Christine Cazon

 3.5 Sterne bei 113 Bewertungen
Autorin von Mörderische Côte d'Azur, Intrigen an der Côte d'Azur und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christine Cazon

Christine Cazon, geboren 1962, lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in Cannes. Ihre Krimis rund um den Ermittler Léon Duval umfassen inzwischen vier Bände, von denen der aktuellste, "Endstation Côte d'Azur" im März 2017 erschien. Seinen ersten Fall veröffentlichte die in Heidelberg geborene Autorin 2014 unter dem Namen "Mörderische Côte d'Azur.

Neue Bücher

Das tiefe blaue Meer der Côte d'Azur

Erscheint am 07.03.2019 als Taschenbuch bei Kiepenheuer & Witsch.

Das tiefe blaue Meer der Côte d'Azur

Erscheint am 07.03.2019 als Hörbuch bei Audio Media Verlag.

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Rezension zu "Wölfe an der Côte d'Azur" von Christine Cazon

Die Rückkehr der Wölfe!
baerinvor 2 Monaten

Kommissar Leon Duval verbringt mit seinen Kindern und seiner Freundin ein paar Ferientage mit Skifahren in den französischen Seealpen. Ganz in der Nähe wird eine Leiche im Wald entdeckt, die aussieht, als ob ein Wolf sich daran zu schaffen gemacht hat. Er verlängert seine Ferien alleine und hört sich in dem einsamen Bergdorf unter den Anwohnern um. Dort herrscht ein großer Konflikt zwischen den Tierschützern, die für die Freiheit des Wolfs sind, und den Schäfern, die Angst um ihre Tiere haben. Obwohl Duval dort eigentlich nicht ermitteln darf, denn sein Gebiet ist Cannes (aber immerhin kam der Tote aus Cannes!), kann er natürlich mal wieder nicht die Finger von diesem Fall lassen.

Dies ist bereits der 5. Fall mit Kommissar Leon Duval, der aber diesmal nicht im mondänen Cannes sondern in der Einsamkeit der Berge spielt. Die wilde Bergwelt und die einmalige Natur werden hier bildlich beschrieben, so dass man sich alles lebhaft vorstellen kann. Leider liess dieser Band an Spannung zu wünschen übrig, die Vorgänger-Bücher waren wesentlich fesselnder geschrieben. Es war aber trotzdem eine nette Geschichte und leicht und angenehm zu lesen.

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Rezension zu "Intrigen an der Côte d'Azur" von Christine Cazon

Nachsaison mit Hindernissen
ChrischiDvor 4 Monaten

Léon Duval und seine Kollegen erwarten in der Nachsaison eigentlich kaum noch Aufregung – und schon gar keine Leiche. Doch plötzlich kommt noch ein Diebstahl im Hotel Beauséjour hinzu, wodurch es innerhalb der Polizei deutlich hektischer zugeht. Schließlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Zusammenhang zwischen den Ereignissen besteht. Vor allem aber vermag niemand sagen zu können welche Aktionen der oder die Täter noch geplant haben.

Nach den recht aufreibenden Gegebenheiten während der Festspiele in Cannes könnte man tatsächlich meinen in der Nachsaison würde es ungleich ruhiger zugehen. Doch da irrt nicht nur der Commissaire gewaltig. Eine verworrene Geschichte erwartet ihn und den Hörer, denn zunächst scheint kein Element zum anderen zu passen, eine Verbindung offenbart sich schon gar nicht. Doch Duval setzt sich das ein oder andere Mal über konkrete Anordnungen hinweg und ebnet so den Weg zur Lösung des Falls. Nicht immer ist man mit diesen Alleingängen einverstanden, häufig erscheint das Risiko einfach zu hoch, und doch muss man zugeben, dass Duval den richtigen Riecher und Mumm hat.

Im Gegensatz zum ersten Fall wird dieser zweite von Gert Heidenreich gelesen. Sicherlich muss man sich zunächst umstellen, vor allem wenn die Bände kurz hintereinander gehört werden, nichtsdestotrotz hat man sich schnell eingefunden in die atmosphärische Lesung, die die Stimmung von Land und Leuten sofort auf den Hörer überträgt. Jeder Figur liegen bestimmte Eigenheiten zugrunde, die sie auf gewisse Weise ausmachen, und auch diese erfahren eine authentische Darstellung.

Inhaltlich scheint es als würde die von den Polizisten erhoffte Ruhe zunächst auf die Ermittlungen übertragen, da diese mehr und mehr ins Stocken geraten oder sich im Kreis drehen. Sicherlich hat dies auch einiges mit dem Schweigen diverser Personen zu tun, die durchaus hilfreiche Beiträge liefern könnten, zu oft aber wird das Verhalten einfach so hingenommen. Erst als Duval sich auf sein Können besinnt, rückt die Aufklärung des Falls in den Fokus, die Prioritäten werden deutlich verschoben. So entwickelt sich auch nach und nach ein Spannungsgefüge, aus dem der Hörer nur schwerlich ausbrechen kann. Allerdings ist es auch dann noch nicht vorbei, wenn der letzte Ton verklungen ist…

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Rezension zu "Mörderische Côte d'Azur. Der erste Fall für Kommissar Duval." von Christine Cazon

Die Welt der Schönen und Reichen
ChrischiDvor 5 Monaten

Kommissar Léon Duval, gerade erst von Paris an die Côte d’Azur gezogen, bleibt keine Zeit zur Eingewöhnung, denn sogleich wartet ein neuer Fall auf ihn. Während des Filmfestivals in Cannes wird ein berühmter Regisseur ermordet – ausgerechnet bei der Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm. Duval begibt sich auf Spurensuche, kann zunächst aber keinerlei Motiv entdecken, wodurch sich die Tätersuche ebenfalls schwierig gestaltet. Doch hatte der Regisseur womöglich eine dunkle Seite, die er gut zu verbergen wusste?

Wenn in der Welt der Schönen und Reichen ein solch hinterhältiger Mord geschieht, muss alles daran gesetzt werden die Ermittlungen schnellstmöglich zu einem positiven Ergebnis zu bringen. Schließlich soll möglichst wenig nach außen dringen und, wie in diesem Fall, schon gar nicht das Festival gefährden. Duval steht also vor einer Aufgabe, die schier unmöglich erscheint, denn Kooperation wird auch nicht bei jedem groß geschrieben.

Der Hörer sieht sich mit einem neuen Kommissar und einem ungewöhnlichen Setting konfrontiert, die zunächst beide nicht so recht zusammenkommen. Einerseits mag dies sicherlich an der Eingewöhnungsphase liegen, der Auftakt einer neuen Reihe birgt erfahrungsgemäß den ein oder anderen Stolperstein, andererseits aber hat man das Gefühl, dass die Ermittlungen in den Hintergrund geraten, während dubiose Machenschaften sowie soziales Engagement den Kontext beherrschen, ohne einen großartigen Bezug zur Tat herzustellen. Es wirkt als wäre inhaltlich zu viel gewollt, weshalb vieles nur angerissen und nicht tiefgründiger behandelt werden kann.

Entsprechend oberflächlich bleibt auch die Verbindung zwischen Hörer und Protagonisten, obwohl Christian Berkel wirklich alles gibt, um eine Atmosphäre zu erzeugen, die einen in eine Welt voller Glitzer und Glamour, aber auch Missgunst, Intrigen und Korruption entführt. Im Rahmen des Gegebenen haucht er den Figuren Leben ein und führt sie durch ein Labyrinth aus Lügen, das sich immer weiter verdichtet. Fast scheint es als würde zum Ende hin die Luft dünn und die Zeit eng werden, denn der eigentliche Fall findet plötzlich rasend schnell zu seiner Aufklärung, wodurch nochmals deutlich wird, dass die Handlung inhaltlich leider zu überladen war und nicht ausreichend Bezug zwischen den einzelnen Strängen genommen wurde.

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