Christine Bartsch Das Gefühl der Kälte

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Inhaltsangabe zu „Das Gefühl der Kälte“ von Christine Bartsch

»Hast du die Fotos schon angeschaut?«, kracht es mit einer tiefen und äußerst erregt klingenden männlichen Stimme aus dem Telefon. »Meine Güte, der Hals ist echt übel zugerichtet, so etwas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Die Kehle hat er ihr eiskalt durchgeschnitten, dieses fiese Schwein.«
Die Fotos, der Hals, fieses Schwein? Charlotte wusste mit den spärlichen Angaben des Kommissars in diesem Moment nicht viel anzufangen: »Hallo, Urs, bist du das?«, versucht sie ein wenig Zeit zu gewinnen. »Ähh, um welche Fotos gehts denn und um welchen Fall überhaupt?«
Wenn die Medizinerin Charlotte Fahl auf ihre »Patienten« trifft, sind diese bereits tot. Doch Fahl bringt sie zum Sprechen. Was war die Todesursache?
Dieses Buch besteht aus 12 Kurzgeschichten rund um die Rechtsmedizinerin Charlotte Fahl, deren Fälle auf wahren Begebenheiten beruhen.
Es ist eine glänzende Tour de Force durch eine der unheimlichsten Disziplinen der Medizin sowie eine Sammlung erstaunlicher Porträtminiaturen, die von den Toten und den Abgründen menschlichen Handelns erzählt.

beim Lesen kommt die Kälte

— anja_bauer

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  • Ein Krimi, der besser geht

    Das Gefühl der Kälte

    anja_bauer

    05. May 2017 um 15:38

    Charlotte Fahl ist Rechtsmediziner und ihre Patienten sind daher meistens schon tot.  Doch wie jeder Rechtsmediziner schafft es Charlotte, diese Toten zum Reden zu bringen. Und teilweise deckt sie dadurch ungeheuerliches auf. „Das Gefühl der Kälte“ Ist ein Krimi über eben die Rechtsmedizinerin Charlotte Fahl. Angelehnt an wahre Begebenheiten sind hier eine Sammlung von Taten und Spurensuche versammelt. Die Rechtsmedizinerin lässt uns hinter den Kulissen und Abgründen sehen. Ich habe das Buch gelesen, weil ich ja ein True Crime Fan bin. Erwartet habe ich spannende Fälle in der Rechtsmedizin und deren Aufklärung der Verbrechen. Dieses Buch ist in Romanform geschrieben und hat nicht viel mit einen True Crime zu tun. Obwohl die Fälle an wahren Begebenheiten angelehnt sind. Und da kommen wir zum Punkt – zumindest ich. Ich habe ja viele True Crime Bücher gelesen und auch viele die mit Rechtsmedizin und Co. zu tun haben. Aber hier bei „Das Gefühl der Kälte“ kommt mehr der Krimi hervor und das noch nicht mal gut! Abgehackte Fälle, wo das Ende offen bleibt, medizinische Fachbegriffe leider nicht erklärt werden. (Achtung Spoiler)Z. B. als in dem  Meditation / Yoga Camp stirbt eine Frau und hinterlässt Charlotte einen Brief. Darin steht unter anderem, dass sie unter Friedreich Ataxie leidet. Dieses wird nicht näher erklärt und ich musste das nachschlagen. Eine andere Sache ist das mit den Absätzen. In den einzelnen Kapiteln  kommen so gut wie keine Absätze vor. Man liest den Text und auf einmal wundert man sich, warum es eine andere Sicht bzw. Perspektive ist. Ohne großen Absatz geht der Text weiter. Man muss sich dann selber reinfinden, was gerade aktuell ist, welche Personensicht, welcher Tag etc. Das hätte man besser machen können. Auch die Protagonisten kommen nicht gut rüber. Irgendwie ist sie zweidimensional dargestellt und es fehlt mir an Tiefe. Zwar geht es hier auch um das Persönliche, aber irgendwie berührt es mich nicht. Alles so gestellt und gestelzt. Die anderen sind auch nicht gerade gut dargestellt. Es wirkt als wären alle irgendwie wie Marionetten in einen Spiel.  

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