Christinane Dieckerhoff Blütenträume

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Inhaltsangabe zu „Blütenträume“ von Christinane Dieckerhoff

Polizeifunk abhören ist illegal. Aber wie sonst soll ein aufstrebender Jungreporter an Titelgeschichten kommen. Egal, ob die Lohngelder der Zeche König Ludwig geklaut werden, oder Falschgeld auftaucht, immer ist Kowalski der Polizei um eine Bleistiftlänge voraus. Als ein Nachtwächter ermordet wird, gerät Kowalski dadurch ins Visier des Mörders. Eine dramatische Jagd beginnt, die den Leser in die Zechensiedlungen, auf die Trabrennbahnen und in die Fußballstadien des Ruhrgebiets der sechziger Jahre führt.

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  • Rezension zu "Blütenträume" von Christinane Dieckerhoff

    Blütenträume
    Kipling

    Kipling

    08. March 2011 um 06:31

    Ein Krimi aus´m Pott, aus einer Zeit, die ich schon miterleben durfte, amüsant, spannend, witzig, tolle Dialoge. Bin richtig abgetaucht in die einzelnen Szenen. Super

  • Rezension zu "Blütenträume" von Christinane Dieckerhoff

    Blütenträume
    Anne-Kuhlmeyer

    Anne-Kuhlmeyer

    18. January 2011 um 22:48

    Das ist doch mal ein handfester, flotter Krimi! Plastisch zeigt sich die Kulisse des Ruhrgebiets der Sechsziger Jahre. Davor Menschen, denen der Krieg noch in den Knochen bzw. in der Sprache steckt. Man vermutet ihre Verletzungen mehr, als das sie benannt würden. Sie liegen unter der Oberfläche ihrer Träume vom besseren Leben, für das sie einiges an Risiken eingehen. Was für den Einen Capri, ist für den Anderen der neue, funktionierende Ofen für den Winter. In allen steckt die Sehnsucht zu entkommen - den grauen Zechensiedlungen, der Maloche unter Tage und hoffentlich der Staublunge, die die Männer vorzeitig ins Grab bringt. Dabei behalten sie ihren eigenen Humor, die Freuden des Alltäglichen, das Pinnchen Korn, das auch seine Opfer fordert. Besonders mochte ich die knappen Dialoge im typischen Dialekt. Aber selbst wenn man kein Ruhrpott-Fan ist, bedient das Buch den Krimispaß, denn es fehlt nicht an Spannung und Unterhaltung. Fazit: Ein locker, flockig geschriebener Krimi, der durch sein Tempo und seine originellen Charaktere überzeugt, einer, den man unbedingt empfehlen muss

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  • Rezension zu "Blütenträume" von Christinane Dieckerhoff

    Blütenträume
    Clarabella

    Clarabella

    17. January 2011 um 18:07

    Kittelschürzen, Kohleöfen, Overstolz-Kippen, toupiertes Haar und Stenoblock - einfach herrlich sind die Details und die Szenen dieses 60er-Jahre-Krimis. Die Figuren sind so lebensecht, dass man den Kohlenpott-Tonfall schon fast hören kann und die Träume vom besseren Ofen oder der roten Caprisonne ohne weiteres einleuchten. Der pfiffige Reporter, der viel riskiert, überzeugt ebenso wie die Beschreibung der Schauplätze zwischen Zechensiedlung und Rennbahn. Der Roman ist in flottem Stil gehalten, temporeich und höchst spannend. Wer den Pott und die 60er Jahre erlebt hat, wird einiges wiedererkennen, und wer später geboren ist, wird das Buch nicht weniger schätzen.

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  • Rezension zu "Blütenträume" von Christinane Dieckerhoff

    Blütenträume
    elke_pistor

    elke_pistor

    15. January 2011 um 21:25

    Schnodderig, geradeaus und handfest. So stellt man sich gemeinhin den Ruhrpott vor. Vor allem den in den 60er Jahren. Die Menschen ehrlich im Grunde ihres Herzens, die Träume nicht in den Wolken, sondern mit solider Grundhaftung. All das bietet Christiane Dieckerhoffs Krimi Blütenträume", aber ohne dabei ins gerne zitierte Klischee abzurutschen. Der Leser mag ihre (kleinkriminellen) Protagonisten, die die Folgen des Krieges, die sie immer noch beeinflussen, als gegeben hinnehmen, sich damit arrangieren und das Einzige tun, von dem sie glauben, dass es ihnen hilft: weiterleben und nicht zur Nabelschau tendieren. Menschen mit Geburtsjahr um und vor 1940 nimmt der Text mit auf eine Reise in die Vergangenheit, in der vieles bekannt scheint ohne nostalgisch verklärt zu sein. Jahrgänge, die diese Zeit nicht selbst erlebt haben macht es neugierig auf die Zeit und ihre Menschen. Die Geschichte ist spannend, lebhaft und originell geschrieben. Ein Krimi, der sich gut liest, ein solides Stück Schreibhandwerk und ein gutes Gefühl, das beim Leser zurückbleibt.

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