Christine Cazon Mörderische Côte d'Azur (Kommissar Duval 1)

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Inhaltsangabe zu „Mörderische Côte d'Azur (Kommissar Duval 1)“ von Christine Cazon

Tod auf dem roten Teppich - ein spannendes Krimi-Debüt aus Südfrankreich. Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d'Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption.

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  • Hinter der strahlenden Fassade eines gefeierten Erfolgsregisseurs

    Mörderische Côte d'Azur (Kommissar Duval 1)

    Wedma

    19. February 2016 um 20:08

    Hörbuch, Spieldauer: 7 Stunden und 6 Minuten, gekürzte Ausgabe, gelesen von Christian Berkel.  „Mörderische Côte d'Azur: Der erste Fall für Kommissar Duval“ ist ein gelungener, lesenswerter/hörenswerter Krimi aus Cannes, Südfrankreich, mit einer schlüssigen Handlung, glaubhaften Figuren und einem fürchterlichen Familiendrama, das eine gute Prise Gesellschaftskritik zugrundelegt. Kommissar Léon Duval ist unter vierzig und ganz neu in Cannes. Er kennt sich entsprechend mit den lokalen Gepflogenheiten aus, was ihm an den Ermittlungen kaum weiterhilft. Aber der Kommissar aus Paris weiß sich auf eine feine Art durchzusetzen. Und privat ist er nicht anders als viele seiner Kollegen: mit der Familie hat es nicht so recht geklappt. Er hat seine zwei Kinder und die Frau in Paris zurückgelassen, um den Beruf weiter ungestört ausüben zu können. In der Hinsicht ist er eine Art zerrissener Held: Wenn er in Paris ist, sucht er Kontakt zu seiner Familie, sonst ist er über sein Alleinsein recht zufrieden. Ihm zur Seite steht ein Team von Ermittlern, das einige Informationen zusammenträgt und dem Kommissar weiterhilft. Für einen wichtigen Tipp sorgt aber eine attraktive Journalistin. Sie kennt sich in der Gegend besser aus, v.a. mit der Presse dort und ihren Archiven. Auch was sie zum Schluss tut und was ihr dann passiert‚ (keine blutige Folterszenen), war schon recht realistisch. Den Satz, mit dem sie die Arbeit der (lokalen) Presse bewertet, fiel durchaus realitätsnah aus. Spannend war auch, was zum Thema Spendengelder für den Regenwald in Amazonas berichtet wurde - man sieht, dass hier eine ausführliche Recherche zugrundeliegt, was mit den Geldern passiert, auch zu den indigenen Völkern, v.a., wie medienerfahren sie mittlerweile wären und wie gut sie ihre Interessen im Westen zu verfolgen wüssten. Faszinierend waren für mich auch die detailreichen Ausführungen, wie das Gebäude, in dem die jährliche Preisverleihung in Cannes verläuft, funktioniert, und wie viele Menschen aus welchen Berufen für die Filmaufführung und den reibungslosen Ablauf der Filmspiele sorgen. Im Laufe der Ermittlungen stößt Kommissar Léon Duval auf eine dunkle Seite, die hinter der strahlenden Fassade des gefeierten Erfolgsregisseurs und Gutmenschen Serge Thibaut jahrzehntelang gut verborgen bleibt. Wer und wie dafür sorgt, wird auch unmissverständlich klar. Dass dabei auch unschuldige, einfacher gestrickte Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden, liegt auf der Hand. Der Erzähler Christian Berkel hat einwandfrei gelesen. Fazit: Eine prima Geschichte aus Cannes, die Lust auf mehr macht. Ich bin auf Teil 3 gespannt, „Stürmische Cote d'Azur: Der dritte Fall für Kommissar Duval“, geplanter Erscheinungstermin  8. April 2016.  

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  • Krimi-Debüt aus Südfrankreich

    Mörderische Côte d'Azur (Kommissar Duval 1)

    Laura126

    12. November 2015 um 11:40

    Kommissar Duval ist gerade aus Paris in seine alte Heimat Cannes zurückgezogen. Er versucht ein neues Leben aufzubauen, in dem Haus seines verstorbenen Vaters, weil er sich von seiner Frau getrennt hat. Mitten im Umzugsstress bekommt er einen Anruf und muss sofort in seinem ersten Fall ermitteln. Bei den Filmfestspielen wurde ein bekannter Regisseur namens Thibaut ermordet, erschossen bei der Vorstellung seines neuen Films über Umweltschutz und Regenwald. Duvals Kollegen sehen in ihm zunächst einen „Großstadt-Pariser“, die Staatsanwältin will sofort informiert werden und die Ermittlungen kommen nur langsam in Gang. Genau das ist auch ein wenig im Buch zu spüren. Meiner Meinung nach, beschreibt die Schriftstellerin zum Anfang Cannes (die Häuser, Straßen, Plätze etc.) sehr ausführlich. Man hat die Stadt sofort bildlich vor Augen. Mir fehlte anfängliche Spannung zunächst. Gut gelungen finde ich die Figur des Kommissars Duvals. Er hat einige Ecken und Kanten, ist manchmal unbeherrscht und unkonventionel, ist aber sympathisch und glaubwürdig. Man kann gut seine Entscheidungen bei der Ermittlung verstehen und nachvollziehen. Das Cover des Buches hat mir gut gefallen. Das Bild mit den Booten im Vordergrund passt sehr gut zur beschriebenen Atmosphäre in Cannes während der Filmfestspiele. Es sieht alles so harmonisch aus, man kann sich zunächst gar nicht vorstellen, dass vor dieser wunderschönen Kulisse ein grausamer Mord passiert. Gerade dieser Gegensatz macht den besonderen Reiz dieses Buches aus. Insgesamt ist es ein guter Krimi, dem ein wenig mehr Spannung am Anfang gut getan hätte, ich möchte demnächst auch Intrigen an der Cote d'Azur, den zweiten Fall für Komissar Duval lesen.

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