Christina Michels

 4.4 Sterne bei 23 Bewertungen
Christina Michels

Lebenslauf von Christina Michels

Christina Michels hat schon im Grundschulalter ihre Mitschüler mit selbst geschriebenen Märchen verzaubert. Ihren Traum vom Schreiben hat sie nie aufgegeben und später ihr Hobby zum Beruf gemacht. Nach einer Zwischenstation in Berlin lebt sie heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Schleswig-Holstein. Mehr unter https://www.facebook.com/chr.michels

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Wahrheit schmeckt wie Mokkatorte

Wahrheit schmeckt wie Mokkatorte

 (24)
Erschienen am 25.01.2016

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Wahrheit schmeckt wie Mokkatorte" von Christina Michels

Wenn Lügen das Leben bestimmen
StMoonlightvor einem Jahr

Mir gefällt der Einband wirklich gut, denn er fühlt sich nach Stoff an. Schön warm und griffig. Das zuckersüße Motiv mit kleinem Törtchen passt sehr schön zum Inhalt.

Die junge Rinnie führt ein ganz normales Teenagerleben. Zumindest bis sie eines Tages mal wieder ihre beste Freundin aufheitern muss. Kurzerhand schnappt sich Rinnie eine Plane, auf der sie eine gepfefferte Botschaft schreibt. Doch dann taucht auf einmal ein Reiter auf. Die Plane flattert, das Pferd scheut und der Junge fällt vom Pferd, mitten auf einem Stein. Während Rinnie völlig außer sich und gar nicht so recht weiß was sie machen soll, ist ihre Freundin spurlos verschwunden. Später erfährt der Teenanger, dass der Reiter im Krankenhaus liegt und vermutlich nie wieder laufen kann. Rinnie gibt sich die Schuld – und versucht alles, geheim zu halten, dass ihre Plane der Auslöser für den Unfall war. Dabei verstrickt sie sich immer mehr in Lügen, welche schon bald ihren Alltag bestimmen. Zu allem Überfluss verliebt Rinnie sich auch noch …

Die Geschichte ist spannend geschrieben und ich konnte gar nicht anders, als mich immer wieder zu fragen, ob ich anders gehandelt hätte. Das empfohlene Lesealter liegt bei 14 - 17 Jahren. Das finde ich durchaus angemessen, denn in diesem Alter können sich die LeserInnen am besten mit Rinnie identifizieren.

Ein schöner locker-flockiger Schreibstil im Jugendjargon. Die Geschichte ist gut zu verstehen und hat einen sehr hohen Lerngehalt.

~°~ Fazit ~°~

„Wahrheit schmeckt wie Mokkatorte“ ist nicht nur ein spannender Roman, sondern eine gute Möglichkeit sich mit sich selbst -  und seiner Ehrlichkeit – auseinanderzusetzen.

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Rezension zu "Wahrheit schmeckt wie Mokkatorte" von Christina Michels

Überraschend gut!
woman-of-godvor 2 Jahren

Trotz dessen, dass ich bisher noch nie eine Mokkatorte gegessen habe (oder vielleicht gerade deswegen), habe ich das Buch in die Hand genommen und bin ehrlich überrascht. 

Der Inhalt:
Rinnie ist Teenagerin mit einer speziellen Freundin, die sie ab und zu in Schwierigkeiten bringt. Und wieder einmal ist es soweit. Da sucht sie nur mal ihre Freundin auf und schon passiert es. Ein Unbekannter landet im Krankenhaus und ihr Leben wird scheinbar aus der Bahn geworfen. Folglich lernt Rinnie sich selbst und das Leben dann mal ganz anders kennen. Es geht über geheime Missionen, Lügen, erschreckende Wahrheiten, Liebe, Freunde und die unangemeldeten Herausforderungen des Lebens.
Doch hat sie wirklich Schuld und kann der Junge wieder gesund werden? Wieso schmeckt Wahrheit nun nach Mockkatorte?

Der Stil:
Super flüssig zu lesen und auch nicht zu langatmig, sondern mit hitzigen Gesprächen und sehr interessanten/außergewöhnlichen Charakteren und Situationen; die einen zum staunen, lachen, weinen und rätseln bringen.

Das war super:

Besonders gelungen waren die Gespräche zwischen den Hauptfiguren, der dramatische Start und die tollen Wendungen, Verzweigungen und Entwicklungen bis zum Ende hin. Es ist nicht nur ein typischer Jugendroman. Es hatte für mich noch so ein bisschen Detektiv-Feeling, durch das begleiten der Charaktere zur schlussendlichen Wahrheit. Einfach mal nicht einfach Schnulze, Trennung und Happy End.

Für wen:
Für alle, die Jugendromane grundsätzlich mögen gerade dann, wenn sie ein Touch mehr Spannung haben sollen. Also auch empfehlenswert für Leute, die noch nie eine Mokkatorte gekostet haben!!!

Fazit: 
Spannende, romantische, außergewöhnliche, lustige und doch ernste Geschichte über die Teenagerin Rinnie. Das Buch lässt einen doch tatsächlich hinterfragen ob es wirklich Zufälle gibt...




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Tini_Ss avatar

Rezension zu "Wahrheit schmeckt wie Mokkatorte" von Christina Michels

Wichtige Botschaft verpackt in einen jugendlichen Schreibstil :)
Tini_Svor 2 Jahren

Meine Meinung: Den wundervollen Magellan Verlag beobachte ich ja schon lange. Genauer gesagt, seitdem er gegründet wurde, und es sind schon so einige tolle Bücher erschienen, die direkt auf meinem SUB gelandet sind. Ich habe dann einfach beim Verlag nach einem Rezensionsexemplar gefragt und tadaaa, von der „Mokkatorte“ war noch ein Exemplar für mich übrig. :) Nach dem Auspacken habe ich mich sofort in das absolut zauberhafte und zuckersüße Cover verliebt und MUSSTE einfach ein Foto davon machen. <3 In „echt“ kommt es mit dem Relief und Spotlack erst richtig zur Geltung – ein absolutes Schmuckstück in meinem Regal!

Gleich zu Anfang fiel mir der extrem lockere Schreibstil auf, der auch einige ungewohnte „jugendliche“ Wörter enthält. Dadurch lässt sich die Geschichte schnell lesen und man taucht direkt in die Gedanken der Protagonistin Rinnie ein. Ich denke, für jüngere Leser so um die 14 Jahre (wie vom Verlag angegeben) ist es genau richtig. Für mich war es, obwohl ich sehr gerne Jugendbücher lese, etwas zu jugendlich gehalten. Dafür fühlte ich mich doch stellenweise schon zu alt. :D

Die Story strotzt nur so vor Dialogen und ich musste mich ein bisschen daran gewöhnen, dass sie so zahlreich vorkommen. Aber sie bringen auch ordentlich Wind und Lebendigkeit in die Geschichte. Außerdem sind mir die vielen „Ein-Wort-Sätze“ aufgefallen, die mir nicht so zugesagt haben, da sie zu häufig eingesetzt wurden. Wahrscheinlich ist das Geschmackssache.

Gleich am Anfang passiert das schlimme Ereignis, das Rinnie dazu zwingt, fortan zu lügen. Ich mag euch nicht zu viel dazu verraten, um euch nichts vorweg zu nehmen, aber ich fand die Situation gut gewählt und auch realistisch. Von da an ergibt sich eine Ereigniskette, die Rinnie dazu bringt, Freunde und Familie anzulügen. Rinnies Gewissensbisse während ihrer „Scharade“ machen sie sympathisch und sie reitet sich durch ihre unbedachten Äußerungen und Reaktionen immer tiefer hinein. Das Lügengeflecht wird dichter und zum Ende hin immer dramatischer. Das hat mir gut gefallen.

Christian, in den sich Rinnie verguckt, ist ein interessanter Charakter, der genug Tiefe besitzt. Vroni, Rinnies beste Freundin, ist dagegen sehr gewöhnungsbedürftig. Oberflächlich, arrogant und ignorant. Das hat stellenweise etwas genervt und man fragt sich irgendwann, warum Rinnie das mit sich machen lässt und ihr nicht mal die Meinung geigt. Dafür war Rinnies Mom eine Klasse für sich! Ich mochte sie sehr, sie hat Humor und versucht oft, mit Rinnie zu reden und zu ihr durchzudringen. Auch war sie immer verständnisvoll und wirklich an ihrer Tochter interessiert. Liest man so auch nicht oft in einem Jugendbuch, da sind die Eltern nämlich oft abwesend (warum auch immer ^^) …

Kommen wir zu meinem größten Kritikpunkt: Die Protagonistin selbst. Rinnie bietet für jüngere Leser Identifikationspotenzial und das ist auch gut so. Nur leider benimmt sie sich fast die ganze Zeit wie ein Elefant im Porzellanladen. Das passt zur Story – das ist mir klar, aber es ging mir doch nach einiger Zeit auf die Nerven. Sie ist verplant, naiv, kindisch und bringt in fast jedem Satz einen lustigen Spruch, einen witzigen Vergleich oder einen sarkastischen Kommentar unter. Das war meist unterhaltsam, aber auch manchmal zu viel des Guten. Weniger wäre mehr gewesen und ich hätte Rinnie gern ab und zu kräftig geschüttelt … Diese leichte Überdrehtheit zieht sich durch die ganze Story. Anderen kann aber genau dieser Humor gefallen (und hat er anscheinend auch, den Rezensionen nach zu urteilen). Tja, ihr merkt es schon  – es ist ein spezielles Buch. ;)

Eine ganze Weile plätschert die Geschichte vor sich hin, ohne dass groß etwas passiert, bis auf die Annäherung von Rinnie und Christian. Ich hatte mir dank der Rezensionen und der Vorstellung im Katalog des Verlages etwas mehr Krimianteil erwartet. Ich hatte gehofft, dass Rinnie irgendwann anfängt, richtig zu ermitteln und nach dem Täter zu suchen. Dies geschieht nicht wirklich. Sie suhlt sich lieber in ihrem Unglück. *seufz*

Die Spannung wurde dann im letzten Drittel erhöht. Ungereimtheiten und Andeutungen häufen sich und das fand ich toll! Ich habe ein bisschen mitgerätselt, wenn auch nicht so viel, wie erhofft. Das Buch hat mich ab da aber gepackt und ich habe die letzten Seiten ziemlich schnell verschlungen! Die Ereignisse werden eines nach dem anderen aufgearbeitet und die Geschichte wird zu einem zufriedenstellenden Abschluss gebracht. Alle gesponnenen Fäden lösen sich auf – ein gelungenes Ende! Übrigens: Wegen der tollen Botschaft würde ich das Buch auch meiner Tochter in die Hand drücken, wenn sie alt genug ist. ;)

Fazit: Eine nachvollziehbare Geschichte wird rund um eine Notlügen-Unfall-Situation gesponnen. Diese spitzt sich immer mehr zu und zieht weitere Lügen nach sich. Mit der Protagonistin konnte ich mich nicht richtig anfreunden, aber vor allem jüngere Leser werden sich mit ihr identifizieren. Für sie bietet das Buch eine wichtige Botschaft, die sich mehr Menschen zu Herzen nehmen sollten: Sage die Wahrheit, auch wenn sie unangenehm und manchmal beängstigend ist. Denn die Menschen um dich herum verdienen sie.

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