Christine Fehér Dann mach ich eben Schluss

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Inhaltsangabe zu „Dann mach ich eben Schluss“ von Christine Fehér

Zerbrecht nicht, was mich hält!

Und was, wenn Max einfach einen Schlussstrich ziehen wollte? Es allen zeigen: seinem Manager-Vater, der ihn nur nach Leistung beurteilte. Seiner unterkühlten Freundin Annika, die ihn ständig umkrempeln wollte. Seinem besten Freund Paul, der gleichzeitig sein stärkster Konkurrent war. Seinem Lehrer, der nur in Noten denkt. Seiner großen Liebe Delia, die ihn verlassen hat. Einfach abhauen. Ruhe haben. Ist es das, was Max wollte, als er sein Auto gegen den Baum steuerte? Oder stand er einfach unter Schock, weil er etwas herausgefunden hatte, das ihm den Boden wegzog? Max hat Freunde und Familie in Trauer gelähmt zurückgelassen. Stückchen für Stückchen müssen sie das Bild seines Lebens zusammensetzen, um die Antwort zu finden. Und jeder hat ein Puzzleteil Schuld hinzuzufügen …

Dieses Buch sollte noch sehr oft gelesen werden!!

— NiQue

Absoluter Kracher und jedem weiter zu empfehlen !!!!

— Dar_Leen

Ein unglaublich gut geschriebenes Buch. Die Thematik ging mir sehr nahe und man wollte Maximilian immer nur beschützen und ihm helfen.

— Buecherseele79

Eine fesselnde und bewegende Geschichte, die sensibilisiert, und Betroffenen Mut macht aufzubegehren, wenn Aussichtslosigkeit aufkeimt.

— MacBaylie

Eine Suche nach Schuld, Verständnis, die Frage nach dem Warum. Es ist ein anspruchsvolles Jugendbuch, das einem nahe geht.

— Buchraettin

Ein echt gutes Buch ,aber nichts so spannend.Das Ende hab ich leider nicht ganz verstanden.

— Sophiiie

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    Dann mach ich eben Schluss

    kidcat283

    04. November 2017 um 11:44

    Sie kamen von einem Club, irgendetwas war vorgefallen und Max hatte diesen Gesichtsausdruck, sagt seine Schwester Natalie...... Er ist einfach so gegen diesen Baum gefahren. Er war sofort tot. Warum? Max ist tot, doch seine Schwester Natalie, seine Freundin Annika und sein Kumpel Paul überleben diesem schrecklichen Unfall. Es war das Ende einer Schulwoche und Montag geht wieder jeder zur Schule, außer Max. Eine Lehrerkonferenz wird abgehalten, an der auch der kranke Lehrer Herr Brückner teilnimmt, obwohl er momentan nicht unterrichtet, doch er war seit geraumer Zeit Max Mathelehrer und hat dabei zu sein. Bei der Gelegenheit lernt er auch den Vertretungslehrer kennen, der eiskalt erscheint. Herr Bollschweiler ist sichtlich nervös und muss sein Gesicht wahren, denn er weiß genau was er getan hat. Max Eltern sind fertig mit der Welt, vor allem seine Schwester und Mutter, doch auch sein Vater trauert und fühlt sich mitschuldig und spürt auch, dass seine noch übrige Familie mit dem Finger auf ihn zeigt. Dann ist da noch Annika und Paul, die natürlich nach dem Unfall auch ins Krankenhaus gebracht werden, da sie einige Verletzungen davon getragen haben. Paul mehr wie Annika, die schon zu Hause ist, als Paul noch drin bleiben muss. Delia, eine Floristin, die in Max Leben getreten ist wie ein Licht, eine Oase der Erholung. Alles haben ihre Geschichte zu Max Tod beizutragen, alle fühlen sich mitschuldig. Meine Meinung: Als ich meine vielen Bücher mal neu sortiert habe, ist dieses Buch irgendwie rausgestochen und ich nahm mir vor es zu lesen, wenn ich fertig bin. Wenn man das Cover sieht, weiß man schon dass es ein trauriges Buch sein wird, das mit dem Tod zu tun hat, denn auch die Rinde eines Baumes ist zu sehen. Zu Beginn passiert gleich dieser Unfall, der sehr tragisch verläuft, denn der Fahrer, der so schwer verletzt zu sein scheint wird gar nicht weiter beachtet, sondern die anderen Personen werden befreit. Man kann sich ja denken warum... Die Autorin schreibt die Geschichte in der Perspektive jeder Personen, die in Max Leben eine Rolle gespielt haben, wobei Max Geschichte dabei den größten Teil einnimmt. Seine Schwester war seine Vertraute, zu der er den meisten Bezug hatte, im Gegensatz zu seinem Vater, der immer nur lernen im Kopf hatte. Es gibt bestimmt irgendwo auf der Welt eine Familie bei der es so zugeht und ich hoffe, dass das nicht so ausgeht und sich die Familie irgendwann besinnt, sich die Kinder durchsetzen können. Seine Mutter war als Person mehr im Hintergrund gehalten. Wahrscheinlich wollte die Autorin sie damit als stilles Mäuschen darstellen, dass nicht viel zu sagen hatte. Der Vater war der Boss und was er sagt war Gesetz. Es ist wirklich schrecklich zu lesen, was der Vater mit Max "angestellt" hat. Das große Problem war Mathe. Max geht aufs Gymnasium und die Mathematik, die dort angestrebt wird ist nicht von dieser Welt, das kann ich wirklich so sagen wie es ist, denn ich hab vor Jahren Abitur nachgemacht und Mathematik war wirklich so schwer, dass ich am Verzweifeln war. Was ich nicht alles gemacht habe, um die Rechnungen in meinen Kopf zu bekommen. Ich hatte glücklicherweise eine Freundin dort, die das perfekt konnte und mir und auch anderen versucht hat das beizubringen. Physik war genau das gleiche. Der Lehrer hat was vorne erklärt und ich hab nur Bahnhof verstanden, insofern kann ich mich in Max hineinversetzen. Auch wie Max hatte ich Fächer in denen ich besser war und bei denen ich mich sicher gefühlt habe. Der Unterschied war damals nur, dass ich auf mich selbst gestellt war, hatte niemanden der mich zu irgendwas gedrängt hat oder mir Druck gemacht hat. Ich hab mir den Druck selbst gemacht und wollte das schaffen, da es eine Chance war die nie wieder kommt. Es ist wirklich schade, dass manche Eltern einfach nicht die Zukunft für das Kind wollen, die das Kind will. Man will als Eltern natürlich das Beste für sein Kind. Dass es später ein schönes Leben hat und sich um Geld keine Sorgen machen muss. Aber Geld ist nicht alles im Leben. Glücklich sein kann man auch mit wenig Geld, wenn man z.B. den richtigen Partner an der Seite hat, wenn man ein schönes zu Hause hat oder Dinge um sich die einem gefallen. Jeder definiert Glück anders. Mich macht u.a. mein wunderschöner großer Balkon glücklich, vor allem wenn ich dort bei sommerlichen Temperaturen sitze und lese. Das ist herrlich und da kann ich komplett abschalten. Max wollte so ein Leben wie sein Vater führt nicht haben. Er hat es sich anders vorgestellt. Man sollte den Kindern ein Vorbild sein, natürlich gehört Erziehung auch dazu, aber auch ihnen die nötige Freiheit geben sich zu entfalten. Es ist wirklich schade, dass Max sein künstlerisches Talent nicht ausleben konnte. Ihm wurde alles Zuviel und er hat keinen Lebenswillen mehr gehabt. Das Buch war toll zu lesen und ich bin wirklich traurig, weil ich durch die Geschichte Max so gut kennengelernt habe. Vielleicht gibt es dort draußen einen Max und er weiß nicht weiter. Dann hoffe ich, dass dieser Max eine bessere Lösung findet als einen Baum.

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  • Unvollendet zurückgelassen

    Dann mach ich eben Schluss

    NiQue

    11. September 2017 um 19:59

    Dann mach ich eben Schluss von Christine Fehér Das Buch Erst Erscheinung: September 2013 , Verlag: cbt , Genre/Tags: Jugendbuch, Unfall, Selbstmord, Psychische Belastung, Mobbing , Kapitellänge: Normal bis länger , Perspektive: Verschiedene , Dieses Buch könnte einen Trigger erzeugen (u.a.Selbstmordgedanken)! Worum geht’s? Hierbei handelt es sich darum, aufzuklären, ob Maximilian tatsächlich Selbstmord begannen hat, und dabei fast noch seine Schwester, Freundin und besten Freund mit sich gezogen hätte. Zudem geht es auch noch darum, in Maximilian´Gedankenwelt einzutauchen und seine „Welt“ zu betrachten. Wie vielen negativen, stressigen Ereignissen, Situationen kann ein junger Erwachsener standhalten? Der Schreibstil Zu Anfang gefiel mehr der Schreibstil eher weniger, meiner Meinung nach hätte das komplette Buch aus der Sichtweise des jeweiligen Protagonisten geschrieben worden sein sollen (so wie bei Max) und nicht aus der Erzähler Perspektive. Teilweise war der Schreibstil auch etwas altbacken, dies störte jedoch weniger. - Unvollendet zurückgelassen - Zu Anfang fiel es mir etwas schwer, richtig in die Story zu finden, dies legte sich jedoch schnell. Schnell setzten sich für mich interessante Handlungsstränge zusammen und ein interessanter aber auch ziemlich (emotionaler) Text entstand. So richtige Emotionen kamen zwar nicht rüber, aber ich habe mit den Protagonisten mitfühlen können und mich teilweise gut in sie hineinversetzen können. Auch den Handlungen habe ich gut folgen können. Hierbei ging mir Max´eigene Story ziemlich nahe, diese sollte vielen Menschen zeigen, dass sie genauer um sich schauen sollten. Besonders gefiel mir auch die Darstellung, zur schärfe der plötzlichen Einsicht nach dem schrecklichen Ereignis. Leider kommt der Durchblick vielmals viel zu spät. Ich fand die Protagonisten gut dargestellt, mir gefielen die verschiedenen Perspektiven von den Menschen, die in Max´ Leben und zu dem Ereignis eine wichtige Rolle gespielt haben. All dies war sehr realistisch. (Achtung möglicher Spoiler!) Das Ende hat mich leider verwirrt und im unklaren stehen lassen: Dreht sich die Story nun um ein „Was wäre wenn?“ oder das letzte Kapitel „Wie es hätte sein können“? Eine Aufklärung wäre hier nicht schlecht gewesen, da ich nun mit einer für mich unvollendeten Story abschließen muss. Fazit/Bewertung: Die Story ging mehr sehr nah, ebenso einige Protagonisten. Dadurch ist ein gutes Mitgefühl entstanden. Jedoch gab es für mich keine Momente, die tiefste Emotion übermittelte, dies fehlte mir. Mir gefällt das ungeklärte Ende leider ganz und gar nicht, diese Story hätte ein klares Ende verdient. Der Schreibstil hätte hier und da etwas anders sein können. Ich hätte hierfür sehr gern 5 Sterne vergeben, da sich die Autorin an ein - leider allzu verbreitetes - Thema wagte, und es sehr gut dargestellt hat. Aber wegen gewisser Punkte kann ich hier nur 4 Sterne vergeben. Ich hoffe, dass dieses Buch noch von vielen Menschen gelesen wird.

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  • beiläufig und doch tiefgründig

    Dann mach ich eben Schluss

    bibedibabediboo

    02. September 2017 um 21:56

    Und was, wenn Max einfach einen Schlussstrich ziehen wollte? Es allen zeigen: seinem Manager-Vater, der ihn nur nach Leistung beurteilte. Seiner unterkühlten Freundin Annika, die ihn ständig umkrempeln wollte. Seinem besten Freund Paul, der gleichzeitig sein stärkster Konkurrent war. Seinem Lehrer, der nur in Noten denkt. Seiner großen Liebe Delia, die ihn verlassen hat. Einfach abhauen. Ruhe haben. Ist es das, was Max wollte, als er sein Auto gegen den Baum steuerte? Oder stand er einfach unter Schock, weil er etwas herausgefunden hatte, das ihm den Boden wegzog? Max hat Freunde und Familie in Trauer gelähmt zurückgelassen. Stückchen für Stückchen müssen sie das Bild seines Lebens zusammensetzen, um die Antwort zu finden. Und jeder hat ein Puzzleteil Schuld hinzuzufügen …meine meinung: Das Buch schaffte es zwar nicht in meine top 10, aber reine zeitverschwendung war es auch nicht, besonders beeindruckt, oder besser gesagt zum nachdenken angeregt, hat mich der titel des buches im vergleich zur handlung selbst. "Dann mach ich eben Schluss" klingt so beiläufig, so schnell dahin gesagt, wenn nicht sogar schon fast emotionslos. Aber dieser leidenschaftslose Titel hat mich sprachlos zurückgelassen, denn die Gründe, die bei Max zum Suizid geführt haben, sind alles andere als beiläufig. Keiner beendet sein Leben ohne guten Grund. Etwa in der Mitte des Buches habe ich mich wegen des Titels zu Hause lautstark aufgeregt (wie konnte die Autorin nur so einen Titel wählen?? Max stirbt doch nicht aus Spaß!!) Ich muss allerdings sagen, dass mich Max Geschichte erst aus der Sicht der Eltern, besonders des Vaters, mitgenommen hat. Davor kam mir die Geschichte genauso emotionslos wie der Titel vor.Das Buch hat zwar schon 400+ Seiten, trotzdem hätte ich noch ein paar Antworten gewollt. Z.B. der Vater, der der zukünftigen Schule von Max Geld spendet oder einige seiner Arbeiten, warum das Kapitel rund um Annika und Paul gerade dann endet, wenn sich Simon meldet, ob es Maßnahmen gegen den jungen Mathematiklehrer geben wird, etc. Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte dennoch sehr gut gefallen und ich kann sie jedem nur wärmstens empfehlen. Ein sehr rührendes Buch über Ängste, erwachsen werden, Leistungsdruck und Umgang mit Trauer.

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  • Tiefgründig; regt zum Nachdenken an

    Dann mach ich eben Schluss

    Faancy

    29. June 2015 um 17:33

    "Dann mach ich eben schluss" beschäftigt sich nicht, wie man aufgrund des Titels vermuten könnte mit einer Liebesgeschichte, sondern um einen jungen Mann, der so wenig Sinn in seinem Leben gesehen hat, dass er kurzer Hand sein Auto gegen einen Baum steuert und es damit für immer beendet. Schluss macht. Zurück bleibt die Frage, warum er das getan hat. So steigt man in die Geschichte ein und erfährt Stück für Stück, was Max dazu getrieben hat, es zu beenden. Wir gehen mit den Hinterbliebenen auf die Suche nach der Antwort und zwar in Form von einzelnen Abschnitten, die jeweils die Sicht einer bestimmten Person und ihrer Beziehung zu Max zeigt. Die einzelnen Sichtweisen (Lehrer, Eltern, Schwester, Kumpel, Freundin, Liebe) werden durch einen veränderten, angepassten Schreibstil unterstützt. Der Leser bekommt einen Blick auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten und entwickelt Stück für Stück ein Bild von Max.  Manche Satzstellungen sind so ungewohnt gewesen, dass ich teilweise darüber gestolpert bin und mein Lesefluss  ins Stocken kam. Ich konnte mich allerdings leicht wieder "fangen".  Das Buch lebt nicht von Spannung oder bestimmten Höhepunkten. Es ist sehr ruhig und soll niemanden unterhalten, sondern den Leser zum Nachdenken anregen. Und das schafft Christine Fehér in meinen Augen definitiv. Die Geschichte von Max ist sehr tiefgründig und traurig, weil es so nah an der Realität ist. Dennoch wird man von der Traurigkeit nicht überrollt und behält einen gewissen Abstand. Was aber durchaus gewollt ist und auch angemessen ist.  Wir erhalten auch einen Einblick in die Sicht von Max, was natürlich sehr interessant war, aber leider auch seine Längen hatte. Es hätte nicht geschadet es an einigen wenigen Stellen etwas kürzer zu halten und auch Delias Sicht am Ende hätte nicht so ausschweifend sein müssen. Das ist der größte Kritikpunkt an dem Buch, weil es ein bisschen die Stimmung und die Thematik gestört hat.  Die Autorin hat ein sehr ernstes Thema angesprochen, worüber man nicht totschweigen sollte, weil es im echten Leben leider oft genug Selbstmorde gibt. Sie möchte dem Leser zeigen, dass man mit offenen Augen durchs Leben gehen sollte und einen Blick für das Unsichtbare entwickeln soll. Es gibt immer Anzeichen, dass es einer Person nicht gut gehtt und wenn sie noch so klein sind. Man darf es nicht ignorieren und muss mehr Acht auf seine Mitmenschen nehmen. Aber das Buch ist nicht nur ein Appell an Außenstehende, sondern auch an einen selbst. Niemand sollte seine Gefühle in sich reinfressen. Genauso wenig, wie man sich von anderen unterdrücken lassen sollte.  "Dann mach ich eben schluss" ist eine Geschichte mit viel Tiefgang und einer großen Message. Das Buch ist bei Weitem nicht nur für Jugendliche geeigent - auch Eltern und vor allem Lehrer sollten es lesen. Ich könnte mir sogar sehr gut vorstellen, dass es als Schullektüre dienen könnte. Es schärft vielleicht die Sinne ohne, dass sich die Stimmung und Trauer dermaßen auf den Leser auswirkt, dass er niedergeschlagen ist und nicht weiter lesen kann. Ich empfehle das Buch jedem, der sich für ernste, realitätsbezogene Bücher interessiert.

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  • Dann mach ich eben Schluss von Christine Fehér

    Dann mach ich eben Schluss

    Buecherseele79

    01. April 2015 um 14:40

    Ein Buch das wirklich unter die Haut geht, die ganze Zeit möchte man nur eines- Maximilian in den Arm nehmen. Das Buch beginnt mit dem Unfall bzw. den Gespräche zwischen Sanitäter und den Überlebenden. Danach beginnt in dem Buch jeder seine Schuld und die Frage um das Warum zu verarbeiten-erst Schwester und Eltern von Maximilian, dann seine Lehrer, sein bester Freund, seine Freundin und zum Schluss eine neue Freundin die ihm viel Hoffnung gegeben hat. Keiner kann bzw. will an den Selbstmord glauben, denn keiner hat die Anzeichen dafür gesehen.....Dieses Buch beschreibt sehr erdrückend wie es sich für Kinder/Jugendliche/Heranwachsende anfühlt wenn sie von allen Seiten nicht beachtet werden, Mitläufer sind, ständig bemängelt werden, bevormundet, unter Druck gesetzt. Maximilian kann hervorragend zeichnen und malen und findet nur bei seinem alten Lehrer die Bestätigung dieses Talent unbedingt zu nutzen, alle anderen übergehen es, seinem Vater ist das Gekritzel zuwider, Maximilian soll studieren, ein super Abi hinlegen, die Schwester will ihrem Bruder nicht ständig zur Seite stehen, die Freundin nörgelt nur, seinem Freund gelingt alles auf Anhieb und Maximilian hat seinen Wert im Leben nicht gefunden. Egal war er tut, alles ist falsch, alles ist dumm und nichts ist passend für sein Umfeld. Maximilian eckt nicht an, setzt sich nicht durch und der Druck der auf ihm lastet wird nicht mehr tragbar. Ein eindringliches Buch für die heutige Zeit- lasst Handy und Facebook mal weg, geht auf die Leute zu, hört ihnen zu, seid für sie da und gebt euren Kindern Flügel und keine Ketten. Das Ende vom Buch ist interessant und jeder muss für sich selbst entscheiden- Unfall oder Selbstmord? Absolute Leseempfehlung.

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  • Dann mach ich eben Schluss von Christine Fehér

    Dann mach ich eben Schluss

    Buecherseele79

    01. April 2015 um 13:32

    Ein Buch das wirklich unter die Haut geht, die ganze Zeit möchte man nur eines- Maximilian in den Arm nehmen. Das Buch beginnt mit dem Unfall bzw. den Gespräche zwischen Sanitäter und den Überlebenden. Danach beginnt in dem Buch jeder seine Schuld und die Frage um das Warum zu verarbeiten-erst Schwester und Eltern von Maximilian, dann seine Lehrer, sein bester Freund, seine Freundin und zum Schluss eine neue Freundin die ihm viel Hoffnung gegeben hat. Keiner kann bzw. will an den Selbstmord glauben, denn keiner hat die Anzeichen dafür gesehen.....Dieses Buch beschreibt sehr erdrückend wie es sich für Kinder/Jugendliche/Heranwachsende anfühlt wenn sie von allen Seiten nicht beachtet werden, Mitläufer sind, ständig bemängelt werden, bevormundet, unter Druck gesetzt. Maximilian kann hervorragend zeichnen und malen und findet nur bei seinem alten Lehrer die Bestätigung dieses Talent unbedingt zu nutzen, alle anderen übergehen es, seinem Vater ist das Gekritzel zuwider, Maximilian soll studieren, ein supe Abi hinlegen, die Schwester will ihrem Bruder nicht ständig zur Seite stehen, die Freundin nörgelt nur, seinem Freund gelingt alles auf Anhieb und Maximilian hat seinen Wert im Leben nicht gefunden. Egal war er tut, alles ist falsch, alles ist dumm und nichts ist passend für sein Umfeld. Maximilian eckt nicht an, setzt sich nicht durch und der Druck der auf ihm lastet wird nicht mehr tragbar. Ein eindringliches Buch für die heutige Zeit- lasst Handy und Facebook mal weg, geht auf die Leute zu, hört ihnen zu, seid für sie da und gebt euren Kindern Flügel und keine Ketten. Das Ende vom Buch ist interessant und jeder muss für sich selbst entscheiden- Unfall oder Selbstmord? Absolute Leseempfehlung.

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  • Eine bewegende Geschichte

    Dann mach ich eben Schluss

    MacBaylie

    15. February 2015 um 23:45

    Meine Meinung: „Dann mach ich eben Schluss“ ist, wie der Titel schon vermuten lässt, ein unfassbar bewegendes Buch.  Das Buch beginnt mit dem Ende. Dem Ende von Max. Einem 18-jährigen Abiturienten, dessen Leben eigentlich gerade erst am Anfang stand.  Zugegeben, Suizid ist wahrlich kein leichtes Thema, aber wenn man sich mal vor Augen führt, dass sich beinahe jeden 2. Tag oder jede 2. Nacht ein junger Mensch das Leben nimmt, sollte man sich auch den schwierigen Themen stellen und sie keinesfalls totschweigen, denn das geht uns alle an. Sind wir doch alle in irgendeiner Weise Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Freund, Freundin, Lehrer … oder gar selbst Betroffener. Schweigen, Wegsehen, Ignoranz … und Druck sind das Futter für aufkeimende Todessehnsuchten. Die Geschichte erzählt eindrucksvoll aus mehreren Perspektiven, wie Max’ Eltern, seine Schwester, der Freund und die Freundin, der Lehrer … nach Max’ Tod, aber auch schon zu seinen Lebzeiten, mit ihm umgegangen sind. Schuldgefühle, Schuldzuweisungen, Hilflosigkeit, Fassungslosigkeit, Verständnislosigkeit sind nur einige Schlagworte, denen sich alle Beteiligten stellen müssen, über die jeder nachdenken muss. Auch wir Leser. Nur, dass wir den großen Vorteil haben „vordenken" zu können. Gibt es auch nur einen Menschen, auf den wir diese Geschichte - die Anzeichen, die Max uns aufgezeigt hat - in irgendeiner Weise beziehen können, können und sollten wir rechtzeitig handeln.  Meiner Ansicht nach ist „Dann mache ich eben Schluss“ ein äußerst gelungenes Buch zu diesem Thema. Es macht (jungen) Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, keinen Sinn mehr im Leben sehen, Mut diese Sinnlosigkeit zu überwinden. Zeigt, dass sie nicht alleine sind und dass es auch anders ausgehen kann, wenn man sich rechtzeitig Hilfe holt, auch wenn es schwer fällt. Verdeutlicht, dass es Entscheidungen gibt, die man nicht rückgängig machen kann. Leute im Umfeld werden nachvollziehbar auf Anzeichen und versteckte Hilferufe sensibilisiert. Fazit: Eine fesselnde und bewegende Geschichte, die sensibilisiert, und Betroffenen Mut macht aufzubegehren, wenn Aussichtslosigkeit aufkeimt und zu wachsen droht. 

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  • Wenn das Leben nur noch einen Ausweg bietet...

    Dann mach ich eben Schluss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. November 2014 um 19:30

    Max ist tot. Gegen einen Baum gerast. Mit seiner Schwester, seinem besten Freund und seiner Freundin im Auto. War es Selbstmord oder doch ein Unfall? Was hat Max dazu getrieben? Und: hätte es verhindert werden können? "Dann mach ich halt Schluss" ist ein Jugendbuch von Christine Fehér und beschäftigt sich mit dem schweren Thema Suizid und dessen Auslöser. Das Buch hat mich bewegt, teilweise so stark, dass ich beim Lesen pausieren musste. Die Geschichte wird von verschiedenen Personen erzählt. Zu Wort kommen Max' bester Freund Paul und seine Freundin Annika, seine Eltern, seine Schwester Natalie sowie sein Mathelehrer Herr Brückner. Jeder erzählt aus seiner Perspektive, wie er Max erlebt und kennengelernt hat, jeder erhebt Vorwürfe, ob nun gegen sich oder andere. Und nur bei einigen reift die Erkenntnis, dass sie mehr hätten tun können, dass sie hätten fragen müssen, als Max ganz unten war. Diese Kapitel zeigten, mit welchen Fragen die Überlebenden zu kämpfen haben, welche Anklagen sie gegen sich selbst erheben. Und über allem steht nur eins: WARUM? Auch Max selbst kommt zu Wort. Und in seine Beschreibungen konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Er ist sensibel, schüchtern und ruhig. Max will nicht kämpfen, er will einfach nur das machen, was ihm Spaß macht. Doch da sind die Erwartungen seines Vaters, die Ansprüche seiner Freundin und sein bester Freund, der einfach nur ein Überflieger ist. Und allen will Max es recht machen, ohne dabei auf sich zu achten. Das hat mir stellenweise die Tränen in die Augen getrieben. Der Stil von Christine Fehér ist sehr gut zu lesen. Ihre Erzählweise drückt genau die Schwere aus, die nach so einem Tod bleibt und sie bringt die Verzweiflung von Max so emotional und natürlich rüber, dass ich einfach nur noch mitfühlen und mitleiden konnte. Das Buch ist zwar für Jugendliche geschrieben, sollte aber auch von den Eltern beziehungsweise von Erwachsenen generell gelesen werden. Denn die Autorin schafft es sehr gut, den Druck, unter dem Max leidet, darzustellen. Vielleicht findet sich der ein oder andere darin wieder und erkennt, dass es auch andere Wege als den endgültigen gibt. Fazit: ein mehr als bewegendes, aber kein leichtes Jugendbuch. Eine klare Leseempfehlung dennoch von mir!

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  • Eine Suche nach Schuld, Verständnis, die Frage nach dem Warum.

    Dann mach ich eben Schluss

    Buchraettin

    Max ist tod. Bei einem Autounfall wurden seine Schwester und seine Freunde schwer verletzt, Max tödlich. War es ein Unfall? War es Selbstmord? Das Buch erzählt nun aus der Sicht seiner Schwester, die nach Hinweise sucht. Seine Eltern, speziell sein Vater kommt zu Wort. Sein Lehrer, der nach einem Infarkt nicht an der Schule bleiben konnte. Seine Freundin und sein bester Freund. Es werden Schuldgefühle geäußert. Die Figuren begeben sich auf Spurensuche aus ihrer jeweiligen Sichtweise. War es ein Unfall oder war es Selbstmord? Hätte Maximilian den Tod der anderen, die mit im Auto saßen und nun schwer verletzt sind zum Teil wirklich billigend in Kauf genommen?   Es ist keine geradlinige Erzählung wie ich das aus Romanen kennen. Hier kommt in jedem Kapitel ein Protagonist zu Wort. Die Schwester, die Selbstzweifel und die Vorwürfe an den Vater, der Max unter Druck setzte, die Frage, ob sie etwas hätte ändern können. Hätte sie den Unfall nicht vorhersehen können? Der Vater, anspruchsvoll an Max, dominierend, seine eigentliche Leidenschaft das Zeichnen ablehnend, hat er ihn so unter Druck gesetzt? Selbstzweifel, Schuldvorwürfe, Trauer. Die Autorin schafft es  mit dem Buch jedem einzelnen von ihnen ein Gesicht zu geben, eine Stimme. Auch Max bekommt immer mehr ein Gesicht. Wer war er eigentlich?  Auch er bekommt eine Stimme in diesem Buch. Was wird er dazu sagen, wird das alles Klären? Ich fand die Mischung, wie die Figuren erzählen auch toll. Da wird eine Art innerer Monolog benutzt, eine Art Chat zwischen den Freunden, eine Dienstbesprechung der Lehrer oder auch Tagebucheinträge. Das ist eine wirkliche Vielfalt an Darstellungen, die diese Geschichte lebendig werden lassen und den Leser entführen hautnah daran teilzunehmen. Aber auch immer wieder Erzählstränge, auch aus der Vergangenheit aus Sicht von Max. Das ist etwas wodurch ich als Leser eine Art Rundumblick auf das Geschehen erhalte. Im Anhang findet der interessierte Leser noch einige Musiktitel zum Nachhören. Ich fand das Buch ist sehr intensiv, es nimmt einen Leser gefangen. Manchmal fand ich die Sätze fast etwas verschachtelt, aber dadurch wird ein wenig die Atemlosigkeit deutlich, die Anspannung, die sich hinter dieser Geschichte verbirgt. Eine Suche nach Schuld, Verständnis, die Frage nach dem Warum. Es ist ein anspruchsvolles Jugendbuch, das einem nahe geht.

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    • 2
  • Geschichte eines Jungen, der am Leben verzweifelte

    Dann mach ich eben Schluss

    Kleine1984

    19. September 2014 um 23:56

    Es geht um Max. Max ist nach einer Party mit seinem Auto in einer Kurve gegen einen Baum gerast. Dabei wurde er getötet sowie seine Schwester, seine Freundin und sein bester Freund verletzt. Alle stellen sich die Frage, ob er es mit Absicht getan hat, oder ob es nur ein Unfall war... Die Autorin erzählt die letzten Monate vor dem Unfall aus der Perspektive der verschiedenen Figuren, Lehrer, Vater, Schwester, Freunde und natürlich aus der Sicht von Max. Es wird schnell klar, dass Max sehr unter seinem Vater, seinem Schulversagen und der unerfüllten Liebe gelitten hat. Trotzdem bleibt die Tat in meinen Augen unmotiviert. Auch habe ich Schwierigkeiten mit dem Charakter von Max. Er scheint in sich gefangen zu sein, kann sich nicht gegen andere durchsetzen, kann seine Meinung nicht vertreten, traut sich nicht mit anderen zu reden. Auch werden viel zu viele Klischees bedient. Die über ehrgeizigen Eltern, das Versagen in Mathe usw. Das Buch hat mich trotzdem berührt. Das Thema ist einfach viel zu ernst.

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  • Leider ein kompliziertes Ende!

    Dann mach ich eben Schluss

    Sophiiie

    Inhalt Der 18-jährige Maximilian fährt in einer Verhängnisvollen Nacht gegen einen Baum und ist sofort tot. Seine Schwester, sein bester Freund Paul und seine Freundin Annika überleben verletzt. War es ein Unfall oder wollte er sich umbringen?Personen aus seinen Leben erzählen hier in verschieden Kapitel ihre Sicht der Dinge und wie sie nach dem Unfall leben. Ein Puzzle das nach und nach zusammen gesetzt wird. Cover & Titel Mich hat das Cover sofort überzeugt. Vor allem das zweideutige ein Baum in dessen Rinde ist der Titel geritzt. So wie das Auto Spuren hinterlassen hat beim Unfall. Der titel deutet darauf hin, dass es Selbstmord war und eher spontan ,aber ob es wirklich Suizid war weiß man nicht. Meinung Mir hat der Aufbau relativ gut gefallen. Er macht es spannend ,weil man immer wieder Bruchstücke erfährt und diese aber nicht weiter ausgebaut werden und erst später andere Personen erkläre diese Bruchstücke dann und so enstehen Spannungsbögen. Die Charaktere sind sehr gut gewählt. Die Freundin die so automatisch wirkt, Paul der immer besser als sein Freund scheint, die Schwester die Max so oft verteidigt hat, der liebevolle Lehrer und der der Lehrer der so scheint als wäre er aus Eis und dann noch der strenge Vater der unbedingt will das sein Sohn später Arzt oder Richter wird. An den Punkt wo man glaubt die Spannung ist weg kommt zum Glück eine neue Person und es wird noch einmal interessant.Das Ende ist eigentlich klar aber dann liest man die letzten 2 Seiten und denkt sich "Was jetzt?" und man kennt sich gar nicht mehr aus. Fazit Gutes Buch, super Charaktere aber leider ein sehr sehr komisches unverständliches Ende.

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    • 2

    Floh

    05. August 2014 um 11:41
  • Zum Nachdenken !!!

    Dann mach ich eben Schluss

    Sternenwanderer-01

    21. January 2014 um 12:39

    Wieder mal ein Ausflug in ein anderes Genre, dank Klaus von bookola.de. Haltet auf jeden Fall Taschentücher bereit, denn das Buch könnte Gefühle in euch wachrufen, die ihr nicht kontrollieren könnt. Die Geschichte fängt schon mit einer Hiobsbotschaft an. Max ist 18 Jahre und tot. Ja, er starb bei einem Autounfall. Die anderen drei Insassen haben überlebt. Mehr oder weniger. Denn es war kein Zufall. Max hat, zumindest für mich persönlich, den schlimmsten Weg eingenommen, denn man gehen kann. Er hat Selbstmord begangen. Sein Auto einfach bei voller Geschwindigkeit gegen einen Baum gefahren. Vor allem die Hintergründe wiegen schwer. Und sind für mich ein Grund mehr, über dieses Thema nachzudenken. Ein Vater, der immer nur erwartet und nimmt, nichts gibts. Eine Mutter, die Mutter ist, nicht mehr und nicht weniger. Eine Freundin, die hohl wird, sobald man an ihrer Oberfläche kratzt. Und ein Freund. Paul, dazu muss ich was schreiben. Ein Mensch wählt den Freitod, und bringt dabei auch fast seine Freunde um. Schlimm, doch warum hat er seine Freunde auch diesem Risiko ausgesetzt? Fragen die wir nicht beantworten können, den die wichtigste Person, die es uns erklären könnte ist tot. Und dann passiert etwas an Max´ Grab. Paul sagt ihm er sei wütend auf ihn, weil er ihn fast getötet hätte. Das machte mich sprachlos. Ein Mensch, ein 18jähriger Junge, begeht Selbstmord. Alleine schon der Entschluss und die Tat, lassen uns erahnen, was er wirklich durchgemacht hat, um diesen Schritt zu gehen. Doch auch noch im Grab, ich benutze das Wort nur, weil mir kein besseres einfällt, beschimpft zu werden, von seinem besten Freund. Der mitunter auch Schuld an dieser Tat hat. Das hat mich schockiert. Ich habe bereits ein ähnliches Buch gelesen, das mich sehr berührt hat. So wie auch dieses Werk, das mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Mich beschäftigen solche Themen, weil es heute zum Alltag gehört. Nur spricht niemand darüber, und vielleicht ist das ja das Schlimme an der ganzen Sache. Es wird einfach totgeschwiegen. Denn, ob es unsere Mitmenschen, oder Freunde nun zugeben oder nicht. Meines Erachtens hat jeder Gewissensbisse, wenn jemand aus dem näheren Umfeld Selbstmord begeht. Lest dieses Buch, macht euch Gedanken über das Leben, den Alltag. Denkt über euer Leben nach, was müsste euch passieren, damit ihr zu so einem Schritt fähig wärt? Wenn ihr von Familie und Freunden keinen Rückhalt hättet? Habt ihr vielleicht schon einmal daran gedacht? Verlangt ihr zuviel von euren Kindern, Freunden, Familie? Überlegt mal, wenn so etwas passiert, ob ihr die Situation vielleicht verhindern hättet können? Ja genau, wenn jemand diesen Schritt geht, ist es zu spät. Man kann es nie mehr rückgängig machen. Man kann es nicht zurückspulen, wie bei einem Film. Das Leben hat keine Stoptaste, es geht einfach weiter. Ich schreibe auch nicht viel zum Inhalt, da es jeder selber lesen sollte. Und sich sein eigenes Bild schaffen soll. Nehmt euch dieses Buch zu Herzen, und denkt nicht, wie kann eine Autorin so etwas nur schreiben. Sondern denkt daran, solche Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen. Nehmt euch selbst mal ein bißchen zurück und horcht euch mal in eurem Freundekreis um. Nur wer zuhören kann, ist ein guter Freund. Vielen Dank an Christine Fehér, für eine Geschichte die das Leben schreibt, und mir einfach wieder etwas Anstoss gibt. Meine Freunde einzuladen, ihnen zu zuhören. Ihnen das Gefühl zu geben, du bist mir wichtig. Du kannst jederzeit zu mir kommen, mit allen Problemen. Wir versuchen sie gemeinsam zu lösen. Hierfür gibts es die ultimative Leseempfehlung und   ich vergebe 5 von 5 Tränen

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  • Ein weiterer realitätsnaher wie fesselnder Roman von Christine Fehér

    Dann mach ich eben Schluss

    AusZeit-Mag

    29. November 2013 um 21:23

    ~Inhalt~ Der 18-jährige Max hat einen Autounfall. Er stirbt. Seine drei Mitfahrer überleben. Und alle überlegen im Nachhinein: wollte Max sich absichtlich das Leben nehmen? Wenn ja, warum? Was ist passiert? Ist sein Vater Schuld an seinem Selbstmord, weil er immer nur Leistung sehen wollte? Oder seine Freundin, die etwas mit seinem besten Freund hatte? Oder sein Lehrer, der mit ihm auf Kriegsfuß stand? Die Hinterbliebenen beginnen, über Max und das, was passiert ist, nachzudenken und sehen sich alle mit der Schuld-Frage konfrontiert … ~Einschätzung~ Autorin Christine Fehér hat sich mit ihrem Buch „Dann bin ich eben weg. Geschichte einer Magersucht“ bereits einen Namen gemacht. Auch mit ihrem Roman „Dann mach ich eben Schluss“ beschäftigt sie sich mit sehr realitätsnahen Themen wie Selbstmord, Mobbing, Ängste, Druck und mehr, was ein großes, nachdenklich stimmendes Gesamtwerk ergibt. Max war besonders kunstbegabt. Er hat unglaublich beeindruckende Bilder gemalt, auf denen man nun, nach seinem Tod, beinahe „heraussehen“ kann, welche Person ihn in welcher Weise nahe gestanden hat. Wie er seine Mitmenschen sah, denn Max war ein eher introvertierter junger Mann, der schließlich zu einer grausamen Tat übergreift: Er verursacht mit seiner Schwester und zwei seiner Freunde im Auto einen Unfall, der lediglich für ihn tödlich endet. Nun beginnen alle zu überlegen, warum Max nur so weit gehen konnte. Hat er wirklich so gelitten? Jeder, der ihn kannte, muss sich fragen, ob er Teilschuld hat und wenn, warum. Hätte Max doch gerettet werden können? Das Buch wird aus verschiedenen Sichten erzählt. Aus der von Max‘ Schwester, aus denen seiner Eltern, des Lehrers, seines besten Freundes, der auch mit im Auto saß, als es passierte usw. Dabei bekommt man als Leser immer mehr den Eindruck, den stillen Max kennen zu lernen. Aber auch die Figuren, die in seinem Leben eine Rolle gespielt haben. Sein Tod wird zum Anlass genommen, über das, was einen jungen Menschen „zerstören“ kann, nachzudenken. Und dies wird von der Autorin auf besonders intensive, ausführliche wie treffsichere, aber sensible Art getan. „Dann mach ich eben Schluss“ ist ein gelungener Roman mit einem so ernsten Thema, das sich auch tatsächlich so ereignen könnte. Für jüngere Leser genauso wie für erwachsene Leser durchaus interessant. ~Fazit~ „Dann mach ich eben Schluss“, ein weiterer realitätsnaher wie fesselnder Roman von der deutschen Autorin Christine Fehér, der den Leser zum Mitdenken über die Themen Schuld, Ängste, Selbstmord und Mobbing anregt. Von mir gibt es gute 4 von 5 Punkten. (DL)

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