Die Glücksorte Reihe aus dem Droste Verlag begeistert mich immer wieder - für verschiedene Städte und Regionen gibt es Tipps von kulinarisch über bekannt bis hin zu versteckt und klein und fein. In den anderen Titeln der Reihe war bisher immerhin eine grobe Karte angefügt, wo die einzelnen Glücksorte zu finden sind, bei diesem hier nicht. Ein kleines Manko, da man ja meistens sein Smartphone mit GoogleMaps zur Hand hat. Wir hatten jedenfalls viel Vergnügen mit dem Finden der Orte, von bekannt wie Frauenkirche und Hygienemuseum bis zu kulinarisch wie die Schokoladen Manufaktur ist wirklich für jeden etwas dabei. Wunderbare Bilder und Texte runden das Ganze ab. Die nächsten Trips nach Dresden sind damit ebenfalls gesichert!
Christine Fischer

Lebenslauf
Wer wie ich die 70 erreicht hat, dem gibt das eigene Leben ausreichend Stoff zum Schreiben. In jungen Jahren habe ich in der DDR Kulturwissenschaft auf Fachschulebene studiert und nach der "Wende" so einiges ausprobiert, was den Lebensunterhalt sichern konnte. Die Frau auf dem Arbeitsamt sagte mir klipp und klar: "Einen Job im Kulturbereich, in Ihrem Alter? (Ich war 50) Das ist aussichtslos. Machen Sie sich am besten mit irgendetwas selbstständig." Das tat ich dann auch. Ich schwenkte in den Tourismus ein, erwarb die Lizenz zum Dresdner Gästeführer, gründete 2001 meine eigene Incomig-Agentur und legte los. Mit Folgen! Ich kann davon nicht lassen. Ebensowenig wie ich das Schreiben lassen kann, mit dem ich bereits vor der "Wende" begonnen hatte. Private Schicksalsschläge und der Tod meines Mannes zwangen mir immer wieder größere Pausen auf. Doch gerade in Zeiten, in denen ich oft nicht wusste, wie es weitergehen sollte, half mir das Schreiben, nicht zu verzagen und den Kopf hochzuhalten. Meine ersten drei Romane - Die Regenmantelfrau und die beiden Elisa-Bücher - sind so entstanden. Inzwischen hat sich mein Leben zum Guten gewendet, und obwohl ich nach wie vor mit großer Freude Gäste in und um Dresden führe, gewinnt das Schreiben immer mehr an Gewicht. Für eine, mir bis dahin völlig fremde Facebook-Freundin habe ich den Gegenwartsroman "ATTAN - Die Drehung des Lebens" geschrieben. Ich sage es ehrlich. Mir sind dabei oft die Tränen gekommen. Das Buch war noch nicht fertig, da fragte der Düsseldorfer Droste Verlag an, ob ich die "Glücksorte in Dresden" schreiben möchte. Natürlich wollte ich! Das Buch kam 2018 heraus. Und ein Jahr später kam Corona. Aus mit den Gästeführungen! Also an den Schreibtisch gesetzt und ein neues Buchprojekt angegangen. "Die Dresdner Stradivari" brachte ich im Mai 2022 bei BoD heraus. Zwei weitere Roman lauern bereits vor meinem Laptop. Wie heißt es so schön?: Rentner haben niemals Zeit …"
Alle Bücher von Christine Fischer
Glücksorte in Dresden
Die Dresdner Stradivari
Elisa und das Kind des Meeres
Elisa und der Schatten Napoleons
Glücksorte im Erzgebirge
Neue Rezensionen zu Christine Fischer
Heute darf ich euch wieder einen Reiseführer der ganz besonderen Art vorstellen. Ich bin ein großer Fan dieser Buchreihe aus dem Droste-Verlag und habe dadurch schon viele tolle Orte entdeckt.
Wie heißt es so schön: Fahr hin & werde glücklich.
Die Autorin Christine ist mit Dresden verwachsen. Keine Frage, dass sie Job und Hobby mit der Stadt verbindet – das ist ihr persönliches Glück: Der Job: Gästen Dresden zu zeigen – und in dieser interessanten Lektüre zeigt sie uns 80 wunderschöne Orte, gibt uns herrliche Tipps – die das Ganze, so denke ich spannend machen. Das Hobby: Bücher schreiben, mit regionalem Bezug. Nachdem es ja demnächst einige Tage nach Dresden geht – ich liebe Städtereisen – hier gibt es immer so viel zu entdecken. Und Dresden bietet ja so viel. Die Stadt wird von der Elbe in Altstadt und Neustadt geteilt, zwei gleichwertige Stadtteile, die nicht gegensätzlicher sein können. Die Altstadt stolz, solide, weltoffen, mit grandioser Historie – das Touristen-Mekka schlechthin. Die Neustadt verlockend anders, immer geradeaus oder einfach mittendurch, Hauptsache unangepasst und kreativ in Kunst und Lebensart.
Aber nun dem Reiseführer selbst. Wieder ist jedem der 80 Tipps eine Doppelseite gewidmet. Auf der rechten Seite kann man die Sehenswürdigkeit bestaunen und auf der linken Seite gibt es schon einen interessanten Einblick, auch geschichtlich, was uns alles erwartet. Natürlich gibt es auch die genaue Adresse und einen Hinweis, mit welchem öffentlichen Verkehrsmittel man an Ort und Stelle gelangt.
Schon beim Durchblick kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus und habe jetzt schon festgestellt, dass man Dresden wahrscheinlich öfters besuchen muss, um der Stadt gerecht zu werden. Hier ein paar Sehenswürdigkeiten: Ganz in Gold (Der Mozartbrunen), mit Hund und Wanderstock (Die Dresdner Heide), Königlich exotisch (der botanische Garten), natürlich kommt auch der kulinarische Genuss nicht zu kurz, hier geht’s in die „Köstliche Berühmtheit“, und zwar in die Dresdner Eierschnecke. Ich bin von diesem Reiseführer, der ganz besonderen Art – der meine Vorfreude auf den Dresden Besuch noch gesteigert hat – total begeistert. Selbstverständlich vergebe ich dafür gerne 5 Sterne.
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