Christine Béchar MADRUGADA - Im Morgengrauen

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Inhaltsangabe zu „MADRUGADA - Im Morgengrauen“ von Christine Béchar

Durch eine Extremsituation erfährt Lilly, dass sie eine Gestaltwandlerin der besonderen Art ist. Als wäre das noch nicht genug Verwirrung, schwankt ihr Herz zwischen Manuel, den sie von Kindesbeinen an kennt, und Yannick, einem jungen Mann, dem sie zufällig im Urlaub begegnet. Ihre Besonderheiten und ihre Zuneigung zu Manuel, der zur Gattung der Werwölfe gehört, macht sie zur Zielscheibe des Rates. Während sie versucht, ihrem Schicksal zu entkommen, wird sie von Jägern verfolgt. Erschüttert stellt sie fest, dass Yannick die Männer kennt…
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  • Tolles Jugendbuch mit altbekannten, aber auch neuen Ideen

    MADRUGADA - Im Morgengrauen
    Fenja1987

    Fenja1987

    Lilly ist ein typischer Teenager mit Liebeskummer und dem Wunsch irgendwo dazuzugehören. Erst kürzlich verließ sie ihr Freund für ihre beste Freundin und auch sonst scheint alles den Bach runterzugehen. Zwar scheint der Liebeskummer bald vergessen, nicht zuletzt weil ihr bester Freund aus Kindertagen, Manuel, ihr seine Liebe gesteht. Doch wohl fühlt sie sich trotzdem nicht. Dann als ihre Familie von einem wilden Tier bedroht wird, erkennt sie das das nicht ihr einziges Problem ist. Denn was sie bisher nicht wusste sie gehört zu einer ganz speziellen Art von Gestaltwandlern, die nicht zuletzt von den Werwölfen und auch anderen Gruppen verfolgt wird. Antworten erhofft sie sich von ihrer Großmutter und so beschließt sie, sie zu besuchen. Dann verliebt sie sich dort in den charmanten Yannick, der allerdings auch zu den Verfolgern zählt, oder Doch nicht? Ein spannendes und gefährliches Abenteuer beginnt… Durch Zufall bin ich auf diese Geschichte gestoßen, die ja eigentlich nicht zu meinem üblichen Beuteschema passt. Der Plot scheint auch alle typischen Merkmale eines Fantasy Jugendromans zu haben. Ein Mädchen mit Liebeskummer, welches sich dann doch schließlich zwischen mehreren Kandidaten nicht entscheiden kann und einem hohen paranormalen Anteil. Soweit stimmt das auch, allerdings hat es die Autorin auf anhieb geschafft, es dann doch etwas anders zu machen, als man es kennt. Zwar gibt es auch hier die bekannte Konstellation, doch merkt man Lilly an das sie Yannick wirklich sehr liebt und das die Anziehung von ihr und Manuel, wenigstens aus ihrer Perspektive gesehen darauf beruht das sie eine Gestaltwandlerin ist. Da ihr die Freundschaft zu Manuel aber sehr wichtig ist, setzt sie daher schon früh eine Grenze. Das mag verletzend sein, war für mich aber gerade auch deswegen realistisch und nachvollziehbar. Zum anderen ihre Idee der Gestaltwandler, keine gewöhnlichen nein. neben den Werwölfen gibt es nämlich noch die so genannten Teritrophen. Diese können sich in jedes Tier verwandeln. Wobei jeder sein eigenes Tier hat. Lilly wiederum ist da allerdings noch mal etwas ganz besonderes, aber lest am besten selbst. Mir hat das alles sehr gut gefallen, besonders weil Lilly bei der Sache sehr pragmatisch denkt. Auch mochte ich das Sex hier eine Rolle spielt und trotzdem meist nur mit Andeutungen auskommt und sich doch nie störend anfühlt. Der Grund warum ich mich schlussendlich für die Vergabe von 4 Sternen entschieden habe, ist größtenteils der Handlung selbst wegen. Der Plot braucht zwar nicht lange bis er in fahr kommt, doch gerade der Mittelteil zieht sich sehr in die Länge. Er dreht sich hauptsächlich um die Liebesbeziehung von Lilly und Yannick, beziehungsweise von Manuel, Yannick, Lilly und noch eine menge anderer Personen. Dadurch kommt für mich vor allem die Bedrohung des Werwolfrates irgendwie zu kurz, obwohl es auch blutige Kämpfe gibt. Fazit: Gelungener 1.Teil, der trotz viel Beziehungskram, vor allem in der Mitte, überzeugt. Paranormal mal etwas anderes. Gerne warte ich auf die Fortsetzung, die hoffentlich bald übersetzt wird.

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