Christine Brand

 4.1 Sterne bei 161 Bewertungen
Autorin von Blind, Die Patientin und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christine Brand (©)

Lebenslauf von Christine Brand

Werke aus Erfahrung: Christine Brand, geboren am 11. April 1973 in Burgdorf, ist eine Schweizer Krimi-Schriftstellerin und Journalistin. Sie schloss eine Ausbildung zur Lehrerin in Langenthal ab. Nach einem Volontariat bei der Berner Zeitung wurde sie dort Redaktorin. Von 1996 bis 2004 war sie Redaktorin und Gerichtsreporterin im Ressort „Kanton“ der Zeitung Der Bund. Von 2003 bis 2005 war sie Korrespondentin der Tageszeitungen Basler Zeitung, Aargauer Zeitung, Südostschweiz und St. Galler Tagblatt. 2005 absolvierte sie dann eine Ausbildung zur Fernsehjournalistin bei der Rundschau. 2013 erhielt sie den Medienpreis des Anwaltsverbandes für eine Gerichtsreportage. 2018 entschloss sie sich dazu sich als Schriftstellerin selbstständig zu machen. Neben Büchern, in denen sie ihre Erfahrungen mit Kriminalität schildert schreibt sie auch Kinderbücher. Im Journalismus ist sie weiterhin als freie Autoren tätig.

Alle Bücher von Christine Brand

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Buchformat:
Cover des Buches Blind9783734106200

Blind

 (113)
Erscheint am 19.10.2020
Cover des Buches Die Patientin9783764507046

Die Patientin

 (26)
Erschienen am 30.03.2020
Cover des Buches Todesstrich9783952352038

Todesstrich

 (3)
Erschienen am 15.10.2009
Cover des Buches Stiller Hass9783905980257

Stiller Hass

 (2)
Erschienen am 25.03.2015
Cover des Buches Mond9783293207974

Mond

 (2)
Erschienen am 16.04.2018
Cover des Buches Wer ist der Spiegel der Nacht?9783830311126

Wer ist der Spiegel der Nacht?

 (1)
Erschienen am 01.07.2006
Cover des Buches Schattentaten9783727213007

Schattentaten

 (1)
Erschienen am 28.04.2008
Cover des Buches Das Geheimnis der Söhne9783952352076

Das Geheimnis der Söhne

 (1)
Erschienen am 01.01.2010

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Neue Rezensionen zu Christine Brand

Neu

Rezension zu "Die Patientin" von Christine Brand

Beängstigend
Goch9vor 22 Tagen

Vor vier Jahren hat Nathaniel Brenner die hochschwangere Caroline Stein mit seiner Beharrlichkeit gerettet. Nathaniel ist blind. Er hat Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um dem telefonischen Hilferuf der schwangeren nach zu kommen. Er konnte die Journalistin Milla Nova und deren Partner, Kriminalkommissar Sandro Bandini davon zu überzeugen, dass Ermittlungs-und Handlungsbedarf besteht. In letzter Minute wurde Caroline gerettet. 

 

Jetzt besucht er Caroline, die nach der Geburt ihres Sohnes ins Wachkoma gefallen ist, einmal monatlich mit ihrem kleinen Sohn, seinem Patenkind, in der Koma-Klinik. Heute erleben sie allerdings eine Überraschung. Caroline ist nicht mehr in ihrem Zimmer. Auf Nachfrage wird ihnen anfänglich mitgeteilt, Caroline sei verlegt worden. Später heißt es, sie sei gestorben und irgendwo begraben, aber man weiß nicht wo.

 

Alarmiert ruft Nathaniel Milla Nova zu Hilfe.

 

 

Mich hat dieser etwas andere Folge-Krimi wieder begeistert. 

 

Der blinde Nathaniel, der wieder einer der drei Helden in diesem Krimi ist, wird so natürlich beschrieben, dass der Leser ihn sofort annehmen kann, ohne Mitleid und falschen Pathos. Auch wenn er blind ist, findet er sich zurecht in seiner Welt. Er stößt hin und wieder an seine Grenzen, aber er hadert nie lange, holt sich Hilfe und geht seinen Weg. 

 

Die rührige Milla und der besonnene Sandro unterstützen ihn und nehmen ihn erst.

 

Auch diese beiden Charaktere sind sehr genau gezeichnet. Man möchte sie immer weiter begleiten. Im Wesen sind sie sehr unterschiedlich, aber sie reflektieren ständig ihre Einstellungen und Arbeitsweisen. Beide fragen sich zeitweise, warum sie sich den jeweiligen Partner „antun“, aber irgendwie brauchen sie einander und bereichern sich.

 

Der Kriminalfall ist erschreckend. Besonders erschrecken daran ist, dass ich mir vorstellen kann, dass diese Verbrechen möglich sind. Verbitterte und verblendete Wissenschaftler, die glauben, alles was wissenschaftlich erreicht werden kann auch erforscht und realisiert werden muss, können nicht nur Komapatienten ohne Familie für ihre Zwecke missbrauchen. Insbesondere die Wehrlosigkeit von Nathaniel während seines 2-tägigen Tiefschlaf halte ich für sehr bedenklich.

 

Dieser Kriminalroman ist fiktiv und ich will da auch nicht weiter hinterfragen. Er ist spannend, geradezu packend und er verlangt nach mehr.

 

Nathaniel, Milla und Sandro haben bestimmt noch viele spannende Erlebnisse in Petto.

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Rezension zu "Die Patientin" von Christine Brand

Wenn Ärzte deine Feinde werden
martina_turbanischvor 23 Tagen

Der blinde Nathaniel hat vor vor vier Jahren einer junge Frau das Leben gerettet, aber leider liegt sie seit dem Wachkoma. Nathaniel sah es als seine Pflicht an, sich um deren kleinen Sohn Silas zu kümmern und so besuchen die beiden einmal im Monat Carole Stein auf der Wachkomastation des Berner Spitals. Doch dieses Mal finden sie eine fremde Frau in Caroles Bett vor und der Oberarzt behauptet, Silas’ Mutter sei gestorben. Aber dafür gibt es keinerlei Beweise - kein Totenschein, keine Beerdigung, kein Grab - Nathanael bittet die befreundete Journalistin Milla Nova um Hilfe und die findet Erschreckendes heraus.

Zögernd legt er die Hand auf die Klinke. Er riecht seine eigene Angst. Sie stinkt. Dann gibt er sich einen Ruck und öffnet die Tür. Das Zimmer liegt im Dunkeln. Vor dem raumhohen Fenster zeichnet sich eine Gestalt ab. Sie ist nicht mehr als ein Schatten im Gegenlicht, wie der Zauberer von Oz in einem Scherenschnitt. Oder die böse Hexe. Eine Silhouette ohne Gesicht. Die Patientin, S. 5

Mein Eindruck:

Wenn Ärzte deine Feinde sind …

Verschwundene Patientin

Die Geschichte um Carole Stein, die ich ja bereits aus dem ersten Buch der Reihe kenne, setzt sich hier quasi fort. Zwar wurde sie seinerzeit gerettet, liegt seitdem aber im Koma und ist jetzt plötzlich verschwunden, angeblich ist sie verstorben. Das eine Patientin stirbt und niemand benachrichtigt wird, dass das Jugendamt, dass ja nun zumindest beaufsichtigend dem vierjährigen Silas zur Seite steht, so gar keine Rolle spielt, finde ich schon befremdlich.

Experimente an Menschen

Überhaupt ist die Vorstellung, dass über Jahre hinweg etliche Komapatienten einfach so verschwinden gruselig - das niemand ihr verschwinden bemerkt, ist eigentlich noch viel gruseliger. Was allerdings mit den Menschen passierte ist noch viel schlimmer, als man es sich vorstellen kann. Sie dienen skrupellosen Wissenschaftlern als Experimentierobjekt um einen schon ewig währenden Wunsch der Menschheit zu erfüllen - das ewige Leben.

Ernstes Thema

Dieses Thema - das ewige Leben und die Suche danach - zieht sich durch das ganze Buch. Allerdings geht die Ernsthaftigkeit dieses Themas, ebenso wie des  Themas der Wissenschaft, die nicht beobachtet und kontrolliert wird viel zu oft verloren, weil Milla Nova recht unprofessionell bzw. tollpatschig ermittelt, was sicher ein bisschen zum Schmunzeln anregt.  Ich finde aber, das passt weder zum ernsten Thema noch zu einer ernsthaften Ermittlung.

One-Woman-Show

Überhaupt mutierte das Buch nach und nach zur One-Woman-Show. Es tauchen zwar sehr viele Rand- und Nebenfiguren auf, aber sie verschwinden schnell wieder in der Versenkung. Auch Millas Freund, der Polizist Sandro Bandini, taucht hauptsächlich als Liebespartner auf und nicht als Ermittler. Am meisten habe ich Nathaniel vermisst - ich mochte seine ruhige und besonnene Art. Mir fehlte auch eine Art zweiter Blick auf das ganze Geschehen, aber vor allem fehlt mir eine Person, mit der ich mitfiebern und mitleiden kann.

Ermittlerpaar

Milla ist mir nicht sonderlich sympathisch, da ich ihre Art ständig und vor allem blitzschnell Ausflüchte und Ausreden zu erfinden überhaupt nicht leiden kann. Mal ist das okay, aber ständig finde ich das nervig, noch dazu finde ich ihre Tollpatschigkeit viel zu überzogen. Ursprünglich, also im ersten Band, dachte ich, dass Milla und Nathaniel ein festes Ermittlerpaar seien, aber das scheint wohl leider nicht so zu sein. Schade - mal sehen, ob ich einen dritten Band noch lesen mag.

Mein Fazit:

Die Patientin von Christine Brand hat ein sehr spannendes Thema als Aufhänger. Trotz meiner Kritik an dem Buch war es spannend geschrieben und ließ sich flott lesen. Allerdings werde ich wohl auf einen dritten Band verzichten.

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Rezension zu "Blind" von Christine Brand

Schöner Krimi
trollchenvor einem Monat

Blind

Herausgeber ist Blanvalet Verlag; Auflage: Originalausgabe (4. März 2019) und es hat 448 Seiten. 

Kurzinhalt: Nathaniel hört einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Gerade noch telefonierte er mit einer Frau. Eine anonyme App verband die beiden, die Frau half Nathaniel dabei, das richtige Hemd zu wählen. Denn Nathaniel ist blind, doch der Schrei klang eindeutig. Was, wenn der Frau etwas angetan wurde? Er ist sich sicher: Es muss ein Verbrechen sein. Doch keiner glaubt ihm, es gibt keine Beweise, keine Spur. Gemeinsam mit einer Freundin, der Journalistin Milla, macht sich Nathaniel selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Er ahnt nicht, dass er für die fremde Frau die einzige Chance sein könnte – oder ihr Untergang ...

Meine Meinung: Ich wollte nur in das Buch hineinlesen und konnte es dann gar nicht mehr aus der Hand legen, so gut hat es mir gefallen. Sicherlich hatte es einige Längen dabei, aber ich fand es unterhaltsam mit Nathaniel und Milla herauszufinden, ob die Unbekannte noch lebt oder nicht. Interessant fand ich die kurzen Ausflüge in das Blind sein und was es da alles schon für Hilfsmittel gibt. Alle Charaktere fand ich toll beschrieben und sie glänzten auch durch ihre Handlungen, die sie richtig menschlich erscheinen ließen. Auch viele Wendungen, die sich nicht von vorn herein so vorhersehen lassen, waren sehr gelungen. Den Polizisten, der der Freund von Milla war, den konnte ich nicht so richtig ernst nehmen, denn der hat auch Milla Und Nathaniel nicht für ernst genommen. Ansonsten ein klarer Schreibstil, kurze Kapitel und eine tolle Erzählweise, so wünsche ich mir mehr Bücher.

Mein Fazit: Ein toller Krimi, den ich gern gelesen habe, ich fand in sehr spannend und gelungen. Ich vergebe 5 gute Sterne und ich hoffe, dass ich von der Autorin mal wieder was lesen kann. Ich kann das Buch jedem Krimifan empfehlen.

 

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Cover des Buches Blindundefined

Crime Club

Highlight-Fragerunde mit Christine Brand im Crime Club! 

Fans der aufregenden Unterhaltung und des ganz besonderen Nervenkitzels: Herzlich willkommen im Crime Club

Entdeckt mit uns gemeinsam atemberaubende Werke der Spannungsliteratur in den exklusiven Crime Club-Aktionen, tauscht euch mit Gleichgesinnten über eure Krimi- und Thriller-Lieblingsthemen aus und sammelt wertvolle Punkte, mit denen ihr euch vom einfachen Taschendieb bis zum mächtigen Mafiaboss hocharbeiten könnt! 

Nathaniel ist blind. Im Alltag nutzt er eine App, bei der ihm fremde Personen bei kleinen Aufgaben helfen. Doch ein Telefonat mit einer Frau endet plötzlich mit einem Schrei. Ist der Frau etwas passiert? Nathaniel ist sich sicher, dass die Frau in Gefahr ist. Doch niemand glaubt ihm. Wie kann er die Frau finden? Oder ist es dafür schon zu spät?

Im Crime Club verlosen wir in dieser Buchverlosung 30 Exemplare von "Blind" von Christine Brand. Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 17.02.2019 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und stellt der Autorin Christine Brand eure Fragen rund um ihr neuestes Buch und ihre Arbeit als Autorin!

Vielen lieben Dank an dieser Stelle an Christine Brand, die sich für diese Highlight-Fragerunde nimmt! Am 16.02. und 17.02. wird die Autorin eure Fragen beantworten.

Mehr zum Buch
Seine Welt ist dunkel. Er ist blind. Doch er hat ihren Schrei gehört – und seine Sinne haben ihn noch nie getäuscht ...

Nathaniel hört einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Gerade noch telefonierte er mit einer Frau. Eine anonyme App verband die beiden, die Frau half Nathaniel dabei, das richtige Hemd zu wählen. Denn Nathaniel ist blind, doch der Schrei klang eindeutig. Was, wenn der Frau etwas angetan wurde? Er ist sich sicher: Es muss ein Verbrechen sein. Doch keiner glaubt ihm, es gibt keine Beweise, keine Spur. Gemeinsam mit einer Freundin, der Journalistin Milla, macht sich Nathaniel selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Er ahnt nicht, dass er für die fremde Frau die einzige Chance sein könnte – oder ihr Untergang ...

>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!


638 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Bailyliciousvor einem Jahr
Mein Fall war es leider nicht...
An der 6. Zürcher Kriminalnacht lesen im Theater Rigiblick in Zürich wiederum "Bestatter"-erprobte SchauspielerInnen aus neuen Krimis von Schweizer AutorInnen. Christine Brand, Esther Pauchard, Sunil Mann und Raphael Zehnder sind die AutorInnen. Dazu "blutige Songs" mit Ken Mallor am Piano und ein "Verhör" der AutorInnen durch Theaterleiter Daniel Rohr. Eine spassige, spannende Sache!

Am Fr, 8., und Fr, 15. Juni 2018 im Theater Rigiblick, Zürich.

https://www.theater-rigiblick.ch/spielplan/projekt/6-zuercher-kriminalnacht-im-zweifel-fuer-den-angeklagten
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Zusätzliche Informationen

Christine Brand wurde am 11. April 1973 in Burgdorf (Schweiz) geboren.

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