Christina Nichol Im Himmel gibt es Coca-Cola

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Inhaltsangabe zu „Im Himmel gibt es Coca-Cola“ von Christina Nichol

Georgien, 2002: Die Kommunisten sind schon lange fort, aber besser geworden ist trotzdem nichts. Es gibt kaum Arbeit, und wenn es Arbeit gibt, gibt es keinen Lohn. Und wenn es doch Lohn gibt, dann liegt das daran, dass die Arbeit. vielleicht nicht ganz sauber ist. Aber einen aufrechten Mann gibt es in Georgien, einen, der die Werte hochhält und dem die Korruption nichts anhaben kann: Slims Achmed Makaschwili, seines Zeichens bescheidener kleiner Anwalt beim Seerechtsministerium. Entschlossen, seinem rückwärtsgewandten Land zu neuen Chancen, Effektivität, kurzum: zum amerikanischen Traum zu verhelfen, wendet er sich in langen, hingebungsvollen Briefen an Hillary Clinton und malt ihr in schillernden Farben seine Vision eines modernen Georgien aus – immerhin ist die Senatorin Schirmherrin eines Programms, das Unternehmen in ehemaligen Sowjetländern schulen soll in erfolgreicher Geschäftsführung. Allen Unkenrufen und Wahrscheinlichkeiten zum Trotz wird Slims erhört und eingeladen – nach San Francisco! Für sechs Wochen! Diese Reise wird sein Leben und eine ganze Nation verändern. Endlich kann er sich aus der Nähe ansehen, wie der Fortschritt funktioniert. Doch Slims ist noch nicht sehr lang in Amerika. da kommen ihm seine laute, keifende Familie und sein gepeinigtes, feierfreudiges Land gar nicht mehr so blöd vor. Ein großartiger Schelmenroman, eine unwirkliche Satire – und ein Werk von sprühender Fabulierlust und größtem Ideenreichtum.

Schwer zu verfolgende Gedankengänge des Protagonisten, nicht so mein Fall

— Nachtschwärmer
Nachtschwärmer

Hat Potential. Besonders am Anfang wurde ich regelrecht in die Story gezogen, nahm leider schnell ab und wurde langweilig und schräg.

— Petra_84
Petra_84

Wenig Überraschend.

— Heldentenor
Heldentenor

Dann doch lieber eine ungeliebte Coca Cola...

— Kattel82
Kattel82

Naja...ein wenig unterhaltsam. Hat eher was von einer sprüche/weisheiten sammlung und einen überzogenen Blick auf eine bröckelnde kultur

— sternchennagel
sternchennagel

Ein ruhiges, leises Buch über Georgien, ein Land was nach dem Ende der sowjetischen Union stehen geblieben zu sein scheint.

— Magena
Magena

Eine besondere Geschichte, ein besonderer Protagonist und wirklich interessante Einsichten ins georgische Leben. Leider auch einige Längen

— rike84
rike84

Ein schönes authentisches Buch. So wie Georgien und einige andere postsowjetische Staaten halt sind....

— Danion
Danion

Georgien - ein Land mit unbekannten Problemen

— efell
efell

US-amerikanische Debütautorin schreibt sprachlich interessanten Roman mit Handlung in Georgien und den USA - leider nicht ganz schlüssig

— StefanieFreigericht
StefanieFreigericht

Stöbern in Romane

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
    marpije

    marpije

    04. August 2016 um 18:34
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

    aba

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

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    • 2951
  • Amerikanische Literaturwissenschaftlerin versetzt sich in einen jungen georgischen Mann.

    Im Himmel gibt es Coca-Cola
    Heldentenor

    Heldentenor

    08. May 2016 um 12:09

    Eine amerikanische Literaturwissenschaftlerin versetzt sich in einen jungen georgischen Mann. Viel mehr ist leider nicht zu sagen.Es hätte ein unterhaltsamer Schelmenroman, eine Eulenspiegelei gar werden können. Aber der Funke springt nicht über. Der Protagonist ist einen Hauch zu willenlos und die Scherze bleiben fade.Dabei spielt die Handlung an einem der  Wendepunkte der neueren georgischen Geschichte, kurz vor der Rosenrevolution. Viele Andeutungen und Bezüge zur politischen Situation zu Beginn der 2000er Jahre erschließen sich dem Leser ohne eigene Kenntnis von der Geschichte Georgiens leider nicht oder er muss extra nachlesen. Im Buch bleibt Georgien einfach ein östliches Land unter vielen. Die Eigentümlichkeiten spielen kaum eine Rolle oder bleiben blaß. Dabei bietet das Land viel mehr.

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  • Dann doch lieber eine ungeliebte Coca Cola...

    Im Himmel gibt es Coca-Cola
    Kattel82

    Kattel82

    02. May 2016 um 20:49

    Ja Coca Cola gehört bei mir zu den Getränken, die ich überhaupt nicht mag und die ich nur im alleräußersten Notfall trinken würde. Und bei dem Buch ging es mir ungefähr so ähnlich. Ich habe es probiert und probiert und nochmal probiert, aber sorry ich kam einfach nicht in die Geschichte hinein. Der Erzählungen der ersten 100Seiten waren für mich langatmig und vollkommen uninteressant. Was sich auf ein paar Seiten nett liest, nervte mich ab ca. 50Seiten komplett. Nein es war nicht spannend zu erfahren wer wie mit wem wann wo was in Georgien gemacht hat. Mir gelang es nicht eine Vision zu finden für die ich das Buch hätte lesen wollen und so konnte ich es einfach irgendwann nicht mehr lesen. Wenige Zeilen und mir ist der Appetit vergangen gewesen. Ich kam einfach nicht mehr daran. Genauso wie ich um Coca Cola einen großen Bogen mache. Daher habe ich das Buch nicht zu Ende gelesen, etwas was bei mir absoluten Seltensheitswert hat.

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  • Leserunde zu "Im Himmel gibt es Coca-Cola" von Christina Nichol

    Im Himmel gibt es Coca-Cola
    Mare_Verlag

    Mare_Verlag

    Liebe Lovelybooks-Freunde, neues Jahr, neue schöne Bücher bei mare!  Kaum hat das neue Jahr begonnen, starten wir auch schon in die erste Vorableserunde. Am 9. Februar 2016 erscheint Christina Nichols Debütroman »Im Himmel gibt es Coca-Cola« im mareverlag. Eine außergewöhnliche, satirische Geschichte, die uns ins postkommunistische Georgien entführt – in das Land der Liebe, Korruption und Stromausfälle. Mit etwas Glück könnt ihr schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin eines von 35 Vorableseexemplaren gewinnen und an unserer Leserunde teilnehmen!  Zum Buch: Georgien, 2002: Die Kommunisten sind schon lange fort, aber besser geworden ist trotzdem nichts. Es gibt kaum Arbeit, und wenn es Arbeit gibt, gibt es keinen Lohn. Und wenn es doch Lohn gibt, dann liegt das daran, dass die Arbeit . . . vielleicht nicht ganz sauber ist. Aber einen aufrechten Mann gibt es in Georgien, einen, der die Werte hochhält und dem die Korruption nichts anhaben kann: Slims Achmed Makaschwili, seines Zeichens bescheidener kleiner Anwalt beim Seerechtsministerium. Entschlossen, seinem rückwärtsgewandten Land zu neuen Chancen, Effekti­vität, kurzum: zum amerikanischen Traum zu verhelfen, wendet er sich in langen, hingebungsvollen Briefen an Hillary Clinton und malt ihr in schillernden Farben seine Vision eines modernen Georgien aus – immerhin ist die Senatorin Schirmherrin eines Programms, das Unternehmen in ehemaligen Sowjetländern schulen soll in erfolgreicher Geschäftsführung. Ein großartiger Schelmenroman, eine unwirkliche Satire – und ein Werk von sprühender Fabulierlust und größtem Ideenreichtum. Hier geht’s zur Leseprobe. Ihr möchtet zu den 35 Vorablesern gehören?* Dann bewerbt euch und beantwortet uns dafür bis zum 11. Januar 2016 folgende Frage: In Christina Nichols Roman »Im Himmel gibt es Coca-Cola« träumt der Protagonist Slims Achmed Makaschwili vom fernen Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten... Gibt es auch für euch ein Traumland, ein Sehnsuchtsziel, in dem es in eurer Vorstellung viel besser ist, als bei euch zu Hause? Welches Land ist das und warum sehnt ihr euch danach? Wir sind ganz gespannt auf eure Antworten und freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen! Euer mareverlag * Bedingung ist, dass ihr euch zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.

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    • 586
    Line88

    Line88

    03. March 2016 um 15:48
    Beitrag einblenden
    Orisha schreibt Na ja Kulturschock würde ich es nicht nennen, aber Slim wird sich bewusster, was in Georgien schief läuft und kann nun sicher auch Anthonys Einwände besser verstehen. Man blickt doch meistens mit ...

    Kulturschock ist wahrscheinlich wirklich nicht der richtige Begriff.... Ich stimmt dir vollkommen zu: Der Blick über den Tellerrand lässt einen die Welt und sich selbst tatsächlich mit anderen ...

  • Stillstand?

    Im Himmel gibt es Coca-Cola
    Magena

    Magena

    02. March 2016 um 19:14

    Die Sowjetunion gibt es nicht mehr, Georgien ist frei und eigentlich, ja eigentlich sollte hier freie Marktwirtschaft und die übliche Demokratie mit Gesetzen wie wir sie in Westeuropa und den Vereinigten Staaten kennen herrschen. Doch aus Slims Erzählungen wird deutlich – Gesetzte, freie Marktwirtschaf…das ist noch nicht angekommen in Georgien. Im Himmel gibt es Cola – für die Toten. Im Himmel erwartet sie ein besseres Leben als in Georgien; das denkt sich Slims, der Hauptprotagonist und Erzähler dieses Romans. Wie der Originaltitel „Waiting for the electricity“ es schon so schön sagt fehlt es in Georgien vor allem an zuverlässigem Strom. Kein Wunder, wenn die Bürger nicht bereit sind, für ihren Strom zu zahlen. Und auch sonst scheint es nicht viel in Georgien zu geben – nur Essen, an Essen mangelt es nicht. Slim ist unzufrieden mit der Situation in seinem Land. Nicht nur an Strom mangelt es, auch die weitverbreitete Korruption stört ihn. Ganz gelegen kommt da der Wettbewerb aus den USA, der Unternehmer und Unternehmensgründer aus ehemaligen sowjetischen Länder mit einem Crashkurs in San Francisco fördern will. Slims will unbedingt weg aus Georgien und bewirbt sich mit vielen, langen Briefen mit Erzählungen über die georgische Seele, das Land und die Bürger. Und so ist auch dieser Roman ein Bericht, eine Erzählung über Georgien. Über die georgische Seele, über Toasts, über Essen, über die Korruption und über Öl. Auch eine kleine Prise Amerika gibt es auf den knapp 450 Seiten. Insgesamt ist der Roman sehr ruhig, langsam, aber stellenweise sehr lang. Die Erzählungen über das Land sind sehr authentisch und so kann man nach 450 langen Seiten die georgische Seele, die Perspektivlosigkeit und den Stillstand förmlich riechen und schmecken… So ruhig die Erzählung ist, so fein sind auch die Nuancen und Stimmungen. Mir hat es gefallen, ein solch ruhiges Buch zu lesen, doch man muss sich auch auf diese Art von leisem Roman einlassen. So gern ich das Buch gelesen habe, so froh war ich am Ende jedoch auch, Georgien wieder zu verlassen und mich anderen Roman zuwenden zu können. Am Ende bleibe ich etwas unschlüssig zurück, wie ich das Buch bewerten soll. Es werden vier Sterne, weil ich viel über Georgien gelernt habe, es eine Leistung ist solch ein still und feines Buch zu schreiben und den Leser auf 450 trotz fehlender aufregenden Handlung vorallem durch eine ausdrucksvollen Sprache und viel Feinfühligkeit halten zu können.

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  • Georgien im Wandel

    Im Himmel gibt es Coca-Cola
    Orisha

    Orisha

    27. February 2016 um 20:35

    Georgien 2002. Die russische Herrschaft ist vorüber; das Land ist sich selbst überlassen. Ein Land, dass in seiner Lethargie gefangen ist. Slim ist einer Georgier,  einer von jenen, die noch Träume haben und die etwas ändern wollen. Als ein Fax von Hilary Clinton im Seerechtsministerium ankommt, schnappt sich Slim kurzerhand selbiges und beginnt Briefe an Mrs. Clinton zu schreiben. Briefe, die das wahre Georgien zeigen sollen. Briefe, die ihm seinen sehnlichsten Wunsch, eine Reise in die USA, erfüllen sollen. Ohne sich viel Hoffnung zu machen, schickt Slim seine Bewerbung los und die Ereignisse nehmen ihren Lauf. Christina Nichols nimmt den Leser mit ins Georgien unserer Tage. Ein Georgien, dass in seiner Entwicklung stehen geblieben und in alten Mustern gefangen ist. So auch seine Bewohner. Es wird geklaut, gefaulenzt, getrunken, Tagträumen hinterher gehangen, aber auch gelacht, sich be- und gemüht, um das Land zu verbessern. Obwohl sich Nichols Buch gut gelesen hat, schwächelt es an diversen Stellen. Nicht nur fehlte mir ein roter Faden durch die Handlung - der dargebotene war mir zu dürftig - auch ist das Buch zu lang geraten und verliert sich schon in den ersten 170 Seiten in Nichtigkeiten, die ich nicht mal mehr aufzählen kann, weil sie so nebensächlich waren. Man bekommt als Leser einen guten Eindruck von Georgien, allerdings habe ich mich auch da ein ums andere Mal gefragt, ob Nichols als Amerikanerin, vielleicht auch nur Klischees bedienen wollte. Wobei natürlich in jedem Klischee auch ein Funken Wahrheit steckt. Und auch das Ende hat mich leider nicht glücklich gemacht. Fazit: Nicht mein Buch, obwohl es sich gut gelesen hat. Aber es ist leider etwas nichts aussagend. Ich vergebe 2 Punkte für Sprache und Charakterdarstellung.

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    • 2
  • Ein georgisches Lebensgefühl

    Im Himmel gibt es Coca-Cola
    hannelore259

    hannelore259

    Anderthalb Wochen ist es nun her, dass ich dieses Buch beendet habe. Nun lasse ich das Ganze noch einmal Revue passieren und leider muß ich sagen, dass mir nicht viele Details im Gedächtnis geblieben sind. Zum einen liegt es an der Fülle an Einzelheiten die eingeschoben werden und zum anderen daran, dass im Prinzip keinen roten Faden erkennen kann. Die Geschichte dreht sich um Slim, dem die Zustände in seinem Heimatland zermürben. Er möchte andere Dinge erreichen und träumt von den Vereinigten Staaten. Als sich ihm durch Zufall die Chance bietet, schreibt er Briefe an Hillary Clinton, in denen er die Verhältnisse in Georgien auf seine ganz eigene sympathische Art schildert. Dabei sind trotz der fehlenden Zukunftsperspektiven und der immer wieder durchscheinenden Trostlosigkeit auch die georgische Lebensfreude, Herzlichkeit und die Liebe zu seinem Land zu spüren. Gerade im ersten Abschnitt des Buches kommt ein feiner, wenn auch spezieller Humor zum Vorschein, der mir gut gefallen hat. Auch die vielen Anekdoten, die kleinen Lieder und Gedichte, die er in einstreut, verschaffen einen guten Einblick in die georgische Lebensweise. Doch die mangelnde Handlung im weiteren Verlauf hat es mir schwer gemacht, dass Buch zu lesen. Manche Seiten habe ich quer gelesen, weil einfach nichts passiert ist. Man erfährt viel über das Land und die Menschen, auch zwischen den Zeilen, aber die Geschichte an sich kommt nicht vorwärts. Für mich leider kein Buch, das in Erinnerung bleibt, wenn es auch mit seinem Humor und dem Einfangen des georgischen Lebensgefühls punkten kann.

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    • 3
  • Briefe an Hillary Clinton

    Im Himmel gibt es Coca-Cola
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    23. February 2016 um 16:43

    Dieses 442 Seiten starke Werk ist das Debüt der US-amerikanischen Autorin Christina Nichol. Das Cover sieht relativ unspektakulär aus, was meiner Meinung auch den Inhalt wiederspiegelt. Ich hätte hier etwas anders viel schöner gefunden. Vielleicht eine georgische Landschaft? Die Idee zur Geschichte finde ich gut. Die USA und Georgien sind spannende Länder, über die ich stets gerne etwas lese. So gefielen mir auch besonders gut die Passagen in denen Georgien, die Georgier und das Essen dort beschrieben wurde. Ein weiteres Highlight sind die Briefe an Hillary Clinton. Das finde ich sehr innovativ - auf so etwas muss man erst mal kommen. Die Umsetzung finde ich leider etwas schwierig. Das Buch hat dermaßen viele Längen - vielleicht wären ein paar Seiten weniger besser gewesen. Besonders im Mittelteil habe ich mich beim Lesen viel gelangweilt, die Story konnte mich einfach nicht fesseln. Aber das ist wie immer Geschmackssache! Für Fans vom mare-Verlag, von dicken Büchern, Georgien, den USA und Kulturschocks.

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  • Interessant und witzig

    Im Himmel gibt es Coca-Cola
    sofie

    sofie

    21. February 2016 um 21:46

    "Aber wie ist es möglich, eingehend über die Lösung der Probleme unseres Landes nachzudenken, wenn wir stattdessen immer nur über Elektrizität nachdenken?" (S. 106) Georgien, im Jahr vor der sogenannten „Rosenrevolution“. Der Held und Ich-Erzähler der Geschichte ist Slims Achmed Makaschwili, ein Anwalt im Meeresministerium von Batumi am Schwarzen Meer. Slims versucht seinen Platz in der Gesellschaft zu finden, macht sich viele Gedanken über sein Heimatland und träumt gleichzeitig von einer Auswanderung nach Amerika. Aber hauptsächlich wartet er darauf, dass der Strom wiederkommt. Der Originaltitel (und wie ich finde auch passendere Titel) heißt dementsprechend auch „Waiting for the electricity“. Die Autorin, Christina Nichol, ist Amerikanerin und kennt den Georgien und den Kaukasus von Arbeiten für NGOs. Im Normalfall bin ich immer etwas skeptisch, wenn ein „westlicher“ Autor über Osteuropa schreibt, denn oft wirkt das dann etwas herablassend. Doch das ist in diesem Roman überhaupt nicht der Fall, ganz im Gegenteil zeichnet die Autorin ein sehr liebevolles Bild eines Landes zwischen Ost und West. Und dabei kritisiert sie durchaus die georgische Gesellschaft, gleichzeitig zeigt sie aber auch die Probleme ihres eigenen Landes. Der Roman hat sehr viel Witz, macht gleichzeitig aber auch sehr neugierig auf Georgien und seine Geschichte. Ich habe zumindest während des Lesens immer mal wieder etwas nachgeschlagen. Die Geschichte an sich entwickelt sich eher langsam und es gibt durchaus auch einige Längen. Mich persönlich hat das allerdings weniger gestört, ich mag es, wenn sich ein Buch Zeit für seine Figuren und ihre Entwicklung lässt. Von mir gibt es eine Empfehlung und 5 von 5 Sternen.   

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  • Ein Einblick in das Leben Georgiens

    Im Himmel gibt es Coca-Cola
    Danion

    Danion

    Als ich das Cover gesehen hatte, war ich wenig beeindruckt. Oder eher gar nicht. Der Titel weckte in mir kein Interesse und die optische Gestaltung leider auch nicht. An diesem Buch wäre ich wohl vorbeigegangen, aber ich habe trotzdem einen Blick auf den Klappentext geworfen und schon war das Interesse da. Um vorweg zu nehmen, ich stamme ursprünglich aus Kasachstan, wo ich die ersten 25 von 28 Jahren meines Lebens verbracht hatte. Aus einem postsowjetischen Land. Und als ich begonnen hatte, das Buch zu lesen, erkannte ich in beinahe jedem Satz Geschichten aus meiner eigenen Kindheit und Jugend. Das Buch erweckte in mir Erinnerungen, sodass ich nach jeder Seite das Buch beiseite legen musste, weil ich in meinen Gedanken in den Neunzigerjahren war, in meiner Geschichte. Genauso wie bei Slims, der Hauptfigur des Romans drehte sich vieles damals auch bei mir um das Thema Strom. Stromausfälle jeden Tag (beziehungsweise jeden Abend, wenn man sich gerne vor den Fernseher setzen und seinen Lieblingsfilm schauen wollte) waren eigentlich Normalität. Die Normalität, die irgendwie verrückt machte, die aber manchmal auch nützlich war. In der Zeit ohne Handys und ohne Strom hatte man mehr Zeit und Gelegenheiten, sich mit anderen Menschen zu unterhalten, nähere Kontakte zu pflegen (was im Zeitalter von Facebook und Co paradoxerweise eher selten geworden ist). Man hatte Zeit zum Nachdenken. Für sich selbst und die Nächsten. Und das war schön. An solchen dunklen Winterabenden und in solchen dunklen Nächten träumte ich von einem besseren Leben, so wie Slims. Ich habe zwar keine Briefe an Hillary Clinton geschrieben. Stattdessen habe ich die Wege zum Studium gesucht. Bis es dann klappte. Und ich kann Slim sehr gut verstehen. Manchmal sieht man wirklich keine Perspektiven in seiner Heimat. Man hat ein ausgezeichnet abgeschlossenes Abitur, rotes Diplom aus der Uni und keine Chancen auf eine Arbeit. Außer die Straßen zu fegen oder als Bauhelfer zu arbeiten. Im besten Fall. Klar, das ist auch Arbeit, aber man hat ja andere Vorstellungen von gutem Leben. Ich finde sehr schön die Nostalgie nach alten Zeiten, die immer wieder im Buch spürbar ist. Nach den Zeiten, als das Gras noch grüner war und der Himmel blauer, als die Menschen großherzig und für einander da waren. Ich denke, in vielen Orten Georgiens oder auch anderer postsowjetischer Staaten ist diese Nostalgie immer noch präsent. Meine Eltern und Großeltern sprachen öfters, dass das Leben in der Sowjetunion trotz aller Schwierigkeiten doch irgendwie schöner war, die Menschen - menschlicher. Diese Gedanken tauchen in meinem Kopf auf, wenn ich das Buch lese. Ein tolles Gefühl! In der zweiten Hälfte des Romans bekommt Slims die Möglichkeit, nach Amerika zu fliegen, zu einer Weiterbildung, wenn man so sagen kann. Das Leben hier ist anders und Slims lebt einige Zeit nach alten Reflexen: "Es gab Strom. Ich sollte die Gelegenheit nutzen, ... , und einen Wassereimer füllen."  Wieder muss ich grinsen. Denn ich kann mich ganz gut an die Tage erinnern, als bei uns alle möglichen Behälter mit Wasser gefüllt standen, für den Fall, wenn das Wasser abgedreht wurde (was ziemlich oft passierte, weil es in den uralten Leitungen ständig zu Havarien kam). Warmes Wasser gab es in den Sommermonaten prinzipiell nicht. Und Strom... das habe ich bereits geschrieben. Stromleitungen... "Diese Drähte wären schon lange gekappt worden," sagt Slims in Amerika. - Oh ja, wir warteten etwa 5 Jahre, bis wir 1999 endlich eine Telefonleitung hatten. Und alles nur, weil die Drähte mehrmals gestohlen wurden, noch bevor die Leitung fertig war! Der Aufenthalt Slims‘ wird beendet, als er ein Auto „stiehlt“, um einfach wegzufahren. Er wird aus Amerika ausgewiesen und kehrt nach Georgien zurück. Von den ersten Schritten in der Heimat erlebt er den sogenannten "Kulturschock". Hier passiert das, was an diesem Phänomen besonders interessant ist: er hatte keinen Schock, als er in Amerika war, es fand einige Sachen dort merkwürdig, aber das hat ihn nicht schockiert. Aber nach der Rückkehr sieht er Georgien mit anderen Augen. Er sieht keine Zukunft mehr, auf die er sich freuen kann. Dieses Gefühl kann ich völlig nachvollziehen. So geht es mir jedes Mal, wenn ich nach einer längeren Zeit wieder mal in meine Heimat fahre. Selbst die schönsten Sachen und Erinnerungen dort lösen Traurigkeit aus und die Lust, so schnell wie möglich wieder weg zu sein. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass diese Gefühle eher den Menschen bekannt sind, deren Heimat in wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Aspekten weniger attraktiv ist als das Ausland. Also ich denke nicht, dass ein Deutscher so was erleben könnte, wenn er beispielsweise einen Monat irgendwo in Afrika verbringen würde. Und noch ein paar Worte zum Buch. Ich fand es sehr gut recherchiert und immer wieder wunderte ich mich, wie authentisch die Autorin, die in Amerika geboren ist, über das Leben in Georgien informiert ist. Als ich die Liste mit Menschen gesehen hatte, an die die Autorin ihren Dank für Hilfe richtet, war ich fasziniert: Dahinter steckt enorm viel Arbeit, die als Ergebnis ein schönes authentisches Buch krönt. Toll fand ich auch, wie viel Aufmerksamkeit der georgischen Dichtung gewidmet ist. Diese Gedichte ermöglichen einen noch tieferen Einblick in die georgische Seele. Traumhaft schön!

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    • 3
    Danion

    Danion

    20. February 2016 um 14:58
  • Georgien versus USA oder auch Briefe an Hillary Clinton

    Im Himmel gibt es Coca-Cola
    rike84

    rike84

    16. February 2016 um 17:20

    Heute schreibe ich mal nicht über einen Krimi oder Thriller, sondern einen Roman. Diese wirklich außergewöhnliche Geschichte spielt im postkommunistischen Georgien im Jahre 2002. Slims Achmed Makaschwili, ein Anwalt der schon lange kein Gehalt mehr bekommen hat, erzählt aus seiner einzigartigen, naiven und gutgläubigen Perspektive über sein Leben in Georgien und seinen Traum von Amerika. Das beides sehr unterschiedlich ist, wird nicht nur ihm sondern schnell auch dem Leser klar. Slims möchte unbedingt in die Staaten und so schickt er viele lange Briefe an Hillary Clinton, den diese ist Schirmherrin eines Austauschprogrammes, durch das er unbedingt seinen Traum erfüllen möchte um dem rückwärtsgewandten Georgien zu entkommen. Wird Hillary antworten? Wird er es in die USA schaffen? Und wie ist es eigentlich so, in Georgien? Stil, Machart, Meinung Wie schön gesagt erfährt der Leser aus Slims Perspektive vieles über das Leben in Georgien. Die Perspektive ist dabei das Erfolgsrezept des Buches, denn er ist einfach sehr gutgläubig, naiv ein guter Beobachter und dadurch wird die Beschreibung der Gegebenheiten anschaulich und satirisch. Das ist super gemacht, besonders da eine amerikanische Autorin und nicht ein georgischer Anwalt diese Geschichte aus der Perspektive eines georgischen Anwaltes geschrieben hat. Die Sprache ist zur Unterstreichung der Perspektive irgendwie einfach gehalten, aber mit sehr vielen schönen und weisen Sätzen und Bemerkungen gespickt. Ich habe in diesem Buch wirklich viel über das Leben in Georgien gelernt. Manche Situationen und Anekdoten waren unglaublich, witzig und bleiben einfach im Gedächtnis. Gut die Hälfte des Buches hat mich andererseits irgendwie gelangweilt und nicht gerade zum Weiterlesen animiert. Der erste Abschnitt führt den Leser lang und breit in Slims Leben und die georgischen Gepflogenheiten ein. Einerseits wie gesagt super, andererseits einfach zu viel des guten. Besonders toll finde ich die Beschreibung der georgischen Gastfreundschaft und des Essens in allen Facetten. Auch der Wandel in Georgien, ich sage nur Rosenrevolution, ist hervorragend beschrieben. Gerade Slims Kulturschock in Bezug auf die USA hätte so viel Potential geboten, welches nach meinen Erwartungen (die die Autorin definitiv nicht vorhersehen konnte…) nicht groß ausgeschöpft wurde. Ich bin grundsätzlich einfach hin- und hergerissen. Ich mochte viele kleine Geschichten und die Perspektive in dem Buch und habe sehr viel über Georgien und auch den Kapitalismus gelernt. Beispielsweise wird ein Ausländer angehalten, weil er an roten Ampeln anhält und das die Polizisten verwirrt. Oder Slims bekommt bei einem Überfall im Bus von seinem Nebenmann etwas Geld geschenkt, damit die Räuber ihn nicht auf Grund des wenigen Geldes in der Tasche bloßstellen oder schlecht von ihm denken. Ich mag auch, dass man politisch schon ein bisschen vorgebildet sein musste und es schon einen großen literarischen Anspruch hat und wirklich interessante Gedankengänge an gestupst hat.  Die Briefe an Hillary Clinton waren eines meiner persönlichen Highlights. Aber, ehrlich gesagt: über viele und große Strecken war ich gelangweilt und wollte dann doch lieber den Fernseher einschalten (und das ist nicht der Impuls, den ich mir von einem Buch wünsche..). Hätte man diese tollen Sätze und Erkenntnisse irgendwie spannend und in einer ausgewogeneren Erzählweise gebündelt, hätte ich ganze 5 Sterne für diese Idee gegeben. Aber meine persönliche Unterhaltung ist mir bei Büchern dann doch das wichtigste, solange ich keine Lehrbücher verschlinge die mich beruflich oder persönlich weiterbringen. Ich möchte mich nicht zwingen, ein Buch zu lesen. Denn ich bin nur ein Leser und ein Buchblogger, kein Berufsliteraturkritiker der jedes Buch zwangsläufig lesen muss. Ich mache das in meiner Freizeit und ich möchte mein Hobby genießen. Fazit Ich gebe einfach mal 3 Sterne, den Licht und Schatten muss man irgendwie hier irgendwie zusammennehmen und bekommt dann eine Graustufe von 3 Sternen. Ich war an mehreren Stellen wirklich nicht zum weiterlesen motiviert, ich habe mich manchmal dabei ertappt, etwas zu überlesen. Das passiert mir selten und das sollte so nicht sein. Andererseits –wie schon gesagt- gibt es so viele tolle Geschichten, Weisheiten und der Umschwung in Georgien wird nicht politisch beschrieben, sondern aus der Sicht der einfachen Leute. Hätte man der Autorin gesagt, sie muss von den 447 Seiten noch ungefähr 250 einsparen, dann hätte dieses Buch von mir wahrscheinlich 5 Sterne bekommen und ich würde vor Begeisterung Konfetti über diesen Blogbeitrag rieseln lassen.. Für alle, die sich für Georgien interessieren, ist dieses Buch ein Muss. Auch die Sache mit der Zeit nach dem Kommunismus und dem Umschwung im System und dem Vergleich mit der USA ist für Interessierte aus einer erfrischend ungewöhnlichen Perspektive erzählt. Man braucht kein Vorwissen, aber es kann helfen. Für alle, die detaillierte Romane mögen, sich dadurch gern in ganz andere Welten entführen lassen um etwas drüber zu lernen und nicht an Spannung interessiert sind, ist dieser Roman sicherlich ein 5-Sterne-Werk. Für mich, ich liebe es kurz und knackig beschrieben und lese am liebsten Krimis und Thriller, sind es dann halt nur 3. Es gibt trotzdem auch Romane die von mir 5 Sterne bekommen, und ich denke mal es war einfach zu langatmig für mich und ich hatte sicherlich auch andere Erwartungen mit mehr Kulturschock zwischen den zwei Welten.. PS: Ich war an dem Buch übrigens interessiert, weil es meinen Mann in den letzten Monaten beruflich fast nach Georgien verschlagen hätte. Er wollte, das ich mitkomme –und ich war skeptisch. Nun habe ich aber auch viele guten Eigenschaften der Menschen in Georgien kennengelernt, besonders die Gastfreundschaft und die Lebenseinstellung sind ja sehr interessant. Aber möchte ich dort leben? Ich weiß nicht..

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  • Eine Lesereise nach Georgien

    Im Himmel gibt es Coca-Cola
    efell

    efell

    12. February 2016 um 10:42

    Georgien 2002 Sehr interessant fand ich die Briefe an Hillary Clinton - da wurde so viel Persönliches, Alltag, einfache Bitten erwähnt - dies hat mir am Roman am besten gefallen. Und dass Slim daraufhin eine Einladung in die USA bekommt - ein Traum, für jeden aus dem Osten - aber das Leben dort muss er noch verdauen! Herzlichen Dank für den Verlag für dieses tolle Buch mit dem ich aber beim Lesen große Probleme hatte. Irgendwie wurde immer wieder von den gleichen Problemen, Träumen, Ideen, Betrügereien berichtet und das über 400 Seiten lang. Aber durch den netten Charakter von Slim lernen wir auch, dass das Leben dort in anderer Weise funktioniert als hier in Mitteleuropa, dass Tage ohne Strom keine Tragödie sind...und gerade das Lernen, wie man mit Problemen zurecht kommen kann, auch die Gelassenheit, deshalb ist es wert, diese Buch zu lesen, Danke!

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  • Beim Warten auf die Elektrizität ging ich leider als Leser verloren - trotz guter Sprache

    Im Himmel gibt es Coca-Cola
    StefanieFreigericht

    StefanieFreigericht

    08. February 2016 um 23:16

    Im Himmel gibt es Coca-Cola heißt im Original „Waiting for Electricity“ – und das trifft es nach meiner Meinung wesentlich besser: das Warten, darauf, dass es (endlich wieder einmal) Strom gibt im georgischen Heimatdorf des Protagonisten Slims zieht sich wie ein (sehr dünner) roter Faden, teils wie ein „running gag“ durch das ganze Buch. Das Erscheinen des Buches 2014 war an mir vorbeigegangen, ich bin erst durch ein Leseexemplar des Verlages zu der Geschichte gekommen. Slims ist ein Träumer im postkommunistischen Georgien. Die lokalen Machthaber agieren wie Diktatoren, diverse Georgier engagieren sich als „Wege-Zoll“- Räuber, während die Bevölkerung irgendwo den Strom abzweigt zum Umgang mit dem Mangel. Slims träumt von einer vergemeinschafteten Stromversorgung, denn die „Leute bestahlen den Staat, aber niemals einander.“ (S. 79) „Vor ein paar Jahren kam eine westliche Hilfsorganisation in die Stadt, wie eine Zirkustruppe in einem Roman. Sie nannten sich Al-Anon und eröffneten ein Büro in Batumi, um den Frauen und Schwestern von Alkoholikern zu helfen. Sie sagten immer das Gleiche. ‚Lass los, überlass es Gott.‘ Wir fanden diesen Satz sehr komisch. Al-Anon hielten drei Wochen durch, und dann machten sie wieder zu, weil sie merkten, dass wir ohnehin schon so lebten. Jeder überlässt alles Gott.“ S. 106 Slim ist anders – er handelt nicht passiv, er schreibt Brief an Hillary Clinton, bewirbt sich für ein Aufbau-Programm für ehemalige Sowjetrepubliken – und wird zur Teilnahme in die USA eingeladen, allerdings für ein Projekt, dass er nur vorgeschlagen hat, weil er es für ‚verkaufstauglicher‘ gegenüber den Entscheidern hält. Er ist der moderne Kämpfer gegen Windmühlen. Die Autorin reiste bereits als Kind mit ihrem Großvater in die Sowjetunion und unterrichtete Englisch in Georgien. In einem Interview mit „The Paris Review“ erklärte sie ihre Erfahrung, dass die jahrelange kommunistische Propaganda, im Kapitalismus müsse man für etwas bezahlen, ohne eine Gegenleistung erhalten zu können, die Einstellung der Bevölkerungen in post-kommunistischen Ländern nachhaltig geprägt habe – man verhielte sich im Kapitalismus exakt wie im Kommunismus gelehrt. Entsprechend ist die Erfahrung der Personen im Buch, dass zu Zeiten der Sowjetunion die Stromversorgung zuverlässig gewesen sei und Recht und Ordnung durchgesetzt wurden. Das Buch wurde in der Rezeption in den USA teils als „eigenes Genre“ Comic Novel gefeiert aufgrund des sehr besonderen Stils. Ja, der Stil ist besonders – den Anfang des Buches (in Georgien handelnd) empfand ich als geradezu verwirrend sprunghaft, mit einzig den Briefen an Hillary Clinton als rotem Faden und etlichen sehr speziellen Anekdoten und Aphorismen, die die georgische Mentalität beschreiben: Gastfreundlich bis zur Selbstaufgabe, zwischen traditionellem Ehrgefühl bis zur Selbstüberhöhung und einem sich-Aufreiben in der Aktualität bis zur Melancholie. Die Kapitel in den USA sind schlüssiger, allerdings ist die Beschreibung gängiger Marketing-Plattitüden nicht wirklich originell oder neu. Dass das Scheitern aneinander an unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen und daraus bedingten Handlungsweisen resultiert, wird erzählend geschildert – ich fürchte jedoch, nicht wirklich ausreichend deutlich nachvollziehbar. Ausgerechnet hier hält sich die Autorin kurz! Auch in dem Teil des Buches nach der Rückkehr nach Georgien bleibt dieses Gefühl bestehen, dass Gewichtungen ungleich gesetzt wurden, dass vieles nicht nachvollziehbar ist und bleibt, dass die Sicht doch eine zu amerikanische ist. Aus meiner Sicht beherrscht die Autorin zwar das prägnante Formulieren, die Aphorismen, die Anekdoten, die Darstellung der Charaktere und die Empathie in die Mentalität Georgiens und der USA, es fehlt mir jedoch die stringente Umsetzung in eine Geschichte und die Empathie in den Leser. Sonst fällt mir immer wenigstens jemand ein, dem ich ein bestimmtes Buch schenken könnte, weil es zu ihm besser passen würde als zu mir - ohne die Recherche zur Autorin hätte ich hier sogar noch weniger Zugang zum Buch gefunden.

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