Christine Dorsey Im Rausch der Glückseligkeit

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Inhaltsangabe zu „Im Rausch der Glückseligkeit“ von Christine Dorsey

Irland, 18. Jahrhundert. Tagsüber ist Sir Padraic Rafferty ein eleganter Dandy, nachts dagegen der berüchtigte "Rebell", der überall in Irland gesucht wird, da er von den verhassten Engländern das nimmt, was rechtmäßig seinen verarmtenLandsleuten zusteht. Als er eines Nachts nach Hause kommt, findet er seinen Vater tot und eine verwirrende junge Frau, die behauptet, mit seinem Vater verheiratet gewesen zu sein. Er ist sich sicher, eine Mörderin und Betrügerin vor sich zu haben, doch eine gemeinsame Nacht ändert alles ...

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  • Rezension zu "Im Rausch der Glückseligkeit" von Christine Dorsey

    Im Rausch der Glückseligkeit

    luckydaisy

    04. June 2011 um 19:31

    Irland, 18. Jahrhundert. Tagsüber ist Sir Padraic Rafferty ein eleganter Dandy, nachts dagegen der berüchtigte “Rebell”, der überall in Irland gesucht wird, da er von den verhassten Engländern das nimmt, was rechtmäßig seinen verarmten Landsleuten zusteht. Als er eines Nachts nach Hause kommt, findet er seinen Vater tot und eine verwirrende junge Frau, die behauptet, mit seinem Vater verheiratet gewesen zu sein. Er ist sich sicher, eine Mörderin und Betrügerin vor sich zu haben, doch eine gemeinsame Nacht ändert alles ... Padraic Rafferty, Lord Dunlanoe, führt ein gefährliches Doppelleben: Tagsüber spielt er den tuffigen Dandy - mit Schminke, Perücke und äußerst farbenfrohen Kleidern - des nächtens macht er als "Rebell" die Gegend unsicher. Er erleichtert die Reichen und verteilt die Beute - in bester Robin-Hood-Manier - unter den Armen. Und wenn er gerade ganz viel Zeit hat, schippert er überŽs Meer und überfällt Handelsschiffe um die Waren ebenfalls an die notleidende schottische Bevölkerung zu verteilen. Als er eines Tages von einem seiner Raubzüge zurückkehrt, wird er mit 2 unangenehmen Neuigkeiten konfrontiert: Sein Vater hat klammheimlich die junge und höchst attraktive Lilianne geheiratet und 1 Woche nach der Hochzeit das Zeitliche gesegnet: Er wurde ermordet!!! Der Verdacht Padraics fällt natürlich auf Lilianne und Padraic muss nun in wechselnder Verkleidung das Geheimnis um den Tod seines Vaters lüften und versucht verzweifelt die Hintergründe hinter der obskuren Hochzeit zu ergründen.... An sich hätte der Stoff wirklich Potential gehabt. Besonders die ständige Wandlung Padraics zwischen Dandy und Rebell hätte für Spannung oder auch für Humor sorgen können. Denn als tuffiger Lord ist Paddy wirklich gut gelungen. Leider ist der berühmte Funke nicht übergesprungen, und das hat mehrere Gründe: Zum einen wirkten die beiden Hauptdarsteller äußerst konstruiert und künstlich. Zu keiner Zeit konnte man sich in die beiden hineinversetzen. Beide agieren jenseits von Logik und Verstand, verwickeln sich in abstruse Situationen und torkeln recht ziellos in der Gegend rum. Fast bis zum Schluß ist Lilianne nicht ein Licht aufgegangen, daß der Rebell und Paddy ein und die selbe Person sind. Und dies, obwohl Paddy sich in seiner Wandlungskunst immer wieder äußerst dümmlich anstellt. Wie er so lange unentdeckt bleiben konnte, ist mir bis heute ein Rätsel. Der nächste Kritikpunkt wäre der äußerst flatterhafte Schreibstil der Autorin. Immer wieder entwirft sie verschiedene Szenen, die aber auf halber Strecke abgebrochen werden. Handlungsstränge verlaufen im Sande oder werden erst wesentlich später wieder aufgegriffen, als ihre Auflösung schon gar nicht mehr bedeutsam war. Wüsste ich es nicht besser, könnte ich fast annehmen, daß ein Windstoß die einzelnen Seiten des Manuskripts durcheinander gewirbelt haben und diese hinterher planlos neu zusammengestückelt wurden. So fühlte es sich zumindest während dem Lesen an. Auch die Heldin war seitenweise doch recht strapaziös. Nicht nur, daß sie wunderwunderschön war, nein: sie besitzt obendrein noch die Gabe der "heilenden Hände" und ist ein echtes "Seelchen". Zu gut um wahr zu sein.... Insgesamt ein äußerst konstruierter Roman, der mich emotional nicht wirklich berührte. Er plätscherte recht nichtssagend dahin und zeichnete sich durch keine besonderen Eigenschaften aus. Gott sei Dank hat der Verlag recht große Buchstaben verwendet mit reichlich Zeilenabstand so daß die 364 Seiten ruckzuck weggelesen waren.

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