Christine Cazon Stürmische Côte d'Azur

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Inhaltsangabe zu „Stürmische Côte d'Azur“ von Christine Cazon

Der dritte Fall für Léon Duval: Der Commissaire ist reif für die Insel Der dritte Fall der Côte-d’Azur-Krimireihe um den Kommissar Léon Duval führt den Ermittler auf die Insel Sainte Marguerite. Unmittelbar vor Cannes gelegen, ist sie ein beliebtes Naherholungsgebiet, im Sommer pendeln die Fähren unablässig zwischen der Stadt und dem kleinen Inselhafen hin und her. Doch inzwischen ist es Herbst geworden, ein Sturmtief liegt über der Bucht, als auf einer Yacht im Hafen von Sainte Marguerite ein Matrose ermordet aufgefunden wird. Duval und sein Ermittlungsteam machen sich an die Arbeit. Bald wird jedoch der Fährverkehr eingestellt, und Duval führt die Ermittlungen vor Ort allein weiter. Er mietet sich im Forsthaus ein, und zum Glück gibt es im Inselrestaurant eine hervorragende Köchin. Doch nicht nur das Wetter ist stürmisch, auch der Mordfall entwickelt sich turbulent, denn kurz nach Duvals Eintreffen auf der Insel wird eine zweite Leiche gefunden. Und auch privat bewegt sich der Kommissar nicht unbedingt in ruhigem Fahrwasser.

Obwohl der Fall dahinplätschert und wenig für die Aufklärung zu passieren scheint, war ich doch von der Atmosphäre angetan

— Bibliomania
Bibliomania

Kurzweiliger Krimi aus Südfrankreich

— baerin
baerin

Nicht Duvals spannendster Fall, aber trotzdem knifflig und unterhaltend.

— talisha
talisha

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  • Tödliche Segeltörns

    Stürmische Côte d'Azur
    Bibliomania

    Bibliomania

    07. August 2016 um 12:29

    Das Wetter wird ungemütlich in Südfrankreich. Auf einer Insel nahe Cannes wird ein Toter auf einem luxuriösen Segelschiff gefunden. Gleichzeitig liegt ein Messer neben ihm, das Messer des Skippers. Dieser allerdings ist kein bisschen beunruhigt. Was verheimlicht er? Außerdem ist der zweite Matrose spurlos verschwunden. War er es und hat sich dann schnell aus dem Staub gemacht? Der Sturm wird stärker und Commissaire Duval wird auf der Insel vom Festland abgeschnitten. Alle anderen sind zurückgefahren und er bleibt auf Sainte Marguerite. Keine leichte Aufgabe so ohne Hilfe und dann scheint nichts zusammenzupassen.Der dritte Fall hat mir wieder viel besser gefallen und ich verfolge gerne weiterhin den Kommissar. Die Ermittlungsarbeit war dieses Mal zwar etwas mau und die Auflösung kam plötzlich und fast unvorhergesehen, aber den Täter hatte ich nicht wirklich in Verdacht. Erst spät fügten sich die Ereignisse. Die Atmosphäre auf der Insel war schön dargestellt und erinnerte mich durch die diesmalige Rauheit auch an meinen Lieblingsbretonen und macht nicht übel Lust auf eine Reise nach Cannes und auf Sainte Margurite.

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  • Stürmischer Fall für Kommissar Duval

    Stürmische Côte d'Azur
    baerin

    baerin

    04. July 2016 um 17:41

    Kommissar Duval muss auf der kleinen Insel Sainte Marguerite ermitteln, da dort ein Matrose erstochen auf einer Jacht aufgefunden wurde. Um dorthin zu gelangen, muss er bei starkem Sturm die Fähre zu dieser Insel nehmen, wobei die Fahrt allerdings alles andere als angenehm für ihn ist und er sehr mit Übelkeit zu kämpfen hat. Aus diesem Grunde überlässt er es auch seinem Team, den Tatort gründlich zu untersuchen, da sich dieser auf einem ebenfalls stark schaukelndem Schiff befindet. Er bleibt ohne sein Team auf der Insel zurück und hofft auf besseres Wetter.Auf der Insel wohnen nur wenige Menschen ständig. Dazu kommen noch ein paar Segler, die mit ihren Booten im Hafen liegen. Der zweite Matrose des Schiffes ist verschwunden, nach ihm wird auf der ganzen Insel gesucht. Neben der Leiche wurde ein blutiges Messer gefunden, das dem Maat des Schiffes gehört. Dieser bestreitet, etwas mit dem Mord zu tun zu haben, er hat angeblich tief geschlafen und nichts mitbekommen.Duval muss nun alleine weiter ermitteln, da der Fährverkehr aufgrund des Sturmes eingestellt wurde und er somit keine Unterstützung erwarten kann. Nebenbei muss er auch noch ein paar Schwierigkeiten in seinem Privatleben beseitigen.Das Buch ist spannend geschrieben - es ist der dritte Fall für Kommissar Duval. Ich habe auch die ersten beiden Fälle gelesen und fand, dieser war meiner Meinung nach bisher der beste.

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  • Herbststürme

    Stürmische Côte d'Azur
    Bri

    Bri

    06. May 2016 um 15:36

    Auch in Cannes ist es Herbst geworden. Stürme beherrschen die allgemeine Wetterlage und machen die Überfahrt auf die unter Naturschutz stehende Insel Sainte Marguerite für Commissaire Duval zu einem äußerst unerfreulichen Erlebnis. Hätte er es sich aussuchen können, so hätte er festen Boden unter Füßen dem für seine Verhältnisse sehr aufgewühlten Meer bei weitem vorgezogen. Doch es handelt sich ja nicht um einen ökologisch motivierten Freizeitausflug, sondern schlicht um Mord.An Bord eines aufwendig restaurierten Seglers aus dem Jahr 1914 wurde die blutüberströmte Leiche eines Mannschaftsmitglieds aufgefunden. Der zweite Maat ist verschwunden und der Skipper, der die Leiche fand, hatte - vom vorabendlichen Alkoholgelage komplett außer Gefecht gesetzt - nichts mitbekommen. Sein Messer, das er am Abend zuvor im Bistro noch stolz präsentiert hatte, liegt jedoch blutverschmiert neben der Leiche ...Christine Cazon lässt ihren Commissaire Duval in seinem dritten Fall im Gegensatz zu seinem zweiten recht alleine ermitteln. Er bleibt wegen der Stürme auch telefonisch so gut wie auf sich selbst gestellt und kann die Insel wegen des eingestellten Fährverkehrs nicht mehr verlassen. Kammerspielatmosphäre oder ein klassischer Krimiplot - das sind die ersten Gedanken, die sich zum Setting einstellen. Und Duval macht seine Sache gut, genauso wie Cazon.Anfänglich durch seine Emetophobie - Ekel vor dem Ekel, ja das hat auch einen offiziellen Namen - ausgebremst, fängt er sich recht rasch und geht gewohnt zielstrebig der Lösung des mysteriösen Mordes entgegen. Es tun sich auch hier wieder Verstrickungen auf, die im Dunkeln lauerten.Trotz des recht blutigen Mordes bleibt auch dieser Krimi wieder eher einer der ruhigen Sorte. Aufregung gibt es da im privaten Bereich von Duval, dieser steht aber eindeutig hinter dem Fall zurück. Duval ist uns ja bereits aus zwei Vorgängerbänden bekannt, seine familiäre Situation ebenfalls. Sein Team wurde vor allem im zweiten Band der Cannes - Krimis näher beleuchtet und die Zusammenarbeit klappt auch dieses Mal unkompliziert und pragmatisch. Ein angenehmer Lesefluss stellt sich ein, den gute Unterhaltung eben benötigt. Und das ist dieser Krimi: gute Unterhaltung. Wer actionreiche Hardcore - Unterhaltung sucht, wird sie hier nicht finden. Aber genau das ist es, was mir an diesen Krimis gefällt, mir gut tut.Nachdem Cazon ihrem Commissaire und den Mitgliedern seines Teams im vorhergehenden Band etwas mehr Profil verlieh, indem sie die Familienhintergründe und Lebenssituationen deutlicher zeichnete, versorgt sie uns nicht mit weiteren Informationen. Das Verhältnis zwischen Duval und seiner Exfrau bleibt angespannt, seine neuen Beziehungen eher im Dunkeln. Ein wenig hat mich das Setting - obwohl ich nicht genau sagen kann, weshalb - an George Simenons Maigret und der geheimnisvolle Kapitän erinnert, was der Lektüre aber ins keinster Weise schadete. Interessant wäre es, zu wissen, ob es auch anderen Lesern, die beide Krimis kennen, ebenso ging.Ich werde Duval auf jeden Fall weiterhin folgen und bin gespannt, in welche Gegend rund um Cannes er uns das nächste Mal führen wird.

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  • Stürmische Zeiten für Duval

    Stürmische Côte d'Azur
    talisha

    talisha

    30. April 2016 um 09:51

    Während Duval in seinem ersten Fall in Cannes am Filmfestival ermittelte und in seinem zweiten in einem Hotel, wirkt er nun auf der Insel Sainte Marguerite. Das Setting erinnert an "Bretonische Brandung" von Jean-Luc Bannalec. Eine Insel nahe am Festland, das wegen Unwetter mit dem Schiff nicht mehr angefahren werden kann.Nein, ruhig ist es tatsächlich nicht. Es stürmt und regnet und auf der Überfahrt von Cannes nach Sainte Marguerite wird Léon Duval schlecht. So schlecht, dass er kein Schiff mehr betreten will und deshalb den Leichenfundort seinem Team überlässt. Er erkundigt sich lieber auf festem Boden bei den wenigen Inselbewohnern nach den Ereignissen des Vorabends. Da der zweite Matrose, Pierre Lanvalle, seither spurlos verschwunden ist, nimmt jeder an, dass er der Täter war. Doch das blutverschmierte Messer, das neben der Leiche gefunden wird, gehört ihrem Skipper Théolien. Was nun?Duval entschliesst sich am späten Nachmittag als einziger vom Team auf der Insel zu bleiben, um weiterhin alle Zeugen zu befragen und den Vermissten zu suchen. Als Verdächtigte kommen ungefähr ein Dutzend Personen in Frage  - all jene, die am Mordabend auf der Insel waren. Trotz neuen Erkenntnissen bleibt der Leser wie auch Duval ahnungslos und kommt erst spät auf die mögliche Lösung. Das macht den Kriminalroman aber nicht langweilig, denn es läuft viel auf dem kleinen Eiland. Fast zu viel. Der dritte Band hat zwar spannende Stellen, doch das schlechte Wetter und Duvals angespannte Laune wegen seinen Frauen, der neuen und der alten - die eine ist zu weit weg, die andere nervt, und der daraus entstehenden Szene trüben den Lesegenuss ein wenig. Es ist nicht Duvals beste Zeit und auch nicht sein bester Fall. Nur seine Liebe zum Essen ist beständig. Ich freue mich, wenn er wieder in Cannes bei Sonnenschein ermitteln darf. Fazit: Nicht Duvals spannendster Fall, aber trotzdem knifflig und unterhaltend. Knappe 4 Punkte. 

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