Christina Schwarz. Novemberkind

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Inhaltsangabe zu „Novemberkind“ von Christina Schwarz.

Christina Schwarz gilt seit ihrem brillanten und sensationell erfolgreichen Psychogramm "Novemberkind" als eine der viel versprechendsten US-Autorinnen. Sie erzählt darin die Geschichte des Mädchens Ruth, das in einer kalten Novembernacht in den 20er Jahren unter mysteriösen Umständen ihre Mutter verliert. Solange sich Ruth erinnern kann, bestimmt ihre Tante Amanda mit ihrer abgöttischen Liebe und ihren Geheimnissen ihr Leben. Selbst Ruths Vater, der verwundet aus dem Krieg zurückkommt, wird nur geduldet und zieht sich in seine Erinnerung zurück, in jene Zeit, als er mit Ruths Mutter auf einer kleinen Insel im See lebte. Was geschah in jener düsteren Nacht, in der sie starb, wirklich? Welches düstere Geheimnis versucht ihre Tante Amanda um jeden Preis zu wahren? Ruth beginnt Fragen zu stellen - und kommt der Wahrheit Schritt für Schritt näher ... Als Amanda Starkey eines Morgens mit der schrecklichen Überzeugung aufwacht, man habe ihr die Beine amputiert, weiß sie, dass sie weg muß. Weg von den Gräueln des Krieges, weg von den bis zur Unkenntlichkeit verletzten Soldaten und weg von dem, was sie am meisten liebt, nämlich ihr Selbstbild vom Engel in Krankenschwesterntracht. Es ist Spätwinter in Wisconsin im Jahr 1919, als Amanda zu ihrer geliebten Schwester Mattie und deren kleiner Tochter Ruth zurückkehrt. Auch Mattie ist vom Krieg gezeichnet; ihr Mann Carl ist Soldat und wurde schwer verletzt. Ungeduldig erwartet sie seine Rückkehr auf die kleine Farm. Doch nun nehmen Mattie und Amanda die innige Beziehung ihrer Kindheit wieder auf. Es scheint, als hätten die Schwestern sich nur diese Geborgenheit gewünscht. Für Amanda war Carl immer ein Störenfried, der sich wie ein Keil zwischen Mattie und sie geschoben hat. Aber als der Frühling seine Vorboten schickt, weiß Amanda, dass auf ihrem kleinen Frieden ein Schatten aus der Ver gangenheit liegt. Ihr romantisches Verhältnis zu Clement Owen, der Amandas Träume von einer Hochzeit brutal zerstört hatte, ist nicht ohne Folgen geblieben. Amanda erwartet ein Kind. Diese Gewißheit erfüllt sie mit namenlosem Entsetzen. Doch als sich die Schwangerschaft vor der Schwester nicht mehr verheimlichen läßt, hat Mattie eine Idee. Die beiden Frauen werden mit Ruth auf ihre kleine Insel im nahegelegenen See ziehen, wo Mattie und Carl ihre erste Ehezeit verbracht haben. Dort, unbemerkt von den Nachbarn, soll Amanda ihr Kind zur Welt bringen. Dann würde man weitersehen. Die drei genießen das einsame Leben auf der Insel. Amanda arbeitet in Haus und Garten und nimmt Mattie, die schon immer eine Träumerin war, alle Alltagssorgen ab. Sie kümmert sich um Ruth, fast mehr als dies die leibliche Mutter tut. Ist das der Grund, warum sich ein leises Gefühl der Eifersucht zwischen den Schwestern einstellt?§Dem herrlichen Sommer folgt ein früher Wintereinbruch. Und eines Abends im Nove mber ist es so weit. Das Baby, ein Mädchen, wird geboren. Als Amanda nach der schweren Geburt wieder zu sich kommt, sieht sie, dass ihre Schwester das Baby im Arm wiegt. Heiße Eifersucht brandet in ihr auf. Sie ist überzeugt, dass Mattie ihr die Kleine wegnehmen will. In ihrer Panik beschließt sie, mit ihrer Tochter zu fliehen. Als alle schlafen, rafft sie ein Bündel Decken zusammen und macht sich mit ihrem Baby auf den Weg über den halb zugefrorenen See. Sie bemerkt nicht, dass die kleine Ruth aufgewacht ist und ihr folgt. Dann überstürzen sich die Ereignisse...

wenn man schon am Anfang alles weiß, was man erst am Ende wissen möchte

— CorneliaP

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  • Rezension zu "Novemberkind" von Christina Schwarz

    Novemberkind

    winter-chill

    08. July 2012 um 22:26

    Schöner, spannender und gefühlvoller Roman. Die gemischten Erzählperspektiven verleihen der Geschichte etwas lebendiges, nur am Ende fehlt das gewisse Etwas. Ein nettes Buch für Zwischendurch.

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