Christina Talberg

 3.5 Sterne bei 20 Bewertungen
Autorenbild von Christina Talberg (©Astrid di Crollalanza)

Lebenslauf von Christina Talberg

Christina Talberg ist ein Pseudonym. In meinem anderen Leben bin ich Journalistin. Ein superspannender Job! Und Geschichten schreiben ist die perfekte Ergänzung dazu: Als Autorin darf ich meine Protagonisten lieben. Als Journalistin soll ich neutral sein. Als Autorin habe ich beliebig viele Seiten zur Verfügung, um die Geschichte jenes kolumbianischen Menschenrechtsaktivisten zu erzählen, der vertriebenenen Bauern dabei hilft, ihr Land zurückzubekommen, und deshalb von Paramilitärs bedroht wird, die im Auftrag von multinationalen Firmen handeln.... und die brauchen dieses Land für ihre Palmölplantagen. Kompliziert! Jedenfalls zu kompliziert, um es in ein paar Radiominuten zu erzählen. Vor allem, wenn ich auch die Emotionen erzählen will, die Atmosphäre, die guten Seiten der bösen Leute, die Schwächen der Guten... Ich lebe und arbeite in Paris, aber ein Teil meiner Großfamilie und belle famille kommt aus Kolumbien oder wohnt in Kolumbien. Darum die vielen Kolumbianer in meinem ersten Roman „Nur ein Wort, Seulement une Parole“, und auch in Roman zwei, an dem ich gerade schreibe.

Alle Bücher von Christina Talberg

Cover des Buches Nur ein Wort (ISBN:9783939990420)

Nur ein Wort

 (15)
Erschienen am 10.10.2017

Neue Rezensionen zu Christina Talberg

Neu

Rezension zu "Mondschein in Paris (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 188)" von Christina Talberg

Die Feinheiten der Liebe
mabuerelevor 5 Monaten

„...Ist er, mein neuer Freund, nicht schon dabei, zum alten Freund zu werden, dem ich seelenruhig mein Herz ausschütten kann?...“


Das Buch enthält vier Kurzgeschichten zum Thema Liebe.

In der ersten Geschichte ist sie, die Ich-Erzählerin, mit Phil zusammen, der Krimis schreibt. Doch so richtig ist sie mit der Beziehung nicht zufrieden. Abends besucht sie ein Tanzlokal. Juan Carlos scheint das nötige Feuer zu haben.

Die Geschichte hat mir zu viele Verwicklungen gehabt. Sie braucht, bis sie weiß, wen sie warum will. Obiges Zitat stammt aus der Geschichte.

In der zweiten kurzen Erzählung verliebt sich Suzanne in den Schauspieler Thierry. Der aber macht sich rar. Als er ihr seine Ex-Freundinnen vorstellt, entschließt sich Suzanne zu einer Diät. Die aber ändert ihren Blick auf den Freund und das eigene Leben. Eine Erkenntnis lautet:


„...Schweigen ist auch ein Signal und oft wirksamer als die überzeugendsten Argumente...“


Die dritte Kurzgeschichte geht der Frage nach, ob sich Liebe erzwingen lässt.

In der letzten Erzählung hat Robert für eine gemeinsame Wohnung gesorgt. Doch da gibt es noch Ernesto, der zurück in die Heimat will.

Insgesamt haben mir die Geschichten gut gefallen.

Kommentare: 3
63
Teilen

Rezension zu "Nur ein Wort" von Christina Talberg

Nur ein Wort
Buchmomentvor 7 Monaten

Anna war bisher noch nie so richtig verliebt. Das ändert sich aber als sie Pedro kennenlernt. Auch Pedro findet schnell heraus, dass er Gefühl für Anna hat und so dauert es nicht allzu lang bis die beiden im Bett landen. Das Problem an der Sache ist aber, dass Pedro ein katholischer Priester ist und diese Art der Liebe ihm verboten ist.

Pedro ist nun also zwischen seinen Gefühlen hin- und hergerissen. Nach ihrer gemeinsamen Nacht schreibt er Anna daher einen langen Brief und erklärt ihr, warum die Beziehung nicht funktionieren kann. Noch einmal einige Zeit später kommt es aber natürlich doch, wie es kommen muss und die beiden finden wieder zueinander. Pedro entscheidet sich für die Liebe, auch wenn es ihn sein Amt als Priester kostet.

Anna kommt dazu auch noch etwas schwierigeren Familienverhältnissen. Ihr Vater ist vor einigen Jahren verstorben, ihre Mutter hat mittlerweile ebenfalls eine heimliche Beziehung zu einem Pfarrer, ihre Schwester ist verheiratet und hat ein Kind und führt ein sehr grünes Leben.

Mir gefallen Liebesgeschichten, die anders sind, in denen es nicht nur um die normalen Widrigkeiten des Lebens geht, sondern die Tiefgang haben. Genau das habe ich von diesem Buch erwartet. Diese Erwartung wurde aber nur zum Teil erfüllt.

Anna hat auf mich den Eindruck einer sehr sympathischen jungen Frau gemacht, die das Leben überwiegend mit Humor nimmt. Abgesehen von ihrer Angewohnheit, sich selbst oft „Alte“ zu nennen, mag ich sie sehr gerne. Ihre Schwester Natascha und ihr Schwager Victor gingen mir manchmal aber ein bisschen auf den Zeiger. Ihre Lebensweise und ihr Denken ist mir einfach zu grün, um mich damit zu identifizieren. Auch die Tochter der beiden, Paola, wünscht sich oft ein lockeres Leben. Sie tat mir dahingehend manchmal schon ganz schön leid.

Pedro’s anfängliche Zweifel die Beziehung betreffend, fand ich gut nachvollziehbar. Und auch seine Entscheidung für Anna und gegen das Priester-Sein ist für mich authentisch. Nachdem Anna und Pedro dann aber ganz offiziell ein Paar sind, reden sie zwar ab und zu über das Problem, dass Pedro’s Amt mit sich bringt und er schreibt im Verlauf des Buches auch einen Brief an seinen zuständigen Bischof, aber ob er den Brief auch tatsächlich versendet und wie genau die Antwort ausfällt, das bleibt offen.

Diese ganze direktere Auseinandersetzung zwischen Pedro und der Kirche kommt mir hier einfach viel zu kurz. Pedro hat erst Zweifel, dann kommen die beiden zusammen und dann sind sie halt glücklich zusammen. Da fehlt mir die tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Thema. Es wirkt mir alles ein bisschen zu leicht.

Fazit
Die Problematik eines Priesters, der sich für die Liebe und gegen sein Amt entscheidet, hätte in „Nur ein Wort“ noch ein bisschen tiefer ausgearbeitet werden können.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Mondschein in Paris (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 188)" von Christina Talberg

mehrere, wundervolle Kurzgeschichten über die Liebe
CharlieKayavor 10 Monaten

Gleich mehrere Kurzgeschichten werden hier hintereinander erzählt und sie sind alle einnehmend. Der Erzählstil ist extrem gut und als Leser ist man nach jeder Geschichte zwar zufrieden, möchte aber am Liebsten mehr davon lesen. Gerde die Geschichte mit dem Stockholm-Syndrom schreit nach mehr!  Ich könnte stundenlang Talbergs Geschichten lesen. Es ist schön, gleich mehrere Booksnacks geboten zu bekommen, falls die Bahn-Fahrt doch wieder länger dauert oder (in meinem Fall) man mal wieder nachts wach liegt. Diese Geschichten sind wundervoll, kurzweilig und zaubern einem ein Lächeln aufs Gesicht.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Nur ein Wort (ISBN:undefined)
Eine Liebe in Paris? Nichts besonderes denkt ihr? Dann solltet ihr unbedingt dieses Buch lesen! Mit der ungewöhnlichen Liebesgeschichte, die gleichzeitig mit viel Augenzwinkern und Ironie einen kritischen Blick in unsere Gesellschaft wagt, erlebt ihr eine Geschichte, der besonderen Art. Autorin Christina Talberg schafft es auf einzigartige Weise, nicht nur das Herz, sondern auch den Verstand ihrer Leser zu verzaubern.  Nutzt die Chance und bewerbt euch jetzt auf eine wundervolle Leserunden und diskutiert mit der Autorin über euer Leseerlebnis.


Inhalt:
Anna hat eine grüne Kunstlederjacke, ein Faible für Pariser Programmkinos und Filme aus kühlen Ländern. Und sie hat ein Problem: Sie liebt die Männer nicht, mit denen sie Sex hat. Und auch die nicht, mit denen sie keinen Sex hat.
Pedro ist katholischer Slumpfarrer und politischer Flüchtling aus Kolumbien, wo seine umstürzlerischen Ideen nicht gerne gesehen werden. Auch er hat ein Problem: Er verliebt sich in Anna.
„Nur ein Wort – Seulement une parole“ erzählt von Tabus und Redeverbot. Von dem Risiko, der Liebe wegen auf den Regenschirm zu verzichten. Und der Chance, den grauen Pariser Dauerregen in glitzernde, schillernde Perlenschnüre zu verwandeln.







Hier geht's zur Leseprobe











Seid ihr neugierig geworden und habt Zeit für einen regen Austausch in den nächsten Wochen? Dann bewerbt euch jetzt auf eines von 5 Taschenbüchern und werdet Teil einer außergewöhnlichen Leserunde.

Um euch zu bewerben, lest die Leseprobe und beantwortet folgende Frage:

Warum möchtest du unbedingt weiterlesen?

Wir freuen uns sehr auf eure Bewerbungen.

Kleingedrucktes:
Die Bewerbung verpflichtet euch automatisch zur zeitnahen Teilnahme an der Leserunde, welche das Bearbeiten der Leseabschnitte und eine Rezension umfasst. Erwiesene Nichtleser werden nicht berücksichtigt. Ebenfalls werden keine Profile berücksichtigt, die nicht min. 3 Rezensionen enthalten und/oder nicht öffentlich einsehbar sind.
45 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Christina Talberg im Netz:

Community-Statistik

in 25 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks