Christine Bendik Belzebub

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Inhaltsangabe zu „Belzebub“ von Christine Bendik

Im beschaulichen hessischen Oberursel entdeckt Bestatterin Natalja eine männliche Leiche auf ihrem Grundstück. Als sie Nachforschungen anstellt, stößt sie auf eine satanische Sekte im Taunus - und auf Spuren ihrer totgeglaubten Schwester Dana, die vom Schwimmen im Meer nie zurückkehrte. Lebt sie womöglich noch? Natalja nähert sich den Teufelsanbetern - und gerät dabei in höchste Gefahr.

Ein gelungenes Krimi-Debüt mit kleinen Schwächen.

— Nicky_G
Nicky_G

teuflisch gut

— Ichbinswieder
Ichbinswieder

Fesselnd!

— lila_socken
lila_socken

teuflisch fesselnd

— esposa1969
esposa1969

Einfach spannend und interessant

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Satanskult - ein mega spannender, aber auch etwas härterer Krimi.

— Wildpony
Wildpony

Spannung- ein wenig Gruselfaktor- und Überraschungsmomente- Gelungener Krimigenuss

— Buchraettin
Buchraettin
  • Rezensionen
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  • Leserunde zu "Belzebub" von Christine Bendik

    Belzebub
    Chris65

    Chris65

    Ich freue mich auf meine zweite Leserunde 2014, mit meinem Thriller Belzebub. Wer mitlesen möchte, hat jetzt die Möglichkeit, sich bis zum 12.11.2014 zu bewerben. Der Verlag und ich stellen 15 Leseexemplare zur Verfügung.
    Um dich schon mal auf die Geschichte einzustimmen, findest du eine Leseprobe beim Emons-Verlag. Viel Glück im Lostopf, und viele Grüße

    Christine Bendik

    • 396
  • Belzebub

    Belzebub
    Blaustern

    Blaustern

    15. April 2015 um 13:07

    Natalja besitzt ein Bestattungsunternehmen in Oberursel. Seit ihrem Unfall ist sie an den Rollstuhl gebunden. Als sie eines Tages aus ihrem Fenster schaut, sieht sie auf ihrem Grundstück eine Leiche liegen, eine ihr wohlbekannte Leiche. Mit ihrem befreundeten Reporter stellt sie Nachforschungen an, die sie zu einer satanischen Sekte führen. Sie erhalten dabei sogar Hinweise auf ihre tote Schwester, die bei einem Badeurlaub ums Leben gekommen sein soll. Ist sie doch noch am Leben? Und was hat Dana mit dieser Sekte zu tun. Natalja verstrickt sich mit ihren Ermittlungen immer tiefer in die Gefahr. Der Einstieg ins Buch beginnt gleich mit einer riesigen Portion Spannung und ist vollkommen. Dabei ist es oft schwierig, diese Spannung dann über den gesamten Thriller fortzusetzen, doch hier ist das wunderbar gelungen. Das Buch konnte man kaum wieder zur Seite legen, so war man gefesselt. Das ist sicherlich auch auf die beiden Handlungsstränge zurückzuführen, die häufig wechseln. Zum einen erhalten wir Einblicke in Nataljas Ermittlungsarbeit und zum anderen in die Sekte. Rätsel werden gelöst, gleich kommen die nächsten auf. Ein Gefühl beschleicht einen, dass nicht alles ist, so wie es aussieht, denn dazu lernen wir einige Personen zu wenig kennen und siehe da, sie geben sich später ganz anders, und auch der Thriller nimmt ein ganz unerwartetes Ende. Dazu lernen wir noch etwas über die Bestattungsarbeit, und auch wie man mit einem Handicap umgeht bzw. wie man damit umgehen sollte, wird hier wunderbar gelöst, ohne vom spannenden Thriller abzulenken. Natalja wird als ganz normale Persönlichkeit dargestellt, also mit Schwächen und Stärken, wobei die Stärken bei ihr eindeutig überwiegen, denn für ihren Mut ist sie wirklich zu bewundern. Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm.

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  • Teuflisch guter Thriller!

    Belzebub
    tryevery

    tryevery

    08. January 2015 um 21:46

    Natalija führt ein Bestattungsunternehmen in Oberursel und sitzt seit einem tragischen Unfall im Rollstuhl. Als sie eine Leiche auf ihrem Grundstück findet, kommt ihr Leben in Schwung. Kurz zuvor saß sie doch noch mit dem griechischen Professor im Flugzeug. Mit einem befreundeten Reporter geht sie der Sache auf den Grund und stößt auf eine satanische  Sekte. Aber auch auf Spuren ihrer totgeglaubten Schwester Dana, die bei einem Urlaub im Meer ertrunken sein soll. Ist es möglich, dass Dana noch lebt? In welcher Verbindung steht Dana mit der Sekte? Auf der Suche nach Antworten merkt Natalija gar nicht in was sie da geraten ist. Der Einstieg in dieses Buch ist direkt spannend und leicht zu lesen. Diese Messlatte wird meiner Meinung nach bis zum Ende gehalten, was ich oft bei Thrillern schwer finde. Hierzu trägt vor allem auch der Perspektivenwechsel bei, da man hier einen Einblick in die Sekte erhält. Das Ende war für mich wirklich eine Überraschung. Selbst wenn man Vermutungen hat, hier kommt man nicht drauf. Die Personen im Buch sind liebevoll, charakterstark und lebensecht ausgearbeitet. Man kann sich diese wirklich bildlich und auch in ihrem Handeln sehr gut vorstellen. Dadurch hat die Geschichte für mich sehr viel an Raum gewonnen. Die Situationen sind alle sehr gut beschrieben, wenn auch teils etwas unappetitlich, aber das gehört für mich definitiv zu einem guten Thriller dazu und sind bei diesem Thema kaum wegzudenken. Besonders positiv möchte ich hervorheben, wie das Thema Rollstuhl in diesem Buch angesprochen wird. Denn auch Natalija muss mit einigen Vorurteilen und Problemen leben, diese aber wunderbar gelöst wurden. Niemand sollte sich abschreiben, weil er ein Handicap hat. Das Leben ist genauso wertvoll wie jedes andere auch. Mit „Belzebub“ ist Christiane Bendik ein wirklich spannender Thriller mit einem hoch interessanten Thema gelungen, der nichts für schwache Nerven ist. Für mich war dieser Thriller, der Beste den ich im Jahr 2014 lesen durfte.

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  • Belzebub – Regionalkrimi über den Satanskult

    Belzebub
    Nicky_G

    Nicky_G

    06. January 2015 um 15:16

    Natalja ist Bestattungsunternehmerin, aber die mysteriöse Leiche, die eines Tages vor ihrer Tür auftaucht, regt sie zu Nachforschungen an, die sie in die Tiefen ihres eigenen Familiendramas vorstoßen lässt. Damals kam ihre Schwester Dana bei einem Badeunfall ums Leben. Oder etwa nicht? Immer mehr wird Natalja in den Sog der Satanisten hineingezogen, bis sie nicht mehr weiß, wem sie noch trauen kann. Was hat ihr bester Freund, Journalist Marc, mit ihnen zu tun? Und sieht sie plötzlich wirklich ihre Schwester oder sind es Hirngespinste? Da wird ein Baby entführt und die Walpurgisnacht steht kurz vor der Tür... Schon auf den ersten Seiten wird der Leser mit Menschenopfer und gestörten Charakteren konfrontiert. Die Darstellung von Melda hat mir besonders gut gefallen, eher gesagt: es hat mich erschreckt, wie sehr ein Mensch in die Abhängigkeit eines anderen geraten kann, dass er sich selber dabei völlig aufgibt. Im Laufe der Geschichte werden für den Leser viele Fährten ausgelegt, deren losen Enden sich schließlich zusammenfügen, was so spannend beschrieben wird, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Die letzten Szenen sind äußerst dramatisch und reißen einen mit sich in einem Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Ganz deutlich wird hierbei: Satanskult ist keine Lappalie und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es geht dabei nicht nur um harmlose Spielchen wie Gläserrücken oder Tarotkarten legen, sondern um die Schädigung der Psyche anderer Menschen. Das einzige, was mich beim Lesen gestört hat, waren die zeitlichen Sprünge, die mich zuweilen verwirrt haben. Dagegen fand ich die Erzählperspektive aus Sicht von Natalja (in der Ich-Form) und den anderen in der 3. Person (hauptsächlich von Melda) gelungen.In manchen Szenen habe ich mich gefragt, ob man wirklich so reagieren würde, wie es beschrieben ist, z. B. als Natalja sich mutterseelenallein zum Haus aufmacht, um ihre Schwester zu suchen, aber damit kann ich leben.

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  • Ein fesselnder Krimi

    Belzebub
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    31. December 2014 um 15:55

    Es gibt Lesesituationen, da läuft es einem kalt den Rücken runter, denn das Kopfkino spielt verrückt. Genau solch eine Situation findet hier direkt am Anfang statt. Man weiß zwar nicht ganz genau worum es geht, stellt aber schon Vermutungen auf, die Schlimmes erahnen lassen. Für mich ein perfekter einstieg in die Geschichte. Danach geht es erstmal etwas gemäßigter weiter, und die Hauptpersonen und ihr Umfeld wurden vorgestellt. Ich fand sie alle sehr gut, lebensecht und keineswegs stereotyp. Sie ließen mich über ihr Innerstes immer etwas im Unklaren, was somit auch ein Grund war, warum ich mir nie ganz sicher sein konnte, welche Rolle die Figuren genau spielten. Ganz nebenbei wird hier auch das Thema „Behinderung“ angesprochen, da eine der Hauptpersonen im Rollstuhl sitzt. Die Sichtweisen, die hier dargestellt wurden, fand ich sehr gut. Ganz toll fand ich auch die Nebenfiguren. Besonders Pit brachte durch seinen Sprachgebrauch eine gute Portion Lokalkolorit in die Geschichte hinein. Ansonsten waren lokale Bezüge, besonders in Bezug auf die Sprache, nicht so zahlreich vorhanden. Ich muss allerdings gestehen, dass hier allerdings die Geschichte für mich im Vordergrund stand. Von daher war es zu verschmerzen, dass auch einiges an amerikanischem Slang vorkam. Die Geschichte fesselte mich von Anfang an, und die ganze Zeit schwang bei mir das unbestimmte Gefühl mit, dass da noch irgend etwas kommt. Tatsächlich war es so, dass sich die Geschichte und auch einige Figuren vollkommen anders entwickelten, als ich es gedacht hätte. Das sorgte ein ums andere mal für echte Überraschung. Sehr schön fand ich auch die kleinen Details, welche die Autorin in die Geschichte eingebaut hat. Manchmal sind sie einfach charmant, manchmal war es auch nur ein Wort, dass für zusätzliches kribbeln sorgte. Insgesamt war es ein gutes Zusammenspiel aller Komponenten. Ein fesselnder Krimi, der mich nicht nur durch das spannende Thema „Satanismus“ in einem Rutsch durch das Buch zog.

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  • Belzebub von Christine Bendik

    Belzebub
    lila_socken

    lila_socken

    21. December 2014 um 17:30

    Der Taunus-Krimi Belzebub von Christine Bendik begleitet die Bestatterin Nataljia, die eines Morgens eine Leiche auf ihrem Hof findet. Zusammen mit einem befreundeten Reporter fängt sie mit Nachforschungen an und entdeckt Spuren, die sie zu Satanisten führen. Dieser Krimi hat mir sehr gefallen. Angefangen beim Setting, über den Schreibstil und die Sprache, bis hin zu den Charakteren habe ich nichts zu meckern. Einen Krimi in das Umfeld eines Bestattungsinstituts zu platzieren fand ich schon mal gut. Das hat ja von Beginn an schon etwas Morbides, hinzu kam dann auch noch, dass es Christine Bendik gelingt einem Laien wie mir die Tätigkeit eines Bestatters näher zu bringen und den Arbeitsprozess erklärt - ohne dabei aber die Hauptgeschichte aus den Augen zu verlieren. Die Geschichte selbst hatten einen super Spannungsbogen. Ich hatte von Beginn an viele Fragen, die nur häppchenweise aufgelöst wurden, dafür kamen aber ständig neue Rätsel hinzu, sodass die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten wurde. Die Lösung war mir persönlich dann leider ein bisschen zu konstruiert, trotzdem hat das nicht dazu geführt, dass ich enttäuscht war und deshalb sehe ich darin keinen Grund einen Stern abzuziehen (vielleicht einen Viertelstern ;) ). Christine Bendik hat einen wunderbaren Schreibstil. Dadurch kann man den Krimi wunderbar runterlesen. Bekommt tolle Beschreibungen und kann sich das Setting und die Charaktere wirklich vorstellen. Außerdem beherrscht sie es Andeutungen zu machen und den Leser immer wieder kleine Puzzlestückchen zur Lösung des Rätseln zu geben, ohne das man sofort alles erkennt, aber so, dass man immer mal wieder denkt: "Jetzt hab ich es begriffen!" - ohne wirklich eine Ahnung zu haben ;) Zuletzt noch etwas zu Nataljia und den anderen Charakteren. Nataljia war mir sehr sympathisch. Sie ist eine starke Charakterin, die trotzdem immer mal wieder Schwächen zeigt, die sie sehr real erscheinen lassen. Ich konnte ihre Handlungen immer nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere werden toll beschrieben und haben alle eine Funktion, die der Geschichte Tiefe geben. Ich habe dem Buch 5 von 5 möglichen Sternen gegeben und habe es sehr gerne gelesen. Allen Krimifans kann ich es wärmstens empfehlen.

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  • Satanisches Treiben

    Belzebub
    esposa1969

    esposa1969

    08. December 2014 um 00:42

    Hallo liebe Leser, diesen teuflisch guten Kriminalroman durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen: == Belzebub - Taunus Krimi == Autorin:  Christine Bendik == Buchrückentext: == Im beschaulichen hessischen Oberursel entdeckt Bestatterin Natalja eine männliche Leiche auf ihrem Grundstück. Als sie Nachforschungen anstellt, stößt sie auf eine satanische Sekte im Taunus - und auf Spuren ihrer totgeglaubten Schwester Dana, die vom Schwimmen im Meer nie zurückkehrte. Lebt sie womöglich noch? Natalja nähert sich den Teufelsanbetern - und gerät dabei in höchste Gefahr... Teuflische Blutspur im himmlischen Taunus und ein Hauch von Hölle: ein mitreißender Kriminalroman. == Leseeindrücke: == Natalja ist Bestattungsunternehmerin und ist seit einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt. Obwohl sie von Berufswegen her Leichen gewohnt ist, ist sie nicht gerade angetan davon, als jemand die Leiche eines ihr bekannten griechischen Professors auf ihrem Grundstück ablegt. Sie stellt eigenmächtig Nachforschungen an und stößt dabei auf eine satanische Sekte die im Taunus ihr Unwesen treibt und auch vor Lebendopfer nicht zurückschreckt…. Die Idee, dass Privat- und Hobby-Ermittler immer mehr die Falllösung in Kriminalromanen übernehmen ist inzwischen bewährt und verbindet eben den eigentlichen Fall als Rahmenhandlung mit der jeweiligen Protagonistin und deren Privatleben als angenehme Nebenhandlung, die oftmals zur Haupthandlung wird. So wird Natalja sehr detailliert und gut vorstellbar beschrieben und als rollstuhlfahrende Bestatterin verdiente diese Ermittlern meine Hochachtung für ihren Mut und ihre Entschlossenheit diesen Fall zu lösen. Wie nah sie dabei dem Täter kommt und sich dabei selbst in höchste Gefahr begibt fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite. Als sehr augenfreundlich empfand ich die angenehm große Schrift und auch die Kapitellänge bzw. -kürze. Insgesamt 34 Kapitel verteilen sich auf gut 200 Seiten und berichten aus zweierlei Erzählsträngen: Aus Nataljas Perspektive und ihrem Ermittlungsstand bzw. im Wechsel die Melda-Kapitel, die über das satanische Treiben berichten. Die jeweiligen Kapitel sind namentlich gekennzeichnet. Das Cover sowie der Buchtitel wirken schon sehr sehr unheimlich und düster und lassen uns erahnen, dass etwas Teuflisches im Gange ist. Der authentisch eingefärbte Lokalkolorit des Taunus kommt in diesem Regionalkrimi keinesfalls zu kurz. Ich habe mich gefesselt und spannend unterhalten gefühlt und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! © esposa1969

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  • Belzebub

    Belzebub
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. December 2014 um 14:32

    Natalja ist Bestatterin mit eigenem Unternehmen. Eines Tages findet sie in ihrem Hof die Leiche eines Mannes. Sie kannte ihn aus dem Flugzeug, denn sie war einen Tag vorher aus einem Griechenlandurlaub zurückgekehrt. Er saß direkt neben ihr. Dieser Mann wurde ermordet. Und es sieht nach einem Ritualmord aus. Als sie Nachforschungen anstellt, stößt sie auf eine satanistische Sekte im Taunus, und auf Spuren ihrer totgeglaubten Schwester Dana, die vom Schwimmen im Meer nicht zurückkehrte. Natalja nähert sich den Todesanbetern und gerät dabei selbst in höchste Gefahr. Christine Bendik hat mit diesem Buch einen spannenden, fesselnden und sehr interessanten Krimi erschaffen. Die Hauptprotagonistin Natalja kam sofort sympathisch rüber, genauso wie ihr Ehemann Carlos, die beiden Mitarbeiter Pit und Mona und Marc, ein langjähriger Freund von Natalja. Ganz am Anfang hatte ich ein wenig Probleme, in das Buch hineinzufinden, doch dann flogen die Seiten nur so davon. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Es war so spannend, viele überraschende Wendungen, ich wurde mehrmals aufs Glatteis geführt und war am Ende mehr als überrascht. Belzebub hat für mich alle Attribute eines richtig guten Krimis. Er ist sehr spannend geschrieben, fesselnd und super interessant. Er hat mir sehr viel Lesespaß bereitet und ich war wirklich beeindruckt vom Ende. Für mich volle Punktzahl 5 Sterne dafür und auf jeden Fall jedem Krimifan weiterzuempfehlen.

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  • Satanskult in Oberursel

    Belzebub
    bookgirl

    bookgirl

    Inhalt Natalja lebt in Oberursel und ist von Berufs wegen Bestatterin. Als sie eine Leiche auf ihrem Grundstück findet, beginnt sie mit Nachforschungen, die sie zu einer Sekte im Taunus führen. Hinweise wecken in ihr die Frage, ob die tot geglaubte Schwester Dana wohlmöglich doch noch leben könnte. Aber hat die Sekte wirklich etwas mit ihrem Verschwinden zu tun? Meine Meinung Christine Bendix hat mit "Belzebub" einen hoch spannenden, teilweise gruseligen Krimi geschrieben, der nichts für schwache oder gar ängstliche Gemüter ist. Man muss bei einigen Passagen schon ein gutes Nervenkostüm haben, um sie lesen zu können. Ein paar Szenen hätte ich nicht gebraucht, da sie schon ziemlich eklig waren. Mit ihrer Hauptdarstellerin Natalja ist ihr schon die erste Überraschung geglückt. Dass sie im Rollstuhl sitzt, welche Probleme dadurch entstehen und welche Vorurteile ihre Umwelt ihr gegenüber hat, wurde sehr gut herausgearbeitet. Sie ist auf der ständigen Suche nach ihrer Schwester Dana und kann nicht glauben, dass diese wirklich tot sein soll. Durch einen Perspektivenwechsel lernen wir Melda kennen, die Teil einer Satanisten-Sekte ist. Sobald sie zu Wort kam und dem Leser einen Einblick in das Leben der Sekte gab, wurde die Handlung besonders beklemmend, sodass ich froh war, sobald die Geschichte im beschaulichen Oberursel und bei Natalja weiter ging. Mir hat das Buch bis auf ein paar Kleinigkeiten gut gefallen. Teils sind diese dadurch begründet, dass mir die Sprache an mancher Stelle nicht zu einem Regionalkrimi passt, teils war mir die Handlung dann doch ein wenig zu gruselig. Da es jedoch nur Kleinigkeiten sind, komme ich auf eine Gesamtwertung von guten 4 Sternen. Fazit "Belzebub" ist ein spannender, unterhaltsamer, wenn auch teilweise gruseliger Krimi, der nichts für schwache Gemüter ist, aber mit einer interessanten Protagonistin und überraschenden Wendungen aufwarten kann.

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  • Belzebub - Satanskult im Taunus

    Belzebub
    Wildpony

    Wildpony

    02. December 2014 um 12:14

    Belzebub - Christine Bendik Kurzbeschreibung Amazon: Im beschaulichen hessischen Oberursel entdeckt Bestatterin Natalja eine männliche Leiche auf ihrem Grundstück. Als sie Nachforschungen anstellt, stößt sie auf eine Sekte im Taunus - und auf Spuren ihrer totgeglaubten Schwester Dana, die vom Schwimmen im Meer nie zurückkehrte. Ist sie womöglich noch am Leben? Mein Leseeindruck: Wer eine seichte Story, wie von Amazon beschrieben, bei dem Buch erwartet ist absolut auf dem falschen Dampfer. Das Buch ist mega spannend, teil gruselig und sehr heftig und auch nicht wirklich was für ängstliche Gemüter. Denn es geht hier um eine Satanssekte und ihr geheimnisvolles Treiben, in das die Hauptprotagonistin Natalja (beruflich Bestatterin!) hier hineingerät. Sie ist zwar auf der Suche nach ihrer verschollenen Schwester, die laut den Angaben ertrunken sein soll, aber ansonsten ist die im Rollstuhl sitzende Protagonistin ziemlich arglos. Man kommt als Leser schnell in die Story hinein und dann möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und manchmal läuft dem Leser auch ein Schauer über den Rücken, denn das Buch hat fast einen Thriller Charakter. Fazit: Ein Buch, das mich absolut gefesselt hat. Das mehr als spannend ist, teils gruselig und oft auch teilweise sehr erschreckend. Aber genau das war mir am Ende fast einen Ticken zu viel. Mehr will ich dazu nicht verraten, aber das Ende war der Grund warum ich "nur" 4,5 Sterne von 5 geben kann. Ein bißchen weniger wäre da ein bißchen mehr gewesen. (und das beziehe ich auf die handelnden Personen und die Zugehörigkeit zu der Sekte). Ansonsten würde ich gern ein weiteres Buch mit der Hauptprotagonistin Natalja lesen. Fortsetzung ist ja nicht ausgeschlossen :-)  

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  • dunkler spannender Krimi

    Belzebub
    Simi159

    Simi159

    01. December 2014 um 22:13

    Natalija, Bestattungsunternehmerin sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl und führt beschauliches Leben im Frankfurter Umland. Als jemand eine Leiche vor ihrer Tür ablegt, ändert sich das. Die Leiche ist ein griechischer Professor, den Natalija kurz im Flieger kennengelernt hat ist skalpiert und scheint Kontakt zu einer Satanischen Sekte gehabt zu haben. Diese Sekte treibt im Taunus sein Unwesen, opfert Tiere und Kinder. Aus Neugier beginnt Natalija auf einigen Faust zu ermitteln. Dabei findet sie in den Unterlagen des Professors ein Foto von ihm mir ihrer verschollenen Schwester, Dana. Was hatte er mit Dana zu tun? Lebt Dana noch? Das sind Fragen, die Natalija hat… Fazit: Das ist ein sehr spannender Krimi, mit einem tollen Plot, tollen Charakteren, einer Handvoll falschen Fährten und einem überraschenden Ende. Vor allem Natalija hat mir sehr gut gefallen, nicht nur ihr Beruf ist Außergewöhnlich auch wie sie ihr Leben im Rollstuhl meistert ist toll. Die Spannung steigt stetig, denn durch Perspektivwechsel, erfährt man als Leser auch regelmäßig, was bei den Satanisten passiert. Und das ist nichts für schwache Nerven… Mir hat Belzebub sehr gut gefallen und das Buch bekommt von mir 5 STERNE.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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  • Krimi mit Potenzial

    Belzebub
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    Inhalt: Im beschaulichen hessischen Oberursel entdeckt Bestatterin Natalja eine männliche Leiche auf ihrem Grundstück. Als sie Nachforschungen anstellt, stößt sie auf eine Sekte im Taunus – und auf Spuren ihrer totgeglaubten Schwester Dana, die vom Schwimmen im Meer nie zurückkehrte. Ist sie womöglich noch am Leben? Meine Meinung: Auf diesen Krimi war ich wirklich gespannt. Zum einen, weil es im Taunus spielt (kannte ich bis jetzt noch nicht) und zum anderen, weil hier eine Ermittlerin am Werk ist, die vielleicht nicht unbedingt so normal ist. Ganz ehrlich... Wer denkt bei einer Bestatterin an eine junge Dame, die im Rollstuhl sitzt und sich dann auch noch ein bisschen um kriminalistische Fälle kümmert? Also ich nicht muss ich sagen. Natalja war mir aber von Anfang an sympathisch. Trotz Handicap steht sie mitten im Leben und lässt sich durch nichts und niemand unterkriegen. Sie steht ganz ihren Mann, denn der ist nicht immer da, vor allem nicht, wenn sie ihn mal braucht. Aber nicht nur die Geschichte aus der Sicht von Natalja ist wahnsinnig interessant. Wir erfahren parallel die Geschichte von Melda. Eine Frau, die eigentlich genau das Gegenteil ist. Sie steht leider nicht so fest im Leben, woran das liegt? Das sollte jeder selbst erfahren. Doch beide Personen haben mir gefallen. Eben genau der Gegensatz macht es auch aus. Im Mittelpunkt des Buches steht auch eine Sekte im Taunus. Es war schon interessant etwas darüber zu erfahren. Ich bin mir sicher, dass es soetwas gibt, vielleicht nicht so extrem, wie diese Sekte. Der Schreibstil von Christine Bendik hat mir gut gefallen. Man konnte über die Seiten fliegen, hatte aber das Gefühl, alle Kleinigkeiten mitzubekommen. Manchmal ist das ja leider nicht so. Sei es, weil ein Buch nicht sooo spannend ist, oder weil die Handlung einfach zu lange dauert. Ich bin mit diesem Buch auf jeden Fall gut unterhalten worden, muss allerdings auch sagen, dass ein paar Kleinigkeiten noch ausgemerzt werden könnten. Diese zu beschreiben, würde aber den Rahmen sprengen und wahrscheinlich auch zu viel verraten, deshalb: Fazit: Lesen :)

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    danzlmoidl

    danzlmoidl

    29. November 2014 um 16:20
  • Satanisten in Oberursel

    Belzebub
    tweedledee

    tweedledee

    29. November 2014 um 14:25

    Natalja hat einen ungewöhnlichen Beruf, sie betreibt ein Bestattungsinstitut in Oberursel, das früher ihre Eltern geführt hatten. Seit einem Brand in ihrem Elternhaus ist Natalja an den Rollstuhl gefesselt, meistert ihr Leben aber souverän. Verheiratet ist sie mit Carlos, einem Lehrer. Ihr Leben läuft in geordneten Bahnen, einzig das spurlose Verschwinden ihrer Schwester Dana macht ihr zu schaffen. Offiziell wurde Dana zwar für tot erklärt, aber Natalja ist der Überzeugung dass sie noch lebt, denn ihre Leiche wurde nie gefunden. Als im Hof ihres Bestattungsunternehmens ein Toter aufgefunden wird bringen sie ihre Nachforschungen auf die Spur einer satanistischen Sekte aus der Umgebung und sie findet Hinweise, dass Dana noch lebt. Ihr guter Freund Marc, seines Zeichens Journalist, unterstützt sie bei ihren Nachforschungen. Die Autorin Christine Bendik hat mit Natalja eine wirklich sympathische Protagonistin geschaffen. Eine Frau die mit beiden Beinen im Leben steht, obwohl sie seit einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Sie geht mit ihrem Handicap selbstbewusst um, auch wenn sie immer wieder abwertende Sprüche und mitleidige Blicke treffen. Ihr Umfeld ist gefestigt, sie liebt ihren Beruf und ihre gefiederten Freunde, die in ihrem Haus ein extra Urwaldzimmer haben. Natalja ist detailliert gezeichnet, vielschichtig und eine Frau, die man einfach gern haben muss. Sie lässt sich nicht unterkriegen, ist schlagfertig und beweist Mut bei ihren Nachforschungen. Wir erfahren die Story aus Nataljas Sicht, aber auch aus der anderer Personen, so dass man als Leser eigene Vermutungen anstellen kann und vor Natalja einen Wissensvorsprung hat, Zusammenhänge so eher erkennen kann. Interessant und zugleich abstoßend sind die Praktiken der Satanisten, ihre Zeremonien sind bildhaft beschrieben und verursachten mir beim lesen Gänsehaut. Besonders gefallen hat mir der Schreibstil mit kurzen prägnanten Sätzen, die Sprache ist teils umgangssprachlich und absolut up to date, so dass es einfach Spaß macht die Handlung um Natalja zu verfolgen. Viele kleine Details lassen die Geschichte lebendig wirken, schaffen Atmosphäre. Als Leser erhält man auch einen Einblick in ihre Tätigkeit als Bestatterin, was ich sehr interessant fand. Ein Mitarbeiter von Natalija spricht Mundart und bringt damit viel Lokalkolorit in die Story. Fazit: Ein gelungener und spannender Emons Krimi, der mich begeistert hat. Ich würde gern noch mehr über Natalja lesen. 4,5 von 5 Sternen.

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  • 4,5 Sterne für den super spannenden Belzebub aus Oberursel

    Belzebub
    Antek

    Antek

    Natalja betreibt ein Bestattungsunternehmen und so schockiert es sie zuerst nicht so sehr, dass am Mainufer die Leiche eines Pfarrers gefunden wird. Aber dass jemand einen toten Mann einfach in ihrem Hof ablegt, das geht dann doch zu weit. Zumal sie eben noch neben diesem Herrn im Flugzeug saß. Die Polizei muss ermitteln ganz klar und schnell steht für Natalja fest, dass die skalpierten Toten auf das Konto der Sekte, die in Oberursel ihr Unwesen treibt, gehen müssen. Ehemann Carlos und ihr Bekannter Marc halten die Sekte dagegen für völlig harmlos. Ebenso tun sie ihre Hoffnungen, dass ihre Schwester Dana, die bei einem Urlaub im Meer ertrunken sein soll, noch lebt als Spinnerei und Wunschdenken ab. Aber sie ist sich doch so gut wie sicher, dass sie Dana beim Bummeln entdeckt hat. Wer wird recht behalten? Das wird hier natürlich auf keinen Fall verraten. Ich hatte mit Belzebub wirklich spannende und fesselnde Unterhaltung. Es geht sofort grausam los, denn man wird Zeuge, wie ein Säugling geopfert werden soll. Es geht mit verschiedenen Perspektiven, die sich in einzelnen Kapiteln abwechseln,  weiter.  Mit Spannung, teilweise wirklich mit Grauen, habe ich die Abschnitte aus Meldas Sicht verfolgt. Durch sie bekommt man Einblick in das Leben der Sekte und auch in ihren Alltag. Ich konnte wirklich kaum genug davon bekommen. Dann gibt es die Kapitel zu Natalja, bei denen ich mich anfangs erst einmal etwas an den Sprachstil gewöhnen musste.  In Nataljas Kopf herrscht verständlicherweise Chaos, die Leichen, die Gedanken an ihre verschwundene Schwester, dann der eventuell untreue Ehemann, der noch dazu kommt. Dieses Gedankenkarusell schlägt sich auch im Erzählstil nieder. Knapp, teilweise sprunghaft wird Vieles nur angedeutet, ich musste sehr konzentriert lesen um ihren Gedanken zu folgen. Allerdings hat sich das recht schnell gelegt. Den allergrößten Teil war ich wirklich richtig ans Buch gefesselt. Nicht ganz so gut hat mir der Schluss gefallen, auch wenn er die einzig folgerichtige Möglichkeit war. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Natalja, die ganz andere Ermittlerin, hat mir super gut gefallen. Eine Bestattungsunternehmerin, die zudem noch an den Rollstuhl gefesselt ist, hatte ich wirklich noch nie. Toll fand ich auch, wie immer wieder mit sehr viel Feingefühl das Leben mit dem Rollstuhl, der den Spitznamen Schmidtchen trägt,  beschrieben wird. Super gut finde ich auch, dass ihre Ermittlungen alle den legalen Weg gehen, das ist ja leider nicht immer der Fall.  Besonders bewundernswert fand ich Nataljas Vogelzimmer, davon werde ich sicher noch lange träumen.  Etwas wenig erfährt man von Ehemann Carlos,  der mir wenig sympathisch war, weshalb das nicht schlimm ist. Etwas mehr gab es über Marc, den befreundeten Journalisten. Diesen fand ich wirklich gut, vor allem seine Phobie vor Krankheiten hat mich köstlich amüsiert. Insgesamt ein toller Krimi, der einen, wenn man sich ein bisschen eingelesen hat,  super gut und spannend unterhält. Ich bin wirklich sehr am Grübeln, ob nun 4 oder 5 Sterne. Am besten wären einmal wieder 4,5, schade, dass es die nicht gibt.

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