Christine Drews Sonntags fehlst du am meisten

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Inhaltsangabe zu „Sonntags fehlst du am meisten“ von Christine Drews

Familie ist Liebe mit Ecken und Kanten
Schon immer war Caro das Lieblingskind ihres Vaters, doch seit einem großen Streit haben sie keinen Kontakt mehr. Nun steht die Goldene Hochzeit von Caros Eltern vor der Tür, aber wie soll Caro ihrem Vater gegenübertreten? Als arbeitslose, alleinerziehende Mutter fühlt sie sich von dem Mann, der nach dem Krieg seine Firma aus dem Nichts aufgebaut hat, nicht ernstgenommen. Erst durch ihre neugewonnene Freundschaft mit der alten Frau Schneiders kann sie Verständnis für die Generation der Kriegskinder entwickeln. Und plötzlich scheint eine Versöhnung doch möglich … Ein kluger und bewegender, generationenumspannender Vater-Tochter-Roman.

In einem Rutsch durchgelesen! Tolle geschrieben, tolle Geschichte!

— eulenmatz

Eine schöne Geschichte, die ans Herz geht!

— LadyIceTea

Ein Buch mit viel Herz geschrieben - eine nicht ganz einfache Vater-Tochter-Beziehung, die es in sich hat

— EvelynM

Man sollte seinen Eltern viel öfter sagen, dass man sie lieb hat!

— Faltine

Schöner Familienroman mit Tiefe!

— vronika22

Familie ist eben doch mehr als Kaffeekränzchen an Sonntagen! Gelungene Geschichte mit Blick in und über familiäre Abgründe.

— Wortteufel

Eine schöne Familiengeschichte!

— Lealein1906

Wunderbares Buch, dass aber nicht alle Fragen beantwortet.

— Suse33

Ein sehr intensives Buch, das mich beim lesen nicht unberührt gelassen hat.

— 19angelika63

Sehr berührend und regt zum nachdenken an

— Amber144

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  • Einfühlsame Familiengeschichte

    Sonntags fehlst du am meisten

    eulenmatz

    04. December 2017 um 15:33

    INHALT: Schon immer war Caro dasLieblingskind ihres Vaters, doch seit einem großen Streit haben sie keinenKontakt mehr. Nun steht die Goldene Hochzeit von Caros Eltern vor der Tür, aberwie soll Caro ihrem Vater gegenübertreten? Als arbeitslose, alleinerziehendeMutter fühlt sie sich von dem Mann, der nach dem Krieg seine Firma aus demNichts aufgebaut hat, nicht ernstgenommen. Erst durch ihre neugewonneneFreundschaft mit der alten Frau Schneiders kann sie Verständnis für dieGeneration der Kriegskinder entwickeln. Und plötzlich scheint eine Versöhnungdoch möglich … MEINUNG: Meine Motivation den Roman zulesen lag darin, dass ich diese Nachkriegsgeneration, zu der auch meine Omagehörte, einfach mal besser verstehen wollte. Nun lebt meine Oma zwar nichtmehr, aber mir schwirren trotzdem so viele ungute Gefühle in Gedanken an siedurch den Kopf. Eben auch weil das Verhältnis zwischen meiner Mutter und ihrimmer schwierig war. Der Prolog war wirklich ziemlichheftig. Man wird direkt mitten ins Geschehen geworfen. Es gefiel mir, dass dieAutorin mit Caro hier so eine schwierige Person gewählt hat und dass sie auchganz offen mit deren Alkoholsucht umgegangen ist. Ich fand das nicht immer leichtzu lesen, weil ich auch da einen persönlichen Bezug zu habe, aber es istwichtig, dass auch mal ein solches Thema in Büchern angesprochen wird und auchderen Konsequenzen. Neben diesem großen Problem schultert Caro auch noch denStreit mit ihrem Vater. Ich mochte Caro einerseits, aber andererseits fiel esmir auch schwer mich mit ihr zu identifizieren. Schließlich war sie wirklicharbeiten und ist für ihren Lebensunterhalt aufgekommen. Dafür gab es immerVater bzw. später ihren Ex-Mann. Der Roman spielt auf zweiZeitebenen und gewährt dem Leser Einblick in das Leben von Caros Vater nach demKrieg. Caros Vater tritt in der Gegenwart nicht direkt auf, sondern nurindirekt durch Erzählungen. Insgesamt fand ich das in Ordnung, dennoch hätteich mir gewünscht, dass das klärenden Gespräch am Ende auch noch Thema gewesenwäre. Leider wurde dies nur durch einen Satz verdeutlicht. Einblick in die Kriegsgenerationgibt es in Form von Frau Schneiders, die ein WG mit Altersgenossen machenmöchte bei der Caro sie als Architektin unterstützt. Frau Schneiders erklärtviele Dinge, die sowohl Caro als auch ich so noch nicht betrachtet haben. Gutgefiel mir auch der Aufbau der Kapitel. Die waren jedes Mal mit einemOberbegriff aus dem Lexikon, wie Liebe, Schuld etc. betitelt und genau darumging es dann auch in dem jeweiligen Kapitel. Caro hat auch einen Sohn, der sehrunter ihrem Alkoholproblem leiden musste. Leider blieb aber für mich ungeklärt,wie Caro damit in der Schwangerschaft umgegangen ist. Es hört sich danach an,dass sie wohl nie eine trockene Zeit hatte. Hierzu hätte ich mir noch einekleine Info gewünscht, denn Alkohol in der Schwangerschaft schädigt das Kind. FAZIT: Innerhalb einer Zugfahrt habe ichdas Buch durchgehabt. Diese Familiengeschichte gefiel mir, bis ein paar winzigeKleinigkeiten ausgesprochen gut. Die Autorin hat schwierige Themen sehrgefühlvoll und dennoch ehrlich hier drin verarbeitet. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

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  • Tiefgründig und zum Nachdenken

    Sonntags fehlst du am meisten

    Manuela_Pfleger

    02. December 2017 um 20:05

    Kennt ihr das auch, dass man zwischendurch auch einen tiefgründigeren Familienroman lesen muss? Das Cover hatte mich angesprochen und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Der Schreibstil von Christine Drews hat mich von Anfang gefesselt und in den Bann gezogen, denn er ist zwar leicht, locker und mit Spannung zu lesen, aber die Themen, wie Alkoholismus, Rückblenden in die Kriegszeit, Familiengeheimnis, Beziehung zwischen Tochter und Vater und vieles mehr, wurden mir sehr tiefgründig näher gebracht. Die Charaktere sind fantastisch in Szene gesetzt geworden. Caro, Mutter eines Sohnes, geschieden, trockene Alkoholikerin, hat seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Ihrem Vater, für dem sie immer "seine Prinzessin" war. Der Grund dafür ergibt sich durch vieles aus der Vergangenheit und Caro lernt ihren Vater erst so richtig verstehen, nachdem sie von Erzählungen aus dem Krieg erfährt.Karl, Caros Vater, ist ein Kind des Krieges, der bereits mit 14 Jahren für seine Mutter und Geschwister aufkommen musste, damit sie überleben konnten. Natürlich gibt es auch weitere sympathische Charaktere, die diesen tiefgründigen Roman abrunden. Die Perspektivenwechsel die in verschiedenen Zeitepochen spielen, da es immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit gibt, mögen zwar für manche verwirrend sein, aber persönlich konnte ich allem sehr gut folgen und machte es für mich noch interessanter weiter zu lesen. Als Leser erfährt man von Caros Vergangenheit und Gegenwart, aber auch von Karl und Frau Schneiders Vergangenheit. Die Gegenwart spielt im Jahre 2016 und in Deutschland.Die Themen von Alkoholismus, Kriegsgeschichte, Familienzusammenhalt, Liebe, Freundschaft werden hier sehr gut aufgegriffen und tiefgründig dem Leser erzählt. Persönlich musste ich an manchen Stellen echt schlucken, da mir der Kloß im Hals war, aber manchmal durfte ich auch schmunzeln und vieles hat mich auch zum Nachdenken angeregt. "Ein sehr tiefgründiger Familienroman, mit sehr interessanten Themen, einem leichten, angenehmen Schreibstil, sympathische Charaktere. Emotionen vom schmunzeln bis zum Weinen werden dem Leser übermittelt. Themen von Alkohol, Eltern, die im Krieg aufgewachsen sind, wurden hier aufgegriffen. Eine nicht ganz leichter Lektüre, die aber absolut lesenswert ist." 

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  • Ein toller Familienroman

    Sonntags fehlst du am meisten

    LadyIceTea

    29. November 2017 um 10:34

    Familie ist Liebe mit Ecken und Kanten Schon immer war Caro das Lieblingskind ihres Vaters, doch seit einem großen Streit haben sie keinen Kontakt mehr. Nun steht die Goldene Hochzeit von Caros Eltern vor der Tür, aber wie soll Caro ihrem Vater gegenübertreten? Als arbeitslose, alleinerziehende Mutter fühlt sie sich von dem Mann, der nach dem Krieg seine Firma aus dem Nichts aufgebaut hat, nicht ernstgenommen. Erst durch ihre neugewonnene Freundschaft mit der alten Frau Schneiders kann sie Verständnis für die Generation der Kriegskinder entwickeln. Und plötzlich scheint eine Versöhnung doch möglich.Direkt auf den ersten Seiten ist mir der sehr angenehme Schreibstil aufgefallen. Die Seiten flogen quasi dahin und es gab wirklich keinen Moment in dem ich ins Stocken geraten wäre oder mich gelangweilt hätte. So habe ich das Buch innerhalb weniger Stunden beendet.Die Geschichte beginnt mit dem Unglückstag, an dem die Beziehung zwischen Caro und ihrem Vater zerbricht. Doch das Buch spielt nicht nur in der Gegenwart und nicht nur aus ihrer Sichtweise, wir erleben auch die verschiedensten Jahre aus ihrer Kindheit und Jugend und ebenfalls die Erlebnisse ihres Vaters als Kind, als Heranwachsendem und als jungen Mann. Mir haben diese Zeitsprünge sehr gut gefallen. Sie machen dieses Buch zu einer wunderbaren Geschichte.Ich konnte mich dadurch sehr gut in ihren Vater hineinversetzen aber auch gut in Cora selbst. Für mich wurde der Konflikt spürbar. Was mir sehr gefallen hat.Auch die anderen Figuren sind mir sehr ans Herz gegangen. Ihr Freund Jakob und auch die Rentner-WG die ihr so zu Seite steht.Nebenbei betreibt Cora noch ein wenig Ahnenforschung, was diesen Familienroman einfach abrundet.Mir hat das Buch wirklich gut gefallen! Eine klare Empfehlung.

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  • Bewegende Vater-Tochter-Beziehung

    Sonntags fehlst du am meisten

    EvelynM

    27. November 2017 um 17:05

    Wie der Schein doch trügen kann! Das Cover zeigt einen lachenden und strahlenden Vater, der seine kleine Tochter auf den Schultern trägt. Diese Idylle bekommt Risse und droht zu zerbrechen. Die Autorin erzählt ganz eindrücklich die Geschichte von Caro und ihrem Vater Karl. Die Silberhochzeit ihrer Eltern steht an und Caro weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Seit einem Jahr herrscht zwischen ihrem geliebten Vater und ihr Funkstille. Ihre Alkoholsucht hat sie in den Griff bekommen und lebt nun mit dem ebenfalls trockenen Alkoholiker, Jakob, zusammen. Doch eine Aussöhnung mit ihrem Vater scheint in weiter Ferne zu sein. Allmählich findet Caro ins „normale“ Leben zurück – dank der Hilfe von Jakob bekommt sie Arbeit, die ihr Spaß macht und ganz nebenbei findet sie eine Freundin in Frau Schneiders. Dieser hilft sie bei der Umgestaltung ihrer Wohnung und veranstaltet mit ihr ein WG-Casting. Das gemeinsame Mittagessen am Sonntag und der Kaffee mit Kuchen am Nachmittag  machen noch keine Familie aus. Unausgesprochene und verdrängte Gefühle dringen an die Oberfläche und lassen sich nicht mehr so leicht unter den Teppich kehren. „Familie ist Liebe mit Ecken und Kanten …“ beschreibt das Thema dieses gefühlvollen Vater-Tochter-Romans gelungen. Die Autorin erzählt in Rückblenden sowohl die Kindheit des Vaters als auch die von Caro – so unterschiedlich die beiden doch aufgewachsen sind, so schwer fällt es beiden, die Dinge beim Namen zu nennen und miteinander zu reden. Mir hat Caros Geschichte und die ihres Vaters sehr gut gefallen. Die Zeitsprünge haben mich manchmal etwas irritiert. Dieses Buch wird mich bestimmt noch länger beschäftigen, denn ich gehöre zur Generation der Kriegsenkel und vieles in dem Buch erinnert mich an die Geschichte meiner eigenen Eltern.

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  • Ein toller Vater Tochter Roman

    Sonntags fehlst du am meisten

    Faltine

    19. November 2017 um 13:33

    Inhalt: Caro fährt, trotz der Bitte ihres Vaters es nicht zu tun, alkoholisiert mit ihrem Auto. Es kommt wie es kommen muss und sie baut einen Unfall. Für ihren Vater war Caro immer die Lieblingstochter, doch dieser Vorfall entzweit die beiden – denn er lässt sie daraufhin in eine Entzugsklinik einweisen. Der Streit der beiden daraufhin ist so heftig, dass der Kontakt abbricht. Jetzt steht die Goldene Hochzeit ihrer Eltern an und sie weiß nicht, wie sie ihrem Vater gegenübertreten soll. Bei all der dicken Luft kann nur noch ein Wunder helfen, wenn überhaupt...und dann freundet sich Caro mit der alten Frau Schneiders an... Meine Meinung: Das Cover finde ich sehr schön, es passt sehr gut zum Titel. Der wiederum beschreibt den Titel perfekt. Es wird immer zwischen verschiedenen Jahren und Vater und Tochter hin und her gesprungen, so hat man die Chance, beide Seiten besser zu verstehen. Erst dachte ich, die Geschichte wäre nichts für mich, habe mich dann aber doch (zum Glück) dazu entschieden, dem Buch eine Chance zu geben. Die Autorin beschreibt ihre Figuren wirklich sehr toll und authentisch, dass sie einem nur ans Herz wachsen können. Dadurch, dass man aus beiden Sichten die Geschichte liest, kann man Vater und Tochter besser kennen lernen und das haucht ihnen noch mehr Leben ein. Ich kann beide verstehen...warum er meinte, er müsste sie einweisen lassen und warum sie sich so klein neben ihm fühlt. Sie hatten ein solch inniges Verhältnis, dass es einem wirklich das Herz bricht, als es zum Streit kommt. Ein wirklich toller Vater – Tochter Roman, der das Herz erwärmt. Man sollte seinen Eltern viel öfter sagen, dass man sie lieb hat! Vielen Dank an den Verlag für das tolle Buch ♥

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  • Familiendrama ohne viel Chichi

    Sonntags fehlst du am meisten

    Wortteufel

    15. November 2017 um 21:54

    Worum geht es?Ein Jahr liegt der große Streit zwischen Caro und ihrem Vater nun zurück, ein Jahr, in dem Vater und Tochter nicht ein Wort miteinander gewechselt haben. Doch Caro, die immer die kleine Prinzessin selfmade Bauunternehmers war, vermisst ihren Vater schmerzlich. Dennoch fühlt sie sich von dem starken Mann nicht wirklich ernst genommen und wagt es nicht, über ihren Schatten zu springen. Doch dann steht die goldene Hochzeit ihrer Eltern an und nicht nur Caros Mutter drängt auf eine Versöhnung.Der Leser bekommt, was er erwartet!"Sonntags fehlst du am meisten" ist genau das, was der Klappentext erwarten lässt: Ein kleines Familiendrama. Familie ist eben nicht immer eitel Sonnenschein und auch zwischen Menschen, die sich eigentlich bedingungslos lieben, geschehen bisweilen Dinge, die sich nicht ohne weiteres verzeihen lassen. Es ist ein Konflikt zwischen Generationen. Auf der einen Seite der Vater, der den Krieg als Kind erlebte und sich in der Nachkriegszeit nicht nur durchgeschlagen sondern sich quasi aus dem Nichts nach ganz oben gearbeitet hat und auf der anderen Seite die wohlbehütete Tochter, der niemand wirklich etwas zutraut und die vielleicht auch gerade deshalb das Gefühl nicht abschütteln kann, gescheitert zu sein. Erst ein Mittler von außen vermag zwischen die Fronten zu dringen und zumindest auf Caros Seite für ein wenig Verständnis zu sorgen. Dabei geht es in dem Roman selbst nicht um die vielleicht nahende Versöhnung an sich, sondern um Caro und ihre Entwicklung, die ihr schließlich erst erlaubt, eine Versöhnung überhaupt ernsthaft in Erwägung zu ziehen."Sonntags fehlst du am meisten" wird Freunde des Genres ganz sicher nicht enttäuschen. Wer eine Familiengeschichte mit einer gewissen Tragik und ein bisschen Herz erwartet, ist hier genau richtig. Für mich persönlich kam das Ende etwas überraschend früh und auch mit der Hauptfigur Caro war ich hier und da nur bedingt einer Meinung, so dass der Roman auf den letzten Metern doch noch einen Stern in meiner Wertung eingebüßt hat. Dennoch ist "Sonntags fehlst du am meisten" eine schöne Geschichte, die ich gerne weiterempfehle. 

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  • Schöner Familienroman mit Tiefe!

    Sonntags fehlst du am meisten

    vronika22

    15. November 2017 um 20:38

    Inhalt: Caro Winter war immer der Liebling ihres Vaters. Er hat seine Prinzessin seinen beiden Söhnen vorgezogen. Allerdings hat er seine Firma dann doch seinen beiden Söhnen vermacht. Caro hat psychische Probleme und verfällt dem Alkohol. Trotz des gemeinsamen Kindes trennt sich ihr Mann dann von ihr. Es kommt zu einem folgenschweren Zwischenfall, der zur Folge hat, dass Caro und ihr Vater sich entzweien und ein Jahr lang keinerlei Kontakt zueinander haben. Nun wird Caro zur goldenen Hochzeit eingeladen….soll sie hingehen und sich mit ihm versöhnen? Meine Meinung: Es handelt sich hier um eine schöne Familiengeschichte mit Herz, die aber sehr viel Tiefe hat und an keiner Stelle seicht ist. Der Schreibstil ist sehr schön und unterhaltsam, so dass sich das Buch ganz prima lesen lässt. Das Buch berichtet aus verschiedenen Zeitperspektiven. Eine Zeitebene ist die Kindheit des Vaters als er in Kriegswirren leben muss. Eine weitere Ebene ist die Kindheit von Caro, aus der wir etliches erfahren. Und dann gibt es natürlich auch die Gegenwart und eine Rückblende, was vor einem Jahr geschah. Trotz des häufigen Wechsels zwischen diesen unterschiedlichen Zeiten kann man sehr gut allem folgen und ich habe an keiner Stelle den Überblick verloren. Die Autorin Christine Drews baut in diesen Roman viele ernste Themen mit ein, so geht es beispielsweise viel um Alkoholismus. Auch aus den Kriegszeiten erfährt man einiges und auch über die damalige Rollenverteilung der Geschlechter wird einiges klar. Die Protagonisten sind wunderbar dargestellt und werden wirklich mit ihren Stärken und Schwächen aufgezeigt. Es gibt hier keine heile Welt, sondern viele Probleme und Schwächen. Das macht das Buch sehr realistisch. Das Ende war mir dann aber etwas zu schnell und es war einfach ein wenig zu offen. Da hätte ich mir zur Abrundung noch etwas mehr gewünscht. Es gibt in diesem Buch wirklich sehr viele wunderschöne Zitate, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Alles in allem ein Familienroman, der sich sehr gut lesen lässt und der viele Emotionen, viel Gefühl aber auch etwas Humor beinhaltet! Ich vergebe 4 Sterne mit Tendenz nach oben!

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  • Buchverlosung zu "Das Mädchen und die Fremde" von Sofie Sarenbrant

    Das Mädchen und die Fremde

    aufbauverlag

    Eine Mutter fürchtet um ihr KindAls Kriminalkommissarin Emma Sköld im Krankenhaus erwacht, hat sie zunächst keine Ahnung, was geschehen ist. Das Letzte, woran sie sich erinnern kann, ist, dass sie zum Pferdestall aufgebrochen ist und ihre vier Wochen alte Tochter bei ihrem Lebensgefährten Kristoffer zurückgelassen hat. Nun erfährt sie, dass sie nach einem Reitunfall fünf Monate im Koma gelegen hat. Doch war es wirklich ein Unfall? Und warum hat Kristoffer seine Exfreundin Hillevi ins Haus geholt, die sich rührend um die kleine Ines kümmert? Einzig ein Kollege von der Polizei steht ihr bei – er hat ebenfalls Zweifel an der Unfalltheorie. Aufregend und anrührend – der neue Bestseller aus SchwedenHier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783352009006.pdfKombi-Verlosung!!!Falls ihr Emma Sköld noch nicht kennt, verlosen wir den Vorgänger "Der Mörder und das Mädchen" gleich mit! Solltet ihr diesen schon haben, gebt dies bitte bei eurer Bewerbung an, sodass wir jemand anderen mit dem Freiexemplar glücklich machen können.Über Sofie SarenbrantSofie Sarenbrant, Jahrgang 1978, hat als Journalistin gearbeitet und gilt als der neue Star der Krimiszene in Schweden. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bromma, einem Stadtteil von Stockholm.Mehr Informationen zur Autorin unter www.sofiesarenbrant.seJetzt bewerben!Wir verlosen 15 Buchpakete bestehend aus "Das Mädchen und die Fremde" und "Der Mörder und das Mädchen". Bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben

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  • Caro und Papa

    Sonntags fehlst du am meisten

    LeseratteAnna1986

    29. October 2017 um 22:29

    Im Vordergrund steht hier Caro, die mit Alkoholproblemen zu kämpfen hat. Dann hat sie einen Autounfall, weil sie betrunken gefahren ist und ihr Vater weist sie in eine Klinik ein. Danach haben die beiden keinen Kontakt mehr, denn Caro fühlt sich neben ihrem erfolgreichen Vater wie eine Versagerin. Caros Kindheit wird in der Geschichte mit der ihres Vaters verglichen, wodurch sehr gut deutlich wird, was ihr Vater durchmachen musste und warum er und sie so handeln, wie sie handeln. Ich habe das Buch richtig verschlungen und man kann die Sorgen der trockenen Alkoholikerin um ihren Sohn und die Angst vor einem Rückfall total gut nachvollziehen. Auch das Cover spricht mich total an.

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  • Rührende Familiengeschichte

    Sonntags fehlst du am meisten

    Suse33

    29. October 2017 um 19:53

    Die Geschichte handelt von Caro, einer jungen Frau, die langsam wieder ins Leben zurückfindet. Viele Jahre war sie nicht sonderlich gut in der Lage ihr Leben als Partnerin, Tochter und Mutter zu meistern. Besonders der große Streit, der sie vom Vater getrennt hat, macht ihr zu schaffen. Doch schon bald lernt sie ein paar ganz wunderbare Menschen kennen, die sie wieder auf den richtigen Weg führen und plötzlich ist alles möglich...Das Cover des Buches gefiel mir vom allerersten Sehen. Es war sozusagen Liebe auf den ersten Blick. Ich mag die Unbeschwertheit und das Glück, welches Vater und Tochter vermitteln. Ich liebe diesen Cover so, weil ich diese Momente, auch wenn ich es mir gewünscht hätte, nicht erleben durfte.Der Schreibstil ist sehr gut und ich mag die Kapitelabgrenzungen, da sie so gut zum Buch passen.Die Story um Caro hat mich sehr bewegt. Ich habe mit ihr gelitten, sie manchmal aber auch verflucht für ihren Lebenswandel und ihre Verantwortungslosigkeit. Im Verlauf des Buches habe ich Caro mehr und mehr verstanden und begriffen, dass sie nicht die alleinige Schuld an ihrer Misere getragen hat. Wäre sie allerdings etwas stärker gewesen, wäre vielleicht Einiges anders gekommen.Besonders gut haben mir auch die verschiedenen Erzählstränge gefallen. Gerade die , die ihren Vater betrafen, haben mich sehr fasziniert. Erstaunlich was auch er bewältigen musste. Insgesamt waren die Charaktere unglaublich gut gezeichnet und haben sich im Verlauf des Buches stark weiterentwickelt. Es gab zudem ausgesprochen gute Gespräche, die mir selbst auch viel gebracht haben. Ich bin wahnsinnig froh, dass Christine Drews dieses Buch geschrieben hat und ich es lesen durfte. Ich hoffe auf viele weitere Bücher von ihr.        

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  • Leserunde zu "Sonntags fehlst du am meisten" von Christine Drews

    Sonntags fehlst du am meisten

    ChristineDrews

    Hallo, Ihr Lieben!Ich möchte euch zur einer Leserunde meines neuen Romans "Sonntags fehlst du am meisten" einladen! 15 Exemplare stellt der Verlag dafür zur Verfügung und natürlich werde ich die Leserunde als Autorin auch begleiten und für Fragen zu Verfügung stehen. Bis nächste Woche Freitag (6.10.) habt Ihr Zeit, euch zu bewerben, am Wochenende lose ich dann aus und am Montag den 9.10. gehen die Bücher schon in die Post und sind hoffentlich schnell bei euch.Ich freue mich auf den Austausch mit euch und bin sehr gespannt, wie euch der Roman gefällt!Liebe Grüße, Christine

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    • 258
  • Schöner Familienroman

    Sonntags fehlst du am meisten

    Lealein1906

    29. October 2017 um 12:08

    "Sonntags fehlst du mir am meisten" hat mir wirklich gut gefallen, deswegen gebe ich vier Sterne. Das einzige, was mir fehlt, ist ein absolutes Highlight, das das Buch von anderen abhebt, aber sonst habe ich nichts auszusetzen. Es geht um Caro, die sich mit ihrem Vater zerstritten hat und jetzt nicht weiß, ob oder wie sie sich mit ihm versöhnen soll. So tauchen wir nicht nur in Caros Geschichte ein, sondern in die der ganzen Familie, besonders auch in die des Vaters. Das macht die Autorin geschickt durch Zeitsprünge, die jeweils durch Jahreszahlen gekennzeichnet werden. Auch wenn es durchaus viele Sprünge gibt, habe ich mich nie verloren gefühlt und konnte der Geschichte immer gut folgen. So erfahren wir zum Beispiel vom Vater, der während des Zweiten Weltkrieges aufgewachsen ist oder viele Eckpunkte aus dem Leben von Caro. So lernt man nach und nach die Personen immer besser kennen und versteht ihr Handeln. Das Buch behandelt durchaus auch schwierige Themen, zum Beispiel Caros Alkoholsucht, die eine Therapie machen musste oder die Beziehung zu Lieblingskindern in einer Familie. Trotzdem gibt es auch immer wieder sehr lustige Szenen, Stichwort: Rentner-WG-Casting. So bleibt die Geschichte immer abwechslungsreich und nie oberflächlich. Sich in Caro reinzuversetzen, vor allem wenn beschrieben wird, wie sie wegen ihrer Alkoholsucht ihren Sohn vernachlässigt, ist nicht immer einfach, aber trotzdem wächst sie einem ans Herz und man wünscht ihr nur alles Gute und dass sie jetzt wirklich die Wende in ihrem Leben geschafft hat. Der Schreibstil der Autorin ist sehr ansprechend und locker, sodass man die Geschichte gut lesen kann und auch immer weiterlesen will. Die Kapitel sind auch sehr schön aufgebaut. Jedes trägt als Überschrift einen Begriff, der dann lexikonmäßig erklärt wird. Ein wirklich schöner Familienroman, der gut zu lesen ist!

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  • Eine generationsübergreifende Familiengeschichte

    Sonntags fehlst du am meisten

    camilla1303

    27. October 2017 um 12:16

    Der Roman „Sonntags fehlst du am meisten“ von Christine Drews ist 2017 im Verlag Ullstein Buchverlage als Ullstein Taschenbuch erschienen. Die beiden Hauptprotagonisten, Caro und ihr Vater Karl, könnten nicht unterschiedlicher sein. Musste der Vater als Kriegskind in seiner Kindheit alles entbehren, wächst seine Tochter, zusammen mit ihren Brüdern, im Überfluss auf. Caro war Zeit ihres Lebens das Lieblingskind Karls, doch seit einem großen Streit haben die beiden keinen Kontakt mehr. Das Buch hat mir gut gefallen, die vielen unterschiedlichen Charaktere sind mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen und vor allem die Rückblicke durch Anekdoten von Frau Schneider, einer älteren Dame, die Caro beim Aufbau einer Alten-WG unterstützt, waren sehr lehrreich und haben auch mich gelehrt, die Generation der Kriegskinder besser zu verstehen. Das offene Ende des Buches hat mich aber zwiegespalten zurückgelassen, war ich doch von den ersten Seiten an auf die Aussprache von Vater und Tochter gespannt. „Sonntags fehlst du am meisten“ ist ein sehr tiefsinniges Buch, das mich an vielen Stellen zum Nachdenken gebracht hat und stellt eine Vater-Tochter-Beziehung in den Mittelpunkt, die noch einmal verdeutlicht wieviel Familie bedeutet.

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  • Sehr berührend und regt zum nachdenken an

    Sonntags fehlst du am meisten

    Amber144

    26. October 2017 um 11:58

    Das Cover passt perfekt zum Buch. Es zeigt für mich eindeutig Caro mit ihrem Vater und spiegelt auch die Zeit genau wieder.Der Schreibstil hat mich gefesselt und berührt. Das Buch ist in Abschnitte gegliedert und diese Abschnitte dann erneut in Jahreszahlen. Diese Jahreszahlen sind aber nicht chronologisch. Am Anfang hat es mich deswegen sehr verwirrt, weil für mich nicht nachvollziehbar war, wer wann zur Sprache kommt. Allerdings legt sich dies schon nach kurzer Zeit und spätestens nach dem ersten Drittel ist man komplett im Buch angekommen. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und waren nachvollziehbar beschrieben. Sie wachsen einem im Laufe des Buchs ans Herz.Gans besonders haben mir die vielen Anekdoten der älteren Personen gefallen. Es ist einiges dabei gewesen, was nicht nur früher galt, sondern auch noch heute wichtig ist und angewendet werden kann.Eine wirklich tolle Idee sind die Kapitelüberschriften mit Brockhaus Stichwörtern. Am Anfang erkennt man daraus keinen Zusammenhang, aber umso weiter man in der Geschichte liest, umso mehr erschließt sich dies.Das Ende wird vielleicht nicht jedem Leser gefallen, da es doch sehr offen ist. Für mich war das Wichtigste enthalten und somit hat für mich auch das Ende des Buchs gepasst.Ein wirklich schöner Roman über eine Vater-Tochter-Beziehung, der von mir verdiente 4 Sterne bekommt.

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  • Es gibt immer 2 Seiten

    Sonntags fehlst du am meisten

    SummseBee

    24. October 2017 um 18:44

    Caro war immer die Prinzessin ihres Vaters und sein ganzer Stolz bis sie sich vor einem Jahr heillos verkracht haben. Caro hat betrunken einen Unfall gebaut und das hat ihr ihr Vater bis heute nicht verziehen. Inzwischen hat sie eine Therapie hinter sich und ist trockene Alkoholikerin. Die Goldene Hochzeit ihrer Eltern steht an und ihre Mutter fordert von ihr auf ihren Vater zuzugehen und sich endlich auszusöhnen. Doch das ist leichter gesagt als getan...Es gibt zwar viele Vater-Tochter-Romane, aber was mir an diesem besonders gefallen hat war, dass einem hier beide Seiten geboten werden. Das Buch wechselt zwischen der Gegenwart, die aus Caros Sicht erzählt wird. Die zwar immer die kleine Prinzessin ihres Vaters war, aber sich dennoch nie ernst genommen gefühlt hat. Und dann gibt es noch den Blick in die Vergangenheit ihres Vaters, der im Krieg aufgewachsen ist und dadurch das Bedürfnis hat seine Tochter vor allem Schlechten zu bewahren.Die Perspektivwechsel machen beide Figuren greifbarer und lassen erkennen wie sie zu dem geworden sind was sie heute sind. Ich konnte für beide Seiten Verständnis aufbringen und habe somit umso mehr einer Versöhnung der beiden entgegen gefiebert.Sehr wichtig und schon fast mein Liebling in dieser Geschichte war Frau Schneider, der Caro bei der Einrichtung einer Senioren-WG hilft. Die Gespräche der beiden fand ich auch sehr spannend zu lesen.Besonders schön finde ich, dass die einzelnen Kapitelüberschriften der Brockhaus-Enzyklopädie entnommen sind, denn diese haben im Laufe der Geschichte noch eine besondere Bedeutung. Fazit: Eine sehr schöne Vater-Tochter-Geschichte, die mich stellenweise sehr berührt, aber auch zum lachen gebracht hat. Ich hätte mir am Ende noch ein paar Seiten mehr gewünscht, weil das Ende mir dann doch zu schnell abgehandelt wurde.         

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