Christina Meldrum

 3.5 Sterne bei 22 Bewertungen
Autorin von Bittere Wunder, Madapple und weiteren Büchern.
Christina Meldrum

Lebenslauf von Christina Meldrum

Christina Meldrum hat an der Universität Michigan Religions- und Politikwissenschaft studiert und abgeschlossen. Weiterhin hat sie an der Harvard Law School ihren Doktortitel in Jura erhalten. Christina Meldrum hat in Afrika im Bereich der Bürgerrechtsentwicklung gearbeitet, sowie in Genua und der Schweiz als Prozessanwältin. Ihren ersten Roman wollte die Autorin über ein Thema schreiben, dass sie für sehr wichtig hält. Und so hat sie in "Bittere Wunder" die Themen Wissenschaft, Religion, Natur und Mythologie miteinander verknüpft. Derzeit lebt sie mit ihrer Familie in San Francisco Bay und sitzt im Gremium der Organisation Women of the World Investments.

Alle Bücher von Christina Meldrum

Bittere Wunder

Bittere Wunder

 (21)
Erschienen am 14.01.2013
Madapple

Madapple

 (1)
Erschienen am 13.05.2008
Amaryllis in Blueberry

Amaryllis in Blueberry

 (0)
Erschienen am 08.02.2011
Madapple

Madapple

 (0)
Erschienen am 26.08.2008

Neue Rezensionen zu Christina Meldrum

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Ines_Muellers avatar

Rezension zu "Bittere Wunder" von Christina Meldrum

Rezension zu "Bittere Wunder" von Christina Meldrum
Ines_Muellervor 5 Jahren

"In meiner Vorstellung durchwandre ich die Welten von Yggdrasil. Ich stelle mir die Weltesche vor, deren Grün die Farbe des feuchten Klettermooses hat. Seine unzähligen Verästelungen verwandeln sich in Tausende von verwickelten Geschichten, die sich um Götter und Göttinnen, Elfen und Riesen und Zwerge ranken."

Als ich "Bittere Wunder" entdeckte, war ich wahnsinnig gespannt auf dieses Buch und wollte es haben, obwohl sein Genre nicht unbedingt meinem gewohnten entspricht. Doch leider gelang es Christina Meldrum nicht, trotz des großen Potenzials, das aus diesem Buch zu machen, was es hätte sein können.

Schon von der ersten Seite an war ich verwirrt und fand keinen Zugang zu diesem Buch, was mir auch zu keinem späteren Zeitpunkt gelang. Die Erzählweise, die zwischen Passagen der Gerichtsbefragungen und Aslaugs Erzählungen wechselt, erschwerte dies zusätzlich.

Neben der Protagonistin Aslaug gab es noch viele weitere wichtige Personen, doch keiner von ihnen schaffte es in mein Herz. Im Gegenteil: Sie alle blieben flach, undetailliert und unglaubwürdig, was besonders im Falle Aslaugs hervortrat. Diese begeht immer wieder Handlungen die mir unglaubwürdig erschienen und wurde mir somit sogar ab einem bestimmten Zeitpunkt sehr unsympathisch.

Zudem gibt es keinen roten Faden, der die Geschichte zusammenhält, sodass der Leser eher den Eindruck bekommt, die Autorin habe unterschiedliche Passagen zusammengesetzt. Die Handlung, die eigentlich so großes Potenzial hatte, plätschert vor sich hin und nach der Beendigung der Lektüre bleibt der Leser verwirrt und mit dem Gefühl zurück, dass nichts geschehen sei. Das Ende war meiner Meinung nach abrupt und schlecht gewählt.

Zudem driftet "Bittere Wunder" ab einem bestimmten Zeitpunkt sehr in das religiöse ab, was ich einfach nur lächerlich fand. Teilweise waren diese Passagen sogar recht interessant, doch als es dann zum Thema Jungfrauengeburt kam und dabei blieb, konnte ich nur noch die Augen verdrehen. 

Fazit: Trotz toller Grundidee gelingt es Christina Meldrum nicht, mehr aus "Bittere Wunder" zu machen als ein Buch, das seine Leser verwirrt und enttäuscht zurücklässt.

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Zuckerwolkes avatar

Rezension zu "Bittere Wunder" von Christina Meldrum

Bittere Wunder - Christina Meldrum
Zuckerwolkevor 5 Jahren


Meine persönliche Meinung: Ich habe ewig gebraucht, bis ich mal in die Geschichte hineingefunden habe. Die Charaktere fand ich ziemlich suspekt und ich konnte mich einfach mit nichts in diesem Buch identifizieren. Dennoch muss ich sagen, dass es gegen Ende hin wenigstens ein bisschen spannend wurde. Leider hatte ich mir aber aufgrund des Covers und des Klappentextes sehr viel mehr erhofft, war enttäuscht und habe wegen der Langeweile, die ich während des Lesens dieses Buches empfand, wochenlang gebraucht, um es zu beenden. 
Deswegen nur 2 von 5 Sternen!

Klappentext: Es ist ein unvorstellbares Leben, das die 17-jährige Aslaug führt: Völlig isoliert von der Welt wächst sie mit ihrer Mutter auf dem Land auf, die ihr alles beibringt über Gifte, Heilpflanzen, das alte Wissen der Menschheit – nur das Leben selbst bleibt ihr fremd. Als ihre Mutter unvermutet stirbt, ändert sich das schlagartig. Aslaug kommt bei ihrer streng religiösen Tante, deren Sohn und Tochter unter. Doch das neue Leben ist keine Befreiung. Aslaug wird von den Schatten ihrer Vergangenheit, ihrer Herkunft eingeholt und nach einem Brand steht das Mädchen vor Gericht. Die Anklage lautet: Mord …

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Jessi2011s avatar

Rezension zu "Bittere Wunder" von Christina Meldrum

Sehr speziell!
Jessi2011vor 6 Jahren

Das Buch weckte mein Interesse, da es für mich nach einer Geschichte klang, von der ich so bisher noch nicht gehört habe. In dieser Hinsicht wurde ich auch nicht enttäuscht. Was mich aber wirklich erwartete, damit hätte ich nicht gerechnet!
Es geht um die 17-jährige Aslaug, die alleine mit ihrer Mutter auf dem Land aufwächst. Sie hat keinen Kontakt zu anderen Menschen, ihre Mutter ist ihre einzige Bezugsperson. Aslaug weiß alles über Heilpflanzen und auch Gifte – das alles bringt ihr ihre Mutter bei. Als diese jedoch stirbt, ist Aslaug aufgeschmissen. Nie hat sie die „reale“ Welt kennengelernt und nun ist sie komplett auf sich alleine gestellt. Bis sie bei ihrer streng religiösen Tante unterkommt. Dort sieht alles gut aus. Doch plötzlich wird Aslaug wegen Mordes angeklagt...
Wie schon geschrieben, fiel es mir leider sehr schwer, in das Buch hineinzukommen. Im ersten Kapitel erzählt Aslaug aus ihrer Vergangenheit im Jahre 1987. Dann erlebt man einen Sprung ins Jahr 2007, wo man einen Ausschnitt aus einer Gerichtsverhandlung vorfindet. Im nächsten Kapitel findet man sich im Jahre 2003 wieder, wo Aslaug erneut von ihrem Leben erzählt. Im vierten Kapitel stößt man dann erneut auf einen Ausschnitt aus einer Gerichtsverhandlung im Jahre 2007. Dieses „System“ zieht sich dann durch das komplette Buch – ein Kapitel aus Aslaugs Sicht im Jahr 2003, eins von der Gerichtsverhandlung im Jahr 2007. Das hat mich zu Beginn total verwirrt und mir wurde auch erst im Verlauf des Buches langsam klar, was das Eine mit dem Anderen zu tun hat. Dementsprechend schwer fand ich den Anfang des Buches.
Aslaug als Erzählerin fand ich eher schwierig. Da sie bisher ihr komplettes Leben abgeschieden und nur mit ihrer Mutter auf dem Land verbracht hat, hat sie keine Ahnung vom Leben außerhalb und dementsprechend schwer fand ich es manchmal, ihre Ansichten und Gedanken nachzuvollziehen. Deshalb fand ich auch den Schreibstil eher schwierig. Für dieses Buch muss man sich auf jeden Fall Zeit nehmen, sonst kommt man damit nicht wirklich gut klar. Oft erzählt Aslaug über Heilpflanzen, Gifte und ihre Wirkung. Zu Beginn fand ich das sehr interessant, doch irgendwann wurde es für mich zu viel und ich überflog diese Stellen häufig, da es mich nicht mehr so richtig interessierte. Das fand ich schade. Aber generell finde ich die Idee super, solche Informationen einzubauen.
Die Idee, abwechselnd Aslaugs Sicht der Dinge und dann von der Gerichtsverhandlung zu lesen, fand ich ebenfalls interessant. Es war jedoch ein bisschen schade, dass das Ganze so verwirrend angeordnet war. Zudem ist „Bittere Wunder“ anders, als Bücher, die ich bisher gelesen habe. Das liegt an Aslaugs Sprache, sowie auch an den Situationen, bei denen ich oft gedacht habe, dass sie weit in der Vergangenheit spielen. 
Was mich aber berührt hat, waren die Situationen, in die Aslaug geraten ist. Oft konnte ich kaum glauben, was ich dort gelesen habe, so unfair fand ich es!
Vor jedem Kapitel, in dem Aslaug erzählt, findet man die Zeichnung einer immer wieder auftauchenden Pflanze. Auf dieser Zeichnung findet man wiederum den Namen einer bestimmten Pflanze, die in diesem Kapitel auch eine Rolle spielt. Vor den Kapiteln der Gerichtsverhandlung findet man jeweils immer die gleiche Pflanze.
Das ganze Buch wirkt auf mich immer noch recht seltsam. Bis zum Schluss wusste ich nicht, worauf das Ganze hinausläuft und genau das kannte ich bisher von so gut wie keiner anderen Geschichte, was mich dem Buch auch immer noch skeptisch gegenüber stehen lässt. Es wirkt alles sehr geheimnisvoll und oft habe ich mich gefragt, was wohl zum Schluss des Buches herauskommen wird. Dementsprechend war das Buch für mich komplett unvorhersehbar und ich wurde mit vielen Ereignissen überrascht.
So verwirrt ich von dem Buch auch war, zum Schluss hat es mir richtig gut gefallen und wurde so spannend, dass ich kaum mit dem Lesen aufhören konnte.
Nichtsdestotrotz hat mir „Bittere Wunder“ gab es aber leider doch zu viele negative Punkte. Und deshalb bekommt das Buch drei von fünf Punkten!

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