Christina Stein Wonderland

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Inhaltsangabe zu „Wonderland“ von Christina Stein

Sie machen eine Reise ins Paradies. Und landen in der Hölle auf Erden.

Thailand. Sonne, Palmen, eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub! Doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen. Mitten im Dschungel, mit ihren besten Freunden – und mit Jacob. Jacob, den keiner von ihnen richtig kennt, und der sie auf diese verdammte Strandparty eingeladen hat. Nur wegen ihm sind sie in einem Reality Game gelandet, in dem es nur schwarz oder weiß gibt, verlieren oder gewinnen, opfern oder geopfert werden.

Wer sind die Player in diesem Spiel? Was haben sie vor? Und welche Rolle spielt eigentlich Jacob? Lizzy hat keine Ahnung. Sie weiß auch nicht, wie lange sie ohne ihre Herzmedikamente überleben kann. Sie weiß nur eines: Die Gruppe muss bis morgen entscheiden, wer von ihnen das nächste Opfer sein wird …

›Wonderland‹ ist ein atemlos spannender und beängstigend realistischer Thriller über menschliche Abgründe und das Einzige, was uns davor retten kann: Liebe und Freundschaft.

Sie machen eine Reise ins Paradies und landen direkt in der Hölle. Thailand, Sonne, Palmen eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub.

— kidsfun72

Hätte mir mehr Finesse gewünscht

— Cora19

War mir zu abartig und einfach zu heftig. :(

— Sabriiina_K

Super spannendes Buch, das einen fesselt und kaum wegzulegen ist. Ein Thriller, der genau die richtige Mischung hat. Ehrliche Empfehlung!

— franzi2412

Gute Grundidee - mäßige Umsetzung

— carrie-

Die Anfangskapitel sind etwas störrisch aber dann beginnt eine wahnsinnig spannende Geschichte die einen mitreisst bis zum letzten Wort.

— alice169

Dieses Buch hat mich total mitgerissen und zwar in einen Strudel aus bösen Vorahnungen, Panik, Herzschmerz, Ekel und noch so viel mehr! Wow.

— finetta

Wahnsinnig spannend und klug durchdacht.

— lesemaus1981

Wahnsinnig spannend... es lässt einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr los...

— PeWa

Lizzy und Jacob sind außergewöhnliche Charaktere, die uns durch die Geschichte leiten.

— Griinsekatze

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  • Etwas für Real Gaming Freunde .

    Wonderland

    kidsfun72

    23. March 2018 um 16:23

    Der Einstieg in die Geschichte um Lizzy, Ben, Carolin, Amelie und Ben die alle Studenten sind gelingt durch den bildhaften Schreibstil sehr gut. Man wird erst einmal an den sicher geglaubten Ort des Urlaubes geführt, wo die Welt noch in Ordnung ist. Auf Tour entdecken die Jugendlichen eine Luxusvilla mit mehreren Pools und vergessen schnell jede Art von Vorsicht. Das wurde ihnen dann schnell zum Verhängnis. Nach einer Party und unter Drogen gesetzt erwachen die Studenten in einer Art Arena mitten im Dschungel. Hier war nun auch Jakob. Doch was hat er mit der Entführung zu tun? Oder ist er auch nur ein Opfer wie Lizzy und ihre Freunde. Ihnen bleibt aber nicht viel Zeit sich darüber Gedanken zu machen, denn sie befinden sich mitten in einem Reality Game bei dem es um das reine Überleben geht.  Schnell wenden sich alle gegen Jakob, da er in ihren Augen nicht in die Gruppe passt, doch Lizzy glaubt nicht, dass er mit dem Bösen unter einer Decke steckt. Sie können sich aber auch nicht verständigen, da überall Kameras und Mikrofone hängen. Besonders Lizzy die Herzkrank ist und ständig Medikamente nehmen muss weiß nicht wie lange sie das durchhält. Die Charaktere sind so gut beschrieben, dass man sich in jeden einzelnen rein versetzten kann und selbst ein Teil dieser Handlung wird. Was die Handlung so dramatisch macht, ist die Vorstellung, dass es kein Entkommen gibt aus der Lage. Hier wird mit der Angst um Leben und Tod gespielt. Es wird von zwei Seiten erzählt. Einmal aus der Sicht von Lizzy und aus der Sicht von Jakob. Durch diese Perspektivwechsel und damit verbundene Wechsel auf die Sichtweise der gesamten Handlung mitsamt den Gefühlen und Ängste, machen das Geschehen immer realer und spannender. Bei jedem aufkommenden Hoffnungsschimmer auf ein vielleicht noch stattfindendes Happy End lässt den Leser auch Hoffen durch die Erzählweise von Christina Stein. Das Buch liest sich recht flüssig, störend sind nur die teilweise enthaltenen und viel zu langen Schachtelsätze. Die Englischen kurzen Teile hätten auch in Deutsch seinen können sind aber so für das Lesen nicht störend. Gut gelungen sind die Art Briefe die Lizzy früher und in der ist Situation geschrieben hätte. Diese sind in einer Art Kursivschrift gedruckt. Die Gestaltung des Covers mit dem Blutigen Handabdruck in einem Kreis und Blätter des Urwaldes drum herum, die in grau Tönen gehalten sind und die tief schwarze Schrift des Buchtitels mit Stacheldraht umschlungen passt sehr gut zum Inhalt. Das Buch trägt zurecht den Zusatz Thriller und ist für Real Gaming Freunde ein Muss.

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  • Wonderland = Opferland

    Wonderland

    Cora19

    23. January 2018 um 17:27

    Thriller Wonderland von Christina Stark erschienen am 25.08.2016 im Fischer Verlag, eBook 302 Seiten Sechs Jugendliche verbringen einen Tag in einer Traumvilla auf Thailand. Als sie am nächsten Morgen aufwachen, finden sie sich in einem perfiden und makabren Spiel wieder. Der Plot wird aus abwechselnder Sicht von Jacob und Lizzy erzählt. Der Schreibstil ist leider nicht so flüssig, sondern eher stockend. Teilweise erkennt man auch erst nach der Hälfte der Seite, wer gerade der Erzähler ist. Manchmal schließen die einzelnen Erzählkapitel des jeweiligen Protagonisten nicht direkt an, so dass der Leser verwirrt wird und sich seinen eigenen Reim machen muss. Das ist mitunter anstrengend und trübt das Lesevergnügen. Die Spannung ist bis zur Mitte gut aufgebaut und ich war gefesselt. In Anbetracht der grotesken Dinge, die den Jugendlichen widerfahren, ist der Leser fasziniert und angeekelt zugleich. Die Jugendlichen stoßen an ihre psychischen und physischen Grenzen. Meiner Meinung nach wird zum Schluss die Heldenhaftigkeit eines Einzelnen zu sehr übertrieben und damit unglaubwürdig. Ich hätte mir nach dem guten Start noch mehr psychologische Finessen und ein raffinierteres Ende gewünscht. Fazit: Die Thematik erinnert sehr an „Die Tribute von Panem“, die mich seinerzeit sehr in Atem gehalten haben. Hier lässt die Spannung leider nach und aufgrund des teils schwer zu lesenden Schreibstils sowie dem vorherzusehenden Ende gibt es von mir nur drei Sterne.

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  • Ein grausames Spiel

    Wonderland

    Sabriiina_K

    22. December 2017 um 13:42

    Der Einstieg in dieses Buch ist mir nicht so leicht gefallen wie bei anderen Jugendthrillern. Denn dazu ist die Idee, die hinter der Geschichte steckt einfach zu krass und heftig. Sechs Jugendliche werden entführt, eingesperrt, wie Tiere in einem Areal gefangen gehalten und müssen jeden Tag einen von sich opfern. Als Leser erfährt man nur sehr langsam von den Hintergründen dieses abartigen Spieles, den Hintermännern und den Motiven. Ich fand das schon eine sehr harte Kost, die mir zwischenzeitlich sehr schwer auf den Magen geschlagen hat. Was man da manchmal zu lesen bekommen hat war so abstoßend, dass ich manchmal gar nicht wirklich weiterlesen konnte. Zumal ich mit anderen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin und mir unter diesem Spiel auch etwas anderes vorgestellt hatte. Was mir gut gefallen hat, war dass die Spannung sich schnell aufbaute und dann auch auf einem relativ konstanten Level blieb. Es passierte so einiges an Handlungen, dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde, auch wenn das Ende dann doch sehr vorhersehbar war. Unterstützt wurde diese Spannung besonders durch den schonungslosen Schreibstil und die Wortwahl der Autorin. Sie kreierte mit ihren Worten eine wirklich bedrückende Stimmung während der gesamten Story. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptfiguren Jacob und Lizzy erzählt, sodass man gute Einblicke in die unterschiedlichen Gedanken und Gefühlswelten bekommen hat. Zunächst fand ich beide Charaktere ganz interessant. Lizzy ist eigentlich ein nettes recht bodenständiges Mädchen und Jacob der undurchsichtige mysteriöse Junge, den man nicht so recht einschätzen kann. Zudem ist er sehr gut in Kung-Fu. Lizzy leidet an einem Herzfehler. Das weiß ich jetzt nach dem Lesen des Buches so genau, da auf diese beiden Eigenschaften während des Buches wirklich permanent drauf hingewiesen wurde. Ständig las ich Sätze, dass Jacob sein Qi durch einen Körper fließen lässt und dass Lizzy sich selbst als Heulsuse bezeichnet und sich fühlt, als würde sie wie eine Pampelmuse ausgequetscht werden. Leider waren es immer wieder genau die gleichen verwendeten Worte, sodass ich doch ziemlich schnell ziemlich genervt von beiden war. Demzufolge konnte ich mich auch nicht wirklich gut mit ihnen identifizieren und auch das Mitfiebern fiel mir eher schwer, obwohl ich ein wirklich sehr empathischer Mensch bin. Mein Fazit: Ich würde dieses Buch nicht unbedingt jemandem weiterempfehlen, einfach weil die Story doch sehr viele brutale Elemente enthält und dass für den einen oder anderen einfach zu viel sein könnte. Für mich persönlich war dieses Buch leider nichts, da ich mit dieser bedrückenden Stimmung und den Charakteren trotz spannnder Handlung nicht warm geworden bin.Ich vergebe deshalb leider nur 2 von 5 möglichen Büchern. Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr wie immer auf meinem Blog: https://komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/

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  • Eines der besten Bücher die ich in den letzten Monaten gelesen habe

    Wonderland

    franzi2412

    30. November 2017 um 13:47

    Wonderland zieht einen von Beginn an in seinen Bann. Da man unbedingt wissen möchte was mit den Charakteren passiert, legt man das Buch kaum zu Seite. Sehr zu empfehlen.

  • Wir machen eine Reise ins Paradies-und landen in der Hölle auf Erden

    Wonderland

    calla23

    14. November 2017 um 18:52

    In Wonderland von Christina Stein geht es um Liz die mit ihren Freunden nachdem sie eine Strandparty gefeiert hatte in einem Jungel aufwacht.Sie bemerkt relativ schnell ,dass sie in einem Reality Game gelandet ist aus dem es nur ein Entkommen gibt wenn sie jemanden opfern. Ich kam wirklich sehr schnell in die Geschichte rein,was zum Teil wirklich am Schreibstil lag.Dadurch das der Schreibstil so außergewöhnlich war hat mich das Buch bereits auf der ersten Seite beeindruckt.Die Beschreibungen der Orte waren sehr gut.Ich habe wirklich die Orte vor Augen gehabt.Ich muss ganz ehrlich sagen ,dass mich manchmal ein wenig die Charaktere gestört haben.Zum Beispiel hat Liz in meinen Augen manchmal ein wenig zu viel Selbstmitleid gehabt.Auch einige der anderen Charakter waren mir teilweise ein wenig zu flach.Ich konnte ihre Hintergründe nicht nachvollziehen.Das fand ich sehr schade.Nichts desto trotz wurden die Beiden Hauptcharaktere genug vertieft um wirklich mitfühlen zu können.Den Verlauf der Geschichte fand ich sehr spannend.Es gab unerwartete Wendungen und Spannung von Anfang bis Ende.Das ist auch genau das was ich von dem Buch erwartet habe.Also alles in einem fand ich das Buch trotz einiger kleinen Schwächen sehr gut und kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.

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  • Gute Grundidee - mäßige Umsetzung

    Wonderland

    carrie-

    28. October 2017 um 14:52

    Titel: WonderlandOriginaltitel: /Autor: Christina SteinSeiten: 382Genre: JugendthrillerVerlag: Fischer Kinder- und JugendtaschenbuchInhalt:Sie machen eine Reise ins Paradies. Und landen in der Hölle auf Erden. Thailand, Sonne, Palmen, eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub! Doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen – Mitten im Dschungel. Mit ihren besten Freunden - und mit Jacob. Jacob, den keiner von ihnen richtig kennt, und der sie auf diese verdammte Strandparty eingeladen hat. Nur wegen ihm sind sie in einem Reality Game gelandet, in dem es nur schwarz oder weiß gibt, verlieren oder gewinnen, opfern oder geopfert werden. Wer sind die Player in diesem Spiel? Was haben sie vor? Und welche Rolle spielt eigentlich Jacob? Lizzy hat keine Ahnung-. Sie weiß auch nicht, wie lange sie ohne ihre Herzmedikamente überleben kann. Sie weiß nur eines: Die Gruppe muss bis morgen entscheiden, wer von ihnen das nächste Opfer sein wird…Erster Satz:Es ist ein Ort, den man nur einmal im Leben betritt.Erwartungen:Ich hatte schon sehr hohe Erwartungen an das Buch, da es überall sehr gelobt wurde. Optisch:Das Cover selbst finde ich sehr cool. Es ist nicht 0815 sondern hat einfach seine Besonderheit. Mit den Palmenblättern und in schwarz/weiß gehalten und dem blutigen Handabdruck in der Mitte. Auch der Buchtitel selbst hat mein Interesse geweckt. Dadurch wurde einfach gleich düstere Thrillerstimmung rübergebracht.Schreibstil: Die Kapitel wurden immer wieder mal aus Liz und Jacobs Sicht erzählt. Hier und da gab es auch Kapitel aus Sicht der Entführer was ich dann doch ganz toll fand. Auch wenn mir der Schreibstil nicht so zugesagt hat. Es wurde irgendwie der Fokus meiner Meinung nach total falsch gesetzt weshalb es nicht so spannend war, wie es hätte sein können. Erst ab etwas mehr als der Hälfte wurde es spannend.Charaktere:Liz/Lizzy – Ich muss sagen dass mir die weibliche Hauptprotagonistin nicht wirklich zugesagt hat. In vielen Rezensionen habe ich gelesen wie stark diese angeblich ist. Diese Meinung kann ich definitiv nicht unterschreiben. Ständig jammert sie herum, egal ob in Gedanken oder ob sie andere zu jammert. Sie sagt ja sogar von sich selbst, dass sie eine Heulsuse ist. Immer wieder diese Gedanken dass sie ja morgen sterben könnte und wer weiß ob sie überhaupt am nächsten Tag aufwacht und ständig drückt sie das allen rein. Das war so extrem nervig. Und auch, dass man erfahren hat dass sie einfach mal die ganze Zeit in den letzten Jahren mit Nichtstun verbracht hat, weil es ja sowieso keinen Sinn hat noch was zu erleben weil sie ja eh bald tot ist. So ein extremer Bullshit. Anstatt dass sie stark ist und kämpft und noch was versucht aus ihrem Leben zu machen tut sie so extrem rein und mit sowas komme ich einfach nicht klar. Dieses weinerliche Herumgetue und ständig nach Mitleid suchen bei allen anderen und wenn man es dann kriegt, dann herumheulen „Nein ich will nicht darüber reden“. In meinen Augen hat sie einfach nur Aufmerksamkeit gewollt. Im Laufe des Buches kam sie ja auch noch mit grandios schwachsinnigen Ideen wie sie ihr armes klägliches Leben früher beenden könnte – na das macht doch Leuten die tatsächlich Herzkrank sind so richtig Mut, was? Und ständig heult sie ihrer zerstörten Karriere als Ballerina hinterher. Was bringt das? Sie sollte lieber mal sehen, dass sie irgendwas anderes macht was sie kann und gerne tut. Stattdessen sorgt sie dafür dass es ihr noch schlechter geht und sie noch mehr heult. Ist ja nicht so, als hätte sie gerade erst mal eine Woche Zeit gehabt, sich daran zu gewöhnen, dass das nichts mehr wird. Nein, sie hatte ganze 3 Jahre (!!!). Sie ist für mich eine extrem schwache Persönlichkeit gewesen in die ich mich absolut nicht reinfühlen konnte und für die ich nicht den geringsten Respekt empfinde. Auch wenn es gegen Ende des Buches besser geworden ist, wurde ich nicht richtig mit ihr warm.Jacob – Er war der männliche Hauptprotagonist. Auch er konnte mich nicht so richtig überzeugen. Aber immerhin fand ich ihn erträglicher als Liz. Er hat ständig irgendwas von seinem Qi und Kung Fu und was weiß ich alles geredet und der Fokus wurde echt extrem darauf gelegt, anstatt dass man die Person richtig kennen lernt. Er wiederholt sich einfach die ganze Zeit und ich muss gestehen, bei dem ganzen Gefasel von seinem Qi und dass er es fokussieren und lenken muss und innere Ruhe bla bla bla – mir kommt gleich MEIN Qi aus den Ohren raus – ernsthaft. Das hat total genervt. Mal abgesehen davon, dass ich absolut nicht nachvollziehen kann, was er an Liz findet. Vom Charakter selber her ist er relativ stark würde ich sagen und eher der Kämpfer. Doch bei etwas mehr als der Hälfte, als das Buch so wirklich losging und es auch spannender wurde, wurde mir auch Jacob sympathischer. Er war ein Kämpfer, der niemanden im Stich gelassen hat und immer an alle gedacht hat – einer der keinen zurücklässt.Die Nebenprotagonisten:Ben - fand ich eigentlich ganz cool, mit seiner größtenteils positiven Art. Ich mochte ihn echt gerne. Er hat zwar zwischendrin sehr labil gewirkt, aber er war eigentlich stärker als man es ihm zugetraut hat. Zusätzlich mochte ich seinen Tick, immer alles mit Filmen zu vergleichen. Es hat ihn mir auf dieser Weise einfach sehr sympatisch gemacht.Colin - ging mir so richtig auf die Nerven. Ein absoluter Aufhetzer und Pöbler. Einer der immer groß die Klappe aufreißt, aber am meisten Schiss hat. Nelli – immer auf cool gemacht aber in Wahrheit ein genauso großer Schisser und Aufhetzer wie Colin. Sie wird durch Handlungen aus ihrer Vergangenheit als tolle Freundin und alles dargestellt, aber sie hat einige Sachen gerissen, die für mich für eine Freundin unter aller Sau sind. Zusätzlich war sie einfach genau wie die Protagonistin Liz eine dauerhafte Nervensäge.Amelie – Ja, Amelie war mir die Liebste von allen. Sie war aber leider bei den drei Freundinnen auch das dritte Rad am Wagen, was ich echt Schade fand. Sie hat zum Glück den anderen auch mal ihre Meinung gesagt weil der Bogen halt irgendwann auch mal überspannt ist. Meiner Meinung nach, wären sie und Ben tolle Hauptprotagonisten gewesen. Meinung:Die Grundidee fand ich cool. Teenager die während eines coolen Urlaubs entführt werden und in einem merkwürdigen Areal mitten im Dschungel aufwachen. Auch die Sache mit den Opfern fand ich cool. Aber irgendwie hatte ich dennoch das Gefühl, das alles wurde nicht ganz durchdacht. Es hätte meiner Meinung nach viel mehr passieren müssen während der einzelnen Tage in diesem „Alptraum-Wunderland“. Man hätte die Idee wirklich toll ausbauen können und mit ungeplanten Dingen einfach mehr Spannung erzeugen können. Das Einzige worauf ich hin gefiebert habe, war, wenn wieder Zeit war, jemanden zu opfern. Denn da hat sich dann meistens was getan. Aber ansonsten fand ich es eher langweilig und musste mich schon etwas mehr durchquälen. Wenn zumindest die Protagonisten mehr Tiefe und Charakter gehabt hätten, dann hätte ich locker über die doch eher milde Spannung hinwegsehen können aber so war ich einfach nur genervt von den Gesprächen die die Teenager geführt haben. Das wirkte auch eher immer so Proforma, nach dem Motto, so, jetzt müssen wir mal eine Unterhaltung einbauen. Aber das waren halt auch keine richtigen Unterhaltungen und lang waren sie auch nicht. Kein Mensch unterhält sich so wenig wenn man den ganzen Tag aufeinander hockt. Scheißegal ob man belauscht wird oder nicht. Ich war sehr froh als es dann eine Wendung gab und die Geschiche in meinen Augen erst richtig begann (nachdem ich mich durch mehr als die Hälfte erst mal durchquälen musste). Dann kam auch Spannung auf und ich wollte unbedingt wissen wer die Drahtzieher sind und was alles dahinter steckt. Das hätte ich mir die ganze Zeit über gewünscht. Fazit:Gute Grundidee – Umsetzung eher mäßig.

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  • Ein etwas anderes "Wonderland"

    Wonderland

    Anncho

    31. March 2017 um 21:58

    Sie machen eine Reise ins Paradies. Und landen in der Hölle auf Erden.Thailand. Sonne, Palmen, eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub!Doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen. Mitten im Dschungel, mit ihren besten Freunden – und mit Jacob. Jacob, den keiner von ihnen richtig kennt, und der sie auf diese verdammte Strandparty eingeladen hat. Nur wegen ihm sind sie in einem Reality Game gelandet, in dem es nur schwarz oder weiß gibt, verlieren oder gewinnen, opfern oder geopfert werden.Wer sind die Player in diesem Spiel? Was haben sie vor? Und welche Rolle spielt eigentlich Jacob? Lizzy hat keine Ahnung. Sie weiß auch nicht, wie lange sie ohne ihre Herzmedikamente überleben kann. Sie weiß nur eines: Die Gruppe muss bis morgen entscheiden, wer von ihnen das nächste Opfer sein wird …›Wonderland‹ ist ein atemlos span­nender und beängstigend realistischer Thriller über menschliche Abgründe und das Einzige, was uns davor retten kann: Liebe und Freundschaft.Wonderland war/ist mein Erster Thriller, weshalb dieses Buch für mich Neuland war. Das Buch konnte mich überzeugen und hat mich angespornt mehr Thriller zu lesen. Den Schreibstil fand ich anfangs nicht wirklich verblüffend, allerdings konnte ich mich schnell an ihn gewöhnen und fand, dass er gut zur Story passte. Die Charaktere waren gut durchdacht, so wie das Buch selbst. Die Geschichte wird von zwei Personen erzählt, später kommt eine Dritte hinzu. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da man dies selbst nachlesen sollte ;DDie Protagonistin Lizzy fand ich von Beginn bis zur Mitte der Geschichte etwas nervig, andererseits konnte mich Jacob voll und ganz von sich überzeugen.Das Ende war einwenig vorhersehbar, störte mich allerdings nicht all zu sehr.Fazit:Das Buch fand ich toll und hat die 4 Sterne verdient. Einen Abzug da das Ende etwas holprig war und mir das "gewisse Etwas" gefehlt hat.

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    • 2
  • Wonderland

    Wonderland

    vormi

    09. March 2017 um 16:00

    Sie machen eine Reise ins Paradies. Und landen in der Hölle auf Erden.Thailand. Sonne, Palmen, eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub!Doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen. Mitten im Dschungel, mit ihren besten Freunden – und mit Jacob. Jacob, den keiner von ihnen richtig kennt, und der sie auf diese verdammte Strandparty eingeladen hat. Nur wegen ihm sind sie in einem Reality Game gelandet, in dem es nur schwarz oder weiß gibt, verlieren oder gewinnen, opfern oder geopfert werden.Wer sind die Player in diesem Spiel? Was haben sie vor? Und welche Rolle spielt eigentlich Jacob? Lizzy hat keine Ahnung. Sie weiß auch nicht, wie lange sie ohne ihre Herzmedikamente überleben kann. Sie weiß nur eines: Die Gruppe muss bis morgen entscheiden, wer von ihnen das nächste Opfer sein wird …›Wonderland‹ ist ein atemlos span­nender und beängstigend realistischer Thriller über menschliche Abgründe und das Einzige, was uns davor retten kann: Liebe und Freundschaft.Inhaltsangabe auf amazon.deEin sehr gutes Buch, dass ich meiner besten Freundin geschenkt habe.Und ich habe es nach wenigen Tagen zurück bekommen mit dem Hinweis - "Musst Du unbedingt bald lesen, ich habe es verschlungen"Puh, Glück gehabt. Im 1. Moment dachte ich "Oh, oh, da habe ich wohl daneben gelegen"Also habe ich mich auch direkt drauf gestürzt und war ähnlich begeistert.In wenigen Tagen hatte ich das Buch verschlungen und konnte es kaum mal weglegen. Höchstens wenn mal das richtige Leben dazwischen kam und mich gestört hat.Ein richtig toller Plot! Sehr spannend geschrieben und umgesetzt.Die Figuren und Handlungen sind fast alle realistisch und nachvollziehbar. Auch macht es die Vielzahl an Hauptpersonen dem Leser leicht, sich einen oder zwei herauszusuchen, mit denen man sich am besten identifizieren kann.Sehr ungewöhnlich fand ich in diesem Fall, dass die Autorin eine Seutsche ist.Ungewöhnlich, da das Buch fast ausschließlich in Thailand spielt.Bei meiner kurzen Recherche im Internet bin ich sogar noch über ein anderes Bich von ihr gestolpert "Stumme Schreie" war ihr Debütroman und der ist gerade erstmal auf meinen Wunschzettel gewandert

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  • Willkommen im Wunderland

    Wonderland

    Griinsekatze

    Für die einen ist es ein Spiel für die andere blutige Realität. „Wonderland“ ist ein Thriller mit einer heftigen Handlung. 6 junge Erwachsene werden entführt und eingesperrt. Sie müssen einen von sich Opfern ... nur einer kann gewinnen. Es ist schon ein beängstigender Gedanke, wie Menschen wie Tiere gehalten werden und ohne Rücksicht auf ihre Rechte und auch auf ihre Gesundheit mit ihnen gespielt wird. Nach und nach werden noch mehr erschreckende Details aufgedeckt. Die Hintergründe der Tat und wer überhaupt hinter alle dem steckt. Der Einstieg hat einen Moment gedauert, aber man findet sich sehr schnell zurecht und dann wird es mit jeder Seite spannender und die Seiten fliegen nur so dahin. Ein klasse Schreibstil der Autorin. Sie erzählt uns schonungslos was passiert, schmückt nichts aus und übertreibt nicht bei den Emotionen. Elizabeth und Jacob wechseln sich ab und erzählen uns die Geschichte. Dieser Sichtwechsel hat mir sehr gut gefallen, da jeder der beiden etwas anderes wahrnahm, über andere Situationen nachdachte und wir als Leser so noch mehr Einblick bekommen haben. Lizzy ist die, die die größte Entwicklung durchgemacht hat. Sie ist krank und hat dadurch immer wieder ihre schwachen Momente aber das macht sie nur stärker. Sie entwickelt eine ungeheuerliche Willenskraft, kämpft ums Überleben und zeigt uns mehrmals ihren scharfen Verstand, mit dem Sie Situationen erfasst und Pläne schmiedet. Jacob ist der zweite Erzähler und anfangs der große Unbekannte der Gruppe. Alle wissen, dass er irgendetwas mit der ganzen Sache zu tun hat, und stehen ihm mit Misstrauen gegenüber. Allerdings nähert sich Lizzy ihm an und wir lernen ihn besser kennen. Jacobs erste Gedanken waren etwas verwirrend. Es tauchen Namen auf, mit denen wir nichts anfangen können und wir erfahren von seiner Zeit in China. Man findet aber schnell die Verbindung zu den Geschehnissen und versteht auch endlich, was Jacob mit all dem zu tun hat. Er ist die treibende Kraft in der Gruppe. Obwohl ihm alle misstrauisch gegenüberstehen, versucht er sie nur zu beschützen. Besonders Lizzy hat es ihm angetan. Jacob ist der wohl interessanteste Charakter der Gruppe. Nicht nur, weil er eine schwere Vergangenheit hat und auch in der Gegenwart noch viel Leid ausstehen muss, sondern weil er auch ein starker Charakter ist. Er beherrscht Kung-Fu, hat eine unglaubliche Selbstbeherrschung und gibt alles für Lizzy und die Mädchen. Er ist der Held der Geschichte. Jeder der anderen Charaktere ist speziell und hat seine eigene Geschichte zu erzählen, die man nach und nach rausfindet und was jeden Charakter individuell macht, auch die Bösen. Allerdings sind hier die Hintergründe und Beweggründe teilweise zu schwammig, oder es wirkt so, weil ich nicht so krank denken kann, aber eines wird deutlich und zwar, dass man mit Geld alles kaufen kann und es scheiß egal ist, ob ein Menschenleben auf dem Spiel steht, Hauptsache man kann seinen absurden Neigungen nachgeben. Eine verdrehte Welt. Fazit Individuelle Charaktere und zwei, die ganz besonders hervorstechen und die Handlung dominieren. Lizzy und Jacob sind außergewöhnliche Charaktere, die uns durch die Geschichte leiten. Eine schreckliche Handlung, über die man im Nachhinein eigentlich nicht weiter nachdenken möchte.

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    • 2

    aliinchen

    05. March 2017 um 17:22
  • Unglaublich spannend...

    Wonderland

    PeWa

    02. March 2017 um 19:37

    Sie machen eine Reise ins Paradies und landen in der Hölle auf Erden: in Thailand. Eigentlich war ein perfekter Urlaub geplant, doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen. Mitten im Dschungel, mit ihren besten Freunden – und mit Jacob, einem unbekannten Jungen, der sie auf diese Strandparty in der riesigen Villa eingeladen hatte. Keiner kennt ihn. Nun sind sie alle in einem Reality Game gelandet, in dem es nur verlieren oder gewinnen gibt. Es gibt keinen Ausweg.Lizzy wollte mit ihren Freunden Urlaub in Thailand machen. Sommer, Sonne, Strand und Palmen. Auf Einladung von Jacob, dem Jungen, den sie zufällig treffen, landen sie in einer riesigen Villa am Strand. Am Morgen nach der Strandparty wachen die Freunde auf und sind auf einmal gefangen. Gefangen mitten im Dschungel. In einer Art Bunkeranlage aus der es keinen Ausweg gibt. Die Freunde sollen sich opfern oder ein Opfer bestimmen. Alle paar Tage soll jemand geopfert werden. Sie können nur verlieren oder gewinnen. Sie wissen nicht, wie sie aus diesem Reality Game wieder hinaus kommen können. Sie wissen nicht, wie und warum sie in diesem Reality Game gelandet sind. Sie wissen nicht, wer der Drahtzieher ist. Abgesehen vom Schreibstil konnte mich das Buch in allen Punkten überzeugen. Viele Andeutungen und wechselnde Perspektiven sorgen für jede Menge Spannung. Nach und nach erfährt man etwas mehr über die verschiedenen Jugendlichen. Trotz verschiedener Perspektiven und Rückblicke werden eigentlich nur Liz und Jacob als Charaktere richtig vertieft. Die übrigen Protagonisten blieben relativ blass, was mich aber nicht großartig gestört hat. Viele kleine Andeutungen laden zum Miträtseln ein. Der Spannungsbogen wird bis zur letzten Seite hoch gehalten und lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Man fliegt nur so durch die Seiten. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, da ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Zum Ende hin verspricht das Buch mit einem aufregendem Showdown noch einmal Hochspannung. Die Auflösung am Schluß hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt ist „Wonderland“ von Christina Stein ein lesenswerter und spannender Jugend-Thriller, den ich gerne weiterempfehlen werde.

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    • 2
  • In welch grausigem Spiel sind die sechs Jugendlichen gelandet?

    Wonderland

    Nabura

    26. February 2017 um 19:02

    Liz befindet sich gemeinsam mit ihren Freundinnen Nelly und Amelie auf Weltreise. In Thailand lernen sie Jacob kennen, der sie und zwei weitere Bekannte in ein atemberaubendes Haus mitnimmt. Riesige Zimmer, gleich zwei Pools, ein Privatstand – ein wahres Wonderland. Doch als die sechs erwachen, scheinen ihre Albträume wahr geworden zu sein. Sie sind auf einem Gelände gefangen, stehen unter ständiger Überwachung und erhalten die Anweisung, alle zwei Tage ein Opfer zu benennen. Ein grausiger Befehl, dem sich keiner der sechs fügen will. Doch was passiert, wenn sie sich weigern? Und was weiß eigentlich Jacob, der die anderen ins Haus gelockt hat? Auf der Suche nach einer temporeichen, spannenden Lektüre griff ich zu „Wonderland“. Auf dem Buchsücken wird dem Leser eine „Hölle auf Erden“ angekündigt, und ich war neugierig, wie diese aussieht. Das Buch startet eigentlich ganz harmlos. Liz und ihre Freundinnen haben in Thailand so manche Bekanntschaft gemacht, und einer von ihnen hat sie ins Haus seines offensichtlich steinreichen Onkels mitgenommen. Doch je mehr Luxus Liz entdeckt, desto unwohler fühlt sie sich. Ein Gefühl, das berechtigt war – das zeigt der nächste Morgen. Schnell kommt die Story zur Sache und die sechs Jugendlichen finden sich in Gefangenschaft wieder. Ein Spiel mit grausamen Regeln hat begonnen. Allein bei der Vorstellung, dass eine verzerrte Stimme die gruseligen Anweisungen gibt, bekam ich Gänsehaut. Liz und ihre Freunde sind ihren Peinigern ausgeliefert, denn diese drohen schnell, ihre Anweisungen mit äußerster Gewalt durchzusetzen. Schock und Entsetzen dominieren die erste Buchhälfte. Es ist eine wahre Abwärtsspirale, denn die „Spieler“ haben quasi keine Handlungsspielräume und müssen entsetzt mit ansehen, welche schlimmen Konsequenzen ihr Tun und Nicht-Tun hat. Mich hat die Handlung gegruselt und zugleich an die Seiten gefesselt. Haben Liz und ihre Freunde noch eine Chance? Was steckt überhaupt hinter all dem? Mit der Zeit verlieren die Charaktere den Glauben an sich selbst und enthüllen bei der Frage, wen man opfern könnte, dunkle Seiten ihrer Persönlichkeit. Doch unter all der Verzweiflung steckt auch noch etwas Hoffnung. Ich fand es interessant, wie Liz stückweise hinter Jacobs Maske blickt und sich zwischen den beiden ein besonderes Verhältnis entwickelt. Lange wirkt es so, als seien die Charaktere nur Spielbälle, die sich bei allem zu fügen haben, gleichzeitig wird nichts erklärt, sodass das Buch sich für mich etwas zog. Schließlich kam es, für mich einen Tick zu spät, zur lang ersehnten Wende. Die zweite Buchhälfte hat mich dann voll überzeugen können. Endlich werden Erklärungen geliefert, welche das Geschehen in einem neuen, grausigen Licht erscheinen ließen. Gleichzeitig gibt es überraschende Entwicklungen, die mich hoffen ließen, dass vielleicht doch alles anders kommt als erwartet. Die Entscheidungen der Charaktere fand ich nachvollziehbar und das emotionale und gedankliche Chaos, das sie durchleben, wurde mir verständlich gemacht. Weitere Überraschungen werden dem Leser geboten und die Spannung stieg immer weiter an bis hin zu gleich mehreren atemraubenden Showdowns und einem absolut gelungenen Ende. „Wonderland“ ist ein gruseliger Thriller rund um sechs Jugendliche, die in Thailand in Gefangenschaft geraten und Teil eines makabren „Spiels“ werden, in dem sie nach und nach einen aus ihrer Mitte als Opfer auswählen sollen. Immer wieder kommt es zu blutigen Szenen, die den Ernst der Lage klar machten und den Charakteren psychisch und physisch alles abverlangten. Nach einer langen Phase ohne Erklärungen und Optionen bietet die zweite Buchhälfte noch mehr Tempo, Überraschungen und Hintergründe. Ich wurde zunehmend mitgerissen und empfehle diese beklemmende, hochspannende Geschichte gerne an Thriller-Fans weiter!

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  • Ein packender und beklemmender Thriller - schonungslos, tempogeladen und fulminant erzählt

    Wonderland

    ClaudiasWortwelten

    18. February 2017 um 15:03

    Bei Wonderland handelt es sich bereits um das zweite Buch von Christina Stein. Ich bin froh, ganz zufällig auf anderen Blogs auf diesen Thriller gestoßen zu sein, denn auf meiner üblichen Suche nach spannendem Lesestoff hätte ich es vermutlich niemals entdeckt. Es ist im FISCHER Kinder- und Jugendbuch Verlag erschienen, dessen Verlagsprogramm ich mir nur selten anschaue, da ich mich eigentlich nicht mehr zur Zielgruppe zähle. Auch in Buchläden stöbere ich nie durch die Kinder- und Jugendbuchabteilung und würde dort ein Buch wie Wonderland weder suchen noch vermuten. Dieser Thriller wird vom Verlag für die Altersklasse ab 16 Jahren empfohlen, und jünger sollte man auch nicht sein, wenn man dieses Buch lesen möchte, schon gar nicht, wenn man etwas zartbesaitet ist und mit Brutalität und Grausamkeiten in Büchern nicht zurechtkommt. Ich lese durchaus hin und wieder gerne einen Jugendthriller, aber meistens sind sie mir eben ein bisschen zu harmlos, was man von Wonderland allerdings nicht behaupten kann, denn die Autorin beschreibt schonungslos alle Facetten des Bösen und entwirft ein wahrhaft grauenvolles Szenario. Mich hat dieses Buch eine schlaflose Nacht gekostet, denn es war von der ersten bis zur letzten Seite so unglaublich fesselnd und spannend, dass ich mich nicht davon losreißen konnte. Der Schreibstil der Autorin ist großartig, für ein Jugendbuch allerdings außergewöhnlich anspruchsvoll, zumal die Sätze recht lang und mitunter auch etwas verschachtelt sind. Mir hat er jedoch gut gefallen, passt hervorragend zu diesem temporeichen Thriller und behindert keineswegs einen sehr fließenden und eingängigen Lesefluss. Bereits das Setting dieses beklemmenden Thrillers ist hervorragend gewählt, denn das abgeschiedene Areal inmitten des thailändischen Dschungels, das von einer hohen Betonmauer umgeben und mit einigen beängstigenden Details ausgestattet ist, sorgt für eine äußerst klaustrophobische Grundstimmung. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Liz, Jacob und auch einem der Täter und Hauptdrahtzieher dieses brutalen Reality-Games erzählt. Da die Kapitel jedoch nur durchnummeriert und nicht mit dem Namen des jeweiligen Charakters betitelt sind, erschließt sich erst nach den ersten Sätzen eines Kapitels, aus wessen Sicht gerade erzählt wird, was zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist. Obwohl man diesen drei Charakteren durch die gewählte Ich-Perspektive sehr nahekommt, ist Jacob zu Beginn der Geschichte noch äußerst geheimnisvoll und nur schwer durchschaubar, gewinnt erst im weiteren Handlungsverlauf mehr Kontur, offenbart Stück für Stück seine tragische Vergangenheit und wurde mir dann auch zunehmend sympathischer. Anfangs war mir dieser junge Mann sehr suspekt, denn er weiß mehr als er zugibt, und man ahnt auch recht schnell, dass er für dieses Spiel nicht zufällig ausgewählt wurde. Er ist ein äußerst interessanter und auch facettenreicher Charakter. Die zwanzigjährige Liz hingegen, wuchs mir schon auf den ersten Seiten ans Herz. Sie zeigt sich von dieser luxuriösen Villa eher unbeeindruckt und spürt sofort, dass mit diesem Ort etwas nicht stimmt. Ihr Schicksal berührte mich auch am meisten, denn sie ist schwer herzkrank, träumte von einer Karriere als Ballerina, die sie aufgrund ihrer Krankheit jedoch aufgeben musste, und will nun eine Weltreise machen, um etwas von der Welt zu sehen. Die Angst vor dem Tod ist ohnehin ihr ständiger Begleiter, aber sie hätte nie damit gerechnet, nicht an ihrer Krankheit, sondern in einem perfiden Reality-Game perverser Männer sterben zu müssen. Ihre Verzweiflung, Panik und ihre Ängste sind auf jeder Seite spürbar, aber dennoch gibt sie niemals auf und beeindruckte mich vor allem durch ihren Mut und Kampfgeist. Auch wenn ihre sich anbahnende Liebe zu Jacob in dieser nicht gerade romantisch aufgeladenen Atmosphäre auf den ersten Blick etwas befremdlich scheint, hat mich diese zarte Liebesgeschichte nicht gestört und zeigte, welche ungeahnten Kräfte Liebe zu mobilisieren vermag. Doch Jacob ist eben auch sehr undurchsichtig und rätselhaft, sodass man nicht weiß, ob man ihm tatsächlich trauen kann. Doch nicht nur Liz‘ aufkeimende Liebe zu Jacob, sondern auch ihre Beziehung zu ihren Freunden wird während dieses grausamen Opferspiels immer wieder auf eine harte Probe gestellt, zumal die sechs Studenten jeden zweiten Tag entscheiden müssen, wer von ihnen geopfert werden soll. Alle Charaktere sind überaus präzise und auch glaubwürdig ausgearbeitet, und Christina Stein ist es sehr gut gelungen, die Emotionen und Verhaltensweisen, die unter ständiger Todesangst, in Gefangenschaft und während des vollkommenen Ausgeliefertseins an einen bzw. mehrere unbekannte Gegner in Erscheinung treten, sehr authentisch, nachvollziehbar und eindrucksvoll zu beschreiben. Und so fiebert man mit diesen sechs jungen Menschen unaufhaltsam mit, schwankt mit ihnen zwischen Hoffnung und Verzweiflung und durchlebt und durchleidet an ihrer Seite all die abscheulichen Grausamkeiten, die ihre Peiniger ihnen zufügen. Besonders verstörend sind vor allem die Passagen, die aus der Sicht des Initiators dieses barbarischen Spiels geschildert werden, denn seine Gedanken, seine Ansichten über Frauen und auch die Beweggründe, die ihn und auch die anderen Männer zu solchen Taten veranlassen und sich im weiteren Verlauf der Geschichte allmählich offenbaren, waren überaus pervers, abstoßend und schockierend. Doch so alptraumhaft dieses Szenario auch ist, schien es mir durchaus nicht vollkommen abwegig, dass Menschen, die es sich leisten können, jeden Preis zu bezahlen, um ihre Perversionen ungehindert ausleben zu können, auf solche bizarren Ideen kommen. Christina Stein schafft es zumindest, ihre Geschichte durchaus authentisch, realistisch und vorstellbar zu erzählen. Gerade das macht diesen Thriller auf geradezu erschreckende Weise glaubwürdig und schockierend. Vor allem gelingt es der Autorin aber, schon nach wenigen Seiten ein sehr hohes Spannungslevel zu erzeugen und es kontinuierlich zu steigern. Wonderland ist ein rasanter Thriller, der den Leser nicht nur in die dunkelsten menschlichen Abgründe und Perversionen reißt, sondern ihn auch die Angst, den Schrecken und das Gefühl ausgelieferter Ohnmacht hautnah miterleben lässt. Ein absoluter Pageturner – schonungslos, tempogeladen und fulminant erzählt.

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  • "Dies ist ein Ort, an den man gelangt, um zu sterben."

    Wonderland

    Cozydayscoffeebooks

    22. January 2017 um 21:02

    Ich kann das Buch wärmstens weiter empfehlen und zwar nicht nur an Thrillerbegeisterte, denn zu denen gehöre ich im Normalfall auch nicht unbedingt. „Wonderland“ ist keineswegs ein typischer Thriller und bietet neben Spannung auch noch sehr viel Gefühl, sowie eine Auflösung, die man so nicht erwartet hätte.

  • Wonderland /Christina Stein

    Wonderland

    Lenny

    22. December 2016 um 20:01

    Spannung von der ersten bis zur letzten Seite! Mein einziger Kritikpunkt ist, dass beim Perspektivenwechsel nicht der Name über dem Kapitel steht. Es ist in der Ich-Form aus Sicht von Liz und Jacob geschrieben. Oft ist es sehr grausam.....aber das war für die Spannung wichtig. Die Kids machen eine Reise ins Paradies und landen dann in der Hölle! 6 Kids, 3 Mädchen und 3 Jungen, die in ein böses Spiel geraten sind und täglich sollen sie einen aus der Gruppe opfern......

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  • Wonderland

    Wonderland

    pelia

    14. December 2016 um 15:37

    Erster Satz:"Es ist ein Ort, den man nur einmal im Leben betritt."Meine Meinung zum Buch:Der Schreibstil der Autorin, Christina Stein, hat mir gut gefallen. Thailand wird sehr bildlich dargestellt. Man spürt den Sand unter den Füßen oder die Sonne auf der Haut.Als die Jugendlichen über Nacht in eine Art Arena/Gefängnis gebracht werden und am nächsten Morgen aufwachen, können die Jugendlichen sich natürlich an nichts mehr erinnern. Dies natürlich sehr spannend, denn man spürt die Angst der Jugendlichen und kann sich sehr genau vorstellen was den Jugendlichen durch den Kopf geht.Ich muss gestehen: Ich hatte mir unter dem Klappentext und dem Reality Game doch etwas ganz anderes vorgestellt. Natürlich ist es beängstigend was die Jugendlichen erleiden müssen. Es gibt sicher niemand der freiwillig in so eine Situation hinein will, dennoch konnte mich die Story nicht wirklich überzeugen. Zum einen fand ich den Verlauf der Story zu absurd. Ich konnte dem nicht wirklich etwas abgewinnen, Zum anderen fand ich das Ende mit Jacob blöd.Ebenfalls blieb für mich die Frage offen warum es Opfer geben muss. Vielleicht habe ich es überlesen, aber den Sinn dahinter habe ich nicht verstanden. War es aus Langeweile? Wahrscheinlich.Obwohl mich dieses Buch nicht wirklich umgehauen hat, werde ich von der Autorin definitiv noch andere Bücher lesen.  Fazit:Teilweise zu absurd, dennoch konnte man die Gefühle, Emotionen, Gedanken usw. sehr gut nachempfinden.Das Buch erhält von mir 3 von 5 Federn!

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