Christine Birkhoff Ein falscher Traum von Liebe: Der lange Weg aus der Hölle meiner Kindheit

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Inhaltsangabe zu „Ein falscher Traum von Liebe: Der lange Weg aus der Hölle meiner Kindheit“ von Christine Birkhoff

Ein sehr verstörendes Buch. Man ist gefesselt von der esten Seite an.

— annaif

Das Buch war sehr bewegend, besondern wenn man weiss, wie Christine sich fuehlen muss. Ihre Kindheit vergiftet und ihr Leben versaut.

— FoxMulder
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  • Keine leichte Kost

    Ein falscher Traum von Liebe: Der lange Weg aus der Hölle meiner Kindheit

    WordART

    06. December 2016 um 13:08

    „Ein falscher Traum von Liebe“ ist die Lebensgeschichte der Autorin Christine Birkhoff und ist erstmals 2007 im Lübbe-Verlag erschienen.Das Geschehen des Buches ist recht schnell wiedergegeben: Es geht um Christine Al-Farziz Leben, den seelischen und körperlichen Misshandlungen, der Nötigung und Vernachlässigung ihrer Eltern während ihrer Kindheit, den sexuellen Übergriffen ihres Stiefvaters Jürgen sowie der Beziehung zwischen Mutter und Tochter und um die Liebe zu ihrer Großmutter. Am Tag ihres 18. Geburtstags zieht Christine aus dem Elternhaus aus und versucht von nun an ihr Leben in den Griff zu bekommen und stolpert auf der ständigen Suche nach Liebe und Anerkennung von einer Beziehung und einem Rückschlag in den nächsten. Erst mit ihrem späteren Mann Felix Birkhoff und Tochter Mia scheint es, als würde endlich Ruhe in ihrer Seele einkehren doch erst jetzt kommen die so lang unterdrückten Gefühle in vollem Maße und gnadenloser Härte zum Vorschein. Schicksalsromane möchte ich generell gar nicht groß beurteilen, sondern nur kurz meinen Eindruck wiedergeben.Dieses Buch ist keine leichte Kost. Es ist zugleich erschütternd grausam und beeindruckend. Beeindruckend wie sich Christine immer wieder aufrappelt, neue Pläne schmiedet, mit Rückschlägen zu kämpfen hat um doch wieder aufzustehen und die Suche nach Liebe und Anerkennung fortsetzt. An manchen Stellen des Buches gefriert einen das Blut in den Adern. Vor allem das Verhalten ihrer Mutter machte mich völlig fassungslos und sprachlos und unsagbar traurig aber zugleich dankbar für meine eigene unbeschwerte und glückliche Kindheit. Es ist schier unglaublich, dass sie dieses Martyrium überhaupt überlebt hat. Ich habe großen Respekt vor ihrem Mut, ihrer Willensstärke und dass sie die Kraft zum Weitermachen hatte.Dank ihres flüssigen, lebendigen und sehr detaillierten Schreibstils im ersten Teil ihres Buches muss man sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass es sich hier nicht um einen fiktiven Roman handelt, sondern um das wahre und echte Leben der Christine Birkhoff. Man leidet, hofft und weint mit der kleinen Christine. Einen Punkt Abzug gibt es leider, da sie diesen Stil im restlichen Buch, etwa ab dem Auszug aus ihrem Elternhaus, verliert. Ab hier wird es chaotisch und verwirrend. So detailliert und umfassend sie Ihre Kindheit beschreibt, so unvollständig und lückenhaft sind die Ausführungen ihrer Entscheidungen in Bezug auf Ihre Männerbekanntschaften bzw. Beziehungen zu Freunden und dem ständigen Arbeitswechsel danach. Irgendwie wirkt es überhetzt geschrieben und man hatte beim Lesen das Gefühl, dass sie das Buch endlich zu Ende bringen wollte. 

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  • hart und deutlich, aber sehr gut geschrieben

    Ein falscher Traum von Liebe: Der lange Weg aus der Hölle meiner Kindheit

    fladdy

    11. November 2013 um 15:53

    Christine wächst als Einzelkind ohne Liebe, Zuneigung und Schutz auf. Von ihrer Mutter wird sie verachtet und geschlagen sowie von ihrem Vater. Von dem die Beiden irgendwann flüchten. Dann tritt Jürgen in ihr Leben ein. Zunächst scheint er Christine vor ihrer Mutter zu schützen. Doch dies ist seine Masche sie einzuwickeln. Er sondert sie geschickt von ihren Freundinnen ab, verhindert geschickt Kontakt zu Jungen. Irgendwann vergreift er sich an ihr und das immer wieder. Christine hat nur ihre Oma, doch die möchte sie nicht verletzten mit solchen Geschichten. Selbst nach Jahren hat Christine immer noch mit den Spätfolgen ihrer Durchlebten Kindheit zu kämpfen. Ich kann dieses Buch für Interessierte nur empfehlen und hoffen, das die Augen der Menschheit irgendwann geöffnet werden. Ich musste oft kurz inne halten und hatte sehr mit meinen Gefühlen zu kämpfen als ich die Geschichte von Christine Birkhoff las.

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  • Tolles Buch

    Ein falscher Traum von Liebe: Der lange Weg aus der Hölle meiner Kindheit

    Olana

    26. September 2013 um 11:11

    Mein erstes Erfahrungen-Buch! Es geht nicht hauptsächlich um den Missbrauch des Mädchens von seinen Eltern, sondern vor allem um seinen weiteren Lebensverlauf bis zur Familiengruendung und Traumjob. Eine sehr interessante und von Schwierigkeiten - aber auch Erfolgen - geprägte Biografie, hab es an zwei Tagen gelesen, sehr gut geschrieben!

  • Rezension zu "Ein falscher Traum von Liebe: Der lange Weg aus der Hölle meiner Kindheit" von Christine Birkhoff

    Ein falscher Traum von Liebe: Der lange Weg aus der Hölle meiner Kindheit

    Ignatia

    17. February 2013 um 16:29

    Klappentext von Amazon: Vom Vater fast totgeschlagen, von der Mutter verachtet und seelisch gequält: Die kleine Christine ist froh, als ihr neuer Stiefvater Jürgen sich als Erster und Einziger auf ihre Seite stellt. Vielleicht gibt es das doch noch: Familienglück. Doch Jürgens Liebe ist nicht das, was sie zu sein scheint. Immer öfter will er mit Christine allein sein, und immer mehr isoliert er sie von ihren Freunden. Als er in seinem neuen Haus ein "Liebesnest" für sie einrichtet, beginnt eine Tortur für das Mädchen, aus deren Klauen sie sich erst zwanzig Jahre später befreien kann. Meine Meinung: Ein sehr bewegendes Buch. Christine beschreibt ihre Qualen in der Kindheit, die Behandlungen der Mutter, keinerlei Gefühle bzw Liebe durch die Mutter erfahren. Dementsprechend kapselt sich das Mädchen völlig ab, vertraut sich keinem an. Als die Mutter ihren neuen Freund kennenlernt denkt sie dass es besser werden wird. Aber alles wird noch schlimmer da sich Jürgen an dem jungen Mädel vergeht. Jahre später vertraut sie sich ihren Freunden an, die aber auch nicht wirklich helfen können. Der einzige Halt, die Omi, stirbt und so ist sie völlig alleine. Wechselnde Männerbekanntschaften bestimmen das Leben der jungen Frau bis sie nach Jahrzehnten endlich Hilfe bekommt und ein "normales" LEben führen kann. Ein bewegendes Buch, schlimm dass es sowas noch geben muss :(

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