Wonderland

von Christina Stein 
4,1 Sterne bei109 Bewertungen
Wonderland
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Positiv (82):
AmyLilians avatar

Ein spannender Jugendthriller mit Gänsehautgarantie.

Kritisch (8):
Sabriiina_Ks avatar

War mir zu abartig und einfach zu heftig. :(

Alle 109 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Wonderland"

Sie machen eine Reise ins Paradies. Und landen in der Hölle auf Erden.

Thailand. Sonne, Palmen, eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub! Doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen. Mitten im Dschungel, mit ihren besten Freunden – und mit Jacob. Jacob, den keiner von ihnen richtig kennt, und der sie auf diese verdammte Strandparty eingeladen hat. Nur wegen ihm sind sie in einem Reality Game gelandet, in dem es nur schwarz oder weiß gibt, verlieren oder gewinnen, opfern oder geopfert werden.

Wer sind die Player in diesem Spiel? Was haben sie vor? Und welche Rolle spielt eigentlich Jacob? Lizzy hat keine Ahnung. Sie weiß auch nicht, wie lange sie ohne ihre Herzmedikamente überleben kann. Sie weiß nur eines: Die Gruppe muss bis morgen entscheiden, wer von ihnen das nächste Opfer sein wird …

›Wonderland‹ ist ein atemlos spannender und beängstigend realistischer Thriller über menschliche Abgründe und das Einzige, was uns davor retten kann: Liebe und Freundschaft.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783733502898
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum:25.08.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Eldorininasbookss avatar
    Eldorininasbooksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend!
    Spannend

    Wonderland war für mich wirklich ein Glücksgriff. Irgendwie hatte ich keinerlei Erwartungen, konnte somit also auch nicht wirklich enttäuscht werden. Der Schreibstil war angenehm und man konnte gut dem Geschehen folgen. Der Wechsel der Sichtweise hat mir auch gut gefallen, weil man so immer einen Einblick ist die Sicht der anderen hatte und mehr über deren Gefühlswelt erfahren konnte. Ich hätte mir hier nur gewünscht, früher in die Gedanken der "Bösen" schauen zu können. Außerdem habe ich recht viele Schreibfehler und teilweise Verwechslungen entdeckt (Beispielsweise Nummern und Namen vertauscht), was meinen Lesefluss immer kurz unterbrochen hat.

    Die Story selbst war spannend und mitreißend und ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es weiter geht. Leider fand ich einen Punkt ziemlich vorhersehbar, was sich im Nachhinein auch als richtig herausgestellt hat - hier hätte ich mir mehr Verwirrungen gewünscht. Auch die Begründung fiel für mich etwas flach aus und hätte mehr Erklärung benötigt.

    Die Protagonisten waren für mich authentisch und sympathisch, auch wenn ich manche Handlungsentscheidungen nicht nachvollziehen konnte - aber sowas passiert ja auch in der Realität.

    Alles in allem fand ich das Buch trotz ein paar kleiner Schwächen wirklich gut und würde es auch jedem empfehlen.


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    kidsfun72s avatar
    kidsfun72vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sie machen eine Reise ins Paradies und landen direkt in der Hölle. Thailand, Sonne, Palmen eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub.
    Etwas für Real Gaming Freunde .

    Der Einstieg in die Geschichte um Lizzy, Ben, Carolin, Amelie und Ben die alle Studenten sind gelingt durch den bildhaften Schreibstil sehr gut. Man wird erst einmal an den sicher geglaubten Ort des Urlaubes geführt, wo die Welt noch in Ordnung ist. Auf Tour entdecken die Jugendlichen eine Luxusvilla mit mehreren Pools und vergessen schnell jede Art von Vorsicht. Das wurde ihnen dann schnell zum Verhängnis. Nach einer Party und unter Drogen gesetzt erwachen die Studenten in einer Art Arena mitten im Dschungel. Hier war nun auch Jakob. Doch was hat er mit der Entführung zu tun? Oder ist er auch nur ein Opfer wie Lizzy und ihre Freunde. Ihnen bleibt aber nicht viel Zeit sich darüber Gedanken zu machen, denn sie befinden sich mitten in einem Reality Game bei dem es um das reine Überleben geht.  Schnell wenden sich alle gegen Jakob, da er in ihren Augen nicht in die Gruppe passt, doch Lizzy glaubt nicht, dass er mit dem Bösen unter einer Decke steckt. Sie können sich aber auch nicht verständigen, da überall Kameras und Mikrofone hängen. Besonders Lizzy die Herzkrank ist und ständig Medikamente nehmen muss weiß nicht wie lange sie das durchhält. Die Charaktere sind so gut beschrieben, dass man sich in jeden einzelnen rein versetzten kann und selbst ein Teil dieser Handlung wird.

    Was die Handlung so dramatisch macht, ist die Vorstellung, dass es kein Entkommen gibt aus der Lage. Hier wird mit der Angst um Leben und Tod gespielt. Es wird von zwei Seiten erzählt. Einmal aus der Sicht von Lizzy und aus der Sicht von Jakob. Durch diese Perspektivwechsel und damit verbundene Wechsel auf die Sichtweise der gesamten Handlung mitsamt den Gefühlen und Ängste, machen das Geschehen immer realer und spannender. Bei jedem aufkommenden Hoffnungsschimmer auf ein vielleicht noch stattfindendes Happy End lässt den Leser auch Hoffen durch die Erzählweise von Christina Stein. Das Buch liest sich recht flüssig, störend sind nur die teilweise enthaltenen und viel zu langen Schachtelsätze. Die Englischen kurzen Teile hätten auch in Deutsch seinen können sind aber so für das Lesen nicht störend. Gut gelungen sind die Art Briefe die Lizzy früher und in der ist Situation geschrieben hätte. Diese sind in einer Art Kursivschrift gedruckt. Die Gestaltung des Covers mit dem Blutigen Handabdruck in einem Kreis und Blätter des Urwaldes drum herum, die in grau Tönen gehalten sind und die tief schwarze Schrift des Buchtitels mit Stacheldraht umschlungen passt sehr gut zum Inhalt. Das Buch trägt zurecht den Zusatz Thriller und ist für Real Gaming Freunde ein Muss.

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    Cora19s avatar
    Cora19vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Hätte mir mehr Finesse gewünscht
    Wonderland = Opferland

    Thriller Wonderland von Christina Stark erschienen am 25.08.2016 im Fischer Verlag, eBook 302 Seiten

    Sechs Jugendliche verbringen einen Tag in einer Traumvilla auf Thailand. Als sie am nächsten Morgen aufwachen, finden sie sich in einem perfiden und makabren Spiel wieder.

    Der Plot wird aus abwechselnder Sicht von Jacob und Lizzy erzählt. Der Schreibstil ist leider nicht so flüssig, sondern eher stockend. Teilweise erkennt man auch erst nach der Hälfte der Seite, wer gerade der Erzähler ist. Manchmal schließen die einzelnen Erzählkapitel des jeweiligen Protagonisten nicht direkt an, so dass der Leser verwirrt wird und sich seinen eigenen Reim machen muss. Das ist mitunter anstrengend und trübt das Lesevergnügen.

    Die Spannung ist bis zur Mitte gut aufgebaut und ich war gefesselt. In Anbetracht der grotesken Dinge, die den Jugendlichen widerfahren, ist der Leser fasziniert und angeekelt zugleich. Die Jugendlichen stoßen an ihre psychischen und physischen Grenzen. Meiner Meinung nach wird zum Schluss die Heldenhaftigkeit eines Einzelnen zu sehr übertrieben und damit unglaubwürdig. Ich hätte mir nach dem guten Start noch mehr psychologische Finessen und ein raffinierteres Ende gewünscht.

    Fazit: Die Thematik erinnert sehr an „Die Tribute von Panem“, die mich seinerzeit sehr in Atem gehalten haben. Hier lässt die Spannung leider nach und aufgrund des teils schwer zu lesenden Schreibstils sowie dem vorherzusehenden Ende gibt es von mir nur drei Sterne.

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    Sabriiina_Ks avatar
    Sabriiina_Kvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: War mir zu abartig und einfach zu heftig. :(
    Ein grausames Spiel

    Der Einstieg in dieses Buch ist mir nicht so leicht gefallen wie bei anderen Jugendthrillern. Denn dazu ist die Idee, die hinter der Geschichte steckt einfach zu krass und heftig. Sechs Jugendliche werden entführt, eingesperrt, wie Tiere in einem Areal gefangen gehalten und müssen jeden Tag einen von sich opfern. Als Leser erfährt man nur sehr langsam von den Hintergründen dieses abartigen Spieles, den Hintermännern und den Motiven. Ich fand das schon eine sehr harte Kost, die mir zwischenzeitlich sehr schwer auf den Magen geschlagen hat. Was man da manchmal zu lesen bekommen hat war so abstoßend, dass ich manchmal gar nicht wirklich weiterlesen konnte. Zumal ich mit anderen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin und mir unter diesem Spiel auch etwas anderes vorgestellt hatte.
    Was mir gut gefallen hat, war dass die Spannung sich schnell aufbaute und dann auch auf einem relativ konstanten Level blieb. Es passierte so einiges an Handlungen, dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde, auch wenn das Ende dann doch sehr vorhersehbar war. Unterstützt wurde diese Spannung besonders durch den schonungslosen Schreibstil und die Wortwahl der Autorin. Sie kreierte mit ihren Worten eine wirklich bedrückende Stimmung während der gesamten Story.
    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptfiguren Jacob und Lizzy erzählt, sodass man gute Einblicke in die unterschiedlichen Gedanken und Gefühlswelten bekommen hat. Zunächst fand ich beide Charaktere ganz interessant. Lizzy ist eigentlich ein nettes recht bodenständiges Mädchen und Jacob der undurchsichtige mysteriöse Junge, den man nicht so recht einschätzen kann. Zudem ist er sehr gut in Kung-Fu. Lizzy leidet an einem Herzfehler. Das weiß ich jetzt nach dem Lesen des Buches so genau, da auf diese beiden Eigenschaften während des Buches wirklich permanent drauf hingewiesen wurde. Ständig las ich Sätze, dass Jacob sein Qi durch einen Körper fließen lässt und dass Lizzy sich selbst als Heulsuse bezeichnet und sich fühlt, als würde sie wie eine Pampelmuse ausgequetscht werden. Leider waren es immer wieder genau die gleichen verwendeten Worte, sodass ich doch ziemlich schnell ziemlich genervt von beiden war. Demzufolge konnte ich mich auch nicht wirklich gut mit ihnen identifizieren und auch das Mitfiebern fiel mir eher schwer, obwohl ich ein wirklich sehr empathischer Mensch bin.

    Mein Fazit:
    Ich würde dieses Buch nicht unbedingt jemandem weiterempfehlen, einfach weil die Story doch sehr viele brutale Elemente enthält und dass für den einen oder anderen einfach zu viel sein könnte. Für mich persönlich war dieses Buch leider nichts, da ich mit dieser bedrückenden Stimmung und den Charakteren trotz spannnder Handlung nicht warm geworden bin.

    Ich vergebe deshalb leider nur 2 von 5 möglichen Büchern. 


    Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr wie immer auf meinem Blog: https://komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/

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    F
    franzi2412vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Super spannendes Buch, das einen fesselt und kaum wegzulegen ist. Ein Thriller, der genau die richtige Mischung hat. Ehrliche Empfehlung!
    Eines der besten Bücher die ich in den letzten Monaten gelesen habe

    Wonderland zieht einen von Beginn an in seinen Bann. Da man unbedingt wissen möchte was mit den Charakteren passiert, legt man das Buch kaum zu Seite. Sehr zu empfehlen.

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    calla23s avatar
    calla23vor 10 Monaten
    Wir machen eine Reise ins Paradies-und landen in der Hölle auf Erden

    In Wonderland von Christina Stein geht es um Liz die mit ihren Freunden nachdem sie eine Strandparty gefeiert hatte in einem Jungel aufwacht.Sie bemerkt relativ schnell ,dass sie in einem Reality Game gelandet ist aus dem es nur ein Entkommen gibt wenn sie jemanden opfern.
     
    Ich kam wirklich sehr schnell in die Geschichte rein,was zum Teil wirklich am Schreibstil lag.Dadurch das der Schreibstil so außergewöhnlich war hat mich das Buch bereits auf der ersten Seite beeindruckt.Die Beschreibungen der Orte waren sehr gut.Ich habe wirklich die Orte vor Augen gehabt.
    Ich muss ganz ehrlich sagen ,dass mich manchmal ein wenig die Charaktere gestört haben.Zum Beispiel hat Liz in meinen Augen manchmal ein wenig zu viel Selbstmitleid gehabt.Auch einige der anderen Charakter waren mir teilweise ein wenig zu flach.Ich konnte ihre Hintergründe nicht nachvollziehen.Das fand ich sehr schade.Nichts desto trotz wurden die Beiden Hauptcharaktere genug vertieft um wirklich mitfühlen zu können.
    Den Verlauf der Geschichte fand ich sehr spannend.Es gab unerwartete Wendungen und Spannung von Anfang bis Ende.Das ist auch genau das was ich von dem Buch erwartet habe.

    Also alles in einem fand ich das Buch trotz einiger kleinen Schwächen sehr gut und kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.

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    carrie-s avatar
    carrie-vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gute Grundidee - mäßige Umsetzung
    Gute Grundidee - mäßige Umsetzung

    Titel: Wonderland
    Originaltitel: /
    Autor: Christina Stein
    Seiten: 382
    Genre: Jugendthriller
    Verlag: Fischer Kinder- und Jugendtaschenbuch

    Inhalt:
    Sie machen eine Reise ins Paradies. Und landen in der Hölle auf Erden. Thailand, Sonne, Palmen, eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub! Doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen – Mitten im Dschungel. Mit ihren besten Freunden - und mit Jacob. Jacob, den keiner von ihnen richtig kennt, und der sie auf diese verdammte Strandparty eingeladen hat. Nur wegen ihm sind sie in einem Reality Game gelandet, in dem es nur schwarz oder weiß gibt, verlieren oder gewinnen, opfern oder geopfert werden. Wer sind die Player in diesem Spiel? Was haben sie vor? Und welche Rolle spielt eigentlich Jacob? Lizzy hat keine Ahnung-. Sie weiß auch nicht, wie lange sie ohne ihre Herzmedikamente überleben kann. Sie weiß nur eines: Die Gruppe muss bis morgen entscheiden, wer von ihnen das nächste Opfer sein wird…

    Erster Satz:
    Es ist ein Ort, den man nur einmal im Leben betritt.

    Erwartungen:
    Ich hatte schon sehr hohe Erwartungen an das Buch, da es überall sehr gelobt wurde.

    Optisch:

    Das Cover selbst finde ich sehr cool. Es ist nicht 0815 sondern hat einfach seine Besonderheit. Mit den Palmenblättern und in schwarz/weiß gehalten und dem blutigen Handabdruck in der Mitte. Auch der Buchtitel selbst hat mein Interesse geweckt. Dadurch wurde einfach gleich düstere Thrillerstimmung rübergebracht.

    Schreibstil:
    Die Kapitel wurden immer wieder mal aus Liz und Jacobs Sicht erzählt. Hier und da gab es auch Kapitel aus Sicht der Entführer was ich dann doch ganz toll fand. Auch wenn mir der Schreibstil nicht so zugesagt hat. Es wurde irgendwie der Fokus meiner Meinung nach total falsch gesetzt weshalb es nicht so spannend war, wie es hätte sein können. Erst ab etwas mehr als der Hälfte wurde es spannend.

    Charaktere:
    Liz/Lizzy – Ich muss sagen dass mir die weibliche Hauptprotagonistin nicht wirklich zugesagt hat. In vielen Rezensionen habe ich gelesen wie stark diese angeblich ist. Diese Meinung kann ich definitiv nicht unterschreiben. Ständig jammert sie herum, egal ob in Gedanken oder ob sie andere zu jammert. Sie sagt ja sogar von sich selbst, dass sie eine Heulsuse ist. Immer wieder diese Gedanken dass sie ja morgen sterben könnte und wer weiß ob sie überhaupt am nächsten Tag aufwacht und ständig drückt sie das allen rein. Das war so extrem nervig. Und auch, dass man erfahren hat dass sie einfach mal die ganze Zeit in den letzten Jahren mit Nichtstun verbracht hat, weil es ja sowieso keinen Sinn hat noch was zu erleben weil sie ja eh bald tot ist. So ein extremer Bullshit. Anstatt dass sie stark ist und kämpft und noch was versucht aus ihrem Leben zu machen tut sie so extrem rein und mit sowas komme ich einfach nicht klar. Dieses weinerliche Herumgetue und ständig nach Mitleid suchen bei allen anderen und wenn man es dann kriegt, dann herumheulen „Nein ich will nicht darüber reden“. In meinen Augen hat sie einfach nur Aufmerksamkeit gewollt. Im Laufe des Buches kam sie ja auch noch mit grandios schwachsinnigen Ideen wie sie ihr armes klägliches Leben früher beenden könnte – na das macht doch Leuten die tatsächlich Herzkrank sind so richtig Mut, was? Und ständig heult sie ihrer zerstörten Karriere als Ballerina hinterher. Was bringt das? Sie sollte lieber mal sehen, dass sie irgendwas anderes macht was sie kann und gerne tut. Stattdessen sorgt sie dafür dass es ihr noch schlechter geht und sie noch mehr heult. Ist ja nicht so, als hätte sie gerade erst mal eine Woche Zeit gehabt, sich daran zu gewöhnen, dass das nichts mehr wird. Nein, sie hatte ganze 3 Jahre (!!!). Sie ist für mich eine extrem schwache Persönlichkeit gewesen in die ich mich absolut nicht reinfühlen konnte und für die ich nicht den geringsten Respekt empfinde. Auch wenn es gegen Ende des Buches besser geworden ist, wurde ich nicht richtig mit ihr warm.

    Jacob – Er war der männliche Hauptprotagonist. Auch er konnte mich nicht so richtig überzeugen. Aber immerhin fand ich ihn erträglicher als Liz. Er hat ständig irgendwas von seinem Qi und Kung Fu und was weiß ich alles geredet und der Fokus wurde echt extrem darauf gelegt, anstatt dass man die Person richtig kennen lernt. Er wiederholt sich einfach die ganze Zeit und ich muss gestehen, bei dem ganzen Gefasel von seinem Qi und dass er es fokussieren und lenken muss und innere Ruhe bla bla bla – mir kommt gleich MEIN Qi aus den Ohren raus – ernsthaft. Das hat total genervt. Mal abgesehen davon, dass ich absolut nicht nachvollziehen kann, was er an Liz findet. Vom Charakter selber her ist er relativ stark würde ich sagen und eher der Kämpfer.
    Doch bei etwas mehr als der Hälfte, als das Buch so wirklich losging und es auch spannender wurde, wurde mir auch Jacob sympathischer. Er war ein Kämpfer, der niemanden im Stich gelassen hat und immer an alle gedacht hat – einer der keinen zurücklässt.

    Die Nebenprotagonisten:
    Ben - fand ich eigentlich ganz cool, mit seiner größtenteils positiven Art. Ich mochte ihn echt gerne. Er hat zwar zwischendrin sehr labil gewirkt, aber er war eigentlich stärker als man es ihm zugetraut hat. Zusätzlich mochte ich seinen Tick, immer alles mit Filmen zu vergleichen. Es hat ihn mir auf dieser Weise einfach sehr sympatisch gemacht.
    Colin - ging mir so richtig auf die Nerven. Ein absoluter Aufhetzer und Pöbler. Einer der immer groß die Klappe aufreißt, aber am meisten Schiss hat.
    Nelli – immer auf cool gemacht aber in Wahrheit ein genauso großer Schisser und Aufhetzer wie Colin. Sie wird durch Handlungen aus ihrer Vergangenheit als tolle Freundin und alles dargestellt, aber sie hat einige Sachen gerissen, die für mich für eine Freundin unter aller Sau sind. Zusätzlich war sie einfach genau wie die Protagonistin Liz eine dauerhafte Nervensäge.
    Amelie – Ja, Amelie war mir die Liebste von allen. Sie war aber leider bei den drei Freundinnen auch das dritte Rad am Wagen, was ich echt Schade fand. Sie hat zum Glück den anderen auch mal ihre Meinung gesagt weil der Bogen halt irgendwann auch mal überspannt ist. Meiner Meinung nach, wären sie und Ben tolle Hauptprotagonisten gewesen.

    Meinung:
    Die Grundidee fand ich cool. Teenager die während eines coolen Urlaubs entführt werden und in einem merkwürdigen Areal mitten im Dschungel aufwachen. Auch die Sache mit den Opfern fand ich cool. Aber irgendwie hatte ich dennoch das Gefühl, das alles wurde nicht ganz durchdacht. Es hätte meiner Meinung nach viel mehr passieren müssen während der einzelnen Tage in diesem „Alptraum-Wunderland“. Man hätte die Idee wirklich toll ausbauen können und mit ungeplanten Dingen einfach mehr Spannung erzeugen können. Das Einzige worauf ich hin gefiebert habe, war, wenn wieder Zeit war, jemanden zu opfern. Denn da hat sich dann meistens was getan. Aber ansonsten fand ich es eher langweilig und musste mich schon etwas mehr durchquälen. Wenn zumindest die Protagonisten mehr Tiefe und Charakter gehabt hätten, dann hätte ich locker über die doch eher milde Spannung hinwegsehen können aber so war ich einfach nur genervt von den Gesprächen die die Teenager geführt haben. Das wirkte auch eher immer so Proforma, nach dem Motto, so, jetzt müssen wir mal eine Unterhaltung einbauen. Aber das waren halt auch keine richtigen Unterhaltungen und lang waren sie auch nicht. Kein Mensch unterhält sich so wenig wenn man den ganzen Tag aufeinander hockt. Scheißegal ob man belauscht wird oder nicht.

    Ich war sehr froh als es dann eine Wendung gab und die Geschiche in meinen Augen erst richtig begann (nachdem ich mich durch mehr als die Hälfte erst mal durchquälen musste). Dann kam auch Spannung auf und ich wollte unbedingt wissen wer die Drahtzieher sind und was alles dahinter steckt. Das hätte ich mir die ganze Zeit über gewünscht.

    Fazit:
    Gute Grundidee – Umsetzung eher mäßig.


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    A
    Annchovor einem Jahr
    Ein etwas anderes "Wonderland"

    Sie machen eine Reise ins Paradies. Und landen in der Hölle auf Erden.
    Thailand. Sonne, Palmen, eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub!
    Doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen. Mitten im Dschungel, mit ihren besten Freunden – und mit Jacob. Jacob, den keiner von ihnen richtig kennt, und der sie auf diese verdammte Strandparty eingeladen hat. Nur wegen ihm sind sie in einem Reality Game gelandet, in dem es nur schwarz oder weiß gibt, verlieren oder gewinnen, opfern oder geopfert werden.

    Wer sind die Player in diesem Spiel? Was haben sie vor? Und welche Rolle spielt eigentlich Jacob? Lizzy hat keine Ahnung. Sie weiß auch nicht, wie lange sie ohne ihre Herzmedikamente überleben kann. Sie weiß nur eines: Die Gruppe muss bis morgen entscheiden, wer von ihnen das nächste Opfer sein wird …
    ›Wonderland‹ ist ein atemlos span­nender und beängstigend realistischer Thriller über menschliche Abgründe und das Einzige, was uns davor retten kann: Liebe und Freundschaft.


    Wonderland war/ist mein Erster Thriller, weshalb dieses Buch für mich Neuland war. Das Buch konnte mich überzeugen und hat mich angespornt mehr Thriller zu lesen. Den Schreibstil fand ich anfangs nicht wirklich verblüffend, allerdings konnte ich mich schnell an ihn gewöhnen und fand, dass er gut zur Story passte. Die Charaktere waren gut durchdacht, so wie das Buch selbst. Die Geschichte wird von zwei Personen erzählt, später kommt eine Dritte hinzu. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da man dies selbst nachlesen sollte ;D
    Die Protagonistin Lizzy fand ich von Beginn bis zur Mitte der Geschichte etwas nervig, andererseits konnte mich Jacob voll und ganz von sich überzeugen.Das Ende war einwenig vorhersehbar, störte mich allerdings nicht all zu sehr.

    Fazit:
    Das Buch fand ich toll und hat die 4 Sterne verdient. Einen Abzug da das Ende etwas holprig war und mir das "gewisse Etwas" gefehlt hat.

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    vormis avatar
    vormivor 2 Jahren
    Wonderland

    Sie machen eine Reise ins Paradies. Und landen in der Hölle auf Erden.
    Thailand. Sonne, Palmen, eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub!
    Doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen. Mitten im Dschungel, mit ihren besten Freunden – und mit Jacob. Jacob, den keiner von ihnen richtig kennt, und der sie auf diese verdammte Strandparty eingeladen hat. Nur wegen ihm sind sie in einem Reality Game gelandet, in dem es nur schwarz oder weiß gibt, verlieren oder gewinnen, opfern oder geopfert werden.

    Wer sind die Player in diesem Spiel? Was haben sie vor? Und welche Rolle spielt eigentlich Jacob? Lizzy hat keine Ahnung. Sie weiß auch nicht, wie lange sie ohne ihre Herzmedikamente überleben kann. Sie weiß nur eines: Die Gruppe muss bis morgen entscheiden, wer von ihnen das nächste Opfer sein wird …
    ›Wonderland‹ ist ein atemlos span­nender und beängstigend realistischer Thriller über menschliche Abgründe und das Einzige, was uns davor retten kann: Liebe und Freundschaft.
    Inhaltsangabe auf amazon.de

    Ein sehr gutes Buch, dass ich meiner besten Freundin geschenkt habe.
    Und ich habe es nach wenigen Tagen zurück bekommen mit dem Hinweis - "Musst Du unbedingt bald lesen, ich habe es verschlungen"
    Puh, Glück gehabt. Im 1. Moment dachte ich "Oh, oh, da habe ich wohl daneben gelegen"
    Also habe ich mich auch direkt drauf gestürzt und war ähnlich begeistert.

    In wenigen Tagen hatte ich das Buch verschlungen und konnte es kaum mal weglegen. Höchstens wenn mal das richtige Leben dazwischen kam und mich gestört hat.
    Ein richtig toller Plot! Sehr spannend geschrieben und umgesetzt.
    Die Figuren und Handlungen sind fast alle realistisch und nachvollziehbar. Auch macht es die Vielzahl an Hauptpersonen dem Leser leicht, sich einen oder zwei herauszusuchen, mit denen man sich am besten identifizieren kann.

    Sehr ungewöhnlich fand ich in diesem Fall, dass die Autorin eine Seutsche ist.
    Ungewöhnlich, da das Buch fast ausschließlich in Thailand spielt.
    Bei meiner kurzen Recherche im Internet bin ich sogar noch über ein anderes Bich von ihr gestolpert "Stumme Schreie" war ihr Debütroman und der ist gerade erstmal auf meinen Wunschzettel gewandert

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    PeWas avatar
    PeWavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wahnsinnig spannend... es lässt einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr los...
    Unglaublich spannend...

    Sie machen eine Reise ins Paradies und landen in der Hölle auf Erden: in Thailand. Eigentlich war ein perfekter Urlaub geplant, doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen. Mitten im Dschungel, mit ihren besten Freunden – und mit Jacob, einem unbekannten Jungen, der sie auf diese Strandparty in der riesigen Villa eingeladen hatte. Keiner kennt ihn. Nun sind sie alle in einem Reality Game gelandet, in dem es nur verlieren oder gewinnen gibt. Es gibt keinen Ausweg.
    Lizzy wollte mit ihren Freunden Urlaub in Thailand machen. Sommer, Sonne, Strand und Palmen. Auf Einladung von Jacob, dem Jungen, den sie zufällig treffen, landen sie in einer riesigen Villa am Strand. Am Morgen nach der Strandparty wachen die Freunde auf und sind auf einmal gefangen. Gefangen mitten im Dschungel. In einer Art Bunkeranlage aus der es keinen Ausweg gibt. Die Freunde sollen sich opfern oder ein Opfer bestimmen. Alle paar Tage soll jemand geopfert werden. Sie können nur verlieren oder gewinnen. Sie wissen nicht, wie sie aus diesem Reality Game wieder hinaus kommen können. Sie wissen nicht, wie und warum sie in diesem Reality Game gelandet sind. Sie wissen nicht, wer der Drahtzieher ist.


    Abgesehen vom Schreibstil konnte mich das Buch in allen Punkten überzeugen. Viele Andeutungen und wechselnde Perspektiven sorgen für jede Menge Spannung. Nach und nach erfährt man etwas mehr über die verschiedenen Jugendlichen. Trotz verschiedener Perspektiven und Rückblicke werden eigentlich nur Liz und Jacob als Charaktere richtig vertieft. Die übrigen Protagonisten blieben relativ blass, was mich aber nicht großartig gestört hat. Viele kleine Andeutungen laden zum Miträtseln ein. Der Spannungsbogen wird bis zur letzten Seite hoch gehalten und lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Man fliegt nur so durch die Seiten. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, da ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Zum Ende hin verspricht das Buch mit einem aufregendem Showdown noch einmal Hochspannung. Die Auflösung am Schluß hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt ist „Wonderland“ von Christina Stein ein lesenswerter und spannender Jugend-Thriller, den ich gerne weiterempfehlen werde.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Sie machen eine Reise ins Paradies. Und landen in der Hölle auf Erden.

    Lizzy und ihre Freunde verbringen den vermeintlich perfekten Urlaub in Thailand. Doch was als paradiesische Zeit beginnt, wandelt sich schnell in ein Spiel um Leben und Tod ... 
    Doch was steckt hinter dem Reality Game, in welches die Gruppe geraten ist? Und wer wird das nächste Opfer?
    Achtung – Diese Leserunde ist nichts für schwache Nerven! "Wonderland" von Christina Stein bringt euch gefährlich nahe an die Abgründe der menschlichen Seele. Denn wie entscheidet man sich, wenn man entweder das eigene Leben oder das seiner besten Freunde schützen kann?

    Mehr zum Buch:
    Thailand. Sonne, Palmen, eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub! Doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen. Mitten im Dschungel, mit ihren besten Freunden – und mit Jacob. Jacob, den keiner von ihnen richtig kennt, und der sie auf diese verdammte Strandparty eingeladen hat. Nur wegen ihm sind sie in einem Reality Game gelandet, in dem es nur schwarz oder weiß gibt, verlieren oder gewinnen, opfern oder geopfert werden. Wer sind die Player in diesem Spiel? Was haben sie vor? Und welche Rolle spielt eigentlich Jacob? Lizzy hat keine Ahnung. Sie weiß auch nicht, wie lange sie ohne ihre Herzmedikamente überleben kann. Sie weiß nur eines: Die Gruppe muss bis morgen entscheiden, wer von ihnen das nächste Opfer sein wird … ›Wonderland‹ ist ein atemlos spannender und beängstigend realistischer Thriller über menschliche Abgründe und das Einzige, was uns davor retten kann: Liebe und Freundschaft.

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    Mehr zur Autorin:
    Christina Stein, geboren 1978 in Bonn, studierte Archäologie und Kunstgeschichte und arbeitet im Marke­ting einer großen Firma. Für ihre Kurzge­schich­ten und ihr Ro­man­debüt wurde sie mehrfach aus­gezeichnet.

    Gemeinsam mit FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch vergeben wir in dieser Leserunde 25 Exemplare von "Wonderland" an alle, die hinter die paradiesische Kulisse von Wonderland blicken möchten. Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 21.08. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr folgende Frage beantwortet:

    Stellt euch vor, euer Traumurlaub entwickelt sich plötzlich in einen Albtraum ... was würdest ihr tun?

    Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und freue mich auf die Leserunde mit euch!

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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Letzter Beitrag von  Normal-ist-langweiligvor 2 Jahren
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    Pressestimmen

    Christina Stein konnte mit ihrer Geschichte einen Bann auf mich ausüben, der mich absolut an die Handlungen fesseln konnte und mitfiebern ließ.

    Wer Lust hat einen unheimlich spannenden und nervenaufreibenden Thriller zu lesen, der einfach dieses gewisse Etwas hat, dann nehmt unbedingt dieses Buch zur Hand.

    Christina Stein konnte mich mit ihrem Thriller ›Wonderland‹ komplett überzeugen. […] Dieses Buch ist ein wahrer Pageturner, der mich noch nachhaltig beschäftigte.

    Christina Steins ›Wonderland‹ ist bedrohlich, eindringlich, realistisch und spannend – ein herausragender Jugendthriller und für alle Fans des Genres auf jeden Fall ein Muss!

    ›Wonderland‹ ist ein stilistisch auffälliger, schonungsloser und atemlos spannender (Jugend)-Thriller, […] Wer mal wieder einen besonders einprägsamen Jugendthriller lesen möchte, dem sei das Buch zwingend empfohlen.

    Dieser Jugendthriller ist einem Sebastian Fitzek würdig.

    Ein unglaublich spannendes Buch, mit tollen Figuren und einem Setting, was einem regelmäßig Gänsehaut über den Rücken laufen lässt.

    Vor allem die wechselnden Erzählperspektiven sorgen für Spannung und decken nach und nach die Hintergründe für das mörderische Spiel auf.

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