Christina Zacker Kann denn Fado fade sein?

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Inhaltsangabe zu „Kann denn Fado fade sein?“ von Christina Zacker

Witzige Geschichten aus einem kleinen Land, das manchmal große Fragen aufwirft

Sie leben am äußersten Rand Europas, lieben gegrillte Sardinen, sind absolute Fußballnarren und gelten als schwermütig – schließlich singen sie tagaus, tagein Fado. Tatsächlich sind die Portugiesen ein fröhliches und eigenwilliges Volk. Christina Zacker liebt sie und ganz besonders einen. Deswegen zieht sie zu ihm nach Portugal, und das in dem Glauben, Land und Leute gut zu kennen. Doch dann kommt alles anders als geplant. Eine Liebeserklärung an ein Land, die nicht nur Portugalfans begeistern wird!

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    Kann denn Fado fade sein?

    Giselle74

    03. October 2017 um 10:48

    Die Liebe führt die Autorin nach Portugal, wo sie nun also ihren festen Wohnsitz hat und sich daher berufen fühlt, ein amüsantes kleines Büchlein über die Portugiesen und ihre Marotten zu schreiben. Schon der Titel hat mich mißtrauisch gemacht, aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul... Im Bekanntenkreis dafür bekannt, zum einen Fado zu lieben, das Land gerne zu erkunden und zum anderen einen portugiesischen Exfreund im Lebenslauf zu haben, war ich prädestiniert dafür, dieses Buch geschenkt zu bekommen. Und ja, stellenweise habe ich mich durchaus amüsiert, bisweilen sogar laut gelacht. Noch öfter habe ich allerdings gelangweilt geseufzt und desinteressiert überflogen. Der Funke springt einfach nicht über, der Text plätschert so vor sich hin. Nichtsdestotrotz ist "Kann denn Fado fade sein?" bestimmt eine tolle Strandlektüre. Man muß den sonnenbeschienenen Kopf nicht allzu anstrengen und ein paar Sandkörner schaden diesem Buch auch nicht. Und vielleicht fühlt man sich ja doch animiert, das Strandlaken zu verlassen und ein bißchen auf Erkundungstour zu gehen. Dann hätte die Lektüre tatsächlich etwas bewirkt....

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  • Rezension zu "Kann denn Fado fade sein?" von Christina Zacker

    Kann denn Fado fade sein?

    ana_wiesenberger

    Ich komme aus Portugal. Ich habe das Buch angefangen aus reiner Neugier. Es ist erstaunlich wie die Autorin sich traut die Portugiese zu beschreiben im allgemeinen, wenn sie nur Kontakt hatte mit der unterer Schicht von der Gesellschaft. Die sagt, Z.B. dass, alle lesen A Bola und Fussball Fantiker sind. Ein anderes Beispiel ist die Aktion in Coruche mit den herum spielen mit den Stieren. Es gibt in Portugal viele Tierefreunde und die dagegen Kämpfen. Es ist peinlich wenn sie beschreibt das Haus von der Mutter von ihr António und ist schokiert davon und vergleicht mit dem Haus von ihrer Grosseltern in Deutschland in irgendeinem Dorf. Die hat anscheinend, nicht kapiert dass es sich handelte von ein Haus von einer armen Familie. Es ist peinlich, wie man so wenig forcht und Portugal durch das Lens der Welt von ihr António. Ich werde mich zwingen bis zum Ende zu lesen, nur um Zu sehen wie weit sie geht und auch damit ich Bescheid sagen kann zu den anderen Portugiesen, die sie kennengelernt hat und gute Zeitungen und gute Literatur schätzen Können. Ana Wiesenberger P.S. Entschuldigen Sie die Fehler; Mein Deutsch ist weit von perfekt sein.

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  • Rezension zu "Kann denn Fado fade sein?" von Christina Zacker

    Kann denn Fado fade sein?

    Aygen

    30. November 2012 um 21:46

    Inhalt: Dieses Buch beschreibt sowohl die anfänglichen Schwierigkeiten beim Auswandern, als auch das Ankommen in der neuen Heimat. Nicht nur Startschwierigkeiten, sondern auch den Beginn einer neuen Zukunft. Egal, ob es sich dabei um Einwanderer handelt, Langzeiturlauber oder die, die einfach mal raus wollen, Europa erobern. Portugal wird einerseits als gemütlich, bequem und andererseits schillernd, verrückt und eigensinnig beschrieben, so dass es praktisch ein Reise- bzw. Lebensbericht der besonderen Art ist. Meine persönliche Meinung: Die Autorin Christina Zacker liefert hier ihren persönlichen Reisebericht, der es in sich hat. Die Eigenarten der Portugiesen und der Alltag ist so wunderbar und komisch beschrieben, dass man trotz der verrückten Momente Lust bekommt, diesem Mut nachzueifern und einen großen Schritt in ein neues Leben zu wagen. Obwohl ich ja noch nie ins Ausland gezogen bin, kam mir das anfängliche Umzugschaos bekannt vor. Christina Zacker beschreibt ihren Alltag und den Umgang mit den liebenswerten Portugiesen so herzlich, komisch und ehrlich als würde man einer Freundin gegenüber sitzen, die davon erzählt. Kurzwellig, mit dem richtigen Maß an Ironie. Die Autorin lässt uns spüren, wie organisiert und diszipliniert wir hier in Deutschland leben und die Südländer eben mit einer Leichtigkeit das Leben meistern, an der es uns manchmal fehlt. Wunderbar finde ich die kleinen Tipps, die die Autorin immer wieder über Orte, Städte, portugiesische Wörter und deren Bedeutung sowie das Essen gibt. Immer wieder erscheinen Absätze, hervorgehoben in kursiver Schrift, mit dem Vermerk: kleine Notiz am Rande: Nichtsdestotrotz weißt sie auch auf die Schwierigkeiten hin, die auf einen zukommen können. Man hat eine blumige Vorstellung vom Auswandern, weil man eben Sonne, Strand und Meer immer in Verbindung mit Urlaub kennt. Auch die Preise kommen einem so günstig vor, wenn man im Jahr für ein paar Wochen Vorort ist. Dennoch schafft sie neben den wunderbaren Beschreibungen, wie hier: Allein der Blick aufs Cabo da Roca, auf meinen Leuchtturm ist tagtäglich ein Traum. Nachts, wenn alles still ist, hört man das Meer an den 140 Meter hohen Klippen toben… Zitat Seite 277 Auch den Leser darauf aufmerksam zu machen, dass eben das Leben anders ist als Urlaub wie beispielsweise hier: Im Süden ist alles leichter, in Portugal lebt man billiger! Ich weiß mittlerweile, dass solche und viele andere Vorstellungen ganz falsch waren, die mir und wohl so manchen, der nach Portugal auswanderte, im Kopf herumspukten…. Zitat Seite 277 Ein toller und lebendig geschriebener Reisebericht für Portugalliebhaber und die, die planen noch nach Portugal zu gehen. © Rezension: Aygen buecherkaffee.blogspot.de

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