Christina Mundlos Mütter unerwünscht – Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz

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Inhaltsangabe zu „Mütter unerwünscht – Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz“ von Christina Mundlos

Mutterschaft ist ein Karrierekiller. Schon während der Bauch wächst, schrumpfen allzu oft Verantwortungsbereiche und Karrierechancen. Tätigkeiten werden plötzlich beschnitten oder ganz gestrichen. Und auch das Bewerben auf andere oder bessere Stellen wird schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Die Expertin für Gleichstellungsfragen Christina Mundlos hat Berichte von Schwangeren und Müttern gesammelt. Sie zeigt auf, mit welchen Benachteiligungen berufstätige Frauen rechnen müssen. Sie stellt klar, welche Rechte Frauen haben und was sie gegen Mobbing, Diskriminierung und Sexismus am Arbeitsplatz konkret tun können. Ein Anhang mit Musterformularen und -anschreiben hilft, die eigenen Ansprüche geltend zu machen.

Guter Ratgeber für betroffene Frauen. Informativ und erschreckend. Eine bessere wissenschaftliche Grundlage hätte mir noch besser gefallen.

— kalligraphin
kalligraphin

Wenn Mütter unerwünscht sind - Diskriminierung am Arbeitsplatz

— camilla1303
camilla1303

Gute Aufarbeitung eines ernsten Themas, die aber vor allem für Betroffene geeignet ist.

— Schoensittich
Schoensittich

Ein wenig Hege ich Bedenken, dass der Blickwinkel zu einseitig geraten sein könnte. Grundsätzlich zeigt das Buch aber Missstände auf.

— Wortteufel
Wortteufel

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  • Mütter unerwüsncht

    Mütter unerwünscht – Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz
    Simi159

    Simi159

    04. August 2017 um 23:35

    Frauen und vor allem Mütter haben es schwer in der heutigen Arbeitswelt. Und damit  ist nicht nur das Hindernis der Betreuung für den Nachwuchs und das händeln des Haushalts gemeint. Das bekommen Frauen/Mütter immer besser hin, da die Betreuungsangebote immer besser werden. Doch das eigentliche und grundlegende Problem ist, daß viele Arbeitgeber und Chefs das Potential von Müttern noch nicht erkannt haben. Mutterschaft ist somit ein Karierekiller, denn schon während der Schwangerschaft werden arbeitende Frauen ausgegrenzt, von verantwortungsvollen Aufgaben abgezogen und gemobbt. Die Autorin, Christina Mundlos, hat ihn ihrem Buch „ Mütter unerwünscht“ mal alles zu diesem Thema zusammengetragen. Sie selbst hat auch negative Erfahrungen mit ihrem Muttersein und arbeiten gemacht.  Sie zeigt dem Leser die rechtlichen Grundlagen auf. Auf dem Papier dürfen Frauen nicht benachteilig werden, egal ob sie schwanger sind und Kinder haben oder nicht. Doch die Realität ist eine andere. Dabei trifft es alle Bildungsschichten, sprich alle Arten von Beschäftigung in denen Frauen tätig sind.  Dazu gibt es eine Reihe Erfahrungsberichte, die Christina Mundlos, durch Befragung in Form von Fragebogen und Interviews zusammengetragen hat. Erschreckend sind die Beispiele der Autorin, zeigen sie doch, dass sich in den Köpfen der Führungskräfte noch viel bewegen muss. Und dabei ist egal, ob diese eine Frau oder ein Mann ist. Falls man selbst betroffen ist, gibt es Hinweiße und Tipps, an wen man sich wenden kann und welche Rechte man hat.  Kurzweilig und gut zu lesen ist dieses Buch,  wenn auch der Inhalt erschreckt und klar macht, dass Mütter, meist unerwünscht sind, sofern sie Mutterschaft und Arbeit leben wollen. Von mir gibt es 5 STERNE.

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  • Mobbing, Sexismus und Diskriminierung von Müttern am Arbeitsplatz

    Mütter unerwünscht – Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz
    kalligraphin

    kalligraphin

    09. February 2017 um 12:03

    „Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Frauen nicht mehr im Bewerbungsprozess oder am Arbeitsplatz benachteiligt und diskriminiert werden. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der die Frauen-Quote nicht nötig wäre - weil Arbeitgeber Frauen wollen.“ (Rita Süssmuth, im Vorwort auf S.12) Leider sind wir in der Realität häufig noch weit entfernt von dieser - von allen Seiten! - sehr wünschenswerten Vorstellung. Eigentlich kennt doch jede(r) von uns mindestens eine Frau, die schon einmal eine Form von Diskriminierung, Sexismus oder gar Mobbing aufgrund der Tatsache, dass sie eine (potentielle) Mutter ist, in der Arbeitswelt erlebt hat. Oder man ist sogar selbst Betroffene. Christina Mundlos hat eine Reihe von Erfahrungsberichten gesammelt. Aus gut 100 Zuschriften von Betroffenen hat sie 25 Fälle für ihr Buch aufbereitet. Die Palette von Sexismus, Diskriminierung und Mobbing am Arbeitsplatz ist recht bunt und zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten und Berufszweige. Um diese Fälle bewerten zu können, muss zunächst ein Bewusstsein geschafft werden, was Sexismus, Diskriminierung und Mobbing am Arbeitsplatz überhaupt ist. Wie sind diese Begriffe definiert? Wo fängt was an? Vielen Frauen und Arbeitnehmer(inne)n ist das gar nicht bewusst, da sie in den bereits bestehenden, diskriminierenden Strukturen „groß geworden sind“. Christina Mundlos gibt uns aufschlussreiche Definitionen dieser Begriffe und grenzt sie deutlich voneinander ab. Sie beschreibt darüber hinaus das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und weitere rechtliche Begebenheiten. Betroffenen ist dadurch ein Ratgeber an die Hand gegeben, der ihnen helfen kann, die richtigen Schritte gegen Diskriminierungen von Frauen (besonders in ihrer Rolle als Schwangere und Mutter) einzuleiten. Des Weiteren sind im Anhang ein Gedächtnisprotokoll sowie Formulare für Beschwerden und Klagen für entsprechende Fälle gegeben. „Mundlos’ mutige Auseinandersetzung mit der alltäglichen Diskriminierung ist ein wichtiger Schritt zur Bewusstmachung und Sensibilisierung für dieses Thema.“ (Rita Süssmuth, im Vorwort auf S.12) Das Buch ist sehr aufschlussreich und öffnet in der Tat die Augen dafür, wie viele Ungeheuerlichkeiten Frauen und Mütter auch heute noch in Deutschland auf dem Arbeitsmarkt als gegeben hinnehmen. Auch ich halte es für einen wichtigen Beitrag, um das Gesellschaftsgefüge und die Geschlechterrollen nicht einfach hinzunehmen. Ich hätte mir lediglich eine bessere empirische Grundlage gewünscht. So hätte ein aussagekräftigeres Fazit getroffen werden können. Es bleibt unklar, ob dieses Buch eine wissenschaftliche Abhandlung sein soll oder ein allerhöchstens populärwissenschaftlicher Ratgeber.

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  • Leserunde zu "Mütter unerwünscht – Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz" von Christina Mundlos

    Mütter unerwünscht – Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz
    Tectum_Verlag

    Tectum_Verlag

    Liebe Lovelybooks-Lesefreunde, am 16.01. erscheint das neue Buch unserer Autorin Christina Mundlos! Nach Titeln wie "Mütterterror" und "Gewalt unter der Geburt" gehen wir nun einen Schritt zurück und beleuchten, was Frauen widerfährt bzw. welche Möglichkeiten im Beruf plötzlich nicht mehr vorhanden sind, wenn diese ein Kind erwarten. Im Anhang des Buches finden Betroffene von Mobbing, Diskriminierung und Sexismus am Arbeitsplatz direkte Hilfe in Form von Musterformularen, um die eigenen Ansprüche geltend zu machen.Um an der Leserunde teilzunehmen, beantwortet bitte folgende Frage: Habt ihr selbst oder Bekannte bereits "Probleme" am Arbeitsplatz durch eine Schwangerschaft erfahren? Wie seid ihr damit umgegangen? Welche Schwierigkeiten könntet ihr euch vorstellen und wie würdet ihr versuchen, diese zu lösen?

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  • Wenn Mütter unerwünscht sind - Diskriminierung am Arbeitsplatz

    Mütter unerwünscht – Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz
    camilla1303

    camilla1303

    07. February 2017 um 23:29

    „Mütter unerwünscht“ der Report und Ratgeber von Christina Mundlos mit einem Geleitwort von Rita Süssmuth und dem Untertitel „Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz“ ist 2017 im Tectum Verlag erschienen. Mutterschaft ist leider nach wie vor in vielen Bereichen und Branchen ein Karrierekiller. Schon während der Schwangerschaft werden Tätigkeiten beschnitten, die auch nach der Elternzeit nicht mehr in den Tätigkeitsbereich fallen. Beruflicher Aufstieg oder gar eine Führungsposition werden mit der Schwangerschaft, der Geburt und vor allem mit dem Wiedereinstieg als Mama fast zu einer Utopie. Christina Mundlos, selbst Expertin für Gleichstellungsfragen, hat in „Mütter unerwünscht“ Berichte von Schwangeren und Müttern gesammelt, um aufzuzeigen, mit welchen Benachteiligungen berufstätige Frauen rechnen müssen. Sie hat meiner Meinung nach damit ein sehr düsteres Bild geschaffen und ich war beim Lesen kurzzeitig erleichtert, dass mir der Ratgeber nicht schon vor meiner Schwangerschaft in die Hände gefallen ist, ich hätte mir zwar das Kinderkriegen nicht überlegt, mir aber meinen Wiedereinstieg fürchterlich vorgestellt und wahrscheinlich die eine oder andere schlaflose Nacht in Sorge verbracht. Ich glaube Mundlos hat bewusst wirklich schlimme Fallbeispiele der Diskriminierung am Arbeitsplatz ausgesucht, um ein wichtiges Thema ins Bewusstsein zu holen und zu sensibilisieren. Mobbing, Sexismus und Diskriminierung von Frauen und Müttern existiert am Arbeitsplatz. Oft werden Mütter nach dem Wiedereinstieg förmlich vom Arbeitsplatz gedrängt, da dieser während der Elternzeit anderweitig besetzt der gar gestrichen wurde. „Mütter unerwünscht“ gibt Auskunft über die Rechte der Frauen, über die Möglichkeiten im Ernstfall und liefert sogar Musterformulare und Anschreiben, die die eigenen Ansprüche geltend machen können, damit „Kind da, Job weg“ nicht mehr zutrifft.Ich habe das Buch gerne gelesen, da ich aber selbst in Österreich wohne, konnte ich mit den Paragraphen und den Gesetzen nicht viel anfangen, da sie für mich nicht gelten. Ich finde, dass der Ratgeber sicher hilft, wenn man selbst von Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz betroffen ist. Da ich zum Glück selbst nicht damit kämpfen muss und mich im Ernstfall , hier in Österreich, an die Arbeiterkammer wenden kann, zähle ich mich nicht ganz zur Zielgruppe dieses Buches. Gegen Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz möchte ich aber aufstehen. Wir Mütter müssen ja zusammen halten.

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  • Guter Leitfaden für Betroffene

    Mütter unerwünscht – Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz
    Schoensittich

    Schoensittich

    05. February 2017 um 20:19

    Der Ratgeber „Mütter unerwünscht: Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz“ der Autorin Christina Mundlos erschien im Januar 2017 über den Tectum Verlag. Es handelt sich um ein Taschenbuch mit 168 Seiten. Im Buch ist ein Vorwort von Cornelia Spachtholz und ein Geleitwort von der ehemaligen Gesundheitsministerin Prof. Dr. Rita Süssmuth enthalten. Inhalt: Mutterschaft ist ein Karrierekiller. Schon während der Bauch wächst, schrumpfen allzu oft Verantwortungsbereiche und Karrierechancen. Tätigkeiten werden plötzlich beschnitten oder ganz gestrichen. Und auch das Bewerben auf andere oder bessere Stellen wird schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Die Expertin für Gleichstellungsfragen Christina Mundlos hat Berichte von Schwangeren und Müttern gesammelt. Sie zeigt auf, mit welchen Benachteiligungen berufstätige Frauen rechnen müssen. Sie stellt klar, welche Rechte Frauen haben und was sie gegen Mobbing, Diskriminierung und Sexismus am Arbeitsplatz konkret tun können. Ein Anhang mit Musterformularen und -anschreiben hilft, die eigenen Ansprüche geltend zu machen. Cover und Gestaltung: Das Cover des Buches ist in weiß gehalten. Auf der Front ist eine schwangere Frau zu sehen, die in schwarz gekleidet ist und die linke Hand auf den Babybauch gelegt hat. In der rechten Hand hält sie eine Aktentasche. Im unteren Bereich stehen in roter Schrift der Name der Autorin, der Titel und der Untertitel sowie der Verweis auf das Geleitwort von Rita Süssmuth. Auch die Rückseite ist weiß mit roter Schrift. Hier steht neben dem Klappentext auch ein Auszug aus dem Geleitwort von Rita Süssmuth. Stil und Aufbau: Das Buch ist in 14 Kapitel aufgebaut. Nach der Einleitung gibt es eine Definition der Begriffe Diskriminierung, Sexismus und Mobbing und deren verschiedenen Formen sowie einen Auszug aus dem aktuellen Gesetzestext. Hiernach folgt eine kurze Zusammenfassung der Befragung von Müttern oder werdender Mütter. Die Kapitel VI und VII sind die umfangreichsten des Buches. Diese beinhalten die Erfahrungsberichte einzelner Mütter mit Diskriminierung im Bewerbungsverfahren und im Berufsleben. Die folgenden Kapitel analysieren die Erfahrungsberichte, zeigen die Folgen für die Gesellschaft und Tipps für Betroffene. Der I. Teil des Buches ist recht trocken geworden, was aber bei Gesetzestexten und Ähnlichem normal ist. Die Erfahrungsberichte hingegen waren sehr gut und ausführlich beschrieben und vor allem sehr authentisch. Hier hätte es meiner Meinung nach gut gepasst, wenn man die Tipps und Ratschläge direkt hinter dem jeweiligen Erfahrungsbericht packen könnte. Es fällt allerdings auf, dass das Buch - auch aufgrund des Themas – insgesamt relativ negativ wirkt. Die Lektüre des Werkes könnte durchaus die eine oder andere Frau dazu bewegen, den Kinderwunsch „ad akta“ zu legen, um die mögliche Karriere nicht zu gefährden. Dies kann nicht Sinn des Buches sein. Hier wird auch außen vor gelassen, dass sich bei vielen Frauen Mutterschaft und Karriere durchaus vereinbaren lassen und viele Firmen sich inzwischen auch an die Bedürfnisse der Mütter angepasst haben. Fazit: Interessante Lektüre, die ein sehr ernstes Thema näher bringt, mitunter aber ein etwas zu düsteres Bild der Situation zu zeichnen vermag. Würde hier etwa 3,5 von 5 Punkten geben. 

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