Christine Ambrosius Ein Hauch Muskat

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Inhaltsangabe zu „Ein Hauch Muskat“ von Christine Ambrosius

Der Küchenjunge Jakob arbeitet im Jahre 1530 am Hof des Herzogs Johann in den Rheinlanden, als sich mit dem Tod seiner geliebten Großmutter sein Leben völlig verändert. Im Auftrag des Herzogs macht er sich mit dem Küchenmeister Lorenzo auf den Weg nach Italien, nicht ahnend, dass er dort dem Geheimnis seiner Geburt auf die Spur kommt. Sein großer Traum, ein berühmter Küchenmeister zu werden, scheint jedoch in unerreichbarer Ferne. Als er in die Gefangenschaft eines Sklavenhändlers gerät, kann er sich nur noch durch eine Verzweiflungstat retten. In den Küchen der reichen italienischen Kaufleute lernt er die wahre Kunst des Kochens und des Handelns mit exotischen, fremden Früchten und Gewürzen kennen. Diese gelangen aus allen Teilen der neu entdeckten Welt auf die üppigen Tafeln der Mächtigen in Venedig, Genua, Rom und Florenz. In den glanzvollen Palästen der beginnenden Renaissance findet er seine große Liebe, die schöne Kaufmannstochter Bianca. Sie soll Catarina von Medici als Hofdame zu ihrem zukünftigen Gatten an den französischen Hof begleiten. Doch Biancas Welt ist ihm noch fremd und unverständlich. Sein Stolz und ein Missverständnis entzweien die Liebenden. Als sich Jakob die Gelegenheit bietet, am Hof des Sultans von Konstantinopel in der Gesandtschaftsküche zu kochen, greift er zu und verbringt eine lehrreiche Zeit in der Stadt der Wunder. Zusammen mit seinen Freunden, der kräuterkundigen Kurtisane Margot und dem kapriziösen Eunuchen Kerim, macht er sich auf den Weg nach Frankreich. Obwohl man auch am Hof des französischen Königs Francois I. Ränke schmiedet und Konkurrenten fürchtet, erreicht er schließlich dank seiner Kenntnisse und Liebenswürdigkeit sein Ziel, als Küchenmeister anerkannt zu werden. Auch Biancas Leben hat sich verändert und beide wollen ihr Glück nicht länger herausfordern.

Ein guter Mix aus Spannung, Unterhaltung und Liebesgeschichte.

— tobias_liebert
tobias_liebert

Ein kulinarisch historischer Gaumenschmauß

— Keltica
Keltica

Fesselnde Geschichte eines "Kochs" in der Renaissance als sich das "kochen" an den Höfen veränderte.

— CFKU
CFKU

Das Buch ist einzigartig. Ein Genuss für alle Sinne und ganz viel Lesespaß mit dem jungen Jakob, in den man sich sofort verliebt.

— ElkeKnepper
ElkeKnepper

Sehr spannende Geschichte und interessanter Bilderbogen über das Kochen, die Liebe und Reisen in andere Kulturen. Hat richtig Spaß gemacht!!

— ElliB
ElliB
  • Rezensionen
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  • Themen
  • Spannender historischer Roman

    Ein Hauch Muskat
    tobias_liebert

    tobias_liebert

    21. December 2015 um 16:46

    Deutschland im Jahre 1530.Jakob arbeitet als Gehilfe in der Küche des Herzogs Johann. Dort lernt er den Meisterkoch Lorenzo kennen und ist von seiner Weise zu Kochen fasziniert. Auch Lorenzo ist von Jakob begeistert, da er merkt in ihm schlummert ein Kochgenie. Nachdem Tod seiner Oma, seine letzte lebende Angehörige reist Jakob mit Lorenzo nach Italien. Die beiden sollen im Auftrag des Herzogs einen Händler finden der ihnen Gewürze direkt anliefert. Auf dem Weg nach Italien wird Jakob von Sklavenhändlern entführt. In Italien kann er sich gewaltsam von seinen Häschern befreien und wird von einem venezianischen Händler in Sicherheit gebracht. Jakob beginnt bei seinem Retter die Ausbildung zum Kaufmann und verliebt sich in die Händlertochter Bianca. Nach einem Missverständnis mit Bianca reist Jakob in die Türkei und bekommt die Gelegenheit in der Küche des Sultans zu kochen. Sein Einsatz und sein Können werden mit dem Meistertitel belohnt. Aber sein Herz hängt immer noch an Bianca, deswegen reist Jacob wieder zurück nach Italien um dort zu erfahren, dass Bianca inzwischen verlobt ist. Nach einem Streit mit dem Kaufmann reist Jacob mit seinen Freunden Margot und Kerim nach Florenz. Dort ist der Chefkoch der zukünftigen Gemahlin eines Sohns des König von Frankreich. Auf dem Weg zur Vermählung in Paris trifft er seine große Liebe Bianca wieder. Ein Hauch von Muskat ist ein spannender und fesselnder historischer Roman. Die Handlung ist flüssig und logisch aufgebaut und wartet immer mit ein paar Überraschungen auf. Man kann sich gut in die Hauptperson Jacob hinein versetzen. Der Roman ist ein guter Mix aus Spannung, Unterhaltung und Liebesgeschichte. Schade, dass es keine Rezepte zu den vorkommenden Gerichten gibt.

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  • Leserunde zu "Berenice - Fürstin und Rebellin" von Christine Ambrosius

    Berenice - Fürstin und Rebellin
    CAmbrosius

    CAmbrosius

    Liebe Leser und Leserinnen, am 30.06.15 erscheint mein zweiter historischer Roman "Berenice - Fürstin und Rebellin" bei Amazon und deshalb starte ich eine Leserunde. Das Buch spielt wie schon mein erster Roman zu Beginn der Renaissance im 16. Jahrhundert. Es handelt von der jungen Berenice, die am Hofe der Habsburger erzogen wird. An den Königshöfen erhielt man den letzten Schliff, um als passende Partie an andere Höfe verheiratet zu werden.  Berenice entdeckt gerade ihre Gefühle für einen Mann, als ihr Schicksal eine jähe Wendung erfährt. Eine Meinungsverschiedenheit zwischen dem zukünftigen Kaiser und ihrem Vater  zwingt Berenice zur Flucht, um nicht zwischen die politischen Fronten zu geraten. Ihre Reise führt sie bis in die neu entdeckten Länder jenseits des Ozeans, eine Erfahrung, die nur wenige vor ihr gemacht haben. Doch ihre Odyssee ist noch lange nicht zu Ende. Durch Entschlossenheit und Anpassungsfähigkeit gelingt es ihr zu überleben und ihr Schicksal zu meistern. Das Buch "Berenice" ist eine fiktive Geschichte, doch es hat viele junge, adlige Frauen in dieser Zeit gegeben, die wie Schachfiguren in einem politischen Spiel benutzt wurden. In den seltensten Fällen hat sich dies bei Verhandlungen und Allianzen wirklich ausgezahlt, doch unzählige Frauen haben trotz der für diese Zeit komfortablen Lebensumstände ein trostloses und unglückliches leben geführt.  Ich freue mich auf euer Feedback und hoffe auf eine lebhafte Leserunde, Christine Ambrosius

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  • Vom kleinen Küchenjungen, zum Küchenmeister an den Fürstenhöfen seiner Zeit

    Ein Hauch Muskat
    Keltica

    Keltica

    23. April 2015 um 09:41

    Der Küchenjunge Jakob arbeitet im Jahre 1530 am Hof des Herzogs Johann in den Rheinlanden, als sich mit dem Tod seiner geliebten Großmutter sein Leben völlig verändert. Im Auftrag des Herzogs macht er sich mit dem Küchenmeister Lorenzo auf den Weg nach Italien. In den Küchen der reichen italienischen Kaufleute lernt er die wahre Kunst des Kochens und des Handelns mit exotischen, fremden Früchten und Gewürzen kennen. In den glanzvollen Palästen der beginnenden Renaissance findet er seine große Liebe, die schöne Kaufmannstochter Bianca. Durch ein Missverständnis kommt es jedoch zur Trennung, Jakob zieht weiter in der Welt herum, aber die Gedanken an Bianca lassen ihn dabei nicht los. Man wird direkt in diesen fulminanten historischen Roman hineingezogen und begibt sich mit dem kleinen Küchenjungen Jakob, der einen großen Traum hat, auf seine Reise. Ich habe mich gerne von ihm durch seine Irrungen und Wirrungen seines Lebens führen lassen, an seinen prächtigen Tafeln gesessen, die Gewürze gerochen und das höfische Leben seiner Zeit verfolgt. Das wunderschöne Cover lädt, ja zwingt einen fast das Buch in die Hand zu nehmen und mit dem Lesen zu beginnen. Die Autorin entführt uns mit ihrem bildhaften und mitreißenden Schreibstil an den Palast des Sultans in der Türkei und an den Fürsten - und Königshof von Italien und Frankreich. Erzählt uns von Liebe, Intrigen, Mord, Menschenhändlern, Festbanketten, aber auch von Freundschaft! Ich konnte mir das alles gut in meiner Phantasie ausmalen!  Deshalb eine klare Leseempfehlung für dieses spannende und gut recherchierte Meisterwerk der damaligen Kochkunst.

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  • Leserunde zu "Ein Hauch Muskat" von Christine Ambrosius

    Ein Hauch Muskat
    ElliB

    ElliB

    Hat jemand das Buch gelesen? Wie fandet ihr es? Kennt jemand die Autorin und hat sie noch andere Bücher geschrieben? Ich finde sonst nichts über sie

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  • Leserunde zu "Pfauenmagd und Hirtenschuster" von Edith Wannags

    Pfauenmagd und Hirtenschuster
    Einhorn_Verlag

    Einhorn_Verlag

    Liebe Leser/innen, wir verschenken zehn Rezensionsexemplare des historischen Romans "Pfauenmagd & Hirtenschuster". Edith Wannags Buch basiert auf einer weitgehend authentischen Begebenheit in einer Epoche, die Romantik genannt wird, aber nicht immer romantisch war. Sie verschweigt nicht die Missstände, zeichnet aber dennoch ein lebensfrohes Bild vom Alltag in der "guten alten Zeit". Zum Inhalt: Man schreibt das Jahr 1850. In Neubronn, einem Bauerndorf am Rande der Ostalb in Baden-Württemberg, wird ein Wanderschuster als Gänsehirt angestellt. Obwohl die große Hungersnot vorüber ist und in Württemberg relative Ruhe herrscht, haben die Menschen mit vielfältigen Schwierigkeiten zu kämpfen: Obrigkeitsdenken, Aberglaube, überkommene Sitten und Bräuche erschweren den ohnehin harten Alltag. Als sich der Hirtenschuster in die Großmagd vom Pfauenhof verliebt, ist Kummer zunächst unvermeidbar, denn für Besitzlose ist der Traum vom Eheglück nahezu aussichtslos – ohne das nötige Geld gibt’s keine Heiratsbewilligung. Doch Steffe, der allseits beliebte und zupackende Hirtenschuster, schafft es, alle Widerstände zu überwinden. Über die Autorin: Edith Wannags lebt seit ihrer Geburt im Jahr 1946 in einem Weiler im oberen Kochertal. Aufgewachsen in einem kleinen Wirtshaus einer ländlichen Großfamilie, war sie geprägt von vielfältigen Einflüssen. Schon als Kind hörte sie gerne den Geschichten der Erwachsenen zu, wobei sie nicht nur das Was, sondern immer auch das Warum interessierte. Bald begann sie, alte Überlieferungen aufzuschreiben. Dabei wurde ihr heimatkundliches Interesse immer intensiver. Eine weitere Leidenschaft bewegt die Autorin: Musik und Gesang. Im Haus ihrer Großeltern war oft musiziert und gesungen worden. Durch den Vater, einen in Süddeutschland »gestrandeten« Seemann, kamen weitere musikalische Einflüsse ins Haus. Auch kannte man keine Berührungsängste mit Fremden, auch nicht mit farbigen amerikanischen Soldaten. Anfang der 1980er Jahre sang Edith Wannags einige Jahre lang als einzige Weiße in einem schwarzamerikanischen Gospelchor. 1992 gründete sie »Joy of Gospel«, den ersten weißen Gospelchor im Ostalbkreis und gab mit ihm ausschließlich Benefizkonzerte. Nach sechs Jahren bereitete der Krebs ihrer Chorarbeit ein jähes Ende, doch nicht ihren Leidenschaften. Edith Wannags sang weiter, inzwischen Blues und Jazz-Standards, immer wieder unterbrochen von gesundheitlichen und anderen Tiefschlägen. Auch ihr ehrenamtliches Engagement im Untergröninger Heimatverein betreibt sie gemeinsam mit ihrem Mann unbeirrt weiter. Mit Begeisterung taucht sie ab in die Vergangenheit auch, um die Gegenwart besser verstehen zu können. Die Leserunde wird vom Verlag begleitet. Wir leiten sehr gerne auch Fragen an die Autorin weiter, freuen uns auf einen regen Austausch und sind schon sehr auf eure Meinung zum Buch gespannt.

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