Christine Fehér Dann bin ich eben weg

(311)

Lovelybooks Bewertung

  • 261 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 5 Leser
  • 38 Rezensionen
(94)
(112)
(75)
(22)
(8)

Inhaltsangabe zu „Dann bin ich eben weg“ von Christine Fehér

Authentische Geschichte, die Mut macht, dem Schlankheitswahn zu trotzen
Obwohl Sina nicht dick ist, passt sie in die geile Jeans von Melli nicht rein. Als sie eines Tages die Butter aus dem üppig belegten Käsebrot ihrer Mutter hervor quellen sieht, überkommt sie der Totalekel. So dick und frustriert will sie nicht werden! Sina beginnt eine Diät. Bald passt sie in die Jeans – und endlich beachtet sie auch ihr heimlicher Schwarm Fabio. Doch irgendwann kann Sina nicht mehr aufhören mit dem Kalorienzählen. Als die anderen merken, was mit ihr los ist, ist sie schon viel zu dünn…

Titel vermittelt falschen Eindruck. Das Buch ist für mich zu unglaubwürdig geschrieben. Schade..

— Ann-Kathrin1604

Sehr authentisch und zum Haare raufen.

— missflowerbook

Sehr tolles und fesselndes Buch!

— zwischendenbuechern

Ein fantastisches Buch über Magersucht und eine bewundernswerte Entwicklung der Protagonistin! Jahreshighlight! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

— Michicorn

Tolles Buch!

— Ann-KathrinSpeckmann

Für dieses Genre war das Buch überraschend gut.

— HamsterHerkules

Viel zu klischeehaft. Vielleicht auch absichtlich, um nicht zu triggern..

— ClaraOswald

Gut gelungene Magersucht - Geschichte

— LunaHogwarts

Authentisches Buch über Magersucht. Flüssig und spannend zu lesen. Hat mir sehr gut gefallen!

— Raven

"Dann bin ich eben weg."

— KrtnFneis

Stöbern in Jugendbücher

Palast der Finsternis

Vielleicht mit der heißen Feder geschrieben - Plot und Personenkonstellation hätte Raum für mehr Tiefe und Rätsel gegeben

Jezebelle

JEMAND ist in deinem Haus

Spannender Thriller, aber eher für jüngere Leser

Booknerdsbykerstin

Immerwelt - Der Anfang

Es hat mich leider überhaupt nicht gepackt. Interessante Idee und Sprache, aber viel zu wenig Handlung.

Lrvtcb

Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Tolles Finale mit vielen spannenden Wendungen

jasebou

Falling - Ich kann dich nicht vergessen

❤❤❤

alexandralovesbooks

Silberschwingen - Erbin des Lichts

Ich habe es verschlungen.Klasse Story. super geschrieben.Ich bin absolut hin u weg u werde wohl seit langem mal wieder ein Buch vorbestellen

Aussi-Girl85

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Achtung : Titel vermittelt falschen Eindruck über den Inhalt.

    Dann bin ich eben weg

    Ann-Kathrin1604

    26. April 2018 um 08:08

    Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil ich mich für diese Thematik sehr interessiert habe. Das Thema Magersucht ist ja ziemlich aktuell und ich mag solch Bücher gern, die nach wahren Begebenheiten erzählt werden und Schicksalsschläge preisgeben. Zunächst passt der Titel des Buches überhaupt nicht. Dieser vermittelt das Gefühl, Sina wäre egal, wenn sie stirbt. Das ist aber nicht der Fall und somit beginnt der Leser das Buch schon mit falschen Vermutungen.  Leider habe ich bei diesem Buch kaum Mitgefühl entwickelt, auch wenn es eigentlich eine sehr traurige Thematik enthält   Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, aber diese Geschichte hat mich leider kalt gelassen.  Ich verstehe, warum das Mädchen in die Magersucht getrieben wurde. Ich verstehe aber nicht, wieso sie vom einen auf den anderen Moment entschieden hat, dass sie Hilfe braucht. Ich denke, wenn jemand diese Krankheit hat dann braucht es mehr als ein paar Unfälle und Gespräche um die Klarheit zu bekommen, dass man Hilfe braucht. Dieser Entschluss kam für mich zu plötzlich. Während des Buches hat sich das Mädchen immer mehr in die Krankheit hinein geritten und ich hatte am Ende das Gefühl, dass die Autorin keine Lust mehr hatte und einfach aufgehört hat.  Normalerweise hätte man den Schritt der Heilung viel viel gefühlvoller schreiben können und ich hätte mir gewünscht, dass die Gefühle der Hauptperson mehr erklärt werden.  So konnte ich keine Bindung zu der Person aufbauen und hatte nicht das Gefühl, dass diese Geschichte wirklich passiert ist.  Ich persönlich hätte einen 2 teiler gut gefunden, wobei der erste teil die Geschichte der Krankheit erzählt hätte und der 2. Teil den Schritt der Heilung und wie es dem Mädchen nach einigen Jahren später ergangen ist.  Somit leider eine eher negative Bewertung. Der Schreibstil der Autorin an sich gefällt mir aber gut und ist flüssig und leicht zu verstehen wiedergegeben.

    Mehr
  • Magersucht

    Dann bin ich eben weg

    Ann-KathrinSpeckmann

    13. July 2017 um 22:18

    Inhalt: Sina ist ein ganz normales Mädchen, das ein glückliches Leben führt. So lange bis sie plötzlich nicht mehr in die enge Jeans ihrer besten Freundin passt. Gleichzeitig beginnen Verwandte sich über sie lustig zu machen. Sina beschließt abzunehmen. Am Anfang klappt alles nach Plan - sogar ihr Schwarm beachtet sie plötzlich. Doch dann gerät das Kalorienzählen außer Kontrolle. Schließlich ist sogar ihr Leben in Gefahr. Spoiler-Warnung: Ich verrate in dieser Rezension das grobe Ende des Buches (ohne Details). Ich denke nicht, dass dieses Wissen, irgendetwas beim Lesen kaputt macht, zumal man sich die Richtung, in die das Buch geht, sehr schnell denken kann. Es geht um die einzelnen Szenen und die Entwicklung an sich und nicht um die letzten Sätzen. Wer trotzdem lieber im ungewissen bleiben möchte, sollte diese Rezension lieber nicht lesen. Meine Meinung: Themenbücher wie dieses hier sind, meiner Meinung nach, wirklich schwer zu bewerten. Es spielt hier noch stärker als sonst hinein, was man eigentlich gesucht hat: Einfach nur einen Roman, der in der Realität spielt, ein Selbsthilfebuch in Romanform, eine Hauptfigur zum identifizieren ... Ich habe keinen Bezug zu Magersucht. Stattdessen wollte ich einfach mal in dieses Genre reinschnuppern. In der Bibliothek habe ich dann dieses Buch entdeckt, dessen Schreibstil mir beim reinlesen gefallen hat. Neben dem Schreibstil ist mir beim ersten Durchblättern noch etwas anderes aufgefallen: Jedes Kapitel beginnt mit einer List aller an diesem Tag gegessenen Lebensmittel. Jeder Tag ein Beispiel für viele Tage, die Sina zu dieser Zeit durchmacht. Dadurch enthält jede Liste eine wichtige Aussage. Teilweise wird auf die einzelnen Lebensmittel auch nochmal in den Kapiteln selbst eingegangen. Die nüchterne Aussage, dass Sina eine Pizza gegessen  hat, wirkt auf den ersten Blick wie ein gutes Zeichen. Interessant ist jedoch, wie sie sie gegessen hat und wie sie psychisch damit umging. Diese Idee gefällt mir sehr gut. Schön ist ebenfalls Sinas Charakterentwicklung. Das Buch beginnt mit Sinas Idee abzunehmen und endet mit ihrer Genesung von der Magersucht. Am Ende ist sie ein anderer Mensch. Im Laufe der Magersucht wird deutlich, dass gewisse Veranlagungen zu einer solchen Krankheit die ganze Zeit da waren. Diese sind jedoch nicht in Stein gemeißelt. Sina arbeitet daran und zeigt dadurch, dass es auch andere Mädchen (und Jungen!) schaffen können. Die anderen Charaktere verändern sich dagegen kaum. Nur ihre Beziehung zu Sina ändert sich. Das finde ich einen interessanten Ansatz, der auch zur Aussage des Buches passt. Sinas Therapeutin sagt an einer Stelle sinngemäß, dass Sina nicht ihre Mutter, aber ihre eigenen Reaktionen verändern könnte. Wer das wirklich erkennt und umsetzt, wird vermutlich nicht nur gegen die Magersucht gewinnen, sondern auch insgesamt ein glücklicheres Leben führen. Aber das schreibt sich leider nur so einfach ... Eine Gefahr bei solchen Themenbüchern ist natürlich, dass jugendliche Leser genau die falsche Aussage mitnehmen. Das heißt, dass sie keine Hilfe, sondern eine Anleitung in die Magersucht finden. Wer nur den Anfang liest, dem könnte genau das passieren. Es ist unheimlich gut beschrieben, wie Sina ihre ersten Erfolge beim Abnehmen "feiert" (wirklich glücklich ist sie nicht) und wie sie sie erreicht. So nimmt sie das Hungergefühl schnell als Erfolg war. Hunger bedeutet, sie ist stark geblieben. Das könnte man auf den ersten Blick möglicherweise wirklich als "vorbildlich" empfinden. Aber dann tauchen die schrecklichen Seiten der Magersucht auf. Und während Sina noch zu krank ist, um das zu begreifen, bemerkt der Leser zwangsweise in was für eine Lage sie sich selbst gebracht hat. Magersucht ist lebensgefährlich. Gleichzeitig kann sich der Leser sehr gut mit Sina identifizieren und möchte selbstverständlich nicht das sie stirbt. Und ich glaube, dass diese doppelte Sicht (Sinas Perspektive, in die man sich hineinversetzen kann, und der eigene gesunde Menschenverstand, mit dem man die Geschichte liest) dafür sorgt, dass betroffene Leser/Innen Motivation und einen Weg hinaus finden. Aber sicher weiß ich das natürlich nicht. Was ich jedoch sicher weiß, ist das die Autorin sehr einfühlsam und geschickt mit den Gefühlen von Sina umgeht. Ich konnte Magersucht nie nachvollziehen. Und kann es auch jetzt nicht wirklich. Wenn ich ehrlich bin, fehlt mir vermutlich auch die Geduld. Dennoch hatte ich dank diesem Buch zum ersten Mal das Gefühl wenigstens ein klein wenig Ahnung zu bekommen und mit einer betroffenen Person mitfühlen zu können. Natürlich ist das in einem Roman einfacher als in der echten Welt. Aber vielleicht helfen solche Bücher, das ich (und andere Leser) generell ein klein wenig mehr Verständnis für die Mitmenschen bekommen und ein bisschen einfühlsamer werde. Wenn ein Buch das schafft, erreicht es meiner Meinung nach sehr viel. Insgesamt: Das Buch ist wirklich schön geschrieben und für jeden geeignet, der entweder ein konkretes Interesse an Magersucht hat oder gerne Romane liest, die auf wahren Tatsachen beruhen. Aus meiner Sicht verdient "Dann bin ich eben weg" 5 von 5 Katzen.

    Mehr
  • Abgehungert

    Dann bin ich eben weg

    kris006

    05. July 2017 um 08:46

    Sina möchte so schlank sein wie Melli, ihre beste Freundin. Und obwohl sie nicht dick ist möchte sie noch mehr abnehmen so genauso schlank zu sein. Sina will endlich in die angesagte Jeans passen und ihrem Schwarm Fabio gefallen. Immer mehr gerät sie in den Strudel aus hungern und Sport, bis sie zusammenbricht. Mich hat das Cover und der Titel angesprochen, ebenso wie die Thematik zur Magersucht. Den Anfang fand ich auch ziemlich gut, wie die Symptome der Magersucht beschrieben werden. Ab der Hälfte wurde es nur noch unreal. Sina kommt doch recht schnell und leicht wieder aus der Magersucht raus. Im Krankhaus fängt sie an zu fressen, zu Hause aber hungert sie wieder, das ergibt keinen Sinn. Für mich scheint sich die Autorin nicht genug mit dem Thema auseinander gesetzt zu haben. Es wirkt alles sehr verharmlost, als wenn man nach einigen Tagen wieder normal anfängt zu essen. Auch bekommt man keinen Bezug über welchen Zeitraum sich das ganze erstreckt. Auch die Mutter gefällt mir hier nicht. Obwohl sie sieht wie dünn Sina ist und sogar es auf der Waage erkennt, unternimmt sie rein gar nichts. Auch im Therapiezustand scheint sie keine große Hilfe zu sein. Insgesamt ein nettes Buch zwischendurch, aber auch nicht mehr. Für Leute die sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen wollen oder aber ihre Kinder vor dem Thema abschrecken wollen, rate ich von diesem Buch ab. Es verharmlost diese schlimme Krankheit auf das Minimalste und wirkt wenig recherchiert. Ich würde es selber auch kein zweites mal lesen.

    Mehr
  • Was ich von Sina halte...

    Dann bin ich eben weg

    LunaHogwarts

    20. June 2016 um 14:37

    Ich mag dieses Buch sehr gerne und war schnell fertig, da mich der Lauf Sinas Geschichte in seinen Bann gezogen hat. Dies ist die erste Geschichte einer Magersucht, die ich je gelesen habe, aber sie interessierte mich wirklich, als ich in der Buchhandlung darauf gestoßen war. Immerhin ist diese Krankheit nicht ohne und ein wenig Information kann nie schaden. Man bekommt am Anfang der Geschichte gut mit, welche Faktoren Sinas Sucht auslösen - zuerst ein Kleidungsstück, welches nicht passt, Bemerkungen anderer wegen ihres Gewichtes, eine schlanke beste Freundin, einen Schwarm. Also beginnt sie mit einer "Diät", die aber schnell mehr wird als nur das. Sie treibt zuviel Sport und isst kaum mehr, was ihr Gewicht furchtbar schnell schwinden lässt, sie bricht zusammen und kommt in die Klinik.Zuerst konnte ich gut nachvollziehen, welche Gedanken in ihrem Kopf geistern, doch als sie aus der Psychiatrie entlassen wird und das lebensgefährliche Spiel ohne Nahrung sofort weiterspielt, wurde ich einfach nur noch sauer. Natürlich kann ich nicht sagen, ob man in diesem Moment einen klaren Gedanken fassen kann, aber so viel Verstand müsste man doch haben, dass man weiß, dass man seinem Körper nichts Gutes damit tut, und das zum Zweiten Mal. Jedenfalls kommt sie schließlich in eine Wohngemeinschaft mit anderen Essgestörten und findet dort ihren Weg zum Essen zurück, womit das Buch positiv endet. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ich liebe die Idee, dass am Anfang jeden Kapitels die Nahrungsmittel aufgelistet sind, welche sie am entsprechenden Tag isst. Mit Sina können sich bestimmt viele Mädchen identifizieren und das Buch gibt nicht nur fesselnden Lesestoff, auch Informationen über Magersucht. Deshalb kann ich es jedem empfehlen, der Jugendgeschichten über solche Erzählungen über das Denken in der Pubertät und Gruppendruck mag.

    Mehr
  • Die Spinnenjeans

    Dann bin ich eben weg

    Raven

    12. June 2016 um 00:23

    Das Buch "Dann bin ich eben weg" von Christine Feher ist 192 Seiten lang und ein cbt Softcover. Das Cover sieht eigentlich schon sehr nachdenklich aus und passt. Die Seiten sind in einer guten, dickeren Qualität. Den Titel find ich nicht so gut, denn er erweckt den Anschein als sei es Sina egal ob sie stirbt. Das ist es ihr aber keineswegs im Buch. Da hätte ich vielleicht einen anderen Titel mir gewünscht, da meine Vorstellungen dadurch anders waren. Alles fängt mit einer Jeans an, die Sina von ihrer besten Freundin geschenkt bekommt und wo eine Spinne drauf ist, die sie an die beste Freundin erinnern sollen. So Spinnenbeine wie Melli hätte Sina auch gern, aber sie ist so dick geworden, dass ihr die Jeans nicht mal mehr passt. In ihrer Familie sind alle auch eher etwas über Normalgewicht und ernähren sich auch nicht besonders gut. Sina wird immer unglücklicher. Allein schon wenn sie ihre Mutter sieht, wie die sich das Käsebrot mit der fetten Butter reinzieht, dann wird ihr schon schlecht. Sina beginnt eine Diät, die außer Kontrolle gerät. Ich fand das Buch über Magersucht ziemlich authentisch und es hat sich auch sehr flüssig und schnell lesen gelassen. An manchen Stellen kann es triggernd wirken. Es war richtig spannend und hat mich  in seinen Bann gezogen. Leider gab es ziemlich große Zeitsprünge und auch Sprünge von Traum und Realität, was nicht mit Datum oder einem ersichtlichen Druck angedeutet wurde, weshalb es mir manchmal schwer fiel der Story zu folgen und was mich manchmal verwirrte, deshalb bekommt das Buch von mir 4 Sterne. Ansonsten kann ich die Geschichte aber sehr empfehlen!  Es werden Gewichtsangaben, Essensangaben und Sportangaben gemacht, welche ich meistens als realistisch empfand, Viele Situationen haben mich an meine eigene Zeit erinnert, als ich mit 13 Jahren Magersucht hatte. Ich musste ziemlich viel Grübeln, manchmal auch schmunzeln, weil es mir ähnlich oder genauso erging wie Sina in der Geschichte. Wir können hier eine Essstörung verfolgen von Anfang 68kg bis zum Tiefstgewicht von 38kg. Dabei schildert Christine Feher sehr genau die Gefühle, die Angst, die Emotionen, Lügen und Quälerei, die die  Anorexie mit sich bringt. Fazit: Eine authentische Geschichte über Magersucht, mit Essens- und Gewichtsangaben (kann triggern) vom Anfang der Essstörung 68kg bis zu einem Tiefstgewicht von 38kg mit realistischen Gefühlen, Ängsten, Emotionen und dem Leid der Betroffenen. Leider mit teilweise großen Zeitsprüngen und Träumereien, die nicht gekennzeichnet sind. 4 Sterne von 5 Sternen und eine Empfehlung von mir!

    Mehr
  • Geschichte einer Magersucht

    Dann bin ich eben weg

    KrtnFneis

    04. March 2016 um 18:04

    "Also liegt es an mir, nur ich bin diejenige, die hier beinahe schlappmacht, die immer noch nicht genug Kondition hat, sich quält, nichts leistet. Ich muss weitermachen, irgendwann muss diese eine Stunde ja vorbei sein, sie muss ! Dann ist es tatsächlich so weit. Ich habe es geschafft, ich habe durchgehalten ! Ich weiß nicht mal mehr, ob mir kalt oder warm ist, während ich die Treppe am Beckenrand hochklettere und das Wasser hinter mir verlasse." Sina ist alles andere als dick. Aber in die coole Jeans von Melli, ihrer besten Freundin, passt sie einfach nicht hinein. Als sie eines Tages die Butter aus dem üppig belegten Käsebrot ihrer Mutter hervorquellen sieht, überkommt sie der Totalekel. So dick und frustriert will sie niemals werden! Sina beschließt nun eine Diät anzufangen. In diese Hose passt sie sicher bald, ganz bestimmt. Doch plötzlich kann Sina nicht mehr aufhören die Kalorien zu zählen. Als es auffällig wurde und es die anderen bemerken, was mit ihr los ist, ist sie schon viel zu dünn ... Dieses Buch ist eines meiner größten Wünsche gewesen. Ich persönlich finde dieses Thema sehr interessant und möchte immer gern anderen Leuten mit solchen Krankheiten helfen. Aber nun zum Buch. Das Cover zeigt zu 99 % Sina, welche traurig und missverstanden zu Boden blickt, deswegen finde ich, dass es recht gut zum Titel des Buches passt. Der Schreibstiel der Autorin ist super einfach zu verstehen und gleichzeitig sehr fesselnd. Zusätzlich ist die Motivation es zu lesen sehr groß, weil die Seitenanzahl zwischen den jeweiligen Kapiteln gering ist. Das tolle an diesen Kapiteln ist, dass sie mit dem Gewicht und dem, was Sina an einem Tag gegessen hat anfangen. Somit kann man sehr schön sehen, wie sie an Gewicht verloren hat und wie die Nahrungsaufnahme in großen schritten abnahm. Die Charaktere wurden an sich sehr gut beschrieben und ließen mich persönlich in ihre Welt komplett mit eintauchen. Weiteres positives Feedback ist, dass sie am Ende ihres Buches Vorschläge für spezielle Internetseiten zum näher informieren preis gab, oder auch Adressen mit Kliniken oder ähnlichem vermerkte. Dadurch merkt man einfach, dass der Autorin selbst solch ein ernstes Thema am herzen liegt. Mehr kann ich dazu auch nicht mehr sagen. Ich finde es einfach sehr spannend, weswegen ich es unbedingt lesen wollte. Klar ist es nicht schön, wenn einem so etwas widerfährt, aber trotzdem sollte man sich über solche Krankheiten im klaren sein. Weil das ein sehr wichtiges Thema in unserer Gesellschaft ist und man dadurch vielleicht auch anderen Leuten helfen kann, sollte man dieses Buch aufjedenfall gelesen haben. Daher empfehle ich es für Jugendliche und auch für Erwachsene sehr weiter.

    Mehr
  • Viel zu verharmlost!

    Dann bin ich eben weg

    Linsenliebe

    31. January 2016 um 11:41

    Sina hat eigentlich eine normale Figur, findet sich aber selbst zu dick weil sie in ihre Lieblingsjeans nicht mehr reinpasst, ihr Schwarm Fabio sie nicht so sehr beachtet wie sie sich das wünscht und weil auf einem Familientreffen die Tanten tuscheln, Sina sei stemmig geworden. Kurzentschlossen beginnt Sina eine Diät und fängt ebenfalls mit dem Schwimmen an. Ziemlich bald merkt sie, dass sie auf die fettigen Gerichte ihrer Mutter gut verzichten kann und dass sie es mit viel Selbstdisziplin jeden Tag ins Schwimmbad schafft.  Sina nimmt schnell ab, doch bis ihr Umfeld bemerkt wie tief Sina schon in der Magersucht steckt, ist es schon zu spät und sie hat sich von 68 Kilo auf knappe 40 Kilo runtergehungert. Eine selbstzerstörerische Spirale, aus der Sina ohne Hilfe nicht mehr hinausfinden kann, beginnt. Das Thema Magersucht finde ich sehr erschreckend aber auch sehr interessant und ich habe schon mehrere Romane gelesen, die diese Krankheit eindrucksvoll beschrieben haben.  "Dann bin ich eben weg" von Christine Fehér ist das erste Jugendbuch ab 12 Jahren, das ich zu diesem Thema lese und das musste ich mir während des lesens auch öfter vor Augen halten.  Die Sprache ist passend für 12 Jährige sehr einfach gehalten, es gibt klare kurze Sätze. Die Spannung bleibt mehr oder weniger aus denn es passiert nichts was ich nicht vorhergesehen hätte, das Schema nach dem die Ereignisse sich aufbauen ist von Anfang an klar. Zudem ist die Erzählweise auch in Sinas schlimmsten Tiefpunkten keineswegs schockierend oder extrem. Wenn ich mir vorstelle, dass junge Mädchen dieses Buch lesen und vielleicht auch vorher noch kein Hintergrundwissen über die Krankheit Magersucht haben, dann kann ich mir schon denken, dass "Dann bin ich eben weg" ein solches Mädchen schockiert und vielleicht auch den ein oder anderen zu einem Umdenken veranlassen kann.   Um diese Wirkung aber auch noch bei einem vielleicht 16-jährigen Mädchen zu erzielen, verharmlost dieses Buch aber einfach zu sehr.  Christine Fehér zeigt hier ein Bild auf von einem Mädchen, das durch eine normale harmlose Diät in die Zwänge der Magersucht rutscht. Aber Sina kommt viel zu einfach und viel zu schnell wieder aus der Magersucht hinaus, sie erlebt kaum Rückfälle und es geht ihr im Gesamten mit ihrem fast tödlichen Gewichtsverlust einfach viel zu gut. Meiner Meinung nach entsteht hier zu sehr der Eindruck, es wäre nicht allzu schwieirg aus der Magersucht wieder herauszufinden.  Auch die Eltern haben in dem Roman eine viel zu passive Rolle, wobei man bei der Mutter schon eine kleine Entwicklung feststellen kann. Sinas Motive für das Abrutschen in die Magersucht erscheinen mir viel zu oberflächlich und unbedeutend, um wirklich der Realität zu entsprechen. Ich mag mich da täuschen weil ich nicht betroffen bin aber mich beschlich beim lesen der Gedanke dass ein junges Mädchen hier nicht die Ernsthaftigkeit dieser Krankheit nachvollziehen kann. Das Buch war mir leider einfach zu oberflächlich und zu harmlos um eine aufrüttelnde Wirkung zu erzielen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es in der Schule zum Einstieg in das Thema gut geeignet wäre und vergebe deswegen noch 3 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Dann bin ich eben weg Geschichte einer Magersucht von Christine Fehér

    Dann bin ich eben weg

    Sanne902

    19. October 2015 um 11:07

    ISBN: 978-3-570-30170-8 Verlag: cbt Reihe: / Einband: Taschenbuch Seiten: 188 Preis: 6,95 € Alter: ab 12 Jahre Erschienen: 05. Oktober 2005 Klappentext: Sina ist alles andere als dick. Aber in die coole Jeans von Melli passt sie nicht rein. Als sie eines Tages die Butter aus dem üppig belegten Käsebrot ihrer Mutter hervorquellen sieht, überkommt sie der Totalekel. So dick und frustriert will sie niemals werden! Sina beginnt eine Diät. In die Jeans passt sie bald - doch aufhören kann Sina nicht mehr mit dem Kalorienzählen. Als die anderen merken, was mit ihr los ist, ist sie schon viel zu dünn ... Meinung: "Dann bin ich eben weg Geschichte einer Magersucht" ist ein Jugendbuch, welches gleichzeitig Mut macht aber auch abschreckt. Sina redet sich immer wieder ein zu dick zu sein, doch dabei ist sie es nicht wirklich. Ihre große Unsicherheit und der Neid auf dünnere Mädchen wie z.B. ihre beste Freundin Melli treiben sie in die Magersucht und dazu, dass sie sich noch mehr von ihren Mitmenschen abkapselt. Die Aufzeichnungen darüber, was sie am Tag alles gegessen hat, war für mich ein Schock, zu beginn des Buches hat sie noch jede menge am Tag zu sich genommen, da hatte ich sogar kurz nach gedacht, was ich am Tag esse und muss gestehen, das wäre mir zu viel gewesen, soviel esse ich nicht am Tag wie Sina zu beginn. Den Schreibstiel der Autorin ist sehr feinfühlig so dass sich das Buch sehr flüssig und schnell lesen lässt. Mich hat das Buch sehr berührt und ich konnte mich oft sehr gut in Sina hinein versetzen, da ich auch oft auf Kalorien achte. Magersucht kann jeden Treffen und das bringt das Buch sehr gut rüber! Autoren Info: Christine Fehér wurde 1965 in Berlin geboren. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin schreibt sie seit Jahren erfolgreich Kinder- und Jugendbücher und hat sich einen Namen als Autorin besonders authentischer Themenbücher gemacht. Für ihr aktuelles Jugendbuch "Dann mach ich eben Schluss" wurde sie 2014 mit dem Buxtehuder Bullen ausgezeichnet. Christine Fehér lebt mit ihrer Familie am Stadtrand von Berlin. Weitere Titel: Dann mach ich eben Schluss Elfte Woche Vincent, 17, Vater Ausgeloggt Dornenliebe Schwarze Stunde Weihnachtsflirt und Winterliebe

    Mehr
  • Flüssig zu lesen

    Dann bin ich eben weg

    xotil

    30. July 2015 um 14:29

    Das Buch ist super flüssig zu lesen Einmal angefangen und nach 2 Std durch

    Vieles ist sehr gut beschrieben und informative.

    Das einzige was mir nicht so gut gefiel, war das kurze und knappe Ende. Man erfährt doch wenig vom Heilungsprozess

  • MAGERSUCHT : Die Geschichte von der 15.jährigen Sina

    Dann bin ich eben weg

    amiga

    20. May 2015 um 15:47

    Das ist das beste Jugendbuch, was ich jemals gelesen habe mit dem Thema Magersucht. Sina ein 15 jähriges Mädchen, beginnt zu fasten, sie findet sich zu dick, passt nicht mehr in ihre Lieblings Jeans . Sie ist  nur mehr am Kalorienzählen jetzt und wird immer dünner. Ihre Mutter macht sich schon grosse Sorgen um   sie jetzt. Als es  Sina schon lebens bedrohlich schlecht geht    kommt sie in die Klinik. Dort  sagt man ihr, sie ist  jetzt magersüchtig durch das viele abnehmen geworden. Sina kann es gar nicht richtig glauben jetzt.......... Dieses Buch hat mich zutiefst beeindruckt , das beste Buch was ich jemals darüber gelesen habe. Für alle Jugendliche sehr gut zu lesen........und alle Erwachsenen ebenso !!             

    Mehr
  • So lala

    Dann bin ich eben weg

    AliceBuecherWunderland

    29. August 2014 um 01:05

    Da mir das Buch Ausgeloggt ebenfalls von Christine Fehér damals nicht so sehr gefallen hat, hatte ich bei diesem Buch große bedenken. Ich mag die Autorin nicht wirklich. Sie übermittelt einem das Gefühl, dass sie nicht wirklich über die Themen weiß, über die sie Schreibt. Auch hier hatte ich das Gefühl, dazu muss ich aber sagen, dass mir das Buch Dann bin ich eben weg tausend mal besser gefallen hat als das Buch Ausgeloggt. Was nicht heißt, dass ich von dem Buch wirklich begeistert bin. Man hat in diesem Buch absolut kein Zeit Gefühl und auch hier steht man nur neben der Geschichte. Aber ansonsten war es ganz Okay.

    Mehr
  • Authentisch geschrieben

    Dann bin ich eben weg

    Darkbluerain

    18. July 2014 um 14:47

    Sina Wagenknecht, 15 Jahre alt, findet sich zu dick. Durch die Bemerkungen von zwei Tanten fängt sie eine Diät an. Schnell nimmt sie mehrere Kilo ab, doch sie kann nicht mehr aufhören. Sie gerät in lebensgefährliches Untergewicht und bricht im Schwimmbad zusammen. Sie wird in die Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen, wo sie isst und isst um entlassen zu werden, doch nach ihrer Entlassung beginnt die Magersucht von vorn. Ich fand das Buch ganz gut, weil der Krankheitsverlauf realistisch beschrieben wurde. Allerdings hatte ich das Gefühl als hätte sie, als sie ihre Therapie in der Wohngruppe für Essstörungen beendet als hätte sie eine Wunderheilung gehabt und plötzlich wieder normal essen konnte. 

    Mehr
  • Mal eine andere Sicht.

    Dann bin ich eben weg

    Milenda

    25. February 2014 um 20:37

    Bin überrascht, dass dieses Buch doch bis unter meine Haut gegangen ist. War echt erschrocken wie sich Sina während der Zeit ihrer Krankheit verändert. Vor allen Dingen mal die Essensmengen zu sehen, die sie zu sich nimmt, ist sehr erschreckend.

  • Bewegt...

    Dann bin ich eben weg

    dreamily1

    25. January 2014 um 12:56

    Diese Geschichte geht unter die Haut, man möchte lesen und lesen...
    Viele, egal ob als Jugendlicher oder auch noch später, kennen das Thema wenn man sich zu dick fühlt und es ggf. zur Krankheit wird.

  • Leserunde zu "Frauen und Bücher" von Stefan Bollmann

    Frauen und Bücher

    DieBuchkolumnistin

    Frauen und Bücher - eine Leidenschaft mit Folgen Wussten Sie, dass Marilyn Monroe eine passionierte Leserin war und eines ihrer Lieblingsbücher der »Ulysses« von James Joyce? Dass der Studienabbrecher Friedrich Gottlieb Klopstock 1750 die Dichterlesung erfand, als er einer Schar junger Frauen seine Oden vortrug und dafür Küsse kassierte? Dass Jane Austen nur Frauen für voll nahm, die Romane lieben? Oder dass vor 150 Jahren Eugenie Marlitt, eine entlassene Vorleserin, zur ersten Bestsellerautorin der Welt aufstieg? Diese und eine Fülle anderer Begebenheiten lässt Stefan Bollmann in einem unterhaltsam geschriebenen Panorama lebendig werden, das von Klopstocks Zeit bis in die Gegenwart führt und von aktuellen Phänomenen wie Fanfiction und "Shades of Grey" berichtet. Zugleich erzählt er eine überraschend andere Geschichte des Lesens, seiner Macht und Magie. Lesen kann Leben und Lieben verändern. Ein Buch für Frauen, die leidenschaftlich gern lesen – und aus dem Männer erfahren, was ihre Frauen meinen, wenn sie sagen: »Jetzt nicht! Ich lese!« Leseprobe Viel mehr muss ich zu diesem wunderbaren neuen Buch von Sachbuchautor Stefan Bollmann wohl nicht schreiben - es könnte kaum besser zu LovelyBooks und uns Leserinnen passen. Gemeinsam mit der DVA suchen wir 25 Testleserinnen, die "Frauen und Bücher" gemeinsam mit uns studieren, es diskutieren, in den Seiten schwelgen und natürlich eine Rezension dazu schreiben. Für Eure Bewerbung vollendet einfach folgenden Satz: Ich liebe Lesen, weil ... Stefan Bollmann, geboren 1958, promovierte nach einem Studium der Literatur, Geschichte und Philosophie über Thomas Mann. 1998 vertauschte er den Beruf des Hochschullehrers mit dem des Lektors in Publikumsverlagen. Stefan Bollmann hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Mit seinen Bestsellern „Frauen, die lesen, sind gefährlich“ (2005) sowie „Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug“ (2010), beide erschienen im Elisabeth Sandmann Verlag, ist er dem Wandel der Lesekultur nachgegangen und hat den Boom des Themas mit angestoßen. Seine Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt und verkauften sich annähernd eine halbe Million Mal.

    Mehr
    • 643

    _Unspoken_

    13. October 2013 um 20:46
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks