Christine Cazon Wölfe an der Côte d'Azur (Kommissar Duval 5)

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(0)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Wölfe an der Côte d'Azur (Kommissar Duval 5)“ von Christine Cazon

Auf der blutigen Fährte des Wolfes.

Eigentlich wollte Léon Duval nur ein paar Tage Ski-Urlaub machen. Doch dann erhält seine Freundin Annie eine Nachricht und ein verstörendes Foto. Die Überreste eines vermisst gemeldeten Mannes wurden in der Nähe von Duvals Urlaubsort gefunden. War es Mord oder wurde er Opfer eines Wolfsangriffs? Das würde den Wolfsgegnern, den Schäfern in den Bergen und den meisten Dorfbewohnern ins Konzept passen, nicht aber den Naturschützern und Rangern, die den Wolf im Nationalpark Mercantour schützen. Die Gendarmerie, die vor Ort ermittelt, bleibt stumm. Annie und Duval beginnen, auf eigene Faust zu recherchieren.

Findet sich ein Teil der Wahrheit im frühlingshaften Cannes?

Nebenbei, beim heimischen Werkeln kann man den Krimi gut hören, sonst ist die Gefahr einzuschlafen ziemlich hoch :-)

— Wedma
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Etwas primitiv und zu sehr nach Schema F.

    Wölfe an der Côte d'Azur (Kommissar Duval 5)

    Wedma

    18. March 2018 um 09:25

    Klappentext beschreibt den Inhalt sehr gut: „Streit zwischen Tierschützern und Schäfern: Léon Duval ermittelt in den Bergen. Der 5. Fall der beliebten Frankreich-Krimis von Christine Cazon führt Léon Duval, Kommissar aus dem südfranzösischen Cannes, in die raue Welt der französischen Seealpen im Hinterland der Côte d’Azur. Eigentlich wollte er dort mit seinen Kindern und der Freundin Annie nur ein paar Tage Ski-Urlaub machen. Doch dann erhält Annie eine Nachricht und ein verstörendes Foto zugeschickt. Die Überreste eines vermisst gemeldeten Mannes wurden in der Nähe von Duvals Urlaubsort gefunden. War es Mord oder wurde er, wie gemunkelt wird, Opfer eines Wolfsangriffs? Das würde den Wolfsgegnern, den Schäfern in den Bergen und den meisten Dorfbewohnern ins Konzept passen, nicht aber den Naturschützern, den Tourismus-Managern und den Rangern, die den Wolf im Nationalpark Mercantour schützen. Schnell merkt Duval, dass das Thema Wolf einiges an Konfliktpotenzial birgt. Die Gendarmerie, die vor Ort ermittelt, bleibt stumm. Annie und Duval beginnen, auf eigene Faust zu recherchieren. Findet sich ein Teil der Wahrheit im frühlingshaften Cannes?“ Eigentlich hat dieser Roman alles für einen gelungenen Cosy-Krimi: Einen Toten oben in den Bergen, die Ermittlungen, die Leon Duval inoffiziell führt, da er da oben nicht zuständig ist, seine Partnerin Annie, die ihm hilft und mit ihm zusammen zum Tatort geht, ihn den Einheimischen vorstellt und ihn manchmal mit Informationen versorgt. Zudem gibt es regionales Essen samt Wein, schöne Naturbeschreibungen des Frühlings und des Winters in den Bergen. Da kann schon Urlaubsfeeling aufkommen, man taucht in diese faszinierende Welt eint. Und von Wölfen, den Meinungen Pro& Contra Wölfe an der  Côte d’Azur, sehr detailliert ausgearbeitet, und Schafen, samt der Geburt der Lämmer und ihrer Rettung, gibt es in Hülle und Fülle. Dennoch kann ich hier nicht mehr als drei Sterne vergeben. Warum? Der Roman ist mir zu sehr nach Schema F.  Zudem ist er wie für Minderbemittelte geschrieben worden: Zu viele Erklärungen und Stoffwiederholungen, zum Schluss die gesamte Story im schnellen Durchlauf nochmals, „weil es so schön ist“. Der Mörder taucht irgendwann aus dem Nichts auf, und es wird relativ schnell klar, dass er das auch ist. Mich langweilt so etwas ungemein. Keine intellektuelle Herausforderung. Dafür aber jede Menge Fertigbrei, den man nur zu schlucken braucht, der wird einem schon in mundgerechte Stücke serviert. Einschläfernd. Zu dem ging es nicht so sehr um den Fall an sich, sondern da stand die eher ungelenk vermittelte Infoversorgung der Leser im Vordergrund, i.e. Familienleben, regionaltypisches Essen/Trinken und Pro& Contra Wölfe waren die Prioritäten hier. Eine Art Mix aus einer seichten Vorabendserie und Doku über Wölfe. Der Mord erschien vor diesem Hintergrund eher als eine Alibiveranstaltung. Gelesen wurde es von Hans Jürgen Stockerl. Gekonnt und ganz nett: Alle Figuren sind ihm sehr gut gelungen, alle Stimmen und Stimmungen wie Frauenweinen, Kindergespräch, usw. gleich wiedererkennbar. Hörbuch, Spieldauer 9 Stunden 52 Minuten, ungekürzte Ausgabe. Fazit: Alle Zutaten für einen guten Krimi sind da, sie werden leider nicht wirklich zu einem spannenden Fall. Nebenbei, beim heimischen Werkeln kann man den Krimi gut hören, sonst ist die Gefahr einzuschlafen ziemlich hoch :-)

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks

    Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.