Christina Talberg

 3.4 Sterne bei 14 Bewertungen
Autorin von Nur ein Wort.
Christina Talberg

Lebenslauf von Christina Talberg

Christina Talberg ist ein Pseudonym. In meinem anderen Leben bin ich Journalistin. Ein superspannender Job! Und Geschichten schreiben ist die perfekte Ergänzung dazu: Als Autorin darf ich meine Protagonisten lieben. Als Journalistin soll ich neutral sein. Als Autorin habe ich beliebig viele Seiten zur Verfügung, um die Geschichte jenes kolumbianischen Menschenrechtsaktivisten zu erzählen, der vertriebenenen Bauern dabei hilft, ihr Land zurückzubekommen, und deshalb von Paramilitärs bedroht wird, die im Auftrag von multinationalen Firmen handeln.... und die brauchen dieses Land für ihre Palmölplantagen. Kompliziert! Jedenfalls zu kompliziert, um es in ein paar Radiominuten zu erzählen. Vor allem, wenn ich auch die Emotionen erzählen will, die Atmosphäre, die guten Seiten der bösen Leute, die Schwächen der Guten... Ich lebe und arbeite in Paris, aber ein Teil meiner Großfamilie und belle famille kommt aus Kolumbien oder wohnt in Kolumbien. Darum die vielen Kolumbianer in meinem ersten Roman „Nur ein Wort, Seulement une Parole“, und auch in Roman zwei, an dem ich gerade schreibe.

Alle Bücher von Christina Talberg

Christina TalbergNur ein Wort
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Nur ein Wort
Nur ein Wort
 (14)
Erschienen am 10.10.2017

Neue Rezensionen zu Christina Talberg

Neu
MissRose1989s avatar

Rezension zu "Nur ein Wort" von Christina Talberg

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit gesellschaftlichen Anspruch...
MissRose1989vor 8 Monaten

Das Cover des Buches ist wirklich schön gemacht, das Cover zeigt eine Strasse in Paris, man sieht im Hintergrund des Eiffelturm und die recht schlicht gehaltenen Farben runden das Cover wirklich schön ab. Anna ist eine Lebefrau - sie nimmt sich, was sie will, auch wenn sie die Männer, mit denen sie die Nächte verbringt, nicht liebt. Anna versteht in dieser Beziehung ihre Schwester Nat nicht, die das typische in Annas Augen Spiesserleben mit Ehe und einem Kind führt, was Anna immer wieder verwundert, weil das Lebensmodell nicht in ihre Welt und ihre Einstellung passt. Pedro ist katholischer Pfarrer, der aus seinem Slum in Kolumbien geflüchtet ist und sich aufgrund seines Glaubensbekenntnisses nicht verlieben darf. Doch dann begegnen sich beide in Paris und diese Begegnung wird ihrer beider Leben durcheinander wirbeln, da Pedro sich in Anna verliebt und das wird eine recht turbulente Liebesgeschichte. Christina Talberg schreibt sehr flüssig, auch der Stil zu Beginn des Buches etwas gewöhnungsbedürftig war und die Geschichte baut sich langsam auf, auch der Spannungsbogen ist etwas knapp gehalten, was aber vielleicht auch an der Kürze der Geschichte liegt. Christina Talberg kreiert aber mit Anna und Pedro zwei spannende Menschen, die ein völliges anderes Lebensmodell haben, aber die eins verbindet - die Liebe und das Kämpfen für alle ihre Ideale. Christina Talberg schreibt recht gesellschaftskritisch, was aber in die Zeit passt und sie versteht das Spiel mit tabuisierten Themen, das muss man sagen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Anna geschrieben, trotzdem bleib Anna als Protagonistin etwas an der Oberfläche, obwohl aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Leider fehlt auch sonst etwas die Tiefe in den Protagonisten - so merkt man kaum, dass es sich bei Petro um einen katholischen Pfarrer handelt, weil das Thema katholische Kirche maximal gestreift wird, mehr aber auch nicht. Da wünscht man sich schon mehr, gerade wenn man im Klappentext liest "katholischer Pfarrer eines Slums aus Kolumbien wird er wegen seines Einsatzes für soziale Gerechtigkeit politisch verfolgt" wünscht man sich dann mehr zu dem Thema, aber das fehlte leider. Auch Anna ist als Protagonistin recht blass, auch wenn sie im Buch immer wieder mal an ihre Grenzen kommt. 
Fazit:Nur ein Wort - Seulement une parole ist ein Roman, der sehr lebendig ist, weil man mit Anna und Pedro zwei Protagonisten gestaltet hat, die aus zwei Welten kommen und mit zwei völlig verschiedenen Lebensmodellen ausgestattet sind, aber trotzdem auf der Suche nach ihrem Ideal sind. Man findet eben nicht die klassische Liebesgeschichte vor, da Christina Talberg sich nicht scheut, Gesellschaftskritik und auch Tabuthemen mit in die Geschichte einzubinden, was den Roman besonders macht. 

Kommentieren0
1
Teilen
BlueVelvets avatar

Rezension zu "Nur ein Wort" von Christina Talberg

Kein typischer Liebesroman
BlueVelvetvor 9 Monaten

Anna ist eine etwas chaotische Frau, die seit ihr Vater verschwunden ist traumatisiert ist was Männer und Beziehungen betrifft. Sobald sie jemanden liebt, verschwindet dieser jemand - das glaubt sie zumindestens. Somit lässt sie keine Nähe zu, auch nicht als sie sich in Pedro verliebt. Pedro ist ein Slumpfarrer & politischer Flüchtling aus Kolumbien, der ebenfalls Gefühle für Anna entwickelt.

Den Einstieg fand ich etwas holprig, aber habe dann doch schnell in die Geschichte gefunden. Ich fand schön, dass man Paris nicht nur als Stadt der Liebe mit rosa Wolken und Rosenblättern auf den Straßen umschrieben hat. Das heutige Paris ist einfach nicht nur romantisch, wie man es in vielen Büchern lesen kann, das kam hier sehr gut zur Geltung. Pedro fand ich als Charakter sehr angenehm, vielleicht hätte man Anna noch ein wenig mehr Tiefe verleihen können. Nach dem Klappentext habe ich einfach etwas anderes erwartet, aber mich nicht darauf versteift, deswegen konnte ich mich vermutlich besser auf die Geschichte einlassen.

Kommentieren0
0
Teilen
BuchHasis avatar

Rezension zu "Nur ein Wort" von Christina Talberg

Eine dunkle Liebesgeschichte
BuchHasivor 9 Monaten

Anna lebt als Deutsche in Frankreich und schreibt eine Arbeit über Geistliche, die gegen das Zölibat verstoßen. Sie verliebt sich eigentlich nicht, doch über Ecken lernt sie den katholischen Pfarrer Pedro kennen. Die beiden landen im Bett und Pedro verliebt sich in Anna. Doch diese hat es nicht in Herzensangelegenheiten - vor allem nicht mit Pfarrern/ kolumbischen Flüchtlingen....


An sich hat mir die Handlung der Geschichte gut gefallen. Doch die Stimmung an sich war etwas düster. Zu der Hauptprotagonistin, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist, habe erst nach einiger Lesezeit einen Draht gefunden. Ihre Gesamteinstellung und ihre Gedanken war zum Teil sehr düster und sehr deprimierend. 


Andererseits war es auch das, was mich an diesem Buch so gefesselt hat. Es war keine rosarote romantische Lovestory, sondern eine ernste aber herzliche Geschichte.


Wer die "etwas andere" Liebesgeschichte sucht, ist hier genau richtig.

Kommentieren0
6
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
SpreadandReads avatar
Eine Liebe in Paris? Nichts besonderes denkt ihr? Dann solltet ihr unbedingt dieses Buch lesen! Mit der ungewöhnlichen Liebesgeschichte, die gleichzeitig mit viel Augenzwinkern und Ironie einen kritischen Blick in unsere Gesellschaft wagt, erlebt ihr eine Geschichte, der besonderen Art. Autorin Christina Talberg schafft es auf einzigartige Weise, nicht nur das Herz, sondern auch den Verstand ihrer Leser zu verzaubern.  Nutzt die Chance und bewerbt euch jetzt auf eine wundervolle Leserunden und diskutiert mit der Autorin über euer Leseerlebnis.


Inhalt:
Anna hat eine grüne Kunstlederjacke, ein Faible für Pariser Programmkinos und Filme aus kühlen Ländern. Und sie hat ein Problem: Sie liebt die Männer nicht, mit denen sie Sex hat. Und auch die nicht, mit denen sie keinen Sex hat.
Pedro ist katholischer Slumpfarrer und politischer Flüchtling aus Kolumbien, wo seine umstürzlerischen Ideen nicht gerne gesehen werden. Auch er hat ein Problem: Er verliebt sich in Anna.
„Nur ein Wort – Seulement une parole“ erzählt von Tabus und Redeverbot. Von dem Risiko, der Liebe wegen auf den Regenschirm zu verzichten. Und der Chance, den grauen Pariser Dauerregen in glitzernde, schillernde Perlenschnüre zu verwandeln.







Hier geht's zur Leseprobe











Seid ihr neugierig geworden und habt Zeit für einen regen Austausch in den nächsten Wochen? Dann bewerbt euch jetzt auf eines von 5 Taschenbüchern und werdet Teil einer außergewöhnlichen Leserunde.

Um euch zu bewerben, lest die Leseprobe und beantwortet folgende Frage:

Warum möchtest du unbedingt weiterlesen?

Wir freuen uns sehr auf eure Bewerbungen.

Kleingedrucktes:
Die Bewerbung verpflichtet euch automatisch zur zeitnahen Teilnahme an der Leserunde, welche das Bearbeiten der Leseabschnitte und eine Rezension umfasst. Erwiesene Nichtleser werden nicht berücksichtigt. Ebenfalls werden keine Profile berücksichtigt, die nicht min. 3 Rezensionen enthalten und/oder nicht öffentlich einsehbar sind.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Christina Talberg im Netz:

Community-Statistik

in 14 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks