Christina Walker

 3,9 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor*in von Kleine Schule des Fliegens, Auto und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christina Walker (©Foto: Petra Rainer)

Lebenslauf

Christina Walker, Jahrgang 1971, ist in Vorarlberg in Österreich aufgewachsen. Sie arbeitete nach dem Studium viele Jahre für Theater- und Filmproduktionen sowie für Museen in Wien und Berlin. Heute lebt sie in Augsburg und Hard am Bodensee. Als Schriftstellerin und Werbetexterin weiß sie um das Gewicht jedes Worts. Das erteilt sie gern etwas schrägen Figuren, so auch in ihren ersten zwei Romanen „Auto“ (2021) und "Kleine Schule des Fliegens" (2023). 

Ihre Texte wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Netlitpreis des Münchner Kurzgeschichtenwettbewerbs (2021), dem Schwäbischen Literaturpreis (2020) und dem Vorarlberger Literaturpreis (2018).

Neue Bücher

Cover des Buches Verteidigung eines Gartens (ISBN: 9783701718283)

Verteidigung eines Gartens

Erscheint am 07.09.2026 als Gebundenes Buch bei Residenz.
Cover des Buches Verteidigung eines Gartens (ISBN: 9783701747801)

Verteidigung eines Gartens

Erscheint am 07.09.2026 als eBook (Download) bei Residenz.

Alle Bücher von Christina Walker

Cover des Buches Kleine Schule des Fliegens (ISBN: 9783992003426)

Kleine Schule des Fliegens

(23)
Erschienen am 03.04.2023
Cover des Buches Auto (ISBN: 9783992003099)

Auto

(13)
Erschienen am 02.08.2021
Cover des Buches Heimat (ISBN: 9783957862679)

Heimat

(1)
Erschienen am 25.11.2020
Cover des Buches Verteidigung eines Gartens (ISBN: 9783701747801)

Verteidigung eines Gartens

(0)
Erscheint am 07.09.2026
Cover des Buches Verteidigung eines Gartens (ISBN: 9783701718283)

Verteidigung eines Gartens

(0)
Erscheint am 07.09.2026

Neue Rezensionen zu Christina Walker

Cover des Buches Kleine Schule des Fliegens (ISBN: 9783992003426)
pardens avatar

Rezension zu "Kleine Schule des Fliegens" von Christina Walker

parden
Von Krähen und vom Fremden...

VON KRÄHEN UND VOM FREMDEN...

Jeden Tag versammeln sich mehr Krähen draußen in der Platane. Sollte Alexander Höch, der gerade eine Chemotherapie hinter sich hat, misstrauisch werden? Vielleicht auch, weil seine Frau Eva ihn ausgerechnet jetzt allein lässt? Doch bald entdeckt Höch seltsame Ähnlichkeiten zwischen sich und den Vögeln vor dem Fenster. Sehr zum Unmut von Melitta Miller, der Nachbarin, die zuweilen nach dem Rekonvaleszenten sieht und die mit ihrer Krähenabwehr immer radikalere Mittel findet, um die gefiederten Zuwanderer aus der Straße zu vertreiben. Soghaft und mit abgründiger Komik erzählt Kleine Schule des Fliegens von den realen und surrealen Provokationen des Lebens sowie von Leidenschaften, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen. Gut, wer nun fliegen kann oder die richtigen Verbündeten hat! (Verlagsbeschreibung)

Wenn man nach erfolgreicher Krebstherapie und einem langen Krankenhausaufenthalt einfach nur nach Hause will, es aufgrund äußerer Umstände aber nicht kann - wie ergeht es einem da? Alexander Höch macht diese Erfahrung. Seine Frau hat die Grundrenovierung ihres gemeinsamen Hauses in Auftrag gegeben, viel Schutt, Staub, Unruhe und Lärm sind die Folge. Alles andere also, was ein Rekonvaleszenter braucht. Kurzerhand quartiert Eva ihren Mann nach der Entlassung aus dem Krankenhaus in der Wohnung seines verreisten Bruders ein, eine persönliche Aufpasserin inklusive. Melitta Miller ist eine Nachbarin, die in der Wohnung des Bruders regelmäßig nach dem Rechten sieht und Alexander bei Bedarf zur Hand gehen soll.

Allerdings verliert Melitta Miller ihren eigentlichen Auftrag rasch aus den Augen. Es sind vielmehr die Krähen, die sich erdreisten, in der Platane neben Haus nisten zu wollen, die ihre Aufmerksamkeit binden. Immer radikaler gehen die Nachbarin und eine Truppe Gleichgesinnter gegen die schwarzgefiederten Vögel vor. Allerdings ohne Alexander Höch, der die Tiere sehr gerne und fasziniert beobachtet und im Internet spannende Wissenshäppchen über diese Vögel findet, die die Autorin immer wieder in den Text einstreut. Und auch andere Anwohner:innen boykottieren die Krähenabwehr von Melitta Miller und den anderen Gegner:innen, heimlich zunächst, dann zunehmend offener, bis der Streit eskaliert...

In diesem schmalen Roman, der 2023 auf der Longlist des Österreichischen Buchpreises stand, schildert Christina Walker sehr eindringlich das Gefühl des Fremdseins - die Krähen als Fremdkörper in einer "der schönsten Straßen der Stadt"; allgemein die Entfremdung des Menschen von der Natur; Alexander, der sich nicht nur in der unbekannten Wohnung fremd fühlt, sondern nach der schweren Krankheit und dem drohenden Risiko eines Rezidivs auch in sich selbst; und schließlich auf einer weiteren Bedeutungsebene die Krähen als Metapher für "das Fremde", wodurch sich die Haltung von Melitta Miller und anderen Personen auch auf den Umgang z.B. mit Flüchtlingen und Asylanten übertragen lässt. 

Alexander Höch entpuppt sich dabei auch als unzuverlässiger Erzähler. Ihm widerfahren immer wieder Dinge, die sich im Nachhinein als Traum, Hirngespinst, Halluzinationen oder zumindest als fragwürdiger Vorgang entpuppen, wodruch die Erzählung zwischendurch auch auf eine surreale Ebene gerät. Solcherlei verwirrt mich stets zuverlässig, und nicht immer habe ich hier wohl die Bedeutung einzelner Szenen verstanden. Am Ende bleib einiges offen, die Geschichte ist nicht eindeutig - und doch fand ich den Schluss passend.

Insgesamt jedenfalls hat mir der leise Roman mit seinen diversen Untertönen und dem großen Interpretationsspielraum wirklich gut gefallen. Gut genug, um die Autorin im Auge zu behalten...


© Parden

Cover des Buches Kleine Schule des Fliegens (ISBN: 9783992003426)
renees avatar

Rezension zu "Kleine Schule des Fliegens" von Christina Walker

renee
Neuordnungen

Alexander Höch kommt aus dem Krankenhaus wieder nach Hause. Zumindest möchte er dies. Doch seine Frau Eva quartiert ihn erst einmal in der Wohnung seines Bruders Georg ein. Er hat eine Chemotherapie hinter sich, ist angegriffen, verletzt und sinniert natürlich zu seinen Lebensfragen. Alexander wollte in ein Zuhause, in sein Zuhause, was anscheinend etwas in Mitleidenschaft gezogen ist, wird doch sein Haus gerade einer Grundsanierung unterzogen. Was ihm als Grund serviert wird in der Wohnung des Bruders einzuziehen, aus der Sorge heraus, ist er doch nach der Chemo angreifbar. Und natürlich hinterfragt Alexander dies. Was ja auch nachvollziehbar ist!

Abgelenkt von seinem eigenen Drama wird Alexander von den Krähen in den Platanen der Nachbarschaft. Zu diesen Krähen empfindet er eine Verbundenheit. Doch treffen diese Krähen in der Umgebung nicht nur auf Liebe und Zustimmung. Es gibt auch menschliche Bewohner der Gegend, denen die Krähen ein Dorn im Auge sind, die sich viele Maßnahmen einfallen lassen, um diese Krähen zu vertreiben. Unter ihnen auch die Nachbarin Melitta Miller, eine Nachbarin, die dazu auserkoren wurde, immer mal wieder nach Alexander Höch zu sehen. Diese sieht es gar nicht gern, dass Alexander Höch sich anscheinend für die Krähen interessiert.

Denn diese Krähen versinnbildlichen für Alexander Höch so einiges. Sollen sie doch aus ihrem Zuhause vertrieben werden, wie auch Alexander sich aus seinem Zuhause vertrieben sieht. Lassen sie doch Federn bei den Vertreibungsaktionen, wie auch der nun haarlose Alexander ja jetzt auch Federn gelassen hat. 

Und so erzählt Christina Walker in „Kleine Schule des Fliegens“ von Alexander Höch und seinen Fragen, die in symbolhafter Weise auf das tierische Umfeld in der Stadt bezogen werden. Wohin fliegen die Krähen? Bleiben sie standhaft und/oder sesshaft, überstehen sie die Vertreibungsversuche oder suchen sie sich neue Wege, ein neues Zuhause? Fliegen sie? Und was macht Alexander? Fliegt er, flieht er, findet er?!?!

Ein wirklich interessantes Buch, das ich sehr gern gelesen habe. Nun lässt mich „Kleine Schule des Fliegens“ nicht lichterloh in Flammen aufgehen. Ich empfinde nicht so die Verbindung zur Hauptfigur. Aber diese symbolhafte Art des Schreibens fand ich erfrischend und den Humor, der in der Schreibe liegt, fand ich absolut gelungen. Sind es doch etwas schwere Thematiken, die hier in dem Buch behandelt sind. Dennoch schafft es Christina Walker diese Handlung leichtfüßig in Worte zu fassen und auch spannend zu gestalten. Ein Buch zum Sinnieren über das Leben und die Leidenschaften, die uns in Beschlag nehmen. Ein Buch über das Weitermachen, über das Warum und über das Vielleicht. Ein Buch, das unser Menschsein, unser Menscheln unter die Lupe nimmt. Und ein Buch, welches genauso den Umgang mit unserer tierischen Nachbarschaft thematisiert. Ein Tier ist nur nützlich, wenn es dem Menschen etwas bringt. Ansonsten muss es weg. Genauso wie der Mensch manchem menschlichen Pendant nur nützlich ist, wenn er/sie etwas von ihm hat. Ansonsten muss auch der Mensch weg.

Aber mal noch ein weiterer Gedanke zu dem Buch. Was ist, wenn die gesamte Menschheit verschwindet? Weinen die tierischen Bewohner dann und trauern uns nach?!?! Oder fliegen sie einfach weiter?

Cover des Buches Kleine Schule des Fliegens (ISBN: 9783992003426)
Shari_schreibts avatar

Rezension zu "Kleine Schule des Fliegens" von Christina Walker

Shari_schreibt
KLEINE SCHULE DES FLIEGENS – ZURÜCK INS LEBEN

Vom Federn lassen und wieder aufrappeln

Die Kleine Schule des Fliegens zeichnet Verbindungen zwischen Mensch und Vogel.

Quizfrage:
Auf was freut man sich, wenn man den Krebs tatsächlich, nach einer langwierigen, stationären Therapie, gegen die eigenen und Erwartungen Aller um einen herum, besiegt hat?
Richtig:
Auf Zuhause. Auf die Liebsten.

Schade nur, dass Alexander Höch nichts davon bekommt:

Er wird von seiner Frau Eva, pünktlich zur Entlassung aus dem Krankenhaus, in der Wohnung seines Bruders Georg einquartiert. Der treibt sich wirtschaftlich relevant in der Weltgeschichte herum, statt seine Wohnung selbst zu bewohnen. Das trifft sich, denken er und seine Schwägerin: Während das Haus von Alexander und seiner Frau – natürlich auch genau pünktlich zum Therapieende – einer Grundsanierung unterzogen wird, kann der rekonvaleszendierende Bruder doch AirBnB-mäßig in der Wohnung unterkommen, die gerade eh verwaist ist. 

Dabei geht das Leben von der Wohnung bzw. dem Häuserblock ab: In den Platanen auf der Straße siedeln sich zunehmend Saatkrähen an, die die Anwohnerschaft zwiespaltet:

In die käsefütternden Hobby-Ornithologen, und die Vogelfeinde mit Verschreckungstendenzen.

Wer bin ich, und wenn ja, mit Haaren oder Federn?

Wir begleiten den Hauptcharakter, der zufällig auch unsere Erzählstimme in Ich-Perspektive ist, durch seine Zeit in dem, was seinen „Big Brother“-Container darstellt: Wie er seine Frau vermisst, in seinem eigentlichen Zuhause am liebsten nach dem Rechten schauen will, den Vogelhassern und -Liebhabern begegnet – und auch in der Begegnung mit einem schleierhaften Charakter, der sich stetig ebenso lautlos wie ein Greifvogel einschleicht:

Melitta Miller, die sich um die Wohnung kümmern soll, irgendwie mit Bruder Georg zu tun hat, und irgendwie auch Alexander kommentiert und mit abnehmendem Nachdruck auch in dessen Alltag herein-interveniert. Sie erweist sich als federführend (hahaha – omg) im spießbürgerlichen Kleinkrieg gegen Team Saatkrähe.

Achtung: In diesem Abschnitt folgt ein Interpretationsansatz mit möglichen Spoilern.

Für mich war dieser Charakter das große Mysterium innerhalb des kleinen Universums, in dem sich die Geschichte abspielt. So oft wie Alexander daran zweifelt, ob die Dame geklingelt hat, bevor sie hinter, neben, vor ihm in der Wohnung erscheint, hat sie für mich etwas Fight-Club-artiges.

Meiner Lesart nach ist es nicht auszuschließen, dass diese Person gar niemals in der Romanrealität existiert hat. Als Alexander sie gegenüber seiner Frau in einer WhatsApp-Nachricht erwähnt, reagiert diese nur mit der Frage, wer „MM“ sei, kann sich auf diese Abkürzung also gar keinen Reim machen. Melitta Miller erscheint zu Anfang der Geschichte zufällig recht parallel mit dem dringenden Bedürfnis, Espresso zu trinken – ein amüsierter Schelm, wer hier schon mit dem Kombinieren der Hinweise beginnt!

Melitta Miller ist gut möglich der Zeitvertreib eines noch müden Geistes, der eine Weile in Isolation lebt, nach Wochen oder gar Monaten in einem Krankenhaus voller Menschen und Geräusche – wer würde da nicht ein bisschen Action in die plötzliche Stille hereinimaginieren?
Am Ende verlässt sie die Geschichte und segnet das Zeitliche genau dann, wo Alexander sie nicht mehr braucht – mit dem nahenden Abschied von Georgs Wohnung und dem Wiedereinzug ins heimische Haus, mit der geliebten Familie. Klingt doch fast wie ein schlauer Plot, den sich das Schriftsteller-Hirn des Charakters passgenau einfallen ließ – oder?

ENDE SPOILER

Überall Krähen

Alexanders kontinuierliche Begleiter sind während des ganzen Romans die Saatkrähen -zuverlässiger als jede menschliche Rolle, die auf den 208 Seiten vorgestellt wird. Alexander Höch, der Schriftsteller ist, lässt seine Gedanken entlang der vogeltragenden Platanen-Äste schweifen und füllt ein paar Seiten in seinem Laptop mit dem, was die Vögel in ihm evozieren. Da ich zufälligerweise erst vor Kurzem ebenfalls ein Buch über Rabenvögel von Christian Bugnyar gelesen habe, kann ich die in den Mund bzw. in die Notizen gelegten Fakten bestätigen und habe mich gefreut, dass auch hier die Käsevorliebe der gefiederten Freunde einen Platz gefunden hat.

 Das Leben hat Federn gelassen

Die Vogelwelt macht allerdings nicht vor der Wohnung halt, in der Alexander vor sich hin dümpelt. Hier und da finden sich Federn am Körper und vor allem Richtung Kopf der menschlichen Hauptfigur wieder – ein kahler Kopf. Alexander und sein Körper, haben, wortwörtlich, Federn gelassen – Entschuldigung, es gibt zu viele schöne Wortspiele und geflügelte Wörter dieser Art! 

Auftrieb durch Widerstand

Der Kampf der Nachbarschaft gegen die Vögel,  zugunsten ihres zukünftig wieder makellosen Autolacks, bringt Alexander schließlich zu wagemutigen Aktionen für jemanden, der sich frisch in der Rekonvaleszenz. So hängt er sich zum Beispiel übers Balkongitter, um Batterien aus Ultraschall-Vergrämungsgerätschaften zu entfernen. So wird der Verlauf der Kleinen Schule des Fliegens für den Autor zu einer energiespendenden Angelegenheit, die seinen Gedanken wieder Flügel verleiht (ach ich liebe diese doofen Kalauer) und ihn selbst Auftrieb gibt, statt nur mit dem Wind zu treiben.

Fazit

Ausnahmsweise habe ich mir vor dem Verfassen dieser Besprechung angesehen, was andere Leute zum Buch gesagt haben (weil ich neugierig war, ob sie bestimmte Fragezeichen genauso wie ich hatten, und wenn ja, wie sie diese für sich beantworten). Dem Punkt „eigentlich passiert nicht viel“ kann ich mich problemlos anschließen – die Handlung ist weder schnell noch aufgeladen. Es wird viel geschaut, beobachtet, das Meiste scheint mir sowohl räumlich wie persönlich im Innen zu passieren. 

Was sich mit dem Ursprungsthema, Krankheit und konkret Krebs, zu einem sinnigen Gesamtbild zusammenfügt.

Durch persönliche Erfahrung im engsten Umfeld finde ich auch getätigte Statements aus den Erfahrungen einer erkrankten Person gelungen, wenn es um Behandlungsfolgen geht:  „Die Schleimhäute in Mund und Rachen leiden am meisten mit bei einer Chemotherapie“. Im Nachhinein, bei der Betrachtung der angestrichenen Stellen im Buch, ist überhaupt das Thema Nahrung, schlucken, Hals eins der Leitmotive. Der Krebs und seine Folgen sind also auf subtile Art und Weise das dominante Thema – wenn der Charakter selbst doch wenig zu seiner Erkrankung sagt, eher bei den Vögeln ist. Seine Probleme sieht er (unbewusst) bei den Tieren wieder.

Für wen?

Ich hatte dieses Buch vor einer halben Ewigkeit angefragt, was mir leider zu oft passiert, aber so erlaubt es mir auch einen Überraschungseffekt, wenn ich in der Covergalerie dem Gefühl nach ein Buch aussuche, mit dem es weitergehen soll und bei dem es nun „klickt“ macht. 

Die Kleine Schule des Fliegens habe ich an einem äußerst warmen Frühlingsnachmittag in der Hängematte auf dem Balkon sowie an einem warmen Bettvormittag am darauffolgenden Sonntag in zwei Sitzungen durchgelesen. Die Lektüre war kurzweilig, auf eine verträumte Art und Weise irgendwie auch fesselnd – ich wartete doch, dass eine Auflösung erfolge, die aber ausblieb. Was für mich in Ordnung war, bin ich doch Filme und Bücher dieser Art mittlerweile gewöhnt und halbe die Ambivalenz der Möglichkeiten immer besser aus.

Die Kleine Schule des Fliegens benötigt für ein gutes Leseerlebnis einen offenen, anspruchsbefreiten Geist, der sich ebenso wie der Protagonist beobachtend ans Geschehen heranbegibt. Keine voreiligen Schlüsse. Einfach mal schauen, was passiert. Dann steht einer guten Lesezeit nichts mehr im Wege.

Gespräche aus der Community

Habt ihr auch Krähen in der Nachbarschaft? Die menschlichen Held*innen im Roman werden durch die neuen gefiederten Nachbarn jedenfalls richtig auf Trab gebracht. Eine Geschichte über Menschen und Krähen und die Abgründe unseres Miteinanders. Mitreißend, böse und unerhört komisch.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen und Beiträge, 20 Bücher (gebunden) werden verlost!

Viele Grüße, Christina

235 BeiträgeVerlosung beendet
C
Letzter Beitrag von  christina_walker

Hallo in die Runde,

und vielen Dank nochmals für die zahlreichen Rückmeldungen während der Leserunde und eure Besprechungen der "Kleinen Schule des Fliegens". Ich freue mich natürlich auch, wenn noch vereinzelte Stimmen nachkommen und wenn Besprechungen weiter geteilt werden. Ist eigentlich noch wer am Lesen???

Ansonsten wünsche ich Euch einen wunderbaren Sommer mit vielen schönen, spannenden Büchern,

herzliche Grüße, Christina

Ein Mann zieht in sein Auto, um dort den Stillstand zu üben. Das irritiert rundherum. Und Busch, der Held der Geschichte, bemerkt schnell, wie schwierig es ist, sich aus dem Getriebe der Gesellschaft herauszunehmen. Kann das überhaupt funktionieren?

Ich lade Euch herzlich zu einer Leserunde zu meinem Roman "Auto" ein! 15 Bücher werden verlost. Ich bin gespannt auf den Austausch mit Euch! Christina

160 BeiträgeVerlosung beendet
C
Letzter Beitrag von  christina_walker

Und ich sage: Ganz vielen Dank für diese wunderbare Rezension! Ich fand diese Leserunde sehr inspirierend.


Zusätzliche Informationen

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