Christina Rammler Egosex

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Inhaltsangabe zu „Egosex“ von Christina Rammler

"Schaust du eigentlich Pornos", fragt Christina Rammler unverfroren einige Bekannte. Und fünf Männer§und zwei Frauen packen aus. Sie erzählen davon, was sie mit Pornos machen - und was Porno mit ihnen§macht: mit ihrer Sexualität, ihren Beziehungen und ihrem Bild von sich selbst und anderen. Frei und§ungeniert sprechen sie über ein gesellschaftliches Tabu-Thema. Ihre Geschichten gehen unter die§Haut. Mit einer fesselnden Mischung aus Reportage und Analyse liefert Christina Rammler verblüffende§Antworten und ethisch-theologische Überlegungen ohne den moralischen Zeigefinger. Ein§ungewöhnliches Buch mit erfrischender Leichtigkeit, kreativem Sprachwitz und unbestechlicher§Klarheit.

Dranbleiben lohnt sich, denn gut Ding will Weile haben. Spätestens ab Kapitel 6 sollte man Augen & Ohren spitzen bzw. schärfen!

— fibroe
fibroe

Mutig Beichten, die zum Nachdenken anregen und ein zu hoch erhobener Zeigefinger

— LeJardinDuLivre
LeJardinDuLivre

Ein hoffnungsvoller Beginn, doch enttäuschend gen Ende. Zu wenig wirkliche Hilfe und zu viel moralischer Zeigefinder.

— Magpie
Magpie

Gründe und Folgen von Pornokonsum bei Männer und Frauen

— Arwen10
Arwen10

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    Egosex
    LeJardinDuLivre

    LeJardinDuLivre

    Schaust Du eigentlich Pornos? Aus unserer Zeit sind Pornos nicht mehr wegzudecken. Nackte Körper sind allgegenwärtig - auf Plakaten, im Fernsehen, auf dem Handy, im Kino und vor allem: im Internet! Ob Werbung von Porno- oder von Datingseiten, überall springen uns leicht bekleidete Frauen entgegen. Man kann sich dem kaum noch entziehen. Völlig verständlich also, dass Porno zu einem Massenphänomen - oder sollte ich sagen: Massenproblem - wird. Und genau aus dem Grund sollte auch jeder zu diesem Thema eine Meinung haben - und bitte schön eine wohl durchdachte, differenzierte und nicht eingefahrene und stereotypische. Denn es ist nicht schwarz-weiß: Pornos sind weder "kein Problem" noch "durch und durch böse, genauso wie die Leute, die sie konsumieren". Also vorweg: Vielen Dank, Frau Rammler, dass Sie ein offenes und ehrliches Buch über ein Tabu-Thema geschrieben haben, dessen größtes Problem es ist, dass einfach nicht darüber geredet wird. Doch nun zum Buch. Die Einleitung ist der Autorin sehr gut gelungen. Ihre Sprache ist locker und ermutigt dazu auch locker mit dem Thema umzugehen. Sie betont, dass wir alle (vor allem Männer in einem gewissen Alter) Lust empfinden und Bedürfnisse haben, die sich nicht ignorieren oder verdrängen lassen. Diese Betonung ist vor allem wichtig, da einige Kirchenvertreter gerade dazu aufrufen: Die "böse" (außereheliche) Lust als menschliches Bedürfnis soll unterdrückt werden! Also, wir alle haben diese Hormone und sie zu unterdrücken führt zu Komplexen, sie zu verteufeln zu Selbsthass. Ein ganz wichtiger Aspekt, den das Buch durch seine Interviewpartner gut vermittelt: Du bist nicht allein! Die acht Interviewpartner sind verschiedenen Geschlechts, kommen aus verschiedenen Familien- und Lebenssituationen, glauben unterschiedliche Sachen und wollen unterschiedliche Sachen. Sie sind alle verschieden. Doch sie haben eins gemeinsam: Sie alle haben eine Geschichte mit Pornos, sie sind mitten drin, sie liegt schon hinter ihnen, sie kämpfen damit, sie kämpfen nicht damit. All das ist vertreten und führt uns vor Augen, welche Stufen des Pornokonsums es gibt und was er bewirken kann. Du bist nicht der einzige, der diese Lust empfindet. Du bist nicht der einzige, der sich fragt, ob Pornos dein Bild von Frauen beeinflussen. Du bist nicht der einzige, der sich fragt, ob es in Ordnung ist in einer Beziehung Pornos zu konsumieren. Viele Aspekte werden hier angesprochen und jede Geschichte führt vor Augen, dass es nichts Schlimmeres gibt als nicht darüber zu reden! Genauso führt es vor Augen, wie schädlich es in einer Beziehung ist, nicht über den Sex zu reden. Zu bemängeln habe ich an der Wahl der Interviewpartner Folgendes. Vor allem gen Ende des Buches sind Leute vertreten, die ihre Pornosucht "nur" mit Hilfe ihres Glauben entkommen. Das ist sicherlich vorstellbar - ich möchte das Wirken Gottes in dem Fall nicht anzweifeln -, allerdings ist es kein Stück repräsentativ! Ein pornosüchtiger Mensch sollte durch das Lesen dieses Buches ermutigt werden und einen Weg aufgezeigt bekommen, den er gehen kann. Wunderheilung ist hier ein schlechtes Beispiel, denn der betroffene Leser denkt sich: "Ist zwar schön für die, aber ich würde das nie so hinkriegen.". Das ist sehr schade an diesem Buch! Ein weiterer Punkt, den viele Rezensenten schon aufgeführt haben geht in Richtung Oberflächlichkeit. Liebe Frau Rammler, wenn Sie den Leser zum Thema "Sex vor der Ehe" belehren wollen, dann schreiben Sie bitte ein eigenes Buch darüber, in dem Sie es differenziert betrachten und knallen dem Leser nicht Ihre eigene Meinung als allein gültige binnen zwei Seiten, belegt mit zwei Bibelzitaten vor den Latz. Das war überflüssig und hat vielen Leser vor den Kopf gestoßen! Hier hätten Sie einfach Ihre Interviewpartnerin für sich sprechen lassen können. Ich konnte ihre Entscheidung nämlich nachvollziehen, nur Ihre Meinung und Begründung nicht. Genauso verhält es sich mit dem Thema, dass Pornos eine Sünde seien und das bloße Schauen von Pornos innerhalb der Ehe gleich ein Ehebruch ist und somit mit "Fremdgehen" auf eine Stufe gestellt wird. Solche "eingeworfenen Meinungen der Autorin" haben sehr gestört, da sie arg unreflektiert wirken. Auch ist das Buch bei der Frage, wie ein Mensch aus seiner Pornosucht herauskommt sehr einseitig. Es wird kein Weg aufgezeigt bei dem der Betroffene nicht erst eine tiefe Beziehung zu Jesus aufgebaut hat. Leider hat das nicht jeder, auch nicht jeder Christ. Doch auch für solche Leute hätte ich mir mehr Möglichkeiten, Auswege und Gedankenanstöße gewünscht. Einige Aspekte zum Thema Porno wurden ebenfalls nicht angesprochen. Ist die Arbeit als Pornodarsteller nicht menschenunwürdig, weil die Leute ihren Körper verkaufen, dadurch herabgewürdigt und darauf reduziert werden? Ist es nicht schon deshalb verwerflich so etwas zu unterstützen? Gibt es einen Unterschied - auch in der Wirkung - zwischen Amateurpornos und professionellen Pornos? Was spielt sich neurobiologisch betrachtet in unserem Gehirn ab während und nachdem wir Pornos konsumiert haben? Welchen Unterschied gibt es zwischen der Ursache, warum wir Pornos gucken und der Wirkung, die sie auf uns haben?... Aber auch einige gute und gelungene Denkanstöße möchte ich hier noch erwähnen: Zum einen wird thematisiert, wie sich Pornos auf unsere romantische Beziehung auswirken können, daraufhin auch, was es braucht, um eine gute Beziehung auf sexueller Ebene zu führen. Dann wird hervorgehoben, wie sich langjähriger und intensiver Pornokonsum auf das Frauenbild des Mannes aber auch der Frau auswirken kann. Auch wird auf (religiöse) Familien eingegangen, die Kindern einbläuen ihre eigene Sexualität zu unterdrücken und welche Folgen das haben kann - Stichwort: Selbstekel. Mich hat das Buch dazu motiviert offener mit dem Thema umzugehen und darüber zureden, weil ich erkannt habe, dass es jeden betrifft. Ich kann das Buch denjenigen empfehlen, die auf der Suche nach (vor allem religiösen) Gedankenanstößen und Berichten zu dem Thema sind. Nicht geeignet ist das Buch, wenn du dich eher für die biologische Seite zu dem Thema interessierst, mit dem Christentum wenig bis nichts anfangen kannst oder dir der Schreibstil in der Leseprobe zu leger war. HIER findet ihr noch eine schöne Rezension zu dem Buch! Fazit: Das Buch bietet viele interessante Gedanken und ehrliche und offene Beichten, die helfen sich selbst eine Meinung zu diesem aktuellen und wichtigen Thema zu bilden. Die Offenheit und die realen Personen, die von ihrem Pornoverhalten berichten zeigen außerdem, wie allgegenwärtig Pornos sind und wie erschreckend wenig darüber geredet wird, obwohl der Redebedarf auf jeden Fall da ist. Das Buch hätte allerdings für akute Not repräsentativere Interviewpartner gebraucht, um hilfreicher sein können. Zu oft wurde der christliche Glauben als einziger Ausweg eingebaut. Zudem hätte sich die Autorin an einigen Stellen mit ihrer eigenen Meinung ein bisschen zurückhalten und mehr auf die Interviewpartner konzentrieren können. Zuletzt bleibt mir aber ein gutes Gefühl nach dem Lesen, denn es tut gut sich über das Thema Gedanken zu machen, vielleicht sogar während des Lesens mit anderen über einige Aspekte zu reden und endlich das Schweigen um dieses Tabu-Thema - vor allem im christlichen Bereich - zu brechen!

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    • 5
  • Leserunde zu "Egosex" von Christina Rammler

    Egosex
    Arwen10

    Arwen10

    Und hier noch eine Neuerscheinung aus dem SCM Hänssler Verlag. Wir danken dem Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Egosex von Christina Rammler Zum Inhalt: "Schaust du eigentlich Pornos", fragt Christina Rammler unverfroren einige Bekannte. Und fünf Männer und zwei Frauen packen aus. Sie erzählen davon, was sie mit Pornos machen - und was Porno mit ihnen macht: mit ihrer Sexualität, ihren Beziehungen und ihrem Bild von sich selbst und anderen. Frei und ungeniert sprechen sie über ein gesellschaftliches Tabu-Thema. Ihre Geschichten gehen unter die Haut. Mit einer fesselnden Mischung aus Reportage und Analyse liefert Christina Rammler verblüffende Antworten und ethisch-theologische Überlegungen ohne den moralischen Zeigefinger. Ein ungewöhnliches Buch mit erfrischender Leichtigkeit, kreativem Sprachwitz und unbestechlicher Klarheit. Hier findet ihr die Lese(Hör)probe: http://www.scm-haenssler.de/produkt/titel/egosex///194563.html Bewerbt euch bitte bis zum 25.02.2015 mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Im Laufe des 26.02.2015 werden die Gewinner bekanntgegeben. WICHTIG ! Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca. 4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern in allen Leseabschnitten sowie zur Veröffentlichung einer Rezension (möglichst auch auf anderen Plattformen) Bewerber mit privatem Profil,  ohne Rezensionen , sowie Bewerber, die ihren Verpflichtungen in der Vergangenheit nicht nachgekommen sind ( nach Aufforderung !), werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benachrichtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert. Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen . Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

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    • 104
  • Raus aus der (Porno)Sucht, rein ins Vergnügen!

    Egosex
    fibroe

    fibroe

    04. April 2015 um 12:44

    Christina Rammlers Egosex berichtet über Pornoschicksale von einzelnen Menschen und versucht in ihr Gedanken- und Gefühlschaos Einblick zu gewähren. Ich denke die Bewertungen des Buches werden unterschiedlicher nicht sein können, hängt es vorrangig davon ab ob man das Buch als Christ oder Nichtchrist liest... Der Einstieg ins Buch war anfänglich sehr mühsam für mich und ich habe ehrlicherweise oft ans Aufgeben gedacht. Ich war einfach ungeduldig, habe ich doch von Anfang an auf eine Lösung des dargebotenen Problems gewartet. Auch wenn ich mich über die eine oder andere Passage gefreut habe, wie die unterschiedlichen Voraussetzungen für Sex bei beiden Geschlechtern S. 43, fiel es mir doch sehr schwer im Thema anzukommen. Was ich ein bisschen schade fand, ist diese ewig alte Leier immer alles aufs Jagen und Sammeln vergangener zig 1000 Jahre zu schieben. Der Mann als ewiger Jäger (und Sammler), hat schon morgens (vor der Jagd) besonders viel Lust auf Sex, weil er ja dann den ganzen Tag außer Haus ist?? Davon mal abgesehen, dass man als Christ mit Evolution Probleme haben sollte, ist das doch sehr einfach dargestellt. Laut Evolution waren wir vor kurzem ja noch Affen. Wenn wir ständig noch ans Jagen und Sammeln denken, warum geifern wir dann nicht auch bei Bananen?? Aber gut, ich muss gestehen, das Buch wurde mit jeder Seite besser. Habe ich anfangs auf den christlichen Aspekt gewartet, war es ab Kapitel 5 soweit;) Der Glaube an Jesus und damit ein Ausweg aus der Sucht kamen ins Spiel. Als Christin empfinde ich Freudensprünge im Herzen, wenn ich sehe dass es Menschen über den Glauben an Jesus gelingt, ihre Sucht abzulegen. Leider ist es der Autorin hier nicht gelungen, nicht bibelfesten Menschen Zeugnis zu geben, wie genau das denn nun gelingt seine Sünden und Laster abzuladen, um eine geistige Wiedergeburt zu erleben. Denn Pornosucht als ein Problem geistiger Natur braucht vermutlich mehr als eine Therapie? Hinweise auf die jeweiligen Bekehrungen wären für nicht christliche Menschen wirklich nötig gewesen. Ich denke hier hätte es unbedingt etwas umfangreicher und klarer sein dürfen! ( z.B. Welche Kraft hat das Kreuz für jeden Einzelnen von uns? ) Leider kann ich mir vorstellen, dass das zum Abbruch des Buches führen könnte. Ich habe auch irgendwann verstanden, dass Jesus die Leere in meinem Herzen füllen könnte, aber die große Frage für mich war immer Wie ??? Deswegen reicht es an dieser Stelle nicht einfach zu sagen: da kam jemand namens Gott… Dennoch habe ich mich entschlossen 4 Sterne zu vergeben, denn das Buch offenbart doch viele Wahrheiten, die einfach wichtig sind für Menschen, die sich einer solchen Sucht gegenüber sehen. Kapitel 7 war hierbei eines meiner Highlights, da die Autorin darin die Beziehung zum Porno und die damit verbundenen zeitweisen Annehmlichkeiten und deren überschattenden Unannehmlichkeiten eigentlich zusammenfassend beschreibt. Dieses Kapitel fasst an sich alle Gefühle und Emotionen zusammen, die vorhergehende Personen fast ebenso gespürt haben. Die Leere nach dem Egosex, die egoistische Position des Mannes, die Unterschiedlichkeit des Pornoempfindens ( Mann/Frau ), die Unzufriedenheit und die gefesselte Freiheit. Auch hier wird die Perspektive des Ausstieges wieder verdeutlicht, diesmal intensiver und deutlicher: die allumfassende Liebe Gottes einhergehend mit einer übernatürlichen Veränderung, zum großen Glück nicht aus der eigenen Kraft heraus. Was meine Sympathie der Autorin gegenüber am Ende ( Kap. 8 ) nochmals verstärkt hat, ist die unbedingte Erwähnung der gelebten Beziehung zu Gott. Das ist ganz wichtig, soll ja die Sucht geheilt werden! Es reicht also nicht allein Christ zu sein, und brav am Sonntag in die Kirche zu gehen. Eine ganz wichtige Feststellung, wie man hier am Beispiel des Vaters von Paula sehen kann. Dafür ist einem eigentlich mit der Bibel das wichtigste Werkzeug an die Hand gegeben um die Verbindung nach oben aufrecht zu erhalten. Schläft die Beziehung ein, werden äußere Umstände immer wieder dafür sorgen, dass man in Versuchung gerät und sündigt, wie die Personen der letzten beiden Kapitel vermehrt festgestellt haben. Wenn man versucht Jesus nachzufolgen, heißt das nicht, dass man nie wieder sündigt, aber die Einstellung zur Sünde verändert sich, man versucht richtiger zu leben, verabscheut Verfehlungen seinerseits. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich bestimmte Dinge einfach irgendwann nicht mehr richtig anfühlen, wie es v.a. in Kapitel 6-8 aufgezeigt wird. Fazit: Machen wir uns nichts vor, Porno ist Sünde, da Fremd gehen im Geiste ( Matthäus 5:28 ). Sobald man sich jemanden anderen als seinen Partner in die Gedanken zieht, begeht man Betrug vor den Augen des Herrn und vor dem Partner. Ich finde der Rest ist schlichtweg vorgemacht. Ob man nun an Gott glaubt oder nicht, letztlich muss sich jeder verantworten. Das letzte Kapitel beschreibt es wunderbar: Ehe und damit verbundener Sex kann auch nach 20 Jahren noch super sein. Helfen können da die Tipps ab Seite 212:) Vertrautheit und Liebe in einer Ehe geben mehr als Porno und Egosex. Sie stellen die Basis für erfüllten und wirklich freien (!) Sex dar. Dass man das mit Pornos haben kann, soll mal jemand beweisen. Für mich klangen die Pornosex-Zwänge eher extrem anstrengend. Danke Christina Rammler für die Offenheit und das Aussprechen der Dinge wie sie nun mal sind!

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  • Schaust Du eigentlich Pornos?

    Egosex
    mermeoth

    mermeoth

    „In dieser fesselnden Mischung aus Reportage und Analyse liefert Christina Rammler verblüffende Antworten ohne zu moralisieren.“ ist auf der Rückseite des knallig pinken Taschenbuchs, das in seiner Aufmachung wirklich ein Eyecatcher ist, zu lesen. Und das habe ich mir von diesem Buch auch erwartet. Bekommen habe ich allerdings (mindestens) einen hoch erhobenen Zeigefinger und nur eine einzige Lösung, um das Übel Pornografie ein für alle Mal zu beseitigen: Jesus. Schade, denn eigentlich ist der Einstieg in diese Thematik gar nicht so schlecht gelungen und hat ziemlich genau dem entsprochen, was ich mir von Frau Rammler erhofft hatte: ein offener Umgang mit der Lust an der Lust und keine Verteufelung derselben. Es werden einige Beziehungs-Statistiken angeführt und erörtert, wie unterschiedlich der Zugang der beiden Geschlechter zu sexueller Intimität ist („Männer können Sex als Sex sehen, Frauen sehen ihn als Ausdruck von Liebe“, S.31), es geht um die immer verfügbare kostenlose Pornografie des Internetzeitalters, darum, dass niemand mehr mit hochrotem Kopf in den Hinterzimmern der Videotheken herumschleichen und sich dann trotzdem zu seinem Pornokonsum bekennen muss, um ans Ziel zu kommen, es werden die ersten beiden jungen Männer interviewt und alles, was hier gesagt wird, ist nachvollziehbar und einleuchtend. Auch der erste Gesprächspartner, der von seiner katholischen Erziehung erzählt, ist jemand, dessen Gefühle ich gut verstehen kann. Er berichtet davon, dass er immer ein schlechtes Gewissen dabei hatte, selbst Hand anzulegen, „weil man das nicht tut“. Schlechtes Gewissen, Tabus, Moral, darum geht es hier. Man spricht nicht darüber, man tut es nicht, zumindest nicht offiziell. Dass das belastend ist, liegt auf der Hand. Dass er sich nicht wohl damit fühlt, ebenso. Beziehungen zerbrechen und man(n) erkennt, dass hier der Bedarf nach Gesprächen besteht. Nach Ehrlichkeit und Offenheit. Ein wunderbarer und richtiger Ansatz, ganz nach meinem Geschmack. Aber dann kommen nur noch Menschen, die sich über Jesus aus der Pornosucht gerettet haben. Und zwar auf eine Art, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, sie hätten das eine Extrem gegen das andere getauscht. Wenn jemand im Zwiegespräch mit Gott sein Heil findet, dann ist es für ihn absolut das Richtige und gut so, aber es „Freiheit“ zu nennen, wenn man sich nicht einmal mehr den Gedanken an einen schönen Körper erlaubt, geschweige denn Masturbation, die ja kilometerweit entfernt ist von der angestrebten „sexuellen Reinheit“, das deckt sich nicht mit meiner Definition dieses Begriffs. Laut einer im Buch zitierten Bibelstelle (S. 152) bricht man die Ehe übrigens bereits, wenn man sich einen Porno ansieht, und zwar auch dann, wenn man gar nicht verheiratet ist, ja, sogar als Single! Denn jeglicher Sex außerhalb der Ehe bedeutet Ehebruch, als alleinstehende Person befindet man sich ja notgedrungen „außerhalb einer Ehe“ und bricht diese dann also automatisch, ohne sie jemals eingegangen zu sein! Auch eine interessante Definition, nur wie man hierbei der Meinung sein kann, ohne moralischen Zeigefinger zu agieren, ist mir wirklich ein Rätsel. Es wäre spannend zu wissen, wieviele Menschen hier doch tagtäglich ganz ohne böse Absicht zum Ehebrecher werden. ;-) Ich will hier keinesfalls Glauben und Religion an sich infrage stellen, und ich stimme der Autorin auch uneingeschränkt darin zu, dass die jederzeit von jedermann frei zugängliche Pornografie unser Sexualleben in gewisser Weise verändert hat, aber jeder sollte sein Leben so gestalten dürfen, wie er sich damit wohl fühlt, und dazu gehört eben auch, dass derjenige, der es möchte, Pornografie verwenden darf, um sich Lust zu verschaffen, ohne gleich als Fremdgänger und Ehebrecher gebrandmarkt zu werden, nicht jeder wird davon süchtig, nicht jeder wird dadurch automatisch beziehungsunfähig. Und nicht zuletzt sollte man bedenken, dass Gott uns auch unser sexuelles Empfinden mit auf den Weg gegeben hat, und das ganz bestimmt nicht als Geißel. In diesem Sinne möchte ich hier mit den Worten von Walter Schubart schließen: "Das Religiöse und das Geschlechtliche sind die beiden stärksten Lebensmächte. Wer sie für ursprüngliche Widersacher hält, lehrt die ewige Zwiespältigkeit der Seele. Wer sie zu unversöhnlichen Feinden macht, zerreisst das menschliche Herz." (Religion und Eros, 1941)

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    • 3
    Danny

    Danny

    17. March 2015 um 23:18
  • Ein interessantes und ehrliches Buch

    Egosex
    heaven4u

    heaven4u

    Pornos hat doch jeder schon mal geschaut. Es ist irgendwie normal geworden. Aber was macht es mit uns? Lässt es uns einfach kalt? Können wir danach wieder zur Tagesordnung übergehen? Oder verändert es die Sicht auf unsere Sexualität? Was wenn einen die Pornografie doch mehr gefangen nimmt als man erwartet hat, wenn man davon nicht mehr loskommt und ohne nicht mehr kann? Diesen und einigen anderen Fragen geht Christina Rammelt in ihrem Buch Egosex nach. Zugegebenermaßen ist es ein etwas anderes, unkonventionelles Buch. Die Autorin hat fünf Männer und zwei Frauen zu ihrem Pornokonsum befragt und und streut immer wieder Studien und Zahlen mit ein, wirft Fragen auf und überlässt einiges auch dem Leser, sich selbst Gedanken zu machen. Offen erzählen die Befragten von ihrer ersten Pornobegegnung, wie sie damit umgehen und ob sie mit ihrem Konsum Probleme haben. Wenn man das Buch zur Hand nimmt, sollte man bedenken, dass es sich um ein christliches Buch handelt und hier die Werte der Bibel Maßstab sind und somit vor allem der Frage nachgegangen wird, ob Pornos aus christlicher Sichtweise gut sind oder nicht. Was mich in dieser Hinsicht sehr an dem Buch störte war wirklich die genutzte Sprache. Die Interviews werden so wiedergeben wie sie wohl aufgezeichnet wurden. Und das war oft sehr derb. Das passte nicht wirklich. Auch sonst fand ich viele Stellen auch einfach flapsig um etwas ernstes herunterzuspielen. Das war sehr störend. Viele wichtige Dinge sind in dem Buch gesagt wurden zum Thema. Für meine Begriffe wurde allerdings vieles auch dem Leser überlassen, wie er es wertet. Es geht hier mehr darum das Pornoverhalten einzelner zu beleuchten (eben die Geschichten der sieben Befragten) als tiefer ins Thema einzusteigen. Auch ist es kein wissenschaftliches Buch. Dafür sollte man eher andere Bücher lesen (diese sind im Anhang vermerkt, ebenso Adressen wo man sich Hilfe suchen kann). Es ist eine erste Anregung um sich über seinen eigenen Konsum klar zu werden und sich Gedanken zu machen - eine wirkliche Hilfe um von Pornos loszukommen ist es nicht. Dazu bedarf es mehr als ein Buch, sondern meist Hilfe von anderen. Hier hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Dennoch ist es das erste Buch auf dem christlichen Markt in dieser Art, was recht locker an das doch ernste Thema heran geht ohne die Gefahren zu verharmlosen.

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    • 3
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    14. March 2015 um 16:34
  • Einseitig und unreflektiert.

    Egosex
    Danny

    Danny

    „Egosex. Was Porno mit uns macht“ ist ein Buch über Pornographie. Genauso ist es aber auch ein Buch über Sexualität und Identität. Über die Frage, wer wir sind, warum wir Dinge tun, die wir tun, und was diese Dinge eigentlich mit uns machen, was sie aus uns machen. Es ist ein Buch über Ursache und Wirkung zweier übermächtiger Gefühle namens Lust und Erregung.“ (S. 11) Dies ist der Anspruch der Autorin Christina Rammler, einer sudierten Pädagogin, an ihr Buch „Egosex“. Letztendlich muss ich vorweg nehmen, dass ich persönlich finde, dass sie ihr Ziel damit nicht erreichen konnte. Sicher ist „Egosex“ keine wissenschaftlich fundierte Abhandlung – das kann sie bei nur sieben Interviewpartner auch nicht sein, denn so eine Umfrage wäre nie repräsentativ. Aber als Leser hatte ich, trotz der Tatsache, dass dieses Buch beim christlichen SCM Hänssler Verlag erschienen ist, eine unvoreingenommenere und ausgewogenere Aufarbeitung des Themas gehofft. Auch druckt Rammler immer nur kurze Ausschnitte der geführten Interviews ab, die durch ihre Wörtlichkeit recht vulgär und roh wirken. Das Buch fing für mein Empfinden sehr gut an. Rammler schreibt unterhaltsam, informativ und humorvoll. Auch die ersten beiden Interviews schienen auf eine ausgewogene und objektive Berichterstattung hinzuweisen. Ich war also zunächst begeistert. Doch dies änderte sich recht schnell und es drängte sich mir zunehmend der Eindruck auf, dass es für das Buch ein ganz deutliches Ziel gibt, dass mit ausgewählten Interviewausschnitten nur noch untermauert werden sollte – Pornographie=böse, Pornographie=Sucht. Ihre Interviewpartner litten größtenteil an einer Pornosucht und besaßen eine gestörte Einstellung zu Sexualität und dem eigenen Körperempfinden. Die alleinige Schuld dem Pornokonsum zuzuschreiben ist in meinen Augen jedoch recht unwissenschaftlich und falsch. Hinter einer Sucht stecken in der Regel auch weitaus mehr Faktoren. Da hat es sich Frau Rammler ein wenig einfach gemacht. Auch geht sie für meinen Geschmack zu wenig in die Tiefe, sucht die Schuld allein im Pornokonsum. Nach dieser Theorie müssen jedoch der Großteil der Deutschen an einem sehr gestörten Sexualleben leiden, denn laut Statistik konsumiert der Großteil der Deutschen regelmäßig Pornographie. Ist nun der Großteil der Deutschen pornosüchtig? Wohl kaum! Und als Lösung all dieser Probleme wird das christliche Allheilmittel in sexuellen Fragen ausgegraben: Kein Sex vor der Ehe und Hände weg von der Selbstbefriedigung! Das ist mir zu einfach, zu unreflektiert. Und natürlich konnten hier alle Interviewparntner von ihrer Pornosucht durch das Gebet und einen starken Glauben geheilt werden. Schön, wenn man ein Extrem gegen das andere eintauscht. Das ist sicher sehr gesund... Für mich war „Egosex“ eigentlich nur eine bemüht getarnte Werbung für das Modell „Kein Sex vor der Ehe“. Schade, da hätte man auch anders herangehen können...

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    • 3
  • Anfang gut, dann enttäuschend

    Egosex
    Magpie

    Magpie

    Ein Buch, in dem verschiedene Personen dazu befragt werden, was der Konsum von Pornografie mit ihnen macht. Auch wenn es ein christlicher Verlag ist, hätte ich mir doch mehr Objektivität und gerade mehr Ehrlichkeit versprochen. Für den Anfang des Buches hätte ich auch 4-5 Sterne vergeben. Die Autorin beschreibt den natürlichen Drang zur Sexualität und wodurch dieser hervorgerufen wird sehr anschaulich. Auch die ersten Interviews wirken objektiv und ehrlich. Negativ fällt jedoch dem Leser die relativ vulgäre Sprache auf, mit der beinahe alle Interviewpartner zitiert werden. Es wirkt etwas, als wolle die Autorin diese Menschen absichtlich herabsetzen. (Pornokonsumenten = Niveaulosigkeit) Der Schreibstil ist allgemein humorvoll und auch stellenweise sehr zynisch und überheblich, doch der Humor überwiegt, sodass es nie wirklich unsympathisch wirkt. Ab dem fünften Kapitel jedoch wird es beinahe surreal. Die anfangs noch wichtigen Ratschläge (Kommunikation! Ursachenforschung!) werden beinahe krampfhaft durch "Lösungsvorschläge" aus der Bibel ersetzt, die allerdings selten wirklich sinnvoll sind. Der Pornokonsum wird als Wurzel allen Übels gesehen und nicht als Symptom eines tieferliegenden Problems. Pornosüchtige Menschen (beinahe soziopathisch beschrieben) sollten Jesus finden und in der Heilung auch auf Selbstbefreidigung verzichten. Von Sex vor der Ehe wird dringends abgeraten (was das mit einem besseren Sexualleben in der Ehe zu tun haben soll, ist mir schleierhaft, aber jedem das Seine). Anstatt den Rat zu geben, unter Menschen zu gehen, Sozialkontakte zu pflegen und eventuell eine professionelle Therapie anzustreben, soll hier eine Fantasie mit der nächsten ersetzt werden. Die eigentliche Ursache (Druck, Frustration, schlechtes Gewissen) wird meiner Ansicht nach durch den moralischen Zeigefinger nur verstärkt! Man unterdrückt sein natürliches Verlangen mit einem schlechten Gewissen. Auch die nächsten Kapitel machen Pornografie für alle Probleme dieser Menschen verantwortlich. Pornokonsum ist das Problem, Jesus die Lösung. Wenn die Welt so einfach wäre ;) Gegen Ende werden zumindest noch einmal die wirklichen Probleme der Personen beleuchtet und geraten, miteinander zu reden! Über alles. Hier gab es zeitweise wieder gute Ansätze. Grundsätzlich waren die Gedankengänge der Autorin nicht verkehrt, auch die kritische Sicht einiger Gemeinden, alles zu vertuschen und zu tabuisieren, und dessen Folgen, wird ehrlich angesprochen. Für ein christliches Buch sicherlich mutig geschrieben, für mich noch immer zu voreingenommen. Es wird gesagt, wie traumatisch es für Jugendliche sein kann, wenn sie unvorbereitet mit Pornografie konfrontiert werden, doch anstatt eine frühzeitige, gesunde Sexualaufklärung zu propagieren, um dem entgegen zu wirken, werden Pornos aus den Familien verdammt. Ich hätte mir erhofft, dass wenigstens eine Person dabei gewesen wäre, der Pornokonsum nicht das Leben verschlimmert hatte. Dass nicht alle Männer nach Pornos darauf aus sind, sich alleine zu befriedigen und die Befriedigung der Frau egal für sie wird. Dass nicht jeder abstumpft. Das hätte Toleranz und Fairness demonstriert und keine allgemeine und sehr einseitige Verteufelung gepredigt. Doch das würde wahrscheinlich gegen die Prinzipien des Verlages gehen. Fazit: für Voreingenommene in Bezug auf Pornografie sicherlich lesenswert und unterhaltsam. Jeder, der dem offen gegenübersteht und sich ein ehrliches Bild machen will, wird spätestens in der Mitte sehr enttäuscht.

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    • 2
  • Interessanter Einblick in ein intimes Thema

    Egosex
    Arwen10

    Arwen10

    31. January 2015 um 15:48

    Vorliegendes Buch ist im SCM Hänssler Verlag erschienen , zu einem Thema das einerseits brisant ist und zugleich sehr intim. In diesem Buch werden zwei Frauen und fünf Männer zu ihrem Pornokonsum interviewt. Dabei geht es ua. darum, wie es angefangen und wie sich ihr Leben damit entwickelt hat. Auffallend ist einmal, dass das Internet großen Anteil am heutigen Pornokonsum hat. Nie war es so einfach, an Nachschub zu kommen. Den Gang zur Videothek kann man sich sparen.Wenn man diesen Gedanken zu Ende denkt, laden die Verantwortlichen im Internet große Verantwortung auf sich. Als Zweites fällt auf, dass sich ausnahmslos alle unwohl nach dem Konsum fühlen, das geht von negativen Gefühlen, Leersein bis hin zu Abscheu vor sich selbst. Nicht alle haben Jesus gefunden, der ihnen hilft, einen Weg daraus zu finden. Es wird aber deutlich, dass genau das, was Gott von uns möchte, das Beste für unser Leben ist. Mehrere der interviewten Frauen und Männer haben genau das erfahren.Vor allen Dingen eine der Frauen war schon so am Ende, dass sie Selbstmordgedanken hatte. Durch Jesus hat sie einen Weg daraus gefunden. Dabei wollen alle eigentlich dasselbe: Liebe, angenommen sein, akzeptiert werden, einen Partner haben, der zu einem hält. Pornographie trägt allerdings dazu bei, dass Menschen  falsche Vorstellungen haben, Partnerschaften zerstören und letzendlich sich selbst abhängig machen von einer Welt, die viel verspricht, aber nichts hält. Am Ende des Buches ist klar, dass die Menschen auf der Suche sind. Sie füllen diese Leere mit etwas aus, ob es nun Essen, Konsum oder Pornos sind. Das Resultat bleibt das Gleiche. Ohne Jesus sind sie weiter auf der Suche. Mit Jesus finden sie einen Weg daraus. Ich fand das Buch sehr interessant und war gespannt darauf, wie ein christlicher Verlag dieses Thema umsetzt. Sehr ehrlich sind die Zeugnisse der interviewten Frauen und Männer. Das hat bestimmt viel Mut erfordert, darüber zu sprechen. Von denen, die mit Jesus daraus gefunden haben, hätte ich gerne noch Vertiefendes gelesen. Erschreckend war für mich, dass die Eltern manchmal Anteil am Beginn dieser Sucht hatten. Gerade für die Kinder ein schwerer Schlag, wenn sie entdecken, dass die Eltern etwas vorspielen, was nicht stimmt und durch versteckte Hefte z.B. den Grundstein für den Konsum bei den Kindern legen. Bemerkenswert finde ich auch, dass erwähnt wird, dass gerade für Frauen diese ganzen Romane mit Sex Folgen haben. Das fängt ja jetzt teilweise schon bei den Jugendbüchern an. Natürlich verkaufen sich diese Bücher gut und Geld ist noch immer das, was zählt. Schade ist es, wenn den Menschen vorgegaukelt wird, dass jede Beziehung so auszusehen hat. So ist es kein Wunder, wenn sich die Menschen zunehmend leerer fühlen und den falschen Dingen hinterherlaufen. Das wird im Buch auch deutlich, dass diesen Zustand im Grunde keiner will. Auch die, die mit dem Glauben nichts am Hut haben. Fazit: Ein interessanter Berichte über die Gründe und Folgen von Pornokonsum.

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