Christine Finke Allein, alleiner, alleinerziehend

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Inhaltsangabe zu „Allein, alleiner, alleinerziehend“ von Christine Finke

Das Geld ist immer knapp, der Alltag hektisch, und für die Kinder bleibt wenig Zeit. Alleinerziehende befinden sich nicht nur am Rande der Belastbarkeit, auch von Gesellschaft und Politik werden sie benachteiligt: besteuert nahezu wie Singles, auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert und von der Gesellschaft missachtet - obwohl ihre Kinder unsere Zukunft sichern. Christine Finke ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern und weiß genau, wovon sie spricht. Sie benennt Ungerechtigkeiten und sagt, was sich dringend ändern muss, damit ein Teil unserer Gesellschaft nicht länger alleine dasteht.

Ein Horrorszenario jagt das nächste - ein Buch ohne Allgemeingültigkeit und (fast) ohne Lösungsvorschläge. Hilfreich für Heulsusen?

— Briggs

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    Allein, alleiner, alleinerziehend

    Briggs

    22. April 2017 um 14:03

    Ein interessantes Buch. Ein interessanter Mix aus "Ich muss was sagen, weil erlebt","Ich hab was zu sagen, weil recherchiert" und "Ich will was sagen, weil sauer" - interessant ist gerade kein Kompliment. Egal, von welcher Seite sie sich dem Thema nähert, sie kommt immer wieder zurück zur Überbelastung. Das tut mir als Betroffener weh, weil es so wahr ist; weil die Überbelastung noch größer ist als bei vielen Frauen, die mit-erwerbstätig sind. Es tut noch mehr weh, wenn der dazugehörige gegangene Vater findet, dann müsse die Mami halt mehr arbeiten, wenn sie schon weniger verdient als er und gleichzeitig auf das Kind aufpassen soll. Aber das ist mein persönlicher Film, der gen Mitte des Buchs allmählich endet, dennirgendwann muss ich mich doch beherrschen, um die Schilderungen aller Probleme nicht als Gejammer wahrzunehmen. Und so sehr sie recht hat, dass Überbelastung das größte Problem Alleinerziehender ist und „die Gesellschaft Alleinerziehende verrät und unsere Kinder im Stich lässt“: Ein Horrorszenario jagt das nächste. Wer will so viele lesen? Alle sind nachvollziehbar, allein bist du allein.Mein Problem mit dem Buch: In maximal 5% der Sätze gibt es Lösungsvorschläge - der Rest grenzt immer mehr an Mimimi. Das Buch ist sicher nicht schlecht geschrieben.Ich befürchte nur, dass es keinen richtigen Adressaten hat.Um „Ja, kenn ich!“ zu denken, brauche ich kein ganzes Buch voller „Es ist so schlimm!“Und wenn ich auf der anderen Seite stehe, brauche ich nicht so viel „So ist das nämlich!“, sondern mehr „Solche Hilfe könnte ich brauchen“.Frau Finke ist relativ gut situiert in ihre Alleinerziehung gestartet (Hat Arbeit, ein Au-pair-Mädchen, ein Haus) und beschreibt sehr eingehend, wie die Lebensumstände immer schlechter werden.Dabei gibt sie vor, sich bewusst zu sein, dass jeder (auch Strohwitwen beispielsweise, deren Partner selten da sind) sein Päckchen zu tragen hat, aber für meinen Geschmack kreisen ihre Beispiele immer zu sehr um ihr eigenes problemorientiertes Kreisen um die Verzweiflung. Schon dem Bullshit-Bingo zu Beginn des Buchs merkt man deutlich an, dass sie und nicht er gegangen ist. Für so ein persönliches Buch, in dem insgesamt die Allgemeingültigkeit dermaßen zu kurz kommt und dem komplett die Lösungsorientierung abgeht, hätte sich ein persönlicherer Titel empfohlen.So, wie es vorliegt, weiß ich niemanden, dem ich das Buch wirklich empfehlen kann – außer vielleicht einer Alleinerziehenden, die sich so im Elend suhlt, dass sie dringend eine Alleinerziehende lesen muss, die sich im Elend suhlt.

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