Christina Mundlos

 4.3 Sterne bei 9 Bewertungen

Alle Bücher von Christina Mundlos

Wenn Mutter sein nicht glücklich macht

Wenn Mutter sein nicht glücklich macht

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Erschienen am 09.11.2015
Gewalt unter der Geburt

Gewalt unter der Geburt

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Erschienen am 07.10.2015
Mütterterror

Mütterterror

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Erschienen am 02.07.2012
Dann mache ich es halt allein

Dann mache ich es halt allein

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Erschienen am 10.04.2017

Neue Rezensionen zu Christina Mundlos

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Simi159s avatar

Frauen und vor allem Mütter haben es schwer in der heutigen Arbeitswelt. Und damit  ist nicht nur das Hindernis der Betreuung für den Nachwuchs und das händeln des Haushalts gemeint.

Das bekommen Frauen/Mütter immer besser hin, da die Betreuungsangebote immer besser werden. Doch das eigentliche und grundlegende Problem ist, daß viele Arbeitgeber und Chefs das Potential von Müttern noch nicht erkannt haben.

Mutterschaft ist somit ein Karierekiller, denn schon während der Schwangerschaft werden arbeitende Frauen ausgegrenzt, von verantwortungsvollen Aufgaben abgezogen und gemobbt.

Die Autorin, Christina Mundlos, hat ihn ihrem Buch „ Mütter unerwünscht“ mal alles zu diesem Thema zusammengetragen. Sie selbst hat auch negative Erfahrungen mit ihrem Muttersein und arbeiten gemacht. 

Sie zeigt dem Leser die rechtlichen Grundlagen auf. Auf dem Papier dürfen Frauen nicht benachteilig werden, egal ob sie schwanger sind und Kinder haben oder nicht. Doch die Realität ist eine andere. Dabei trifft es alle Bildungsschichten, sprich alle Arten von Beschäftigung in denen Frauen tätig sind. 

Dazu gibt es eine Reihe Erfahrungsberichte, die Christina Mundlos, durch Befragung in Form von Fragebogen und Interviews zusammengetragen hat.

Erschreckend sind die Beispiele der Autorin, zeigen sie doch, dass sich in den Köpfen der Führungskräfte noch viel bewegen muss. Und dabei ist egal, ob diese eine Frau oder ein Mann ist.

Falls man selbst betroffen ist, gibt es Hinweiße und Tipps, an wen man sich wenden kann und welche Rechte man hat. 

Kurzweilig und gut zu lesen ist dieses Buch,  wenn auch der Inhalt erschreckt und klar macht, dass Mütter, meist unerwünscht sind, sofern sie Mutterschaft und Arbeit leben wollen.

Von mir gibt es 5 STERNE.

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kalligraphins avatar

Rezension zu "Mütter unerwünscht – Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz" von Christina Mundlos

Mobbing, Sexismus und Diskriminierung von Müttern am Arbeitsplatz
kalligraphinvor 2 Jahren

„Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Frauen nicht mehr im Bewerbungsprozess oder am Arbeitsplatz benachteiligt und diskriminiert werden. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der die Frauen-Quote nicht nötig wäre - weil Arbeitgeber Frauen wollen.“ (Rita Süssmuth, im Vorwort auf S.12)

Leider sind wir in der Realität häufig noch weit entfernt von dieser - von allen Seiten! - sehr wünschenswerten Vorstellung. Eigentlich kennt doch jede(r) von uns mindestens eine Frau, die schon einmal eine Form von Diskriminierung, Sexismus oder gar Mobbing aufgrund der Tatsache, dass sie eine (potentielle) Mutter ist, in der Arbeitswelt erlebt hat. Oder man ist sogar selbst Betroffene.

Christina Mundlos hat eine Reihe von Erfahrungsberichten gesammelt. Aus gut 100 Zuschriften von Betroffenen hat sie 25 Fälle für ihr Buch aufbereitet. Die Palette von Sexismus, Diskriminierung und Mobbing am Arbeitsplatz ist recht bunt und zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten und Berufszweige.

Um diese Fälle bewerten zu können, muss zunächst ein Bewusstsein geschafft werden, was Sexismus, Diskriminierung und Mobbing am Arbeitsplatz überhaupt ist. Wie sind diese Begriffe definiert? Wo fängt was an? Vielen Frauen und Arbeitnehmer(inne)n ist das gar nicht bewusst, da sie in den bereits bestehenden, diskriminierenden Strukturen „groß geworden sind“. Christina Mundlos gibt uns aufschlussreiche Definitionen dieser Begriffe und grenzt sie deutlich voneinander ab.

Sie beschreibt darüber hinaus das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und weitere rechtliche Begebenheiten. Betroffenen ist dadurch ein Ratgeber an die Hand gegeben, der ihnen helfen kann, die richtigen Schritte gegen Diskriminierungen von Frauen (besonders in ihrer Rolle als Schwangere und Mutter) einzuleiten.

Des Weiteren sind im Anhang ein Gedächtnisprotokoll sowie Formulare für Beschwerden und Klagen für entsprechende Fälle gegeben.

„Mundlos’ mutige Auseinandersetzung mit der alltäglichen Diskriminierung ist ein wichtiger Schritt zur Bewusstmachung und Sensibilisierung für dieses Thema.“ (Rita Süssmuth, im Vorwort auf S.12)

Das Buch ist sehr aufschlussreich und öffnet in der Tat die Augen dafür, wie viele Ungeheuerlichkeiten Frauen und Mütter auch heute noch in Deutschland auf dem Arbeitsmarkt als gegeben hinnehmen. Auch ich halte es für einen wichtigen Beitrag, um das Gesellschaftsgefüge und die Geschlechterrollen nicht einfach hinzunehmen.

Ich hätte mir lediglich eine bessere empirische Grundlage gewünscht. So hätte ein aussagekräftigeres Fazit getroffen werden können. Es bleibt unklar, ob dieses Buch eine wissenschaftliche Abhandlung sein soll oder ein allerhöchstens populärwissenschaftlicher Ratgeber.

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camilla1303s avatar

Rezension zu "Mütter unerwünscht – Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz" von Christina Mundlos

Wenn Mütter unerwünscht sind - Diskriminierung am Arbeitsplatz
camilla1303vor 2 Jahren

„Mütter unerwünscht“ der Report und Ratgeber von Christina Mundlos mit einem Geleitwort von Rita Süssmuth und dem Untertitel „Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz“ ist 2017 im Tectum Verlag erschienen.

Mutterschaft ist leider nach wie vor in vielen Bereichen und Branchen ein Karrierekiller. Schon während der Schwangerschaft werden Tätigkeiten beschnitten, die auch nach der Elternzeit nicht mehr in den Tätigkeitsbereich fallen. Beruflicher Aufstieg oder gar eine Führungsposition werden mit der Schwangerschaft, der Geburt und vor allem mit dem Wiedereinstieg als Mama fast zu einer Utopie.

Christina Mundlos, selbst Expertin für Gleichstellungsfragen, hat in „Mütter unerwünscht“ Berichte von Schwangeren und Müttern gesammelt, um aufzuzeigen, mit welchen Benachteiligungen berufstätige Frauen rechnen müssen.
Sie hat meiner Meinung nach damit ein sehr düsteres Bild geschaffen und ich war beim Lesen kurzzeitig erleichtert, dass mir der Ratgeber nicht schon vor meiner Schwangerschaft in die Hände gefallen ist, ich hätte mir zwar das Kinderkriegen nicht überlegt, mir aber meinen Wiedereinstieg fürchterlich vorgestellt und wahrscheinlich die eine oder andere schlaflose Nacht in Sorge verbracht.

Ich glaube Mundlos hat bewusst wirklich schlimme Fallbeispiele der Diskriminierung am Arbeitsplatz ausgesucht, um ein wichtiges Thema ins Bewusstsein zu holen und zu sensibilisieren. Mobbing, Sexismus und Diskriminierung von Frauen und Müttern existiert am Arbeitsplatz. Oft werden Mütter nach dem Wiedereinstieg förmlich vom Arbeitsplatz gedrängt, da dieser während der Elternzeit anderweitig besetzt der gar gestrichen wurde. „Mütter unerwünscht“ gibt Auskunft über die Rechte der Frauen, über die Möglichkeiten im Ernstfall und liefert sogar Musterformulare und Anschreiben, die die eigenen Ansprüche geltend machen können, damit „Kind da, Job weg“ nicht mehr zutrifft.

Ich habe das Buch gerne gelesen, da ich aber selbst in Österreich wohne, konnte ich mit den Paragraphen und den Gesetzen nicht viel anfangen, da sie für mich nicht gelten. Ich finde, dass der Ratgeber sicher hilft, wenn man selbst von Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz betroffen ist. Da ich zum Glück selbst nicht damit kämpfen muss und mich im Ernstfall , hier in Österreich, an die Arbeiterkammer wenden kann, zähle ich mich nicht ganz zur Zielgruppe dieses Buches. Gegen Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz möchte ich aber aufstehen. Wir Mütter müssen ja zusammen halten.

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Gespräche aus der Community

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Tectum_Verlags avatar
Liebe Lovelybooks-Lesefreunde, am 16.01. erscheint das neue Buch unserer Autorin Christina Mundlos!
Nach Titeln wie "Mütterterror" und "Gewalt unter der Geburt" gehen wir nun einen Schritt zurück und beleuchten, was Frauen widerfährt bzw. welche Möglichkeiten im Beruf plötzlich nicht mehr vorhanden sind, wenn diese ein Kind erwarten.
Im Anhang des Buches finden Betroffene von Mobbing, Diskriminierung und Sexismus am Arbeitsplatz direkte Hilfe in Form von Musterformularen, um die eigenen Ansprüche geltend zu machen.

Um an der Leserunde teilzunehmen, beantwortet bitte folgende Frage: Habt ihr selbst oder Bekannte bereits "Probleme" am Arbeitsplatz durch eine Schwangerschaft erfahren? Wie seid ihr damit umgegangen? Welche Schwierigkeiten könntet ihr euch vorstellen und wie würdet ihr versuchen, diese zu lösen?
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