Christine Brückner Katharina und der Zaungast

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Katharina und der Zaungast“ von Christine Brückner

Wenn heute behauptet wird, dass die Schriftsteller in den fünfziger Jahren sich nicht oder zuwenig mit der Vergangenheit auseinandergesetzt hätten, dann beweist dieser zweite Roman von Christine Brückner, nach ihrem preisgekrönten Erstling Ehe die Spuren verwehen 1957 erschienen, das Gegenteil.

Mehr über Christine Brückner erfahren Sie über die Stiftung Brückner-Kühner unter http://www.brueckner-kuehner.de/.

Dieses Buch ist ein wunderbarer Zeitzeuge der Nachkriegszeit in Deutschland.

— KleinerKomet

Stöbern in Romane

Dann schlaf auch du

Ein packender, dramatischer und zugleich erschütternder Roman! Nur das Ende fand ich ein wenig "enttäuschend".. Ansonsten sehr zu empfehlen!

Nepomurks

Wie der Wind und das Meer

berührender und tragischer Roman der Nachkriegszeit. Das Buch lässt keinen kalt.

Maximevm

Die zwei Leben der Florence Grace

In der Mitte hat es sich etwas gezogen, aber das Ende hat mich echt überrascht :)

kirsch-mary

Kleine Stadt der großen Träume

Realistisch, gesellschaftskritisch und eine große Geschichte

MadameEve1210

Underground Railroad

Ein berührendes Werk, das ich in der Originalsprache empfehle

Caro_Lesemaus

Eine allgemeine Theorie des Vergessens

Zu viele Akteure auf zu wenigen Seiten. Sprachlich allerdings sehr schön!

Caro_Lesemaus

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • dialogbetont

    Katharina und der Zaungast

    yellowdog

    12. October 2017 um 17:55

    Katharina und der ZaungastDieser intelligente Roman von1957 ist ein Frühwerk von Christine Brückner und setzt ganz auf die Gespräche zweier Menschen.Die junge Franziska und der 20 Jahre ältere Doktor sind über einen langen Zeitraum miteinander befreundet, aber doch sehr verschieden. Franziska ist stark und impulsiv, nach einer schweren Kindheit gierig auf das Leben, aber leider ist es eine fehlgeleitet Zeit. Der geschilderte Fackelzug 1938 lässt einen eine Beklemmung beim Lesen erfahren.Bastian, der Doktor, ist anders als Franziska, abwartend und beobachtend, klug bewahrt er kühlen Kopf.Vielleicht ist ihre Verschiedenheit der Grund, warum sie sich in den Dialogen aneinander abarbeiten, die Vergangenheit reflektieren.Beide mussten schweres durchmachen. Bastian erblindete im Krieg, Katharina verliebt sich in den falschen Mann, wird desillusioniert. Die Nachkriegszeit führt sie ins Ausland, wie getrieben sucht sie nach einem eigenen Platz. Brieflich bleiben sie in Kontakt.Die Form des Romans ist gleichzeitig funktionierend als auch einschränkend, da manche Themen praktisch wie abgehakt wirken. Das gilt insbesondere für Katharinas Jahre im Exil. Daher kann ich dem Buch nicht die Höchstnote geben, aber ein guter Roman ist es und die Getragenheit und Melancholie strahlen etwas außergewöhnliches aus, dass in der zeitgenössischen Literatur relativ selten ist.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks