Christine Biernath

 3.3 Sterne bei 104 Bewertungen
Autor von Innen sieht es anders aus, Nicht mit mir! und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christine Biernath (©)

Lebenslauf von Christine Biernath

Christine Biernath, geboren 1961 in Weilheim/Teck. Sie arbeitete zunächst als Fremdsprachenkorrespondentin und widmete sich nach ihrer Heirat und der Geburt ihres Sohnes immer mehr dem Schreiben. Ihr besonderes Interesse und ihre Stärke liegen in der genauen Recherche und der spannenden Umsetzung gesellschaftlich brisanter Themen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christine Biernath

Cover des Buches Innen sieht es anders aus9783596808656

Innen sieht es anders aus

 (22)
Erschienen am 05.02.2010
Cover des Buches Bauchgefühl9783522300896

Bauchgefühl

 (19)
Erschienen am 12.01.2006
Cover des Buches Nicht mit mir!9783407743336

Nicht mit mir!

 (17)
Erschienen am 03.03.2020
Cover des Buches Leben auf Sparflamme9783522301473

Leben auf Sparflamme

 (11)
Erschienen am 17.01.2008
Cover des Buches Hochprozentiges Spiel9783522301572

Hochprozentiges Spiel

 (11)
Erschienen am 10.07.2008
Cover des Buches Von wegen, es ist Schluss9783522301718

Von wegen, es ist Schluss

 (12)
Erschienen am 16.07.2009
Cover des Buches Keinen Schlag weiter!9783596808595

Keinen Schlag weiter!

 (8)
Erschienen am 04.06.2010
Cover des Buches Laura & Tayfun9783596808625

Laura & Tayfun

 (4)
Erschienen am 01.04.2011

Neue Rezensionen zu Christine Biernath

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Rezension zu "Leben auf Sparflamme" von Christine Biernath

die Realität erzählt die besten Geschichten
T-prinzessinvor einem Monat

Das Buch erzählt die Geschichte der fünfzehnjährigen Jessica, deren Vater arbeitslos ist. Schon vor dieser Arbeitslosigkeit hatten ihre Eltern hohe Schulden, doch wie es jetzt weitergehen soll, weiß niemand.
Jessica muss den ganzen Tag auf ihre kleinen Geschwister aufpassen und hat auch selbst Probleme, wie zum Beispiel in der neuen Stadt Freunde finden. Dies ist besonders schwierig, da sie wegen des Geldmangels nicht einmal mehr ins Kino oder Schwimmbad kann. Sie schämt sich, zur 'Tafel' gehen zu müssen.
Auch ihre Geschwister machen ihr das Leben schwer, denn ihre kleine Schwester will immer Sachen, die sie nicht bezahlen können und ihr Bruder wird zu einen Kleinkriminellen.
Doch als sie Florian, eine Klassenkameraden, trifft, der in einer ähnlichen Situation wie sie ist und der mit ihr während der ganzen Geschichte flirtet, scheint es wieder Lichtblicke zu geben. Er zeigt ihr, wie man auch ohne Geld Spaß haben kann (Zitat: 'In den Himmel schaun kostet nichts, Wolken zählen kostet nichts und Küssen kostet auch nichts.')

Wenig Jugendsprache, obwohl es ein Jugendroman ist. Flüssig geschrieben. Nicht unbedingt immer spannend, aber man kann trotzdem nicht aufhören zu lesen. Das Schema der Geschichte besteht darin, dass sich Lichtblicke und Schatten abwechseln, wobei die Rückschläge zumeist mit ihrem Bruder zusammenhängen und das Positive von Florian kommt. Das Buch sollte man gelesen haben! In ihm wird die aktuelle Situation vieler Familien in Deutschland (die Kinder- und Jugendarmut) treffend und einfühlsam beschrieben. Auch, wenn der Schwerpunkt auf dem Thema Armut liegt, fließen 'normale' Probleme alltäglicher Jugendlicher mit ein.

Ich lese gerne Bücher, damit ich mich von meinen eigenen Sorgen und Problemen ablenken kann, eine neue Welt entdecke und für eine Zeit alles vergesse und mich hinterher besser fühle. Dieses Buch ist aber gespickt mit Problemen, die so einfühlsam beschrieben wurden, dass man selbst 'schlecht Laune' hat. Aber trotzdem sollte man es lesen, damit man mal merkt, wie gut man es doch hat oder, dass es noch andere gibt, die die gleichen Probleme haben.
Christine Biernath beschränkt sich nicht nur auf das eigentliche Thema (die Armut), sondern auch über die andren Probleme des Erwachsenenwerdens, etc. Auch die nette Nebengeschichte mit dem Opa, der e-bay verrückt ist und nur noch 'Müll' einkauft und die Oma die sich jetzt auch Gedanken über das Geld machen muss.

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Rezension zu "Keinen Schlag weiter!" von Christine Biernath

Keinen Schlag weiter
Sali118vor 3 Jahren


Dieses Buch lag bestimmt 7 Jahre ungelesen in meinem Regal, jetzt hatte ich mich dann endlich mal dazu bringen können es zu lesen. Zu Beginn war ich etwas skeptisch, da ich häusliche Gewalt als Thema schwierig finde, doch die Art und Weise wie einem hier das Thema näher gebracht wird fand ich gut.
Als ich anfing zu lesen habe ich mich schon gefreut da es in 2 verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, was ich sehr gerne mag. Sandra schreibt mit einer E-mail Freundin Mails aus dem "Jetzt", ihr Bruder Benny erzählt aus seiner Sicht beginnend als Kind bis in das "Jetzt". 
Der Schreibstil ist sehr flüssig und relativ einfach gehalten, wie ich finde, sodass es ein leichtes war das Buch an einem Abend durch zu lesen. 


Es ist sicher keine leichte Lektüre, da es, mir zumindest, nahe geht aber ich kann es weiter empfehlen. 

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Rezension zu "Nicht mit mir!" von Christine Biernath

Es gibt sicher bessere Bücher zum Thema Mobbing
Mohnblutvor 3 Jahren


Dieses Buch schildert abwechselnd aus der Sicht von vier Jugendlichen einige Tage aus deren Leben. In ihrer Klasse wird gemobbt und die Jugendlichen machen sich gegenseitig etwas vor.

Ich mochte das Buch nicht. Ich hatte verschiedene Probleme mit dem Büchlein. Zunächst einmal war ich mir nicht sicher, welches Alter die Charaktere haben. Aufgrund der Art und Weise, wie sich die Kinder zu Beginn der Buches unterhielten und verhielten, schätzte ich sie auf 13. Dann aber gab es andere Situationen, da spielten Themen eine Rolle, die ich eher 16jährigen zuordnen würde. Allerdings müssten die Charaktere unter 16 gewesen sein. glaube ich nun. 
Das Buch ist allerdings 174 Seiten lang und die Schrift ist größer als in der Lektüre, die ich damals in der vierten Klasse gelesen habe. Das sprachliche Niveau des Buches passt nicht zu seiner Zielgruppe. 

Ein weiteres Problem war für mich das Thema Übergewicht. Lange Zeit war ich mir gar nicht sicher, ob Nadja übergewichtig ist. So wie ich es letztlich verstanden habe, ist sie es nicht wirklich. Sie war eben nur nicht schlank. Daher finde ich auch die Kommentare ihrer neuen Mitschüler und deren Reaktionen völlig überzogen. 
Falls ich mich aber irre und Nadja sollte doch übergewichtig sein, dann finde ich ihre Mutter zu verharmlosend. 

Ein weiteres riesiges Problem war das "Finale". Es hat sich am Grundproblem des Mobbings nichts bewegt. Für die Klasse hat sich nichts bewegt, nur die vier Jugendlichen sind sich etwas näher gekommen. 

Grundsätzlich wechselt die Perspektive so oft, dass ich Probleme hatte mich zu erinnern, was zu welcher Person gehört. Außerdem sind alle Personen recht blass geblieben. Man hat wirklich nur das Nötigste erfahren. 

Es gibt sicher bessere Bücher zu diesem Thema. 






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