Christine Cazon Mörderische Côte d'Azur

(47)

Lovelybooks Bewertung

  • 55 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 1 Leser
  • 26 Rezensionen
(6)
(18)
(15)
(6)
(2)

Inhaltsangabe zu „Mörderische Côte d'Azur“ von Christine Cazon

Tod auf dem roten Teppich - ein spannendes Krimi-Debüt aus Südfrankreich Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d'Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption. Ein spannendes Krimi-Debüt vor mediterraner Kulisse, das auf mehr hoffen lässt.

Bis auf das ende eher öde...die Reihe werde ich definitiv nicht weiter verfolgen....

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt
Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Neue Krimireihe aus Südfrankreich

— baerin
baerin

Es braucht ein wenig, um mit diesem etwas eigenwilligen Krimi warm zu werden, aber Charme hat er!

— WortGestalt
WortGestalt

Mit einem Wort: langweilig. Erkennbar ein Anfängerkrimi, der auf einem Trend mitschwimmen will.

— rumble-bee
rumble-bee

Ein gelungener Krimi, bei dem mir nur missfällt, dass die Lösung erst ewig zu dauern scheint und dann etwas zu plötzlich einfach so aus dem Nichts zu den Ermittlern kommt. Aber durchaus ein ansonsten gut gemachtes Buch.

— Themistokeles
Themistokeles

Jetzt war ich auch mal in Cannes, wenn auch nur gedanklich. Toller Krimi.

— Julitraum
Julitraum

Regional-Krimi

— esposa1969
esposa1969

Kein sehr spannender Krimi, aber wer unaufgeregte Unterhaltung mit französischem Lokalkolorit sucht, wird „Mörderische Côte d’Azur“ mögen.

— JuliaB
JuliaB

Stöbern in Krimi & Thriller

Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Leider ziemlich enttäuschend.

reading_madness

Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

Very, very british feeling! Gelungener Krimi!

skyprincess

In tiefen Schluchten

Leider für mich weit weg vom Krimi, dafür viel spannendes und interessante für die Hugenotten

isabellepf

Der Nebelmann

subtiler, spannender Thriller!

Mira20

Nachts am Brenner

spannend, fesselnd mit einer Reise in die Vergangenheit

Gartenkobold

Finster ist die Nacht

Sympathische Ermittlerin und ein gemütlicher Krimi

mareikealbracht

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Datengrab" von Christiane Bogenstahl

    Datengrab
    Bogenstahl

    Bogenstahl

    Meine erste Leserunde! Ach ja und …Mein erstes Buch! :-) Liebe Leute, „Datengrab“ ist mein Romandebüt.  Seit Ende  Oktober 2016 könnt ihr den 445 Seiten starken Roman im Handel kaufen. Viele berufliche und private Erfahrungen sind hineingeflossen. Aber nein! Es war kein Alleingang. Gemeinsam mit Reinhard Junge, den einige fleißige Leser/Innen sicher kennen („Klassenfahrt“, „Ekel von Datteln“, etc.) habe ich fast ein Jahr liebevoll mit ihm gestritten, gespottet, geplottet und geschrieben. Dabei haben wir eine bereits bestehende Romanreihe ins moderne Zeitalter überführt. Worum geht’s im Buch?  (Copy & Paste ist mein Freund: Zusammenfassung frisch für euch von der Grafit-Webseite geklaut. ;-)) Machtmissbrauch, Datensicherheit und Universitätsfilz Für Kameramann Klaus-Ulrich Mager kommt es doppelt hart. Im ehemaligen Kleingarten seiner Eltern wird eine skelettierte Leiche gefunden und sein Vater ist der Hauptverdächtige. Das schädigt nicht nur den Ruf der Familie, sondern sorgt vor allem für Probleme im Job. Magers Mitarbeit beim Fernsehteam PEGASUS steht vor dem Aus. Zeitgleich ermittelt Sohn Kalle mit Freundin und IT-Expertin Simone am Kopula-Institut der Uni Duisburg-Essen: Wo ist die Doktorandin Lea Bennsdorf? Schnell zeigt sich, dass an dem renommierten Institut nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Beim Fleddern alter Datengräber schrecken Kalle und Simone einen mächtigen Gegner auf – und plötzlich müssen sie um ihr eigenes Leben bangen. Bissig, witzig, hintergründig – ein neuer Fall für das Kult-Team PEGASUS! Zum Trailer: Sieht sehr düster aus, aber es gibt doch einiges zum Lachen im Buch. Versprochen! ;-) Born to be root? Du willst teilnehmen? Die Bewerbungsaktion läuft bis zum 30.11.2016. Diejenigen von euch, die mir in einer oder mehreren der unten stehenden Rubriken etwas besonders Spannendes, Witziges oder Gehaltvolles hinterlassen, werden die auserwählte Leser, die ein Buch geschenkt bekommen. Ich werde selbst rege an den Diskussionen teilnehmen und freue mich schon sehr auf eure Kommentare. ·  Machtmissbrauch an Universitäten  ·  EDV / IT in Büchern: Top oder Flop? ·  OMG! Fragen, die man sonst nicht stellt ... Der autarke und liebenswerte Grafit-Verlag haut für diese Aktion spendabel 10 Bücher aus dem Ärmel. Der Versand erfolgt „asap“ (also; as soon as possible). Damit der mutige, kleine Verlag nicht umsonst „geschröpft“ wird, seid ihr bereit, bis zum 07.01.2017 eine Rezension zu schreiben. Und wer ist diese Bogenstahl? Shit happens! Vorname Christiane, Weihnachten 1973 geboren - und trotzdem Atheistin geworden. Im Gegensatz zu vielen anderen in meinem Alter habe ich kein Haus, kein Auto – und, ja, nicht mal Kinder. Aber dafür besitze ich 250 ccm auf zwei Rädern, habe treue Freunde und jede Menge Spaß am Leben. Ich springe freiwillig aus Flugzeugen, campe im Dschungel und esse aus Überzeugung keine Tiere. Darüber hinaus bin Fan von Mr. Spock, dem Dalai Lama und zamonischer Literatur. Wenn ich nicht gerade schreibe oder meinen Freizeitaktivitäten nachgehe, arbeite ich als IT-Projektleiterin in einem lobenswert menschenfreundlichen Unternehmen in Essen.    

    Mehr
    • 253
  • Werde ich nicht weiter verfolgen... : /

    Mörderische Côte d'Azur
    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    15. December 2016 um 18:27

    Titel: Mörderische Cote d AzurReihe: Komissar Duval #1Autor: Christine CazonVerlag: Kiepenheuer & WitschGenre: KrimiSeitenanzahl: 336Zitat entfälltKlappentext:Tod auf dem roten Teppich - ein spannendes Krimi-Debüt aus Südfrankreich Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d'Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption. Ein spannendes Krimi-Debüt vor mediterraner Kulisse, das auf mehr hoffen lässt.Meine Meinung:Puuhhh...was soll ich schon groß zu diesem Krimidebüt sagen ?Ich finde, dass es mit Krimis wie mit Äpfeln ist....die meisten schmecken mir einfach nicht und ich bin in der Hinsicht ebenso krüsch.Ich finde, dass ich jedem Buch wirklich eine große Chance gebe, mich doch noch zu überzeugen, sodass ich sie nicht abbreche oder gleich zu Teufel schere...Dieses dennoch hätte mich beinahe wieder eingeschläfert. Mir persönlich war es einfach zu langweilig.Und dann dieses ewige Gefuttere von dem Komissar. Irgendwie war der nur am Essen.Es war nicht spannend oder interessant geschrieben. Auch die Sachen, in die das Opfer verwickelt war, fand ich nicht gut beschrieben.Den Schreibstil mochte ich gar nicht. Gesamt gesehen wart dieser mir einfach zu anstregend.Die Charaktere konnte ich ebenso wenig leiden. Besonders den Komissar Duval fand ich sehr unsymphatisch....Einzigst das Ende und wer denn der Täter war....das war spannend beschrieben !Bewertung:Einen langweiligen Reihenauftakt den ich garantiert nicht weiterverfolgen werde....Von mir gibt es: 2 vo 5 Sterne

    Mehr
    • 3
  • Brillianter Auftakt einer neuen Serie

    Mörderische Côte d'Azur
    Lese-Bienchen

    Lese-Bienchen

    25. August 2015 um 21:05

    Ein super Auftakt einer tollen Serie, die an der Cote d´Azur spielt. Ich war sehr begeistert und habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Es handelt sich hier nicht um einen brutalen Thriller, sondern einen angenehmen Krimi für den Alltag ohne dass man beim nächsten Geräusch im Haus Angst haben muss. Das Buch spielt wie bekannt in Cannes und dort wird ein Filmregisseur während den Filmfestspielen ermordet. Der neue Kommissar Duval soll sofort diesen Fall übernehmen. Dies macht er ausgezeichnet, trotz das ihm während den Ermittlungen einige Steine in den Weg gelegt werden und er da weiterermitteln muss, wo er eigentlich nicht sollte kommt er dem Mörder auf die Spuren. Von der eifersüchtigen Ehefrau, zum Konkurrenten und der Vergangenheit hat Kommissar Duval wirklich in alle Richtungen ein Motiv vor Augen. Aber wer war es wirklich. Zwischendrin erfahren wir mehr über den Kommissar, warum er sich nach Cannes hat versetzen lassen und über seine neuen Kollegen. Natürlich immer wieder die Frage inwieweit kann er diesem neuen Team bei seinen unoffiziellen Ermittlungen vertrauen. Da es ein Auftakt ist erfahren wir ziemlich viel über ihn und sein „einleben“ in Cannes. Dies gibt jedoch der Geschichte keine groß abschweifende Handlung. Der Fall steht in Mittelpunkt und ich gehe davon aus, dass schon im nächsten Band der Rest eine kleinere Rolle spielen wird. Zu dem ist mir Kommissar Duval schon ziemlich sympathisch! Was mir sehr gut gefallen hat, die ganze Geschichte um den Mörder und die verschiedentlichen Mordmotiven sind super hergeleitet. Es wird nicht einfach am Schluss ein Mörder präsentiert, der das ganze Buch nicht vorkam und dessen Motiv vorher nicht bekannt war. Nein, wir bekommen verschiedene aktuelle Themen vorgezeigt z. B. Kindermissbrauch, Umweltschutz und Ehebruch. Daraus ergibt sich viel Interessantes und lesenswertes sowie ein perfekten Schluss mit einem Mörder und einem guten Motiv. Spekulieren war natürlich dadurch mehr als möglich, aber das Ende war nicht vorhersehbar. Ich war begeistert von dem Buch und werde Kommissar Duval aufjedenfall treu bleiben.

    Mehr
  • Mörderische Côte d'Azur

    Mörderische Côte d'Azur
    Aoibheann

    Aoibheann

    08. March 2015 um 17:17

    Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d’Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption. Solide, aber eher langweilig und definitiv ausbaufähig. So würde ich es am ehesten beschreiben. Das Buch lässt sich schnell und flüssig "runter" lesen. Mir hat jedoch insgesamt die Spannung gefehlt - die Ermittlungen plätschern seicht dahin und ich habe immer darauf gewartet, dass die ganze Sache mal so langsam ins Rollen kommen müsse. Daher kam die eigentliche Auflösung des Falls für mich nicht als großes Finale, in dem alle Handlungsfäden wieder zusammenfinden, sondern eher auf die letzten Seiten gezwängt, damit der Abschluss noch da ist. Ich hätte mich auch mehr gefreut, wenn hier ein Ermittler die Hauptrolle spielt, der ausnahmsweise mal kein zerrüttetes Privat- bzw. Eheleben hat und mit der Exfrau im Clinch liegt. Den "hochspannenden Krimi aus Südfrankreich" habe ich auch bis zum Ende nicht finden können, ich konnte das Buch ganz gut zwischenzeitlich aus der Hand legen.

    Mehr
  • Ein unwiderstehlicher Krimi von der malerischen Côte d'Azur

    Mörderische Côte d'Azur
    RubyKairo

    RubyKairo

    07. November 2014 um 19:29

    Ein fesselnder Kriminalroman, durchzogen von hintergründigem Humor und so wunderbar stimmungsvoll, dass man sofort selbst durch die engen Gassen an der Côte flanieren und die salzige Meeresluft riechen möchte. Eine Krimisternstunde - nicht nur für Frankreichfans! Ungewöhnlich spannend, voller Atmosphäre, mit einem grundsympathischen Ermittler, dessen Ecken und Kanten den Leser sofort für ihn einnehmen.----Rutsch rüber, Brunetti: Der neue Komissar heißt Duval!!

    Mehr
  • Mord in Cannes

    Mörderische Côte d'Azur
    makama

    makama

    Bei der Vorstellung seines Filmes wird der bekannte Filmemacher Serge Thibaut ermordet. Er galt als Schützer des Regenwaldes und lies sich von einigen Ureinwohnern begleiten... allesShow? Wasfür ein Mensch wawr er wirklich? Kommissar Leon Duval gerade wieder aus Paris in seine Heimatstadt zurückgekehrt ermittelt in alle Richtungen. Doch ihm werden Knüppel zwischen die Beine geworfen - d as Opfer gehörte sachliesslich zur High Society und einige wollen offenbar ver hindern, das unangenehme Warheiten als Licht kommen.. Auch privat hat dr Kommissar genug Probleme... Doch leider dauert es viel zu lange, bis ein gewisser Spannungsbogen aufgebaut wird, trotzdem ist die Geschichte schlüssig und ich hatte mit meinem Verdacht über die Hintergründe desMordes recht. Trotzdem nur drei Sterne

    Mehr
    • 2
  • Ein unwiderstehlicher Krimi von der malerischen Côte d'Azur

    Mörderische Côte d'Azur
    RubyKairo

    RubyKairo

    03. September 2014 um 21:34

    Ein fesselnder Kriminalroman, durchzogen von hintergründigem Humor und so wunderbar stimmungsvoll, dass man sofort selbst durch die engen Gassen an der Côte flanieren und die salzige Meeresluft riechen möchte. Eine Krimisternstunde - nicht nur für Frankreichfans! Ungewöhnlich spannend, voller Atmosphäre, mit einem grundsympathischen Ermittler, dessen Ecken und Kanten den Leser sofort für ihn einnehmen.----Rutsch rüber, Brunetti: Der neue Komissar heißt Duval!!

    Mehr
  • Mörderische Côte d'Azur

    Mörderische Côte d'Azur
    Themistokeles

    Themistokeles

    14. August 2014 um 11:26

    Bei Krimis, die in Frankreich spielen, muss ich mich jedes Mal beim Lesen zunächst daran gewöhnen, wie die Franzosen ihre Ermittler ansprechen, da ich zu Beginn mit dem »Monsieur le Commissaire« und ähnlichem, was ja durchaus jeder Charakter ständig zu sagen pflegt, man ist schließlich höflich, etwas auf die Nerven geht. Jedoch tut dies natürlich solchen Büchern keinen Abbruch, ist es ja zum einen mein persönlicher Geschmack, dass ich damit meine kleinen Probleme habe und zum anderen auch so, dass es halt einfach typisch französisch ist. Duval ist ein mir allgemein sehr sympathischer Kommissar, denn er hat zwar nicht alles in seinem Leben vollkommen im Griff, ist aber nicht vollkommen neben der Spur, wirkt an sich eher durchaus normal und seine Einstellung zum Essen gefällt mir auch. Zudem hat er auch einfach etwas an sich, was für mich zur Vorstellung eines Kommissars einfach dazu gehört, denn er ist kein reiner Einzelgänger und scheint seine Mitarbeiter, selbst wenn noch eher unbekannt, durchaus gut einschätzen zu können. Allgemein mochte ich die bunte Truppe der Polizei in Cannes sehr gern und vor allem auch die Richterin ist klasse, da man Duvals leichte Antipathie sofort versteht, aber ihr Charakter zu ihrem Posten auch einfach irgendwie passt. Die Handlung selbst war jedoch eher etwas durchwachsen. Zum einen mochte ich sie sehr gern, weil sie interessant und spannend war, man viele kleine Hinweise hatte, worauf es hinauslaufen könnte, aber keiner wirklich von Beginn an so offensichtlich war, dass man als Leser nur denken konnte, wie doof die französische Polizei bloß ist. Ab einem bestimmten Punkt hatte ich dann zwar das Gefühl, dass es langsam mal in eine Richtung gehen dürfte, da es etwas langatmiger wurde, dass scheinbar immer noch eigentlich nichts bekannt war, also man an dem gleichen Punkt festzuhängen schien und plötzlich kam dann die Lösung des Falls. Ich will damit sagen, es war erst spannend, dümpelte dann ein wenig vor sich hin und die Lösung kam so plötzlich, dass ich mich dich etwas wundern musste, wie es jetzt so schnell gehen konnte. Da hätte ich mir ein bisschen angenehmere Übergänge gewünscht, da ich vor allem die schnelle Lösung ein wenig unglaubwürdig fand, da vorher so direkt nichts daraufhin deutete. Was aber sehr gut dargestellt ist, sind die Probleme, die aus manchem Politikum entstehen und Ermittlungen durchaus auch arg behindern können. Das alles mit dem Film Festival in Cannes als Hintergrundbeleuchtung, ist ein durchaus gelungener Krimi, der jedoch auch kleine Schwächen aufweist. Einen weiteren Duval würde ich aber auf jeden Fall lesen, in der Hoffnung, dass der Fall dann etwas weniger plötzlich aufgelöst wird.

    Mehr
  • Sehr unterhaltsamer Krimi mit französischem Flair

    Mörderische Côte d'Azur
    Julitraum

    Julitraum

    26. April 2014 um 22:53

    Kommissar Leon Duval ist ein sympathischer, unaufgeregter Ermittler. Leider besitzt er die Eigenart sich während eines Fall so sehr mit dem Geschehen und der Tätersuche zu beschäftigen, daß er andere Dinge um sich herum völlig vergisst. So dabei auch seine Familie und die beiden kleinen Kinder. Schließlich war der Punkt bei seiner Frau erreicht, an dem es ihr genug ist und sie Duval um die Trennung bat. Duvals kürzlich verstorbener Vater hinterläßt ihm eine Villa in Cannes und so stand seiner Versetzung an den Ort der alljährlich stattfindenden berühmten Filmfestspiele nichts mehr im Wege. Der Einzug in sein neues Heim, wird jedoch schon von seinem 1. Fall unterbrochen. Der bekannte Umweltaktivist und Regisseur Thibaut wurde während einer Filmvorführung bei dem gerade begonnen Filmfestival erschossen. Dumm nur, daß dies wohl niemand während der Filmvorführung gemerkt hat. Zudem befanden sich zum Zeitpunkt der Vorführung etwa 2000 Zuschauer im Saal. Der Druck, der auf Duval und seinem Team lastet, ist sehr groß. Die Filmfestspiele sollen möglichst unbeschattet und schnell weitergehen und die Obersten in Cannes drängen ständig auf Ermittlungsergebnisse. Da sich keine Zeugen finden und die Indios, mit denen Thibaut zu den Festspielen angereist war, kein französisch sprechen ist es keine leichte Aufgabe für Duval, ein Motiv für den Mord zu finden. Doch nach und nach stellt sich heraus, daß der Ermordete nicht der Menschenfreund, der sich so engagiert für den Erhalt des Regenwaldes einsetzte, war, für den man ihn hielt und Duval und sein Team müssen eine traurige Entdeckung machen. Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr unterhaltsam und nicht so schrecklich brutal. Die Handlung ist schlüssig und nachvollziehbar. Es werden geschickt verschiedene Spuren gelegt, die dem Leser Anhaltspunkte für mögliche Täter bieten. Hinzukommt ein sympathischer Ermittler, der den kulinarischen Genüssen keinesfall abgeneigt ist. Neben der eigentlichen Krimhandlung erfährt man so auch etwas über die landesytypische Küche und das Leben in Cannes. Das Privatleben des Komissars wird kurz angerissen und auch aktuelle Themen in die Krimnalhandlung verwoben und dies dabei nie zu langatmig oder zu oberflächlich, so daß die Handlung einen stets zum Weiterlesen anregt. Klasse! Ich hoffe schon bald auf mehr von Komissar Leon Duval und seinem Team.

    Mehr
  • Roter Teppich für einen Mörder?

    Mörderische Côte d'Azur
    Annette_

    Annette_

    22. April 2014 um 16:15

    Der erste Frankreich-Krimi von Christine Cazon spielt vor malerischer Kulisse, im südfranzösischen Cannes. Unter dem azurblauen Himmel wird der rote Teppich ausgerollt. Stars und Sternchen bevölkern den luxuriösen Badeort an der Cote d’Azur bei den alljährlichen Filmfestspielen. Blitzlichtgewitter und Medienrummel gelten aber bald auch dem frisch aus Paris angereisten Léon Duval, der sich seinen Dienstantritt an der Mittelmeerküste ein bisschen ruhiger vorgestellt hatte. Der Kommissar hat noch nicht einmal seine Umzugskisten ausgepackt, da wird er bereits zu seinem ersten Fall gerufen. Er soll den Mord an Serge Thibaut aufklären. Der erfolgreiche Dokumentarfilmer wurde während der Pressevorführung seines neuen Films mit einem gezielten Schuss getötet. Nun steht der ehe spröde Duval im Rampenlicht und soll schnelle Erfolge liefern, ohne dafür zu sehr im Privatleben des Filmemachers herumzustochern. Da gibt es einiges, was zu denken gibt. Etwa, dass Thibaut, anstatt mit seiner Frau mit einem Grüppchen brasilianischer Ureinwohner angereist ist, das er für mehr Publicity einspannen wollte. Oder seine Auseinandersetzung mit einem österreichischen Fotografen am Abend zuvor, der ihm doppeltes Spiel vorwarf. Bevor sich aus all den Vermutungen ein Motiv herausschält und Duval den Fall erfolgreich abschließen kann, muss er sich jedoch auch innerlich von Paris verabschieden und auf einen Neuanfang im schönen Cannes einlassen. Auch wenn es nicht mehr ganz der Ort seiner Kindheit ist… “Mörderische Cote d’Azur” ist ein Krimi, der auch, aber nicht nur auf die Beschreibung von traumhaftem Ambiente und verzauberndem Flair setzt. Aus meiner Sicht ein großes Plus dieses Buches. Die Autorin liefert detaillierte Hintergrundinfos zu den polizeilichen Ermittlungen, sei es der organisatorische Ablauf hinter den Kulissen der Filmfestspiele oder das Dickicht der Spendenorganisationen. Auch das gefiel mir gut. Ebenso die Charakterisierung des Kommissars. Christine Cazon zeigt eine Figur mit Ecken und Kanten, auch das Figurenensemble um ihn herum nimmt man ihr ab. Weniger gut gelungen fand ich den Schluss, aber ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen. Ich bin gespannt, ob es wirklich eine Fortsetzung gibt und von welcher Seite uns Cristine Canzon ihre Wahlheimat dann präsentiert.

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

    Mehr
    • 2148
    kubine

    kubine

    01. April 2014 um 19:24
  • Kommissar Duvals erster Fall

    Mörderische Côte d'Azur
    esposa1969

    esposa1969

    23. March 2014 um 19:16

    Buchbeschreibung: = = = = = = = = = = Tod auf dem roten Teppich – ein spannendes Krimi-Debüt aus Südfrankreich Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d’Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption. Ein spannendes Krimi-Debüt vor mediterraner Kulisse, das auf mehr hoffen lässt. Cover: = = = = Das Cover ist wunderschön gewählt: Die Silhouette Cannes´ vom Meer aus gesehen, bei Abenddämmerung, so wie sie fast auch auf einem Reiseführer abgebildet hätte sein können. Leseeindruck: = = = = = = = = Da ich schon sehr oft an der Côte d’Azur weilte, begann ich voller Spannung diesen Krimi zu lesen, in dem Kommissar Léon Duval eben in CAnnes einen Mordfall ermittelt: Während des Filmfestivals in Cannes und während einer dazu veranstalteten Pressevorführung für einen neuen Dokumentarfilm wird der bekannte Regisseur Serge Thibault ermordet. Kommissar Léon Duval erster Ermittlungsfall beginnt recht spannend und nahm mich schon während der Leseprobe gefesselt. Allerdings fand ich eine Stellen bzgl. des Filmfestivals und eben Beschreibungen der Region teilweise auch etwas zäh und langatmig und eben auch schon fast nicht nur vom Cover her wie ein Reiseführer, sondern eben auch von der Ortsbeschreibung. Das Ende war wenig überraschend, der Krimi war genau richtig, um mich in sommerliches Urlaubsfeeling zu versetzen und auch als abendliche leichte Lektüre ideal, der Krimi zwar spannend ist, aber die Nerven nicht zu sehr überstrapaziert. Ich vergebe 4 von 5 Sternen! by esposa1969

    Mehr
  • Ein Regional-Krimi aus Südfrankreich.

    Mörderische Côte d'Azur
    kvel

    kvel

    05. March 2014 um 22:10

    Während einer Filmvorführung des Filmfestivals in Cannes wird ein Natur-Filmer erschossen. Kommissar Duval nimmt die Untersuchungen auf. Dabei ermittelt er im Leben und Umfeld des Regisseurs und blickt an manchen Stellen hinter den Schönen Schein. Inhaltlich gut, fand ich, die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema „Rettet den Regenwald“. Während dagegen ich es etwas unverständlich fand, dass der Kommissar, der ja angeblich früher von Cannes stammte, etwas naiv an das Spektakel des Filmfestivals heranging. Auch das familiäre Umfeld des Kommissars, das ja im Klappentext erwähnt wird, erscheint mir nicht besonders logisch oder nachvollziehbar aufgebaut bzw. dargestellt. Die Story ist sehr detailreich beschrieben. An einigen Stellen wurde es durch die genauen Beschreibungen der Restaurants und der Speisen jedoch etwas zu viel des Guten. Aber im Großen und Ganzen wirkte es auf mich nicht überladen und war somit sehr angenehm zu lesen. Ohne zu große Brutalität oder Grausamkeiten, was ich persönlich als sehr angenehm empfinde. Die Côte d’Azur und Cannes sind gut und im richtigen Maß in die Geschichte eingeflossen und nehmen darin nicht zu viel Raum ein. Der Roman bleibt bis zum Ende spannend. [Für den aufmerksamen und Krimi-erfahrenen Leser sind die thematischen Inhalte und Wendungen jedoch nicht wirklich überraschend.] Ein guter, ruhiger und solider Krimi.

    Mehr
  • unterhaltsamer Krimi mit Urlaubsfeeling

    Mörderische Côte d'Azur
    FlipFlopLady007

    FlipFlopLady007

    02. March 2014 um 22:58

    Kommissar Leon Duval hat sich nach der Trennung von seiner Frau an die Cote d'Azur versetzen lassen. Bereits an seinem ersten Tag dort, wird er zu einem Tatort gerufen, obwohl er eigentlich noch gar nicht anfangen sollte. Aber der Fall besitzt eine gewisse Brisanz, denn bei den Filmfestspielen in Cannes, ist ein Filmemacher während der Vorstellung seines eigenen Films erschossen worden. Während der Vorstellung waren 2000 Leute anwesend, von denen niemand etwas bemerkt haben will. Die Ermittlungen beginnen und stellen für Duval eine besondere Herausforderung dar, da er bisher niemanden kennt und alle beruflichen Kontakte erst knüpfen muss. Außerdem ist er besonders großem Druck ausgeliefert, da die Filmfestspiele ohne Unterbrechung weiter geführt werden und der Mörder möglichst schnell dingfest gemacht werden soll. Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir gut gefallen. Es dreht sich nicht die ganze Zeit alles um den Mord und die Verdächtigen, sondern auch das Privatleben des Kommissars wird ausreichend behandelt. Man hat als Leser so die Chance den Kommissar auch als Mensch besser kennen zu lernen. Den Mordfall an sich, finde ich gut konstruiert. Das Motiv ist sehr gut nachvollziehbar und bis zum Schluss konnte ich nicht ahnen, wer der Mörder ist. Es gab zwischendurch einige heiße Spuren, doch jedes Mal gab es eine überraschende Wendung, sodass die Handlung nie vorhersehbar oder gar langweilig war. Ich finde des Buch hätte ein ganz klein wenig spannender sein können. Ich hatte zwar einen gewissen Drang das Buch zu Ende zu lesen, aber so richtig komplett fesseln, konnte mich das Buch leider nicht. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich sehr gut und flüssig. Die Sätze sind nicht zu komplex konstruiert, sodass man das Buch sehr gut an einem Stück lesen kann. Gut hat mir außerdem gefallen, dass immer wieder französische Wörter oder Sätze in den Text eingebaut sind. Auch wenn ich persönlich kein Französisch verstehe und von daher auch nicht immer 100%ig wusste, was gemeint ist, fand ich es irgendwie passend. Es unterstützt die Atmosphäre und man kann sich noch besser an den Ort des Geschehens versetzen. Es ist auch überhaupt gar kein Problem, wenn man die paar französischen Sätze nicht versteht, bei mir jedenfalls hat es sich nicht negativ auf das Verstehen des Inhaltes ausgewirkt. Charakteren: Die Charakteren in diesem Buch haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Den Kommissar, der anfangs total neu anfangen muss, beispielsweise finde ich sehr sympathisch. Er ist ein Bürger, wie jeder andere auch und hat genau dieselben Probleme, wie jeder andere auch. Seine Frau hat ihn verlassen, da er zu viel Zeit in seinen Job und zu wenig Zeit in seine Familie investiert hat. Sie hatte einfach keine Lust mehr, immer alleine dazustehen, obwohl sie einen Partner hat. Leon ist darüber sehr traurig, kann jedoch nichts dagegen tun, denn kaum hat er einen neuen Mordfall zu lösen, hängt er sich wieder voll rein und vergisst alles um ihn herum. Er ist mit Leib und Seele Kommissar und das wird ihm manchmal leider zum Verhängnis. Aber auch sein Kollege Villiers ist mir sehr ans Herz gewachsen. Der Ermittler, der so gerne mit Frauen flirtet, ist ebenfalls ein sehr sympathischer Mensch. Auch alle anderen Charakteren in diesem Buch haben mir gut gefallen, da sie sehr realistisch und gut vorstellbar sind. Cover: Das Cover des Buch finde ich sehr ansprechend. Das Bild mit den Booten im Vordergrund passt sehr gut zur beschriebenen Atmosphäre in Cannes während der Filmfestspiele. Ich hatte auch beim Lesen die ganze Zeit ein gewisses Urlaubsfeeling, was auch durch das Cover sehr schön ausgedrückt wird. Es sieht alles so harmonisch aus und man kann sich zunächst gar nicht vorstellen, dass vor dieser wunderschönen Kulisse ein grausamer Mord passiert. Gerade dieser Gegensatz macht den besonderen Reiz dieses Buches aus. Fazit: Dieser Krimi ist wirklich sehr lesenswert und ich kann ihn nur jedem empfehlen, der Lust auf einen unterhaltsamen Krimi mit einem gewissen Urlaubsfeeling hat. Der Krimi hat mich zwar nicht ganz so gefesselt, wie es manche andere Krimis tun, aber trotzdem machen ihn gerade die Ermittler sehr lesenswert.

    Mehr
  • Noch vier Sterne für Duvals Premiere

    Mörderische Côte d'Azur
    Antek

    Antek

    02. March 2014 um 14:03

    Kommissar Duval, der sich von seiner Frau getrennt hat, lässt sich nach Cannes versetzen. Dort hat er von seinem Vater ein Häuschen geerbt und er ist gerade dabei sich einzurichten. Doch als auf einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet wird, ist es aus mit gemütlichem Ankommen, er soll natürlich sofort seinen Dienst antreten. Gerade im Mai, wenn in Cannes die berühmten Filmfestspiele stattfinden, kann man einen Mord gar nicht gebrauchen. Alles soll möglichst ungestört weiterlaufen. Klar ein schneller Ermittlungserfolg muss her. Aber wer hatte überhaupt Interesse am Tod des Regisseurs, er setzte sich doch so für den Regenwald ein, oder war das nur Fassade? Gelegenheit hätten viele gehabt, in der Stadt wimmelt es ja nur so vor Touristen, Reportern, Stars und Sternchen. Mit dem schnellen Erfolg scheint es schwierig zu werden. Der Krimi hat sehr  vielversprechend begonnen, konnte aber diese Erwartungen nicht ganz erfüllen. Kommissar Duval war mir von Anfang an sympathisch. Klar hätte er sich seinen Start in Cannes bestimmt ruhiger vorgestellt und er ist manchmal auch etwas eigen, aber besonders seine aufrechte Art gefällt mir gut. Man erfährt auch einiges von seinem Privatleben, was mir immer gut gefällt.  Der Autorin gelingt es durch anschauliche Beschreibungen ein gutes Bild von Cannes und den Filmfestspielen zu zeichnen und auch dem Flair der Cote Azur zu vermitteln. Die ausführlichen Beschreibungen gehen stellenweise ein wenig auf Kosten der Spannung.  Eigentlich mag ich Lokalkrimis, gerne auch mit Dialekt, aber hier war es mir zu viel von einer Sprache, die ich nicht spreche und verstehe.  Die kursiven französischen Einschübe habe ich gegen Ende des Krimis immer mehr einfach ausgeblendet. Bis auf diese französischen Ausdrücke hat mir aber der Schreibstil von Christine Cazon zugesagt. Der Krimi lässt sich flüssig lesen und wer nicht unbedingt auf Höchstspannung aus ist, sondern einfach zum Abschalten einen Kriminalfall mit Urlaubflair genießen möchte, ist sicher gut beraten.

    Mehr
  • weitere