Christina Talberg Nur ein Wort

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Inhaltsangabe zu „Nur ein Wort“ von Christina Talberg

Anna hat eine grüne Kunstlederjacke, ein Faible für Pariser Programmkinos und Filme aus kühlen Ländern. Und sie hat ein Problem: Sie lebt zu sehr in der Vergangenheit. Seit ihr Vater in eine Gletscherspalte gefallen und einfach aus ihrem Leben verschwunden ist, bildet sie sich ein: Sobald sie jemanden liebt, wird er vom Erdboden verschluckt. Genau wie ihr Vater.

Pedro ist katholischer Slumpfarrer und politischer Flüchtling aus Kolumbien, wo seine umstürzlerischen Ideen nicht gerne gesehen werden. Auch er hat ein Problem: Er verliebt sich in Anna.

Die beiden begegnen sich in Paris, und bevor sie sich endlich lieben dürfen, müssen sie erst lange durch den Pariser Dauerregen spazieren und eine ganze Liste von Rätseln lösen: Welchen Sinn hat ein Keuschheitsgelübde? Warum verdient ein Manager hundertfünfzig Mal mehr als eine Krankenschwester? Warum werden in Kolumbien Sozialarbeiter umgebracht? Warum macht Liebe Angst?

NUR EIN WORT – SEULEMENT UNE PAROLE erzählt von Tabus und Redeverbot. Von dem Risiko, der Liebe wegen auf den Regenschirm zu verzichten. Und der Chance, den grauen Pariser Regen in glitzernde, schillernde Perlenschnüre zu verwandeln.

Sehr schöne, ungewöhnliche Liebesgeschichte in beeindruckender Wortgewalt erzählt. Sehr empfehlenswert

— Joan9114

Eine etwas andere Liebesgeschichte, die mich mit ihren besonderen Charakteren absolut begeistern konnte. Es wurde wirklich nie langweilig ♡

— Marion2505

"Es gibt diese seltenen Augenblicke, in denen ich spüre, dass alles möglich ist. " - so wie dieses Buch. Großartig!

— UlrikeRenk

Nur ein Wort - Enttäuschend :-(

— katikatharinenhof

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  • Eine etwas andere Liebesgeschichte

    Nur ein Wort

    specialang

    22. November 2017 um 22:14

    Inhalt: Anna hat eine grüne Kunstlederjacke, ein Faible für Pariser Programmkinos und Filme aus kühlen Ländern. Und sie hat ein Problem: Sie liebt die Männer nicht, mit denen sie sich trifft. Pedro ist katholischer Slum-Pfarrer und politischer Flüchtling aus Kolumbien. Auch er hat ein Problem: Er verliebt sich in Anna. Meinung: Ich hatte am Anfang etwas Probleme, mich in die Geschichte einzufinden. Das lag bestimmt am etwas anderen Schreibstil, der mir aber sehr gut gefallen hat. Nachdem ich dann voll in der Geschichte war, konnte ich so richtig in das Leben von Anna und Pedro eintauchen. Beide sind sehr unterschiedliche Charaktere und doch finden sie irgendwie zusammen. Paris wurde sehr bildhaft und gut wiedergegeben. Nicht nur die schönen Seiten wurden beschrieben, sondern auch das „reale“ Paris der heutigen Zeit. Das Leben ist nicht nur heiter Sonnenschein und ich finde, dass Christina Talberg dies sehr gut in ihrem Buch umgesetzt hat. Eine wundervolle Geschichte, die ich nur empfehlen kann.

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  • Eine etwas andere Liebesgeschichte

    Nur ein Wort

    Marion2505

    19. November 2017 um 18:20

    Inhalt:Anna lebt in Paris, ist politisch engagiert und hatte mit ihren bisherigen Männern nicht viel Glück. Sie verliebt sich in Pedro, einen katholischen Slumpfarrer und politischen Flüchtling aus Kolumbien. Auch er erwidert ihre Gefühle. Natürlich werden sie mit großen Problemen konfrontiert, denn das Keuschheitsgelübde verbietet Pedro, sich zu verlieben. Aber ist es überhaupt möglich, seine Gefühle wegen eines Gelübdes komplett auszuschalten? Und wird sich Anna tatsächlich auf diese Liebe einlassen? Denn es gibt in ihrer Vergangenheit nicht nur ein Argument dagegen ...Meine Meinung:Das Buchcover gefällt mir unglaublich gut. Ich mag, dass es mit dem tristen Grauton und dem grellen Rotton Gegensätze aufzeigt. Denn auch im Buch werden viele Gegensätze präsentiert. Beim Betrachten fühle ich mich sofort wieder mitten in der Geschichte.Der Schreibstil von Christina Talberg war für mich anfangs nicht ganz einfach. Die Geschichte wird aus der Sicht von Anna in der Ich-Perspektive erzählt. Der Leser wird zu Beginn sofort ohne Vorwarnung mitten in ihre Gefühls- und Gedankenwelt katapultiert. Ich hatte erst etwas Mühe, mich dort zurechtzufinden. Denn Anna ist schon ziemlich chaotisch und springt mit ihren Gedanken hin und her. Während sie über etwas nachdenkt, liest sie Teile von Zeitungsartikeln oder Werbebanner und hat mich immer wieder aus dem vorherigen Gedanken herausgerissen. Aber diese Probleme hatte ich nur zu Beginn. Bald habe ich mich daran gewöhnt. Und rückblickend kann ich sagen, dass der Schreibstil völlig anders ist als bei den Büchern, die ich normalerweise lese, mich aber schon irgendwie fasziniert hat. Aber nicht nur der Schreibstil war erfrischend anders, sondern auch die Charaktere waren alle sehr interessant. Sie sind alle in irgendeiner Weise politisch engagiert und kämpfen für ihre Ideale. Schnell wird klar, dass Anna ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter hat und ihre Kindheit nicht immer leicht war. Auch erfährt der Leser, dass Annas Vater vor vielen Jahren auf tragische und auch etwas mysteriöse Weise gestorben ist und Anna diese Sache bei Weitem noch nicht verarbeitet hat.Dafür hat Anna ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Schwester Nat. Nat lebt im Gegensatz zu Anna ein eher spießiges Familienleben, denn sie ist mit Victor verheiratet und hat eine 10-jährige Tochter, Paola. Das ist aber auch schon das einzige, was an Nat spießig ist und Anna wundert sich immer wieder über diesen Umstand in Nats Leben. Ich mochte Nat sofort, denn sie ist sehr herzlich und einfach ein toller Mensch. Aber auch Nats Tochter Paola habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist inmitten des ganzen Chaos immer herrlich erfrischend gewesen. Aber eigentlich haben mir alle Charaktere in diesem Buch gefallen, denn jeder ist irgendwie besonders und einzigartig. Zu dem einen hatte ich schneller einen Zugang, zu dem anderen halt etwas später. Aber alle waren genauso, wie sie dargestellt sind, einfach perfekt.Wer denkt, dass Nur ein Wort - Seulement une parole eine kitschige Liebesgeschichte ist, der ist absolut auf dem Holzweg. Es handelt sich hier eher um ein Werk, das eine ruhige Liebesgeschichte mit all ihren Zweifeln und Problemen erzählt. Das gesellschaftliche Probleme hinterfragt und den Leser zum Nachdenken bringt. Auch wenn mir manchmal die politischen Diskussionen ein klein wenig zu ausschweifend waren, habe ich die Lektüre dieses Buches dennoch sehr genossen. Denn es gibt viele Dinge, über die ich gerne nachdenken möchte, die mir vorher gar nicht so sehr bewusst waren. Mein Fazit:Eine etwas andere Liebesgeschichte, die sehr interessante Charaktere bereit hält, mit denen es wirklich nie langweilig wird. Es werden politisches Engagement und die Zölibats-Frage wunderbar mit dem Thema Liebe verbunden, so dass ich viel Stoff zum Nachdenken erhalten habe. Wer auf der Suche nach einer Liebesgeschichte ohne Kitsch und den üblichen Verlauf ist, wäre hier genau richtig und sollte unbedingt zugreifen!

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  • „Was soll Gott dagegen haben, dass ich dich liebe?!"

    Nur ein Wort

    UlrikeRenk

    13. November 2017 um 21:26

    >>Nur ein Wort<< Dieser Roman ist KEINE Liebesgeschichte. Es ist eine Liebesgeschichte, aber keine rosarote, keine sülzige, schmalzige. Ja, der Roman spielt in Paris, der Stadt der Liebe. Und ja, er handelt von Liebe. Von Liebe, Politik, von Zweifeln, von Selbstaufgabe und von Gesellschaftskritik. Es ist ein großartiges und sprachgewaltiges Werk, das zum Nachdenken anregt. Es ist eine Spiegelung und ein Entwicklungsroman, so voller Fragen und Skepsis, wie es das Leben auch ist. "Nur ein Wort" ist ein großartiges Werk und gehört gelesen - aber nicht, wenn man sich eine kitschige Schnulze erhofft. Bitte lest es kritisch und mit Bedacht. Bitte lest zwischen den Zeilen. Da findet ihr auch die Liebe. Die Liebe zum Leben, zu Zweifeln ud zur Skepsis - aber auch die Liebe, etwas Neues zu probieren. Und immer ist da auch Gott.

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  • Nur ein Wort

    Nur ein Wort

    abetterway

    13. November 2017 um 19:51

    Inhalt:"Anna hat eine grüne Kunstlederjacke, ein Faible für Pariser Programmkinos und Filme aus kühlen Ländern. Und sie hat ein Problem: Sie lebt zu sehr in der Vergangenheit. Seit ihr Vater in eine Gletscherspalte gefallen und einfach aus ihrem Leben verschwunden ist, bildet sie sich ein: Sobald sie jemanden liebt, wird er vom Erdboden verschluckt. Genau wie ihr Vater. Pedro ist katholischer Slumpfarrer und politischer Flüchtling aus Kolumbien, wo seine umstürzlerischen Ideen nicht gerne gesehen werden. Auch er hat ein Problem: Er verliebt sich in Anna."Meinung:Also, die Charaktere sind nicht tief genug, alles in allem ist sehr oberflächlich gehalten. Auch das Thema Politik und Kirche. Wenn man schon nicht auf die Liebesgeschichte eingeht wenigstens auf den Konflikt zwischen Kirche und Politik, damit wenigstens ein Thema an tiefe gewinnt. Was immer behandelt wird ist das Chaos welches ind er Familie herrscht, aber auch nur oberflächlich, dafür in einem durch. Dadurch das die Charaktere nicht tiefer gehen kann man auch nicht die Familie verstehen... Leider unter den Erwartungen. Fazit:Buhh, schwierig, ich denke der LEser wird durch den Klapptext in die Irre geführt und Erwartet etwas ganz anderes...deswegen leider enttäuschend.

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  • hat was, aber mich hat es nicht überzeugt

    Nur ein Wort

    Siko71

    13. November 2017 um 07:33

    Anna eine etwas schräge junge Frau mit einer chaotischen Familie, verliebt sich in Pedro den Slumpfarrer aus Kolumbien. Da sie aber aufgrund der Beziehung ihrer Mutter zu einem Pfarrer ein negatives Bild vor Augen hat, läßt sie die Beziehung nicht zu. Bis Pedro sie eines Tages mit einem Geständnis überrascht.Ihre Schwester Natasche hingegen führt ein fast bodenständiges Leben, mit Mann und Kind. Allerdings wachsen auch hier die Probleme in den Himmel...Der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, die Problematik im Vordergrund Politk und Kirche. Die Charaktäre sind mir irgendwie alle nicht sympatisch rübergekommen, trotz des Chaos in der Famile. Kurz gesagt es hat mich nicht ganz überzeugt, ich habe zum Teil quer geesen und das gubt 3 Sterne.

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  • Leserunde zu "Nur ein Wort" von Christina Talberg

    Nur ein Wort

    SpreadandRead

    Eine Liebe in Paris? Nichts besonderes denkt ihr? Dann solltet ihr unbedingt dieses Buch lesen! Mit der ungewöhnlichen Liebesgeschichte, die gleichzeitig mit viel Augenzwinkern und Ironie einen kritischen Blick in unsere Gesellschaft wagt, erlebt ihr eine Geschichte, der besonderen Art. Autorin Christina Talberg schafft es auf einzigartige Weise, nicht nur das Herz, sondern auch den Verstand ihrer Leser zu verzaubern.  Nutzt die Chance und bewerbt euch jetzt auf eine wundervolle Leserunden und diskutiert mit der Autorin über euer Leseerlebnis.Inhalt:Anna hat eine grüne Kunstlederjacke, ein Faible für Pariser Programmkinos und Filme aus kühlen Ländern. Und sie hat ein Problem: Sie liebt die Männer nicht, mit denen sie Sex hat. Und auch die nicht, mit denen sie keinen Sex hat. Pedro ist katholischer Slumpfarrer und politischer Flüchtling aus Kolumbien, wo seine umstürzlerischen Ideen nicht gerne gesehen werden. Auch er hat ein Problem: Er verliebt sich in Anna.„Nur ein Wort – Seulement une parole“ erzählt von Tabus und Redeverbot. Von dem Risiko, der Liebe wegen auf den Regenschirm zu verzichten. Und der Chance, den grauen Pariser Dauerregen in glitzernde, schillernde Perlenschnüre zu verwandeln. Hier geht's zur LeseprobeSeid ihr neugierig geworden und habt Zeit für einen regen Austausch in den nächsten Wochen? Dann bewerbt euch jetzt auf eines von 5 Taschenbüchern und werdet Teil einer außergewöhnlichen Leserunde. Um euch zu bewerben, lest die Leseprobe und beantwortet folgende Frage: Warum möchtest du unbedingt weiterlesen? Wir freuen uns sehr auf eure Bewerbungen.Kleingedrucktes:Die Bewerbung verpflichtet euch automatisch zur zeitnahen Teilnahme an der Leserunde, welche das Bearbeiten der Leseabschnitte und eine Rezension umfasst. Erwiesene Nichtleser werden nicht berücksichtigt. Ebenfalls werden keine Profile berücksichtigt, die nicht min. 3 Rezensionen enthalten und/oder nicht öffentlich einsehbar sind.

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  • Nur ein Wort - Enttäuschend :-(

    Nur ein Wort

    katikatharinenhof

    11. November 2017 um 06:10

    Anna ist ein Exot unter all den Frauen, die man sich sonst so in Büchern vorstellt. Sie ist trägt eine grüne Kunstlederjacke, liebt die Pariser Programmkinos und dann hat sie auch noch ein Problem. Sie liebt nicht die Männer, mit denen sie schläft..und auch die nicht, mit denen sie nicht schläft.Das ändert sich ,als Pedro, ein katholischer Slumpfarrer aus Kolumbien, in ihr Leben tritt und von da an dreht sich das Gefühlskarussell...Zugegeben, die Rezi fällt mir schwer, weil diese Buch so anders ist, als man es von Liebesgeschichten gewohnt ist. Aber irgendwie springt hier der Funke einfach nicht über und vom Zauber der Stadt der Liebe blitzt einfach nichts durch. Es gibt einige, wenige Stellen, an denen es die Autorin schafft, ein wenig Glitzer und magische Momente einzustreuen. Diese verfliegen aber wieder genauso schnell, wie sie gekommen sind und hinterlassen keine Spuren beim Lesen.Die Charaktere bleiben in meinen Augen farblos und wirken eher nervig. Das Chaos der Familiengeschichte ist bezeichnend für das ganze Buch. Es ist ein Tohuwabohu an oberflächlichen Gefühlen, Charakteren ohne Tiefgang und einer Geschichte, die weder mit Augenzwinkern noch mit Ironie zu überzeugen weiß. Von den auf dem Kappentext erwähnten glitzernden, schillernden Perlenschnüren ist leider der Funke nicht übergesprungen.

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