Christina Schwarz. Die Leuchtturmwärterin

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Inhaltsangabe zu „Die Leuchtturmwärterin“ von Christina Schwarz.

Nur das Meer kennt die Wahrheit …
Wisconsin 1898. Gertrude ist eine Tochter aus »gutem Hause«, deren Weg in vorgegebenen Bahnen verläuft. Doch dann verliebt sich Trudy in ihren Cousin Oskar, den Schöngeist mit dem strahlenden Blick, der nichts auf Konventionen zu geben scheint und so ganz anders ist als ihr Verlobter. Hals über Kopf heiraten die beiden, um im Norden Kaliforniens ein neues Leben zu beginnen: auf einer abgelegenen Insel vor der Küste gehen sie dem Leuchtturmwärter und seiner Familie zur Hand. Die Umgebung ist unwirtlich, das Meer wild und das Klima rau. Trotz der harten Lebensbedingungen fühlt sich Trudy mehr und mehr zu Hause. Während ihr Ehemann ihr zusehends wie ein Fremder erscheint, erkundet sie gemeinsam mit den Kindern des Leuchtturmwärterpaares Flora und Fauna des kleinen Eilands – doch die Insel birgt ein Geheimnis, das Trudy vor die schwerste Prüfung ihres Lebens stellen wird.

Setting und Idee sind interessant. Leider hat die Autorin keine packende Geschichte daraus entwickelt. Tipp: Nur das letzte Viertel lesen.

— stadtschreiber

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    Die Leuchtturmwärterin

    stadtschreiber

    19. January 2017 um 13:54

    Die US-amerikanische Autorin Christina Schwarz wuchs in Wisconsin auf und lebt inzwischen in Kalifornien. Ihr Debut „Novemberkind“ stand im Jahr 2000 wochenlang auf der Bestsellerliste der New York Times.1898: Gertrude „Trudy“ Swan, Tochter einer gutbürgerlichen Familie in Wisconsin, soll sich bald mit dem Sohn einer befreundeten Familie vermählen. Sie verliebt sich jedoch in den freigeistigen Oscar. Sie heiraten kurzentschlossen und ziehen gemeinsam nach Kalifornien. Soweit eine wenig originelle Geschichte, die man so oder ähnlich schon in unzähligen Frauenromanen findet. Gut, Oscar und Trudy ziehen auf die verlassene Insel Point Lucia, wo Oscar als Leuchtturmwärter arbeitet. Eigentlich ein ungewöhnliches und interessantes Setting, aber die Geschichte kommt nicht so richtig in Gang. Da sind zum einem die Protagonisten, die sehr flach und stereotypisch daher kommen und zu denen ich daher als Leserin keine Verbindung aufbauen konnte. Zum anderen die endlos erscheinenden Beschreibungen von Trudys Gefühlsleben und ihrem einsamen Alltag auf der Insel. Im Laufe des Romans gibt es Zeitsprünge ins Jahr 1977. Jane, die als Kind auf Point Lucia lebte, besucht diesen Ort noch einmal und erinnert sich an Trudy, ebenfalls mit sehr langatmigen Ausführungen. Auch sonst plätschert die Geschichte bis zum Ende des Buches vor sich hin. Trudy und Oscar leben sich auseinander. Oscar interessiert sich für Elektrizität, Trudy erforscht die Flora und Fauna der Insel und unterrichtet die Kinder der Familie Crawley, mit denen beide zusammen auf der Insel leben. Im letzten Viertel des Buches dann – endlich! – eine spannende Wendung. Trudy entdeckt, dass auf der Insel eine mysteriöse Frau in einer Höhle lebt, die letzte Überlebende eines indigenen Stammes. Es enthüllen sich Geheimnisse der anderen Bewohner von Point Lucia und Trudy gerät mit ihrem Ehemann in eine ernsthafte Auseinandersetzung, wie weit die anthropologische Erforschung der indigenen Frau gehen darf. Am Ende löst sich dieser Konflikt dann in einem, zugegeben, spannenden Showdown. Diese Spannungskurve hebt sich die Autorin leider bis zum Schluss auf. Positiv hervorzuheben ist der Einblick in die gesellschaftlichen Konventionen, mit denen sich die Protagonistin auseinandersetzen muss, insbesondere ihrer Rolle als Ehefrau. Doch auch das kann leider nicht über die eintönige Gestaltung der restlichen Geschichte hinwegtäuschen. Fazit: Setting und Idee des Romans sind interessant. Leider hat die Autorin keine packende Geschichte daraus entwickelt. Im letzten Viertel des Buches nimmt die Geschichte dann  noch Fahrt auf, die knapp 200 vorherigen Seiten kann man sich getrost sparen. Danke für die Lesezeit an Franziska Schmidt

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  • Eine Frau geht ihren Weg.

    Die Leuchtturmwärterin

    Lesegenuss

    05. March 2016 um 16:54

    Es beginnt im Jahr 1977, als die 84-jährige Jane zusammen mit ihrem Enkel Danny sich auf eine Reise in die Vergangenheit begibt. Sie fahren nach Point Lucia. Hier war Jane geboren und aufgewachsen, bevor sie 1912  mit neunzehn Jahren die Insel verließ. Ihr Vater war dort Hauptleuchtturmwärter gewesen. Jane erinnert sich noch genau an den Tag, als Mrs. Swann mit ihrem Mann auf der Insel eintraf. Gertrude Swann, dieser Name war ihrem Enkel bei seinem Studium ins Auge gesprungen und hatte seine Großmutter danach befragt. Gertrude Swann, eine Meeresbiologin. Was hätte Jane darum gegeben, mit Danny allein die Insel zu erkunden, ohne die geführte Gruppe. Auf den Gipfel des Kaps zu steigen, den Leuchtturm zu besteigen und und und All ihre Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit. "Die Leuchtturmwärterin" ist ein historischer Frauenroman, der um die Zeitwende des 19. und 20. Jahrhunderts spielt. Es brauchte seine Zeit, bis ich mich in die Handlung eingelesen hatte, denn anfangs vermischte sich Gegenwart mit Vergangenheit. Die Umgebung bzw. der Handlungsort waren sehr beeindruckend geschildert. Es gibt viele einzelne Szenen, in denen der Leser sich direkt vor Ort fühlen konnte. Die Figuren waren auf den Punkt beschrieben, so dass man wirklich das Gefühl hatte, es gäbe sie tatsächlich. Wer in diesem Buch großartige Gefühle erwartet, wird enttäuscht werden. In schöner Sprache wird hier eine Geschichte erzählt, auch wenn der Anfang etwas ruckelig war. Die Geschichte um Mrs. Swann, den Menschen auf Point Lucia mag auf den ersten Blick nicht einzigartig erscheinen, ist aber auf beeindruckende und einfühlsame Art erzählt. Das alles ist ein Grund, warum ich nicht ausführlicher auf die Handlung eingehe. Wer mehr von der Handlung erfahren möchte, sollte die Buchinfo lesen. Mir als Leser einer Rezension würde es zu viel Spannung vorab nehmen. "Die Leuchtturmwärterin" überzeugt durch die wunderbare Atmosphäre, der Thematik als auch der Protagonistin Für mich ein überraschend gutes Buch, was mehr Aufmerksamkeit verdient. Lesen Sie das Buch. Sie werden es nicht bereuen

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