Christine Friel McGrory

 3.6 Sterne bei 7 Bewertungen

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Grace und die Suche nach dem Glück

Grace und die Suche nach dem Glück

 (7)
Erschienen am 02.03.2018

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MissStrawberrys avatar

Rezension zu "Grace und die Suche nach dem Glück" von Christine Friel McGrory

Buch für Anhänger und Interessenten der „Schlüssel-Philosophie“
MissStrawberryvor 8 Monaten

Grace fühlt sich leer, ausgelaugt und hat komplett den Blick auf das Schöne im Leben verloren, obwohl sie eigentlich gar keinen Grund dazu hat. Alles läuft bei ihr bestens, es geht ihr gut, es mangelt ihr an nichts. Allerdings ist die Arbeit ihr Leben geworden und Freizeit Mangelware. Zufällig trifft sie durch einen Fehler (sie nimmt den falschen Bus) auf dem Weg zu einem Interview auf eine seltsame Dame, die sich Zeit für sie nimmt und den Finger in die Wunde legt. Die alte Dame lädt Grace zu sich ein und eine wundersame Geschichte nimmt ihren Lauf …

 

Die Buchbeschreibung hat mich neugierig gemacht und ich wollte mich sehr gern mit Grace auf die Reise machen. Doch mit jeder Seite verlor ich selbst immer mehr den Bezug zu allem. Ich bin offen für neue Gedanken, doch hier fühlte ich mich auf eine ungute Art von der Autorin in etwas gedrängt, das ich nicht wollte. Da fing ich dann an, mich gegen das Buch regelrecht zu wehren. Es hat mich tatsächlich böse und wütend gemacht.

 

Die alte Dame sagt recht weit am Anfang des Buches: „Du wirst immer wieder die Erfahrung machen, dass bestimmte Menschen und Ereignisse nicht ohne Grund in dein Leben treten, Grace.“ Diesen Satz unterschreibe ich gerne – und er trifft auch auf dieses Buch zu. Jedoch anders, als sich Christine Friel McGrory das wohl vorgestellt hat.

 

Für mich gibt es einfach zu viele Unstimmigkeiten in der Geschichte. Zu viele Zufälle, zu viele spontane Änderungen von Grace, zu viel, das mir einfach widerstrebt. Auch mag ich es nicht, wenn eine Figur ein ganzes Buch hindurch ohne Namen bleibt. Die „Belehrungen“ durch naturwissenschaftliche und philosophische Beispiele machen es auch nicht besser. Der Stil ist schlicht und so, als würde man einem Kind etwas erklären oder einem etwas begriffsstutzigen Menschen. Das liest sich leider für mich nicht wirklich „märchenhaft“, sondern ärgert mich.

 

Ganz verloren hat mich das Buch dann bei der Danksagung. Da erklärte sich dann so manches. Gelernt habe ich, dass es gut sein kann, zuerst die Danksagung zu lesen, bevor man ein Buch liest. Denn da offenbart sich, dass man kein schönes modernes Märchen gelesen hat, sondern quasi eine „Verkaufsveranstaltung“ besucht hat. Es geht um die „Schlüssel-Bewegung“ und ich mag es einfach nicht, wenn man mich so hereinlegt.

 

War das Buch am Anfang noch mit ein wenig gutem Willen „magisch“, konnte man sich noch darauf einlassen, dass Grace problemlos ihre bisherige Art so leicht abstreifen konnte und plötzlich aus dem Stress heraus in die ruhige Welt der alten Dame eintauchen und sich dort wohlfühlen und lange aufhalten kann, wandelt sich alles von Seite zu Seite ins Absurde. Am Ende war ich sehr enttäuscht und fühlte mich sogar betrogen …!

 

Es tut mir leid, aber auch noch nach vielen Tagen Reflektion kann ich meine Meinung darüber nicht ändern. Deshalb kann ich diesem Buch leider nur zwei Sterne geben.

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Gina1627s avatar

Rezension zu "Grace und die Suche nach dem Glück" von Christine Friel McGrory

Es war sehr schön Grace auf der Suche zu begleiten!
Gina1627vor 9 Monaten

Grace ist jung, erfolgreich und hat einen tollen Job als Journalistin in einer Werbeagentur. Doch ihre Tätigkeit erfüllt sie nicht mehr. Sie leidet unter dem ständigen Leistungs- und Erfolgsdruck und fühlt sich nur noch ausgelaugt. Arbeit ist ihr Leben und für Freunde und Familie hat sie gar keine Zeit mehr übrig. Lebenslust ist ein Fremdwort für sie geworden und Freizeit ebenso. Doch soll man es Schicksal oder Fügung nennen, als sie auf dem Weg zu einem Interview plötzlich aus Unachtsamkeit den falschen Bus nimmt, ihren Termin verpasst und an einem Ort der Ruhe die Bekanntschaft einer alten Dame macht. Aus einer zufälligen Begegnung  entsteht einer Freundschaft und noch mehr…..

 

„Grace und die Suche nach dem Glück“ ist ein Buch, bei dem man direkt merkt, dass hier viel Liebe in die Geschichte reingesteckt wurde. Die Autorin  erzählt  auf sehr märchenhafte und magische Weise  wie eine junge Frau  auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens ist, nachdem sie sich beruflich und menschlich überfordert und einsam fühlt. In einem leicht zu lesenden, fesselnden  und ruhigen Schreibstil  erlebt man eine Geschichte, die voller Weisheiten und Lebenserfahrungen steckt und mit naturwissenschaftlichen und philosophischen Beispielen untermauert wird. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass man sich auf diese Gedanken einlässt.  Man entschleunigt sich automatisch selber beim Lesen und  begleitet  Grace auf ihrem Weg zu einem erfüllteren und bewussterem Leben. Die alte Dame wird für sie eine  sehr gute Freundin und  Lebensberaterin und zeigt ihr auf, was Grace vor langer Zeit aus ihrem Gedächtnis gestrichen hat oder verloren gegangen ist. Sie macht ihr bewusst was wichtig für sie ist, behutsam mit Menschen umgehen die man liebt,  mit offenen Augen durch die Natur zu gehen und seine Umwelt zu schützen, Dinge im Leben zu machen die einem Freude bereiten, sich selber treu zu bleiben und an sich zu glauben. Eigentlich alles Sachen, die für jeden Menschen eine Selbstverständlichkeit sein sollten. Doch in der heutigen Zeit, in der viele nur noch durch ihr Leben hetzen und immer mehr wollen als ihnen gut tut, ist dieses Buch eine Anregung, ihre Lebensweise vielleicht auch mal wieder ändern zu wollen. Manche Szenen waren mir zwischendurch schon einmal zu euphorisch und lehrhaft, aber es obliegt ja  jedem selber, ob man aus dieser Geschichte etwas  für sich umsetzen möchte.  Auf jeden Fall hat man die ganze Zeit mit Grace mitgefiebert, ob sie es schafft, ihr Leben umzukrempeln und wieder glücklich zu sein. Die Autorin beschreibt es als Graces Buch, dass langsam wieder mit Leben gefüllt wird.

 

Mein Fazit:

 

„Grace und die Suche nach dem Glück“ war ein schönes unterhaltsames Buch, das meine Gedanken und mein Bewusstsein angeregt hat. Verdient vergebe ich 4 Sterne.

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Laudis avatar

Rezension zu "Grace und die Suche nach dem Glück" von Christine Friel McGrory

Eine Geschichte voller wertvoller Botschaften
Laudivor 9 Monaten

Titel: Grace und die Suche nach dem Glück

Autorin: Christine Friel McGrory

Verlag: Scorpio Verlag

ISBN: 978-3-95803-145

Lesegrund:

Ich liebe die Reihe "Achtsam Leben" aus dem Scorpio Verlag. Dort bin ich aufmerksam auf das Buch geworden und der Klappentest hat mich neugierig gemacht.

Kurzbeschreibung:

Grace ist am Ende ihrer Kräfte und unzufrieden mit ihrem Leben; von ihrer Familie und ihren Freunden fühlt sie sich immer weiter entfernt. Sogar sich selbst ist sie fremd geworden. Den wahren Grund dafür kennt sie nicht. Doch tief in ihrem Herzen spürt sie eine unglaubliche Sehnsucht. Eine scheinbar zufällige Begegnung mit einer geheimnisvollen alten Dame wird für Grace zu einem außergewöhnlichen Abenteuer: Auf einer fantastischen Reise findet sie zu ihrer wahren Bestimmung und erkennt, dass ihr Leben doch einen Sinn und ein Ziel hat.

 

Cover und Titel:

Eine wunderschönes in Leinen gebundenes Hardcover. Der bunte Pfau strahlt eine unheimliche Fröhlichkeit aus. Ein wahrer Buchschatz für das Regal. Der Titel "Grace und die Suche nach dem Glück" hätte nicht passender sein können.

Schreibstill:

Christine Friel McGrorys Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Sie schreibt sehr detailliert und lebendig. Mir gefällt die Art sehr und war sehr angenehm zu lesen.

Meine Meinung:

Ich bin christlich erzogen worden, muss aber trotzdem zugeben, dass mich gleich ein Absatz (vor dem Prolog) "Mein Schöpfer" etwas skeptisch werden ließ. Außerdem finden wir unter den Literaturempfehlungen an erster Stelle die Bibel.

Die Geschichte von Grace fand ich sehr seltsam. Mir hat die Reise, Grace magische Reise und ihrer Entdeckung ihrer eigenen einzigartigen Bestimmung und die Verbindung mit der Quelle von Liebe, Glück und Erfüllung nicht gefallen. Die ganze Suche nach dem Glück, war mir "als Geschichte, als Roman" zu philosophisch. Ich bin weder mit Grace, noch mit der alten Dame warm geworden. ABER und jetzt kommt ein riesen aber, die jeweiligen Botschaften erwärmen mein Herz und danach lebe ich. Für mich ist dieses Buch ein kleiner, wertvoller Ratgeber. Eine Stütze und Erinnerung, die wichtigen Dinge im alltäglichen Leben nicht zu verlieren.

Das ganze Buch ist an tausenden Stellen von mir farblich markiert. Gerade in unser heutigen Gesellschaft, wo Hektik, Neid, Macht und Gier eine große Rolle spielen, sollten wir uns immer wieder Zeit nehmen und dankbar sein, dass es uns gibt.

Seite 15 Im Leben passiert nichts ohne Grund.

Seite 28 Wir müssen lernen, hinter die Oberflächen zu schauen, um die Reichtümer zu entdecken, die dort verborgen liegen.

Seite 197 Wenn wir uns Zeit nehmen, dankbar zu sein, würdigen wir all die Geschenke in unserem Leben, die oft unbeachtet bleiben.

Fazit:

Wundervolle, wertvolle Botschaften über Selbstliebe, Positives Denken, Achtsamkeit und das Wesentliche nicht zu verlieren.    

Vielen herzlichen Dank an Frau Corinna Schindler und an den Scorpio Verlag für das Rezensionsexemplar


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