Christine Ambrosius Berenice - Fürstin und Rebellin

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Inhaltsangabe zu „Berenice - Fürstin und Rebellin“ von Christine Ambrosius

Flandern 1517: Die junge, eigenwillige Berenice de Savigny lebt am Hof in Mechelen das luxuriöse Leben einer Adligen, deren wichtigste Aufgabe es ist, eine vorteilhafte Heirat einzugehen. Als das Schicksal sie mit dem attraktiven Gregory de Rincon zusammenführt, ahnt sie nicht, dass sich kurz darauf ihr Leben ändern wird: Berenices Vater fällt bei Karl V. in Ungnade und Berenice muss mit Hilfe ihres treuen Dieners nach Frankreich fliehen. Für sie beginnt eine Odyssee, die sie bis in die Neue Welt führt. Und obwohl sie weiß, dass sie Gregory niemals wiedersehen wird, kann sie ihn doch nicht vergessen.

Eine spannende Handlung rund um eine junge Adelige, die eine mutige Reise antritt

— Curin
Curin

Toller Roman, der den Leser nach Flandern ins Jahre 1517 entführt. Mutige und selbstbewusste Protagonistin!

— LaureenSanoo
LaureenSanoo

Ein toller Schmöker, der in die Vergangenheit einlädt

— Gudrun67
Gudrun67

Romantischer Liebes- und Abenteuerroman aus der frühen Neuzeit - junge Adelige - edle Wilde - das ganze Angeliquespektrum

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Leserunde zu "Berenice - Fürstin und Rebellin" von Christine Ambrosius

    Berenice - Fürstin und Rebellin
    CAmbrosius

    CAmbrosius

    Liebe Leser und Leserinnen, am 30.06.15 erscheint mein zweiter historischer Roman "Berenice - Fürstin und Rebellin" bei Amazon und deshalb starte ich eine Leserunde. Das Buch spielt wie schon mein erster Roman zu Beginn der Renaissance im 16. Jahrhundert. Es handelt von der jungen Berenice, die am Hofe der Habsburger erzogen wird. An den Königshöfen erhielt man den letzten Schliff, um als passende Partie an andere Höfe verheiratet zu werden.  Berenice entdeckt gerade ihre Gefühle für einen Mann, als ihr Schicksal eine jähe Wendung erfährt. Eine Meinungsverschiedenheit zwischen dem zukünftigen Kaiser und ihrem Vater  zwingt Berenice zur Flucht, um nicht zwischen die politischen Fronten zu geraten. Ihre Reise führt sie bis in die neu entdeckten Länder jenseits des Ozeans, eine Erfahrung, die nur wenige vor ihr gemacht haben. Doch ihre Odyssee ist noch lange nicht zu Ende. Durch Entschlossenheit und Anpassungsfähigkeit gelingt es ihr zu überleben und ihr Schicksal zu meistern. Das Buch "Berenice" ist eine fiktive Geschichte, doch es hat viele junge, adlige Frauen in dieser Zeit gegeben, die wie Schachfiguren in einem politischen Spiel benutzt wurden. In den seltensten Fällen hat sich dies bei Verhandlungen und Allianzen wirklich ausgezahlt, doch unzählige Frauen haben trotz der für diese Zeit komfortablen Lebensumstände ein trostloses und unglückliches leben geführt.  Ich freue mich auf euer Feedback und hoffe auf eine lebhafte Leserunde, Christine Ambrosius

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    • 159
  • Renaissance-Geschichte in unterhaltsamer Verpackung

    Berenice - Fürstin und Rebellin
    Cridilla

    Cridilla

    Zur Autorin: Christine Ambrosius wuchs im Rheinland und in Südfrankreich auf. Als Betriebswirtin für Tourismus reiste sie für verschiedene Fluggesellschaften und Reiseunternehmen um die Welt und lebte einige Zeit in den Vereinigten Staaten. Aus ihrem Interesse für das Reisen, fremde Kulturen und Historie entstand ihr erster Roman, »Ein Hauch Muskat«. Die Autorin lebt heute mit ihrem Mann in Berlin. Zum Buch: Flandern 1517: Die junge, eigenwillige Berenice de Savigny lebt am Hof in Mechelen das luxuriöse Leben einer Adligen, deren wichtigste Aufgabe es ist, eine vorteilhafte Heirat einzugehen. Als das Schicksal sie mit dem attraktiven Gregory de Rincon zusammenführt, ahnt sie nicht, dass sich kurz darauf ihr Leben ändern wird: Berenices Vater fällt bei Karl V. in Ungnade und Berenice muss mit Hilfe ihres treuen Dieners nach Frankreich fliehen. Für sie beginnt eine Odyssee, die sie bis in die Neue Welt führt. Und obwohl sie weiß, dass sie Gregory niemals wiedersehen wird, kann sie ihn doch nicht vergessen. Einer Odyssee, der ich nur zu gerne, dank einer tollen Leserunde mit der Autorin selbst, gefolgt bin; sie brachte nur eine Nacht mit etwas Schlafmangel mit sich, aber das war ein Opfer, was ich nur zu gerne brachte. Selten hat mich ein historischer Roman einer deutschen Autorin so zu fesseln, in eine andere Zeit mitzunehmen, verstanden, wie der Weg der jungen Fürstentochter Berenice auf der Suche nach ihrem wahren Selbst. Zwar war zu Beginn die Fülle der Figuren etwas verwirrend, aber schnell gewann man den Überblick und man rutschte in das Flandern an den Hof von Mechelen, an denen Intrigen und höfische Ränke der Alltag waren. Berenice muss unter erschwerten Bedingungen ihren höfischen Platz räumen, da ihr Vater in Ungnade gefallen ist. So verlässt sie ihre Jugendfreundin Eleonore, die später zu Königsehren gelangt und trifft in einer Nacht und Nebel-Aktion ihren fast schon geächteten Vater, der ihr eröffnet, dass er in die Neue Welt aufbrechen will, um seine Position an wenigsten einem der europäischen Königshöfe zurückzuerobern. Zwar ist eine Heirat mit einem befreundeten Nachbarsadeligen in ihrer Heimat Frankreich schon mehr oder wenig beschlossene Sache, aber irgendetwas treibt Berenice an, nagt an ihr. Eine Unruhe, die sie nur mit der Mitfahrt in die Neue Welt besänftigen kann. Sie muss die Welt kennenlernen, zumindest einen weit entfernten Teil, um sich zu beweisen. Ihr gelingt es, den Vater davon zu überzeugen und gemeinsam mit ihrem Diener Ukuma – der sich immer mehr als brüderlicher Freund erweisen wird – nimmt Berenice die Reise ins Ungewisse auf, bevor sie in den sicheren Hafen ihrer ehelichen Pflicht einlaufen wird… Die Wandlung von der engstirnigen Sichtweise einer jungen Adelstochter aus sehr gutem Hause zu einem Wildfang und schließlich zur erwachsenen selbstbestimmenden Frau, ist Christine Ambrosius auf Berenice kleiner Weltreise sehr treffend, sehr farbig und sehr stimmig gelungen. Gerne folgt man dem Wildfang ins heutige Kanada, lernt ihre erste Liebe kennen – ausgerechnet einer der wilden Eingeborenen, die Berenice zu sozialen Zwecken eher kennenlernen, denn sich mit ihnen gar verbrüdern soll – und folgt ihr auf Umwegen bis fast nach Malta, wo sie beinahe in den Harem des Suleyman des Prächtigen verkauft werden soll. Aber sie lernt einen Wesir und Lebemann kennen, der sie nicht nur in den Sitten und Bräuchen der türkischen Haremswelt einführt, sondern ihr auch andere wertvolle Gepflogenheiten und Lebensweisheiten näherbringt: Oujdma, die absolute Lieblingsfigur von mir, in diesem prallen Renaissanceschmöker. Wie sagte die Autorin so treffend; Oujdma gehört zu dieser wundervollen Sorte Mensch, die es immer aufs Neue versteht aus einer Schale Zitronen erfrischende Limonade zu zaubern! Und genau das trifft auf diesen einzigartigen gewitzten Überlebenskünstler zu! Dieser Charakter trug zu vielen Schmunzelmomenten und a-Ha Erlebnissen beim Lesen bei. Und so schlich er sich mit seiner Vorliebe für Gewürze und Edelsteine in mein Herz, und nahm es mit Lichtgeschwindigkeit für sich ein. Bei der gemeinsamen Flucht in ein weiteres ungewisses Leben – begleitet er Berenice sogar schließlich und weicht fortan nicht von ihrer Seite, bis sie wieder heimatlichen Boden unter den Füßen hat und sogar einen Mann aus ihrer Jugend wiedertrifft, den sie seit ihrer ersten Begegnung am flandrischen Königshof nicht vergessen kann: Gregory, die Liebe ihres Lebens. Geschickt verknüpft die Autorin reale historische Persönlichkeiten mit dem abenteuerlichen Lebensweg Berenices. Und gerade dieser Umstand machte für mich einen Großteil des „Abtauchens“ in den Roman aus. So leicht, so nebenbei lernt sie Anne Boleyn, die zukünftige Königin Heinrichs VIII, Roxelane, die wohl bekannteste Sklavin und spätere Sultanin des türkischen Herrschers Suleyman kennen. Dies sind nur zwei der zahlreichen Begegnungen, die Berenices Weg bereichern und sie auch immer ein Stück weit entweder begleiten, oder sie beeinflussen werden. Hier ist eine Könnerin der Materie am Werk, hier spürt man die Vorliebe, vielleicht sogar die kleine Besessenheit an historischer Detailgenauigkeit; aber das gereicht ihr nicht im Mindesten zum Nachteil, es macht das Lesen umso leichter, umso praller, umso prächtiger, umso vielschichtiger. Ich gerate schon wieder ins Schwärmen. Diese kleine historische Renaissance Perle über eine Frau, behaftet mit der damaligen „Weltanschauung“: das jeder in seinen von Gott vorgegebenen Stand hineingeboren wurde, und diesen auch Zeit seines Lebens nicht verlassen durfte, um sich eventuell weiterzuentwickeln, liefert dem passionierten Historienleser vergnügliche Stunden mit prächtigen Sittengemälden, die über Kontinente hinausgreifen. Eine solche Entwicklung der „Weltanschauung“ war widernatürlich, eine Rebellion gegen die göttliche Ordnung. Aber genau das passiert Berenice. Durch Schicksalsschläge ist sie gezwungen umzudenken und ihr Weltbild stürzt gnadenlos ein. Was vielleicht ein bisschen die Welt damals wiederspiegelt, die doch sehr im Wandel war. Berenice ist ein typisches Kind ihrer Zeit und entdeckt nicht nur die Welt für sich, sondern sie geht auch an die Grenzen ihres eigenen Selbst um sich neu erfinden. Um letztendlich eine willensstarke Frau zu werden, die ihr Schicksal selbst bestimmen kann. Wer also eine Welt im Umbruch erleben will: eine Welt, die mit höfischen Zeremonien und politischen Adelsschachzügen angefüllt, aber auch mit Entdeckergeist und Aufbruchsstimmung beseelt ist; die den Glanz europäischer Höfe auferstehen lässt, fast bis in den Serail des türkischen Sultans führt und in kanadische Wildnis aufbricht um am Leben der Eingeborenen teilzuhaben, ist hier an der Seite einer unbändigen und mutigen jungen Frau perfekt aufgehoben. Geschichte zum Anfassen, Mitfühlen, Mitleiden und Eintauchen. Ein absolutes Lesemuss von mir nur zu gerne mit fünf prächtigen hellstrahlenden Sternen ausgestattet.

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    • 7
  • Eine mutige und starke protagonistin

    Berenice - Fürstin und Rebellin
    Curin

    Curin

    10. August 2015 um 10:05

    1517: Berenice de Savigny, eine junge Adelige lebt am Hof in Mechelen, bis ihr Vater vor dem Kaiser in Ungnade fällt und sie fliehen muss. Mit ihrem Vater tritt sie eine Schiffsreise in die Neue Welt an, ohne zu ahnen, welche Abenteuer und Gefahren ihr dort bevorstehen. Mit diesem historischen Roman ist es der Autorin Christine Ambrosius gelungen, mich zu begeistern und mich in eine andere Zeit zu entführen. Ihre Protagonistin Berenice ist anfangs ein eher naives, aber sehr selbstbewusstes junges Mädchen, dass sich schnell weiterentwickelt und mutig genug ist, ihr Schicksal immer selbst zu verändern. Dabei verliert sie jedoch nie ihren Anstand und die gute Erziehung und hält immer ein, was sie versprochen hat. Mit ihrem Mut und ihrem ganzen Wesen hat sie mich schnell für sich eingenommen. Die Handlung bleibt die ganze Zeit über spannend und es gibt immer wieder Wendungen und Ereignisse, die ich so nicht vorhersehen konnte und erwartet hätte. So wird man die ganze Zeit über gut unterhalten und kann das Buch kaum noch aus der Hand legen. Frau Ambrosius Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Sie versteht es Orte anschaulich zu beschreiben ohne sich in Details zu verlieren. Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen und ich empfehle ihn gerne hier weiter!

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  • Flandern 1517..

    Berenice - Fürstin und Rebellin
    LaureenSanoo

    LaureenSanoo

    05. August 2015 um 14:16

    Zunächst einmal, worum geht es in dem Buch? "Flandern 1517: Die junge, eigenwillige Berenice de Savigny lebt am Hof in Mechelen das luxuriöse Leben einer Adligen, deren wichtigste Aufgabe es ist, eine vorteilhafte Heirat einzugehen. Als das Schicksal sie mit dem attraktiven Gregory de Rincon zusammenführt, ahnt sie nicht, dass sich kurz darauf ihr Leben ändern wird: Berenices Vater fällt bei Karl V. in Ungnade und Berenice muss mit Hilfe ihres treuen Dieners nach Frankreich fliehen. Für sie beginnt eine Odyssee, die sie bis in die Neue Welt führt. Und obwohl sie weiß, dass sie Gregory niemals wiedersehen wird, kann sie ihn doch nicht vergessen." Zu Beginn des Buches erfährt man in einem Register, welche historischen Personen fiktiv mit in der Geschichte beteiligt sind, und eine Rolle spielen. Dies finde ich sehr spannend und kreativ dargestellt. Außerdem kann ich auch positiv anmerken, dass mich das Cover des Buches enorm anspricht. Ich erkenne darin die adlige Berenice, die selbstbewusst und selbstsicher drein schaut. Ein wirklich schönes Foto. Christine Ambrosius beginnt die Geschichte damit, dass die Protagonistin Berenice im Jahre 1534 in ihre Vergangenheit zurückblickt. Die eigentliche Geschichte fängt dann im Jahre 1517 an. Mir ist die Hauptperson sehr ans Herz gewachsen. Für ihr junges Alter wirkt sie reif und erwachsen, auch die anderen Charaktere sind individuell in die Handlung mit involviert, und ich konnte eine gewisse Verbindung zu ihnen aufbauen. Die Handlung wirkt an manchen Stellen vorhersehbar, und ich habe viele Situationen kommen sehen. Dies hat mich aber nicht daran gehindert das Buch in vollen Zügen zu genießen. Mit Berenice als Rebellin hatte ich sehr viel Lesevergnügen, und ich kann das Buch jedem weiterempfehlen, der gerne Historische Romane, mit starken Charakteren, liest! Das Buch kriegt von mir stolze 4,5 von 5 Sternen.

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  • Berenice-Fürstin und Rebellin

    Berenice - Fürstin und Rebellin
    Rosenmadl

    Rosenmadl

    20. July 2015 um 17:12

    Inhalt :  "Flandern 1517: Die junge, eigenwillige Berenice de Savigny lebt am Hof in Mechelen das luxuriöse Leben einer Adligen, deren wichtigste Aufgabe es ist, eine vorteilhafte Heirat einzugehen. Als das Schicksal sie mit dem attraktiven Gregory de Rincon zusammenführt, ahnt sie nicht, dass sich kurz darauf ihr Leben ändern wird: Berenices Vater fällt bei Karl V. in Ungnade und Berenice muss mit Hilfe ihres treuen Dieners nach Frankreich fliehen. Für sie beginnt eine Odyssee, die sie bis in die Neue Welt führt. Und obwohl sie weiß, dass sie Gregory niemals wiedersehen wird, kann sie ihn doch nicht vergessen. Erschienen ist dieser Roman per amazonpublishing und hat 564 kurzweilige Seiten. Das Cover ist schlicht und doch sehr schön gehalten. Lädt auf jeden Fall ein zum Lesen und zu einer Reise in die Vergangenheit.  Ich fand es wunderbar die Gedankengänge der Protagonistin "Berenice" teilen zu dürfen, sie in jungen Jahren begleiten zu können, sei reifen zu sehen und sich in sie hinein zu versetzen. Wie man als junge Frau schon Leiden musste, sich aufopfern musste und schlimme Dinge erleben musste, das kann ganz schön die Seele beschädigen. Das unbekannte Land erforschen mit einem unbekannten Stamm unbestimmter Herkunft und dann auch noch zusehen zu müssen wie der eigene Vater geköpft wird. Das hat mich schon beim Lesen erschaudern lassen.  Christine Ambrosius, Autorin aus dem Rheinland, welche auch in Südfrankreich aufwuchs versteht es absolut den Leser in ihre Welt zu ziehen. Viele Bestseller-Autoren können das nicht mal ansatzweise. Einfach schlicht geschriebene Passagen die einfach Lust auf viel viel mehr machen.  Meine Meinung: Ich bin sehr begeistert vom Schreibstil der Autorin. Ihr ist ein kurzweiliges historisches Werk gelungen, das Lust auf mehr macht. Klar sind einige Geschehnisse schon voraussehbar, aber an der Art und Weise ihrer schriftstellerischen Ader sieht man darüber gerne hinweg, denn der Roman "Berenice" ist einfach zu fesselnd. Ein Empfehlung von mir an alle Fans des historischen Werkes !  4 Sterne ! 

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  • Ein toller Schmöker, der in die Vergangenheit einlädt

    Berenice - Fürstin und Rebellin
    Gudrun67

    Gudrun67

    20. July 2015 um 12:03

    Quellenangaben: Quelle: Amazon.de: "Flandern 1517: Die junge, eigenwillige Berenice de Savigny lebt am Hof in Mechelen das luxuriöse Leben einer Adligen, deren wichtigste Aufgabe es ist, eine vorteilhafte Heirat einzugehen. Als das Schicksal sie mit dem attraktiven Gregory de Rincon zusammenführt, ahnt sie nicht, dass sich kurz darauf ihr Leben ändern wird: Berenices Vater fällt bei Karl V. in Ungnade und Berenice muss mit Hilfe ihres treuen Dieners nach Frankreich fliehen. Für sie beginnt eine Odyssee, die sie bis in die Neue Welt führt. Und obwohl sie weiß, dass sie Gregory niemals wiedersehen wird, kann sie ihn doch nicht vergessen. Über den Autor und weitere Mitwirkende Christine Ambrosius wuchs im Rheinland und in Südfrankreich auf. Als Betriebswirtin für Tourismus reiste sie für verschiedene Fluggesellschaften und Reiseunternehmen um die Welt und lebte einige Zeit in den Vereinigten Staaten. Aus ihrem Interesse für das Reisen, fremde Kulturen und Historie entstehen ihre Romane. Die Autorin lebt heute mit ihrem Mann in Berlin." Das Cover ist in hervorragenden Farben gehalten und lädt direkt in die Historie ein. Super gelungen. Christine Ambrosius hat zu Beginn des Buches ein Register mit den realen Personen, die in der fiktiven Geschichte mit vorkommen, vorangestellt. Dies empfinde ich immer sehr interessant und blättere während des Lesens oft dorthin, da es dem Buch noch mehr Tiefe gibt. Den Prolog hat sie in das Jahr 1534 gestellt. Von hier aus wird die Protagonistin Berenice dann auf ihr Leben zurückblicken. Somit beginnt die Geschichte im Jahr 1518 und stellt bildhaft und lebendig das Geschehen um die Adelshäuser dar. Die typischen Verknüpfungen der Adligen durch "gute" Heiraten kommt hier klar zum Vorschein. Dem Wildfang Berenice ist jedoch das Leben etwas zu öde und deshalb lässt sie sich auf ein letztes Abenteuer vor ihrer Ehe ein. Sie geht mit ihrem Vater auf Schiffsreise in die Neue Welt und erlebt auf Fahrt und auch an Land vielerlei Dinge, von denen sie vorher nie geträumt hätte. Die Erzählweise schafft dem Leser ein eindrückliches Bild und die Informationen, die zu den damaligen Verhältnissen gegeben werden, sind detailreich und äusserst interessant. Ein kleiner Minuspunkt ist für mich jedoch, dass die Protagonistin teilweise als "Alleskönnerin" dargestellt wird, was dem Ganzen einen etwas unrealistischen Nachgeschmack gibt. Aber, nichtsdestotrotz ist die Handlung klasse in die damalige Zeit eingegliedert und die Charaktere wachsen einem ans Herz. Deshalb gibt es hier 4,5 Sterne von 5 Mein Fazit: Ein toller Schmöker, der in die Vergangenheit einlädt

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  • Gute Unterhaltung, aber nichts wirklich Neues.

    Berenice - Fürstin und Rebellin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. July 2015 um 11:58

    Die Geschichte um die junge Berenice ist eine gut geschriebene, sehr romantische Liebes- und Abenteuergeschichte - anspruchslos aber die perfekte Sommerlektüre. Mich hat sie sehr an die Angeliqueromane von Anne Golon aus den 1960er Jahren erinnert, die ich in meiner Jugend verschlungen habe: eine junge Adelige, die gegen ihren Willen verheiratet werden soll, Abenteuer im frühen Akadien, in der Gewalt von Piraten und einem türkischen Herrscher - das ist schon alles sehr, sehr ähnlich - Angelique im Schnelldurchgang, war so das, was mir immer wieder durch den Kopf ging. Anne Golon hat dafür immerhin dreizehn Romane gebraucht. Einer davon trägt übrigens den Titel "Angelique die Rebellin". Wobei dieser Begriff sicher noch eher auf Golons Romanfigur passt als auf Berenice. Historisch betrachtet hat die Autorin sehr gut recherchiert. Das hat mir gefallen, ebenso der Schreibstil. Die Liebesbeziehung zu dem Chickasaw-Indianer ist eher unglaubwürdig, aber na gut - es ist eben ein romantischer Roman. Wirklich ratlos hat mich dann die urplötzliche "Wiederentdeckung" einer vorher eher nicht vorhandenen Liebe gemacht, die aber für den letzten Teil des Romanes wichtig wurde. Das ist der Autorin meiner Meinung nach gar nicht gelungen. Auch hinsichtlich etlicher Rechtschreib- und Tippfehler, die vor allem zum Schluss hin immer öfter auftauchen, sollte das Buch noch einmal überarbeitet werden. Das letzte Romandrittel kam mir insgesamt vor, als sei es unter Zeitdruck geschrieben worden. Es enttäuscht als Schluss ein bisschen im Vergleich zum restlichen Buch. Aber insgesamt hat mir der Roman gefallen.

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