Christine Baumanns

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Massagen für Liebende

Massagen für Liebende

 (2)
Erschienen am 29.04.2011

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Rezension zu "Massagen für Liebende" von Christine Baumanns

Wie kann jemand seinem Partner etwas besonders Gutes tun ?
Admiralvor 3 Jahren

Christine Baumanns, die mir (und dem Internet ?) ansonsten unbekannt ist, gibt hier mit "Massagen für Liebende. Mit den Händen Geborgenheit und Lust schenken" (2002) eine kurze Einleitung in die intime Massage.


Baumanns beginnt mit einer kurzen Einleitung, in der sie betont, was wichtig ist: nämlich Vertrauen und Nonkonformität. Denn eine erotische Massage lebt von der Rollenverteilung "Gebender" und "Nehmender", die auch wechseln sollte. Das bedeutet ein Mann sollte sich entspannen können und sich lösen von dem althergebrachten Selbstverständnis als Ernährer und Verdiener, der stets irgendetwas zu leisten hat. Die Frau hingegen sollte sich von der gesellschaftlichen Konvention entfernen, wonach durch die alte christliche Ideologie fast jegliche körperliche Berührung als unziemlich sexuell ausgelegt wird. Denn Baumanns ist es wichtig, dass es keine unpersönlichen Tabus geben sollte. Auch die Genitalien sollten vorbehaltslos massiert werden KÖNNEN (6-15).

Damit sich die Leser auch ein wenig in der Theorie auskennen, leitet sie auch kurz in die verschiedenen Massageformen und -spezialgebiete ein (16-23). Das hilft dem Leser dabei, sich in der Massagewelt (europäische/asiatische/medizinische Methoden zB) zurechtfindet. Ins Handlungsdeatil geht sie dann im Hauptteil (24-105), wo sie eine beispielhafte Massage beschreibt und dabei auch dementsprechend vorgeht: von den Füßen, über die Beine, ..., zum Kopf. Anschließend dreht sich der "Nehmende" (= der, der massiert wird) auf den Buch und es geht weiter.
Ihre Anleitung ist sehr rudimentärer Natur. Es ist für mich eher ein Appell, es doch mal zu versuchen, seinen Liebsten zu massieren. Oft verweist sie darauf, dass es wichtig ist, spontan zu entscheiden, auf die Grenzen und Wünsche des Partners einzugehen, etc. Es ist quasi eine Laienmassage. Das ist nicht schlimm, das kommt aus dem Buch schön heraus. Das wichtige ist, dem Partner was Gutes tun zu wollen.
Es fehlt dabei folgerichtig auch einiges. ZB solle der Massierende bei der Rückenmassage besonders auf die Muskelstränge achten und dort entlangmassieren. Nur blöd, wenn derjenige (wie ich ;D) nicht weiß, wie die Muskeln verlaufen.

Es ist kein sachliches Fachbuch, sondern eher eine Aufforderung, sich in der Beziehung zu bemühen und sich für den Partner Zeit und Mühe zu geben (hier in Form einer intimen Massage). Und das macht Baumanns ganz gut.


Relativ hilfreich sind die zahlreichen Bilder (leider in schwarz-weiß), bei denen sich ein Paar in entspannter Nacktheit wechselseitig massiert.
Nervig ist Baumanns Neigung zum Auslaufenlassen einiger Sätze mit 3 Punkten...
Das soll wohl Sinnlichkeit und Träumerei andeuten (was es auch ein wenig tut).


Nettes Buch, das Mut zum vertraulichen und intimen Umgang miteinander machen soll. Und auch macht.

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Jaris avatar

Rezension zu "Massagen für Liebende" von Christine Baumanns

Rezension zu "Massagen für Liebende" von Christine Baumanns
Jarivor 9 Jahren

Ein weiteres Buch zum Thema "Partnermassage". Wiederum werden verschiedene Griffe gezeigt und nützliche Tipps gegeben. Das Buch ist gut ausgearbeitet und bietet Einsteigern einen guten Fundus an Wissen und Know-How. Für Fortgeschrittene ist es weniger geeignet, da das Buch nichts Neues bietet und man alles, was drin steht, schon woanders in anderer Form gehört hat.
Ein kleines Manko sind die wenigen Bildern, die zudem nur in schwarz-weiss gehalten sind, jedoch schlägt sich das auch in einem günstigen Preis nieder. Ein Buch für alle, die sich mit der Partnermassage auseinandersetzen möchten und ein kleines Portemonnaie haben.

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