Christina Viragh

 4,1 Sterne bei 489 Bewertungen
Autorin von Eine dieser Nächte, Montag bis Mittwoch und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christina Viragh (©Ayse Yavas)

Lebenslauf

Aus der deutschsprachigen Dichtung nicht mehr wegzudenken: Christina Viragh wurde 1953 in Budapest geboren, musste aber gemeinsam mit ihrer Familie Ungarn früh verlassen. 1960 emigrierte sie in die Schweiz und wuchs in Luzern auf. In Lausanne studierte sie Philosophie, Französisch und Deutsche Literatur. Sie arbeitete für mehrere Jahre als Teaching Assistant für Französisch in Kanada und ist heute Autorin und Publizistin. Ihr Romandebüt „Unstete Leute“ veröffentlichte sie 1992. Zudem übersetzt sie Werke aus dem Ungarischen und Französischen ins Deutsche. Bis heute wurde sie mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet, darunter der Förderpreis Schweizerische Schillerstiftung 1992, der Buchpreis der Leipziger Buchmesse 2012 sowie 2018 eine Nominierung auf der Longlist für den bedeutendsten Literaturpreis Deutschlands, den Deutschen Buchpreis, für ihren Roman „Eine dieser Nächte“. Seit 2003 ist Viragh korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Heute lebt und arbeitet sie in Rom.

Neue Bücher

Cover des Buches Baron Wenckheims Rückkehr (ISBN: 9783596031474)

Baron Wenckheims Rückkehr

(5)
Neu erschienen am 22.10.2025 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.
Cover des Buches Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss (ISBN: 9783596172436)

Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss

(7)
Neu erschienen am 21.10.2025 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.

Alle Bücher von Christina Viragh

Cover des Buches Eine dieser Nächte (ISBN: 9783038200567)

Eine dieser Nächte

(6)
Erschienen am 26.02.2018
Cover des Buches Im April (ISBN: 9783250600947)

Im April

(1)
Erschienen am 25.08.2006
Cover des Buches Montag bis Mittwoch (ISBN: 9783038201236)

Montag bis Mittwoch

(1)
Erschienen am 08.03.2023
Cover des Buches Im April (ISBN: 9783038200741)

Im April

(0)
Erschienen am 20.02.2020

Neue Rezensionen zu Christina Viragh

Cover des Buches Reise im Mondlicht (ISBN: 9783423219044)
Armillees avatar

Rezension zu "Reise im Mondlicht" von Antal Szerb

Armillee
Das Cover lädt zum Lesen ein

Ich habe hier die Bewertungen gelesen und bin nun doch etwas traurig, dass ich mich der Begeisterung nicht anschliessen kann.

Ich möchte gegen dem Autor auch nicht ungerecht werden. Vielleicht kam ich deshalb nicht in diese Geschichte, weil das Erscheinungsjahr 1937 war. 

Oder weil Handlungen, Aussagen und Gedanken mir zu exzentrisch waren. Die Charaktere kompliziert. Zu abgedreht.

...zum Beispiel Aussagen wie 

-> ein älterer junger Mann. 

-> ein hagerer hungriger Charakter. 

-> Liebe bedeutet in Wirklichkeit Entfernung.


Dennoch gut gemeinte 3 Sterne

Cover des Buches Die Glut (ISBN: 9783492272773)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Die Glut" von Sándor Márai

Tilman_Schneider
mh

Also es gibt ja eine große Fangemeinde. Alle lieben das Buch und schwärmen von der tollen Geschichte.  Ich war sehr enttäuscht. Die Geschichte bietet nichts neues und die Gespräche und Wendungen sind weder neu, noch besonders spannend oder tiefgreifend.  Die Sprache marais ist toll, aber das macht dann die fade Story auch net wet.


Cover des Buches Reise im Mondlicht (ISBN: 9783423219044)
B

Rezension zu "Reise im Mondlicht" von Antal Szerb

Buckshaw
Reise im Mondlicht von Antal Szerb

In Reise im Mondlicht (übersetzt aus dem Ungarischen von Christina Viragh) geht es um die Jugend und das Erwachsenwerden, die Gesellschaft, die Liebe und den Tod und nicht zuletzt ums Reisen. Mihály, in seiner Jugend ein Freigeist, arbeitet im Familienunternehmen und möchte mit der Heirat von Erzsi seinen Weg in eine gutbürgerliche Zukunft festigen. Diese fühlt sich aber gerade durch Mihálys Unkonventionalität zu ihm hingezogen. Durch eine Zufallsbegegnung mit einem alten Jugendfreund während der Hochzeitsreise erinnert Mihály sich an seine rebellische Jugend zurück und er beginnt seine Ehe zu hinterfragen. Am Bahnhof verpasst er es (nicht ganz unabsichtlich) rechtzeitig zurück in den Zug zu steigen und trennt sich somit von seiner Frau. Während Erzsi sich auf den Weg nach Paris macht, reist Mihály quer durch Italien (mit ausführlich beschriebenen Städten und Landschaften) auf der Suche nach seiner Identität, seinen Lebenszielen und in dem Versuch seine Jugendjahre wieder aufleben zu lassen. Die Charaktere sind exzentrisch und interessant beschrieben, insbesondere Mihály ist psychologisch stark ausgearbeitet. Dabei finden sich immer wieder erstklassige Dialoge und bemerkenswerte Sätze, vorgebracht in einem leicht ironischen, lakonischen Erzählton, der einen ins Buch hineinzieht. Der Roman ist nostalgisch, aber keinesfalls kitschig, atmosphärisch zwischen tragisch und komisch schwankend.

Gespräche aus der Community

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Zusätzliche Informationen

Christina Viragh wurde am 23. Januar 1953 in Budapest (Ungarn) geboren.

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Community-Statistik

in 748 Bibliotheken

auf 55 Merkzettel

von 11 Leser*innen aktuell gelesen

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