Christina Wiedemann

 3,9 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor*in von Das Aroma der Jahreszeiten, Clean Eating und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Christina Wiedemann ist Diplom-Ökotrophologin. Nach ihrem Studium an der TU München-Weihenstephan arbeitete sie in verschiedenen PR-Agenturen für internationale Kunden aus der Ernährungsbranche. Ihr Interesse fürs Schreiben entdeckte sie während eines Volontariats im Gräfe und Unzer Verlag, das sie im Bereich „Ernährung und Gesundheit“ absolvierte. Viel Erfahrung wie gesunde Ernährung in der Praxis gelebt werden kann, sammelte Christina Wiedemann während ihrer Arbeit in der „KinderKüche“ in München. Dort beigeisterte sie Kinder und Jugendliche für ausgewogene Ernährung und führte sie ans „Selberkochen“ heran. Seit 2008 ist die Ernährungswissenschaftlerin selbstständig als Autorin, Redakteurin und Ernährungsberaterin tätig.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christina Wiedemann

Neue Rezensionen zu Christina Wiedemann

Cover des Buches Das Aroma der Jahreszeiten (ISBN: 9783830710776)
Klusis avatar

Rezension zu "Das Aroma der Jahreszeiten" von Christina Wiedemann

Klusi
Das Aroma der Jahreszeiten

Schon optisch ist dieses Kochbuch außergewöhnlich, denn es besticht durch wunderschöne, aussagekräftige Aquarellzeichnungen bei allen Rezepten. Zwar gibt es auch Fotos im Buch, dann handelt es sich aber eher um Landschaftsaufnahmen, persönliche Fotografien der Autorinnen oder besonders schöne Arrangements und Dekorationen. Die Rezepte sind nach Jahreszeiten geordnet und alle vegetarisch. Viele lassen sich aber auch vegan zubereiten oder sind dies sowieso schon. So findet man im Kapitel für den Frühling unter anderem Schlutzkrapfen mit Spinat, Löwenzahnhonig oder Hollerkiachl, im Sommer Mangoldquiche, Garten-Focaccia oder Buchteln mit Marillenmarmelade, im Herbst Kürbis-Gnocchi auf Rotkohl-Maronen-Salat, Brezenknödel mit Rahmschwammerl oder Topfenpalatschinken mit Brombeeren und im Winter Geröstete Karfiolsuppe mit Rohnen-Chips, Früchtebrot mit Äpfeln, Kletzen und Nüssen oder Rahm-Wirsing mit selbst gemachten Schupfnudeln, um nur eine kleine Auswahl der Gerichte zu nennen. In jedem Kapitel findet man auch Erklärungen zu jahreszeitlichen Bräuchen, vom Palmbuschen binden im Frühling bis zum Zelebrieren der Rauhnächte im Dezember. 

Bevor es mit den Rezepten losgeht, erzählen die Autorinnen ein wenig über sich und ihre Motivation für dieses Buch. Besonders wichtig ist ihnen eine regionale und saisonale Ausrichtung ihrer Rezepte und die Verwendung natürlicher Zutaten. Auch ist ein "kulinarischer Wortschatz" vorne im Buch untergebracht, da die Autorinnen aus Bayern stammen und in Tirol leben und in ihren Rezepten die regional gebräuchlichen Begriffe verwenden. Das empfinde ich als sehr hilfreich und sinnvoll, denn ich wusste zwar, dass Blumenkohl in Tirol als Karfiol bezeichnet wird und dass es sich bei Vogerlsalat um Feldsalat handelt, aber "Rohnen" für rote Rüben oder "Kohlsprossen" für Rosenkohl kannte ich bisher nicht und wäre etwas ratlos gewesen, wenn ich nicht gleich die "Übersetzung" im Buch gefunden hätte.

Die Illustrationen und Rezepte sind sehr ansprechend, und ich freue mich jetzt schon, wenn ich im Frühling ein Wald- und Wiesensalz ansetzen kann. Auch das Rezept für Oxymel klingt äußerst interessant; damit werde ich mich mal näher beschäftigen. Zwar werde ich sicher nicht alle Rezepte ausprobieren oder manche ein wenig abwandeln, da hier sehr oft mit Milchprodukten gearbeitet wird und ich diese nicht vertrage. Aber allein schon das Durchblättern des liebevoll gestalteten Buches ist sehr inspirierend und macht gute Laune. 

Cover des Buches Das Aroma der Jahreszeiten (ISBN: 9783830710776)
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Rezension zu "Das Aroma der Jahreszeiten" von Christina Wiedemann

MissStrawberry
Aquarelle anstelle von Fotos

Die beiden Autorinnen sind, wie man schnell merkt, sehr lange schon Freundinnen. Ich finde sie super sympathisch. Dennoch hätte ich mich über Fotos zu den Gerichten gefreut, auch wenn Sabine Nimz wunderbare Zeichnungen davon gemacht hat. Dafür gibt es Fotos von den beiden Frauen, der Natur und anderen Dingen. Für mich ist das nicht so ganz ideal. Sehr schön finde ich aber den sehr ausführlichen kulinarischen Wortschatz, sodass auch Nicht-Österreicher die Ausdrücke, die ich so sehr liebe, verstehen.

 

Zu den vier Jahreszeiten gibt es, ganz dem Titel entsprechend, passende Rezepte. Kurze Gedichte und einleitende kleine Texte stimmen darauf ein. Neben den vegetarischen Rezepten wird auch das Prinzip des Leaf to Root angewandt. Letzteres ist leider nichts für mich persönlich. Radieschenblätter, Karottengrün und ähnliches nehme ich nach unzufriedenstellenden Versuchen endgültig nicht auf meinem Speiseplan auf. Daher muss ich das eine oder andere Rezept etwas abändern, was kein echtes Problem darstellt.

 

Der recht klassische Aufbau der Rezepte ist sehr gefällig. Überschrift, kleiner Text, Angaben zu Zubereitungszeit und Menge, Zutatenliste, Arbeitsschritte und ein zusätzliches Anmerkungsfeld ergeben verständliche und übersichtliche Rezepte. Angaben zu den Nährwerten finden sich nicht. Ich persönlich brauche die auch gar nicht.

 

Die Rezepte selbst sind jetzt vielleicht nicht die Neuerfindung der vegetarischen Küche, bestehen aber für mein Verständnis aus einer tollen, abwechslungsreichen Mischung. Es finden sich Klassiker und Neuinterpretationen, die recht unkompliziert nachgekocht werden können, ohne die Zutaten in der halben Welt zusammensuchen zu müssen.

 

Dennoch ist dies für mich ein Kochbuch, das sich nicht für alle eignet, sondern eher etwas für Sammler und Liebhaber ist. So leid es mir tut, kann ich nicht mehr als drei Sterne geben.

Cover des Buches Das Aroma der Jahreszeiten (ISBN: 9783830710776)
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Rezension zu "Das Aroma der Jahreszeiten" von Christina Wiedemann

Kathie1980
Zauberhaft illustriert

Dieses vegetarische Kochbuch bringt nicht nur saisonale Rezepte aus den Alpen, sondern auch Einblicke ins Brauchtum und die Landschaft dieser Region, dazu gibt es wunderschöne Fotos. Das Buch ist nach Jahreszeiten gegliedert, und statt klassischer Fotos findet sich zu jedem Rezept ein handgemaltes Aquarell der Künstlerin Sabine Nimz. Das war für mich ungewöhnlich für ein Kochbuch, aber die Illustrationen sind wirklich beeindruckend und zauberhaft. Die Rezepte sind kreativ und vielseitig; einige Zutaten, wie Maiwipferl, sind in meiner Region etwas schwerer zu finden. Das Buch ist so liebevoll gestaltet, dass sich das Entdecken und Nachkochen sehr lohnt.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Die ICH-Metamorphose
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tynitin

Die "ICH-Metamorphse" möchte dir Impulse geben, deine eigenen Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu finden. Und wird somit zu deinem persönlichen ReiseFührer.

Dieses Handbuch ist durchgängig vierfarbig grafisch angelegt und mit wundervollen Illustrationen leicht verständlich gestaltet. Es gibt Platz für das Niederschreiben deiner Gedanken und führt dich in deine persönlichen MeditationsTechniken ein.
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