Dann mach ich eben Schluss

von Christine Fehér 
4,2 Sterne bei35 Bewertungen
Dann mach ich eben Schluss
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HackMybooks avatar

bedrückend & bewegend zugleich. Mehr als einmal musste ich mich zum Weiterlesen ermutigen, da einem die Geschichte so zu Herzen geht...

lorberts avatar

Hat etwas gedauert, bis ich endlich verstanden hab worum es wirklich geht. Aber da war das Buch echt klasse, aber Vorsicht: auch traurig.

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Inhaltsangabe zu "Dann mach ich eben Schluss"

Zerbrecht nicht, was mich hält!

Und was, wenn Max einfach einen Schlussstrich ziehen wollte? Es allen zeigen: seinem Manager-Vater, der ihn nur nach Leistung beurteilte. Seiner unterkühlten Freundin Annika, die ihn ständig umkrempeln wollte. Seinem besten Freund Paul, der gleichzeitig sein stärkster Konkurrent war. Seinem Lehrer, der nur in Noten denkt. Seiner großen Liebe Delia, die ihn verlassen hat. Einfach abhauen. Ruhe haben. Ist es das, was Max wollte, als er sein Auto gegen den Baum steuerte? Oder stand er einfach unter Schock, weil er etwas herausgefunden hatte, das ihm den Boden wegzog? Max hat Freunde und Familie in Trauer gelähmt zurückgelassen. Stückchen für Stückchen müssen sie das Bild seines Lebens zusammensetzen, um die Antwort zu finden. Und jeder hat ein Puzzleteil Schuld hinzuzufügen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570161159
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:23.09.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Lisa_lamps avatar
    Lisa_lampvor 4 Monaten
    Facettenreich und vielschichtig

    Das Buch ist ungewöhnlich, aber das ist nichts schlechtes. Im Gegensatz zu anderen Büchern wird hier ein Augenmerk auf die Familienverhältnisse gelegt und nur am Rande von Freundschaft und Liebe berichtet (auch wenn diese Themen trotzdem nicht zu kurz kommen). Obwohl das Buch aus mehreren Sichten beschrieben wird, ist es einfach zu verstehen und der Geschichte zu folgen. Außerdem sind die Handlungsstränge so gut verstrickt, dass am Ende alles einen Sinn macht. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, dass jedoch viele Fragen unbeantwortet lässt.

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    kidcat283s avatar
    kidcat283vor einem Jahr
    kein anderer Ausweg

    Sie kamen von einem Club, irgendetwas war vorgefallen und Max hatte diesen Gesichtsausdruck, sagt seine Schwester Natalie......
    Er ist einfach so gegen diesen Baum gefahren. Er war sofort tot. Warum?

    Max ist tot, doch seine Schwester Natalie, seine Freundin Annika und sein Kumpel Paul überleben diesem schrecklichen Unfall. Es war das Ende einer Schulwoche und Montag geht wieder jeder zur Schule, außer Max. Eine Lehrerkonferenz wird abgehalten, an der auch der kranke Lehrer Herr Brückner teilnimmt, obwohl er momentan nicht unterrichtet, doch er war seit geraumer Zeit Max Mathelehrer und hat dabei zu sein. Bei der Gelegenheit lernt er auch den Vertretungslehrer kennen, der eiskalt erscheint. Herr Bollschweiler ist sichtlich nervös und muss sein Gesicht wahren, denn er weiß genau was er getan hat.

    Max Eltern sind fertig mit der Welt, vor allem seine Schwester und Mutter, doch auch sein Vater trauert und fühlt sich mitschuldig und spürt auch, dass seine noch übrige Familie mit dem Finger auf ihn zeigt.
    Dann ist da noch Annika und Paul, die natürlich nach dem Unfall auch ins Krankenhaus gebracht werden, da sie einige Verletzungen davon getragen haben. Paul mehr wie Annika, die schon zu Hause ist, als Paul noch drin bleiben muss.

    Delia, eine Floristin, die in Max Leben getreten ist wie ein Licht, eine Oase der Erholung.
    Alles haben ihre Geschichte zu Max Tod beizutragen, alle fühlen sich mitschuldig.

    Meine Meinung:

    Als ich meine vielen Bücher mal neu sortiert habe, ist dieses Buch irgendwie rausgestochen und ich nahm mir vor es zu lesen, wenn ich fertig bin. Wenn man das Cover sieht, weiß man schon dass es ein trauriges Buch sein wird, das mit dem Tod zu tun hat, denn auch die Rinde eines Baumes ist zu sehen.

    Zu Beginn passiert gleich dieser Unfall, der sehr tragisch verläuft, denn der Fahrer, der so schwer verletzt zu sein scheint wird gar nicht weiter beachtet, sondern die anderen Personen werden befreit. Man kann sich ja denken warum...
    Die Autorin schreibt die Geschichte in der Perspektive jeder Personen, die in Max Leben eine Rolle gespielt haben, wobei Max Geschichte dabei den größten Teil einnimmt. Seine Schwester war seine Vertraute, zu der er den meisten Bezug hatte, im Gegensatz zu seinem Vater, der immer nur lernen im Kopf hatte. Es gibt bestimmt irgendwo auf der Welt eine Familie bei der es so zugeht und ich hoffe, dass das nicht so ausgeht und sich die Familie irgendwann besinnt, sich die Kinder durchsetzen können.
    Seine Mutter war als Person mehr im Hintergrund gehalten. Wahrscheinlich wollte die Autorin sie damit als stilles Mäuschen darstellen, dass nicht viel zu sagen hatte. Der Vater war der Boss und was er sagt war Gesetz.
    Es ist wirklich schrecklich zu lesen, was der Vater mit Max "angestellt" hat. Das große Problem war Mathe. Max geht aufs Gymnasium und die Mathematik, die dort angestrebt wird ist nicht von dieser Welt, das kann ich wirklich so sagen wie es ist, denn ich hab vor Jahren Abitur nachgemacht und Mathematik war wirklich so schwer, dass ich am Verzweifeln war. Was ich nicht alles gemacht habe, um die Rechnungen in meinen Kopf zu bekommen. Ich hatte glücklicherweise eine Freundin dort, die das perfekt konnte und mir und auch anderen versucht hat das beizubringen. Physik war genau das gleiche. Der Lehrer hat was vorne erklärt und ich hab nur Bahnhof verstanden, insofern kann ich mich in Max hineinversetzen. Auch wie Max hatte ich Fächer in denen ich besser war und bei denen ich mich sicher gefühlt habe. Der Unterschied war damals nur, dass ich auf mich selbst gestellt war, hatte niemanden der mich zu irgendwas gedrängt hat oder mir Druck gemacht hat. Ich hab mir den Druck selbst gemacht und wollte das schaffen, da es eine Chance war die nie wieder kommt.
    Es ist wirklich schade, dass manche Eltern einfach nicht die Zukunft für das Kind wollen, die das Kind will. Man will als Eltern natürlich das Beste für sein Kind. Dass es später ein schönes Leben hat und sich um Geld keine Sorgen machen muss. Aber Geld ist nicht alles im Leben. Glücklich sein kann man auch mit wenig Geld, wenn man z.B. den richtigen Partner an der Seite hat, wenn man ein schönes zu Hause hat oder Dinge um sich die einem gefallen. Jeder definiert Glück anders. Mich macht u.a. mein wunderschöner großer Balkon glücklich, vor allem wenn ich dort bei sommerlichen Temperaturen sitze und lese. Das ist herrlich und da kann ich komplett abschalten.
    Max wollte so ein Leben wie sein Vater führt nicht haben. Er hat es sich anders vorgestellt.

    Man sollte den Kindern ein Vorbild sein, natürlich gehört Erziehung auch dazu, aber auch ihnen die nötige Freiheit geben sich zu entfalten. Es ist wirklich schade, dass Max sein künstlerisches Talent nicht ausleben konnte. Ihm wurde alles Zuviel und er hat keinen Lebenswillen mehr gehabt.
    Das Buch war toll zu lesen und ich bin wirklich traurig, weil ich durch die Geschichte Max so gut kennengelernt habe. Vielleicht gibt es dort draußen einen Max und er weiß nicht weiter. Dann hoffe ich, dass dieser Max eine bessere Lösung findet als einen Baum.

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    NiQues avatar
    NiQuevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses Buch sollte noch sehr oft gelesen werden!!
    Unvollendet zurückgelassen

    Dann mach ich eben Schluss von Christine Fehér



    Das Buch

    Erst Erscheinung: September 2013

    Verlag: cbt

    Genre/Tags: Jugendbuch, Unfall, Selbstmord, Psychische Belastung, Mobbing

    Kapitellänge: Normal bis länger

    Perspektive: Verschiedene

    Dieses Buch könnte einen Trigger erzeugen (u.a.Selbstmordgedanken)!



    Worum geht’s?

    Hierbei handelt es sich darum, aufzuklären, ob Maximilian tatsächlich Selbstmord begannen hat, und dabei fast noch seine Schwester, Freundin und besten Freund mit sich gezogen hätte. Zudem geht es auch noch darum, in Maximilian´Gedankenwelt einzutauchen und seine „Welt“ zu betrachten. Wie vielen negativen, stressigen Ereignissen, Situationen kann ein junger Erwachsener standhalten?



    Der Schreibstil

    Zu Anfang gefiel mehr der Schreibstil eher weniger, meiner Meinung nach hätte das komplette Buch aus der Sichtweise des jeweiligen Protagonisten geschrieben worden sein sollen (so wie bei Max) und nicht aus der Erzähler Perspektive. Teilweise war der Schreibstil auch etwas altbacken, dies störte jedoch weniger.



    - Unvollendet zurückgelassen -

    Zu Anfang fiel es mir etwas schwer, richtig in die Story zu finden, dies legte sich jedoch schnell.

    Schnell setzten sich für mich interessante Handlungsstränge zusammen und ein interessanter aber auch ziemlich (emotionaler) Text entstand. So richtige Emotionen kamen zwar nicht rüber, aber ich habe mit den Protagonisten mitfühlen können und mich teilweise gut in sie hineinversetzen können. Auch den Handlungen habe ich gut folgen können. Hierbei ging mir Max´eigene Story ziemlich nahe, diese sollte vielen Menschen zeigen, dass sie genauer um sich schauen sollten. Besonders gefiel mir auch die Darstellung, zur schärfe der plötzlichen Einsicht nach dem schrecklichen Ereignis. Leider kommt der Durchblick vielmals viel zu spät.

    Ich fand die Protagonisten gut dargestellt, mir gefielen die verschiedenen Perspektiven von den Menschen, die in Max´ Leben und zu dem Ereignis eine wichtige Rolle gespielt haben. All dies war sehr realistisch.

    (Achtung möglicher Spoiler!) Das Ende hat mich leider verwirrt und im unklaren stehen lassen: Dreht sich die Story nun um ein „Was wäre wenn?“ oder das letzte Kapitel „Wie es hätte sein können“? Eine Aufklärung wäre hier nicht schlecht gewesen, da ich nun mit einer für mich unvollendeten Story abschließen muss.





    Fazit/Bewertung:

    Die Story ging mehr sehr nah, ebenso einige Protagonisten. Dadurch ist ein gutes Mitgefühl entstanden. Jedoch gab es für mich keine Momente, die tiefste Emotion übermittelte, dies fehlte mir.

    Mir gefällt das ungeklärte Ende leider ganz und gar nicht, diese Story hätte ein klares Ende verdient.

    Der Schreibstil hätte hier und da etwas anders sein können.



    Ich hätte hierfür sehr gern 5 Sterne vergeben, da sich die Autorin an ein - leider allzu verbreitetes - Thema wagte, und es sehr gut dargestellt hat. Aber wegen gewisser Punkte kann ich hier nur 4 Sterne vergeben.

    Ich hoffe, dass dieses Buch noch von vielen Menschen gelesen wird.

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    B
    bibedibabediboovor einem Jahr
    beiläufig und doch tiefgründig

    Und was, wenn Max einfach einen Schlussstrich ziehen wollte? Es allen zeigen: seinem Manager-Vater, der ihn nur nach Leistung beurteilte. Seiner unterkühlten Freundin Annika, die ihn ständig umkrempeln wollte. Seinem besten Freund Paul, der gleichzeitig sein stärkster Konkurrent war. Seinem Lehrer, der nur in Noten denkt. Seiner großen Liebe Delia, die ihn verlassen hat. Einfach abhauen. Ruhe haben. Ist es das, was Max wollte, als er sein Auto gegen den Baum steuerte? Oder stand er einfach unter Schock, weil er etwas herausgefunden hatte, das ihm den Boden wegzog? Max hat Freunde und Familie in Trauer gelähmt zurückgelassen. Stückchen für Stückchen müssen sie das Bild seines Lebens zusammensetzen, um die Antwort zu finden. Und jeder hat ein Puzzleteil Schuld hinzuzufügen …meine meinung: Das Buch schaffte es zwar nicht in meine top 10, aber reine zeitverschwendung war es auch nicht, besonders beeindruckt, oder besser gesagt zum nachdenken angeregt, hat mich der titel des buches im vergleich zur handlung selbst. "Dann mach ich eben Schluss" klingt so beiläufig, so schnell dahin gesagt, wenn nicht sogar schon fast emotionslos. Aber dieser leidenschaftslose Titel hat mich sprachlos zurückgelassen, denn die Gründe, die bei Max zum Suizid geführt haben, sind alles andere als beiläufig. Keiner beendet sein Leben ohne guten Grund. Etwa in der Mitte des Buches habe ich mich wegen des Titels zu Hause lautstark aufgeregt (wie konnte die Autorin nur so einen Titel wählen?? Max stirbt doch nicht aus Spaß!!) Ich muss allerdings sagen, dass mich Max Geschichte erst aus der Sicht der Eltern, besonders des Vaters, mitgenommen hat. Davor kam mir die Geschichte genauso emotionslos wie der Titel vor.Das Buch hat zwar schon 400+ Seiten, trotzdem hätte ich noch ein paar Antworten gewollt. Z.B. der Vater, der der zukünftigen Schule von Max Geld spendet oder einige seiner Arbeiten, warum das Kapitel rund um Annika und Paul gerade dann endet, wenn sich Simon meldet, ob es Maßnahmen gegen den jungen Mathematiklehrer geben wird, etc. Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte dennoch sehr gut gefallen und ich kann sie jedem nur wärmstens empfehlen. Ein sehr rührendes Buch über Ängste, erwachsen werden, Leistungsdruck und Umgang mit Trauer.

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    Faancyvor 3 Jahren
    Tiefgründig; regt zum Nachdenken an

    "Dann mach ich eben schluss" beschäftigt sich nicht, wie man aufgrund des Titels vermuten könnte mit einer Liebesgeschichte, sondern um einen jungen Mann, der so wenig Sinn in seinem Leben gesehen hat, dass er kurzer Hand sein Auto gegen einen Baum steuert und es damit für immer beendet. Schluss macht. Zurück bleibt die Frage, warum er das getan hat.

    So steigt man in die Geschichte ein und erfährt Stück für Stück, was Max dazu getrieben hat, es zu beenden. Wir gehen mit den Hinterbliebenen auf die Suche nach der Antwort und zwar in Form von einzelnen Abschnitten, die jeweils die Sicht einer bestimmten Person und ihrer Beziehung zu Max zeigt. Die einzelnen Sichtweisen (Lehrer, Eltern, Schwester, Kumpel, Freundin, Liebe) werden durch einen veränderten, angepassten Schreibstil unterstützt. Der Leser bekommt einen Blick auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten und entwickelt Stück für Stück ein Bild von Max.  Manche Satzstellungen sind so ungewohnt gewesen, dass ich teilweise darüber gestolpert bin und mein Lesefluss  ins Stocken kam. Ich konnte mich allerdings leicht wieder "fangen".  Das Buch lebt nicht von Spannung oder bestimmten Höhepunkten. Es ist sehr ruhig und soll niemanden unterhalten, sondern den Leser zum Nachdenken anregen. Und das schafft Christine Fehér in meinen Augen definitiv. Die Geschichte von Max ist sehr tiefgründig und traurig, weil es so nah an der Realität ist. Dennoch wird man von der Traurigkeit nicht überrollt und behält einen gewissen Abstand. Was aber durchaus gewollt ist und auch angemessen ist.  Wir erhalten auch einen Einblick in die Sicht von Max, was natürlich sehr interessant war, aber leider auch seine Längen hatte. Es hätte nicht geschadet es an einigen wenigen Stellen etwas kürzer zu halten und auch Delias Sicht am Ende hätte nicht so ausschweifend sein müssen. Das ist der größte Kritikpunkt an dem Buch, weil es ein bisschen die Stimmung und die Thematik gestört hat.  Die Autorin hat ein sehr ernstes Thema angesprochen, worüber man nicht totschweigen sollte, weil es im echten Leben leider oft genug Selbstmorde gibt. Sie möchte dem Leser zeigen, dass man mit offenen Augen durchs Leben gehen sollte und einen Blick für das Unsichtbare entwickeln soll. Es gibt immer Anzeichen, dass es einer Person nicht gut gehtt und wenn sie noch so klein sind. Man darf es nicht ignorieren und muss mehr Acht auf seine Mitmenschen nehmen. Aber das Buch ist nicht nur ein Appell an Außenstehende, sondern auch an einen selbst. Niemand sollte seine Gefühle in sich reinfressen. Genauso wenig, wie man sich von anderen unterdrücken lassen sollte. 
    "Dann mach ich eben schluss" ist eine Geschichte mit viel Tiefgang und einer großen Message. Das Buch ist bei Weitem nicht nur für Jugendliche geeigent - auch Eltern und vor allem Lehrer sollten es lesen. Ich könnte mir sogar sehr gut vorstellen, dass es als Schullektüre dienen könnte. Es schärft vielleicht die Sinne ohne, dass sich die Stimmung und Trauer dermaßen auf den Leser auswirkt, dass er niedergeschlagen ist und nicht weiter lesen kann. Ich empfehle das Buch jedem, der sich für ernste, realitätsbezogene Bücher interessiert.

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    Buecherseele79s avatar
    Buecherseele79vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein unglaublich gut geschriebenes Buch. Die Thematik ging mir sehr nahe und man wollte Maximilian immer nur beschützen und ihm helfen.
    Dann mach ich eben Schluss von Christine Fehér

    Ein Buch das wirklich unter die Haut geht, die ganze Zeit möchte man nur eines- Maximilian in den Arm nehmen. Das Buch beginnt mit dem Unfall bzw. den Gespräche zwischen Sanitäter und den Überlebenden. Danach beginnt in dem Buch jeder seine Schuld und die Frage um das Warum zu verarbeiten-erst Schwester und Eltern von Maximilian, dann seine Lehrer, sein bester Freund, seine Freundin und zum Schluss eine neue Freundin die ihm viel Hoffnung gegeben hat. Keiner kann bzw. will an den Selbstmord glauben, denn keiner hat die Anzeichen dafür gesehen.....Dieses Buch beschreibt sehr erdrückend wie es sich für Kinder/Jugendliche/Heranwachsende anfühlt wenn sie von allen Seiten nicht beachtet werden, Mitläufer sind, ständig bemängelt werden, bevormundet, unter Druck gesetzt. Maximilian kann hervorragend zeichnen und malen und findet nur bei seinem alten Lehrer die Bestätigung dieses Talent unbedingt zu nutzen, alle anderen übergehen es, seinem Vater ist das Gekritzel zuwider, Maximilian soll studieren, ein super Abi hinlegen, die Schwester will ihrem Bruder nicht ständig zur Seite stehen, die Freundin nörgelt nur, seinem Freund gelingt alles auf Anhieb und Maximilian hat seinen Wert im Leben nicht gefunden. Egal war er tut, alles ist falsch, alles ist dumm und nichts ist passend für sein Umfeld. Maximilian eckt nicht an, setzt sich nicht durch und der Druck der auf ihm lastet wird nicht mehr tragbar. Ein eindringliches Buch für die heutige Zeit- lasst Handy und Facebook mal weg, geht auf die Leute zu, hört ihnen zu, seid für sie da und gebt euren Kindern Flügel und keine Ketten. Das Ende vom Buch ist interessant und jeder muss für sich selbst entscheiden- Unfall oder Selbstmord? Absolute Leseempfehlung.

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    Buecherseele79s avatar
    Buecherseele79vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein unglaublich gut geschriebenes Buch. Die Thematik ging mir sehr nahe und man wollte Maximilian immer nur beschützen und ihm helfen.
    Dann mach ich eben Schluss von Christine Fehér

    Ein Buch das wirklich unter die Haut geht, die ganze Zeit möchte man nur eines- Maximilian in den Arm nehmen. Das Buch beginnt mit dem Unfall bzw. den Gespräche zwischen Sanitäter und den Überlebenden. Danach beginnt in dem Buch jeder seine Schuld und die Frage um das Warum zu verarbeiten-erst Schwester und Eltern von Maximilian, dann seine Lehrer, sein bester Freund, seine Freundin und zum Schluss eine neue Freundin die ihm viel Hoffnung gegeben hat. Keiner kann bzw. will an den Selbstmord glauben, denn keiner hat die Anzeichen dafür gesehen.....Dieses Buch beschreibt sehr erdrückend wie es sich für Kinder/Jugendliche/Heranwachsende anfühlt wenn sie von allen Seiten nicht beachtet werden, Mitläufer sind, ständig bemängelt werden, bevormundet, unter Druck gesetzt. Maximilian kann hervorragend zeichnen und malen und findet nur bei seinem alten Lehrer die Bestätigung dieses Talent unbedingt zu nutzen, alle anderen übergehen es, seinem Vater ist das Gekritzel zuwider, Maximilian soll studieren, ein supe Abi hinlegen, die Schwester will ihrem Bruder nicht ständig zur Seite stehen, die Freundin nörgelt nur, seinem Freund gelingt alles auf Anhieb und Maximilian hat seinen Wert im Leben nicht gefunden. Egal war er tut, alles ist falsch, alles ist dumm und nichts ist passend für sein Umfeld. Maximilian eckt nicht an, setzt sich nicht durch und der Druck der auf ihm lastet wird nicht mehr tragbar. Ein eindringliches Buch für die heutige Zeit- lasst Handy und Facebook mal weg, geht auf die Leute zu, hört ihnen zu, seid für sie da und gebt euren Kindern Flügel und keine Ketten. Das Ende vom Buch ist interessant und jeder muss für sich selbst entscheiden- Unfall oder Selbstmord? Absolute Leseempfehlung.

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    MacBaylies avatar
    MacBaylievor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine fesselnde und bewegende Geschichte, die sensibilisiert, und Betroffenen Mut macht aufzubegehren, wenn Aussichtslosigkeit aufkeimt.
    Eine bewegende Geschichte

    Meine Meinung:
    „Dann mach ich eben Schluss“ ist, wie der Titel schon vermuten lässt, ein unfassbar bewegendes Buch. 
    Das Buch beginnt mit dem Ende. Dem Ende von Max. Einem 18-jährigen Abiturienten, dessen Leben eigentlich gerade erst am Anfang stand. 
    Zugegeben, Suizid ist wahrlich kein leichtes Thema, aber wenn man sich mal vor Augen führt, dass sich beinahe jeden 2. Tag oder jede 2. Nacht ein junger Mensch das Leben nimmt, sollte man sich auch den schwierigen Themen stellen und sie keinesfalls totschweigen, denn das geht uns alle an. Sind wir doch alle in irgendeiner Weise Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Freund, Freundin, Lehrer … oder gar selbst Betroffener.
    Schweigen, Wegsehen, Ignoranz … und Druck sind das Futter für aufkeimende Todessehnsuchten.
    Die Geschichte erzählt eindrucksvoll aus mehreren Perspektiven, wie Max’ Eltern, seine Schwester, der Freund und die Freundin, der Lehrer … nach Max’ Tod, aber auch schon zu seinen Lebzeiten, mit ihm umgegangen sind.
    Schuldgefühle, Schuldzuweisungen, Hilflosigkeit, Fassungslosigkeit, Verständnislosigkeit sind nur einige Schlagworte, denen sich alle Beteiligten stellen müssen, über die jeder nachdenken muss. Auch wir Leser. Nur, dass wir den großen Vorteil haben „vordenken" zu können. Gibt es auch nur einen Menschen, auf den wir diese Geschichte - die Anzeichen, die Max uns aufgezeigt hat - in irgendeiner Weise beziehen können, können und sollten wir rechtzeitig handeln. 
    Meiner Ansicht nach ist „Dann mache ich eben Schluss“ ein äußerst gelungenes Buch zu diesem Thema. Es macht (jungen) Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, keinen Sinn mehr im Leben sehen, Mut diese Sinnlosigkeit zu überwinden. Zeigt, dass sie nicht alleine sind und dass es auch anders ausgehen kann, wenn man sich rechtzeitig Hilfe holt, auch wenn es schwer fällt. Verdeutlicht, dass es Entscheidungen gibt, die man nicht rückgängig machen kann.
    Leute im Umfeld werden nachvollziehbar auf Anzeichen und versteckte Hilferufe sensibilisiert.

    Fazit:
    Eine fesselnde und bewegende Geschichte, die sensibilisiert, und Betroffenen Mut macht aufzubegehren, wenn Aussichtslosigkeit aufkeimt und zu wachsen droht. 

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Wenn das Leben nur noch einen Ausweg bietet...

    Max ist tot. Gegen einen Baum gerast. Mit seiner Schwester, seinem besten Freund und seiner Freundin im Auto. War es Selbstmord oder doch ein Unfall? Was hat Max dazu getrieben? Und: hätte es verhindert werden können?
    "Dann mach ich halt Schluss" ist ein Jugendbuch von Christine Fehér und beschäftigt sich mit dem schweren Thema Suizid und dessen Auslöser. Das Buch hat mich bewegt, teilweise so stark, dass ich beim Lesen pausieren musste.
    Die Geschichte wird von verschiedenen Personen erzählt. Zu Wort kommen Max' bester Freund Paul und seine Freundin Annika, seine Eltern, seine Schwester Natalie sowie sein Mathelehrer Herr Brückner. Jeder erzählt aus seiner Perspektive, wie er Max erlebt und kennengelernt hat, jeder erhebt Vorwürfe, ob nun gegen sich oder andere. Und nur bei einigen reift die Erkenntnis, dass sie mehr hätten tun können, dass sie hätten fragen müssen, als Max ganz unten war. Diese Kapitel zeigten, mit welchen Fragen die Überlebenden zu kämpfen haben, welche Anklagen sie gegen sich selbst erheben. Und über allem steht nur eins: WARUM?
    Auch Max selbst kommt zu Wort. Und in seine Beschreibungen konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Er ist sensibel, schüchtern und ruhig. Max will nicht kämpfen, er will einfach nur das machen, was ihm Spaß macht. Doch da sind die Erwartungen seines Vaters, die Ansprüche seiner Freundin und sein bester Freund, der einfach nur ein Überflieger ist. Und allen will Max es recht machen, ohne dabei auf sich zu achten. Das hat mir stellenweise die Tränen in die Augen getrieben.
    Der Stil von Christine Fehér ist sehr gut zu lesen. Ihre Erzählweise drückt genau die Schwere aus, die nach so einem Tod bleibt und sie bringt die Verzweiflung von Max so emotional und natürlich rüber, dass ich einfach nur noch mitfühlen und mitleiden konnte.
    Das Buch ist zwar für Jugendliche geschrieben, sollte aber auch von den Eltern beziehungsweise von Erwachsenen generell gelesen werden. Denn die Autorin schafft es sehr gut, den Druck, unter dem Max leidet, darzustellen. Vielleicht findet sich der ein oder andere darin wieder und erkennt, dass es auch andere Wege als den endgültigen gibt.

    Fazit: ein mehr als bewegendes, aber kein leichtes Jugendbuch. Eine klare Leseempfehlung dennoch von mir!

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Suche nach Schuld, Verständnis, die Frage nach dem Warum. Es ist ein anspruchsvolles Jugendbuch, das einem nahe geht.
    Eine Suche nach Schuld, Verständnis, die Frage nach dem Warum.

    Max ist tod. Bei einem Autounfall wurden seine Schwester und seine Freunde schwer verletzt, Max tödlich. War es ein Unfall? War es Selbstmord?

    Das Buch erzählt nun aus der Sicht seiner Schwester, die nach Hinweise sucht. Seine Eltern, speziell sein Vater kommt zu Wort. Sein Lehrer, der nach einem Infarkt nicht an der Schule bleiben konnte. Seine Freundin und sein bester Freund.

    Es werden Schuldgefühle geäußert. Die Figuren begeben sich auf Spurensuche aus ihrer jeweiligen Sichtweise. War es ein Unfall oder war es Selbstmord?

    Hätte Maximilian den Tod der anderen, die mit im Auto saßen und nun schwer verletzt sind zum Teil wirklich billigend in Kauf genommen?

     

    Es ist keine geradlinige Erzählung wie ich das aus Romanen kennen. Hier kommt in jedem Kapitel ein Protagonist zu Wort.

    Die Schwester, die Selbstzweifel und die Vorwürfe an den Vater, der Max unter Druck setzte, die Frage, ob sie etwas hätte ändern können. Hätte sie den Unfall nicht vorhersehen können?

    Der Vater, anspruchsvoll an Max, dominierend, seine eigentliche Leidenschaft das Zeichnen ablehnend, hat er ihn so unter Druck gesetzt?

    Selbstzweifel, Schuldvorwürfe, Trauer.

    Die Autorin schafft es  mit dem Buch jedem einzelnen von ihnen ein Gesicht zu geben, eine Stimme.

    Auch Max bekommt immer mehr ein Gesicht. Wer war er eigentlich?  Auch er bekommt eine Stimme in diesem Buch. Was wird er dazu sagen, wird das alles Klären?

    Ich fand die Mischung, wie die Figuren erzählen auch toll. Da wird eine Art innerer Monolog benutzt, eine Art Chat zwischen den Freunden, eine Dienstbesprechung der Lehrer oder auch Tagebucheinträge. Das ist eine wirkliche Vielfalt an Darstellungen, die diese Geschichte lebendig werden lassen und den Leser entführen hautnah daran teilzunehmen. Aber auch immer wieder Erzählstränge, auch aus der Vergangenheit aus Sicht von Max. Das ist etwas wodurch ich als Leser eine Art Rundumblick auf das Geschehen erhalte.

    Im Anhang findet der interessierte Leser noch einige Musiktitel zum Nachhören.

    Ich fand das Buch ist sehr intensiv, es nimmt einen Leser gefangen. Manchmal fand ich die Sätze fast etwas verschachtelt, aber dadurch wird ein wenig die Atemlosigkeit deutlich, die Anspannung, die sich hinter dieser Geschichte verbirgt. Eine Suche nach Schuld, Verständnis, die Frage nach dem Warum. Es ist ein anspruchsvolles Jugendbuch, das einem nahe geht.

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