem ersten Blick sieht man die junge Frau, die sofort ins Auge fällt. Sieht man aber genau hin, fallen einem noch mehr Kleinigkeiten auf, wie die Dämonen im Hintergrund. Es passt wirklich gut zu dem Rest der Geschichte und ist auf alle Fälle ein toller Eyecatcher. Einzig und alleine die Schriftsetzung hätte vielleicht besser platziert und erstellt worden können, denn der Name der Autorin geht vollkommen unter.    Inhaltsangabe: Eine Virus-Epidemie sorgte vor sechzig Jahren dafür, das normale Menschen zu A-Normalos wurden. Das heißt, in der Pubertät entscheidet sich, ob sie Vampire, Hexen, Werwolf oder eine Dämonenbraut werden. Damit nicht das totale Chaos ausbricht, wurde von den A-Normalos eine Agentur gegründet, die sich um die Verbrechen der eigenen Art kümmert und somit dafür sorgt, das die normalen Menschen ungestört weiter leben können. Sophie, eine Dämonenbraut und Mitarbeiterin dieser anderen Polizei, untersucht mit ihrem Kollegen, dem verdammt gut aussehenden Vampir Julius, genau so ein Verbrechen, bei dem einige Hexen auf bestialische Art und Weise umgebracht wurden. Julius zeigt Interesse an Sophie, was sie erstaunt, da er wirklich heiß begehrt ist. Allerdings ist er nicht der Einzige. Der Hexenmeister Samuel wirbt schon seit einiger Zeit um Sophie. Aber damit nicht genug, sterben immer mehr Hexen und der Mörder eignet sich deren Kräfte an. Außerdem tritt eine geheime Polizeigruppe der A-Normalos an Sophie heran und sie entdeckt, das vieles in ihrer Welt gar nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Außerdem muss sie sich für einen der Männer entscheiden und schlägt sich mit aufdringlichen Vampiren herum. Gemeinsam mit Julius und Samuel versucht sie einem schwarzmagischem Hexenzirkel auf die Spur zu kommen und findet sich in einem Kampf gegen Dämonen, Hexer und einem Serienkiller, der sie als nächstes Opfer ausgesucht haben könnte. Meinung: Bevor wir mit der eigentlichen Rezension beginnen, muss gesagt werden, dass Jack dieses Buch schon zu der Veröffentlichung letztes Jahr gelesen hatte und Tilly erst vor ein paar Wochen. Wieso wir das erwähnen liegt daran, dass wir die Rezension beide mit unserem ersten Eindruck beginnen wollen, denn Jack hatte sich extra noch einmal das Buch durchgelesen, um seine Erinnerungen aufzufrischen und dabei einen völlig anderen Eindruck dazugewonnen. Danach schildert er extra seinen neu gewonnenen Eindruck, der unserer Meinung nach sehr wichtig ist. Aber nun gut, fangen wir erst mal mit den wichtigsten Erklärungen an: „Dämonenbraut“ ist das Debüt der Autorin Christina Fischer. Sie liefert damit eine Idee, die uns als Lesern noch nie begegnet ist und für viele Überraschungen sorgt.   Wie der Titel schon ankündigt, geht es in diesem Buch um eine sogenannte Dämonenbraut Namens Sophie Bernd. Da der Klappentext und die Inhaltsangabe schon genug um die Lebensumstände in Terimes und die Ereignisse preisgeben, befassen wir uns intensiver mit den Charakteren und deren Handlungen. Vornweg ein Fehler, den vielleicht viele bei dem Namen des Genres Urban Fantasy machen.: „Urban Fantasy ist eine Unterkategorie der Fantasy. Im deutlichen Gegensatz zur High Fantasy findet die Handlung nicht in einer erfundenen Phantasiewelt, sondern im Hier und Jetzt statt. Die Magie hält Einzug in die Welt des zeitgenössischen Alltags, vorzugsweise an einem urbanen Schauplatz. Dabei spielt die Stadt eine zentrale Rolle in der Urban Fantasy. Oft geht es um die Idee des städtischen Schmelztiegels und seiner Randgebiete, wo Fabelwesen unerkannt mitten unter uns leben. Die Protagonisten der Geschichte sehen sich mit dieser anderen Welt, ihren Konflikten und Wundern konfrontiert… Quelle: http://www.piper-fantasy.de/lexikon/urban-fantasy Es ist also keine komplett erfundene Welt sondern unsere, in der allerdings vor 60 Jahren ein Virus ausbrach und dadurch die A-Normals entstanden sind. Tilly und Jack haben lange  und oft darüber diskutiert. Die Heldin und Hauptprotagonistin: Sophie Bernd – Dämonenbraut: Das Sophie anders ist als ihre Artgenossen, zeigt sich Anfangs sehr schnell in ihren Gedanken und Handlungen. Dämonenbräute können mit einem Tropfen ihres eigenen Blutes Diener aus einer anderen Dimension beschwören. Sophie erklärt selbst, dass die anderen Dämonenbräute gerade mal 5 Diener gleichzeitig beschwören können, während sie es selbst auf 10 Stück schaffte. Da es ihr nicht wichtig ist im Mittelpunkt zu stehen und damit anzugeben, behält sie diese Info über ihre starken Kräfte vorerst für sich. Gerade diese Art der Dämonenbeschwörung und das Agieren zwischen Mensch und Dämon, wobei der Dämon als reiner Diener angesehen werden kann, ist eine erfrischende Idee. –Spoiler-   Wie funktioniert so eine Beschwörung? Während sie sich mit einer Rasierklinge, die in einem Armband an ihrem Handgelenk versteckt ist, schneidet, ist sie für einen kurzen Moment verwundbar und taucht in die andere Dimension ein. Dabei sieht sie dort keine klaren Gestalten sondern nur Nebel und Punkte, die die Dämonen darstellen sollen. Je größer und leuchtender diese Punkte sind, desto Mächtiger ist der Dämon. Da eine Dämonenbraut die Kontrolle über ihre Diener erlangen muss, ist es also klüger, sich schwache herbei zu beschwören. Sie greift sich dafür den Lebensfaden dieser Dämonen und bindet sie an sich. Ab dem Zeitpunkt entsteht ein Machtkampf zwischen ihr und den Dämonen, denn diese wollen auf keinen Fall kampflos Sklaven einer Dämonenbraut werden. Wirkt ähnlich wie mit einem Wilden Pferd oder Hund, dass noch nie von einem Menschen kontrolliert bzw. an die Leine gelegt worden ist. Sophies Wille ist sehr stark und so gehorchen ihr die Dämonen auch Letzen Endes. In der ersten Beschwörung im Buch ruft sie gleich einen Sucher herbei und 3 Schutzteufel. Und hier sehen wir, das Sophie eben anders ist: Die Schutzteufel dienen als „Schild“ und sollten eigentlich nur sie und ihren Partner Julius beschützen. Da sie sich aber für ihre Heraufbeschworenen Diener verantwortlich fühlt, und sie nicht ins offene Messer laufen lassen will, befiehlt sie dem dritten Schutzteufel, auf den Sucher acht zu geben. Auch wenn sie den Hass der Dämonen ihr gegenüber spürt, so kann sie es nicht mit ihrem Gewissen ausmachen, ihre Diener sterben zu lassen. Dieser Aspekt ist im Verlauf der Geschichte von großer Bedeutung und sorgt für eine interessante Wendung. Gleich zu Beginn wird man als Leser mit zu vielen Informationen konfrontiert, die wir nur sehr schwer verdauen konnten, da sie kein Ende nahmen. Einerseits muss man sich auf die Situation konzentrieren, in der uns Sophie das erste Mal begegnet, andererseits muss man einige Seiten an Infos über die A-Normals und deren Entstehung verarbeiten. Man wird förmlich mit Info-Dump überschüttet und muss sich nach und nach aus dem Berg von Informationen herausgraben um bei der Geschichte noch mitzukommen. Was wirklich schade ist, denn das schmälert sofort das Lesevergnügen und setzt die neuartige Idee herab. Wir hätten es besser und vor allem als übersichtlicher befunden, wenn die Autorin in einem Prolog 60 Jahre in die Vergangenheit gegangen wäre, und kurz die Ausmaße des Virus geschildert hätte, anstatt das Sophie uns kurz hier und da erläutert, was sie macht und was da geschah und und und. Es war einfach zu viel vermischt und hat besonders den armen Jack T.R. völlig aus der Bahn geworfen. Der dachte, dass es eine eigene Welt sei und es 60 Jahre in der Zukunft spielte (da half auch der Klappentext nichts, weil er durch den Anfang so verwirrt wurde.) Dank Tilly J., die nach etlichen Diskussionen mit ihm, eine übersichtliche Aufklärung über ihre Sicht der Dinge im Buch seine Verwirrtheit aufgelöst hatte, kam er aber Letzen Endes doch noch mit. (Das erwähnen wir, weil eben zwei unterschiedliche Eindrücke erfasst worden.) Auch versucht uns (unserer Meinung nach) die Autorin gleich von Anfang an klar zu machen, wie taff und selbstständig Sophie ist. Wenn sie z.B. den äußerst verführerischen Hexenmeister Samuel begegnet, merkt man, dass es ihr zwar schwer fällt sich im Griff zu halten, sie es aber durchaus kann und für ihr eigenes Wohl auf Abstand geht. Auch im ersten Kampf denkt sie rein mutig und scheut sich nicht, der Gefahr ins Auge zu blicken. Sie ist einerseits auch stolz darauf, 10 Dämonen herbeirufen zu können, dennoch wirft sie eine engere Begegnung mit Julius im Fahrstuhl, wo eigentlich überhaupt nichts passiert, aus der Bahn und sie muss nach Hause gehen, weil sie nun nicht weiterarbeiten kann. Je tiefer wir also in die Geschichte hineingegangen sind, desto verwirrender wurden ihre Charaktereigenschaften für uns. Gegen die flotten Sprüche und der doch eher „menschlichen“ Seite von Sophie hatten wir absolut nichts einzuwenden, nur verlor das unserer Meinung nach ab und an an Glaubwürdigkeit und vor allem der richtigen Anpassung gegenüber ihrer eigentlichen dämonischen Seite.  Wenn Sophie z.B. in ihren Gedanken voller Freude denkt, dass sie den Kellner am liebsten knutschen könnte, saßen wir vor dem Buch und dachten nur wir hätten uns verlesen. Auch wo sie dem einen armen „Chauffeur“ der sie herumfahren musste, ein McDonalds essen spendiert hatte. Da war nichts mehr von der eigentlich sehr starken Dämonenbraut zu spüren. Sie waren ja alle vorher Menschen, bis sie zu A - Normalos wurden – das war uns ja klar – aber dieses „kein richtiges Übernatürliches Wesen oder Mensch“ war verwirrend. Es fehlten fast allen Charakteren (auch den beschworenen Dämonen) das magische Feeling. (Näheres dazu später) Wir hätten es demnach besser gefunden, wenn die Vermischung mit unserer und der Übernatürlichen Seite ordentlicher gehandhabt wurde. Da steckte so viel Potenzial drin, aber leider bekamen wir kaum den „eigenen“ Charme dieser neuen Welt/Stadt mit. Auch die Denkweise und die Gespräche, dann gemischt mit den Erklärungen. Es las sich als würde das alles von jemand anderem geschrieben worden sein. Wir vermuten, dass die Autorin selbst nichts dafür kann, da auch einige Fehler in den Zeitformen, Tippfehler und  auch oftmals Wörter, die gar nicht in die Sätze hineingepasst hatten, nicht vernünftig vom Verlag und Lektor überarbeitet worden sind, oder anscheinend so durcheinander gebracht wurden, dass das Buch am Ende gemischt mit verschiedenen „Schreibstilen“ abgesegnet wurde. Aber wie gesagt: Nur eine Vermutung aufgrund unseres Eindruckes nach dem Lesen. Das Christina Fischer Talent zum Schreiben hat, wussten wir schon von ihren vorherigen Werken auf einer Buchplattform, deshalb hat uns das etwas überrascht. Ab Seite 130 geht es dann wenigstens von dem Charakter her wieder bergauf, denn ab da ist Sophie kontrollierter und nicht mehr so verwirrend. Sie wirkt gefestigt und nicht mehr Sprunghaft, was sie alles in allem viel glaubwürdiger macht. Die ersten 130 Seiten lasen sich auch ehrlich gesagt sehr schwer, und musste von uns mit mehreren Leseanläufen oder Pausen fortgeführt werden. So viel erst einmal zu Sophie während unserem ersten Eindruck. Das mag sich jetzt alles wie einen riesen Haufen an schlechter Kritik durchlesen, aber wir wollten damit nur verdeutlichen, wo Fehler sind, die man hätte vermeiden können. Wir kritisieren ungern, ohne es genauer zu erklären. Das wäre der Autorin gegenüber nicht ehrlich genug. ZWEITER EINDRUCK: Jack T.R.: Nach dem eigentlich schon vierten lesen (letztes Jahr hatte ich auch nach dem ersten Lesen mehrmals von vorne angefangen, weil ich einfach schwer reingekommen war) viel mir der Anfang erheblich leichter als beim ersten Mal. Ich erinnerte mich auch nur noch grob an die Details und las so praktisch noch mal ganz von neu, um das verstaubte wieder klarer zu machen. Und es fiel mir leichter, mit Sophie klar zu kommen, sie zu verstehen aber ehrlich gesagt waren noch einige Fehler wie beim Ersten Eindruck vorhanden. Ich denke also, wenn man das Buch nach einer längeren Zeit noch einmal liest, wird man besser positiv überrascht sein als beim ersten mal. Kommen wir zu... Julius – zukünftiger Vampirmeister:  Was wäre eine Geschichte, ohne einen heißen, dunklen Mann, der jede Frau zum schmelzen bringt? In „Dämonenbraut“ gibt es ihn, und er ist auch noch Sophies Partner. Seine draufgängerische Art hat ihm die „Tore“ bei den Damen auf seiner Arbeit geöffnet, nur bei Sophie hatte er es sich noch nie vorher gewagt, was sich aber bei Beginn seiner Verwandlung schlagartig verändert. Wir müssen hier auch noch erwähnen, dass Julius unser absoluter Lieblingscharakter war und von der Autorin am besten geschildert wurde. Als bei ihm der Virus entdeckt wurde, war schon bekannt, das er ein sehr starker Vampirmeister werden wird. Nur er selbst wehrte sich dagegen, da er Vampire verabscheute und sie mehr bekämpfen will als einer von ihnen zu werden. Aber wie Sophie zu ihm bereits sagte: „Nein, Julius! Ich glaube, du wirst der anständigste Vampir, den es je gegeben hat.“ Hoffen wir einfach mal, das sie recht behält und er im zweiten Teil mehr Szenen bekommt. Ja, wir sind große Fans von ihm und haben uns sowas von geärgert, als er nach über 100 Seiten nicht mehr aufgetaucht war. Das war mit Abstand das fieseste, was die  Autorin uns als Leser antun konnte, denn wenn Frau einen solchen Mann vor uns Leser versteckt, wird Leser wütend auf die Frau/Autorin. Auch die Verwandlung von Julius und die Sexuelle Spannung war mehr als Sehenswert. Da bekommt die Autorin ein großes Lob unsererseits. Das er später dann auch mehr von Sophie will, sie aber…Nein, wir spoilern nicht. Nur ein Rat an zukünftige Leser: Wenn ihr Julius lest, genießt jede Szene mit ihm, kostet sie aus, verschlingt sie! Er wird keinen langen Auftritt im Buch haben. Die anderen Charaktere wie z.B. der Hexenmeister Samuel und Anna, die uns als sehr starke Hexen geschildert wurden, aber nicht wirklich Macht besaßen. Nun ja, es war wie oben schon erwähnt sehr, sehr schade. Die Magie fehlte, selbst die beschworenen Dämonen von Sophie wurden in Menschlichen Gestalten verwandelt. Es kam uns fast ein bisschen so vor, als würde die Autorin selbst etwas angst gehabt haben, die Magie dort etwas länger aufrecht zu erhalten, um das Genre Urban Fantasy auch ja nicht zu 100% Fantasy zu machen. Allerdings war der später auftauchende Hexer Jebidiah – ein Erzfeind von Samuel - ein erfreulicher Szenenstehler und brachte wieder etwas mehr von der „Hexerischen“ Magie mit rein. Einzig und alleine aber die Vampire waren ihrem Namen gerecht und kamen glaubhaft rüber. Wir zitieren mal was der Verlag geschrieben hat: „Christina Fischers Debüt-Roman mischt Urban Fantasy mit Mystik, abgerundet mit spannenden Thriller-Elementen und verfeinert mit einer Prise Erotik und viel Humor.“ Die Prise Erotik hat uns sehr gefallen und war weder zu „billig“ oder unerfahren. Die Autorin hat gekonnt die Szenen in Stellung gesetzt und uns ein angenehmes Bild erschaffen, was weder Wiederholungen beinhaltete noch unnötiges „rumgemachere“. Viele Autoren finden nicht das richtige Gleichgewicht bei dem beschreiben einer Sexszene, und neigen zu Übertreibungen. Aber hier wurde alles richtig gemacht. Großer Pluspunkt. Auch die Thriller Elemente waren ein sehr starker und vor allem unerwarteter Pluspunkt. In den meisten Fällen errät man viel zu früh, wer der Täter ist, aber hier waren wir überrascht und auch gleichzeitig geschockt. Auch die Gründe, wieso das und das so war. Einfach klasse. Der Humor war vorhanden, doch an manchen Stellen einfach unpassend. (Roan oder Sophie übertrieben ab und an mit ihren großen Sprüchen). Handlungen/Szenen: Einige Handlungen hatten uns auch mit ihren Eigenheiten etwas verwirrt. Z. B. bekommt Sophie von ihrer besten Freundin und Hexe Anna Amulette geschenkt, die sie um den Hals trägt und sie schützen sollen. Ein paar Szenen später ist sie mit Samuel zusammen – nackt. Die Amulette sind und bleiben vergessen. Und es erschien uns auch seltsam, das Sophie, wenn sie morgens um sechs Uhr zu Anna ins Nachbarhaus geht, diese auf dem Sofa vor dem Fernseher beim Soap schauen findet. Die Autorin stellt auf ihre eigene Art und Weise dar, das die zwei jungen Frauen eine ganz eigene und seltene Freundschaft verbindet, was wir wirklich toll finden. Nur der Fernseher und das schauen von Soaps um diese Uhrzeit passen nicht ganz ins das Bild, was man hat. Leider neigt die Autorin auch hin und und wieder dazu, Dinge zu sagen, die wir als Leser nicht nachvollziehen konnten. Warum ist Roan offensichtlich die Nächste, die der Serienkiller sich greifen wird? Weil sie es sagt? Da fehlte uns dann doch etwas mehr Erklärung. Genau durch solche Kleinigkeiten verschenkt die Autorin aber ganz viel Potenzial, was wirklich schade ist. Die Idee der A-Normals, ihre Lebensweise und Handlungen sind interessant, aber ausbaufähig. Die Handlung ist in sich geschlossen und hinterlässt auch keine offenen Fragen. Das offene Ende verheißt einen interessanten zweiten Teil, und lässt den Leser durchaus neugierig zurück. Fazit: Die Rezension zu „Dämonenbraut“ hat uns einiges abverlangt. Nicht nur, das wir mehrmals anfangen mussten, das Buch zu lesen, wir hatten auch einige Probleme, die Rezension zu schreiben. Aber wir haben uns Mühe gegeben, denn das Schreiben von Geschichten macht verdammt viel Arbeit, die wir mit einer ordentlich Rezension auch würdigen wollen. „Dämonenbraut“ hat uns wochenlang mit Diskussionsstoff versorgt, da wir hier und da tatsächlich anderer Meinung waren. Wir möchten die Geschichte um Sophie und ihre Dämonen nicht heruntermachen, auch wenn es sich bis jetzt so liest. Die Autorin kommt nach einigen anfänglichen Stolpersteinen in einen flüssigen Schreibstil. Die Geschichte ist im Grunde spannend und natürlich möchten wir auch wissen, wie es weitergeht. Im Großen und Ganzen hat uns aber dann doch zu viel gestört. Vom Info-Dump am Anfang, über die unlogischen Szenen zwischendurch bis hin zu den Tippfehlern und Wortwiederholungen, sodass wir „Dämonenbraut“ nur 3 von 5 Punkten geben können. (Da waren wir uns auch zum ersten Mal uneinig, mussten uns aber auf eine Punktzahl einigen.)

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  • Originell & durchdacht, aber manchmal etwas überfüllt

    Dämonenbraut

    Kittyzer

    19. March 2013 um 00:34

    Konnte ich mir diesen Luxus erlauben, zu glauben? Gerade als ich den Mund zu einer Antwort öffnete, donnerte etwas gegen den Kombi. Mein Schrei erschreckte auch Anna. "Verdammt, was ist los?"Erschrocken blickte ich mich um, dann sah ich Schwingen über Klauen und Krallen und erstarrte."Dämonen", flüsterte ich und baute gleichzeitig meinen Schutzschild auf. "Halte durch", rief Anna. "Sie haben es schon gespürt. Bash und Richie laufen gerade aus dem Haus."Ein erneutes Rumpeln, ich wurde auf den Beifahrersitz geschleudert, und dann brach die Scheibe.-- INHALT:Sophie ist eine Dämonenbraut, ein A-Normalo, und zwar aufgrund eines Virus', das vor 60 Jahren beinahe die gesamte Menschheit infizierte, die nun aus Werwölfen, Hexen, Vampiren und ihresgleichen besteht. Mit einem Tropfen ihres Blutes ist Sophie in der Lage, Dämonen aus einer anderen Dimension rufen, die ihr zur Hilfe verpflichtet sind. Diese Fähigkeit kann sie gut gebrauchen, denn in ihrem Job als Agentin wird sie zu einem Fall gerufen, der ihr alles abverlangt: Ein schwarzer Hexenmeister begeht Ritualmorde an mächtigen A-Normalos und scheint nicht zu stoppen zu sein. Gezwungenermaßen muss Sophie die Hilfe des attraktiven Samuel annehmen - doch kann sie ihm wirklich trauen? MEINE MEINUNG: SCHREIBSTIL Christina M. Fischer besitzt einen beinahe durchweg flüssigen Schreibstil, der insbesondere bei den Beschreibungen der Kämpfe und phantastischen Wesen ein großes Verständnis für Worte und das Schreiben zeigt. Das eher schludrige Lektorat verhindert allerdings, dass man sich richtig wohlfühlt, denn Wortwiederholungen, Rechtschreibfehler, fehlende Buchstaben oder verworrene Sätze sind des Öfteren zu finden. Wird da noch einmal drüber gegangen, so kann sich der Stil sicherlich noch ein Stück besser entfalten. CHARAKTERESophie ist eine interessante Protagonistin: Mit ihrem Dickkopf und ihrer Stärke ist sie sympathisch, gleichzeitig kann sie auch Schwäche zeigen sowie Hilfsbereitschaft und Liebe, wodurch sie sehr lebendig wird. Hexenmeister Samuel hegt starke Gefühle für sie und ist äußerst liebevoll und beschützend, aber auch seine Liebe zu seiner Tochter bringt den Leser dazu, ihn ins Herz zu schließen. Figuren wie Sophies schlagfertige und beste Freundin Anna, ihre dämonischen Helfer Bash und Richie oder ihr Partner Julius bereichern die Geschichte. Manchmal allerdings werden es so viele Charaktere, dass diese nur noch schwer auseinander zu halten sind, was für den Leser äußerst verwirrend werden kann. STORY Von einer Virus-Epidemie, die einen Großteil der menschlichen Bevölkerung zu phantastischen Wesen mutieren lässt, habe ich bisher noch nicht gelesen. Die genauen Vorgänge werden nicht erklärt, die Geschehnisse selbst aber glaubwürdig dargestellt. Der Fall, an dem die Hauptcharaktere arbeiten, ist interessant zu verfolgen, weil es immer wieder - auch grausame - Morde gibt und Sophie sich mit ihren Helfern auf die Suche nach dem Täter machen muss. Dabei kommt es währenddessen immer wieder zu Probleme mit Freunden, mit der Liebe oder mit ihrer Gabe. Zwischenzeitlich ist das Ganze dadurch etwas überfüllt aufgrund der vielen Handlungsstränge, meistens wird die Balance aber gut gehalten. SPASSFAKTORDurch die vielen Ereignisse und die interessante Idee kommt es nur auf den ersten Seiten des Romans zu einer kleinen Flaute, danach nimmt die Spannung kontinuierlich zu. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, nimmt aber keinen allzu großen Platz ein und wirkt daher nicht übertrieben. Die Figuren harmonieren wunderbar und die originelle Geschichte macht absolut Spaß. Einzig und allein, dass ein Charakter vom Anfang ab circa Seite 120 keinen einzigen Auftritt mehr hat, störte mich etwas - da aber noch einige weitere Fragen, besonders bezüglich des traurig-schön-gemeinen Endes, offen sind, könnte ich mir gut eine Fortsetzung vorstellen, weshalb dieser Punkt nicht allzu stark ins Gewicht fällt. FAZIT "Dämonenbraut" von Christina M. Fischer ist sicherlich nicht perfekt, aber für Fans von Indie-Büchern absolut einen Blick wert. Die Story ist total originell und die Charaktere interessant gestaltet, nur wird das Ganze manchmal etwas zu viel. Da einige Fragen am Ende offen bleiben, ist eine Fortsetzung möglich und vor allem wünschenswert, wobei darüber bisher noch nichts bekannt ist. 4 Punkte!

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  • Rezension zu "Dämonenbraut" von Christina Fischer

    Dämonenbraut

    Sylence

    11. March 2013 um 16:12

    Sophie arbeitet für eine Agentur, die dafür sorgt, dass die „A-Normalos“ keinen Unsinn anstellen. Sie jagt Vampire, Hexenmeister und andere Kreaturen, die die Grenze des Gesetzes überschreiten. So wird sie zu einem grausamen Dreifachmord gerufen. Um den mächtigen Schwarzmagier zu stellen, muss Sophie auf die stärksten Dämonen zurückgreifen. Dadurch werden die Dhag auf sie aufmerksam – ein Sondereinheit, die besonders mächtige A-Normalos überwacht. Und natürlich die Dämonen selbst entwickeln ein Interesse für Sophie. Dass sie dann auch noch selbst auf der Abschussliste des Hexers landet, ist nur die Kirsche auf dem Haufen von Problemen. Und dann verdrehen ihr auch noch die Männer den Kopf! Ich muss gestehen, dass ich mich mit „Dämonenbraut“ am Anfang wirklich schwer getan habe. Es ist eines dieser Bücher, wo sich der Anfang zieht, es dann besser wird und am Ende so gut ist, dass man sich fragt, warum es nicht die ganze Zeit so war. Also, wenn ihr dieses Buch anfangt, nehmt euch etwas Geduld mit. Etwa die ersten 80 Seiten geht es hauptsächlich darum die Welt, die Charaktere und die Konflikte kennenzulernen. Das ist natürlich vollkommen in Ordnung und auch wichtig. Nur kommen diese Infos teilweise so geballt, das die eigentliche Geschichte komplett verdrängt wird. Show, don’t tell, sagt man so schön. Natürlich brauch man das Wissen, aber ich habe mir manchmal gewünscht, dass es irgendwie mehr in die Geschichte verwebt wird und einem nicht nur erklärt wird. Und wenn ich dann nochmal nachdenken fehlen mir auch Teile der Theorie. Wie ist eigentlich dieses Staatsgebilde konstruiert? Das müsste totales Chaos geben. Die Polizei geht nicht gegen A-Normalos vor, die Agentur nicht gegen Menschen. Hexen haben nen Rat, Vampire ihre Meister, aber was haben Dämonenbräute? Oder Werwölfe? Rudel? Wie funktioniert das Zusammenleben genau? Haben A-Normalos was zu sagen? Usw. Hat man den theoretischen Teil allerdings hinter sich, wartet da ein wirkliches Sahnestück! Die Geschichte nimmt Fahrt auf und weiß mit Action, flotten Sprüchen und erotischen Szenen zu überzeugen. Man kommt immer mehr rein und eh man sich versieht, wird man schon mitgerissen und möchte gar nicht mehr aufhören. Als man dann denkt, dass der Roman ganz okay sei, setzt die Autorin nämlich noch eine Schüppe oben drauf und führt ab Seite 200 (ca.) einen Handlungsstrang bzw. Charaktere ein, die einen einfach umhauen. Und spätestens in diesem Moment möchte man das Buch einfach schütteln und fragt sich, warum es nicht die ganze Zeit so gut war. Liebe Autorin, das nächste mal bitte mehr davon! Es hat einem über den zähen Anfang hinweggeholfen. Die Charaktere sind vielseitig und massenweise vorhanden. Sophie ist beruflich eine starke Frau, emotional etwas daneben aufgrund ihres Exfreundes. Sie hat freche Sprüche drauf, ist mutig, hilfsbereit, ehrlich und als Leser mag man sie recht schnell. Danach folgen ganz viele mal mehr mal weniger wichtige Charaktere, die alle schön bunt gezeichnet und abwechslungsreich sind. Einerseits lockert das die Geschichte unheimlich auf. Andererseits kommen sie alle gar nicht so richtig zur Geltung und wirken so etwas blass. So hätte Anna, die beste Freundin, zum Beispiel mehr Tiefe verdient und ganz ehrlich, im Nachhinein frage ich mich, ob man Jebediah wirklich gebraucht hätte – denn mehr als Zeitung lesen tut der nicht. Hier gilt: Weniger ist mehr! Weniger Charaktere, die mehr Aufmerksamkeit bekommen. Apropos Aufmerksamkeit: Die bekam ein Handlungsstrang plötzlich gar nicht mehr. Zack und weg! Gut, hab ich jetzt auch nicht unbedingt vermisst, aber es wirkte doch irgendwie komisch. Da es eine Trilogie werden soll, habe ich so das Gefühl, dass dieses Thema noch mal neu aufgegriffen wird. Man wundert sich nur im ersten Moment wirklich, wo die Handlung hin ist. Auffällig ist auch, dass dort irgendwie fast alle Typen gut aussehen. Das liegt meistens an ihren Genen als Vampir oder Hexer – beide Völker haben große Ausstrahlung. Ich mein, wow, ich würde da wohl sofort hinziehen, aber zwischendurch sehnt man sich einfach mal nach nem Normalo. Andersherum gibt es genau so Charaktere die positiv ins Auge stechen und die man gar nicht mehr gehen lassen will. Wie z.B. Richie und Bash! Die beiden sind einfach der Hammer! Wie würden sich Dämonen in unserer Welt zurechtfinden? Die beiden beantworten die Frage. Es ist einfach klasse und hat unheimlich schöne Slapstickmomente. Als Leser mag man die beiden wohl viel schneller als Sophie es tut, aber sie sind auch einfach zu köstlich. Die beiden sind sehr gelungen und ich will mehr von ihnen lesen. Eine kleine Schwachstelle sind ein paar Tippfehler über die ich gestolpert bin. Zwischendurch fehlte einfach mal ein Wort im Satz oder es kam zweimal vor. Außerdem gab es einmal einen Satz, der so komisch gesetzt war, dass es aussah, als ob er keine Lehrzeichen hatte. Mich persönlich hat es nicht so dramatisch gestört, aber es gibt Leser, die sich da sehr stark dran aufhängen. Aber das kann man ja mit einer zweiten Auflage irgendwann mal beheben. Als letztes würde ich gerne noch mal auf die Druckqualität kommen. Das Buch hat ein anderes Format (ich glaube A5) und ist im ersten Moment etwas ungewohnt. An sich macht es sich aber sehr schön und trotz Glanzcover sieht man keine Fingertapsen. Darüber ärger ich mich immer bei anderen Bücher. Obwohl es schon zweimal gelesen wurde und Postwege hinter sich hat, hat es kaum Leserillen. Einzig die Ecken des Buchrückens verlieren schnell die Farbe. Das Cover ist natürlich Geschmackssache, wobei es passt. Besonders schön finde ich die Kapitelunterteilungen, die passend zur Titelschrift gemacht wurden. Fazit: Nach einigen Startschwierigkeiten hat die Autorin es doch noch geschafft, mich zu überzeugen. Ich fand es schade, dass man sich erst mal durchkämpfen musste, bevor es richtig gut wurde. Und dann hatte sie mich auch schon überzeugt. Für einen Debütroman definitiv eine klasse Leistung. Wenn mehr wie das Ende gewesen wäre, hätte ich wohl nichts zu beanstanden gehabt. Aber Steigerung ist ja immer möglich, nicht wahr? Von mir 4 Skulls!

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  • Rezension zu "Dämonenbraut" von Christina Fischer

    Dämonenbraut

    Marie-LuisRoenisch

    22. September 2012 um 18:14

    Inhalt: In einer Welt, die nicht nur aus Menschen sondern auch aus Dämonenbräuten, Vampiren, Hexen und anderen übernatürlichen Wesen besteht, versucht Sophie Ritualmorde aufzuklären. Durch ein Virus, verändern sich die Gene der Menschen in ihrer Jugend und einige müssen mit der Tatsache leben, dass sie bald zu einer mächtigen oder auch schwachen Kreatur werden. Julius, der Partner von Sophie ist auf dem besten Weg sich zu den Vampiren zu gesellen, was eine innige Beziehung zwischen den Beiden verkompliziert. Denn Sophie ist ebenfalls nicht normal, sie ist eine Dämonenbraut, welche mit Hilfe ihres Blutes Diener aus einer anderen Dimension rufen kann. Als die Morde eines Psychopaten beginnen, bekommen Sophie und Julius den Auftrag den Schuldigen zu finden. Oft gelangt die Dämonenbraut an den Rand der Verzweiflung, denn in Sachen Brutalität ist der Mörder nicht zu übertreffen. Auch ihr Privatleben schwankt erbarmungslos zwischen zwei Männern hin und her. Zum einen ist da Julius, dem sie bei seiner Wandlung gerne beistehen möchte, zum anderen hält sich der Hexenmeister Samuel ständig in ihrer Nähe auf. Ihm gehört ihr Herz. Mit Trauer in der Stimme beichtet sie Julius ihre wahren Gefühle und scheint ihn verloren zu haben. Samuel wird zu ihrem neuen Partner, der sie schützt und leidenschaftlich liebt. Gemeinsam finden sie heraus, was tatsächlich hinter den Morden steckt und bald müssen sie einsehen, dass jener Gegner ihnen überlegen ist. Einschätzung: Auf insgesamt 320 Seiten findet sich eine spannende, erotische Geschichte die mit Humor vermischt wurde und einen einfach zwingt das Buch schnellstmöglich zu verschlingen. Cover: 1 Stern + 1 Stern Ohne Frage ist das Cover in seiner Aufmachung einfach perfekt und genau wie das gesamte Buch sehr gut gestaltet. Der Roman reiste mit mir nach Österreich bis hin nach Kroatien und sieht nach mehreren Tagen zwischen Sand und Salzwasser immer noch wie neu aus. Das haben nur wenige Verlage zu bieten. Für so eine hohe Qualität vergebe ich noch einen extra Stern, weil es wie gesagt, recht selten ist. Story: 1 Stern Die Idee ist mir noch nie unter gekommen, weshalb mich die Geschichte von Sophie als Dämonenbraut auch so gefesselt hat. Nur eine Sache erinnerte mich an eine TV-Serie, wo ich jedoch schmunzeln musste. Vorsicht Spoiler! Der Mörder tötet um sich die Kräfte seiner Opfer anzueignen. Das gleiche Prinzip findet man in der ersten Staffel von Heroes. Ich mag die Serie, weshalb es mich auch in dem Buch begeisterte! Charaktere: 1 Stern Die Charaktere wurden gut beschrieben. Am deutlichsten hatte man einen Einblick in die Beziehung von Samuel und Sophie. Der gute Julius ist für meinen Geschmack leider zu kurz gekommen, genau wie der Arakor. Ich hoffe im nächsten Band erfahre ich mehr über die Beiden. Spannung: 1 Stern Immer wenn ich glaubte gleich wird es langweilig, überraschte mich die Autorin entweder mit einem lustigen, kuriosen oder erotischen Moment. Natürlich gab es beinahe bei jedem Kapitelende einen spannenden Höhepunkt. Dieses Buch lässt also in keiner Weiße Langeweile zu! Schreibstil: 1 Stern Der Schreibstil war einfach zu lesen, man blieb nirgendwo hängen und hatte seinen Spaß. Lediglich ein paar kleine Fehler haben sich eingeschlichen, aber das ist in keinem Buch zu vermeiden. Zusammenfassung: Mit ihrem Debüt Roman „Dämonenbraut“ hat die Autorin Christina Fischer bewiesen, dass sich auch Einsteiger in der Literaturwelt nicht verstecken müssen. Ihr Buch kann man durchaus mit den Großen vergleichen, es gibt weder von der Qualität, noch von der Idee oder Schreibweise einen Unterschied zwischen ihr und Gesa Schwartz. Ich denke in Zukunft werden sowohl der Verlag als auch die Autorin noch viel Erfolg haben. Ich wünsche ihnen auf diesem Weg viel Glück und möchte mich in diesem Sinne für das wundervolle Rezensionsexemplar bedanken. Ich vergebe 5 von 5 Sternen + einen Stern für den Verlag und dessen gute Qualität des Buches. Ich empfehle jedem Fantasyfan der die Nase voll hat, von Romanen in denen immer das Gleiche passiert dringend dieses Buch zu lesen, denn es weckt die Hoffnung, dass man bald auf dem Markt wieder gute Exemplare findet und nicht den Abklatsch von Edward & Bella oder sämtlichen anderen Werwolf, Hexen, Engels, Dämonen und Vampirbüchern.

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  • Rezension zu "Dämonenbraut" von Christina Fischer

    Dämonenbraut

    cybersyssy

    14. September 2012 um 22:09

    ** Klappentext ** Vor 60 Jahren brach eine Virus-Epidemie aus. Was vorher nur vereinzelt auftrat, häuft sich nun: Menschen verwandeln sich in sich in Hexen, Vampire, Werwölfe oder Dämonenbräute, kurz: in A-Normalos. Die Agentin Sophie Bernd ist eine von ihnen, eine Dämonenbraut, die mit einem Tropfen ihres Blutes Dämonen aus einer anderen Dimension rufen kann, die ihr in kritischen Situationen zum Gehorsam verpflichtet sind. Mit dieser Gabe verdient sie ihr Geld und bekämpft diejenigen, die sich in der neuen Welt nicht an die Regeln halten. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem werdenden Vampir Julius, macht sich Sophie auf die Jagd nach einem Psychopathen, der es auf Hexen und Magier abgesehen hat, um seine eigene Macht zu stärken. Kaum verwunderlich, dass sie dabei auch auf den charmanten Samuel trifft, den mächtigsten Hexenmeister der Stadt, und sich fragen muss: Hat er etwas mit den Morden zu tun? ** Meine Meinung ** Das Buch ist flott geschrieben und gut lesbar. Die Spannung ist wohldosiert und steigert sich im Laufe der Handlung. Allerdings ging es mir stellenweise zu schnell, die kritische Situation / Action war beendet und schon wurde - sagen wir mal - 3 Stunden vorgespult. Da fehlte mir einfach eine Art Abschluss der vorherigen Szene. Die Figuren wurden lebhaft präsentiert, aber handelten leider auch in manchen Situation klischeehaft. Was mich am meisten störte waren die Rechtschreibfehler. Es fehlten an mind. 2 Stellen sogar Worte völlig und ich lege Wert auf solche Kleinigkeiten, weil sie das Bild abrunden. Von mir bekommt das Buch wegen der doch guten Unterhaltung 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Dämonenbraut" von Christina Fischer

    Dämonenbraut

    Sunnyle

    30. August 2012 um 23:52

    Klappentext: Vor 60 Jahren brach eine Virus-Epidemie aus. Was vorher nur vereinzelt auftrat, häuft sich nun: Menschen verwandeln sich in sich in Hexen, Vampire, Werwölfe oder Dämonenbräute, kurz: in A-Normalos. Die Agentin Sophie Bernd ist eine von ihnen, eine Dämonenbraut, die mit einem Tropfen ihres Blutes Dämonen aus einer anderen Dimension rufen kann, die ihr in kritischen Situationen zum Gehorsam verpflichtet sind. Mit dieser Gabe verdient sie ihr Geld und bekämpft diejenigen, die sich in der neuen Welt nicht an die Regeln halten. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem werdenden Vampir Julius, macht sich Sophie auf die Jagd nach einem Psychopathen, der es auf Hexen und Magier abgesehen hat, um seine eigene Macht zu stärken. Kaum verwunderlich, dass sie dabei auch auf den charmanten Samuel trifft, den mächtigsten Hexenmeister der Stadt, und sich fragen muss: Hat er etwas mit den Morden zu tun? Meine Meinung: Dämonenbraut ist Christina M. Fischers Debüt-Roman. In diesem nimmt sie den Leser mit in eine Welt, welche sich in Folge einer Virus-Epidemie sehr verändert hat. Denn manche Menschen verwandeln sich durch die Folgen der Epidemie in die verschiedensten paranormalen Wesen. Hierzu zählen unter anderem Hexen, Vampire und Dämonenbräute, welche als A- Normalos bezeichnet werden. Zu Letzteren gehört auch Sophie, durch deren Ich-Perspektive man der Handlung folgt. Sophies Job ist es, sich den A-Normalos anzunehmen, welche sich nicht an gewisse Regeln halten. Hierfür ist sie durch die Möglichkeit, Dämonen bei Bedarf herbeizurufen, bestens ausgerüstet und benötigt keinerlei Waffen, wenn sie auf einen neuen Einsatz muss. "Dämonenbraut" bietet viel Lesevergnügen durch einen gelungenen Genre-Mix. Der Handlung ist es leicht zu folgen, da die Autorin einen flüssig und leicht zu lesenden Schreibstil nutzt. Die Erzählung ist, gerade zu Beginn, sehr ausführlich und manchmal wiederholend. Was an sich nicht verwerflich ist, aber die Spannung zu Beginn an manchen Stellen bei mir etwas abflachen hat lassen. Die Handlung nimmt jedoch schnell wieder an Fahrt auf. Sophie erhält einen Fall zugewiesen, bei welchem ein verrückter Hexenmeister sich zur Aufgabe gemacht hat, seine eigene Macht zu stärken und hierfür nach und nach grausam mordet. Zunächst wird Sophie von ihrem Partner Julius begleitet, welcher leider schon sehr bald nur noch sporadisch auftaucht und dann vollkommen aus der Handlung verschwindet. Dies fand ich sehr schade, denn mir war sein Charakter sehr sympathisch, sodass ich gerne mehr über ihn erfahren und auch gerne gewusst hätte, was mit ihm weiter geschehen ist. Auch wenn seine "Rolle" in der Handlung eher einem undankbaren Part zuteilwird, welcher nicht so ganz meinen Geschmack getroffen hat, bietet er doch viel Potenzial zum Ausbau seines Charakters. Durch die Ich-Perspektive von Sophie nimmt man an deren Gefühlsleben stets teil. Hierdurch weiß man, was in Sophie vorgeht, was sie einem schnell sympathisch werden lässt. Durch ihre Vergangenheit ist sie ein gebranntes Kind, weshalb sie zu Beginn der Handlung zunächst einer Einzelgängerin gleicht und vor allem Männern gegenüber eher verschlossen und zurückhaltend wirkt. Doch schnell wird klar, dass Sophie die Möglichkeiten, welche sich ihr ergeben hätten, nur nicht annehmen wollte. Ihre beste Freundin, die Hexe Anna zieht sie damit ziemlich auf, was immer wieder zu einem lustigen Schlagabtausch zwischen den Beiden führt . Zu den Charakteren selbst muss ich sagen, dass alle gut durchdacht erscheint. Jeder Charakter hat seine eigenen Facetten, Schwächen oder Stärken. Von Sophies bester Freundin bis zu Samuel, dem großen Hexenmeister. Und dennoch gelingt es der Autorin, manche Charaktere so weit im Dunkel zu lassen, um einem das Miträtseln, wer wohl hinter den Morden stecken mag, zu ermöglichen. Unerwartete Wandlungen peppen die Handlung immer wieder auf. Unausgesprochene Geheimnisse, lassen die Heldin der Geschichte und auch mich schwer Schlucken und ja, manchmal dachte ich, so viel auf einmal, kann kein Mensch verdauen. Doch Sophie ist kein normaler Mensch. Sie ist eine Dämonenbraut mit viel Ausdauer, Durchhaltevermögen, Kampfgeist und vor allem: viel Herz. Zum Ende wird aufgelöst, wer hinter den Morden steckt. Im großen Showdown werden die Handlungsstränge zueinander geführt. Mit der Auflösung hat mich die Autorin sehr verblüfft und mehrmals für Schnappatmung gesorgt. Und trotz dieser Auflösung schreit das Ende geradezu nach einer Fortsetzung, auf welche ich sehr hoffe. Mein Fazit: Eine toughe Protagonistin, die sich nichts vorschreiben lässt und nach und nach über sich selbst hinaus wächst. Liebe, Fantasy, Spannung und Humor bieten einen gelungenen Genre-Mix, welchen Christina Fischer in "Dämonenbraut" geschaffen hat. Manche Stellen waren für meinen Geschmack ein bisschen zu ausführlich erläutert. Dennoch hat mir "Dämonenbraut" gut gefallen. Die Autorin bringt viel Potenzial mit und ich bin gespannt, wie es für Sophie weiter gehen wird.

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  • Rezension zu "Dämonenbraut" von Christina Fischer

    Dämonenbraut

    Manja82

    17. August 2012 um 17:02

    Klappentext: Vor 60 Jahren brach eine Virus-Epidemie aus. Was vorher nur vereinzelt auftrat, häuft sich nun: Menschen verwandeln sich in sich in Hexen, Vampire, Werwölfe oder Dämonenbräute, kurz: in A-Normalos. Die Agentin Sophie Bernd ist eine von ihnen, eine Dämonenbraut, die mit einem Tropfen ihres Blutes Dämonen aus einer anderen Dimension rufen kann, die ihr in kritischen Situationen zum Gehorsam verpflichtet sind. Mit dieser Gabe verdient sie ihr Geld und bekämpft diejenigen, die sich in der neuen Welt nicht an die Regeln halten. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem werdenden Vampir Julius, macht sich Sophie auf die Jagd nach einem Psychopathen, der es auf Hexen und Magier abgesehen hat, um seine eigene Macht zu stärken. Kaum verwunderlich, dass sie dabei auch auf den charmanten Samuel trifft, den mächtigsten Hexenmeister der Stadt, und sich fragen muss: Hat er etwas mit den Morden zu tun? Meine Meinung: Vor 60 Jahren wurde ein Virus freigesetzt. Dieser hat bei vielen Menschen die Mutation zu paranormalen Wesen ausgelöst. Zwar gab es vorher auch schon solche wesen aber durch die Epidemie wurde quasi die gesamte Bevölkerung verwandelt. In dieser Welt lebt Sophie Bernd. Sie selbst besitzt eine besondere Gabe, denn sie ist eine sogenannte Dämonenbraut. Mit ihrem Blut kann sie Dämonen bannen. Dies nutzt sie um Hexen, Vampire und Dämonen wieder auf den richtigen Weg zu bringen, wenn diese sich mal nicht an die Regeln halten. Doch das zieht nicht nur Verehrer, sondern auch Widersacher auf den Plan. Bei einer Jagd nach einem mörderischen schwarzen Hexenmeister zeigt sich Sophies wirkliche Macht und offenbart zudem ihre wahre Herkunft. Dies führt allerdings zu Problemen. Bald schon erhält sie ein Angebot einer höheren Dienststelle, die allerdings nur ihre Kraft für sich nutzen möchte. Und als ob das noch nicht genug wäre, muss sich Sophie auch noch zwischen dem Hexenmeister Samuel und dem Vampirmeister Julius entscheiden. Wie wird ihre Entscheidung aussehen? „Dämonenbraut“ ist der Debüt-Roman von Christina M. Fischer. Zudem ist der Roman auch der Auftakt einer neuen Reihe im Urban Fantasy Genre. Die Idee an sich ist zwar nicht neu aber der Roman weiß dennoch zu überzeugen. Die Protagonistin Sophie ist taff und liebt ihren Job. Doch hinter dieser harten Schale steckt ein weicher Kern. Im Grunde sehnt sich Sophie nach Liebe und Geborgenheit. Samuel wirbt nun schon seit 3 Jahren um Sophies Gunst. Aber nur um mit ihr ein Kind zu zeugen. Er ist ein echter Charmeur, dem die Frauenherzen nur so zufliegen. Julius hingegen ist ein Casanova und sein plötzliches Interesse an Sophie ist nicht wirklich nachvollziehbar. Auch die zahlreichen Nebencharaktere sind Frau Fischer gut gelungen. Man kann sie sich alle gut vorstellen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut verständlich. Die spannende Handlung wird aus Sophies Sicht in der Ich-Perspektive dargestellt. Auffallend ist, dass die Autorin viel Wert darauf legt, dass Sophies Gefühle bekannt sind. Man bekommt als Leser ein wirklich umfassendes Bild. Das Ende kam für mich überraschend, lässt außerdem viele Fragen offen im Raum stehen. Diese wiederum machen aber Hoffnung auf einen 2. Teil. Fazit: „Dämonenbraut“ von Christina M. Fischer ist ein tolles Debüt. Der Roman biete Spannung, eine Liebesgeschichte aber auch humorvolle Szenen. Absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Dämonenbraut" von Christina Fischer

    Dämonenbraut

    lord-byron

    14. August 2012 um 16:17

    Auch für dieses Buch möchte ich mich ganz herzlich bei Frau Richter vom Art Skript Phantastik Verlag bedanken, die es mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Eine Virus-Epidemie, die vor ca. 60 Jahren ausbrach, sorgte dafür dass immer mehr A-Normalos zur Welt kamen. Das konnte bedeuten, dass die Menschen sich in der Pubertät in einen Vampir, Werwolf oder eine Hexe oder Dämonenbraut verwandelten. Aussuchen konnte sich das leider keiner. Damit die "normalen" Menschen weiterhin ungestört und sicher leben können, wurde eine Agentur gegründet, die sich mit den Verbrechen der A-Normalos beschäftigt. Eine Agentin davon ist die Dämonenbraut Sophie, die mit ihrem Partner, dem Vampir Julius, eine Gruppe Hexen ausschalten soll, die schwarze Magie beschwören und als Opfer andere Hexen töten. Julius ist ein absoluter Frauenschwarm und Sophie ist erstaunt, dass er sich ausgerechnet für sie interessiert. Aber er ist nicht der einzige, denn auch der mächtige Hexenmeister Samuel hat Interesse an der schönen und mächtigen Dämonenbraut. Gemeinsam versuchen sie dem schwarzmagischen Hexenzirkel auf die Spur zu kommen. Für welchen der Männer wird Sofie sich entscheiden? Wer kann ihr Herz gewinnen? "Dämonenbraut" ist wunderbare Urban Fantasy und das Buch hat mir großen Spaß gemacht. Sophie ist eine taffe Frau, die mit ihrem Dämonenmal auf der Stirn und einem tropfen Blut Dämonen aus einer anderen Dimension holen kann, die ihr dienen müssen. Ihren Partner Julius mochte ich sehr gerne. Er wollte kein Vampir werden und wehrte sich mit aller Macht dagegen, was aber unnötig ist, denn gegen seine Bestimmung kann man nichts tun. Er ist trotz seiner Macht ein ganz netter und sympatischer Kerl, nur leider kommt er ungefähr ab der Mitte des Buches nur noch sporadisch vor. Auch Anna, Sophies Freundin und deren Tochter mochte ich sehr gerne. Überhaupt waren die Charaktere gut ausgearbeitet und gelungen. Ich mochte sie eigentlich alle irgendwie. Die Story fand ich auch sehr gut und die Romantik war nicht zu übertrieben. Das einzige was mich wirklich gestört hat war, dass Sophie sofort in Flammen stand, sobald sie nur von einem Mann berührt wurde. Aber vielleicht kenne ich ja auch nur die falschen Männer ;o) Die Beschreibungen waren sehr bildhaft aber nicht zu viel so dass sie langweilig gewirkt hätten und den Schreibstil fand ich erfrischend und leicht und flüssig zu lesen, so dass ich in kürzester Zeit das Buch verschlungen hatte. Ich hoffe sehr stark auf eine Fortsetzung und vergebe 8 von 10 Punkten.

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