Christine Fehér Weil ich so bin

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(3)
(2)
(5)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Weil ich so bin“ von Christine Fehér

Jona kann nicht sagen, ob er ein Junge oder ein Mädchen ist, denn er wurde mit beiden Geschlechtsmerkmalen geboren. Von seinen Eltern als Junge erzogen, fühlt er sich von klein auf ebenso sehr als Mädchen. Heute, mit 15, schlüpft Jona immer noch gerne in seine weibliche Rolle, schminkt sich und geht mit seiner besten Freundin Mia Klamotten kaufen. In der Schule wird er für sein Auftreten oft angefeindet, aber auch bewundert. Als sich Jona in den angesagten Leon verliebt, bringt das nicht nur ihn ziemlich durcheinander…

Eine einfühlsam erzählte Liebesgeschichte von Christine Fehér für Leser ab 13 mit einer einfachen-normalen Lesbarkeit.

— Sabine_Kruber
Sabine_Kruber

Eine Interessante Geschichte über einen Jungen und ein Mädchen, die sich einen Körper teilen, über das anders sein & das sich selber finden.

— Leseeule96
Leseeule96

Leider etwas zu flach, zu plump, aber ein wichtiges Thema & gut, dass sich Frau Fehér immer damit auseinandersetzt.. geht aber besser.

— ClaraOswald
ClaraOswald

Eine wunderbare Geschichte über Familie & Freundschaft, starker Persönlichkeit u. der Suche nach sich selbst.

— Katis-Buecherwelt
Katis-Buecherwelt

Diskriminierung entsteht durch Unwissenheit. Dieses Buch klärt auf und fördert so Akzeptanz und Toleranz.

— EmmyL
EmmyL

Stöbern in Jugendbücher

Vom Suchen und Finden

Süß-unbeholfene Liebesgeschichte mit toller Atmosphäre und großartigen Dialogen

Amilyn

Am Abgrund des Himmels

Dramatische Liebesgeschichte mit einem Hauch Fantasy

Blintschik

Magonia

Magonia - nicht nur ein atemberaubendes Cover, sondern auch eine Geschichte, welche viel mehr in sich hatte als gedacht!

buchliebe_by_kerstin

Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

super Buch, mal eine nicht ganz eindeutig gute oder Schlechte Hauptfigur. Wie wird sie sich entwicklen?

Sternchenschnuppe

Goldener Käfig

Endlich geschafft! Dieses Buch hat mindestens 200 seiten zu viel... hoffe auf den nächsten Teil:/

Alina97

The Hate U Give

Spannende, eindringliche Geschichte über die Benachteiligung der Schwarzen in der heutigen amerikanischen Gesellschaft.

Avila

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Tolle Geschichte

    Weil ich so bin
    Leseeule96

    Leseeule96

    05. March 2017 um 00:00

    Jona ist anders. Er ist als Zwitter geboren, was bedeutet, dass er sowohl männliche, als auch weibliche Geschlechtsorgane besitzt. Als Kind ist es noch einfach, doch mit der Pubertät, entwickelt er sich nach außen hin immer mehr zu einem Jungen, fühlt sich aber trotzdem immer noch zur Hälfte wie ein Mädchen. Für ihn steht fest, er möchte beide Seiten leben und nicht unterdrücken müssen. Aber nicht alle in seinem Umfeld gehen damit so gelassen um wie zum Beispiel seine beste Freundin Mia. Dies war mein erstes Buch über dieses Thema und obwohl ein kleiner Teil in meinem Kopf in Frage stellt, wie so etwas überhaupt möglich ist, finde ich es auch unheimlich spannend und interessant. Es ist einfach traurig, dass Menschen wie Jona einfach immer noch so wie Außenseiter behandelt werden. Man sollte meinen, dass wir im 21. Jahrhundert mittlerweile soweit sein sollten, dass jede Art von Sexualität normal ist. Aber nein, leider gibt es da immer noch genug Menschen, die dagegen halten. So auch in diesem Buch. Ich fand wirklich toll, dass es aber noch mehr Leute gab, die zu Jona gehalten haben und ihn einfach als Menschen akzeptiert und nicht auf sein Geschlecht reduziert haben. Auch seine Familie ist erstaunlich gelassen mit diesem Thema umgegangen. Das fand ich wirklich schön! Der Schreibstil der Autorin ist locker leicht und ich hatte keinerlei Probleme, der Geschichte zu folgen. Da das Buch sehr dünn ist, habe ich es auch wieder in einem Rutsch gelesen und auch wenn es ein kurzes Vergnügen war, so hat mir das Buch trotzdem gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter! 

    Mehr
  • ~ authentisch ~ mitfühlend ~ nachhaltig

    Weil ich so bin
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    04. July 2016 um 18:50

    Klappentext:Jona kann nicht sagen, ob er ein Junge oder ein Mädchen ist, denn er wurde mit beiden Geschlechtsmerkmalen geboren. Von seinen Eltern als Junge erzogen, fühlt er sich von klein auf ebenso sehr als Mädchen. Heute, mit 15, schlüpft Jona immer noch gerne in seine weibliche Rolle, schminkt sich und geht mit seiner besten Freundin Mia Klamotten kaufen. In der Schule wird er für sein Auftreten oft angefeindet, aber auch bewundert. Als sich Jona in den angesagten Leon verliebt, bringt das nicht nur ihn ziemlich durcheinander… Zum Buch:Auf dem Cover sieht man einen jungen Mann und erst beim genaueren Hinsehen, erkannte ich Lippenstift auf seinem Mund. Ich fragte mich, um was es sich handeln könnte und lag mit meiner Vorahnung annähernd richtig.Der Schriftzug ist sehr neutral, hat aber kleinere Clippings, die einen weiteren Hinweis auf den Inhalt geben. Eine beeindruckende Gestaltung, die den Inhalt widerspiegelt und real auf mich wirkt.Erster Satz:"Ein Prachtbaby haben sie da bekommen, sagte die Hebamme zu Sandra und hüllte das Neugeborene schnell in ein vorgewärmtes Handtuch."Meine Meinung:"Weil ich so bin" von Christine Feher ist mein zweites Buch, was ich von der Autorin gelesen habe und bei der es sich um eine authentische Geschichte handelt. Auch hier hat mich die Schriftstellerin wieder gepackt und in ein mir bisher unbekanntes Terrain geführt.Als Jona/Joana geboren wurde, war schnell klar, dass sie kein normales Kind ist. Sie/Er ist ein Hermaphrodit, wovon es nur ca. 80.000 Menschen in Deutschland gibt. Jona hat weibliche, als auch männliche Geschlechtsorgane. Die Eltern entscheiden sich gegen eine Operation und überlassen es ihrem Kind, sich zu entscheiden, als was es gerne Leben möchte. Dass es Schwierigkeiten mit sich bringt, ist allen bekannt. Wie wird Jona/Joana sich entscheiden und wie geht ihre Außenwelt damit um?Diese Geschichte dreht sich um das Thema Hermaphroditen, was ich bisher nicht unter diesem Wortlaut und der körperlichen Form kannte. Ich wurde durch die Autorin sanft in die Thematik herangeführt und war emotional mit dem Protagonisten eins. Ich konnte die Gefühle und Gedanken spüren und war sehr beeindruckt von der Stärke des Charakters. Joana/Jona hat nicht nur Freunde um sich herum, sondern auch solche, die sich über sie lustig machen. Sie wird gemobbt und nicht zu knapp.Der Schreibstil von Christine Feher ist sehr lebendig und ergreifend. Sie regte mich zum Nachdenken an. Menschen und besonders Kinder können grausam sein, sobald sie merken, dass jemand nicht so ist, wie sie selbst. Die Autorin stellt sehr gut dar, wie sich der Betroffene fühlt und wie "falsch" sich manch andere Leute benehmen und was sie damit anrichten. Jona lässt sich nicht unterkriegen und lebt so, wie sie es für richtig hält.Fazit:"Weil ich so bin" von Christine Feher ist nur ein kleines Büchlein, doch hat die Geschichte dahinter einen weiten Horizont, der mich zum Nachdenken brachte. Eine wunderbare Geschichte über Familie & Freundschaft, starker Persönlichkeit und der Suche nach sich selbst. ~ authentisch ~ mitfühlend ~ nachhaltig 

    Mehr
  • Zielgerichtet und aufklärend

    Weil ich so bin
    EmmyL

    EmmyL

    09. June 2016 um 09:01

    Jona ist ein Hermaphrodit. Der Name entspringt einer griechischen Sage. Bei seiner Geburt waren seine Geschlechtsorgane weiblich, zeigten jedoch auch männliche Anlagen. Durch die Entwicklung männlicher Hormone besonders während der Pubertät veränderten sich die Organe. Jonas Eltern entschieden sich gegen eine Operation, bei der ein Geschlecht festgelegt wird. Sie möchten Jona selbst herausfinden lassen, wo seine Präferenzen liegen. Jona ist aber einfach beides. Manchmal fühlt er sich wie ein Junge und manchmal wie ein Mädchen. Obwohl sich seine Eltern getrennt haben und Jona bei seinem Vater lebt, akzeptieren sie ihr Kind so wie es ist. Das Umfeld reagiert leider etwas anders. In der Schule muss er sich mit Anfeindungen auseinandersetzten, nur weil ihm danach ist sich zu schminken oder Mädchensachen zu tragen. Auch bei den Lehrern stößt dieses Verhalten auf Unverständnis. Von den Jungs seiner Klasse wird er als „schwule Tunte“ gemobbt. Seine beste Freundin Mia ist die einzige, die Bescheid weiß. Während der Vorbereitungen zum Schulfest verliebt sich Jona und schwankt zwischen der Zuneigung zu einem Mädchen und der Liebe zu einem Jungen. Als ob das Leben für einen Teenager in der Pubertät nicht schon schwierig genug ist. Dieses Buch klärt seine jugendlichen Leser an Hand einer sehr realitätsnahen Geschichte über Intersexualität auf. Das Phänomen ist eine relativ selten auftretende Laune der Natur. Etwa eins von 2.000 Babys wird nicht mit eindeutigem Geschlecht geboren. Es kann wie bei Jona die sichtbaren Geschlechtsteile betreffen, aber auch Drüsen, Chromosomen oder Hormone. Ganz nah an Jonas Erfahrungen und mit tiefen Einblicken in seine Gefühlswelt breitet sich sein Leben vor dem Auge des Lesers aus. Der Schreibstil ist zielgerichtet, punktgenau, ohne langweilige Ausschmückungen und flüssig zu lesen. Das Buch klärt auf, sensibilisiert, regt zu Diskussionen an. Es trägt dazu bei, Toleranz und Akzeptanz zu fördern. Der relativ geringe Seitenumfang eignet sich perfekt als Lesestoff für den Unterricht. Gerade wenn es in der Klasse ein ähnlich veranlagtes Kind gibt, bietet dieses Buch die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen. Vorher sollte mit dem Betroffenen und seinen Eltern besprochen werden, inwieweit eine Öffnung vor der Klasse stattfinden soll. Jona ist sehr selbstbewusst und akzeptiert sich genau so wie er ist. Das ist leider nicht bei jedem der Fall und hängt maßgeblich auch von der Erziehung und Akzeptanz der Familie ab. Diese Geschichte ist für Jugendliche ab 14 sehr zu empfehlen.

    Mehr