Christine Brückner Jauche und Levkojen

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Inhaltsangabe zu „Jauche und Levkojen“ von Christine Brückner

Das ungeschönte, lebendige Bild einer nicht wiederkehrenden Welt: die Geschichte der Maximiliane von Quindt, 1918 auf Gut Poenichen in Hinterpommern geboren. Der Vater stirbt vor ihrer Taufe, die Mutter verlässt Poenichen. Maximiliane, das Einzelkind, wird von Fräuleins und ihrem Großvater erzogen. Achtzehnjährig heiratet sie Viktor, einen Nazi, der sein Parteibuch schützend über Poenichen hält. Als Maximiliane im Februar 1945 das Gut verlassen muss, nimmt sie ihre vier Kinder mit auf die Flucht. Eine Mutter Courage der Nachkriegszeit macht sich auf den Weg in den Westen. Mehr über Christine Brückner erfahren Sie über die Stiftung Brückner-Kühner unter http://www.brueckner-kuehner.de/. (Quelle:'E-Buch Text/16.06.2014')

Dieses Buch gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, die ich schon mehrmals gelesen habe.

— waldfee1959

Hier wird Geschichte am Beispiel einer Familie berührend erklärt!

— sommerlese

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  • Deutsche Familiengeschichte aus Pommern

    Jauche und Levkojen

    sommerlese

    Autorin "*Christine Brückner*" beschäftigt sich in ihrem Roman "*Jauche und Levkojen*" aus dem Jahr 1975 mit einer deutschen Familiengeschichte. Das Buch erscheint im "*Ullstein Verlag*". In Jauche und Levkojen wird das alte pommersche Landgut der Familie von Quindt in Poenichen in den Mittelpunkt gestellt. Diese Familiensaga spielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Verhältnissen der Familie und deren Angestellten und zeigt den Werdegang des Gutes im Laufe des Krieges. Protagonistin des Buches ist Maximiliane, anhand ihres Lebens wird die deutsche Geschichte von 1918 beschrieben. Ihre Großeltern übernehmen ihre Erziehung. Dabei spielt die Erbfolge eine nicht ganz unwichtige Rolle und der Nationalsozialismus entscheidet über das Leben der von Quindts. Die Schicksalsjahre von Maximiliane erzählen ein Stück weit deutsche Geschichte. Am Anfang steht die behütete Kindheit von Maximiliane von Quindt, es werden unterhaltsame Episoden von Leben auf dem Gut erzählt und man bekommt einen Einblick in das Landleben der reichen Familie. Wie schwierig doch Erziehung sein kann, wird sehr anschaulich und ein wenig ironisch dargestellt. Dabei zeigt sich, wie sehr Maximiliane Poenichen, dieses Gebiet zwischen Oder und Neiße, als Heimat betrachtet und sich dort wohl fühlt. Ihre Großeltern sind um Gut und Personal bemüht und wünschen es weiterhin in ihrer Familie. Ihre Enkelin soll die Linie weiterführen. Sie heiratet einen Nazi, der Gefahr ist man sich in Pommern wohl nicht recht bewusst. Nun wird sie eher als Gebärmaschine, denn als Lebensgefährtin angesehen, aber Maximiliane ist eine starke Person und sieht ihre Kinder als Mittelpunkt ihres eigenen Lebens an. Die Kriegsfolgen werden bald deutlich und so muss auch Maximiliane fliehen. Von einer Landadeligen wird sie zu einer mittellosen Flüchtlingsmutter. In dieser Geschichte wird deutlich gemacht, wie der Krieg die Menschen verändert und welche Folgen er ihnen aufdrängte. Verlust von Heimat, Flucht und getötete Familienangehörige machen das Leben schwer. Man erkennt fassungslos die Gräueltaten der Zeit. Doch der wunderbare Erzählstil ist auch mit berührenden Szenen versehen, er enthält herzliche Erlebnisse und zeigt witzige Episoden aus dem Leben der von Quindts. Man verfällt dem Roman und fühlt sich trotz der Tragik der Kriegszeit gut unterhalten. Die Schicksale berühren und dennoch gibt es Hoffnung auf einen Neuanfang. Maximiliane muss aus Pommern fliehen, der Krieg treibt sie durch Deutschland. Dabei zieht sie vier Kinder groß und ein Kuckuckskind ihres Mannes, das sie ganz selbstverständlich als ihres annimmt. Dieser Roman ist ergreifend zu lesen und zeigt den Gesellschaftswandel, der sich durch die Kriegsjahre vollzogen hat. Geschichte wird nachvollziehbar und interessant am Schicksal der Familie dargestellt.

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    • 2

    wandablue

    16. September 2015 um 10:39
  • Rezension zu "Jauche und Levkojen" von Christine Brückner

    Jauche und Levkojen

    vormi

    16. November 2011 um 00:27

    Dafür, daß das eigentlich einer der Zeitabschnitte ist, die ich sonst meide, hat mir das Buch sogar noch einigermaßen gefallen. Die Geschichte ist sehr eindringlich und empfindsam erzählt. Nur leider habe ich in meiner Kindheit und Jugend wohl etwas zuviel davon gehört. Es war damals eine ganz schreckliche Zeit, aber ich bin damit übersättigt worden. In den 80ern wurden ja auch die ganen Bücher verfilmt und man musste sie auch unbedingt noch im Fernsehen anschauen.

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  • Rezension zu "Jauche und Levkojen" von Christine Brückner

    Jauche und Levkojen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. August 2010 um 11:47

    Die 1918 geborene deutsche (mit polnischen Gen-Einsprengseln) Adlige Maximiliane von Quindt erlebt ihre Kindheit, Jugend und Reifezeit auf dem Rittergut Poenichen in Pommern - eine wesentlich vom übermächtigen Großvater und von der Örtlichkeit geprägte Kindheit und Jugendzeit und eine Zeit als reife Frau, mit einem nur gelegentlich als Gast auf Poenichen anwesenden Ehemann, der seine Hauptaufgabe ihr gegenüber darin sieht, seinem nationalsozialistischen Zeugungsauftrag nachzukommen. Der Duft von Jauche und Levkojen weicht, der Leser weiß ja, wie es kommen muss, dem Kanonendonner und mündet in die Flucht aus dem ländlichen Idyll, bei der die "Landpomeranze" als mehrfache Mutter zeigt, was in ihr steckt. - Ein Buch, das durch seine klare Sicht auf die Menschen und durch seine die Verhältnisse weder verteufelnde noch beschönigende (allenfalls wird für meinen Geschmack in der Person des Großvaters das preußische Junkertum etwas zu positiv gezeichnet) Darstellung in jeder Hinsicht überzeugt.

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  • Rezension zu "Jauche und Levkojen" von Christine Brückner

    Jauche und Levkojen

    Madame_Mim

    17. October 2008 um 18:22

    Eine Familiensaga aus deutschen Kriegs- und Nachkriegszeiten. Sehr liebevoll erzählt die Autorin von ihren Romanfiguren.
    Tolles Buch!

  • Rezension zu "Jauche und Levkojen" von Christine Brückner

    Jauche und Levkojen

    Jens65

    21. August 2008 um 23:38

    Die ergreifende Geschichte der Maximiliane Quint geb. von Quindt, die bei ihren Großeltern auf einem Gut in Pommern aufwächst, später den ungeliebten Nazi Viktor Quint heiratet und nach der Kapitulation der Deutschen als Flüchtling mit ihren Kindern in den Westen kommt, ist von der Autorin aufs wunderbarste geschildert. Maximiliane ist ein Kind der Bäume. Sie und ihre Kindheit werden bewundernswert beschrieben.

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  • Rezension zu "Jauche und Levkojen" von Christine Brückner

    Jauche und Levkojen

    Ritja

    10. June 2008 um 15:22

    Eine Familiengschichte aus Hinterpommern, die das Leben der Adelsfamilie Quindt beschreibt. Die Großeltern Baron und Baronin von Quindt spielen neben der Enkeltochter eine zentrale Rolle. Die Handlung erstreckt sich ab dem ersten Weltkrieg bis Ende des zweiten Weltkrieges.

  • Rezension zu "Jauche und Levkojen" von Christine Brückner

    Jauche und Levkojen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. December 2007 um 10:01

    Ein tolles Buch, spannend geschrieben und sehr schön erzählt. Man erfährt auch viel über die Zeit, zu der die Geschichte spielt.

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