Christina Weiß

Lebenslauf

Christina Weiß ist studierte Betriebswirtin und Steuerfachfrau. Sie bäckt seit ca. 15 Jahren Sauerteigbrot im Holzofen, noch lange bevor sie Lutz Geißler traf. 2016 entschloss sie sich, in einer Demeter-Holzofenbäckerei nahe Hamburg das Handwerk noch einmal von der Pike auf zu lernen. Als Bäckermeisterin betreibt sie nun gemeinsam mit Lutz Geißler seit März 2022 die Stadtteil-Bäckerei "Brotkumpels" in ihrem Saseler Wohnhaus. Außerdem sind sie zusammen die „Brotnomaden“, geben Brotbackkurse und sind immer unterwegs in Sachen gutes Brot. Bei vielen Büchern von Lutz Geißler hat die vierfache Mutter schon im Hintergrund mitgewirkt. Es wurde Zeit, dass sie beide ein gemeinsames Brotbuch schreiben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christina Weiß

Cover des Buches Auf der Suche nach gutem Brot (ISBN: 9783965841499)

Auf der Suche nach gutem Brot

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Erschienen am 06.10.2023

Neue Rezensionen zu Christina Weiß

Cover des Buches Auf der Suche nach gutem Brot (ISBN: 9783965841499)
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Rezension zu "Auf der Suche nach gutem Brot" von Lutz Geißler

Prima Buch für Hobby-Bäcker.
Wedmavor 4 Tagen

Lange habe ich überlegt, ob es eine gute Idee wäre, dieses Buch zu holen. Bei einer Rezension habe ich gelesen, die Rezepte wären es, weshalb sich dieses Buch für Hobby-Brotbäcker lohnt. Und ja, diese These kann ich bestätigen.

Verständlich und klar beschrieben, mit nur nötigstem Aufwand, klingen die Rezepte reizvoll und vielversprechend. Einige hab ich ausprobiert. Bremer Zwieback ist echt ein Gedicht! Es gibt zwei Varianten. Trocken muss man es nicht unbedingt werden lassen. Frisch schmecken die Brötchen großartig! Um die zweite Variante zu testen, habe ich einfach die frischen Teile im Ofen angeröstet. Da war gerade ein Brotlaib drin, in den Ecken ist noch Platz für paar Hälften. Das Ergebnis war wunderbar: Außen knusprig, innen schön zart. Fantastisch.

Die Auswahl an Rezepten kann sich durchaus sehen lassen. Es gibt genug Herzhaftes, viele Rezepte mit Roggen als Roggenmischbrote. ReeperbahnBrot steht auf meiner demnächst-backen-Liste. Muss bloß die Mehlsorten erst finden: Rotkornweizen und Lichtkornroggen. Aber das ist eine Ausnahme. Bei den meisten Rezepten wird das Mehl genommen, das man im nächsten gut sortierten Laden bekommt.

Alsterkornbrot habe ich ausprobiert. Roggen und Hafer. Ohne Hefe, nur mit Roggensauer. Fand ich interessant. Und ja, gutes Brot geworden. Innen saftig, mit ordentlicher Kruste. Schmeckt auch sehr gut.
Es gibt auch Roggenvollkornbrot- und ein Schwarzbrot Rezept, das mit dem Herren Ü, die Geschichte dazu ist auch interessant.

Weiter nach hinten raus findet man auch die süßen Dinge, z.B. Franzbrötchen mit ausführlicher Beschreibung, wie man Blätterteig macht. Auch Dänische Brötchen, RosinenStuten sind dabei uvm.

Die Reisegeschichten haben es in sich, wenn man aufmerksam liest. Den Verfall der Brotbackkunst beobachtet man schon seit vielen Jahren. Weshalb solche Bücher wie dieses populär geworden sind. Man flüchtet ins Private und versucht, eigenes gesundes Brot zu backen. Einige Profis aus der Branche sind dabei, etwas Gutes in die Richtung der Rettung des Brothandwerks zu unternehmen, Widerstand dem aufgesetzten Trend zu leisten, s.z.B. das Buch „Wie ich auszog mein Handwerk zu retten“, s. Anhang.
Die beiden Autoren finden durchaus gute Brote unterwegs, oft aber weniger gute, was sie auch klar zum Ausdruck bringen. Sehr gut und hilfreich finde ich, dass sie auch ihre Begründung geben, warum sie das eine oder andere gut oder schlecht finden. Grundsätzliche Dinge kommen dabei zur Sprache, was gutes Potenzial hat, bei den Hobby-Bäckern die eine oder andere Wissenslücke zu schließen. 

Fazit: Ein sehr gutes Brotbackbuch mit vielen interessanten Rezepten, für jeden etwas dabei, von herzhaft bis süß. Wenn es Fortsetzung gibt, es hörte sich zum Schluss so an, prima. Ich bin dann wieder dabei.



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