Christine Cazon

 3.5 Sterne bei 108 Bewertungen
Autorin von Mörderische Côte d'Azur, Intrigen an der Côte d'Azur und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christine Cazon

Christine Cazon, geboren 1962, lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in Cannes. Ihre Krimis rund um den Ermittler Léon Duval umfassen inzwischen vier Bände, von denen der aktuellste, "Endstation Côte d'Azur" im März 2017 erschien. Seinen ersten Fall veröffentlichte die in Heidelberg geborene Autorin 2014 unter dem Namen "Mörderische Côte d'Azur.

Alle Bücher von Christine Cazon

Sortieren:
Buchformat:
Christine CazonMörderische Côte d'Azur
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Mörderische Côte d'Azur
Mörderische Côte d'Azur
 (52)
Erschienen am 13.02.2014
Christine CazonIntrigen an der Côte d'Azur
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Intrigen an der Côte d'Azur
Intrigen an der Côte d'Azur
 (16)
Erschienen am 05.03.2015
Christine CazonStürmische Côte d'Azur
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Stürmische Côte d'Azur
Stürmische Côte d'Azur
 (8)
Erschienen am 08.04.2016
Christine CazonEndstation Côte d'Azur
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Endstation Côte d'Azur
Endstation Côte d'Azur
 (8)
Erschienen am 09.03.2017
Christine CazonWölfe an der Côte d'Azur
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Wölfe an der Côte d'Azur
Wölfe an der Côte d'Azur
 (2)
Erschienen am 08.03.2018
Christine CazonStürmische Côte d´Azur: Der dritte Fall für Kommissar Duval (Kommissar Duval ermittelt)
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Stürmische Côte d´Azur: Der dritte Fall für Kommissar Duval (Kommissar Duval ermittelt)
Christine CazonKommissar Duval – Abschied von Paris (Kommissar Duval ermittelt)
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Kommissar Duval – Abschied von Paris (Kommissar Duval ermittelt)
Christine CazonWölfe an der Côte d'Azur: Der fünfte Fall für Kommissar Duval (Kommissar Duval ermittelt)
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Wölfe an der Côte d'Azur: Der fünfte Fall für Kommissar Duval (Kommissar Duval ermittelt)

Neue Rezensionen zu Christine Cazon

Neu
ChrischiDs avatar

Rezension zu "Intrigen an der Côte d'Azur" von Christine Cazon

Nachsaison mit Hindernissen
ChrischiDvor einem Monat

Léon Duval und seine Kollegen erwarten in der Nachsaison eigentlich kaum noch Aufregung – und schon gar keine Leiche. Doch plötzlich kommt noch ein Diebstahl im Hotel Beauséjour hinzu, wodurch es innerhalb der Polizei deutlich hektischer zugeht. Schließlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Zusammenhang zwischen den Ereignissen besteht. Vor allem aber vermag niemand sagen zu können welche Aktionen der oder die Täter noch geplant haben.

Nach den recht aufreibenden Gegebenheiten während der Festspiele in Cannes könnte man tatsächlich meinen in der Nachsaison würde es ungleich ruhiger zugehen. Doch da irrt nicht nur der Commissaire gewaltig. Eine verworrene Geschichte erwartet ihn und den Hörer, denn zunächst scheint kein Element zum anderen zu passen, eine Verbindung offenbart sich schon gar nicht. Doch Duval setzt sich das ein oder andere Mal über konkrete Anordnungen hinweg und ebnet so den Weg zur Lösung des Falls. Nicht immer ist man mit diesen Alleingängen einverstanden, häufig erscheint das Risiko einfach zu hoch, und doch muss man zugeben, dass Duval den richtigen Riecher und Mumm hat.

Im Gegensatz zum ersten Fall wird dieser zweite von Gert Heidenreich gelesen. Sicherlich muss man sich zunächst umstellen, vor allem wenn die Bände kurz hintereinander gehört werden, nichtsdestotrotz hat man sich schnell eingefunden in die atmosphärische Lesung, die die Stimmung von Land und Leuten sofort auf den Hörer überträgt. Jeder Figur liegen bestimmte Eigenheiten zugrunde, die sie auf gewisse Weise ausmachen, und auch diese erfahren eine authentische Darstellung.

Inhaltlich scheint es als würde die von den Polizisten erhoffte Ruhe zunächst auf die Ermittlungen übertragen, da diese mehr und mehr ins Stocken geraten oder sich im Kreis drehen. Sicherlich hat dies auch einiges mit dem Schweigen diverser Personen zu tun, die durchaus hilfreiche Beiträge liefern könnten, zu oft aber wird das Verhalten einfach so hingenommen. Erst als Duval sich auf sein Können besinnt, rückt die Aufklärung des Falls in den Fokus, die Prioritäten werden deutlich verschoben. So entwickelt sich auch nach und nach ein Spannungsgefüge, aus dem der Hörer nur schwerlich ausbrechen kann. Allerdings ist es auch dann noch nicht vorbei, wenn der letzte Ton verklungen ist…

Kommentieren0
2
Teilen
ChrischiDs avatar

Rezension zu "Mörderische Côte d'Azur. Der erste Fall für Kommissar Duval." von Christine Cazon

Die Welt der Schönen und Reichen
ChrischiDvor 2 Monaten

Kommissar Léon Duval, gerade erst von Paris an die Côte d’Azur gezogen, bleibt keine Zeit zur Eingewöhnung, denn sogleich wartet ein neuer Fall auf ihn. Während des Filmfestivals in Cannes wird ein berühmter Regisseur ermordet – ausgerechnet bei der Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm. Duval begibt sich auf Spurensuche, kann zunächst aber keinerlei Motiv entdecken, wodurch sich die Tätersuche ebenfalls schwierig gestaltet. Doch hatte der Regisseur womöglich eine dunkle Seite, die er gut zu verbergen wusste?

Wenn in der Welt der Schönen und Reichen ein solch hinterhältiger Mord geschieht, muss alles daran gesetzt werden die Ermittlungen schnellstmöglich zu einem positiven Ergebnis zu bringen. Schließlich soll möglichst wenig nach außen dringen und, wie in diesem Fall, schon gar nicht das Festival gefährden. Duval steht also vor einer Aufgabe, die schier unmöglich erscheint, denn Kooperation wird auch nicht bei jedem groß geschrieben.

Der Hörer sieht sich mit einem neuen Kommissar und einem ungewöhnlichen Setting konfrontiert, die zunächst beide nicht so recht zusammenkommen. Einerseits mag dies sicherlich an der Eingewöhnungsphase liegen, der Auftakt einer neuen Reihe birgt erfahrungsgemäß den ein oder anderen Stolperstein, andererseits aber hat man das Gefühl, dass die Ermittlungen in den Hintergrund geraten, während dubiose Machenschaften sowie soziales Engagement den Kontext beherrschen, ohne einen großartigen Bezug zur Tat herzustellen. Es wirkt als wäre inhaltlich zu viel gewollt, weshalb vieles nur angerissen und nicht tiefgründiger behandelt werden kann.

Entsprechend oberflächlich bleibt auch die Verbindung zwischen Hörer und Protagonisten, obwohl Christian Berkel wirklich alles gibt, um eine Atmosphäre zu erzeugen, die einen in eine Welt voller Glitzer und Glamour, aber auch Missgunst, Intrigen und Korruption entführt. Im Rahmen des Gegebenen haucht er den Figuren Leben ein und führt sie durch ein Labyrinth aus Lügen, das sich immer weiter verdichtet. Fast scheint es als würde zum Ende hin die Luft dünn und die Zeit eng werden, denn der eigentliche Fall findet plötzlich rasend schnell zu seiner Aufklärung, wodurch nochmals deutlich wird, dass die Handlung inhaltlich leider zu überladen war und nicht ausreichend Bezug zwischen den einzelnen Strängen genommen wurde.

Kommentieren0
0
Teilen
Lesezeichenfees avatar

Rezension zu "Mörderische Côte d'Azur" von Christine Cazon

Ausbaufähig
Lesezeichenfeevor 3 Monaten

Fee zum Inhalt

Es ist Mai und das Filmfestival hat begonnen. Da wird Serge Thibaut, ein etwas umstrittener Regisseur ermordet. Léon Duval, der gerade erst von Paris nach Cannes gezogen ist, muss durch diesen Notfall sofort seine Stelle als Kommissar antreten. Die Ermittlungen werden dadurch erschwert, dass er seine Kollegen noch nicht kennt und die Frage des Essens, vor allem wo und wann, sich als sehr schwierig erweist. 1 Tag darf er auch noch mal nach Paris, um mit seinen ehemaligen Kollegen eine Wohnung zu durchsuchen. 

Was mir gefiel waren die Schilderungen von Cannes und den Filmfestspielen. Das konnte man sich so richtig plastisch vorstellen. Ich fühlte fast die Sonne auf der Haut und roch das Wasser und fühlte mich wohl. Die Schilderungen des Essens waren auch immer interessant und machten Appetit. Da ich unheimlich gerne Romane lese, die in Frankreich spielen machte dieser Teil richtig Spaß zu lesen. 

Was mir nicht gefiel und den Spaß wieder eindämmte, war der Krimi. Sicher, die Macken der Personen, die die Autorin geschrieben hat, waren nicht schlecht, aber man wurde nicht wirklich warm mit den Akteuren. Auch der „Ausrutscher“ des Kommissars, dass er in den wenigen Stunden, die er in Paris verbracht hat, auch noch mit seiner Frau ins Bett ging, fand ich nicht gerade witzig und passend. Da gefielen mir die Annäherungen des Kommissars zu der Journalistin viel besser. Auch die Kollegen des Kommissars wirken sehr blass und man hat sie schnell wieder vergessen. Dadurch, dass er immer wieder gestoppt wird, in bestimmte Richtungen zu recherchieren wird auch immer wieder viel Spannung herausgenommen, finde ich. Die Autorin setzt dem Kommissar in manchen Richtungen zu viele Grenzen, während uninteressante Sachen ewig ausgebaut werden. Das ist irgendwie schade. 

Ich habe sehr lange Zeit benötigt, den Krimi zu lesen, über eine Woche und das sagt wohl schon alles über die Spannung. Ich fand den Krimi überhaupt nicht spannend. Es wirkte so konstruiert und zufällig und überhaupt. Das gefiel mir überhaupt nicht. 

Es gab durchaus nette Buchszenen. Als der Kommissar bei dem Einzelhändler eingekauft hat, obwohl der sein Geschäft noch nicht offen hatte. Duval hat einfach nie Zeit zum Einkaufen und kann schon froh sein, wenn er Zeit hat, irgendwo zu Essen. Was sich aber immer zufällig wunderbar fügt und das Essen ist auch immer sehr lecker. 


Fees Fazit


Das Buch macht durchaus Laune auf mehr und auf Cannes und das Mittelmeer. Ich würde auch noch eine Fortsetzung lesen, falls es eine geben würde, allerdings wünsche ich mir dann eine spannendere Handlung und die Charaktere besser ausgebaut, damit man als Leser eine Beziehung aufbauen kann und mitfühlen kann. So ist das ganze sehr distanziert und ich war ehrlich froh, als ich das Buch ausgelesen hatte. Ich hätte mir bei diesem Thema einfach viel mehr erwartet und bin nun doch ein wenig enttäuscht. 

Kommentieren0
73
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Christine Cazon im Netz:

Community-Statistik

in 95 Bibliotheken

auf 8 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks