Christine Bartsch

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Das Gefühl der Kälte

Das Gefühl der Kälte

 (1)
Erschienen am 01.10.2016
Das Gefühl der Kälte

Das Gefühl der Kälte

 (0)
Erschienen am 02.06.2017

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Rezension zu "Das Gefühl der Kälte" von Christine Bartsch

Ein Krimi, der besser geht
anja_bauervor 2 Jahren

Charlotte Fahl ist Rechtsmediziner und ihre Patienten sind daher meistens schon tot.  Doch wie jeder Rechtsmediziner schafft es Charlotte, diese Toten zum Reden zu bringen. Und teilweise deckt sie dadurch ungeheuerliches auf.

„Das Gefühl der Kälte“ Ist ein Krimi über eben die Rechtsmedizinerin Charlotte Fahl. Angelehnt an wahre Begebenheiten sind hier eine Sammlung von Taten und Spurensuche versammelt. Die Rechtsmedizinerin lässt uns hinter den Kulissen und Abgründen sehen.

Ich habe das Buch gelesen, weil ich ja ein True Crime Fan bin. Erwartet habe ich spannende Fälle in der Rechtsmedizin und deren Aufklärung der Verbrechen. Dieses Buch ist in Romanform geschrieben und hat nicht viel mit einen True Crime zu tun. Obwohl die Fälle an wahren Begebenheiten angelehnt sind.

Und da kommen wir zum Punkt – zumindest ich. Ich habe ja viele True Crime Bücher gelesen und auch viele die mit Rechtsmedizin und Co. zu tun haben. Aber hier bei „Das Gefühl der Kälte“ kommt mehr der Krimi hervor und das noch nicht mal gut! Abgehackte Fälle, wo das Ende offen bleibt, medizinische Fachbegriffe leider nicht erklärt werden. (Achtung Spoiler)Z. B. als in dem  Meditation / Yoga Camp stirbt eine Frau und hinterlässt Charlotte einen Brief. Darin steht unter anderem, dass sie unter Friedreich Ataxie leidet. Dieses wird nicht näher erklärt und ich musste das nachschlagen.

Eine andere Sache ist das mit den Absätzen. In den einzelnen Kapiteln  kommen so gut wie keine Absätze vor. Man liest den Text und auf einmal wundert man sich, warum es eine andere Sicht bzw. Perspektive ist. Ohne großen Absatz geht der Text weiter. Man muss sich dann selber reinfinden, was gerade aktuell ist, welche Personensicht, welcher Tag etc. Das hätte man besser machen können. Auch die Protagonisten kommen nicht gut rüber. Irgendwie ist sie zweidimensional dargestellt und es fehlt mir an Tiefe. Zwar geht es hier auch um das Persönliche, aber irgendwie berührt es mich nicht. Alles so gestellt und gestelzt. Die anderen sind auch nicht gerade gut dargestellt. Es wirkt als wären alle irgendwie wie Marionetten in einen Spiel.

 

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