Christine Féret-Fleury

 3.6 Sterne bei 276 Bewertungen

Lebenslauf von Christine Féret-Fleury

Erzählungen aus Frankreich: Die 1961 geborene französische Schriftstellerin Christine Féret Fleury war nach ihrem Studium der Literatur zunächst als Lektorin und Übersetzerin beim Gallimard-Verlag tätig, ehe sie 1996 ihr erstes Kinderbuch „Le Petit Tamour“ veröffentlichte. Drei Jahre später folgte ihr erster Roman für Erwachsene, „Les vagues sont douces comme des tigres“, der 1917 in der vom 1. Weltkrieg zerrissenen Normandie spielt. Für das Werk wurde Christine Féret Fleury mit dem renommierten Prix Antigone ausgezeichnet. Seit Beginn des neuen Jahrtausends verfasste Christine Féret Fleury zahlreiche weitere Kinder- und Jugendbücher sowie Romane für Erwachsene und Hörspiele für das Radio. Mit „Das Mädchen, das in der Metro las“ gelang ihr 2017 der große internationale Durchbruch. Die deutsche Übersetzung folgt im Mai 2018. In diesem Buch erzählt sie die Geschichte der begeisterten Leseratte Juliette, die eines Tages zwei Stationen früher aus der Metro steigt und dadurch den von Bücherstapeln umgebenen Soliman und seine Tochter Zaide kennenlernt. Ein spannendes Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Alle Bücher von Christine Féret-Fleury

Cover des Buches Das Mädchen, das in der Metro las9783832165000

Das Mädchen, das in der Metro las

 (219)
Erschienen am 12.12.2019
Cover des Buches Dornröschentod9783473584857

Dornröschentod

 (57)
Erschienen am 18.01.2016

Neue Rezensionen zu Christine Féret-Fleury

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Rezension zu "Das Mädchen, das in der Metro las" von Christine Féret-Fleury

Nicht für jeden etwas
amelie603vor 2 Monaten

Ich persönlich bin ein großer Fan von dem Buch, auch wenn es anfangs etwas schwierig war, sich in das Buch hineinzufinden. Ebenso hat man vielleicht einige Probleme die Protagonistin vollkommen zu verstehen, da sie hin und wieder abschweift oder nicht in den Moment passende Gedanken äußert. Das Buch ist auch etwas realitätsfern, wenn nicht sogar unrealistisch, allerdings ist das meiner Meinung nach ein Pluspunkt, da jeder gerne einmal von unmöglichen Dingen träumt, und dieses Buch schafft es, so einen Traum wiederzuspiegeln. Der Titel passt allerdings nicht zum Buch, da es erstens kein Mädchen mehr ist, sondern eine erwachsene Frau, und es nicht darum geht, dass sie in der Metro ließt. Das finde ich persönlich aber nicht weiter schlimm, da ich bei den meisten Büchern kaum Inhaltsangabe oder Titel beachte. Alles in allem ist das ein schönes Buch für zwischendurch und eine Anregung zum Träumen und Hoffen auf das Unmögliche. Ich würde es aber niemandem empfehlen, der Spannung oder überraschende Wendungen benötigt, es ist eher was für Leser, die etwas ruhiges Lesen wollen.

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Rezension zu "Das Mädchen, das in der Metro las" von Christine Féret-Fleury

Das Mädchen, das in der Metro las
Mira123vor 2 Monaten

Dieses Buch fühlte sich so an, als ware ich endlich, endlich nach Hause gekommen. Als würde dieses Buch mich verstehen. Als wäre dieses Buch eine Freundin, die mich umarmt und sagt: "So, jetzt erzählst du mir aber alles, was du in den letzten Jahren so erlebt hast, ohne mich!" Macht das Sinn?


Juliette ist die Protagonistin des Buches und ich konnte mich in ihr wirklich widererkennen, gerade was ihre Beziehung zu Büchern angeht. Juliette führt ein Leben, mit dem sie eigentlich ganz zufrieden ist, das sie aber unendlich langweilt. Unter anderem deswegen beobachtet sie Leser in der Metro. Sie hat eine unglaubliche Beobachtungsgabe, die mich sofort in ihren Bann zog. Außerdem ist sie eine Buchsammlerin. Ihre Wohnung ist vollgestopft mit Büchern, denn wie sie sagt, will sie den Büchern, die sie zum Beispiel auf Flohmärkten findet, einfach ein Zuhause und ein bisschen Beachtung geben. Also, ich will ja nicht sagen, dass es bei mir genau gleich aussehen wird, sobald ich meine eigene Wohnung habe, aber...ja...wahrscheinlich doch eher. Bücher sind halt einfach toll!


Die Geschichtsidee fand ich einfach nur großartig. Eine Organisation, die versucht den Menschen in Paris immer genau die Bücher zu schenken, die sie gerade einfach brauchen, auch wenn sie es vielleicht gar nicht wissen. Und genau so eine Bücherbotin soll Juliette jetzt auch werden. Wisst ihr, wie sehr ich sie darum beneide? Stellt euch mal vor, was das für ein großartiger Job wäre!


Der Schreibstil ist wunderschön. Ich versank darin wie in einem warmen Bad. Besonders begeistert war ich von den ganzen literarischen Anspielungen. Jedes Mal, wenn ich wieder ein Buch erkannte, wollte ich am liebsten vor Freude in die Luft springen.


Mein Fazit? Ein wunderschönes Buch über die Magie der Bücher. Ich habe mich in dieses Buch verliebt. Sollte es jemals einen Folgeband geben, werde ich ihn auf jeden Fall auch noch lesen.


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Rezension zu "Das Mädchen, das in der Metro las" von Christine Féret-Fleury

Verspricht mehr, als es hält
anne_grtvor 2 Monaten

Ein sehr vielversprechender Titel, der leider in ein ermüdendes "Wie viel Seiten sind es noch bis Kapitelende?"-Leseverhalten mündet. 

Die Story hat Potential, aber irgendwas ist von Anfang komisch. Vielleicht die Übersetzung? 

Die Protagonistin Juliette ist ein in sich widersprüchliches, auf negative Weise rätselhaftes Wesen, das dem Leser/der Leserin bis zum Schluss der Lektüre fremd und unnahbar erscheint. Ich würde sie irgendwo zwischen einer Langweilerin und einer Träumerin einordnen. Die Macht der Bücher, der Bann von Literatur und die Welten, die sie einem eröffnen, eröffnen sich leider nicht dem Leser/der Leserin dieses Romans. 

Die Lektüre war frustrierend. Und als jemand, der sehr viel von Literatur hält, sogar fast beleidigend. Ab und zu viel zu viele (meist französische) literarische Titel einzustreuen, als ginge es mehr um die Anzahl der aufgezählten Titel, als um ihren tatsächlichen Inhalt hat mich alles andere als beeindruckt, sondern leider genervt.

Die Macht von Literatur, die zweifellos existiert und an sich eine spannende Thematik darstellt, wird in "Das Mädchen, das in der Metro las" beinahe in den Dreck gezogen. Denn wie aus dem Nichts kündigt Juliette ihren Job und erzieht eine Tochter eines alten Buchfreaks. Und dann liest sie Hunderte von Büchern - anscheinend unbeeindruckt - und entschließt sich dann, Paris zu verlassen und in einem Bulli durch die Gegend zu fahren, um Leuten Bücher zu empfehlen? 

Unrealistisch, unausgeschmückt und zudem auch unschön geschrieben. Irgendwie sprang der Funke überhaupt nicht über: Weder die Figuren, noch die Bücher erschienen mir nah und ich war froh, als das Buch ausgelesen war. Lediglich die träumerisch-verpeilte Art der Protagonistin fand ich im Kontext mit der träumerischen Handlung recht konsequent und gebe deshalb zwei Sterne. 

Insgesamt aber leider nicht zu empfehlen.

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